Kategorie: Projekte

  • Umfassende Erneuerung des Ausbildungszentrums Sempach genehmigt

    Umfassende Erneuerung des Ausbildungszentrums Sempach genehmigt

    Reto Wyss betont die Wichtigkeit moderner und professioneller Einrichtungen für die Bevölkerung und sieht in der Abstimmung eine Bestätigung für die Stärkung des Bevölkerungsschutzes. Die umfassende Modernisierung des Zentrums wird nicht nur die Ausbildungskapazitäten verbessern, sondern Sempach auch als zentrale Bildungsstätte für Rettungskräfte in der Deutschschweiz positionieren. Ylfete Fanaj verweist darauf, dass die Anpassung an geänderte Anforderungen im Bevölkerungsschutz und in der Ausbildung essentiell sei.

    Das mehr als fünf Jahrzehnte alte Zentrum wird umfassend modernisiert, um den aktuellen und zukünftigen Herausforderungen gerecht zu werden. Das Projekt, das 2025 startet und bis 2027 abgeschlossen sein soll, zielt darauf ab, das Ausbildungszentrum Sempach zu einem führenden Kompetenzzentrum für den Bevölkerungsschutz auszubauen. Neben lokalen Zivilschutzorganisationen sollen künftig auch überregionale Feuerwehren und Polizeieinheiten von den verbesserten Bildungsmöglichkeiten profitieren.

    Diese Initiative ist ein zentrales Element in der Strategie des Kantons Luzern, die Ausbildungsinfrastruktur im Bevölkerungsschutz zu stärken und als Vorreiter in der Ausbildung von Rettungskräften zu agieren.

  • Kanton Bern setzt auf Solarenergie entlang seiner Strassen

    Kanton Bern setzt auf Solarenergie entlang seiner Strassen

    Unter den Bewerbern konnten sich zwei Zusammenschlüsse aus den Kantonen Zürich und Basel durchsetzen, die mit ihrer Expertise und innovativen Ansätzen überzeugten. Die Vergabe der Projekte an das Konsortium der Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ), Helion AG und mha gmbh sowie das Konsortium der Industriellen Werke Basel (IWB) und TNC Consulting AG (TNC) markiert einen entscheidenden Schritt zur Förderung erneuerbarer Energien in der Region.

    Insbesondere die Initiative des EKZ-Helion-mha Konsortiums, grossflächige Solarcarports an kantonalen Raststätten zu errichten, repräsentiert eine doppelte Innovation.

    Neben der Produktion sauberer Energie tragen diese Carports zur Reduzierung des Klimaanlageneinsatzes bei, indem sie Schatten spenden. Mit einer geplanten Kapazität von annähernd 8,5 Megawatt streben sie die Umsetzung von zehn Photovoltaikanlagen an und erkunden zudem die Möglichkeit, Solarpanels auf Lärmschutzwänden, Stützmauern und einer Brücke zu installieren.

    Das IWB-TNC Konsortium konzentriert sich auf die Installation von nahezu 1,8 Megawatt starken Photovoltaikanlagen in der Region Berner Oberland, verteilt auf verschiedene Strukturen wie Stützmauern und Brücken. Die Realisierbarkeit dieser Vorhaben wird durch umfassende Studien sichergestellt.

    Die ersten Planungsschritte für diese zukunftsweisenden Solaranlagen beginnen im April 2024, was den kantonalen Einsatz für die nationale Energiestrategie 2050 und das Erreichen des Netto-Null-Ziels bis 2040 unterstreicht. Dieses Auswahlverfahren unterstreicht den Wunsch des Kantons Bern, eine führende Rolle bei der Implementierung von Energielösungen einzunehmen und fördert zugleich die Beteiligung von lokalen Akteuren an der Energiewende.

  • DHG startet Verkauf seines ersten Wohnprojekts in Dubai

    DHG startet Verkauf seines ersten Wohnprojekts in Dubai

    DHG Properties, die auf Immobilienentwicklung spezialisierte Unternehmenssparte der DHG Holding mit Sitz nahe Zürich, realisiert in Dubai ihr erstes Projekt, die Helvetia Residences. Es entsteht im Jumeirah Village Circle im Zentrum von Dubai. Jetzt wurde es offiziell vorgestellt. Damit will das Unternehmen laut seiner Medienmitteilung am Höhenflug der Immobilienbranche in der Hauptstadt des Emirats Dubai partizipieren. Die Investition soll sich auf umgerechnet über 144 Millionen Franken belaufen.

    Den Angaben zufolge sind die dortigen Immobilienpreise 2023 um 19 Prozent gestiegen. DHG geht davon aus, dass Dubais Immobilienmarkt 2024 um etwa 15 Prozent wachsen wird. Zudem erwarten die Vereinigten Arabischen Emirate einen Anstieg der Bevölkerungszahl von 3,5 Millionen Menschen im Jahr 2023 auf 5,5 Millionen im Jahr 2030. Infolgedessen werde mehr Wohnraum benötigt. „Als Antwort auf die sich entwickelnden Marktbedürfnisse wird DHG Properties an der Spitze dieses Wandels stehen und sich für die Entwicklung von erstklassigen und erschwinglichen Wohnmöglichkeiten einsetzen, die auf eine wichtige Bevölkerungsgruppe in Dubai abgestimmt sind.“

    Wie Miloš Antić, Vizepräsident und Mitglied des Verwaltungsrats, sagt, sei sich DHG bewusst, „wie wichtig es ist, sich an der Marktdynamik zu orientieren“. Er hält Dubai für „einen der heissesten Märkte, wenn nicht sogar der heisseste für Immobilien im Moment“. Entsprechend werde dieses Immobilienprojekt seinen Käuferinnen und Käufern eine hohe Rendite bieten.

    Die luxuriös ausgestatteten Helvetia Residences werden 430 unterschiedlich grosse Appartements umfassen. Zudem sollen sie urbane Annehmlichkeiten wie einen Rooftop-Pool, ein Fitness-Center, ein Restaurant und eine Apotheke bieten.

  • Spatenstich läutet Theilerhaus-Umwandlung ein

    Spatenstich läutet Theilerhaus-Umwandlung ein

    Das Theilerhaus, ursprünglich im Jahr 1896 von Richard Theiler, einem versierten Uhrmacher, und dem Unternehmer Adelrich Gyr als Standort ihres «Electrotechnischen Instituts Theiler und Cie» errichtet, spielte eine zentrale Rolle in der industriellen Entwicklung Zugs. Über die Jahre erlebte das Gebäude mehrere Besitzerwechsel und diente als Keimzelle für den Aufstieg von Landis & Gyr zu einem global anerkannten Technologiekonzern. Die Übernahme des Areals durch den Kanton Zug im Jahr 1989 ebnete den Weg für die heutige Neuausrichtung.

    Ein moderner Justiz- und Gastrobetrieb
    Das Erdgeschoss des Theilerhauses wird eine Gaststätte beherbergen, die nicht nur als Quartiertreffpunkt dient, sondern auch den kantonalen Angestellten eine Verpflegungsmöglichkeit bietet. Die oberen Stockwerke erhalten eine neue Bestimmung als Sitz des Verwaltungsgerichts, mit einem Gerichtssaal im dritten Stock und dem ehemaligen, täferverkleideten Direktorenzimmer im zweiten Stock, das seine Bedeutung durch die Nutzung des Gerichtspräsidiums zurückerlangt.

    Integration und Wertschätzung des historischen Erbes
    Die Neugestaltung des Theilerhauses ist das Ergebnis eines intensiven Dialogs mit der Denkmalpflege und zielt darauf ab, die historische Substanz und die architektonische Identität des Gebäudes zu bewahren. Die Planung des Projekts wurde von der Arbeitsgemeinschaft CST Architekten AG und Eggenspieler Architekten AG, beide ansässig in Zug, sorgfältig ausgeführt, um sicherzustellen, dass das Theilerhaus auch weiterhin ein lebendiges Zeugnis der lokalen Industriegeschichte und ein wertvolles Kulturgut für die Bevölkerung von Zug bleibt.

  • Hallenbadsanierung in Geroldswil muss neu geplant werden

    Hallenbadsanierung in Geroldswil muss neu geplant werden

    Die Bauarbeiten im Hallenbad in Geroldswil können nicht wie vorgesehen realisiert werden, weil das Sanierungskonzept nicht planmässig umgesetzt werden konnte. Um die Sicherheit der Badbesucher zu gewährleisten, erarbeitet der Gemeinderat nun einen neuen Sanierungsplan, geht aus einer Medienmitteilung hervor.

    Die Sanierung betrifft das Tragwerk des Hallenbaddaches. Ursprünglich war ein Tausch der alten Trägerköpfe durch neue vorgesehen. Im Zuge dieser Baumassnahme seien die Hohlraumträger geöffnet worden. Bei einigen seien so gravierende Korrosionen festgestellt worden, dass sich der bestehende Sanierungsplan nicht realisieren lässt. Nun werde die Sanierungsmassnahme neu geplant.

    Aktuell sei nicht absehbar, ob ein völlig neues Dach erstellt werden muss. Zunächst seien weitere Abklärungen und Untersuchungen nötig. «Der Gemeinderat gibt sich die dafür nötige Zeit, um alle Eventualitäten berücksichtigen zu können, was bis Ende März 2024 dauern kann», heisst es. Der Badebetrieb im Hallenbad ist seit dem 19. Juni 2023 wegen Umbauarbeiten eingestellt.

  • Museum lädt zum Tag der leeren Langmatt ein

    Museum lädt zum Tag der leeren Langmatt ein

    Am 1. März beginnt die zweijährige Sanierung des Museums Langmatt in Baden. Das Museum lädt am Sonntag, 25. Februar, zur Besichtigung am Tag der leeren Langmatt ein. Das Publikum kann bei freiem Eintritt frei zirkulieren und sich sämtliche Räumlichkeiten ansehen, darunter auch solche, die bislang nicht öffentlich zugänglich waren, heisst es in einer Medienmitteilung. Der Tag der leeren Langmatt biete spektakuläre Einblicke vom Keller bis zum Estrich, heisst es weiter.

    Direktor Markus Stegmann und Assistenzkuratorin Daniela Minneboo führen jeweils um 14 Uhr, 15 Uhr, 16 Uhr und 17 Uhr auf einem rund 40-minütigen Rundgang durch die leere Langmatt. Kinder ab fünf Jahren können um 15 Uhr, 16 Uhr und 17 Uhr mit der Kunst- und Kulturvermittlerin Vera Horat auf eine 15-minütige Entdeckungstour durchs Haus gehen.

    Für die Gesamtsanierung mussten rund 2500 historische Objekte und Bilder sowie unzählige Alltagsgegenstände sorgfältig verpackt und in ein externes Lager transportiert werden, von Renoirs berühmtem «Zopf» bis zum letzten Kaffeelöffel. Sämtliche Räume waren zu leeren, sogar die historischen Bibliotheken, Vorhänge und Kristallleuchter mussten ihre angestammten Plätze verlassen.

    Bereits am Freitag, 1. März, erfolgt der Spatenstich für die Sanierung. Unter der Regie des Zürcher Architekturbüros Ernst Niklaus Fausch Partner AG verwandelt sich die Langmatt inklusive Park in eine Baustelle. Während der zweijährigen Renovation sind gelegentlich öffentliche Baustellenführungen und thematische Workshops für Schulklassen geplant.

    Bevor im Frühjahr 2026 alle Objekte in die neu renovierte Langmatt zurückkehren, wird ein Tag der leeren «neuen» Langmatt dem Publikum Gelegenheit bieten, die Unterschiede gegenüber der «alten» Langmatt vergleichen zu können, heisst es in der Mitteilung des Museums.

  • Neustark liefert Lösung zur CO2-Entfernung an Microsoft

    Neustark liefert Lösung zur CO2-Entfernung an Microsoft

    Das Berner ClimateTech-Unternehmen Neustark hat eine mehrjährige Abnahmevereinbarung mit Microsoft geschlossen. Laut Medienmitteilung wird das amerikanische Technologieunternehmen über eine Laufzeit von sechs Jahren 27’600 Tonnen an Carbon Removal Credits beziehen, um eine Vorreiterrolle bei der CO2-Entfernung einzunehmen.

    Im Fokus steht das von Neustark entwickelte Verfahren zur dauerhaften CO2-Entfernung. Es basiert laut der Mitteilung auf dem Prozess der Mineralisierung, der CO2 bindet. Mineralische Abfallstoffe und Recyclingmaterialien wie Abbruchbeton dienen als dauerhafter Speicher für das aus der Atmosphäre entzogene CO2 heisst es. „Biogenes CO2 wird aus den Biogasanlagen von Partnern abgeschieden, verflüssigt und zu den naheliegenden Speicheranlagen transportiert. Dort wird CO2 als Zusatz zum bestehenden Recyclingprozess in das Abbruchbetongranulat injiziert.“

    Damit will Microsoft am Ziel einer negativen CO2-Bilanz bis 2030 weiterarbeiten. „Neustark hat eine Lösung für die Bereitstellung von qualitativ hochwertiger, dauerhafter CO2-Entfernung entwickelt. Diese ist sowohl skalierbar als auch messbar – und unterstützt so Unternehmen auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft“, wird Brian Marrs, Senior Director of Energy & Carbon Removal bei Microsoft, zitiert.

    Neustark hat aktuell 14 Abscheidungs- und Speicheranlagen in der Schweiz und in Deutschland in Betrieb mit einem Resultat von einer jährlichen kumulativen Speicherkapazität von über 5000 Tonnen CO2. „Die Zusammenarbeit mit Pionieren der CO2-Entfernung wie Microsoft trägt wesentlich dazu bei, unsere Wirkung und die der Carbon-Removal-Branche zu vervielfachen“, heisst es von Lisa Braune, Leiterin Carbon Removal bei Neustark.

  • Spreitenbach präsentiert Sieger im Wettbewerb für den Boostocksteg

    Spreitenbach präsentiert Sieger im Wettbewerb für den Boostocksteg

    Der Boostocksteg in Spreitenbach ist Teil eines umfassenden Projekts zur städtebaulichen und freiräumlichen Entwicklung der Gemeinde. Für den Neubau wurde ein Wettbewerb ausgeschrieben, dessen Ergebnis die Gemeinde jetzt präsentiert. Als Sieger wurde das Projektteam mit der Timbatec Holzbauingenieure Schweiz AG, dem Atelier Soto Freiraum & Landschaft sowie Winfried Schneider Produktdesign prämiert.

    Die Räumliche Entwicklungsstrategie Spreitenbach (RES 2030) betont die Bedeutung des Boostockstegs als Verbindungselement zwischen dem historischen Dorfkern und dem überregionalen Shoppi Tivoli, heisst es in einer Medienmitteilung der Gemeinde. Die umliegenden Hochhäuser prägen das Ortsbild, während der geplante Zentralpark als grünes Bindeglied zwischen Wohnquartieren, Dorfkern und Einkaufszentrum fungieren soll.

    Der neue Hängeseilsteg mit Pylon soll die Bahnhofstrasse überqueren und als Auftakt und Tor zum künftigen Park wirken. Der geplante Park soll der Bevölkerung als Treffpunkt und Erholungsraum dienen und zur ökologischen Vernetzung, Biodiversität und dem nachhaltigen Wasserhaushalt beitragen, heisst es weiter. Das innovative Konzept des Steges ziele darauf ab, für die Fussgänger und Radfahrer eine direkte und attraktive Verbindung durch das Zentrum von Spreitenbach anzubieten.

    Die Konstruktion des Boostockstegs setzt auf Holz als Hauptbaustoff, was nicht nur zu einer Reduzierung des CO2-Fussabdrucks führt, sondern auch aufgrund der schnellen Montage zu geringeren Beeinträchtigungen der Umgebung während der Bauphase beiträgt.

    Der Gemeinderat werde nun die Grundlagen für eine Kreditgenehmigung anlässlich der nächsten Gemeindeversammlung zusammenstellen, heisst es in der Mitteilung.

  • Revitalisierung einer Ikone – Wohnen im Hochhaus der einstigen PTT

    Revitalisierung einer Ikone – Wohnen im Hochhaus der einstigen PTT

    Das Hochhaus, einst ein bedeutendes Forschungs- und Entwicklungszentrum der ehemaligen PTT, wird in den nächsten zwei Jahren von Pensimo und HRS saniert. Zukünftig werden im Erdgeschoss voraussichtlich eine Kindertagesstätte und in den 17 Obergeschossen 87 moderne Wohnungen mit Weitsicht angeboten. Das Hochhaus, das nur vom Berner Münster übertroffen wird, war bei seiner Fertigstellung 1972 das höchste nicht-sakrale Gebäude der Schweiz. Nach Jahren der Nutzung für Telekommunikationsforschung und Startups wird es nun zu einem Wohngebäude umgestaltet.

    Das 75 Meter hohe Hochhaus an der Ostermundigenstrasse 93, erbaut von Frey, Egger + Peterhans Architekten zwischen 1967 und 1972, wurde von Le Corbusier inspiriert und ist als filigrane Scheibe gestaltet. Die zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohner können dank der nahen öffentlichen Verkehrsanbindung das Stadtzentrum von Bern schnell erreichen. Die Mietwohnungen bieten loftartige Räume mit 1.5-5.5 Zimmern, hoher Raumhöhe und einem soliden Ausbaustandard. Die Bewohner profitieren von einem atemberaubenden Blick auf die Berner Alpen von ihren Wohnungen und der gemeinschaftlich nutzbaren Dachterrasse in 75 Metern Höhe.

    Die Umnutzung der brachliegenden Gewerbe- und Büroflächen trägt zur Förderung der städtischen Entwicklung und des Wohnungsangebots bei. Die Nutzung der bestehenden Strukturen reduziert die CO2-Emissionen im Vergleich zu einem Neubau erheblich. Die Fertigstellung und der Bezug sind für Frühling 2026 geplant.

  • «Little Marcel» führt Boudrys Strassenmeisterei in eine neue Ära

    «Little Marcel» führt Boudrys Strassenmeisterei in eine neue Ära

    Im Juni letzten Jahres hat der Kanton Neuenburg einen Architekturwettbewerb ausgeschrieben, um innovative Lösungen für die dringend notwendige Erweiterung und Sanierung des Strassenbauzentrums in Boudry zu finden. Ziel der anspruchsvollen Suche war es, eine zukunftsfähige Infrastruktur zu schaffen, die den Anforderungen an Nachhaltigkeit und Effizienz gerecht wird. Aus vierzehn Bewerbungen überzeugte das Projekt „Little Marcel“ von Julien Dubois Architectes SA aus La Chaux-de-Fonds die Jury und belegte den ersten Platz.

    Das Siegerprojekt besticht durch seinen ganzheitlichen Ansatz, der sowohl auf architektonische Qualität als auch auf funktionale Exzellenz setzt. Die geplante Erweiterung umfasst neben der Sanierung des bestehenden Gebäudes auch die Errichtung von Neubauten, die eine optimale Nutzung des Grundstücks ermöglichen. Besonders hervorzuheben ist das nachhaltige Konzept, das durch die Integration von Solarmodulen und die Verwendung von Holzkonstruktionen das Umweltengagement des Projekts unterstreicht.

    Die Realisierung von „Little Marcel“ verspricht eine Verbesserung der Arbeitsabläufe bei gleichzeitiger Steigerung der landschaftlichen und architektonischen Qualität des Geländes. Die gezielte Erweiterung der Werkstattgebäude und die Schaffung eines grosszügigen Innenhofes dienen der Optimierung der Logistik und fördern die Zusammenarbeit der Mitarbeitenden.

    Mit einem geplanten Budget von 12 Millionen Franken für den Gesamtleistungswettbewerb und weiteren 1,5 Millionen Franken für die Verlegung von Wirtschaftsgebäuden legt der Regierungsrat den Grundstein für eine moderne und zukunftsgerichtete Infrastruktur. Die öffentliche Ausstellung der Wettbewerbsbeiträge gibt der Bevölkerung Einblick in die visionären Pläne für den Werkhof Boudry.

    Dieses Projekt markiert einen wichtigen Schritt in der Entwicklung des Strassenunterhalts in der Region und setzt neue Massstäbe in Bezug auf Nachhaltigkeit und Effizienz im Strassenunterhalt des Kantons Bern. Mit Spannung wird die Weiterentwicklung und Verfeinerung des Siegerprojektes im Hinblick auf eine zukünftige Baukreditbeantragung erwartet.

  • Neubau des Regionalgefängnisses Witzwil

    Neubau des Regionalgefängnisses Witzwil

    Die Pläne zur Erneuerung der Justizvollzugsinfrastruktur im Kanton Bern nehmen konkrete Formen an. Mit einem Gesamtbudget von 13,5 Millionen Franken, welches der Regierungsrat nun dem Grossen Rat vorgelegt hat, soll der Neubau finanziert werden. Dieser Schritt ist Teil einer umfassenden Strategie zur Modernisierung des Justizvollzugs, die durch den Masterplan des Kantons Bern vorgegeben wird.

    Für den Wettbewerb, der die bestmögliche Umsetzung des Neubauvorhabens sichern soll, sind 12 Millionen Franken eingeplant. Die Notwendigkeit dieses Neubaus ergibt sich aus dem Zustand des bisherigen Regionalgefängnisses Biel/Bienne sowie aus der Anforderung, den geschlossenen Strafvollzug adäquat zu unterstützen. Die im Vorfeld vom Grossen Rat eingeforderten Klärungen zu Haftplatzbedarf und Betriebskosten wurden zwischenzeitlich erbracht, wodurch das Projekt auf einer soliden Datenbasis steht.

    Darüber hinaus erfordert die Realisierung des Neubaus die Verlegung einiger landwirtschaftlicher Gebäude, die für den Vollzugsbetrieb in Witzwil unerlässlich sind. Um teure Zwischenlösungen zu vermeiden, wird vorgeschlagen, diese Gebäude neu zu errichten, wofür zusätzliche 1,5 Millionen Franken veranschlagt sind.

    Die Abstimmung über diese Finanzierungsvorschläge ist für die Sommersession 2024 im Grossen Rat angesetzt. Die Genehmigung dieser Kredite wird nicht nur die dringend benötigte Modernisierung der Justizvollzugseinrichtungen im Kanton Bern voranbringen, sondern auch eine effiziente und nachhaltige Lösung für die Unterbringung von Straftätern sicherstellen.

  • Titlis Bergbahnen setzt auf Schindler

    Titlis Bergbahnen setzt auf Schindler

    Der Titlis soll bis 2028 einen neue Bahnlinie, einen neuen Aussichtsturm und eine neue Bergstation bekommen. Schindler ist am Projekt beteiligt, informiert der weltweit tätige Luzerner Spezialist für Aufzüge und Rolltreppen und Fahrsteige in einer Mitteilung. Konkret hat Titlis Bergbahnen Schindler mit der Lieferung von acht Aufzügen und sieben Fahrtreppen beauftragt.

    „Wir haben stark darauf geachtet, lokale und regionale Firmen aus der Zentralschweiz in das Projekt zu involvieren“, wird Norbert Patt, CEO Titlis Bergbahnen, in der Mitteilung zitiert. Fahrtreppen und Aufzüge wurden an Schindler vergeben. „Die Erfahrung, die langjährige Zusammenarbeit und das Angebot haben uns überzeugt.“

    Der Luzerner Aufzugbauer hebt in der Mitteilung die Herausforderungen einer Baustelle am Berg hervor. „Die Erfahrung unserer Mitarbeitenden in solch anspruchsvollen Projekten ist ein entscheidender Faktor“, erläutert Schindler-Projektleiter Jonas Wyrsch. So seien nicht nur die Arbeiten aufgrund von Witterung und Höhe schwieriger. Auch die Logistik müsse stärker bedacht werden, da fehlende Teile oder Werkzeuge zeitaufwändig auf den Berg gebracht müssten. „Hier muss die Planung perfekt sein und jeder Handgriff sitzen“, so Wyrsch.

  • Implenia bekommt neue Aufträge in der Schweiz und Deutschland

    Implenia bekommt neue Aufträge in der Schweiz und Deutschland

    Implenia hat neue Aufträge im Tief- und Hochbau in der Schweiz und in Deutschland akquiriert, informiert die im Stadtquartier Glattpark in Opfikon ansässige Bau- und Immobiliengesellschaft in einer Mitteilung. Das Auftragsvolumen wird dort auf rund 110 Millionen Franken beziffert. „Die Aufträge entsprechen dem strategischen Fokus der Gruppe auf grosse, komplexe Projekte“, schreibt Implenia.

    In der Schweiz wird Implenia als Teil von Arbeitsgemeinschaften (ARGE) in zwei Tiefbauprojekten des Bundesamts für Strassen (ASTRA) agieren. Die ARGE Niesen ist vom ASTRA mit der Gesamterneuerung des Autobahnabschnitts N06 zwischen Thun Süd und Spiez beauftragt worden. Implenia ist an der ARGE Niesen mit 25 Prozent beteiligt. Die ARGE Rose unter Federführung von Implenia hat vom ASTRA den Auftrag für die Gesamtinstandsetzung des Abschnitts der Stadtautobahn zwischen St.Gallen West und Ost bekommen. Der Anteil von Implenia an den beiden Tiefbauprojekten des ASTRA im Gesamtwert von 200 Millionen Franken beträgt insgesamt 53 Millionen Franken.

    In Deutschland wird Implenia für Auftraggeber, mit denen bereits langjährige Kundenbeziehungen bestehen, drei Hochbauprojekte realisieren. Im ersten Projekt geht es um die Sanierung zweier denkmalgeschützter Liegenschaften in München. In Ingelheim wird Implenia zwei erweiterte Rohbauten für neue Produktionsstätten von Boehringer Ingelheim Pharma erreichten. Beim dritten Projekt handelt es sich um den schlüsselfertigen Neubau einer Grossküche für die Evangelische Heimstiftung in Neuenstadt am Kocher.

  • Steinerberg im Wandel: Vom historischen Pfrundhaus zum visionären Belvedere

    Steinerberg im Wandel: Vom historischen Pfrundhaus zum visionären Belvedere

    Nach intensiven Untersuchungen und einer detaillierten Abwägung der historischen, architektonischen und wirtschaftlichen Aspekte hat der Regierungsrat beschlossen, das «Pfrundhaus» nicht in das Kantonale Schutzinventar aufzunehmen. Stattdessen setzt man auf einen Nachfolgebau, der «Belvedere», welcher sich durch seine nachhaltige Bauweise und seine Integration in das bestehende Ortsbild auszeichnet. Diese Entscheidung berücksichtigt die historische Bedeutung des Standorts neben Kirche und Pfarrhaus und strebt eine harmonische Einbindung in die sensible Umgebung des Dorfkerns an.

    Die Wahl fiel auf das Projekt «Belvedere», das im Rahmen eines sorgfältig durchgeführten Studienauftragsverfahrens überzeugen konnte. Der Entwurf zeichnet sich durch seine ökonomischen und ökologischen Vorteile aus und trägt massgeblich zur Wahrung des charakteristischen Orts- und Landschaftsbildes bei. «Belvedere» greift die wesentlichen Merkmale der lokalen Baukultur auf und erfüllt gleichzeitig die hohen gestalterischen und denkmalpflegerischen Ansprüche.

    Durch diese Weichenstellung ist der Weg frei für die Umsetzung des ambitionierten Vorhabens, zeitgemässe Alterswohnungen im Zentrum von Steinerberg zu realisieren. Die Neugestaltung soll einen Mehrwert für die gesamte Gemeinde schaffen und als Impulsgeber für eine qualitätsbewusste Weiterentwicklung des Ortsbildes fungieren. Dieser Ansatz unterstreicht das Bestreben, historisch wertvolle Strukturen durch innovative Konzepte zu ersetzen, die sowohl den Gemeinschaftssinn stärken als auch den Bedürfnissen der älteren Generation Rechnung tragen.

    Mit dem Projekt «Belvedere» nimmt Steinerberg eine Vorreiterrolle in der sorgsamen Neugestaltung seines historischen Kerns ein. Die Entscheidung, ein bedeutendes Bauwerk durch einen zukunftsorientierten Neubau zu ersetzen, spiegelt das Engagement der Gemeinde und des Kantons wider, den dörflichen Charakter zu bewahren und gleichzeitig moderne Wohnlösungen für ältere Bürgerinnen und Bürger anzubieten.

  • Richtungsweisender Verwaltungsneubau in Liestal geplant

    Richtungsweisender Verwaltungsneubau in Liestal geplant

    Die Vision eines innovativen und nachhaltigen Verwaltungszentrums nimmt in Liestal konkrete Formen an: Das Projekt HARMONIE, entworfen vom Planungsteam Buchner Bründler Architekten und Rapp AG, hat sich in einem anspruchsvollen Wettbewerbsprozess durchgesetzt und soll nun am Kreuzbodenareal realisiert werden. Die Planungen für das Holzgebäude zeichnen sich durch eine herausragende städtebauliche Qualität aus, die sich harmonisch in die bestehende Umgebung einfügt und durch einen Restaurant-Pavillon zur Rheinstrasse hin abgerundet wird.

    Das Gebäude ist Teil des strategischen Projekts «Optimierung Verwaltungsstandort Liestal», das eine Konsolidierung der derzeit rund 45 Standorte der kantonalen Verwaltung vorsieht. Ziel ist es, die administrative Effizienz zu steigern und den Verwaltungsbetrieb unter modernsten Arbeitsbedingungen zu zentralisieren. Das Projekt HARMONIE wird einen wesentlichen Beitrag zur Realisierung dieser Vision leisten, indem es zahlreiche Arbeitsplätze in einem umweltfreundlichen und innovativ gestalteten Neubau zusammenführt.

    Die Verwendung von Holz als nachwachsendem Rohstoff unterstreicht das Engagement des Kantons Basel-Landschaft für Nachhaltigkeit und ökologische Verantwortung. Zudem trägt das Projekt zur Revitalisierung des städtischen Kerns von Liestal bei und setzt neue Massstäbe in der Gestaltung öffentlicher Bauten.

    Mit der öffentlichen Ausstellung aller Wettbewerbsbeiträge im Februar 2024 bietet sich der Bevölkerung die Gelegenheit, einen umfassenden Einblick in die Planungen zu erhalten und Teil des Dialogs über die zukünftige Gestaltung ihres Verwaltungszentrums zu sein. Die Realisierung des Projekts HARMONIE wird somit nicht nur die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der kantonalen Verwaltung verbessern, sondern auch einen wertvollen Beitrag zur städtebaulichen Entwicklung Liestals leisten.

  • Interimslösung für Primarschule Kleinhüningen während Sanierungsphase

    Interimslösung für Primarschule Kleinhüningen während Sanierungsphase

    Im Rahmen des Engagements für eine moderne und sichere Bildungsinfrastruktur wird die Primarschule Kleinhüningen einer grundlegenden Sanierung unterzogen. Die notwendigen Bauarbeiten umfassen die Modernisierung der Haustechnik, Brandschutzmassnahmen, Erdbebenertüchtigung, sowie die Sanierung der Fassaden und Innenräume. Um den Schulbetrieb für die Dauer der Sanierungsarbeiten aufrechtzuerhalten, verlegt die Schule temporär ihren Standort auf eine geeignete Parzelle im Klybeck-Areal.

    Nach umfassender Prüfung verschiedener Optionen und unter Berücksichtigung der Rückmeldungen aus der Gemeinde, hat sich der Kanton für die Parzelle am Altrheinweg 3 entschieden. Die ausgewählte Parzelle bietet neben der erforderlichen Nähe zur bestehenden Schule eine gute Erreichbarkeit und eine sichere Umgebung für die Schülerinnen und Schüler. Die temporären Schulbauten, die auf dem Grundstück errichtet werden, schaffen eine attraktive Lernumgebung, ohne dabei bestehende Grünflächen zu beeinträchtigen.

    Die Eltern sowie die Anwohnerinnen und Anwohner wurden über die geplanten Massnahmen und den temporären Standort in einer Informationsveranstaltung detailliert aufgeklärt. Die Sanierungsarbeiten sind für den Sommer 2025 angesetzt und sollen bis zum Sommer 2027 abgeschlossen sein. In dieser Zeit wird die Primarschule Kleinhüningen ihr Provisorium am Altrheinweg beziehen, welches nicht nur durch seine verkehrsberuhigte Lage, sondern auch durch den angrenzenden, baumbestandenen Pausenhof besticht.

    Dieses Projekt stellt nicht nur eine Lösung für die aktuelle Herausforderung dar, sondern ist auch ein Beispiel für die Anpassungsfähigkeit und den Innovationsgeist im Bereich der Bildungsinfrastruktur. Es demonstriert, wie mit bedachten Planungen und dem Einbezug der Gemeinschaft temporäre Bildungsräume geschaffen werden können, die den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler gerecht werden und gleichzeitig den Weg für eine verbesserte permanente Schulumgebung ebnen.

  • Innovatives Ausbildungszentrum für den Bevölkerungsschutz Chur

    Innovatives Ausbildungszentrum für den Bevölkerungsschutz Chur

    Das neue Ausbildungszentrum in Meiersboda, gelegen in der Gemeinde Churwalden nahe Chur, markiert einen entscheidenden Schritt in der Entwicklung des Bevölkerungsschutzes in der Region. Angesichts des schlechten Zustands des bisherigen, rund 50 Jahre alten Gebäudes, hat die Regierung beschlossen, einen vollständigen Neubau zu errichten. Dieser Entschluss folgte nach eingehenden Analysen und Nachhaltigkeitsberechnungen, die einen Neubau gegenüber einer Renovierung als deutlich effizienter und kosteneffektiver auswiesen.

    Der Projektvorschlag «ZicZAC», der aus einem Wettbewerb als Sieger hervorging, sieht einen dreigeschossigen Holzbau vor, der sich nahtlos in die natürliche Umgebung einfügt. Das Design überzeugt durch seine klare Struktur, natürliche Baumaterialien und ein zentrales Atrium, das für Lichtdurchflutung und Übersichtlichkeit sorgt. Der Bau entspricht dem Minergie-P-Eco® Standard und integriert eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 100 Kilowatt Peak auf dem Dach.

    Das neue Zentrum wird nicht nur als Ausbildungsstätte dienen, sondern im Notfall auch als Einsatz- und Führungsstandort für den Kantonalen Führungsstab fungieren. Es bietet optimale Bedingungen für die Ausbildung und den Einsatz des Zivilschutzes sowie der Partnerorganisationen und trägt dazu bei, die Einsatzbereitschaft und Durchhaltefähigkeit in Krisensituationen sicherzustellen.

    Die Finanzierung des Projekts wird dem Grossen Rat zur Beratung vorgelegt und im Anschluss der Bündner Stimmbevölkerung zur Genehmigung präsentiert. Bei Zustimmung beginnen die Ausführungsplanungen im Herbst 2024, mit dem Baubeginn im Frühjahr 2025 und der geplanten Inbetriebnahme im Sommer 2027. Das Projekt unterstreicht das Engagement für einen effizienten, nachhaltigen Bevölkerungsschutz und setzt neue Maßstäbe für Ausbildungsinfrastrukturen in der Region.

  • Andermatt Swiss Alps kann Resort Dieni angehen

    Andermatt Swiss Alps kann Resort Dieni angehen

    Die Gemeinde Tujetsch hat der Resort Dieni Development AG die Bewilligung für den Bau des Resorts Dieni erteilt, informiert Andermatt Swiss Alps als Muttergesellschaft der Resort Dieni Development AG in einer Mitteilung. „Mit der nun erteilten Baubewilligung für unser wegweisendes Projekt können wir erstmals ein grösseres Bauprojekt auf der Bündner Seite der Destination Andermatt-Sedrun realisieren“, wird Raphael Krucker, CEO der Andermatt Swiss Alps AG, dort zitiert. Auf dem Gelände des heutigen Parkplatzes gegenüber der Talstation Dieni sollen bis 2029 insgesamt 13 Gebäude mit 410 Hotelzimmern und 119 Wohneinheiten zur touristischen Nutzung entstehen.

    Andermatt Swiss Alps will 2026 mit den Bauarbeiten beginnen. Dabei setzt das für Planung, Bau und Betrieb der Ganzjahresdestination Andermatt zuständige Unternehmen auf Nachhaltigkeit bei Bau und Betrieb des neuen Resorts. Geplant ist, die Gebäude CO2-neutral mit Holzpellets zu heizen. Auf rund der Hälfte der Dachfläche sollen zudem 1500 Quadratmeter Solarpanele installiert werden.

  • Schweiz bekommt Koordinationsstelle für zirkuläres Bauen

    Schweiz bekommt Koordinationsstelle für zirkuläres Bauen

    Circular Hub hat unterstützt von der Schweizerischen Zentralstelle für Baurationalisierung (CRB), Bauenschweiz, dem CEA-Lab der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich, Circular Economy Switzerland und Eberhard Unternehmungen den Verein Circular Construction Catalyst 2033 (C33) gegründet. Er steht weiteren Mitgliedern offen und soll allen Akteuren in Hoch- und Tiefbau als neutrale Koordinationsstelle für zirkuläres Bauen dienen, informiert C33 in einer Mitteilung.

    Erklärtes Ziel des Vereins ist es, einen Beitrag zu leisten, um zirkuläres Bauen bis spätestens 2033 „als neues Normal zu etablieren“, so Marloes Fischer, Mitgründerin von C33 und CEO von Circular Hub, in der Mitteilung. „Wenn alle Akteure entlang der Wertschöpfungskette im Bau koordiniert kooperieren, gelingt der Wandel hin zu einem zirkulären Bauwesen“, meint Fischer. „Damit die Bereitschaft und das Engagement der Bauindustrie, die Bewegung in Richtung Zirkularität mitzugestalten, bestmöglich und branchenweit zur Wirkung gebracht werden kann, gehen wir mit C33 den Weg der Gemeinnützigkeit“, ergänzt Michel Bohren, Mitgründer von C33 und Geschäftsführer von CRB

    Im Vorfeld der Vereinsgründung hatten die Gründenden mit Vertretenden aus der gesamten Wertschöpfungskette im Bausektor Arbeitsthemen und eine Strategie erarbeitet. Bei einem Kickoff-Meeting am 3. Oktober 2023 seien dabei Marktentwicklung, Messbarkeit von Zirkularität, Gesetzgebung, Normen und Regulierung sowie Wissensaufbau und Vernetzung als Haupthebel für die Förderung zirkulären Bauens identifiziert worden, schreibt C33. In einem ersten Schritt soll nun unter anderem ein Learning Network aufgebaut werden.

  • Winterthurs Innovationslabor Grüze – Vorreiter für zirkuläres Bauen

    Winterthurs Innovationslabor Grüze – Vorreiter für zirkuläres Bauen

    Winterthur bereitet sich auf die Eröffnung des bahnbrechenden Innovationslabors im Stadtteil Neuhegi-Grüze vor. Dieses Gebäude, das im Frühjahr 2024 seine Pforten öffnen wird, ist nicht nur ein Zentrum für Informationsaustausch, Veranstaltungen und innovative Bauexperimente, sondern dient auch als gemütliches Kaffeehaus und Begegnungsort. Mit seinem Engagement für nachhaltiges Bauen und seiner vielseitigen Nutzung wird das Labor die Entwicklung des gesamten Stadtteils maßgeblich beeinflussen.

    Im Zentrum des Projekts steht ein revolutionäres Konzept, das von der Stadt Winterthur, der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) und Holcim entwickelt wurde. Es basiert auf dem Prinzip des „Leihens statt Besitzens“ von Bauteilen, wodurch eine nachhaltige Ressourcennutzung und eine signifikante CO₂-Einsparung erreicht wird. Die verwendeten CPC-Elemente, eine Innovation der ZHAW und der CPC AG, sind sowohl belastbar als auch filigran und ermöglichen eine Reduzierung des CO₂-Fußabdrucks um bis zu vierfach sowie Materialeinsparungen von bis zu 75%.

    Der Ansatz des Innovationslabors Grüze besteht darin, Bauteile als wiederverwendbare Ressourcen zu behandeln. Holcim übernimmt dabei die Verantwortung für die Demontage und Wiederaufbereitung der Bauelemente für den zukünftigen Einsatz. Dieses Konzept stellt eine Win-Win-Situation für Bauherren und die Umwelt dar, da der herkömmliche Gebäuderückbau entfällt.

    Die innovative CPC-Technologie, entwickelt von der ZHAW und unterstützt von Holcim, markiert einen Wendepunkt im Hochbau. Sie ermöglicht eine effizientere Bauweise mit reduzierten Ressourcen und bietet neue gestalterische Freiheiten, insbesondere bei der Integration von Haustechnik.

    Die erfolgreiche Umsetzung des Innovationslabors ist das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit zwischen Partnern mit umfassender Fachexpertise. Martin Joos vom Tiefbauamt Winterthur hebt hervor, dass das Ziel von Anfang an war, Neues zu wagen und Nachhaltigkeit in den Vordergrund zu stellen. Das Innovationslabor Grüze spiegelt den fortschrittlichen, aufgeschlossenen Geist des Stadtquartiers Neuhegi-Grüze wider, das als eines der wichtigsten Entwicklungsgebiete in Winterthur gilt.

  • Einblick in die Auswahl für zirkuläres Bauen

    Einblick in die Auswahl für zirkuläres Bauen

    Der Schweizerische Ingenieur- und Architektenverein (SIA) hat für seinen erstmalig vergebenen Preis eine Shortlist von neun Projekten und Prozessen veröffentlicht. Emanuel Christ, der Jurypräsident, erläutert den Auswahlprozess und die Kriterien, die für die Nominierungen ausschlaggebend waren.

    In intensiven Diskussionen an zwei Jurytagen wurden 169 Projekte begutachtet und bewertet. Dank einer sorgfältigen Vorbereitung und der Aufteilung der Jury in Arbeitsgruppen konnte jedes Projekt eingehend analysiert werden. Diese Herangehensweise ermöglichte eine effiziente und gründliche Prüfung der Einreichungen.

    Für die Bewertung der Projekte griff die Jury auf die acht Kriterien des Davos Qualitätssystems für Baukultur zurück. Diese umfassenden Kriterien ermöglichten eine multidimensionale Analyse der Projekte und unterstützten die Jury in ihrer interdisziplinären Arbeit. Diese Herangehensweise gewährleistete eine umfassende Betrachtung jedes Projekts, was essenziell für die Bewertung im Bereich Planung und Bau ist.

    Die nominierten Projekte zeichnen sich durch ihre klaren Konzepte, qualitativ hochwertige Umsetzung und überzeugende Präsentation aus. Sie umfassen eine breite Palette von Entwürfen, von kleineren bis zu großangelegten Projekten, die sowohl mit der Landschaft und Natur interagieren als auch klassische Bauprojekte umfassen. Trotz ihrer Vielfalt teilen alle Projekte ein gemeinsames Verständnis für zirkuläres Bauen. Sie reflektieren die Idee, dass Bauen Teil eines ökologischen Kreislaufs ist, unabhängig davon, ob mit neuem oder altem Material gearbeitet wird.

    Christ betont, dass zirkuläres Bauen nicht zu zurückhaltenden Projekten führt, sondern im Gegenteil zu solchen, die einen starken und leidenschaftlichen Gestaltungswillen zeigen. Für ihn persönlich war die Mitwirkung in der Jury eine bereichernde Erfahrung, die ihm neue Einblicke in die aktuelle Baupraxis und die Vielfalt der Planungs- und Bauprojekte in der Schweiz vermittelte.

  • Luzerner Theaterprojekt wird aktualisiert und extern überprüft

    Luzerner Theaterprojekt wird aktualisiert und extern überprüft

    Nach signifikanten Änderungen am Entwurf für das neue Luzerner Theater, wird parallel das Betriebskonzept, das ursprünglich im Jahr 2020 erstellt wurde, überarbeitet. Vor der Entscheidung über den Projektierungskredit ist eine Aktualisierung des Konzepts notwendig, um die Wirtschaftlichkeit des Projekts adäquat zu reflektieren. Der Luzerner Regierungsrat hat daraufhin beschlossen, ein entsprechendes Postulat aus dem Kantonsrat als erheblich zu erklären.

    Die Stadt Luzern und der Kanton Luzern haben eine Aufgabenteilung für den Bau des neuen Theaters vereinbart. Während die Stadt für die Realisierung und Finanzierung des Neubaus verantwortlich ist, wird der Kanton einen Teil der höheren Betriebskosten übernehmen. Der Regierungsrat legt Wert darauf, dass die künftigen Betriebskosten nicht mehr als zehn Prozent über dem aktuellen Niveau liegen und dass das Luzerner Theater seinen Eigenfinanzierungsgrad substanziell verbessert.

    Angesichts der fortgeschrittenen Entwicklung des Siegerprojekts ist es nun erforderlich, das Betriebskonzept zu aktualisieren. Der Regierungsrat unterstützt dieses Vorgehen in der Beantwortung des Postulats P 35 von Adrian Nussbaum. Ebenso hat der Stadtrat von Luzern einem zweistufigen Überprüfungsprozess zugestimmt. In der ersten Phase wird das Konzept extern evaluiert, um vor der Entscheidung über den Projektierungskredit zu fundierten Aussagen über den veränderten Betrieb zu gelangen. Die zweite Phase umfasst eine umfassende externe Überprüfung nach Vorliegen des endgültigen Projekts und der städtischen Abstimmung.

    Die externe Überprüfung wird aufzeigen, ob das geplante Theater die vorgegebenen Grenzen der Betriebskostenerhöhung einhalten kann und klärt zudem, wer zukünftig als Eigentümer des Gebäudes fungiert und damit für die Unterhaltskosten verantwortlich ist. Der Auftrag für beide Phasen der Überprüfung wird vom Zweckverband Grosse Kulturbetriebe erteilt.

  • Birsstadt wird mit dem Wakkerpreis ausgezeichnet

    Birsstadt wird mit dem Wakkerpreis ausgezeichnet

    Der Schweizer Heimatschutz verleiht den diesjährigen Wakkerpreis an den Verein Birsstadt. Er ehrt damit die Zusammenarbeit von neun Gemeinden im Kanton Basel-Landschaft und der Solothurner Gemeinde Dornach bei der Lösung der Herausforderungen in der Agglomeration. Diese Zusammenarbeit lege die Grundlage für die Reparatur des unkoordiniert gewachsenen Raumes vor den Toren der Metropole Basel.

    Der Heimatschutz lobt in seiner Medienmitteilung insbesondere die Aufwertung des Natur- und Lebensraums an der Birs, die sorgfältige Weiterentwicklung bedeutender Industrieareale und die Sicherung und Stärkung des baukulturellen Erbes. Im Rahmen der Birsstadt werden aber auch übergeordnete Strategien in den Themenbereichen Landschaft, Siedlung, Mobilität und Anpassung an den Klimawandel behandelt.

    Der Verein Birsstadt wurde 2018 gegründet. Ihm gehören ausser Dornach die Gemeinden Aesch, Arlesheim, Birsfelden, Duggingen, Grellingen, Muttenz, Münchenstein, Pfeffingen und Reinach an. Gemeinsam haben die zehn Gemeinden rund 94‘000 Einwohnende. Der Verein sieht grosse Chancen in der Auszeichnung durch den Heimatschutz. Er wolle diese Chance nutzen, um die Birsstadt schweizweit besser bekannt zu machen, schreibt er in einer eigenen Mitteilung. Ausserdem will er in diesem Jahr ein Projekt zum Umgang mit der Baukultur in der Region lancieren.

    Der Preis wird am 22. Juni im Rahmen eines Wakkerpreisfestes auf dem Domplatz in Arlesheim übergeben.

  • Thierryturm-Gelände: Uni Freiburgs neues Fakultätsgebäude

    Thierryturm-Gelände: Uni Freiburgs neues Fakultätsgebäude

    Nach einer längeren Verzögerung aufgrund von Grundstücksverhandlungen nimmt das Projekt für den Neubau der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Freiburg auf dem Gelände des Thierryturms wieder Fahrt auf. Der Staatsrat hat beim Großen Rat einen Antrag auf einen zusätzlichen Projektierungskredit in Höhe von 12 Millionen Franken für Studienarbeiten gestellt. Zusätzlich wurde ein Verpflichtungskredit von 3,4 Millionen Franken für den Abbruch bestehender Gebäude auf dem Gelände beantragt.

    Das Projekt, das ursprünglich 2013 gestartet wurde, soll die angespannten Platzverhältnisse der Fakultät lösen und den Standort Miséricorde aufwerten. Der geplante Neubau wird nach den Kriterien des Standards Nachhaltiges Bauen Schweiz (SNBS) konzipiert, inklusive einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach. Die Integration eines Abschnitts der TransAgglo, einem wichtigen Bestandteil des regionalen Fahrradnetzwerks, ist ebenfalls vorgesehen.

    Die nötigen Projektierungsarbeiten werden gemäß der Verordnung über bedeutende Immobilienvorhaben des Staates vorangetrieben. Der geplante Abbruch der bestehenden Gebäude der Stiftung Le Tremplin, die dem Neubau weichen müssen, soll auch bodenkundliche Untersuchungen für eine eventuell notwendige Sanierung ermöglichen.

    Mit einem geplanten Baustart im Frühjahr 2027 und der voraussichtlichen Inbetriebnahme im Herbst 2030 belaufen sich die geschätzten Anlagekosten auf etwa 152 Millionen Franken. Für das Projekt könnte ein Bundesbeitrag für den Bau von Hochschulinfrastrukturen beantragt werden, der im Rahmen des zukünftigen Verpflichtungskreditantrags für die Durchführung des Projekts berücksichtigt wird. Dieses Vorhaben stellt einen bedeutenden Schritt für die Entwicklung der Universitätsinfrastruktur und die Stärkung des Bildungsstandortes Freiburg dar.

  • Griesser präsentiert Verschattungen mit Solarantrieb

    Griesser präsentiert Verschattungen mit Solarantrieb

    Die Griesser AG lanciert laut ihrer Medienmitteilung nachhaltige und einfach zu installierende Sonnenschutzprodukte für Fenster und Terrassen: Mit Renobloc Solar, Solozip Solar und Solocreen Solar bringt das 1882 gegründete Familienunternehmen einen Rolladen und zwei Markisen mit Solarantrieb in den Handel.

    Renobloc Solar ist ein Vorbaurolladen mit einem hohen Verdunkelungsgrad, der sich bei Umbauten und Renovationen unter bestehenden Stürzen oder direkt auf der Fassade anbringen lässt. Seine Box schützt den Behang und die Mechanik vor der Witterung.

    Die senkrecht installierte Fassadenmarkise Solozip Solar kommt mit einem Reissverschluss, der mit dem Tuch verschweisst ist. Er hält das Tuch über die gesamte Höhe in den Führungen. Diese Ausführung mit oder ohne Solar-Option hält besonders hohen Windstärken von bis zu 92 Kilometern pro Stunde stand.

    Soloscreen Solar ist eine weitere Senkrechtmarkise. Auch sie ist in zahlreichen Farbvarianten erhältlich. Damit, so Griesser, eigne sie sich optimal als Gestaltungselement für moderne Architektur. Der Rollladen Renobloc ist ab sofort verfügbar. Die Fassadenmarkise Solozip ist ab Mitte Januar und Soloscreen ab Februar 2024 erhältlich.

    Die Funkmotoren aller Modelle sind mit Hinderniskennung und Frostschutzfunktion ausgestattet. Sie werden mit Fernbedienung oder der Smart-Home-Steuerung von Somfy in Gang gesetzt. Die Solar-Produkte funktionieren den Angaben zufolge 30 Tage ohne direkte Sonneneinstrahlung bei zweimaligem Öffnen und Schliessen pro Tag.

    Griesser produziert in eigenen Werken in der Schweiz, in Österreich und Frankreich und vertreibt seine Produkte in über 20 Ländern. Insgesamt beschäftigt das in der St.GallenBodenseeArea ansässige Unternehmen rund 1500 Mitarbeitende, von denen etwa 800 in der Schweiz tätig sind.

  • Ausschreibung zum «Binding Preis für Biodiversität»

    Ausschreibung zum «Binding Preis für Biodiversität»

    Für weitere Informationen zu dieser Ausschreibung empfehlen wir Ihnen, die offizielle Website der Sophie und Karl Binding Stiftung zu besuchen. Dort finden Sie aktuelle Informationen und Details zur Bewerbung.

  • Europas luxuriösester Coworking Space eröffnet in Zürich

    Europas luxuriösester Coworking Space eröffnet in Zürich

    Nach dem Großbrand, der das Gebäude einsturzgefährdet hinterließ und einen Schaden von 25 Millionen Franken verursachte, war es ein langer Weg bis zur Wiedereröffnung. Die Gebäudeversicherung des Kantons Zürich bezeichnete den Vorfall als den „teuersten Feuerschaden in der über 200-jährigen Geschichte der GVZ“.

    Das nun revitalisierte Gebäude bietet auf 5000 Quadratmetern in den obersten sechs Stockwerken Platz für 76 private Büros und 600 hochmoderne Arbeitsplätze. IWG hat sich damit ihren größten Standort in der Schweiz gesichert und bietet neben Arbeitsplätzen auch eine Reihe von Extras: eine Rooftop-Terrasse mit Panoramablick auf Zürich, ein Fitness-Center mit Personal Trainer, einen privaten Member-Club mit italienischem Restaurant und Bar, ein Gaming-Center und sogar einen Meditations- sowie einen Stillraum.

    Patrizia Statelli, Geschäftsführerin von IWG Schweiz, Monaco und Gibraltar, betont die Bedeutung von hybriden Arbeitsmodellen in der Post-Pandemie-Ära und die veränderten Ansprüche an Arbeitsplätze. Die flexibel nutzbaren Büros, Meeting-Räume und Netzwerk-Zonen können stundenweise oder langfristig gebucht werden, wobei die Kosten von circa 1500 Franken pro Person und Monat alle Nebenkosten sowie die Nutzung des Fitness-Centers und der Unterhaltungsangebote einschließen.

    Der Brand verzögerte den Einzug von IWG um zwei Jahre, doch das Unternehmen hatte bereits vor dem Unglück Pläne für dieses Gebäude. Im Erdgeschoss beleben nun eine Filiale von DQ Solutions, Yumi Hana mit koreanischen und japanischen Artikeln und der neue Club Mini Market das Gebäude.

    Mit dem ambitionierten Ziel, in den nächsten zwei Jahren von 53 auf 70 Standorte in der Schweiz zu wachsen, plant IWG, auch die Vororte der Großstädte abzudecken. Statelli ist überzeugt, dass neue, flexiblere Arbeitsmodelle die Zukunft prägen und das Pendeln reduzieren werden, ein Konzept, das Europas luxuriösester Coworking Space in Zürich nun verkörpert.

  • Standort für Ambulatorium Rorschach ist gefunden

    Standort für Ambulatorium Rorschach ist gefunden

    Die Stadt Rorschach, der Kanton St.Gallen und die Spitalanlagegesellschaft des Kantonsspitals St.Gallen haben sich auf das Errichten eines neuen ambulatorischen Zentrums geeinigt. Nach langer Suche sei nun ein geeignetes Objekt dafür gefunden worden. Laut einer Medienmitteilung soll der Komplex im Gebiet Neuseeland/Rorschacherberg – unmittelbar an der Grenze zu Rorschach – ab dem Ende 2024 vollständig in Betrieb genommen werden. Bis dahin werden die ambulanten Leistungsanbieter mit den drei Schwerpunkten onkologisches Ambulatorium, Gastroenterologie und Kardiologie an den neuen Standort verlegt. Ferner werden auch ambulante Sprechstunden der Kliniken für Allgemein-, Viszeral-, Endokrin- und Transplantationschirurgie, der Orthopädie und Traumatologie sowie der Urologie und der Klinik für Plastische Chirurgie und Handchirurgie angeboten.

    Da für die Hämodialyse am neuen Ambulatorium zu wenig Platz vorhanden wäre, haben die Entscheidungsträger beschlossen, diese Behandlungen in die Hämodialyse am Standort St.Gallen zu integrieren. Dies soll bereits zum Ende des ersten Quartals 2024 erfolgen, heisst es in der Mitteilung.

    Für die radiologisch-diagnostische Abklärung bietet das Netzwerk Radiologie der Klinik für Radiologie und Nuklearmedizin des Kantonsspitals St.Gallen in Rorschach im Haus Regatron ein umfassendes radiologisches Angebot an. So werden neben den bisherigen MR- und PET-CT-Untersuchungen neu auch Computertomographien und eine volldigitale konventionelle Röntgendiagnostik angeboten.

    Aktuell nutzt das Kantonsspital St.Gallen noch die Liegenschaft des ehemaligen Spitals Rorschach. Die Verwendung dieses Gebäudes ab 2025 ist noch offen und wird von Kanton, Stadt Rorschach und der Spitalanlagegesellschaft des Kantonsspitals noch besprochen.

  • ⁠Nachhaltiges Wohnbauprojekt «Neue Freistatt» nimmt Form an

    ⁠Nachhaltiges Wohnbauprojekt «Neue Freistatt» nimmt Form an

    In Thun nimmt das nachhaltige Wohnbauprojekt «Neue Freistatt» Form an, das von Brügger Architekten und Studio Vulkan Landschaftsarchitektur entworfen wurde. Ziel des Projekts ist eine Innenentwicklung, die erschwinglichen Wohnraum für eine breite Bevölkerungsschicht bietet. Geplant sind 260 Wohnungen, eine Poststelle, ein Quartierzentrum mit Café, ein Kindergarten und eine Kita. Die Stadt Thun sowie die Bauträger, GBWG Freistatt und die Städtische Pensionskasse, haben das Projekt im letzten Jahr gemeinsam geschärft, und nun liegt das Richtprojekt vor, das als Basis für das konkrete Bauprojekt dient.

    Die Städtische Pensionskasse Thun und die GBWG Freistatt sind sich bei der Aufteilung einig. Die Pensionskasse übernimmt die Bauten an der Länggasse bis zum Kreisel Mattenstrasse-Länggasse, während die GBWG Freistatt die Bauten entlang des Jägerwegs sowie alle Bauten an der Mattenstrasse und stadtauswärts des Kreisels übernimmt. Beide Parteien arbeiten eng bei der Infrastruktur, den Aussenbereichen und den Parkplätzen zusammen.

    Das städtebauliche Konzept basiert auf einer Gartenstadtidee mit einem hohen Grünanteil optimierter Wegführung und hohen ökologischen Ansprüchen. . Die Gebäude entlang des Jägerwegs und der Länggasse unterstreichen die Gliederung des Areals. Hier sind vier- bis siebengeschossige Gebäude geplant, die verschiedene Wohnformen ermöglichen. Ein öffentlicher Freiraum zwischen den Häusern sowie der Lindenplatz mit Gemeinschaftshaus bilden das Herz der «Neuen Freistatt».

    Bei der Weiterbearbeitung wurden Themen wie Volumenstaffelung, Dachgestaltung und Beschattung in den Fokus gerückt, wobei die Gebäudehöhen und der Schattenwurf als verträglich bewertet wurden. Ein überarbeitetes Verkehrskonzept rundet das Projekt ab. Die Volksabstimmung ist im Frühling – Sommer 2024 vorgesehen und der Baustart ist für 2025 geplant. Die Realisierung erfolgt in drei aufeinanderfolgenden Etappen, wobei die ersten Wohnungen voraussichtlich ab 2027 bezugsbereit sein werden. Interessenten können über die Website neuefreistatt.ch kontinuierlich auf dem Laufenden gehalten werden.

  • ABB modernisiert Standort Untersiggenthal

    ABB modernisiert Standort Untersiggenthal

    Das Technologieunternehmen ABB hat in Untersiggenthal ein neues Multifunktionsgebäude eröffnet. Laut einer Medienmitteilung gibt es dort 500 Arbeitsplätze für Mitarbeitende aus den Bereichen Forschung und Entwicklung, Verkauf und Service sowie Projektabwicklung und Engineering. Die Bauzeit des Gebäudes Emotion habe zwei Jahre betragen. Mit Kosten von rund 45 Millionen Franken sei das die grösste Investition seit über zehn Jahren von ABB in der Schweiz. Gebaut wurde es mit über 2200 Kubikmetern Zirkulit, einem Recycling-Beton, in dem zusätzlich CO2 gespeichert ist.

    „Mit dieser Investition stärken wir die Präsenz von ABB in der Schweiz und investieren in wachstumsstarke Zukunftstechnologien. Das neue Multifunktionsgebäude ist ein wichtiger Schritt, um uns als Arbeitgeberin erster Wahl zu positionieren und im Zeitalter des Fachkräftemangels die besten Talente und erfahrene Arbeitskräfte anzuziehen“, wird Nora Teuwsen zitiert, Vorsitzende der Geschäftsleitung ABB Schweiz.

    „Der ABB-Standort Untersiggenthal ist eine eindrückliche Erfolgsgeschichte des konstruktiven Zusammenspiels zwischen Politik, Wirtschaft, Bildung und Forschung“, wird Regierungsrat Stephan Attiger zitiert, Vorsteher Departement Bau, Verkehr und Umwelt des Kantons Aargau. Der Standort zeige auf, dass der Hightech-Kanton Aargau „besten Boden für Innovation und technologischen Fortschritt bietet, und wie aus regionalem Ursprung ein globaler Erfolg werden kann“.

    ABB entwickelt und fertigt in Untersiggenthal für Kunden weltweit effiziente und nachhaltige Technologielösungen für Antriebstechnik in den Bereichen Industrieprozesse, Infrastruktur und Bahnen, sowie für Anwendungen im Bereich der erneuerbaren Energieerzeugung.