Kategorie: propTech

propTech – Immobiliennews zu digitalen Lösungen, Innovationen & Technologien für die Schweizer Immobilienbranche.

  • Innovative Technologie zur Nutzung von Sonnenlicht für hohe Temperaturen

    Innovative Technologie zur Nutzung von Sonnenlicht für hohe Temperaturen

    Forschende der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) haben mit einer sogenannten thermischen Falle eine Technologie entwickelt, die Sonnenlicht aufnimmt und so sehr hohe Temperaturen erzielen kann. Laut einer Medienmitteilung ist es gelungen, mit dieser Methode Temperaturen von über tausend Grad Celsius zu erreichen. Diese hohen Temperaturen werden für die Herstellung von Zement, Metallen und verschiedenen Chemikalien in energieintensiven industriellen Prozessen benötigt. Das Team um Emiliano Casati, Wissenschaftler in der Gruppe für Energie-​ und Prozesssystemtechnik, und Aldo Steinfeld, Professor für erneuerbare Energieträger, entwickelten dieses System, dessen wesentlicher Bestandteil ein Quarzstab ist. Wird dieser mit intensivem Licht bestrahlt, wandelt es sich mit nur geringen Wärmeverlusten in Wärme um. Bisherige derartige Versuche mit thermischen Fallen erreichten eine Temperatur von 170 Grad Celsius. Solarkraftanlagen arbeiten in der Regel mit Temperaturen bis zu 600 Grad Celsius.

    Ziel der Forschenden ist es, die Methode eines Tages für die Dekarbonisierung von energieintensiven Industriezweigen nutzen zu können. „Um den Klimawandel zu bekämpfen, müssen wir Energie generell dekarbonisieren“, wird Emiliano Casati in der Mitteilung zitiert. „Oft denkt man bei Energie nur an Strom, aber tatsächlich verbrauchen wir etwa die Hälfte unserer Energie in Form von Wärme.“ Die derzeitige Experimentalstudie wurde in der Fachzeitschrift „Device“ veröffentlicht. Weitere Analysen, auch zur Wirtschaftlichkeit dieser Technologie, sind in Planung.

  • Europarat und Schweiz setzen Massstäbe bei KI

    Europarat und Schweiz setzen Massstäbe bei KI

    Im Rahmen der 133. Tagung des Ministerkomitees des Europarats, die in Biel/Bienne stattfand, wurde das neue Übereinkommen über künstliche Intelligenz offiziell verabschiedet. Der Schweizer Bundesrat Ignazio Cassis, Vorsteher des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten, war bei diesem historischen Moment zugegen. Die Schweiz, bekannt für ihre präzise und umsichtige Herangehensweise in internationalen Verhandlungen, spielte eine entscheidende Rolle in den eineinhalb Jahren der intensiven Diskussionen und Entwicklungsarbeit.

    Das Übereinkommen unterstreicht nicht nur die Bedeutung der KI in unserer zukünftigen Gesellschaft, sondern etabliert auch einen soliden, rechtlich verbindlichen Rahmen, der sicherstellt, dass KI-Systeme nach höchsten ethischen Standards entwickelt werden. Zu den Kernprinzipien zählen Transparenz, Robustheit, Nichtdiskriminierung sowie der Schutz der Privatsphäre. Diese Massnahmen sind entscheidend, um das Vertrauen der Öffentlichkeit in die neue Technologie zu stärken und gleichzeitig die Rechte jedes Einzelnen zu wahren.

    Förderung internationaler Zusammenarbeit
    Der Zeitpunkt der Verabschiedung fällt zusammen mit dem 75-jährigen Jubiläum des Europarats, was die Bedeutung dieses Übereinkommens weiter unterstreicht. Ab September 2024 wird das Dokument allen Mitgliedsstaaten zur Unterzeichnung vorgelegt. Nach der Ratifikation durch die Schweiz, was eine Überführung in das nationale Recht erfordert, wird es als ein massgeblicher Bestandteil der internationalen KI-Governance dienen.

    In der Praxis wird das Übereinkommen als ein Leitfaden dienen, der nicht nur in Europa, sondern auch weltweit einen einheitlichen Ansatz für die verantwortungsvolle Entwicklung und Nutzung von KI-Systemen fördert. Durch die Schaffung dieses Rahmens trägt der Europarat wesentlich dazu bei, dass KI als eine Kraft für das Gute genutzt wird, indem sie die Grundlagen unserer demokratischen Gesellschaften stärkt und vorantreibt.

  • Zug setzt Massstäbe in der globalen Blockchain-Forschung

    Zug setzt Massstäbe in der globalen Blockchain-Forschung

    Mit der Unterstützung des Kantons Zug entsteht ein interdisziplinäres Forschungszentrum, das sich mit den vielfältigen Anwendungen und Auswirkungen der Blockchain-Technologie beschäftigt. Die Initiative, die in Kooperation mit der Universität Luzern und der Hochschule Luzern umgesetzt wird, soll nicht nur technologische, sondern auch gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Aspekte der Blockchain erforschen. Finanzdirektor Heinz Tännler betont, dass das Projekt nicht nur die wissenschaftliche Forschung vorantreibt, sondern auch den Wirtschaftsstandort Zug stärkt, insbesondere im Licht der neuen OECD-Mindestbesteuerung, die Anfang 2024 eingeführt wurde.

    Weltweit einzigartige Forschungsinitiative
    Das neu gegründete Zuger Institut für Blockchainforschung an der Universität Luzern wird sich den Herausforderungen und Chancen dieser disruptiven Technologie widmen. Dabei werden neun neue Lehrstühle geschaffen, die sich den verschiedensten Facetten der Blockchain-Technologie annehmen. Die Forschung wird dabei einen ganzheitlichen Ansatz verfolgen, der die technologischen Innovationen ebenso umfasst wie die damit verbundenen sozialen, wirtschaftlichen und politischen Fragestellungen. Ziel ist es, ein tiefgreifendes Verständnis der Blockchain-Technologie und ihrer potenziellen Auswirkungen auf die Gesellschaft zu entwickeln.

    Stärkung der Forschungskapazitäten an der Hochschule Luzern
    Die Hochschule Luzern wird ihre bestehenden Aktivitäten in der Blockchainforschung durch die neue Initiative signifikant erweitern. Die Hochschule bringt ihre Expertise aus den Bereichen Informatik, Finanzen und Technik in das Projekt ein und arbeitet eng mit der Universität Luzern zusammen, um ein umfassendes Forschungsumfeld zu schaffen. Diese Kooperation bildet die Grundlage für den Hub, eine Plattform für Zusammenarbeit und Kommunikation, die den Austausch zwischen den beteiligten Forschern und der globalen Blockchain-Gemeinschaft fördert.

    Nachhaltige Finanzierung und langfristige Ziele
    Nach der initialen Anschubfinanzierung durch den Kanton ist vorgesehen, dass das Projekt auf nachhaltige Finanzierungsquellen umgestellt wird. Eine externe Evaluation nach drei Jahren soll die Effektivität und die Fortschritte der Forschungsinitiative beurteilen. Durch diese Massnahmen wird sichergestellt, dass die «Blockchain Zug – Joint Research Initiative» langfristig zu einer festen Grösse in der globalen Forschungslandschaft wird und Zug als führendes Zentrum für Blockchain-Technologie etabliert.

  • Warum Next Property AG?

    Warum Next Property AG?

    Warum braucht die Immobilienbranche die Next Property AG?
    Um vorteilhafte Rahmenbedingungen zu schaffen, die es Branchenakteuren ermöglicht, in einer digitalen Welt möglichst unabhängig und selbstbestimmt zu wirtschaften, ohne zum Spielball dominierender Unternehmen zu werden.

    Was ist die Vision von Next Property AG und wie erreichen Sie diese?
    Wir setzen uns im Sinne unserer Aktionäre für fairen Wettbewerb in der Schweizer Immobilienwirtschaft ein. Dies beinhaltet die Beobachtung und Risikobewertung technologischer Entwicklungen und die Mitbestimmung bei der Gestaltung von Kundenschnittstellen sowie der Verarbeitung und Monetarisierung von Daten, welche durch unsere Aktionäre im Tagesgeschäft generiert werden.

    Um diese Vision zu verwirklichen, braucht es in erster Linie Branchenakteure, die bereit sind, in ihre unternehmerische Zukunft zu investieren und das Gedankengut teilen, dass es wirkungsvolle Allianzen braucht, um in einer digitalen Welt mitbestimmen zu können. Dabei geht es nicht um kurzfristigen Erfolg, sondern darum, dass die Erbringung von professionellen Immobiliendienstleistungen, wie wir sie heute kennen, auch in Zukunft attraktiv bleibt.

    Müssen die Immobilienmakler und -bewirtschafter um Ihr Geschäftsmodell fürchten?
    Wenn wir die Entwicklungen ausserhalb der Immobilienwirtschaft beobachten, führt die Digitalisierung zweifellos zu radikalen Veränderungen von lang bewährten Geschäftsmodellen. Mit anderen Worten, die Digitalisierung bietet neue Möglichkeiten, um den heutigen Bedürfnissen von Arbeitnehmern, Arbeitgebern und Kunden gerecht zu werden. Diese Erkenntnis ist nicht neu, wir stellen jedoch fest, dass der Reifegrad der Entwicklung nun so weit ist, dass die Veränderungen zunehmend für Unternehmen in der Immobilienwirtschaft spürbar werden. Unternehmen, die sich an die Dynamik der digitalen Welt anpassen, müssen sich um ihr Geschäftsmodell keine Sorgen machen.

    Wie kann sich die Immobilienbranche auf die Herausforderungen der digitalen Zukunft vorbereiten?
    Es hat sich gezeigt, dass auch grosse etablierte Branchenakteure zu klein sind, um bei digitalen Entwicklungen einer Branche eine bedeutende Rolle einzunehmen. Somit empfehlen wir Immobilienunternehmen sich in einer leistungsstarken Interessensgemeinschaft wie der Next Property AG zusammenzuschliessen, um sich gemeinsam für vorteilhafte Rahmenbedingungen einzusetzen.

    Gibt es ein Beispiel dazu?
    Aktuelles Beispiel hierfür ist die Förderung des Immobilienmarktplatzes newhome, der sich an vereinbarte Branchengrundsätzte hält und bei dem die über 500 Next Property AG Aktionäre indirekt beteiligt sind. Gemeinsam wird mit frühzeitigen oder exklusiven Inseraten und gezielten Marketingaktionen dafür gesorgt, dass newhome zu einer regional wettbewerbsfähigen Marktplatzalternative für professionell vermarktete Immobilien wird. Wir empfehlen «newhome first».

  • Partnerschaft zur Digitalisierung des Immobilienmarktes in Zürich

    Partnerschaft zur Digitalisierung des Immobilienmarktes in Zürich

    Skribble, in Zürich ansässiger Spezialist für digitale Signaturen, und der Immobiliendienstleister SMG Real Estate spannen künftig bei der Digitalisierung des Immobilienmarktes zusammen. Wie es in einer Medienmitteilung heisst, können Kundinnen und Kunden von SMG Real Estate ihre Unterschriften unter Kauf- oder Mietverträge elektronisch zeichnen. Die Signaturen sind rechtsgültig und werden weltweit anerkannt. Mit diesem Schritt zur Digitalisierung wird der Vertragsprozess beschleunigt und ein mühevoller Weg der analogen Vertragsabschlüsse mit mehrfachen Papierausdrücken entfällt, heisst es in der Mitteilung.

    „Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit SMG Real Estate und die Möglichkeit, unsere E-Signatur-Lösungen einem noch breiteren Publikum einfach zugänglich zu machen“, wird Roni Oeschger, CEO von Skribble, in der Mitteilung zitiert. „Durch die Integration von Skribble in das Real-Estate-Ökosystem von SMG können wir dazu beitragen, die Immobilienbranche effizienter und zukunftsfähiger zu machen“.

    Die Partnerschaft mit Skribble sei ein zentraler Schritt in der Digitalisierung des Immobilienmarkts, ergänzt Daniel Bruckhoff, Head of Partnerships und Innovation bei SMG Real Estate. In der SMG Swiss Marketplace Group sind die digitalen Marktplätze von TX Group, Ringier und Mobiliar vereint.

  • Installationsarbeiten für Smart Meter

    Installationsarbeiten für Smart Meter

    Cablex, in Gümligen ansässiger Spezialist für Netzinfrastruktur, ist in einer Ausschreibung als Vertragspartner der BKW gewählt worden. Wie es in einer Medienmitteilung heisst, soll cablex den sogenannten Smart Meter Rollout für die BKW übernehmen. Dabei handelt es sich um den Austausch von 400‘000 Stromzählern gegen moderne Smart Meter. Cablex, eine hundertprozentige Tochter der Swisscom, wird dabei täglich 500 neue Smart Meter vom Typ Kamstrup OMNIPOWER installieren. Die Kampagne soll zur Energiestrategie 2050 beitragen.

    Cablex wurde von der BKW ausgewählt, weil das Unternehmen über eine Expertise bei der Umsetzung von flächendeckenden ICT- und Smart-Infrastruktur-Projekten, inklusive einschlägiger Erfahrung mit Smart Meter-Lösungen, verfügt. Die Belastung bei der Umrüstung soll für Kundinnen und Kunden gering sein, heisst es in der Mitteilung: Für den Austausch der Zähler wird für etwa 15 Minuten der Strom abgeschaltet, die Gesamtinstallation dauert etwa eine Stunde.

  • Neues Leitungskatasterportal schafft Transparenz und Mehrwert im Bauwesen

    Neues Leitungskatasterportal schafft Transparenz und Mehrwert im Bauwesen

    Zürich hat ein neues, fortschrittliches System zur Visualisierung von Infrastrukturnetzwerken eingeführt. Der Leitungskataster des Kantons Zürich bietet eine vollständige Darstellung aller ober- und unterirdischen Leitungen, die für Wasser, Abwasser, Elektrizität, Fernwärme, Gas und Kommunikation zuständig sind. Durch die Zentralisierung dieser Daten in einem einzigen Auskunftssystem wird der Zugriff auf relevante Informationen für Planungs-, Bau- und Wartungsarbeiten erheblich erleichtert.

    Vereinfachter Informationszugriff
    Bisher mussten Interessenten Informationen zu Leitungen individuell bei den jeweiligen Eigentümern oder Betreibern einholen – ein zeitaufwendiges Verfahren. Mit dem neuen Leitungskatasterportal bietet der Kanton Zürich nun eine zentrale Anlaufstelle, die es Nutzern ermöglicht, schnell und einfach auf diese wichtigen Daten zuzugreifen. Über 500 im Kanton tätige Werke aktualisieren ihre Daten regelmässig in diesem System, wodurch die Genauigkeit und Zuverlässigkeit der Informationen gewährleistet wird.

    Breites Anwendungsspektrum
    Das Portal dient einer Vielzahl von Nutzern, darunter öffentliche Verwaltungen, Bauunternehmen, Rettungs- und Sicherheitsdienste sowie Privatpersonen. Die präzisen Informationen über Art und Lage der Leitungen verbessern die Planungssicherheit für Bauvorhaben und erleichtern den Unterhalt sowie die Erweiterung bestehender Infrastrukturen. Obwohl das Portal nicht für die unmittelbare Planung von Grabarbeiten genutzt werden soll, trägt es zur erheblichen Reduzierung von Schadensrisiken bei, indem es eine klare Dokumentation der Leitungsverläufe bietet.

    Einfache Bedienung und Zugang zu Daten
    Die Nutzung des Leitungskatasterportals ist benutzerfreundlich gestaltet. Anwender können nach Gemeinden, Parzellen oder Strassen suchen und das interessierende Medium auswählen. Auf der digitalen Karte werden dann die entsprechenden Leitungen angezeigt. Die Daten sind leicht zugänglich und in gängigen Formaten verfügbar. Zudem werden zusätzliche Informationen wie Eigentümerschaft und Kontaktdaten der betreffenden Werke bereitgestellt.

    Das Portal ist erreichbar unter: https://leitungskataster.zh.ch. Eine vorherige Registrierung ist für die Nutzung erforderlich.

  • Notstrom für Automatiktüren: Neue Batterie-Backup-Lösung

    Notstrom für Automatiktüren: Neue Batterie-Backup-Lösung

    Dormakaba lanciert laut einer Medienmitteilung ein brandgeprüftes Batteriebackup für die unterbrechungsfreie Stromversorgung in der Türautomation. Der Einbausatz für wiederaufladbare Lithium-Eisenphosphat-Akkus (LiFEPO4) sei speziell für das Eigenprodukt ED 100/250 entwickelt worden. Bei Stromausfall schalte sich das Batteriebackup ein und sichere eine kontinuierliche Funktionalität des automatischen Drehtürsystems.

    In umfangreichen wissenschaftlichen Tests durch das staatliche schwedische Forschungsinstitut Research Institutes of Sweden konnten Sicherheitsbedenken ausgeschlossen werden, heisst es. «Unter sehr anspruchsvollen Testbedingungen» habe die Lösung ihren Mehrwert in Bezug auf Sicherheit und Zuverlässigkeit gezeigt. Dabei wurde ein automatisches Türsystem an einer voll ausgestatteten Brandschutztür integriert und ein Worst-Case-Szenario geschaffen.

    «Mit der Einführung haben wir ein wettbewerbsfähiges Produkt entwickelt, das den Kunden einen deutlichen Mehrwert in Bezug auf Sicherheit und Nachhaltigkeit bietet», wird Magin Guardiola, Chief Innovation Officer von dormakaba, zitiert. Als weitere Vorteile werden geringere Installationskosten und weniger Bedarf an teuren Kabelverbindungen zu externen Einheiten genannt.

    Mit der Lösung für das Gebäudemanagement will die Schliesstechnikfirma aus dem Glattal in Skandinavien wachsen. Produkteinführung ist im April und Mai in Dänemark, Finnland, Norwegen und Schweden.

  • Automatisierung der Vertragsprüfung im Bauwesen durch Einsatz von KI-Technologie

    Automatisierung der Vertragsprüfung im Bauwesen durch Einsatz von KI-Technologie

    Die Rechtstechnologie-KI wird in ein spezialisiertes KI-Modul integriert, das in Zusammenarbeit mit einem multinationalen Bauunternehmen entwickelt wird. Wie aus einer offiziellen Mitteilung hervorgeht, soll diese Technologie eine speziell auf das Bauwesen abgestimmte, automatisierte Vertragsprüfung ermöglichen.

    Hierbei wird die branchenspezifische Fachkompetenz des Bauunternehmens in das Training der KI einfließen. „Diese Zusammenarbeit schafft ideale Bedingungen, um eine effektive, branchenspezifische Lösung für die KI-unterstützte Vertragsprüfung zu entwickeln“, wird der CEO des Technologieunternehmens zitiert. Die Kooperation unterstreicht das Engagement beider Unternehmen, die Potenziale von innovativen Technologien voll auszuschöpfen und sich als Vorreiter in der Nutzung von KI in der Rechtspraxis der Bauindustrie zu positionieren.

    „Diese Partnerschaft sendet ein starkes Signal an die Baubranche, dass KI und juristische Abteilungen sehr gut zusammenarbeiten können“, sagt der Rechts- und Compliance-Chef des Bauunternehmens. „Der Einsatz von KI in rechtlichen Angelegenheiten ist ein wichtiger Schritt in unserer Strategie zur Dienstleistungsverbesserung und Effizienzsteigerung“, fügt der Leiter der globalen Rechtsstrategie hinzu. Er erwartet dadurch „ein verbessertes Management von Vertragsrisiken, eine höhere Standardisierung und eine deutliche Entlastung unserer Rechtsexperten“.

  • TX Group stärkt digitale Strategie mit neuem Digital Hub

    TX Group stärkt digitale Strategie mit neuem Digital Hub

    Am 16. April 2024 gab Tamedia die Planung eines neuen Digital Hubs bekannt, der die digitale Transformation innerhalb des Unternehmens beschleunigen soll. Dieses Zentrum für digitale Kompetenz wird direkt mit den verschiedenen Marken und Redaktionen zusammenarbeiten, um die Transformation der Geschäftsprozesse zu unterstützen. Der Hub vereint Expertise in den Bereichen Product Management, Experience, Reach, Künstliche Intelligenz, Datenanalyse und Technologie.

    Der Digital Hub soll in der ersten Phase insbesondere die Reichweite der digitalen Angebote von Tamedia erweitern und das Engagement der Nutzer steigern, während gleichzeitig der hohe journalistische Qualitätsanspruch des Unternehmens gewahrt bleibt. Durch die Integration dieser Schlüsselfunktionen unterstreicht Tamedia die Bedeutung starker digitaler Präsenzen für die Zukunft des Medienhauses.

    Patrick Rexroth, der seine neue Rolle als Chief Digital Officer am 1. Mai 2024 antritt, bringt eine umfangreiche Erfahrung in der digitalen Wirtschaft mit. Vor seiner Zeit bei Tamedia war Rexroth in leitenden digitalen Rollen bei Yahoo! Germany, dem Start-Up PAKX und zuletzt bei Condé Nast Germany tätig, wo er Teams im Bereich Audience Development und globale Innovationen leitete. Zusammen mit Regula Marti, Chief Product Officer, und Franz Bürgi, Chief Information Officer, wird er den Digital Hub aufbauen und leiten.

    Jessica Peppel-Schulz, CEO von Tamedia, betonte die Bedeutung des Digital Hubs als Meilenstein für die Digitalisierung des Unternehmens und äußerte sich optimistisch über die Fähigkeit von Rexroth, die digitalen Transformationen bei Tamedia zu beschleunigen. Durch diesen strategischen Schritt positioniert sich Tamedia an der Spitze der digitalen Medieninnovation.

  • NEST dient EU-Projekt als Pilotanlage

    NEST dient EU-Projekt als Pilotanlage

    Die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) ist Teil des internationalen Konsortiums für das jüngst gestartete und auf drei Jahre angelegte HorizonEurope-Forschungsprojekt HEATWISE. Dabei soll in Gebäuden mit umfangreicher IT-Infrastruktur die Abwärme dieser Systeme vollständig in die Gebäudetechnik integriert werden.

    „Das Ziel ist ein Zero-Waste-Prinzip“, erklärt Binod Koirala vom Urban Energy Systems Lab der Empa in einer Medienmitteilung. „Das heisst, wir wollen möglichst die ganze Abwärme zurückgewinnen und in das Heizsystem der Gebäude integrieren.“ In diesem Rahmen kommt dem Team der Empa in einem ersten Schritt die Aufgabe zu, im Empa-Forschungsgebäude NEST das Potenzial für Wärmegewinne zu identifizieren. Dabei sollen neben der Abwärme aus dem Mikrorechenzentrum in dessen Untergeschoss und der Computer in den Büroräumen auch der Einfluss anwesender Personen auf die Raumtemperatur berücksichtigt werden.

    Aus den so gewonnenen Daten wollen die Forschenden vorausschauende Regelalgorithmen ableiten, die das Energiemanagement der IT-Infrastruktur mit der Gebäudetechnik koppeln. Sie werden dann neben dem NEST in drei weiteren Pilotanlagen installiert: in Gebäuden der dänischen Universität Aalborg, in eine Autofabrik in der Türkei und in ein IT-Forschungs- und Entwicklungszentrum in Polen.

    Im NEST wird zudem die Luftkühlung des Rechenzentrums um die neu entwickelte sogenannte On-Chip-Flüssigkeitskühlung des israelischen Projektpartners ZutaCore ergänzt. Mit der dadurch zurückgewonnenen Wärme von bis zu 70 Grad können etwa die Duschen im Gebäude betrieben werden.

  • Solstis bietet Photovoltaik in der ganzen Schweiz an

    Solstis bietet Photovoltaik in der ganzen Schweiz an

    Solstis, in Solothurn ansässiges Photovoltaikunternehmen, bietet seine Leistungen jetzt schweizweit an. Wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht, will die BKW Building Solutions unter dieser Marke ihrEngagement für erneuerbare Energien von der Westschweiz aus in das ganze Land erweitern. Mit der Expansion will BKW Buildings Solutions die installierte Leistung in der Deutschschweiz in den kommenden zwei Jahren auf 75 Megawatt erhöhen, das entspricht einer Verdopplung des aktuellen Leistungsangebots. Der Fokus der Dienstleistungen liegt im Privat- und Geschäftskundenbereich, wo BKW die Finanzierung und Solstis die Installation übernehmen soll.

    Unter der Marke Solstis, einer Ausgliederung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL), wird auch das Energy Center der ISP Electro Solutions agieren.

    „Erneuerbare Energien sind ein Schwerpunkt unserer Strategie und leisten einen entscheidenden Beitrag zur Umsetzung der Energiestrategie 2050. Die Photovoltaik ist ein wichtiges Puzzlestück hin zu nachhaltigeren Infrastrukturen“, wird Antonin Guez, CEO von BKW Building Solutions, in der Mitteilung zitiert.

  • Freesuns erhält 1 Million Franken

    Freesuns erhält 1 Million Franken

    Das auf innovative Solarziegel spezialisierte Start-up Freesuns SA aus Colombier gibt eine Kapitalerhöhung von 1 Million Franken bekannt. Darunter ist laut Medienmitteilung eine strategische Investition der PHIDA Groupe mit Sitz in Renens. Die Zusammenarbeit eröffne neue Perspektiven für die Zukunft der erneuerbaren Energien in der Westschweiz. Das Familienunternehmen PHIDA Groupe in Renens umfasst nach eigenen Angaben 20 Unternehmen in den vier Geschäftsbereichen: Bauwesen, Veranstaltungen, Dienstleistungen und Investitionen.

    Freesuns glaube an eine Welt, in der die Energieerzeugung nachhaltig, umweltfreundlich und ästhetisch sei, heisst es auf der Internetseite des Unternehmens. Aus diesem Grund hat Freesuns eine Reihe besonderer Solarziegel entwickelt, die für jede Dachform und jeden Dachstil eine maximale Abdeckung der Photovoltaikzellen ermöglichen. Bis heute wurden in der Schweiz rund 130 Dächer so gedeckt.

    „Diese Kapitalspritze wird es uns ermöglichen, unser Geschäft auszubauen, die Grenzen der gebäudeintegrierten Photovoltaik zu erweitern und unserer Vision näher zu kommen: Solardachziegel auf jedem Dach“, wird Deborah Learoyd in einem Artikel bei startupticker.ch zitiert, die  Geschäftsführerin von Freesuns. Das Start-up will das Kapital nutzen, um Forschung und Entwicklung im Bereich der Software- und Hardwarelösungen fortzusetzen und seinen Vertrieb auf neue Märkte auszuweiten.

    „Wir freuen uns sehr, mit Freesuns bei seiner Mission zusammenzuarbeiten, Dachmaterialien mit wunderschönen Solardachziegeln zu revolutionieren. Dadurch können wir unseren Kunden die neuesten Technologien für Solardachziegel anbieten und unsere Position als Marktführer im Bereich der Gebäudehülle in der Westschweiz behaupten“, wird Bastien Sauve zitiert, CEO der PHIDA Groupe.

  • ETH-Zürich präsentiert App gegen Dokumentenfälschung

    ETH-Zürich präsentiert App gegen Dokumentenfälschung

    Die Anwendung nutzt eine hochentwickelte Technologie, um physische Dokumente und Objekte zu authentifizieren. Abweichungen vom Original werden dabei in Echtzeit auf dem Bildschirm dargestellt. Das Verfahren basiert auf dem Scannen eines QR-Codes und der darauf folgenden Analyse des Dokuments durch die App. Diese vergleicht die aufgenommenen Bilder mit dem Original, das verschlüsselt auf einem Server hinterlegt ist. Besonders hervorzuheben ist dabei, dass die App nur relevante Abweichungen anzeigt, ohne dabei Beeinträchtigungen wie Kaffeeflecken oder Falten zu berücksichtigen.

    Die Thenti-App ist das Ergebnis der Zusammenarbeit von Martín Ochoa und David Basin, die das ETH Spin-off Thenti ins Leben gerufen haben. Sie verbindet digitale Authentifizierungsprinzipien mit der physischen Welt, ein Schritt, der als notwendig erachtet wurde, um der Dualität von digitalen und physischen Dokumenten gerecht zu werden. Die Stadt Zürich hat sich als idealer Partner für das Pilotprojekt erwiesen, da die Authentizität von Betreibungsregisterauszügen von essentieller Bedeutung ist.

    Ausweitung auf dreidimensionale Objekte
    Die Forschungsarbeit, die der App zugrunde liegt, wird durch das Zentrum für digitales Vertrauen der Werner Siemens Stiftung finanziert. Die Erfahrungen aus dem Pilotprojekt in Zürich sollen zur finalen Entwicklung der Lösung beitragen. Interessant ist das Geschäftsmodell von Thenti, welches die kostenfreie Nutzung der App für bestimmte Überprüfungen vorsieht, darüber hinaus aber ein Abonnementmodell anbietet.

    Ein zukünftiges Ziel der Thenti-App ist es, ihre Fähigkeiten auf dreidimensionale Objekte, wie beispielsweise Luxusuhren, auszuweiten. Damit würde die App eine neue Dimension der Authentizitätsprüfung erreichen und sowohl für Konsumenten als auch für Hersteller einen Mehrwert bieten. Die Technologie verspricht, selbst geringfügige, individuelle Merkmale von Produkten erkennen zu können, was einen wirksamen Schutz vor Fälschungen darstellt.

    Ein Beitrag zur Sicherheit und Vertrauensbildung
    Die Entwicklung und Implementierung der Thenti-App stellt einen signifikanten Fortschritt im Kampf gegen die Fälschung von Dokumenten und Waren dar. Für Fachleute und Führungskräfte im Bereich Immobilien und Standortförderung bietet diese Technologie eine neue Ebene der Sicherheit und des Vertrauens. Indem sie die digitale und physische Welt miteinander verbindet, leistet die Thenti-App einen wertvollen Beitrag zur Integrität von Dokumenten und Produkten.

  • Life Sciences und ICT dominieren Ansiedlungen auch 2023

    Life Sciences und ICT dominieren Ansiedlungen auch 2023

    Die Standortpromotion von Bund, Regionen und Kantonen kann 2023 die Neuansiedlung von insgesamt 206 Firmen in der Schweiz verbuchen, informiert die Konferenz Kantonaler Volkswirtschaftsdirektorinnen und -direktoren (VDK) in einer Mitteilung. Sie erstellt einmal jährlich eine Statistik zu den Zahlen der Neuansiedlungen ausländischer Unternehmen in der Schweiz. Im Berichtsjahr wurden die Neuansiedlungen wie bereits in den Vorjahren von Unternehmen aus den Branchen Life Sciences und ICT dominiert. Vier von zehn Neuansiedlungen stammen aus den USA, Deutschland oder Frankreich.

    Die 206 im vergangenen Jahr neu angesiedelten Unternehmen tragen zur Stärkung der kantonalen und regionalen Wertschöpfung bei. Bereits im ersten Betriebsjahr haben sie schweizweit 640 Stellen geschaffen. In den nächsten drei Jahren soll der Stellenzuwachs auf insgesamt über 2500 neue Arbeitsplätze steigen.

    Die als Verbundsaufgabe von Bund und Kantonen angelegte nationale Standortpromotion hat die offizielle Schweizer Organisation für Exportförderung und Standortpromotion Switzerland Global Enterprise (S-GE) mit der nationalen Promotionstätigkeit beauftragt. In der Leistungsvereinbarung für 2024 bis 2027 zwischen Bund und Kantonen sowie S-GE wird die Fokussierung auf innovative und nachhaltige Industrien und Technologien verstärkt. Dabei geht Qualität vor Quantität. So sollen die angesiedelten Unternehmen „mit ihrem innovativen Knowhow in ihrem Netzwerk auch zur Stärkung der gesamten regionalen und lokalen Wertschöpfung sowie der KMU-Landschaft beitragen“, heisst es in der Mitteilung.

  • Wirtschaftsraum Zürich verbucht 89 Ansiedlungen

    Wirtschaftsraum Zürich verbucht 89 Ansiedlungen

    Die Greater Zurich Area AG und ihre Partner haben im vergangenen Jahr insgesamt 89 Unternehmen in den Wirtschaftsraum Zürich geholt. Im Jahresvergleich fiel die Zahl der Ansiedlungen damit um 20 Firmen tiefer aus, informiert die Greater Zurich Area AG in einer Mitteilung. „Das vergangene Jahr stand im Zeichen geopolitischer Unsicherheiten, Inflation und einer allgemeinen Krisenstimmung, welche die Investitionstätigkeiten direkt beeinflussten“, wird die Geschäftsführerin der Organisation für Standortmarketing, Sonja Wollkopf Walt, darin zitiert. „Trotz eines Rückgangs in den Unternehmensansiedlungen blicken wir verhalten optimistisch in die Zukunft.“

    Auch die von den neuen Firmen im ersten Jahr geschaffenen Arbeitsplätze blieben aufgrund der geringeren Zahl von Neuansiedlungen hinter dem Wert des Vorjahres zurück. In den kommenden fünf Jahren sollen aber 1463 neue Arbeitsplätze geschaffen werden, ein Anstieg um 13 Prozent gegenüber den Plänen der 2022 angesiedelten Firmen. Zudem sind 62 Prozent der 2023 angesiedelten Unternehmen in den von der Greater Zurich Area AG definierten Fokusbranchen aktiv. Fast drei von zehn der Neuansiedlungen planen einen Hauptsitz im Wirtschaftsraum Zürich.

    Als einen der Höhepunkte 2023 streicht die Organisation für Standortmarketing die Niederlassung des Boston Dynamics AI Institutes in Zürich heraus. Dieses Leuchtturmprojekt gehe vor allem auf die Aktivitäten der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich in der Künstlichen Intelligenz zurück, heisst es in der Mitteilung. Dort wird das Berichtsjahr als „Jahr des Durchbruchs im Bereich der Technologie der Künstlichen Intelligenz“ bezeichnet.

  • HWZ lehrt zu Künstlicher Intelligenz in Immobilienbranche

    HWZ lehrt zu Künstlicher Intelligenz in Immobilienbranche

    Der neue Studiengang MAS Digital Real Estate Management HWZ der Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) soll bezüglich der Chancen weiterbilden, die Prozessoptimierungen dem Immobiliensektor bieten. Das berufsbegleitende Weiterbildungsangebot richtet sich an Führungs- und Fachverantwortliche im Immobilienmanagement.

    Studienleiter Dr. Peter Staub weist in einer Medienmitteilung darauf hin, dass die Immobilienbranche bis heute bezüglich der Digitalisierung fast allen Branchen «teilweise deutlich» hinterherhinke. Der ganze Sektor sei «gut beraten, jetzt neue Technologien zu adaptieren und den Rückstand bei der Digitalisierung und KI rasch aufzuholen». Anders seien relevante Kosten- und Ergebnisoptimierungen und eine deutliche Strategie gegen den Fachkräftemangel «kaum mehr zu bewältigen».

    Künstliche Intelligenz sei der Schlüssel zur Modernisierung der Branche, wird Markus Streckeisen zitiert. Er ist Gesamtverantwortlicher der Immobilienprodukte an der HWZ und Studiengangsleiter des bestehenden MAS in Real Estate Management HWZ. «Datenmanagement, Plattformlösungen und Automatisierungsschritte reduzieren die laufenden Kosten und treiben Innovationen voran», auch hinsichtlich Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft.

    Der in drei Modulen buchbare Studiengang konzentriert sich auf die Schwerpunkte smarte Geschäftsmodelle, datengestützte Wertschöpfung und nachhaltiges Lifecycle Management. Vorgesehen sind Kooperationen mit Dozierenden von Hochschulen wie der Universität St.Gallen und der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich. Beginn ist im September 2024.

  • Sunrise übernimmt Kabelnetz rund um Lausanne

    Sunrise übernimmt Kabelnetz rund um Lausanne

    Die Stadtverwaltung von Lausanne hat beschlossen, das Kabelnetz von zehn umliegenden Gemeinden auf Sunrise zu übertragen. Nach ihrem Willen sollen ihre Services industriels de Lausanne (SiL) ihre Multimedia-Aktivitäten künftig auf das Stadtgebiet fokussieren. Mit dieser strategischen Entscheidung will die Stadt ihren Bürgerinnen und Bürgern laut einer Medienmitteilung ein vielfältigeres Angebot bieten, das historische Kabelnetz abbauen und die Entwicklung ihres FTTH-Glasfasernetzes fortsetzen.

    Dieser Schritt soll dazu beitragen, die Kundschaft ausserhalb von Lausanne nicht zu benachteiligen. Sunrise, der grösste private Telekommunikationsanbieter der Schweiz, habe die Stadt in einem umfassenden Evaluationsprozess mit seiner technischen und operativen Expertise sowie seinen attraktiven Angeboten für Gewerbe und Privatpersonen überzeugt.

    Mit der Übernahme des Kabelnetzes erwirbt Sunrise eine wichtige digitale Infrastruktur in der Genferseeregion. Sie erstreckt sich über die Gemeinden Prilly, Le-Mont-sur-Lausanne, Epalinges, Jouxtens-Mézery, Bottens, Morrens, Bretigny-sur-Morrens, Cugy, Froideville und Savigny. Der Übergang soll ab Mai 2024 bis etwa Ende des Jahres schrittweise erfolgen.

    „Indem wir das Kabelnetz der SiL für die umliegende Region von Lausanne übernehmen und den über 17’000 angeschlossenen Haushalten unser Angebot direkt erbringen, stellen wir die kontinuierliche Versorgung der Kundinnen und Kunden mit innovativen Diensten in höchster Qualität sicher“, wird Sunrise-CEO André Krause zitiert. „Zudem werden wir das Kabelnetz modernisieren und zukunftssicher machen, sowohl für Privat- als auch für Geschäftskunden.“

  • Benetics legt starkes Wachstum vor

    Benetics legt starkes Wachstum vor

    Benetics hat eine Software entwickelt, mit der Arbeiten auf Baustellen effizient koordiniert werden können. Seit Markteintritt im Oktober 2023 kann das Zürcher Proptech starkes Wachstum verbuchen. Bereits 25 Unternehmen, hauptsächlich aus der Elektrobranche, nutzen die digitale Anwendung von Benetics, informiert ein Beitrag auf startupticker.ch. Die meisten davon sind Firmen mit 10 bis 15 Mitarbeitenden, beim grössten Kunden wird die Software von über 100 Mitarbeitenden genutzt.

    „Unser App-basiertes Tool braucht kaum Zeit fürs Onboarding, macht Baupläne digital nutzbar und verfügte neben weiteren Funktionen über eine Fotodokumentation der geleisteten Arbeit und einen integrierten intelligenten Übersetzungsservice“, wird Benetics-Mitgründer und -CEO Ferdinand Metzler im Beitrag zitiert. Nutzende können Texte und Sprachnachrichten in ihrer Muttersprache eingeben. Sie werden dann automatisch in die von den anderen Beteiligten genutzten Sprachen übersetzt.

    Benetics wird aktuell von 13 Personen getragen, neun von ihnen kommen aus der Entwicklungsbranche. Viele von ihnen, darunter auch die beiden anderen Mitgründer Aaron Shon und Johan Tibell, haben zuvor bei Google gearbeitet, heisst es im Beitrag. „Mit unserem Entwicklungsteam sind wir schnell in der Umsetzung von Kunden-Inputs“, meint Metzler. Zudem verfüge das Unternehmen über grosses Fachwissen für Big Data und Künstliche Intelligenz.

  • CANCOM Switzerland stattet Grand Resort Bad Ragaz mit neuer IT aus

    CANCOM Switzerland stattet Grand Resort Bad Ragaz mit neuer IT aus

    Das IT-Dienstleistungs- und -Handelsunternehmen CANCOM Switzerland hat im Grand Resort Bad Ragaz die modernste WiFi6-Netzwerkinfrastruktur von Huawei installiert. Das alte Netzwerk des über 400’000 Quadratmeter grossen 5-Sterne-Hotels wurde laut einer Medienmitteilung von CANCOM im laufenden Betrieb durch 80 Switches, 500 Access Points, zwei physische Firewalls von Palo Alto Networks und fünf virtuelle Instanzen ersetzt. Zusätzlich wurden zwei leistungsstarke WLAN-Controller und vier hochfunktionale Management-Server implementiert.

    Die Einführung von WiFi6-Technologie ermöglicht auf dem gesamten Gelände mit seinen verschiedenen Gebäuden schnelles Internet und reibungslose Kommunikation. Zudem, so CANCOM, könne das Grand Resort den Aufenthalt seiner Gäste beispielsweise auch mit Kassenterminals noch angenehmer gestalten.

    Ausserdem verleiht das neue Netzwerk dem IT-Team des Hotels den Angaben zufolge eine deutlich höhere Flexibilität und Autonomie: «Wenn Gäste eigenes IT-Equipment mitgebracht haben oder ein eigenes separates Netzwerk benötigen, war das immer eine grosse Herausforderung», wird Reto Schwengeler, Leiter Infrastruktur und Sicherheit des Hotels, zitiert. «Mit der alten Netzwerkumgebung waren solche Anpassungen mit viel Aufwand verbunden und wir waren auf externe Unterstützung angewiesen.» Nun profitiert das hauseigene Team von einer übersichtlichen iMaster-Managementlösung.

    Dank der «hervorragenden Zusammenarbeit» mit CANCOM Switzerland habe das Projekt innerhalb kürzester Zeit erfolgreich abgeschlossen werden können. «Früher», so Schwengeler, «haben wir fast wöchentlich Reklamationen erhalten. Heute höre ich nichts mehr.»

  • Kolbenmaschine soll mehr Strom aus Abwärme generieren

    Kolbenmaschine soll mehr Strom aus Abwärme generieren

    Die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) hat ihrem ehemaligen Doktoranden Andyn Omanovic ein Entrepreneur Fellowship zugeprochen. Es soll zur Entwicklung einer neuartigen Kolbenmaschine beitragen, mit der die Gewinnung von Strom aus Abwärme gesteigert werden kann, erläutert die Empa in einer Mitteilung. Die Realisierung des Projekts wird die von Omanovic und dem Hydraulikexperten Wolfgang Schneider als Ausgründung der Empa und der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) entstandene etavalve GmbH aus Zürich übernehmen.

    Derzeit findet die Umwandlung von Abwärme in Strom mehrheitlich mit Turbinen statt. Turbinen seien jedoch „vor allem für hohe Temperaturen und bei Leistungsanforderungen von mehreren hundert Megawatt effektiv“, erläutert Omanovic in der Mitteilung. „Aber für Temperaturbereiche von etwa 500 bis 900 Grad, bei denen die Abwärme unregelmässig anfällt, und bis zum Leistungsbereich von einigen Megawatt ist unsere Kolbenmaschine besser geeignet.“

    Mit der Energieversorgerin IWB in Basel hat das Jungunternehmen bereits eine Partnerin für einen ersten Praxistest gefunden. Bis Anfang 2025 will etavalve eine Pilotmaschine entwickelt haben, die IWB im Prozess der Umwandlung von Biomasse in Pflanzenkohle einsetzen wird. Das bei der sogenannten Pyrolyse anfallende Schwachgas enthält Methan und gasförmige Schadstoffe und muss gesetzlich vorgeschrieben verbrannt werden. Wenig später soll eine erste Kleinserie von Kolbenmaschinen für die Verbrennung von Schwachgasen folgen.

  • Innosuisse unterstützt smartwindows

    Innosuisse unterstützt smartwindows

    Innosuisse, Schweizerische Agentur für Innovationsförderung, unterstützt smartwindows, in der St.GallenBodenseeArea ansässiges Unternehmen für Fensterbau. Wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht, wurde dabei vor allem die Entwicklung des Kunststofffensters classico gewürdigt, das als erstes Fenster schweizweit mit dem Zertifikat eco1 ausgezeichnet wurde und im Rahmen eines Innovation Boosters entwickelt wurde.

    smartwindows will die neue Investition nutzen, um sein Programm Window 4 Zero Emission umzusetzen. Gelingt es, den Kreislaufanteil an Fensterprofilen auf 80 Prozent zu erhöhen, können CO2-Emissionen von Wohngebäuden jährlich um 10‘000 Tonnen gesenkt werden. 60‘000 Tonnen sogenannter grauer Emissionen werden verhindert und die Kreislaufwirtschaft im Fenstermarkt der Schweiz etabliert, heisst es in der Mitteilung des Unternehmens.

    Die Vorteile des zertifizierten smartwindows-classico liegen unter anderem in seinem hohen Anteil von 70 Prozent an Rezyklaten. Ferner wird der Rohstoff bis zu achtmal wiederverwandt. Das Fenster erfüllt die hohen Anforderungen von ecobau und Minergie-Eco und entspricht der ersten Priorität von ecoBKP und ecoDevis.

  • Digitalisierung im Bauwesen geringe Investitionen, grosse Wirkung

    Digitalisierung im Bauwesen geringe Investitionen, grosse Wirkung

    Die Baubranche steht zunehmend vor der Herausforderung, ihre Prozesse nachhaltig und effizient zu gestalten. Laut Moritz Lüscher spielt die Digitalisierung eine Schlüsselrolle bei der Realisierung dieser Ziele. Durch die Optimierung von Bauprozessen mit digitalen Werkzeugen können auch kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken, ohne in hohe Anschaffungen investieren zu müssen.

    Die Digitalisierung beeinflusst verstärkt die Vergabe von Bauaufträgen, wobei Nachhaltigkeits- und Digitalisierungskompetenzen zunehmend in den Vordergrund treten. Der SBV unterstützt seine Mitglieder dabei, die Anforderungen der Auftraggeber mit den eigenen Kompetenzen in Einklang zu bringen und somit den digitalen Wandel effektiv zu vollziehen.

    Die Entwicklung in Richtung Sharing Economy bietet auch im Bauwesen neue Möglichkeiten. Bauunternehmen können dadurch Maschinen und Geräte effizient teilen und damit Kosten sowie Ressourcen sparen. Digitale Plattformen, wie Faroo, erleichtern das Mieten und Vermieten von Baugeräten und fördern die gemeinsame Nutzung von Ressourcen.

    Um die Digitalisierung strategisch anzugehen, ist es für Bauunternehmen entscheidend, den digitalen Reifegrad zu ermitteln und basierend darauf eine passende Strategie zu entwickeln. Der SBV unterstützt dies durch persönliche Beratung und Werkzeuge zur Selbsteinschätzung und Strategieentwicklung. Ziel ist es, eine massgeschneiderte digitale Transformation zu erreichen, die von reiner Prozessautomatisierung bis hin zu umfassenden digitalen Masterplänen reichen kann.

    Schliesslich ist die Einbindung der Mitarbeitenden in den digitalen Transformationsprozess von zentraler Bedeutung. Die Förderung von digitalen Kompetenzen und die Schaffung eines einheitlichen Verständnisses sind essenziell, um die neuen Technologien effektiv zu nutzen und den Unternehmenserfolg langfristig zu sichern. In den kommenden Jahren wird die Digitalisierung im Bauhauptgewerbe weiter an Bedeutung gewinnen. Neue Technologien und Anforderungen, wie KI und BIM, werden die Branche vorantreiben und in zehn Jahren könnte das modellbasierte Bauen zum neuen Standard avancieren. Der SBV ist bestrebt, seine Mitglieder auf diese Zukunft vorzubereiten und sie auf dem Weg der digitalen Transformation zu begleiten.

  • Neustark wächst dreistellig

    Neustark wächst dreistellig

    Neustark hat im Geschäftsjahr 2023 Umsätze in Gesamthöhe von 10 Millionen Dollar erwirtschaftet, informiert das auf die dauerhafte Speicherung von CO2 (Carbon Dioxide Removal, CDR) spezialisierte Unternehmen aus Bern in einer Mitteilung. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum um 250 Prozent. „2023 haben wir unsere neuartige Technologie erfolgreich im In- und Ausland ausgerollt“, wird Valentin Gutknecht, Co-CEO und Mitgründer von Neustark, in der Mitteilung zitiert. „Somit haben wir als einer der ersten CDR-Anbieter gezeigt, dass unser Geschäftsmodell der dauerhaften CO₂-Entfernung sowohl in kommerzieller als auch in ökologischer Hinsicht funktioniert.“

    Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat Neustark seinen ersten Speicherstandort in Deutschland eröffnet. Im laufenden Geschäftsjahr plant das ClimateTech weitere 20 Standorte, unter anderem in Österreich einzuweihen. Aktuell verfügt Neustark über 14 Abscheidungs- und Speicherstätten mit einer jährlichen Kapazität von insgesamt 5000 Tonnen CO2. In dieser Woche hat das Unternehmen einen neuen Meilenstein erreicht, heisst es in der Mitteilung: „Die 1000. Tonne CO2 wurde dauerhaft entfernt.“

    Bis 2030 will das 2019 gegründete Unternehmen seine Gesamtkapazität auf jährlich 1 Million Tonnen CO2 steigern. Dazu investiert Neustark auch in neue Technologien. In der Mitteilung wird hier die Entwicklung mobiler Anlagen genannt, die von Baustoffwiederverwertenden einfacher eingesetzt werden können.

  • Titlis Bergbahnen setzt auf Schindler

    Titlis Bergbahnen setzt auf Schindler

    Der Titlis soll bis 2028 einen neue Bahnlinie, einen neuen Aussichtsturm und eine neue Bergstation bekommen. Schindler ist am Projekt beteiligt, informiert der weltweit tätige Luzerner Spezialist für Aufzüge und Rolltreppen und Fahrsteige in einer Mitteilung. Konkret hat Titlis Bergbahnen Schindler mit der Lieferung von acht Aufzügen und sieben Fahrtreppen beauftragt.

    „Wir haben stark darauf geachtet, lokale und regionale Firmen aus der Zentralschweiz in das Projekt zu involvieren“, wird Norbert Patt, CEO Titlis Bergbahnen, in der Mitteilung zitiert. Fahrtreppen und Aufzüge wurden an Schindler vergeben. „Die Erfahrung, die langjährige Zusammenarbeit und das Angebot haben uns überzeugt.“

    Der Luzerner Aufzugbauer hebt in der Mitteilung die Herausforderungen einer Baustelle am Berg hervor. „Die Erfahrung unserer Mitarbeitenden in solch anspruchsvollen Projekten ist ein entscheidender Faktor“, erläutert Schindler-Projektleiter Jonas Wyrsch. So seien nicht nur die Arbeiten aufgrund von Witterung und Höhe schwieriger. Auch die Logistik müsse stärker bedacht werden, da fehlende Teile oder Werkzeuge zeitaufwändig auf den Berg gebracht müssten. „Hier muss die Planung perfekt sein und jeder Handgriff sitzen“, so Wyrsch.

  • Dormakaba lanciert neues Schlüsselsystem

    Dormakaba lanciert das Zackenschlüsselsystem pextra Q. Das neue System ist mit diversen Elementen zum Schutz von Schlüssel und Schliesszylinder ausgestattet, erläutert die international aktive Schliesstechnikfirma aus dem Glattal in einer Mitteilung. Der Markteintritt für pextra Q ist für April dieses Jahres geplant.

    Zur Erhöhung des Kopierschutzes sind die Zackenschlüssel mit einem patentierten Hochpräzisionshinterschnitt im Schlüsselprofil versehen. Das überlappende Schlüsselprofil macht das Knacken des Schlosses schwierig. Optional ist zudem ein Aktivelement erhältlich, das die Verwendung illegaler Schlüsselkopien behindert. Der Schliesszylinder wird durch Komponenten aus gehärtetem Stahl gegen Aufbohren geschützt.

    Jeder Schlüssel bekommt einen eigenen Code und lässt sich über diesen genau einem Schloss oder einer Schliessanlage zuordnen. Pextra Q ist für den Einsatz in Serienschliessungen und einfachen bis komplexen Schliessanlagen konzipiert. Das Zackenschlüsselsystem kann darüber hinaus auch mit elektronischen Systemen kombiniert werden. Für spezielle Anforderungen bietet dormakaba ein umfangreiches Sortiment an Sonderfunktionen und unterschiedlichen Zylinderformen an.

  • Strabag setzt auf umweltfreundlichen Strassenbaufertiger

    Strabag setzt auf umweltfreundlichen Strassenbaufertiger

    Strabag unterstützt seit Herbst 2023 seine Arbeiten im Verkehrswegebau mit dem Fertiger Super 19500-5(i) der Joseph Vögele AG aus Ludwigshafen. Die Baumaschine des zur Wirtgen Gruppe gehörenden Weltmarktführers für Strassenfertiger zeichne sich durch seine geringen Schall- und Abgasemissionen aus, gibt das Schlieremer Bauunternehmen jetzt in einer Mitteilung bekannt. Für das Gerät spreche zudem die universelle Einsatzbarkeit, ob für Autobahn, Strassensanierung oder Neubau. „Er meistert fast jede Strassenbauaufgabe“, heisst es. Geeignet sei er für Einbaubreiten bis zu 11,5 Metern. Sein modernes und effizientes Antriebssystem erlaube eine leise und kraftvolle Arbeitsweise.

    Beim Einweihungstermin im Rahmen eines Tags der offenen Türe in Lindau ZH habe sich der Fertiger durch sein „nigelnagelneues glänzendes Weiss und die sauberen Raupen von den anderen Maschinen abgehoben“. Bei mehreren Projekten habe er sich bewährt, etwa in Beringen beim Bömmliacker, in Kloten auf der Dorfstrasse sowie in Hemishofen an der Grabenackerstrasse. Von „einer Wundermaschine“ spricht Strabag in der Mitteilung. „Wir bauen mit unserem Super-Fertiger bessere Strassen für die Zukunft von morgen.“

  • Dormakaba lanciert intelligentes Türsystem

    Dormakaba lanciert intelligentes Türsystem

    Dormakaba stellt sich mit einer Neuheit in den Bereichen energieeffiziente Gebäude und sichere Betriebsabläufe breiter auf. Die weltweit tätige Schliesstechnikfirma aus Rümlang hat ein automatisches Türsystem namens MotionIQ lanciert, das laut einer Mitteilung Gebäudebetreibern einen strategischen Vorteil biete.

    Durch gezielte Steuerung der Öffnungs-, Offenhalte- und Schliessvorgänge könnten die Energiebilanz des Gebäudes verbessert und Betriebskosten reduziert werden. Zudem werden die barrierefreien Zugänge zum Gebäude erleichtert und die Nutzung von automatischen Türen sicherer gemacht.

    Das auf Sicherheitstechnik und Zutrittskontrolle spezialisierte Unternehmen berücksichtigt persönliche Bewegungsvektoren: Menschen gehen unterschiedlich schnell durch eine Tür. Herkömmliche Systeme bleiben bei jedem Zutritt in ein Gebäude eine bestimmte Zeit lang geöffnet, dadurch entweicht viel Energie. MotionIQ errechne den idealen Öffnungszeitpunkt sowie die individuelle Offenhaltezeit. Dafür werde ein Feld von bis zu 10 Metern im Türbereich mit einem virtuellen Netz belegt. Betritt eine Person den Messbereich, erfassen Sensoren die Entfernung, Geschwindigkeit sowie Winkel und berechnet die darauf abgestimmte Türbewegung. Dadurch, dass die Tür nur für eine bestimmte Zeit geöffnet bleibe, werde weniger Energie verbraucht und der Verschleiss reduziert.

    Ein weiterer Vorteil der unnötigen Öffnungen betrifft die Sicherheit: Die Tür öffne nur dann, wenn es notwendig ist und schliesse sofort nach dem Durchgang. Dies minimiere das Risiko von Unfällen und Verletzungen und ermögliche eine längere Lebensdauer der Antriebstechnik. Zudem werde die Tür weniger als Barriere wahrgenommen.

  • Scandens ist mit Software für Sanierungen erfolgreich

    Scandens ist mit Software für Sanierungen erfolgreich

    Scandens, eine Ausgründung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH), hat im Juni 2023 eine Softwarelösung lanciert, die Sanierungsplanungen optimiert. Die ersten sieben Monate verliefen laut einer Medienmitteilung erfolgreich. Demnach wurden 274 Liegenschaften damit analysiert und optimiert. Für Wohnbaugenossenschaften, Planungsbüros, Immobiliengesellschaften, Architekten und Versicherungen werden über einen Zeitraum von 25 Jahren eine Kostenersparnis in Höhe von 42 Millionen Franken und eine Einsparung von 116’500 Tonnen Kohlenstoffdioxid erwartet.

    Die webbasierte Software kombiniert Künstliche Intelligenz mit Gebäudemodellierungen und Lebenszykluskostenrechnungen. Mit deren Hilfe könnten Datenerfassung, Machbarkeitsprüfung, Bauteilplanung und Komponentenauslegung sowie Wirtschaftlichkeitsrechnung und CO2-Bilanzierung, inklusive von grauen Emissionen, automatisiert werden, heisst es.

    Die Software finde viel Zustimmung bei der Energieberatung sowie bei Gebäudeeigentümerinnen und Gebäudeeigentümern. Sie nutzen das Werkzeug zur ganzheitlichen, schnellen Planung von Sanierungsvorhaben. Diese könnten effizienter und kostengünstiger umgesetzt werden, was zu einer Erhöhung der Sanierungsquote beiträgt, wie der in der Meldung zitierte Diego Sigrist, Mitgründer von Scandens, sagt.

    Das ETH Spin-off wird unterstützt vom Migros-Pionierfonds und wurde mit dem Ziel  gegründet, energetische Gebäudesanierungen einfacher und kostengünstiger zu gestalten und damit den Wandel zu mehr Nachhaltigkeit im Bausektor zu fördern.

  • Sika eröffnet Zentrum für Zukunftstechnologie in China

    Sika eröffnet Zentrum für Zukunftstechnologie in China

    Sika, ein Unternehmen der Spezialchemie für Bau und Industrie, baut seine Forschungs- und Entwicklungskapazitäten in der Region Asien/Pazifik aus und hat in China ein neues Technologiezentrum eröffnet. Wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht, soll dort die Entwicklung von nachhaltigen und leistungsstarken Technologien für die Transformation im Bausektor und in der Automobilindustrie vorangebracht werden.

    Das Gebäude befindet sich in Suzhou nahe Schanghai. Auf 9000 Quadratmetern werden rund 150 Beschäftigte an Zukunftstechnologien forschen, heisst es. Der Schwerpunkt liege auf der Erforschung von Materialtechnologien für den Bereich der erneuerbaren Energieträger wie Solar- und Windenergie sowie der Energiespeicherung und der E-Mobilität. Thematisch stehen die Weiterentwicklung von Kleb- und Dichtstoffen, Betonzusatzmitteln und CO2-reduzierenden Zementtechnologien im Fokus.

    Der neue Standort biete mit hochmodernen Laboren und Einrichtungen „ideale Voraussetzungen für die intensive Zusammenarbeit unserer Forschungsteams“, wird Patricia Heidtman, Chief Innovation and Sustainability Officer, zitiert. „So können wir für unsere Kunden zukunftsweisende Technologien entwickeln, die Nachhaltigkeit mit Leistungsstärke verbinden.“

    Laut Mitteilung handelt es sich um das zweitgrösste Technologiezentrum von Sika. Als Investitionssumme wird ein zweistelliger Franken-Millionenbetrag angegeben.