Kategorie: propTech

propTech – Immobiliennews zu digitalen Lösungen, Innovationen & Technologien für die Schweizer Immobilienbranche.

  • Die Industrielle Revolution im Digitalen Zeitalter

    Die Industrielle Revolution im Digitalen Zeitalter

    Die Vision von digitalen Paralleluniversen, bekannt als das Metaverse, wird zunehmend zu einer realen Möglichkeit für Industrieunternehmen. Das von Neal Stephenson geprägte Konzept ist nicht mehr nur ein Science-Fiction-Szenario, sondern nimmt Gestalt an in Initiativen wie dem iguversum von igus, welches eine Brücke zu einer neuen Art des Vertriebs und Engineerings schlägt. Diese fortschrittliche Technologie, unterstützt von Künstlicher Intelligenz und Big Data, könnte bis 2030 einen Marktwert von mehreren Billionen Dollar erreichen.

    Das Industrial Metaverse ermöglicht es Unternehmen, physische Technologien in 3D-Modelle zu übertragen und internationale Teams in virtuellen Räumen zusammenzubringen. So können sie Anlagen und Maschinen effizienter als jemals zuvor planen und simulieren. Siemens’ Digital Native Factory in Nanjing ist ein Vorreiter mit ihrem Digital-Twin-Ansatz, der die Genauigkeit der Planung und Produktivität der Fabrik erheblich verbessert hat. Ebenso nutzt igus das iguversum, um Kunden und Vertriebsmitarbeiter durch virtuelle Welten zu führen, in denen Produkte und Lösungen interaktiv erlebbar gemacht werden.

    Die Zukunft des Industrial Metaverse verspricht eine Zusammenarbeit ohne geografische Grenzen, wo globale Teams als Avatare ganze Projekte in der digitalen Welt durchführen und somit den Aufwand physischer Treffen und traditioneller Kommunikationsmittel eliminieren. Dies führt nicht nur zu einer anschaulicheren Darstellung von Projekten, sondern auch zu einer beschleunigten und effizienteren Projektumsetzung.

    Neben der Optimierung der Entwicklungsprozesse von Produkten, ermöglicht das Metaverse auch innovative After-Sales-Servicekonzepte. Technische Schulungen könnten in einer immersiven Umgebung stattfinden, die ein lebensechtes Lernen und Interagieren mit digitalen Zwillingen realer Objekte erlaubt.

    Augmented Reality, bekannt durch Spiele wie Pokémon Go, stellt die nächste Stufe der Entwicklung dar. Diese Technologie erlaubt es Ingenieuren, 3D-Modelle aus dem Metaverse in ihre reale Umgebung zu projizieren und so die Kompatibilität von geplanten Maschinen mit ihrer Umgebung zu beurteilen.

    Die Herausforderung bleibt jedoch, das Bewusstsein und Verständnis für das Industrial Metaverse zu steigern. Eine Umfrage von TeamViewer zeigt, dass viele Menschen noch nicht über die Technologie informiert sind. Es bedarf daher weiterer Aufklärung, um das volle Potenzial dieser revolutionären digitalen Transformation zu entfalten.

  • Flächendeckendes Hochgeschwindigkeitsinternet für die Schweiz

    Flächendeckendes Hochgeschwindigkeitsinternet für die Schweiz

    In einem bedeutenden Schritt zur Förderung der digitalen Infrastruktur in der Schweiz, hat der Bundesrat die Gigabitstrategie ins Leben gerufen. Diese Strategie zielt darauf ab, allen Regionen des Landes, insbesondere den weniger erschlossenen Gebieten, Zugang zu Hochgeschwindigkeitsinternet zu ermöglichen. Das UVEK wurde beauftragt, eine Vernehmlassungsvorlage zu diesem Thema zu erarbeiten, die darauf abzielt, die digitale Kluft zwischen städtischen und ländlichen Gebieten zu verringern.

    Gigabitstrategie des Bundes
    Diese Strategie konzentriert sich auf eine landesweite Versorgung mit Internetgeschwindigkeiten von mindestens 1 Gigabit pro Sekunde, was die heutige Grundversorgung deutlich übertrifft. Der Grossteil der notwendigen Investitionen wird vom Markt getragen, jedoch plant der Bund, durch ein Förderprogramm Anreize für den Ausbau in weniger profitablen Gebieten zu schaffen.

    Befristetes Förderprogramm
    Das siebenjährige Förderprogramm ist darauf ausgerichtet, den Breitbandausbau nur in Gebieten zu unterstützen, in denen die Nachfrage besteht und der Ausbau wirtschaftlich nicht tragfähig ist. Es soll private Investitionen ergänzen, ohne sie zu ersetzen, und den Ausbau von Glasfasernetzen sowie modernen Funktechnologien in dünn besiedelten Gebieten fördern.

    Gemischte Finanzierung
    Mit einem geschätzten Finanzbedarf von bis zu 750 Millionen Franken für den Einsatz moderner Funktechnologien in entlegenen Gebieten, plant der Bundesrat, das Programm nachfrageorientiert zu gestalten. Die Finanzierung soll vorrangig aus den Erlösen zukünftiger Mobilfunkfrequenzvergaben sowie Beiträgen der Branche und der Kantone stammen.

    Das UVEK hat den Auftrag, bis Ende 2024 einen Vernehmlassungsentwurf vorzulegen. Dieser Schritt folgt dem Postulat «Hochbreitbandstrategie des Bundes» der Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen des Nationalrates und baut auf dem Bericht des Bundesrates vom Juni 2023 auf.

  • Neue Plattform wirbt um Arbeitskräfte für Luzern

    Neue Plattform wirbt um Arbeitskräfte für Luzern

    Viele Luzerner Unternehmen leiden unter dem Arbeits- und Fachkräftemangel. Die Wirtschaftsförderung Luzern rechnet damit, dass der Standortwettbewerb diesen Mangel aufgrund des demographischen Wandels noch weiter anfeuern wird. Sie hat deshalb laut einer Mitteilung die Plattform workinlucerne.com lanciert. Sie soll im In- und Ausland Arbeits- und Fachkräfte für die Unternehmen im Wirtschaftsraum gewinnen.

    Die Plattform führt Gründe an, die für den Kanton Luzern als Arbeits- und Wohnort sprechen. Dazu gehören etwa die hohe Lebensqualität, die Sicherheit und die Stabilität, aber auch die Dynamik des Wirtschaftsraums. Die Arbeitslosigkeit sei niedrig, die Jobaussichten seien hoch. Die Plattform gibt auch praktische Informationen, welche Interessierte brauchen, um in der Region zu arbeiten, von der Diplomanerkennung zum Zugang zum Arbeitsmarkt, von den Lebenskosten bis zur sozialen Sicherheit.

    Workinlucerne.com kann als ergänzendes Werkzeug von allen Luzerner Unternehmen genutzt werden. „Wir finden es wichtig, Luzern in Ergänzung zur Vermarktung als Wirtschaftsstandort gezielt als attraktiven Wohn- und Arbeitsort in den Vordergrund zu stellen“, wird Ivan Buck, Direktor der Wirtschaftsförderung Luzern, in der Mitteilung zitiert. „Über jede Stelle, die besetzt werden kann, freuen wir uns.“

    Gerade der Tourismus und die Gastronomie kennen den Arbeitskräftemangel. „Work in Lucerne wird neue Mitarbeitende in die Region Luzern bringen“, wird Raymond Hunziker zitiert. „So können wir auch in Zukunft viele Gäste willkommen heissen und begeistern“, so der Leiter Gastronomie bei der SGV-Tochterunternehmung Tavolago und Mitinitiant des Projektes.

  • Paradigmenwechsel in der PropTech-Welt

    Paradigmenwechsel in der PropTech-Welt

    In Deutschland, einem Schlüsselmarkt für PropTech, sind rund 30% der etwa 800 Startups weniger als vier Jahre alt und haben ihre Marktreife noch nicht bewiesen. Hoffmann sieht einen Trend weg vom „Proof of Concept“ hin zum «Proof of Value», was sowohl für Gründer als auch Investoren tiefgreifende Konsequenzen hat.

    Die PropTech-Branche ist eng mit der Immobilienwirtschaft verbunden, die derzeit in Deutschland Schwierigkeiten hat. Dies führt zu einer Investitionszurückhaltung, was Startups, von denen laut Blackprint 72 Zahlungsschwierigkeiten haben, in Bedrängnis bringt. Die Gründung neuer Firmen wird durch Marktunsicherheiten und die Schwierigkeit, Seed-Finanzierungen zu erhalten, weiter erschwert.

    Der Fokus verschiebt sich bei den Immobilienunternehmen von der blossen Reputation als Innovator hin zur Nachfrage nach spezifischen Lösungen, wie z.B. ESG-Software, die durch die EU-Taxonomie gefordert wird. Die PropTechs leiden jedoch unter langen Entscheidungszyklen der Kunden und finanziellen Engpässen.

    Schliesslich betont Hoffmann, dass die PropTechs, die mehrere Finanzierungsrunden erfolgreich abgeschlossen haben, durch ihre Fähigkeit, skalierbare Produkte und branchenspezifisches Wissen zu bieten, besonders hervorstechen und somit den «Proof of Value» erbringen.

  • Pionierarbeit im ESG-Datenmanagement für die Immobilienbranche

    Pionierarbeit im ESG-Datenmanagement für die Immobilienbranche

    Angesichts des hohen Beitrags der Immobilienbranche zu den globalen Treibhausgasemissionen ist es dringend erforderlich, effiziente Lösungen zur Reduzierung dieser Emissionen zu finden. Wincasa hat sich dieser Aufgabe angenommen und unterstützt seine Klienten aktiv auf dem Weg zu Netto-Null Emissionen. Dabei stösst man auf die Komplexität der Datenerfassung und -verwaltung im Bereich der Nachhaltigkeit, insbesondere angesichts der diversen Datenquellen und der Anforderungen an die Datenqualität.

    Die ESG-Datenmanagement-Plattform
    Um diesen Herausforderungen zu begegnen, hat Wincasa in Kooperation mit Novalytica eine ESG-Datenmanagement-Plattform entwickelt. Diese Plattform ermöglicht die Integration verschiedenster Datenquellen und die Auswertung gemäss internationalen Reporting-Standards. Ein wesentliches Merkmal der Plattform ist die Kombination aus künstlicher und menschlicher Intelligenz zur automatisierten Prüfung der Datenqualität.

    Innovative Werkzeuge auf der Plattform
    Ein Schlüsselelement der Plattform ist der Zirkularitätsindex, ein Werkzeug zur Bewertung der Wiederverwendbarkeit von Materialien in Gebäuden. Dieses Tool ermöglicht es, den Umweltschutz und die Wirtschaftlichkeit von Bauprojekten Hand in Hand zu bewerten. Darüber hinaus erleichtert der Einsatz von Materialpässen in der Bauplanung die Identifizierung von nachhaltigen und kosteneffizienten Bauvarianten, indem sie eine detaillierte Übersicht über Baustoffe und ihre Eigenschaften bieten.

    Zukunftsperspektiven und Impact
    Durch die Einführung dieser Plattform leistet das Unternehmen einen bedeutenden Beitrag zur Förderung umweltbewussten und ressourcenschonenden Bauens in der Immobilienbranche. Die Plattform stellt nicht nur ein Instrument zur Einhaltung von Nachhaltigkeitsstandards dar, sondern ebnet auch den Weg für zukunftsorientierte, ökologisch und ökonomisch nachhaltige Bauweisen.

  • Optimierung der IT-Kosten und mehr Cyber-Sicherheit für die Baubranche

    Optimierung der IT-Kosten und mehr Cyber-Sicherheit für die Baubranche

    Die Problematik unzureichend integrierter IT-Systeme in der Baubranche führt häufig zu erhöhten Kosten und Sicherheitsrisiken. Die Tecnotest AG mit fast hundertjähriger Erfahrung in der Prüfung von Bauwerken und Baustoffen sah sich mit hohen IT-Kosten und wiederkehrenden Performance-Problemen konfrontiert. Zudem bestand ein deutlicher Nachholbedarf beim Schutz vor Cyber-Bedrohungen.

    Um diesen Herausforderungen zu begegnen, entwickelte das Unternehmen eine umfassende IT-Strategie mit dem Ziel, die Kosteneffizienz, die Systemleistung, die Cybersicherheit und die Transparenz der IT-Ausgaben zu verbessern. Dies war besonders wichtig, da das Unternehmen mit komplexen Labortestanwendungen arbeitet, die eine hohe Zuverlässigkeit der IT-Systeme erfordern.

    Die Strategie wurde in Zusammenarbeit mit einem spezialisierten Schweizer IT-Dienstleister in mehreren Workshops entwickelt. Ein zentraler Schritt war die Migration aller E-Mail-Konten in die Microsoft 365 Cloud, wodurch die Sicherheit deutlich erhöht und flexible Arbeitsmöglichkeiten geschaffen wurden. Damit wurde der Übergang zu einer hybriden Cloud-Infrastruktur eingeleitet.

    Zudem wurde die technische Infrastruktur vor Ort komplett neu organisiert und dokumentiert. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nutzen nun modernisierte, standardisierte Endgeräte, die mit aktuellen Sicherheitstools ausgestattet sind. Diese Infrastruktur wird rund um die Uhr überwacht und die Windows-Geräte der Nutzerinnen und Nutzer erhalten automatisch die neuesten Sicherheitsupdates. Zudem werden alle Unternehmensdaten automatisch in einer Schweizer Cloud und an mehreren unabhängigen Standorten gesichert, was ein externes Backup mit lokaler Datenhaltung einschliesst. Durch diese Massnahmen konnte die IT-Landschaft grundlegend verbessert und auf die zukünftigen Anforderungen der Branche vorbereitet werden.

  • Blockchain: Die Revolution im digitalen Zeitalter

    Blockchain: Die Revolution im digitalen Zeitalter

    Überschreiten Sie die Grenzen herkömmlicher Datenbanken und erkunden Sie, wie Blockchain die Sicherheit und Unveränderlichkeit in der Informationsübertragung neu definiert.

    Blockchain verständlich gemacht
    Die Blockchain funktioniert als ein Netzwerk von Knotenpunkten, die alle miteinander verbunden sind und jeweils eine Kopie eines Informationsbuchs besitzen. Neue Daten beleben das Netzwerk, da sie nicht einfach hinzugefügt werden können; sie müssen von jedem Knoten validiert werden. Dies schafft ein dezentrales System, das auf Konsens basiert, die Sicherheit erhöht und Betrug reduziert. Selbst bei Ausfällen eines Knotens oder Cyber-Angriffen bleibt das System stabil und sicher. Zudem zeichnet sich die Blockchain durch Transparenz aus; jede Transaktion wird aufgezeichnet und kann von allen Knoten nachvollzogen werden. Doch die Technologie ist nicht nur auf Kryptowährungen beschränkt, sondern hat ein viel breiteres Anwendungsspektrum.

    Neue Horizonte: Anwendungsfälle der Blockchain-Technologie
    Blockchain öffnet neue Wege in der Informationsverarbeitung. Beim Lieferkettenmanagement ermöglicht es, Produkte lückenlos von ihrer Entstehung bis zum Endkunden zu verfolgen, wodurch Fälschungen minimiert und klare Herkunftsnachweise geliefert werden. Im Immobiliensektor kann die Blockchain den Handel von Grundstücken und Gebäuden effizienter gestalten, indem sie einen dauerhaften und unveränderbaren Nachweis über den Besitz bietet. Zudem ermöglicht die Technologie eine sichere Identitätsüberprüfung des Käufers.

    Die Mission der SBC Suisse Blockchain AG
    Mit ihren Wurzeln in Graubünden und einer globalen Perspektive etabliert sich die SBC Suisse Blockchain AG als wichtiger Akteur in der Blockchain Branche. Sie initiiert Förderprogramme für Start-ups und bietet eine Plattform, die innovative Start-up-Lösungen mit den Bedürfnissen etablierter Unternehmen verbindet. Zusammen mit Bildungsinstituten fördert sie den Wissenstransfer, unterstützt durch ein Team von Fachleuten und Blockchain-Experten. Die Anwerbung neuer Unternehmen und die Optimierung bestehender Betriebe durch die Implementierung dieser innovativen Technologie fördert ein technologiefreundliches Image für die gesamte Region. Der alpine Raum präsentiert sich nicht nur als aufgeschlossen für neue Technologien, sondern dient auch als Inspirationsquelle für sie.

    Blockchain birgt das unglaubliche Potenzial, unseren Alltag grundlegend zu verändern. Die Prinzipien von Sicherheit, unveränderbaren Aufzeichnungen und Transparenz haben das Vermögen, Geschäftsabläufe auf der ganzen Welt zu optimieren. Diese Technologie eröffnet neue Möglichkeiten zur Speicherung, zum Zugriff und zur Vertrauensbildung in Bezug auf Daten im digitalen Zeitalter.

  • Künstliche Intelligenz und das Metaverse im Fokus

    Künstliche Intelligenz und das Metaverse im Fokus

    Die SMK, ein Eckpfeiler des Schweizerischen Verbandes der Immobilienwirtschaft (SVIT), bekräftigte ihre Rolle als Informations- und Austauschzentrum mit einer wegweisenden Veranstaltung. Die zentrale Frage der Konvention lautete: «Künstliche Intelligenz: Ein Upgrade für Immobilienprofis oder der Anfang vom Ende?» Sprecher wie Benjamin F. Grewe und Fabian Wicki lieferten Einblicke in die Herausforderungen und Chancen, die KI und das Metaverse für die Branche bedeuten.

    Innovativer Kundenservice durch Technologie
    Die Nutzung von KI und das Eintauchen in die Metaverse-Welten bedeuten für Immobilienmakler nicht nur eine Verbesserung des Kundenservices, sondern auch die Erschliessung neuer Geschäftsfelder. «Wir betreten gemeinsam mit unseren Klienten eine neue Ära, in der KI uns ermöglicht, den Zugang zu unseren Dienstleistungen zu vereinfachen und Kundenanforderungen effizienter zu erfüllen», erklärte Ruedi Tanner, Präsident der SMK.

    Effizienzsteigerung durch KI-Integration
    Prof. Benjamin F. Grewe unterstrich das Potenzial von KI, Maklern in verschiedenen Bereichen unterstützend zur Seite zu stehen. Dies reicht von der Automatisierung von Routineaufgaben bis hin zur präzisen Preisfindung und Prognose von Markttrends.

    Das Metaverse als neue Geschäftsdimension
    Das Metaverse wurde von Fabian Wicki als ein «Mindset» beschrieben, das auf die Digitalisierung folgt und neue Möglichkeiten für Immobilienmakler schafft. Hierbei entstehen analog zur realen Welt vielfältige Geschäftsmöglichkeiten, einschliesslich der Vermittlung virtueller Immobilien.

    Ein Qualitätsnetzwerk für Fachleute
    Die SMK steht für Qualität und Professionalität in der Immobilienbranche. Nur ausgewählte Mitglieder, die strenge Qualitätsstandards erfüllen und sich kontinuierlich weiterbilden, dürfen das begehrte Qualitätslabel tragen. Die SMK fördert somit nicht nur Fachkompetenz, sondern auch ethische Standards und Fairness im Immobiliengeschäft.

  • IKEA Schweiz bietet 3D-Raumplaner für das eigene Zuhause an

    IKEA Schweiz bietet 3D-Raumplaner für das eigene Zuhause an

    Das Möbelhaus IKEA Schweiz präsentiert einen neuen 3D-Raumplaner. Mit IKEA Kreativ kann man laut Medienmitteilung das eigene Zuhause virtuell gestalten. Die neue kostenlose Funktion ist ab sofort in der IKEA App und im Internet verfügbar. IKEA Kreativ nutze modernste 3D-Technologie und Künstliche Intelligenz, heisst es weiter.

    Bei der Nutzung kann man zwischen zwei Optionen wählen. Mit Option 1 lassen sich  die eigenen Wohnräume scannen und gestalten. Bei Option 2 lassen sich interaktiv 3D-Ausstellungsräume einrichten.

    Bei der ersten Option wird mit dem Smartphone ein Weitwinkelbild eines Zimmers aufgenommen und im eigenen IKEA Profil gespeichert. Aufräumen sei nicht nötig, denn mit der Möbelradierer-Funktion lassen sich der komplette Raum leer räumen oder einzelne Gegenstände digital entfernen, zum Beispiel eine alte Couch oder Unordnung, heisst es in der Mitteilung. Anschliessend kann man im IKEA-Sortiment stöbern und seine Lieblingsprodukte im virtuellen Wohnraum platzieren. Bei Option 2 wird nicht der eigene Raum, sondern ein von IKEA bereitgestellter interaktiver 3D-Ausstellungsraum eingerichtet.

    Wer das Raumdesign in die Tat umsetzen möchte, kann einzelne Produkte oder die komplette Raumeinrichtung in den Warenkorb legen und online bestellen. Alternativ können die Produkte auch für den nächsten Besuch im IKEA-Einrichtungshaus auf die Merkliste in der App gesetzt werden.

    „Wir sehen grosses Potenzial darin, durch den Einsatz innovativer Technologien das Einkaufserlebnis zu verbessern und den Übergang zwischen unserem Online-Angebot und dem Besuch im Einrichtungshaus nahtlos möglich zu machen“, wird Ann Ström zitiert, Country Digital Manager bei IKEA Schweiz.

  • Memox akquiriert 2,8 Millionen Euro

    Memox akquiriert 2,8 Millionen Euro

    Das Proptech-Unternehmen Memox hat eine Serie-A-Finanzierungsrunde erfolgreich abschliessen und dabei eine Kapitalaufstockung von 2,8 Millionen Euro erzielen können. Wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht, wurde die Finanzierungsrunde von Swiss Prime Site und 41 Group sowie anderen Schlüsselakteuren aus den Bereichen Immobilien, Technologie und Investmentbanking angeführt. Mit der erzielten Summe will die in Zürich ansässige Memox ihre Positionen im sogenannten DACH-Raum ausweiten.

    Memox hat sich sowohl auf die Gestaltung von Besprechungs- und Konferenzräumen als auch auf die Organisation von Konferenzen in der Geschäftswelt spezialisiert. Dabei sind in die Angebote von Memox Erfahrungen wie auch Innovationen nach der Corona-Pandemie eingeflossen. Nach dem erfolgreichen Start von 14 neuen Räumen in der ersten Jahreshälfte 2023 umfasst das Portfolio von Memox nun insgesamt 31 Räume an sechs Standorten in drei Städten. Memox ist nun in Zürich, Basel und Frankfurt aktiv. Die Unternehmensaktivitäten erzielen derzeit einen Jahresumsatz von 7 Millionen Euro, gibt Memox in der Mitteilung bekannt.

    «Memox bereitet bereits eine zweite Finanzierungsrunde vor, um weitere Markteintritte in Deutschland und der Schweiz zu finanzieren», wird Dirk Reiner, CEO bei Memox, in der Mitteilung zitiert. «Mit den aktuellen Trends in der Arbeitswelt und im Immobilienumfeld ist Memox ideal positioniert, um den Markt zu erobern.»

  • R&M lanciert neue Spleissmuffe

    R&M lanciert neue Spleissmuffe

    R&M hat sein Angebot um einen High-Density-Typ der SYNO-Muffe erweitert. Die neue Spleissmuffe SYNO S-500 hat die doppelte Spleisskapazität der Standardtypen, schreibt der weltweit aktive Spezialist für Daten- und Kommunikationsnetze aus dem Zürcher Oberland in einer Mitteilung. Mit der auf den Ausbau hybrider Glasfaserinfrastruktur ausgelegten Spleissmuffe können Einzelfasern und Ribbonfasern gleichzeitig verkabelt werden.

    Die SYNO S-500 ist mit acht Einführungen für Standard-Rundkabel, Flachbandkabel und Microproducts ausgestattet. «Auf den Spleissträgern lassen sich Einzelfaser-Spleisse, Ribbonfaser-Spleisse und Splitter nebeneinander platzieren», erläutert R&M. Aufgrund der wiederverschliessbaren Geldichtung der Muffe kann die Verkabelung jederzeit nachgerüstet oder geändert werden.

    Den Angaben des Herstellers zufolge kann die SYNO S-500 bei Freiluft- und Erdverkabelung, sowie insbesondere in Regionen eingesetzt werden, in denen die Infrastrukturen für Glasfaserleitungen bis ans Haus schnell ausgebaut und für künftige Anwendungen vorbereitet werden sollen. Als Zusatzleistung bietet R&M «eine kundenspezifische Vorkonfektionierung» an.

  • PriceHubble übernimmt WhenFresh

    PriceHubble übernimmt WhenFresh

    PriceHubble, nach eigenen Informationen europäischer Marktführer für Perfomance-Datenlösungen im Bereich von Immobilien und Finanzen, hat die in London ansässige WhenFresh ltd. Übernommen. Laut einer Medienmitteilung führt die hundertprozentige Fusion von WhenFresh in das Portfolio von PriceHubble zum Ausbau der führenden Marktposition.

    WhenFresh stellte bislang Daten und Entscheidungssysteme für Banken, Versicherungen, den öffentlichen Sektor und andere Big-Data-Nutzende bereit und ist ein führender Spezialist für Wohnimmobiliendaten in Grossbritannien. Das Unternehmen bietet Zugang zu über 200 proprietären, privaten und öffentlichen Datensätzen. Die Lösungen und das Fachwissen von WhenFresh ermöglichen es nun der Kundschaft von PriceHubble, schnellere, fundierte und kostengünstigere Entscheidungen im Zusammenhang mit Immobilienrisiken zu treffen.

    „PriceHubble hat sich schnell weltweit als führender B2B SaaS-Anbieter von Performance-Datenlösungen im Immobilienbereich für Banken, Versicherungen und Vermögensverwalter etabliert“, wird Dr. Stefan Heitmann, Gründer und Executive Chairman von PriceHubble, in der Mitteilung zitiert. „Zu sehen, dass unsere sechste Übernahme erfolgreich abgeschlossen wurde und unsere einzigartigen Fähigkeiten im grössten Banken- und Immobilienmarkt Europas und darüber hinaus erweitert werden, erfüllt uns gleichermassen mit Respekt und Freude. Wir freuen uns ausserordentlich, das WhenFresh-Team willkommen zu heissen“.

    WhenFresh Ltd wird eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von PriceHubble UK unter der Leitung von Mark Cunningham, Mitgründer und Direktor von WhenFresh. Alan Dean, Mitgründer und Technischer Direktor von WhenFresh, wird Group Innovation Director von PriceHubble.

  • Neues Rechenzentrum auf dem Metro Campus Zürich

    Neues Rechenzentrum auf dem Metro Campus Zürich

    Die Green Datacenter AG setzt die Expansion auf dem Metro-Campus Zürich fort. Nach der Fertigstellung des ersten Datacenters im Jahr 2022 wird der Bau der Datacenter N und O früher als ursprünglich geplant umgesetzt. Dieser Schritt erfolgt aufgrund einer steigenden Nachfrage nach Datenzentren, die sowohl sicher als auch leistungsfähig sind.

    Roger Süess, CEO des Unternehmens, kommentiert das Wachstum mit den Worten: «Unsere Expansion spiegelt den rapiden technologischen Fortschritt und die Digitalisierung wider. Moderne Datacenter sind eine Voraussetzung dafür, dass diese Transformation in der Schweiz schnell, sicher und nachhaltig realisiert werden kann.» Die beiden neuen Datenzentren sollen Platz für bis zu 160’000 IT-Systeme bieten.

    Die erzeugte Abwärme aus den Datenzentren soll in bestehende Fernwärmenetze eingespeist werden, wodurch Haushalte und Betriebe in den umliegenden Gemeinden davon profitieren können. Green Datacenter investiert erhebliche Mittel in die Abwärmenutzung und kooperiert dabei mit Energie 360°, einem Zürcher Energieversorger, der in der Region verschiedene Fernwärmeprojekte realisiert. Roger Süess betont: «Durch die Nutzung der Abwärme und weitere Maßnahmen tragen wir zur Kreislaufwirtschaft bei und unterstützen die Energiewende. Für uns ist klar, dass nachhaltige Datacenter eine wesentliche Voraussetzung für eine zukunftsorientierte Digitalisierung darstellen.»

  • Innovatives ESG-Datenmanagement für die Immobilienbranche

    Innovatives ESG-Datenmanagement für die Immobilienbranche

    Investoren und politische Entscheidungsträger verlangen nach klaren Zielen zur Emissionsreduzierung und transparenten Berichten über deren Erreichung. Als Immobiliendienstleister verfügt Wincasa über umfangreiche Daten aus dem Immobilienbetrieb und ein spezialisiertes Nachhaltigkeitsteam. Die Herausforderung besteht jedoch darin, Nachhaltigkeitsthemen aufgrund der Vielzahl von Datenquellen zu quantifizieren und zu berichten. Zusätzlich erforderten die Qualitätssicherung und Verbesserung der Daten erheblichen manuellen Aufwand. Es gibt auch verschiedene ESG-Frameworks und Berichtsstandards, wie GRESB, mit unterschiedlichen Kriterien und Anforderungen. Dies macht es für Kunden von Wincasa schwierig, die steigenden Anforderungen an Nachhaltigkeit und transparente Berichterstattung zu erfüllen.

    Die beiden Firmen strebt gemeinsam an, die Nachhaltigkeitsberichterstattung einfacher und transparenter zu gestalten. Zu diesem Zweck wurde eine ESG-Datenmanagementplattform entwickelt, die die Erstellung von GRESB-Berichten erleichtert. Dr. Niklas Naehrig, Leiter Strategie & Nachhaltigkeit bei Wincasa, erklärt: „Unsere Plattform ermöglicht die Integration verschiedenster Datenquellen und die Auswertung von Daten gemäß internationalen Berichtsstandards. Neben Daten aus dem Immobilienbetrieb können auch öffentlich verfügbare Daten eingebunden und die Datenqualität automatisiert überprüft werden, indem künstliche Intelligenz und menschliche Expertise kombiniert werden.“

    Die entwickelte Lösung wird derzeit als Pilotprojekt im Portfolio eines namhaften Schweizer Immobilieneigentümers getestet. Die Plattform wird den Aufwand für die Datenerhebung und -auswertung erheblich reduzieren und die Datenqualität verbessern. Gleichzeitig bietet sie detailliertere Einblicke in das Nachhaltigkeitspotenzial des Portfolios.

  • Im Proptech-Bereich von PriceHubble erfolgreich übernommen

    Im Proptech-Bereich von PriceHubble erfolgreich übernommen

    Die Übernahme ist bereits die zweite Akquisition von PriceHubble in Grossbritannien innerhalb eines Jahres, nach der Übernahme von Dataloft im März 2023. Durch die Integration der Produkt- und Datenstärke stärkt das Unternehmen seine Position als lokaler Marktführer und wird zum unangefochtenen globalen Spitzenreiter bei Performance-Datenlösungen, die einen Mehrwert für die Banken-, Versicherungs-, Vermögensverwaltungs- und Immobilienbranche weltweit bieten.

    Im Jahr 2012 gegründet, bietet WhenFresh Zugang zu über 200 erstklassigen, proprietären, privaten und öffentlichen Datensätzen über eine einfache API-Integration an, einschliesslich wichtiger ESG-bezogener Informationen. Die Lösungen ermöglichen es Kunden, schnellere und fundiertere Entscheidungen im Zusammenhang mit Immobilienrisiken zu treffen.

    Dr. Stefan Heitmann, Gründer und Vorstand, äusserte sich erfreut über die erfolgreiche Übernahme: «Wir haben uns als führender B2B SaaS-Anbieter von Performance-Datenlösungen im Immobilienbereich für Banken, Versicherungen und Vermögensverwalter weltweit etabliert. Die Vollendung unserer sechsten Übernahme und die Erweiterung unserer einzigartigen Fähigkeiten im grössten Banken- und Immobilienmarkt Europas und darüber hinaus erfüllen uns mit Stolz.»

    Alexis Radjabi, Vertriebsvorstand Westeuropa, betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit mit dem Team: «Durch die Verschmelzung unserer Lösungen mit dem Fachwissen im Bankwesen, bei Versicherungen, in Versorgungsunternehmen und im öffentlichen Sektor sowie der Expertise im Bereich Marktinformationen für Wohnimmobilien können wir einzigartige Performance-Datenlösungen entwickeln und unsere Position als europäischer Marktführer weiter stärken.»

    Die übernommene Firma wird eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von PriceHubble UK unter der Leitung von Mark Cunningham, Mitgründer und Direktor. Cunningham äusserte sich begeistert: «Wir sind sehr aufgeregt, Teil der expandierenden Familie zu werden. Die Zusammenführung unseres umfangreichen Immobiliendatenbestands, unserer technologischen Exzellenz und unseres datenwissenschaftlichen Know-hows wird es uns ermöglichen, die Produkt- und Serviceentwicklung zu beschleunigen und unser Geschäft im grossen Massstab auszubauen.»

    Alan Dean, Mitgründer und Technischer Direktor, wird Group Innovation Director und wird die Wachstumsagenda des Unternehmens in Grossbritannien und international weiter vorantreiben. Dean betonte: «Diese Übernahme eröffnet beiden Unternehmen die Möglichkeit, ihre Technologien zu teilen, um die Entwicklung neuer Produkte zu beschleunigen. Sie bietet eine enorme Chance, unseren Erfolg in Grossbritannien als Teil der Group auf den internationalen Markt zu bringen.»

  • Dormakaba erhält zwei Preise beim Iconic Award 2023

    Dormakaba erhält zwei Preise beim Iconic Award 2023

    Das auf die Zutrittsverwaltung von Gebäuden spezialisierte Unternehmen dormakaba aus Rümlang hat beim Iconic Award 2023: Innovative Architecture laut einer Medienmitteilung zwei Auszeichnungen erhalten. Mit je einem Winner wurden in der Kategorie Product-Building Technologies das Türsystem EntriWorX EcoSystem sowie die Sensorschleuse Argus V60 geehrt. Die Preisverleihung fand am 4. Oktober in der BMW Welt in München statt.

    Das EntriWorX EcoSystem ist eine innovative Hard- und Softwareanwendung, die das Planen, das Installieren und die Inbetriebnahme von Zugangslösungen entlang der Gebäudeentstehung unterstützt und damit den Gebäudeplanungsprozess optimiert, heisst es in der Beschreibung von dormakaba. Architekten, Planer, Verarbeiter und Betreiber könnten in jeder Leistungsphase auf die gleichen Planungsdaten einer Tür zugreifen. Planungsprozesse, Installationsabläufe und der Betrieb würden durch die Minimierung von Türkonfigurationen und die digitale Vernetzung von Komponenten vereinfacht.

    Zur neuen Sensorschleuse Argus V60 wird auf die Kompaktheit des Modells verwiesen, das Sicherheit und Effizienz auf engstem Raum biete. Dank moderner Sensortechnik eröffnet die Sensorschleuse Architekten und Nutzern mehr Freiraum bei Personenschutz und Vereinzelungsdetektion. Argus V60 sei eine der kleinsten vollwertigsten Sensorschleusen im Markt. RFID-Leser für Transponder oder Tags, Barcode-Scanner oder Fluchtwegkomponenten seien integrierbar.

    Bei der Preisverleihung in München überreichte Bernhard Heitz, Strategic Product Design bei dormakaba, den vom Unternehmen gestifteten Sonderpreis in der Kategorie Architects of the Year an Sou Fujimoto Architects aus Japan.

  • Realiste nimmt fünf Schweizer Städte in Immo-Plattform auf

    Realiste nimmt fünf Schweizer Städte in Immo-Plattform auf

    Das Dubaier Proptech-Unternehmen Realiste hat fünf Schweizer Städte in seine weltumspannende Online-Plattform integriert. Realiste hat laut seiner Medienmitteilung zum Ziel, den Immobilienmarkt der wichtigsten Städte auf globaler Ebene zu digitalisieren. Das soll Anlegenden Analysen und Transaktionen erleichtern.

    „Wir haben gerade Tel Aviv und fünf neue Städte in der Schweiz zu unserer Plattform hinzugefügt“, wird der CEO und Gründer Alex Galtin zitiert. Damit habe seine Firma „den grossen Meilenstein von 100 Städten“ erreicht. Im „Global real estate price index“ von Realiste werden Bern, Genf, Lausanne, Luzern und Zürich aufgeführt.

    Das auf Immobilienlösungen spezialisierte Künstliche-Intelligenz-Unternehmen ist eigenen Angaben zufolge in den vergangenen zehn Monaten exponentiell gewachsen, von nur zehn Städten zu Beginn des Jahres auf über 100 bis zum Jahresende. Nun könnten die Nutzenden auf der Realiste-Plattform Daten zu Wohnimmobilien auf der ganzen Welt einsehen. Realiste expandiere vor allem in Immobilienhochburgen und etablierten Märkten.

    Bislang sind nur in Dubai und Bali Wohnungen direkt über die Plattform zu buchen. Das Unternehmen zeigt sich jedoch optimistisch, was die weitere Entwicklung angeht. Es habe sich schliesslich zum Ziel gesetzt, das erste vollständige Online-Immobilienerlebnis zu schaffen.

  • Huber+Suhner stellt Innovation für schnelles Internet vor

    Huber+Suhner stellt Innovation für schnelles Internet vor

    Huber+Suhner hat sein Resa-Sortiment für eine bessere Versorgung mit schnellem Internet in ländlichen Regionen vergrössert. Die neue Verbindungslösung RESA CC beschleunigt laut einer Medienmitteilung die Breitbandversorgung für Einzelanwesen in ländlichen Wohngebieten. Netzbetreiber profitieren demnach von Zeit- und Geldersparnis, Hausbesitzer von mehr Geschwindigkeit und Flexibilität bei der Internetanbindung über die schnellen Glasfaserleitungen. RESA CC falle kleiner und kompakter aus als die Verbindungslösung RESA SC, für die zudem andere Arbeiten rund um die Glasfaserverlegung nötig seien.

    Schritt eins der Installation umfasst eine Vorinstallation unter der Erde entlang der Grundstücksgrenze durch den Netzbetreiber, anschliessend wird der Haushalt über ein Kanalbündelsystem an den Strassenverteiler angeschlossen. In der zweiten Phase erfolgen die letzten Meter des Glasfaseranschlusses in Kooperation mit einem örtlichen Installateur. Der zweistufige Ansatz erlaube den Ausbau der Breitbandinfrastruktur für „eine ganze Strasse auf einmal“. Als weiterer Vorteil des Verfahrens wird der geringere Aufwand für das kostenintensive Spleissen genannt. Künftig müsse nur noch am Strassenverteiler gespleisst werden, nicht mehr an jeder einzelnen Liegenschaft. Das wirke sich kostenmindernd und ressourcenschonend auf die Tiefbauarbeiten aus.

    „Angesichts der gestiegenen Nachfrage nach Heimnetzwerk-Verbindungen freuen wir uns, RESA CC zu unserem bereits revolutionären Portfolio hinzuzufügen“, wird Andreas Sila, Vizepräsident für die Märkte Rechenzentrum und Festnetz bei Huber+Suhner, zitiert.

  • Wer ist ein PropTech?

    Wer ist ein PropTech?

    Wer ist ein PropTech? Levent Künzi und ich sind uns nicht einig. Während Levent sein Unternehmen überall als PropTech anpreist, weise ich diese Zuordnung zurück. Properti ist ein Makler, welcher digitale Tools einsetzt. Ich bin wohl der Einzige in der Szene, der dies so sieht. Aber manchmal muss man gegen den Strom schwimmen.

    Aus dem Innern von Properti ist zu hören, dass sie einen weiteren, grösseren Kapitalbedarf haben. Einmal soll das Kerngeschäft, der Verkauf von Immobilien, bei weitem nicht so toll laufen. Ich habe auf den Websites von Properti, Betterhomes und RE/MAX versucht, die Anzahl ausgeschriebener Objekte herauszufinden. Beim Verkauf liegt Properti mit 452 Objekten weit zurück (Betterhomes = 1’186, RE/MAX = 1’586). Auch bei der Miete liegt Properti mit 571 Objekten hinter Betterhomes mit 980 (RE/MAX = 126).

    Gemäss eigenen Angaben beschäftigt Properti 160 Expertinnen und Experten. Würden diese beispielsweise 4’000 Franken im Monat verdienen, dann bräuchte Properti allein für Löhne über 600’000 Franken. Und dies pro Monat. Ob da die Kommissionen aus den Verkäufen reichen? Über 70 % der ausgeschriebenen Objekte liegen zwischen 0 und 1’000’000. Auch bei der Provision ist Properti sportlich unterwegs, liegen sie gemäss eigener Website bei 2 % (wobei die Extras darin enthalten sein sollen).

    Ebenso aggressiv sei Properti bei der Bewirtschaftung. Ebenfalls aus interner Quelle wird berichtet, dass Properti vor allem bei Stockwerkeigentümerschaften zugeschlagen habe. Allerdings fehle das nötige Personal, um alle Mandate professionell bedienen zu können. Es scheint so, dass sich Properti in einer schwierigen Spirale befindet.

    Properti verfügt über einen hochkarätigen Verwaltungsrat und bekannte Namen im Advisory Board. An Knowhow scheint es dem Makler also nicht zu fehlen. Beim Blick auf den Verwaltungsrat fällt Christoph Tonini auf. Er ist CEO der Swiss Marketplace Group SMG. Die Immobilienbranche ist mit der SMG eh schon unzufrieden. Diese personelle Verbandelung macht die Sache nicht besser. Vorsorglich wird im Porträt auf die Nennung des aktuellen Jobs von Tonini verzichtet. Man(n) will doch nicht zu transparent sein.

  • Fehlendes Verständnis für Projektdaten

    Fehlendes Verständnis für Projektdaten

    Das CDE ist der Ausgangspunkt für ein durchgängiges Datenmanagement. Es liegt im Interesse der Immobilieneigentümerin bzw. des Bestandhalters, jederzeit Zugriff auf die aktuellen Projektinformationen zu haben, Inkompatibilitäten zu vermeiden und Zugriffsrechte ändern zu können. Umso erstaunlicher ist es, dass der Wert von Daten noch immer nicht vollumfänglich verstanden wird. Zu oft werden sie einzig aus der IT-Perspektive betrachtet und auf die Funktion als Messinstrumente reduziert.

    Der Markt verändert sich rasch
    Der Markt an CDE-Lösungen ist schnelllebig und divers. Insgesamt ist ein Trend zur Spezialisierung erkennbar, was eine hohe Integrationsfähigkeit bedingt. Häufig werden unabhängige Tools von grossen Technologieanbietern aufgekauft oder in bestehende Lösungen eingebaut. Das führt zu Problemen bei der Übernahme von bereits abgeschlossenen Projekten. Um einen reibungslosen Datenaustausch zu gewährleisten, ist die möglichst konsistente Anwendung einer Plattform zu empfehlen.

    Innovation im Eiltempo verunsichert die Anwender
    Die Konkurrenz unter den Anbietern ist gross. Kontinuierlich drängen neue Tools auf den Markt, Funktionalitäten werden laufend weiterentwickelt. Die Folge ist eine grosse Verunsicherung bei vielen Bauherren und Betreiber sowohl bei der Auswahl als auch bei der Anwendung. Die eher langsame Bau- und Immobilienwirtschaft trifft hier auf die kurzen Innovationszyklen der Technologiebranche. Anwendungsfälle, Prozessabläufe und Verantwortlichkeiten müssen deshalb bereits vor der Systemauswahl klar definiert werden, um Enttäuschungen zu vermeiden.

    Und wem gehören die Daten?
    Zentral ist die Frage nach der Datenhoheit: Wem gehören die Daten im CDE und wer hat Anspruch darauf, wenn das Bauprojekt beendet ist und das Gebäude in den Betrieb übergeben wird? Die heutige Praxis zeigt, dass diese Frage häufig vernachlässigt wird. Es ist daher essenziell, dass die Bauherrschaft das Set-up vorgibt, das CDE nach den eigenen Vorstellungen bestellt und das Eigentum an den Daten frühzeitig regelt.

    Benutzungsfreundlichkeit lässt zu wünschen übrig
    Die von pom+ untersuchten Projekt-CDE-Lösungen lassen sich grob in zwei Gruppen einteilen: Entweder handelt es sich um Expertentools mit umfangreichen Funktionen oder um einfache Anwendungen mit beschränkten Möglichkeiten. Beiden Gruppen gemeinsam ist die mangelnde Usability. Knapp 45 Prozent der untersuchten Tools wurden auf der Fünfpunkteskala mit drei oder weniger bewertet. Das Problem dabei: CDEs werden nicht nur von technologieaffinen Personen benutzt – sie müssen das ganze Team adressieren. Darauf sollten die Herstellerfirmen bei der Weiterentwicklung vermehrt achten. Joachim Baldegger, Studienleiter und Head of Service Unit Future Lab, fasst zusammen: «Modernes Bauen heisst bereits im Bauprojekt an den Betrieb zu denken und die richtigen Daten zu bestellen. Common Data Environments spielen dabei eine zentrale Rolle. Allerdings ist der Weg noch ein weiter, denn viele Tools haben Lücken im Funktionsumfang und können nur bedingt mit Daten umgehen bzw. diese strukturiert erfassen. Erst wenn dies sichergestellt ist, können Daten aus dem Projekt effizient in die Zielsysteme der Immobilieneigentümer übergeben und Mehrwerte generiert werden.»

  • So lange, bis die Chemie stimmt

    So lange, bis die Chemie stimmt

    Dass sie ihr Gebiet von A bis Z beherrscht, verdankt sie, wie sie betont, auch Knowhow, das Kollegen an der Empa aufgebaut hatten – wie der Ingenieur Gabor Kovac. Er trieb die Herstellung von Stapelaktuatoren mit dehnbaren Silikonscheibchen über viele Jahre voran und entwickelte sie mit seinem Partner Lukas Düring zur Einsatzreife, bis ihr Spin-off «CTsystems» vor kurzem vom Konzern Daetwyler übernommen wurde.

    «Die Geräte für Messungen, wie sich Aktuatoren bei verschiedenen elektrischen Feldern dehnen, wurden von ihnen entwickelt», erzählt Opris, «wir waren früh auf diesem Thema, und das hat mir enorm geholfen.» Anders als die Kollegen arbeitet die Chemikerin freilich weniger an der Technologie zum Druck solcher Bauteile, sondern eine «Etage darunter» – an der Synthese neuartiger Polymere, die sich als nicht-leitende Schichten für Stapel-Transistoren, elastische Folien zur Stromerzeugung und andere Elemente eignen.

    Das Wunschprofil: möglichst dünn, mit dem Fernziel von vielen Schichten von nur zehn Mikrometern Dicke; gut dehnbar, empfindlich auf niedrige Stromspannung und zugleich robust. Und vor allem: druckfähig, also ohne Lösungsmittel für die leitenden Schichten, zwischen denen die Polymere liegen. «Durch Lösungsmittel kann es passieren, dass die Polymerschichten beschädigt werden. Ausserdem müsste das Material lange trocknen, um keine gesundheitsschädlichen Dämpfe abzugeben», erklärt Opris, «deshalb versuchen wir, ohne sie auszukommen – mit der richtigen Chemie.»

    Vielfältige Anforderungen, mit denen sich Forschende in aller Welt beschäftigen. Geeignete Verbindungen, die Hoffnungen wecken, sind ­Polysiloxane, an denen auch die Empa-Spezialistin arbeitet. Ein wichtiger Vorzug dieser Polymere: Sie lassen sich relativ leicht synthetisieren; das «Rückgrat» ihre Stränge ist sehr beweglich – und sie können mit polaren Gruppen, also plus-minus-geladenen Molekülen, gezielt manipuliert werden.

    Schlangenartige Moleküle
    Was für Laien schwer verständlich ist, erklärt Dorina Opris mit einem anschaulichen Bild: «Diese Polysiloxane kann man sich vorstellen wie einen Topf voller Schlangen, die sich ständig bewegen wollen.» Die polaren Gruppen wirken zweifach auf sie. Zum einen machen sie die molekularen Schlangen empfindlicher für elektrische Felder, damit sie auf niedrige Spannungen reagieren. Zum anderen wirken sie wie eine Art Klebstoff zwischen den Molekülen; das «versteift» sie und verringert damit die wichtige Elastizität. Es gilt, beide Effekte fein zu justieren, um maximalen Erfolg zu erzielen. Für einen Einsatz in der Praxis ist der Übergang vom festen zum elastischen Zustand bei tiefen Temperaturen wichtig, damit die Technologie später bei Raumtemperatur anwendbar ist. Zudem müssen solche Polymergebilde noch chemisch «vernetzt» werden, damit daraus elastische Schichten werden können – etwa durch UV-Licht und mit Hilfe von sogenannten Endgruppen: quasi molekulare «Hüte», die die Schlangen an ihren Enden tragen. Doch in der Laborpraxis erweist es sich bisher als knifflig, diese Polymere zuverlässig mit definierten Endgruppen zu versehen. «Das ärgert mich schon!», gesteht Opris mit einem Lächeln.

    Gesunden Ehrgeiz braucht es für das TRANS-Projekt, das sie Chemikerin selbst «sehr, sehr ambitioniert» nennt. Optimistisch stimmt das Team, dass frühere Arbeiten bereits ermutigende Resultate lieferten; wie zum Beispiel eine Polysiloxan-Verbindung, die auf eine Spannung von nur 300 Volt reagierte und sich stark verformte – ein extrem niedriger Wert. Kondensator-Schichten ohne Lösungsmittel zu drucken, ist ebenfalls bereits gelungen. Und ein Doktorand hat kürzlich ein piezo-elektrisches Elastomer entwickelt, dass, wenn es gedehnt wird, eine deutlich höhere elektrische Reaktion zeigt als andere, derzeit gängige Verbindungen.

    Kreativität und Teamgeist für Erfolge
    Um verwertbare Erfolge zu erzielen, sind freilich noch viele weitere Schritte nötig – und jene Qualitäten, die Dorina Opris an die Empa und an die ETH Zürich gebracht haben. Nicht nur Stehvermögen und die Fähigkeit, Fehlversuche in Fortschritte zu verwandeln, sondern auch ein inspirierendes Umfeld für Mitarbeitende zu schaffen, das offene Debatten und auch Irrtümer erlaubt, damit gute Ideen entstehen.

    Und vor allem: Optimismus. Jungen Forschenden sollte man, so findet die Chefin, spannende und fordernde Projekte geben und sie dann selbstständig arbeiten lassen, damit sie motiviert bleiben. Ihr Rat an talentierte Frauen anhand ihrer eigenen Biografie: «Warte nicht, bis Dich jemand drängt zu forschen. Du musst eigenmotiviert und stark sein, und ziehe es durch! Und geh auch mal ein Risiko ein.»

  • BIM2SAP: Warum eine Tür nicht gleich eine Tür ist

    BIM2SAP: Warum eine Tür nicht gleich eine Tür ist

    Building Information Modeling (BIM) hat sich über die letzten Jahre als effektive Methode zur Planung, Ausführung und Bewirtschaftung von Bauprojekten etabliert. Mit dem Verständnis der modellbasierten Zusammenarbeit weiten sich die An- und Verbindungen zu anderen Systemen zunehmend aus. Denn die Erfahrung mit BIM hat vielen Immobilieneigentümerinnen und Bestandshalter zwischenzeitlich gezeigt, dass der Bedarf an korrekten, aktuellen und einfach zugänglichen Daten mit der Fertigstellung eines Gebäudes keineswegs abgeschlossen ist.

    «Im Gegenteil», sagt Patrick Pick, Head of Service Unit BIM/LCDM bei pom+. «Richtig anspruchsvoll wird der Umgang mit Daten nämlich erst im Betrieb. Also dann, wenn ich sie im Rahmen eines effizienten Objektmanagements für konkrete Anwendungsfälle verwenden will.» Dabei sei die einwandfreie Übertragung der Daten aus dem BIM-Modell in die Betriebs- und Immobilienverwaltungssystem von besonderer Relevanz, so der gelernte Architekt und Projektmanager.

    Optimierung des Gebäudemanagements
    Nicht selten trifft BIM dabei auf eine umfassende, komplexe Systemarchitektur – wie zum Beispiel SAP. Die ERP-Software wird von vielen Unternehmen als Universalwerkzeug genutzt, um Systeme, Anwendungen und Produkte zu verknüpfen und verschiedene Geschäftszweige und -prozesse so miteinander zu verbinden. Das ist besonders spannend für Unternehmen, die eigenen Gebäude besitzen und verwalten. Denn auch wenn Immobilien häufig nicht im Kerngeschäft verankert ist, wie es beispielsweise bei einem Spital oder Flughafen der Fall ist, sind sie essenziell für die Sicherheit und den Unternehmenserfolg, zum Beispiel bei Pensionskassen oder Banken. Daher machen längst nicht mehr nur Immobilienfachkräfte im Facility, Property und Asset Management ihren Anspruch an Daten aus dem Immobilienmanagement geltend, sondern auch die Finanz-, Controlling-, Nachhaltigkeits- oder IT-Abteilungen.

    Dafür hat SAP ein spezielles Immobilienmodul – SAP RE-FX – entwickelt. Es steht für ‹Flexible Real Estate Management› und ermöglicht eine ganzheitliche Betrachtung des Gebäudes aus verschiedenen Perspektiven: «Einerseits werden in der architektonischen Sicht Informationen zur Struktur des Gebäudes wie zum Beispiel Büro- oder Etagenflächen abgebildet. Andererseits enthält die Nutzungssicht Informationen zu typischen Geschäftsfällen im Bereich Vermietung, wie Mietverträge, Konditionen und Vertragspartner», erklärt Stefan Pallier, Consultant Facility & Project Management bei Novo. Dadurch macht SAP RE-FX eine nahtlose Integration der Immobiliendaten in den SAP-Core wie auch die Verknüpfung von verschiedenen SAP-Modulen möglich.

    Reduktion aufs Wesentliche
    Vor diesem Hintergrund sorgt die Verbindung von BIM und SAP für erhebliche Mehrwerte. Denn hier trifft eine datengetriebene Planungsmethode auf eine Applikation für die Informationsbewirtschaftung im Gebäudebetrieb. BIM generiert also die Daten, während SAP eine Plattform für deren Nutzung und Pflege bietet. Dafür ist es entscheidend, dass die Daten möglichst verlustfrei aus der Projektierung in den Betrieb überführt werden können. «Als grösste Herausforderung entpuppt sich dabei in der Regel die Fragmentierung der Prozesse. Das Projektmanagement wird nicht auf das Objektmanagement abgestützt. Stattdessen behandelt man die Planungs- und Erstellungsphase als separate Einheit», so Patrick Pick.

    Das macht die Integration von BIM und SAP komplex. Sie erfordert eine entsprechend sorgfältige, fachkundige Übertragung, Transformation und Strukturierung der Daten aus dem BIM-Modell im Zielsystem. Patrick Pick spricht hier gern von ‹Data-to-Target› (zu dt. Daten zum Ziel). Bei diesem Ansatz werden die Daten aus dem BIM-Modell analysiert und auf die erforderlichen Informationen reduziert, die für das SAP-System relevant sind. Dieser Prozess beinhaltet die Identifizierung der relevanten Datenanforderungen, das Mapping dieser Daten auf die entsprechenden Felder und Strukturen in SAP sowie die Konvertierung und Übertragung der Daten in das SAP-System.

    Stefan Pallier ergänzt mit einem Beispiel: «Im BIM-Modell müssen 120 Attribute definiert werden, damit eine einzelne Tür richtig bestellt wird. Im Gebäudebetrieb interessiert uns aber nur ein Teil davon – zum Beispiel, ob es sich um eine Drehtür, Schiebetür, Brandschutztür oder um Fluchtwegtüren handelt. Wir benötigen also bestimmte Informationen dazu im SAP, beispielsweise zum Schliessmechanismus, zum Rauchschutz oder zur gesetzlichen Wartungsnorm.»

    Werden die relevanten Attribute richtig im SAP integriert, macht das eine technisch und kaufmännisch effiziente Objektbewirtschaftung möglich. Vor dem eigentlichen Data Mapping müssen die erforderlichen Schnittstellen vorbereitet und die Verantwortlichkeiten für einzelne Datensätze klar geregelt werden.

  • Modulare Einbauten für Zwischennutzungen: Erste Prototypen erstellt

    Modulare Einbauten für Zwischennutzungen: Erste Prototypen erstellt

    «Das Surren eines Akkuschraubers klingt durch das DISPO in Nidau. In der alten Fabrikhalle, die Raum bietet für Kreative, Kultur- und Gewerbetreibende, entstehen an diesem Tag vier Prototypen von Raummodulen, dank denen es künftig möglich sein soll, Zwischennutzungen von leerstehenden Gebäuden und Brachen einfach und nachhaltig umzusetzen. Ungenutzten Räumen soll damit ein ökologischer, ökonomischer und sozialer Mehrwert verliehen werden. Dieses Ziel verfolgen Forschende des Instituts für Holzbau, Tragwerke und Architektur IHTA der Berner Fachhochschule BFH gemeinsam mit Partnern aus der Wirtschaft im Innosuisse-Forschungsprojekt «àDisposition».

    Verschiedene Modullösungen getestet
    Im Projekt entwickeln die Forschenden einen modularen Baukasten für Raummodule und Innenausbauten. Eine zentrale Komponente ist ein Konfigurator, dank dem Projektideen einfach geprüft, dargestellt und zeit- und ressourcensparend umgesetzt werden können. Auf der Basis von digitalen Entwürfen erstellen die Forschenden der BFH in Zusammenarbeit mit den Projektpartnern nun Prototypen im Dispo in Nidau. Anhand von diesen untersuchen und verbessern sie verschiedene Modullösungen. Das Projektteam testet unterschiedliche Systeme, Verbindungselemente und Segmentformen und kann bereits nach kurzer Zeit vielversprechendste Strategien für ein leichtes, wiederverwendbares und einfach rekonfigurierbares, modulares System identifizieren.

    Zeit für Aufbau variiert je nach Fabrikationsgrad
    Die Anforderungen an die modularen Einbauten sind hoch: Auf- und Abbau soll für Laien möglich sein und die Bauteile sollen leicht genug sein, dass es nur zwei Personen für die Montage benötigt. Die Einbauten sollen zudem anpassungsfähig sein, sich einfach umgestalten lassen sowie gut zu transportieren und zu lagern sein. Während des Aufbaus der Prototypen zeigt sich bereits, wie wichtig es ist, den idealen Grad der Vorfabrikation auszuwählen. Werden die Rahmen der Module bereits zusammengeschraubt angeliefert, können die Einbauten in kürzester Zeit aufgestellt werden. Transport und Lagerung gestalteten sich jedoch als schwieriger. Umgekehrt dauerte der Aufbau deutlich länger, wenn die Bauteile einzeln und dadurch kompakt angeliefert werden.

    Wichtigkeit der digitalen Durchgängigkeit
    Ein weiterer Aspekt, den die Forschenden mit der Produktion und dem Aufbau der Prototypen testen, ist die digitale Kette «Design to Production». Die Module werden im Konfigurator entworfen, die Daten für die Produktion anschliessend automatisch in CadWork exportiert. Diese Dateien bildeten die Grundlage für Materialbestellungen und den Produktionsprozess. Hier zeigte sich die Wichtigkeit der digitalen Durchgängigkeit für einen schnellen und einfachen Produktionsprozess.

    In einem nächsten Schritt befassen sich die Forschenden mit der Ausstattung der Module. So sind die Wände ein weiteres Gestaltungselement und zusätzliche (Dämm)Schichten müssen den Anforderungen an die Schall- und Wärmedämmung gerecht werden. Diese Anforderungen unterscheiden sich je nach Nutzung stark. «àDisposition – Spaceship Planet Earth. Sustainable and temporary use of buildings and vacant sites through simple and modular structural measures» ist ein von der Innosuoisse gefördertes Forschungsprojekt, das bis Juni 2025 läuft. Projektpartner sind C2 Beat Cattaruzza GmbH, Beer Holzbau AG, Pius Schuler AG, Prona AG und Bauart Architekten und Planer AG.

    Quelle: www.bfh.ch

  • PropTech-Investoren punkten mit Qualität und Branchen-Know-how

    PropTech-Investoren punkten mit Qualität und Branchen-Know-how

    Trotz Zinserhöhungen, rückläufigen Transaktionen, steigender Baukosten und verschärften Regulierungen verzeichnet die Bau- und Immobilienwirtschaft eine Innovationswelle. Dafür verantwortlich ist insbesondere die PropTech-Szene, die mit einem Investitionsvolumen im hohen dreistelligen Millionenbereich in der DACH-Region im vergangenen Jahr einen neuen Rekord erreicht hat.

    Eine im Juni 2023 durchgeführte Umfrage zur Markenbekanntheit von PropTech-Investoren ergab eine wachsende Vielfalt an Geldgebern, die in verschiedenen Regionen aktiv sind. Die befragten 90 Führungs- und Fachkräfte aus der Immobilienwirtschaft kamen zu dem Schluss, dass dem Bekanntheitsgrad in diesem dynamischen Umfeld eine steigende Bedeutung zukommt. Es ist davon auszugehen, dass sich Investoren in Zukunft verstärkt mit der Markenbildung und dem Marketing auseinandersetzen, um die eigene Sichtbarkeit auszubauen und ihre Reputation zu stärken.

    Qualität und Anzahl als Kriterien für Zusammenarbeit
    Rund 42 Prozent der Teilnehmenden gaben an, PT1 – PropTech1 Ventures zu kennen. Das Unternehmen wurde von den Befragten sowohl in der Gesamtwahrnehmung als auch entlang einzelner Kriterien als führender Investor bewertet. Mehrfachnennungen waren möglich. Es folgen Bitstone Capital (ca. 33 Prozent), BeyondBuild (ca. 26 Prozent) und High Rise Ventures GmbH (ca. 22 Prozent).

    Bei Interesse zu einer Zusammenarbeit hängt die Wahl eines Investors von verschiedenen Kriterien ab. Die Qualität der getätigten Investitionen erwies sich dabei für rund 90 Prozent der Umfrageteilnehmenden als wichtig oder sehr wichtig. Auch die Anzahl der bisherigen Investitionen wurde von Dreiviertel der Befragten ebenfalls als wichtig oder sehr wichtig eingestuft. Weitere relevante Kriterien sind der Bekanntheitsgrad, die Qualität (Netzwerk, Branchen-Knowhow) und die Renditeerwartungen.

    Beratung, Mentoring und Expertise als wichtigste Services
    Dennoch zeigt die Umfrage, dass die Marktanteile von PropTech-Investoren nicht allein auf finanzielle Unterstützung zurückzuführen sind. Entscheidend sind auch die Leistungspalette und die Erfüllung der Service-Erwartungen, wobei sich letztere nach Empfängergruppe unterscheiden: So erwarten Immobilienentscheider vor allem eine gute Marktübersicht, Beratung, Expertise und ein starkes Netzwerk. PropTechs hingegen legen Wert auf Kapital, Unterstützung bei der Geschäftsentwicklung, Zugang zu Ressourcen sowie Beratung und Mentoring.

    Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass Fach- und Branchenkenntnisse sowie Service-Qualität für PropTech-Investoren wichtiger werden, um künftig Wettbewerbsvorteile zu erwirken. Die Vielfalt an Investoren unterstreicht zudem die Bedeutung regionaler Expertise.

    Umfrageergebnisse auf www.pom.ch

  • Buildup und Smartconext zusammen für Digitalisierung in Baubranche

    Buildup und Smartconext zusammen für Digitalisierung in Baubranche

    Der Zürcher Innovationspartner für die Digitalisierung von Bauproduktinformationen, buildup, hat eine strategische Zusammenarbeit mit der auf digitale Auftragsakquise spezialisierten Zuger Firma smartconext vereinbart. Gemeinsam wollen die beiden Partner die Digitalisierung der Baubranche und hier insbesondere der Zulieferindustrie fördern, erläutert buildup in einer Mitteilung. Dazu wird ein gemeinsames Angebot für Hersteller im Schweizer Markt geschaffen.

    Konkret sollen Produktinformationen aus der Datenbank von buildup in die automatisierte Auftragsakquise von smartconext eingebunden werden. Dies bilde für Dominik Mahn, Gründer und CEO von smartconext, einen logischen und konsequenten Schritt in der Weiterentwicklung der Technologie des Unternehmens, heisst es in der Mitteilung. Durch die Weiterleitung zu den Produkten auf der buildup-Plattform, werde „eine intuitive Customer Journey mit deutlichen Mehrwerten sowohl für Architekten und Planer, als auch für die Bauindustrie selbst” geschaffen. Für buildup wiederum wird durch die Kooperation mit smartconext  „die Anbindung an verschiedene Vertriebskanäle stark konkretisiert, um neben etablierten Partnerschaften weitere digitale Touchpoints für die Hersteller-Partner zu erschliessen”.

  • Schneller bauen – dank Virtual Reality

    Schneller bauen – dank Virtual Reality

    Eine der Hauptursachen für den Rückgang der Bautätigkeit sind die komplexen und langwierigen Bewilligungsverfahren. Laut der Studie der ZKB dauert es im Landesschnitt 140 Tage vom Baugesuch bis zur Baubewilligung, was 67 Prozent mehr ist als noch 2010. Besonders in dicht besiedelten Gebieten dauert es noch länger: im Kanton Genf 500 Tage und im Kanton Zürich 330 Tage, wobei sich dieser Wert seit 2010 mehr als verdoppelt hat. Auch die Zunahme der Rekurse und Einsprachen führen zu Verzögerungen und blockierten Projekten.

    Um diese Probleme zu lösen, hilft die weltweit einzigartige Virtual Reality (VR)-Lösung von der Schweizer PropTech-Firma HEGIAS. Die Kommunikation zwischen den verschiedenen Anspruchsgruppen wird durch die Nutzung von VR verbessert, da alle Beteiligten das Gleiche sehen und somit verstehen. Auch wird die Vorstellungskraft von den Behörden weniger herausgefordert, und somit können auch städtebaulich korrektere Entscheidungen getroffen werden.

    Schneller, günstiger und nachhaltiger bauen
    Mit der immersiven Lösung lassen sich komplexe Bewilligungsverfahren reduzieren, da Behörden und Politiker in einer realistischen VR-Umgebung die geplanten Gebäude aus jeder Perspektive und zu jeder Tageszeit im ganzen Jahr betrachten können. Das spart Zeit, Geld und reduziert den Bedarf an teuren und umweltschädlichen Fassadenmustern oder aufwändigen physischen Architekturmodellen sowie 1:1 Mock-ups.

    HEGIAS VR erleichtert und beschleunigt auch die Beurteilung von denkmalgeschützten Bauten, wie zum Beispiel HEGIAS VR erfolgreich von Implenia in der Lokstadt in Winterthur eingesetzt wurde. Die VR-Modelle können auch Nachbarn zeigen, wie sich der Schattenwurf oder der Sonnenstand zu jeder Tageszeit im ganzen Jahr auf ihr Grundstück auswirken würde. VR ermöglicht somit schnelles, günstigeres und nachhaltigeres Bauen.

    Mehr Infos: www.hegias.com

  • Eigenverbrauchsgemeinschaft im doppelten Sinne

    Eigenverbrauchsgemeinschaft im doppelten Sinne

    In drei verschiedenen Pilotgebieten –einem Gewerbegebiet, einem Mischgebiet und einem Wohngebiet – sollen die ansässigen Unternehmen und die Bewohnerinnen und Bewohner sowohl bei der Produktion und Speicherung von Solarenergie (Pooling für den Eigenverbrauch) als auch bei der Nutzung von Elektrofahrzeugen (Sharing, «Mobility as a Service») zusammenarbeiten. Damit werden zwei Probleme angegangen, die sich in der Schweiz und in Winterthur im Rahmen der Energiestrategie 2050 abzeichnen: einerseits der schleppende Ausbau der Solarenergie und andererseits die hohe Dichte des fossil betriebenen motorisierten Individualverkehrs.

    Das Projekt basiert auf der Zusammenarbeit verschiedener Partner aus Winterthur aus den Bereichen Hochschule/Bildung, Industrie, Hoch- und Tiefbau sowie Stadtverwaltung. Die Areale werden insbesondere mit dem Thema der Zusammenführung von Eigennutzung und Shared Mobility konfrontiert. Während bei Neubauten die Installation einer PV-Anlage inkl. ZEV schon bald selbstverständlich sein wird, ist auch hier das E-Fahrzeug-Sharing noch wenig verbreitet. ZEV^2 setzt hingegen bei bestehenden Gebäuden an und will durch die Kombination von Technologien (Messinfrastruktur, Energiemanagementsystem, Ladeinfrastruktur – und die digitale Vernetzung dieser drei Systeme) und Bedürfnissen (Nutzung, Abrechnung, Transparenz) die optimale Lösung für gemischte Gebiete gestalten.

    Das Projekt wird von der Stadt Winterthur unter der Projektleitung der Fachstelle Klima durchgeführt. Das Projekt wird zudem vom Bundesamt für Energie mit dem Programm Front Runner finanziell unterstützt.

    Weitere Informationen sind auf Anfrage bei der Programmleitung Smart City erhältlich.

  • Künstliche Intelligenz hält Einzug in der Hauswartung

    Künstliche Intelligenz hält Einzug in der Hauswartung

    Das Facility-Management ist eine Branche, die lange Zeit wenig digitalisiert war. Noch immer werden Hauswarts-Dienstleistungen manuell geplant und das Ergebnis nirgends festgehalten. Es fehlt bereits eine Erfassung der erbrachten Dienstleistungen. ImmoTrack-Gründer Ofer Becker erläutert: „Heute werden Hauswarts-Dienstleistungen immer noch mit Papier und Stift geplant. Niemand hat eine Übersicht über die Wartungsarbeiten, sehr zum Leidwesen der Mieter.“ Das Resultat sind unzufriedene Kunden und teure Wartungskosten.

    Um diese Probleme zu lösen, hat ImmoTrack eine neue Software entwickelt, welche mittels künstlicher Intelligenz den gesamten Prozess digitalisiert. Künftig wird mittels ImmoTrack der gesamte Prozess optimiert und automatisiert, wodurch wesentliche Effizienzverbesserungen erzielt werden können. Im neuen Produkt stecken über 3.5 Jahre Entwicklungsarbeit und eine Gesamtinvestition von CHF 2.5 Mio. Damit kommt ImmoTrack eine Pionierrolle in diesem Bereich zu. Anfangs begegneten Hauswartungen künstlicher Intelligenz gemäss Becker noch mit Skepsis, aktuell profitiert ImmoTrack jedoch stark vom ChatGPT-Moment und Hauswartungen zeigen sich offenfür neue Lösungen, welche repetitive Arbeiten automatisieren und die Ergebnisse optimieren.

    Sorgen machen, dass künftig die Arbeit aufgrund künstlicher Intelligenz ausgehen könnte, müssen sich Hauswarte gemäss Beckerallerdings nicht: «Wir haben festgestellt, dass in der Facility-Management-Branche rund 40% der geplanten Arbeiten nicht ausgeführt werden. Indem Hauswarte vollständig digital unterwegs sind, bleibt mehr Zeit für anstehende Arbeiten übrig, wovon namentlich Mieter, Immobilienbewirtschafter und Hausbesitzerprofitieren». Dies steht im Einklang mit der kürzlich veröffentlichten Studie von Amosa, der kantonalen Arbeitsmarktbehörde, wonach Lowtech-Industrien, wie Hauswartungen, weniger stark von der Digitalisierung negativ beeinträchtigt werden. Es ist nicht damit zu rechnen, dass Hauswarte künftig durch künstliche Intelligenzoder Roboterersetzt werden.

    Momentan führt ImmoTrack eine Fundraising-Kampagne durch, um das Produkt weiterzuentwickeln. So sollen beispielsweise künftig Wetterdaten direkt mit dem System vernetzt werden,um die Wartungsarbeiten zu optimieren. Investoren können bis zum 30. Juni in ImmoTrack investieren. Für mehrInformationen melden Sie sich beim CEO Ofer Becker becker@immotrack.com.

    Über ImmoTrack
    ImmoTrack ist ein Proptech Start-up aus dem Kanton Zug, welches im Jahr 2019 gegründet wurde. Mit seiner von KI-gesteuerten Software digitalisiert, optimiert und automatisiert ImmoTrack die Arbeitsabläufe der Facility-Management-Industrie.

  • ZHAW-Forschende wenden Quantencomputer erfolgreich in der Praxis an

    ZHAW-Forschende wenden Quantencomputer erfolgreich in der Praxis an

    Quantencomputer kennen nicht nur den Zustand 0 und 1, sondern können durch sogenannte Qubits – analog zu Bits klassischer Rechner – mehrere Zustände zwischen 0 und 1 repräsentieren und dadurch viele mögliche Ergebnisse gleichzeitig berechnen. Qubits sind jedoch anfällig für Fehler, etwa durch äussere Einflüsse wie Temperaturschwankungen oder elektromagnetische Strahlung. Aber auch durch interne Prozesse können Fehlberechnungen entstehen, da die Qubits nur kurz in einem stabilen Zustand bleiben. Deshalb braucht es also möglichst kleine Algorithmen, mit denen Quantencomputern möglichst schnell Ergebnisse berechnen können, bevor die Qubits instabil werden. 

    Stärke des Quantencomputers gezielt nutzen 
    Bislang gibt es vor allem theoretische Arbeiten, wie sich diese Vorteile von Quantencomputer im Bereich Quantum Machine Learning nutzen lassen. Praktisch angewendet wurde diese Computertechnologie jedoch bisher kaum. ZHAW-Forschende haben nun erstmals eine neue Methode gewählt, mit der bei Quantencomputern exaktere Ergebnisse bei komplexen Problemstellungen erzielt werden können. «Wir haben mithilfe eines Hybrid-Ansatzes den komplexesten Teil eines Algorithmus in einen Quantencomputer implementiert, den restlichen Teil jedoch weiterhin von einem klassischen Computer berechnen lassen», erklärt ZHAW-Forscher Kurt Stockinger. Der dabei verwendete Machine Learning-Algorithmus wird zu Klassifizierung von Objekten genutzt. Da Quantencomputer vor allem bei hochkomplexen Berechnungen stark sind, jedoch bei einfachen Aufgaben keinen Vorteil gegenüber klassischen Rechnern bieten, könnte eine Kombination beider Systeme tatsächlich eine effiziente Lösung sein. 

    Mit Quantencomputer von IBM getestet 
    Die ZHAW-Forschenden führten ihre Versuche mit insgesamt fünf Datensätzen durch und liessen die Berechnungen von Quanten- sowie klassischen Computern berechnen und verglichen die Ergebnisse miteinander. Dazu nutzten sie die Möglichkeit, sich direkt an einen Quantencomputer von IBM anzudocken. Somit konnten sie die Berechnung simulieren und konkret von einem Quantencomputer durchführen lassen. Getestet wurde der Ansatz unter anderem an dem sogenannten Iris-Datensatz, der Informationen zu Blumen enthält und zur Klassifizierung einzelner Blumenarten eingesetzt wird. Und tatsächlich führte die Hybrid-Methode zu exakteren Resultaten. «Wir konnten damit zeigen, dass klassische Machine Learning-Probleme durch den Hybrid-Ansatz besser lösbar sind als mit klassischen Computern», fasst Stockinger das Ergebnis zusammen. 

    Neuronale Netze durch Quantencomputer optimieren 
    Auch haben die ZHAW-Forscher neuronale Netze eingesetzt, da diese auf mehreren Schichten komplexe Muster innerhalb grosser Datenmengen erkennen können. Das Team um Kurt Stockinger und Rudi Füchslin verwendete einen Wetter-Datensatz mit vielen untereinander abhängigen Parametern wie Luftfeuchtigkeit, Luftdruck oder Temperatur und fütterten damit ein neuronales Netz, um damit am Ende das Ergebnis «Regen» oder «Sonnenschein» zu bekommen. «Eine bestimmte Schicht dieses Netzes implementierten wir in den Quantencomputer. So ist es möglich, mehrere Abhängigkeiten gleichzeitig zu berechnen und anzuschauen. Dadurch sind deutlich genauere Wetterprognosen möglich», beschreibt Stockinger den Vorteil der Methode. «Jedoch steht die Forschung hier noch ganz am Anfang, da weiter untersucht werden muss, wie neuronale Netze am effektivsten in einen Quantencomputer implementiert werden können». 

    Vielfältige Möglichkeiten für Industrie und Wissenschaft 
    «Wir sind jetzt von der Theorie zur Anwendung gelangt. Damit wird die Technologie nun auch für Unternehmen interessant», so Stockinger. Viele Unternehmen zeigen auch bereits grosses Interesse an den Vorteilen des Quantencomputing, auch mit Blick auf die Möglichkeiten in der Sicherheitstechnologie. «Gerade Banken haben starkes Interesse an dieser Technologie, da ihre Verschlüsselungsmethoden durch Quantencomputer geknackt werden könnten», erläutert der ZHAW-Forscher. Eingesetzt werden kann die Technologie auch in vielen anderen Bereichen wie bei der Entwicklung von neuen und verbesserten Materialien oder Medikamenten. «Es sind die gleichen Anwendungsgebiete wie beim Machine Learning, nur mit dem entscheidenden Unterschied, dass Quantencomputer schneller und exaktere Ergebnisse liefern können», bringt es Kurt Stockinger auf den Punkt.

  • FinanceScout24 und Abilect gehen strategische Partnerschaft ein

    FinanceScout24 und Abilect gehen strategische Partnerschaft ein

    FinanceScout24 und Abilect haben eine strategische Partnerschaft geschlossen und bieten ab sofort digitale Lösungen für die Sanierung und Finanzierung von Immobilien an. Die Kooperation bietet Kundinnen und Kunden von Abilect attraktive Finanzierungslösungen für ihre Renovierungsvorhaben. Im Gegenzug profitieren Kundinnen und Kunden von FinanceScout24 von einer einfachen und effizienten Lösung für die Organisation, Verwaltung und Umsetzung von Modernisierungs- und Sanierungsvorhaben über die Abilect-Plattform. 

    Partnerschaft erfüllt zentrales Bedürfnis im Bauwesen 
    Diese Partnerschaft bringt zwei im Bauwesen zentrale Anforderungen auf einen gemeinsamen Nenner: Finanzierungsmöglichkeiten für Immobiliensanierungen und digitale Lösungen, die eine nahtlose Vergabe, Verwaltung und Ausführung dieser Arbeiten durch geeignete und geprüfte Anbieter:innen in der Region gewährleisten. FinanceScout24 und Abilect decken diese Bedürfnisse zum Vorteil der Kundinnen und Kunden gemeinsam ab. Dank der strategischen Partnerschaft können Kundinnen und Kunden ab jetzt nicht nur ein Projektdossier erstellen, qualifizierte Anbieter:innen finden, ihre Vorhaben verwalten und umsetzen, sondern erhalten gleichzeitig die beste, auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Finanzierungslösung.  

    Grosses Potenzial für alle Beteiligten  
    «Das neue Angebot bedeutet einen erheblichen Mehrwert für unsere Kundinnen und Kunden. Durch die Partnerschaft mit FinanceScout24 erweitern wir unser Ökosystem, das nun auch Finanzierungslösungen beinhaltet», so Esha Indani, Gründerin und CEO von Abilect. «Noch nie war es für unsere Kundinnen und Kunden einfacher, die gewünschten oder notwendigen Arbeiten an ihrem Haus nahtlos und ohne böse Überraschungen bei den Kosten durchzuführen.» 

    Auch Jochen Pernegger, Managing Director bei FinanceScout24, SMG Swiss Marketplace Group, sieht in der neuen Partnerschaft grosses Potenzial für alle Beteiligten: «Gerade heute, wo Energieeffizienz und Nachhaltigkeit bei der Renovierung von Wohnimmobilien zunehmend im Vordergrund stehen, hängen die Machbarkeit und nicht zuletzt die Realisierung eines Projekts entscheidend von der Finanzierung ab.» Er ist überzeugt: «Diese Partnerschaft wird das Wachstum von FinanceScout24 weiter vorantreiben und einem noch breiteren Kundenkreis die Möglichkeit zu einfachen, schnellen und unabhängigen Vergleichen für alle ihre Finanzierungsbedürfnisse bieten. Das macht ihnen das Leben noch einfacher, ganz im Sinne unserer Vision – ‹so digital wie möglich, so persönlich wie gewünscht›.»