Kategorie: propTech

propTech – Immobiliennews zu digitalen Lösungen, Innovationen & Technologien für die Schweizer Immobilienbranche.

  • Kooperation für intelligente Licht- und Gebäudelösungen

    Kooperation für intelligente Licht- und Gebäudelösungen

    Der Technologiekonzern ABB und die österreichische Zumtobel Group arbeiten bei der Weiterentwicklung intelligenter Licht- und Gebäudelösungen sowie Gleichstromanwendungen zusammen. Die Unternehmen werden sich laut einer Medienmitteilung auf die Integration der Gebäudeautomationslösungen von ABB mit den Lichtmanagementsystemen der Zumtobel Gruppe konzentrieren.

    Von der „gebündelten Kompetenz“ versprechen sich beide Unternehmen „effizientere, nachhaltigere und benutzerfreundlichere Smart-Building-Umgebungen“. Hierfür werde die Anwendung sensorbasierter Lichtlösungen beschleunigt mit dem Ziel, „Energieeffizienz zu optimieren, den Komfort der Gebäudenutzer zu erhöhen und die Effektivität der Steuerung von Heizung, Lüftung und Klimatechnik zu maximieren“. Der Mehrwert soll Kunden im Gewerbe-, Industrie- und Verwaltungsbereich zugute kommen.

    Mit der Kooperation sollen Innovationen beim Einsatz von Gleichstromtechnologie in industriellen Grossanwendungen gefördert werden. So sollen durch neu entstehende Synergien Gebäude effizienter, nachhaltiger und benutzerfreundlicher werden. Beim Einsatz moderner industrieller Stromnetze könnten erneuerbare Energie in grösserem Rahmen genutzt werden. Dies spare Ressourcen, reduziere die Einspeiseleistung und führe zu stabilen Netzen sowie ein offenes System für Anwender.

    „Unser Partnerschaftskonzept ermöglicht es uns, Innovation, Standardisierung und Nachhaltigkeit besser zu adressieren und bei neuen Technologien weiterhin eine Vorreiterrolle zu spielen“, wird Lucy Han, EVP for Building and Home Automation Solutions bei ABB, zitiert.

  • Präzision und Effizienz: Neue Software für den Innenausbau

    Präzision und Effizienz: Neue Software für den Innenausbau

    Der in der St.GallenBodenseeArea angesiedelte Präzisionsgerätehersteller Leica Geosystems hat eine neue Software zum Vermessen und Konstruieren von Objekten vorgestellt. Mit der von Künstlicher Intelligenz unterstützten Software Leica iCON trades lassen sich laut einer Mitteilung des zur schwedischen Hexagon gehörenden Unternehmens Räume und Objekte genau vermessen, als auch 2D- oder 3D-Modelle als digitale Schablonen erzeugen. Die Programme decken den gesamten Aufmass- und Absteckprozess im Innenausbau ab. Leica iCON trades ist für Schreiner, Küchen- und Treppenbauer, Metallbauer, Steinmetze und Glaser geeignet. Die entwickelten Lösungen erlauben hochpräzise Messungen auch auf polierten Flächen und Glas. Dank der flexiblen Laserdistanzmessung und effizienten Linien- und Flächenscans und dem Verwenden der Technologie der sechs Freiheitsgrade (6DoF), die bislang nur in der industriellen Messtechnik eingesetzt wurde, können Nutzer genaue Vermessungen und Konstruktionen vornehmen.

    Im Innenausbau können exakte Messungen vorgenommen werden und Konstruktionsschemata anschliessend mit CAD-Software verarbeitet werden. In der Herstellung von Schablonen können genaue Vorlagen aus 2D- oder 3D-Messungen erarbeitet und danach zur Fertigung an CNC-Maschinen gesandt werden. „Beide Arbeitsabläufe eliminieren manuelle und fehleranfällige Messungen, reduzieren Abfall und Nacharbeiten und verbessern die Effizienz vor Ort“, wird Agata Fischer, Leiterin des Bereichs Building Field Solutions bei Hexagon Geosystems, in der Mitteilung zitiert. „Leica iCON trades beschleunigt den Innenausbau und die Herstellung digitaler Schablonen und bietet gleichzeitig eine hochpräzise Passform, die professionellen Anforderungen gerecht wird. Mit dieser bahnbrechenden Lösung bringen wir Innovation und Mehrwert für unsere Kunden und ersetzen traditionelle und analoge Messverfahren“.

  • Schweizer Cleantech-Startups erobern den südafrikanischen Markt

    Schweizer Cleantech-Startups erobern den südafrikanischen Markt

    Im Rahmen des Academia-Industry Training Cleantech-Programms (AIT) konnten vier Schweizer Cleantech-Startups ihre innovativen Lösungen in Südafrika präsentieren. Subasol, Neology Hydrogen, Gaia Turbine und Soft Power stellten ihre zukunftsweisenden Technologien vor und bekamen die Möglichkeit, wertvolle Kontakte zu knüpfen und den Zugang zu einem aufstrebenden Markt zu sichern.

    Subasol überzeugt mit Photovoltaik-Speicherlösungen
    Subasol, das innovative PV-Speichersysteme für den afrikanischen Markt entwickelt, gewann den Pitch-Wettbewerb und setzte sich gegen starke Konkurrenz durch. Die lokal montierten Speichersysteme sollen die Energieversorgung in ländlichen und netzfernen Gebieten Afrikas sichern und tragen damit erheblich zur nachhaltigen Entwicklung des Kontinents bei.

    Kostengünstiger Wasserstoff für die Zukunft
    Neology Hydrogen punktete mit einer Technologie, die Ammoniak in Wasserstoff umwandelt und so kostengünstige und leicht zugängliche Wasserstofflösungen für den globalen Markt bietet. Durch diese Innovation wird der Übergang zu einer wasserstoffbasierten Wirtschaft beschleunigt.

    Praxisnahe Lösungen für saubere Energie
    Gaia Turbine und Soft Power ergänzten das Teilnehmerfeld mit kompakten Wasserturbinen und nachhaltigen Kochlösungen für Entwicklungsländer. Beide Startups bieten praxisnahe Lösungen, um den Einsatz erneuerbarer Energien weltweit zu fördern und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren.

    Zukunftsweisender Austausch
    Im nächsten Schritt ist ein Austauschprogramm geplant, bei dem fünf südafrikanische Unternehmer die Schweiz besuchen werden, um ihre Geschäftsmodelle weiterzuentwickeln und Kooperationsmöglichkeiten zu erkunden. Dieses Programm ist ein bedeutender Schritt zur Förderung internationaler Cleantech-Partnerschaften und zur Erschließung neuer Märkte.

    Cleantech made in Switzerland erobert Südafrika
    Der Erfolg der Schweizer Startups zeigt das Potenzial innovativer Cleantech-Lösungen auf dem afrikanischen Markt. Die Teilnahme am SA Innovation Summit hat den Grundstein für zukünftige Kooperationen gelegt und bietet vielversprechende Perspektiven für den internationalen Ausbau.

  • Perovskia Solar erhält Investitionen von 2,4 Millionen Dollar

    Perovskia Solar erhält Investitionen von 2,4 Millionen Dollar

    Die Perovskia Solar AG hat frisches Kapital in Höhe von 2,4 Millionen Dollar erhalten. Wie die 2021 gegründete Ausgliederung der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) weiter mitteilt, heisse sie neben den bestehenden Investoren Empa, Venture Kick und Johannes Suter aus Zürich nun auch den Basler Kickfund, den Londoner Risikokapitalgeber D&FG Elements und eine globale Koalition von Business Angels unter der Leitung von Nils Hagander und Beda Rohner als Investoren willkommen. Hagander tritt dem Verwaltungsrat von Perovskia bei.

    Perovskia bietet Erstausrüstern digital gedruckte und flexibel anpassbare Solarzellen an. „Unsere Technologie zur Energiegewinnung wurde über sechs Jahre lang an der Empa entwickelt und ermöglicht es uns, Perovskia Solar mit einem fertigen Produkt auf den Markt zu bringen, das Geräte der nächsten Generation für den Einsatz in Industrie und Konsum antreibt“, wird Gründer und CTO Tobias Meyer zitiert. Wie das 2021 gegründete Cleantech-Start-up ausführt, habe es bereits „mehr als zehn führende Unternehmen aus der Internet-der-Dinge (IoT)-Branche“ als Kunden gewinnen können.

    Perovskia verfolgt die Vision, dass die ultraflachen Solarzellen in jedes Gerät integriert werden können, etwa in vernetzten intelligenten Systemen, die als Smart City, Smart Grid, Smart Building und Industrial IoT firmieren. „Wir ermöglichen es, dass Solarzellen um Produkte herum entworfen werden und nicht Produkte um Solarzellen herum“, heisst es in einer Selbstdarstellung des mehrfach ausgezeichneten Jungunternehmens.

    Diese Finanzierung erlaube es Perovskia, „zu expandieren, innovativ zu sein und zu wachsen“, heisst es in einer weiteren Meldung. „Mit einer neuen Internetseite, modernisierten Maschinen und talentierten neuen Teammitgliedern sind wir unserer Mission mehr denn je verpflichtet: eine Solarzelle auf jedem Gerät.“

  • Virtuelle Realität für Stadtplanung

    Virtuelle Realität für Stadtplanung

    Forschende der ZHdK und der ZHAW haben ein innovatives Werkzeug für eine partizipative Stadtgestaltung entwickelt. Mittels Virtueller Realität (VR) wird Einwohnenden und Verantwortlichen die Möglichkeit gegeben, geplante Umgestaltungen virtuell zu erleben. So können beispielsweise die Auswirkungen verkehrsberuhigender Massnahmen auf den Strassenlärm, die Platzverhältnisse oder den Velo- und Fussverkehr über den Seh- und Hörsinn sinnlich erfahrbar gemacht werden.

    Im Projekt Gestalte Zürich unterstützen die Forschenden die Zürcher Stadtverwaltung bei der Planung nachhaltiger Räume in der Stadt, erläutert die ZHdK in der Projektbeschreibung. Gestalte Zürich wird vom Amt für Städtebau der Stadt Zürich, dem städtischen Tiefbauamt und den Verkehrsbetrieben Zürich unterstützt. Weitere Praxispartnerinnen sind die Organisationen myclimate, umverkehR und Fussverkehr Schweiz. Prototypen des VR-Werkzeugs konnten am 20. September am Zürcher Park(ing) Day ausprobiert werden. Das noch bis zum nächsten Jahr laufende Projekt wird von der Digitalisierungsinitiative gefördert. Sie hat das Ziel, die Zusammenarbeit Zürcher Hochschulen beim Thema Digitalisierung zu stärken.

  • Schweiz Innovation launcht digitale Vernetzungsplattform

    Schweiz Innovation launcht digitale Vernetzungsplattform

    Mit der neuen Plattform zielt Schweiz Innovation darauf ab, die Verbindungen und die Zusammenarbeit innerhalb ihres Netzwerks zu stärken. Entwickelt in Zusammenarbeit mit jointcreate.com, bietet die Plattform den Nutzern eine einfache und massgeschneiderte Möglichkeit, sich innerhalb des Innovations-Ökosystems der Schweiz zu vernetzen, zu kommunizieren und neue Möglichkeiten zu erkunden.

    Förderung der Innovation durch Zusammenarbeit
    Die Mission von Schweiz Innovation besteht darin, Forschung und Industrie zu verbinden, um Ideen zu marktfähigen Produkten zu entwickeln. Mit über 650 ansässigen Unternehmen sowie Forschungs- und externen Partnern ermöglicht die Plattform nahtlose Interaktionen und eröffnet neue Chancen für die Zusammenarbeit.

    Ergänzung zur persönlichen Interaktion
    Obwohl die Plattform den digitalen Austausch fördert, bleibt die Bedeutung persönlicher Interaktionen unbestritten. Sie ergänzt physische Treffen und ermöglicht es den Nutzern, Gespräche über den persönlichen Austausch hinaus fortzusetzen, um Projekte zu beschleunigen und Innovationen zu fördern.

    Wichtige Funktionen der Plattform
    Inspirierende Veranstaltungen: Teilnahme an digitalen und hybriden Veranstaltungen rund um Forschung und Innovation.

    • Teilen und Nutzen von exklusiven Inhalten und Forschungsergebnissen.
    • Vernetzen Sie sich mit Forschern und Unternehmen in der gesamten Schweiz.

    Der Erfolg der Plattform hängt vom Engagement der Community ab, und Schweiz Innovation unterstützt die Nutzer dabei, die Plattform zu erkunden und zum Wachstum der Innovationsgemeinschaft beizutragen.

  • EnBW kauft enersis zur Förderung digitaler Zwillinge im Energiebereich

    EnBW kauft enersis zur Förderung digitaler Zwillinge im Energiebereich

    Die Energie Baden-Württemberg AG (EnBW) hat laut einer Medienmitteilung die beiden auf digitale Zwillinge im Energiebereich spezialisierten Schwesterfirmen enersis Suisse AG aus Bern und enersis Europe GmbH aus Kleinmachnow bei Berlin gekauft. EnBW stärke so die eigenen Technologie- und Digitalkompetenzen, insbesondere bezüglich digitalisierter Verteilnetze, sogenannter Smart Grids, heisst es in der Mitteilung. „Smart Grids haben wir frühzeitig als ein Innovationsfeld identifiziert, das für uns von strategischer Bedeutung ist“, wird der EnBW-Innovationschef Jürgen Stein zitiert.

    Für solche Smart Grids bietet enersis seiner Kundschaft digitale Zwillinge als Software-as-a-Service-Lösung an. Die EnBW bezeichnet diese als eine zentrale Kompetenz innerhalb des Innovationsfeldes Smart Grids. Denn mit solchen Zwillingen ist es möglich, ein digitales Abbild von Verteilnetzen zu schaffen, das in Echtzeit mit verschiedenen Energiedaten gespeist wird. Zusätzliche Herausforderungen kommen auf die Verteilnetze im Zuge der Energiewende zu, wenn zahlreiche kleine dezentrale Erzeugungsanlagen in das Niederspannungsnetz integriert werden. „Eine solche Anwendung hilft uns dabei, unsere Infrastruktur intelligenter auszubauen und zu betreiben“, so Stein.

    Enersis wird als hundertprozentige Tochter der EnBW eigenständig weitergeführt. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Alle Mitarbeitenden von enersis werden übernommen, beide Standorte bleiben bestehen. Die Teams von EnBW und enersis werden in den nächsten Monaten gemeinsam an einer erfolgreichen Integration arbeiten.

  • Drohnenvoliere im NEST: Neue Testumgebung für nachhaltige Robotik

    Drohnenvoliere im NEST: Neue Testumgebung für nachhaltige Robotik

    Die Empa und die EPFL arbeiten künftig laut einer Mitteilung bei der Entwicklung von Robotik für Zwecke der Nachhaltigkeit zusammen. Die Empa bringt dabei ihre Kompetenzen in den Bereichen Materialien und Entwicklung sowie ihre Drohnenvoliere ein, die im November im modularen Forschungsgebäude NEST in Dübendorf eröffnet wird. Die EPFL bringt ihre Kompetenzen im Umweltmonitoring ein. Forschende und Studierende beider Einrichtungen werden künftig je nach Thema auch an der anderen Einrichtung arbeiten können.

    Empa-Forscher Mirko Kovacs lehrt seit Anfang September auch als Professor für Nachhaltigkeitsrobotik. Kovac leitet seit 2018 das Laboratory of Sustainability Robotic, das die Empa gemeinsam mit dem Imperial College London unterhält. Zu seinen zwei Teams in Dübendorf und London kommt nun ein drittes in Lausanne hinzu.

    Die Drohnenvoliere im NEST erlaubt Testläufe mit Robotern und Drohnen unter freiem Himmel, aber mit einem Käfig abgeschirmt von der Aussenwelt. Eine Wand der Voliere wird es erlauben,  Oberflächenmaterialien auszuwechseln und damit unterschiedliche Szenarien zu testen.

  • Drei innovative Startups, die die Zukunft von Energie und Technik gestalten

    Drei innovative Startups, die die Zukunft von Energie und Technik gestalten

    Digitalisierung von Elektroschaltplänen leicht gemacht
    Die Zukunft der Elektrodokumentation ist papierlos. cirQit ersetzt gedruckte Schaltpläne durch digitale Versionen, die per QR-Code direkt vor Ort abgerufen werden können. Änderungen können flexibel über Smartphone oder Tablet vorgenommen und automatisch im System hinterlegt werden. Mit seiner innovativen Lösung stellt das Unternehmen sicher, dass alle Beteiligten – von Planern bis hin zu Technikern – jederzeit Zugriff auf die aktuellsten Dokumentationen haben. Effizienz, Flexibilität und Nachhaltigkeit stehen dabei im Zentrum.

    Intelligente Heizungssteuerung für maximale Effizienz
    Das Cleantech-Startup Yuon Control aus Burgdorf hat eine prädiktive Software zur Heizungssteuerung entwickelt, die die Effizienz von thermischen Netzen um bis zu 25% steigern kann. Durch die Optimierung der Wärmeerzeugung und der Speicherkapazitäten sowie die Glättung von Lastspitzen reduziert die Firma den CO2-Ausstoss und senkt gleichzeitig die Betriebskosten. Diese Lösung eignet sich sowohl für neue als auch für bestehende Fernwärmenetze und macht das Unternehmen zu einem Vorreiter für nachhaltige Energie in der Heizungsbranche.

    Automatisierung für die Solarenergie-Branche
    Mit SolarStream wird das Management von Solarprojekten deutlich einfacher und effizienter. Die End-to-End-Softwarelösung automatisiert den Datentransfer zwischen verschiedenen Systemen, vereinfacht das Projekt- und Dokumentenmanagement und spart wertvolle Zeit für Projektleiter und Solarteure. Das Unternehmen fördert den Ausbau von Solarenergie, indem es bestehende Softwarelösungen nahtlos integriert und so den Weg für eine grüne Zukunft ebnet.

  • Innovative Drohnenforschung

    Innovative Drohnenforschung

    Im Zentrum dieser Forschung steht der «DroneHub», ein hochmodernes Labor, das auf dem Empa-Campus in Dübendorf errichtet wird. Dieses einzigartige Forschungsgebäude ermöglicht es, Drohnen unter realen Bedingungen zu testen – eine bedeutende Entwicklung sowohl für die Bauindustrie als auch für Umweltwissenschaften. Drohnen könnten in Zukunft Gebäude reparieren, bevor Schäden eskalieren, oder sogar Leben retten, indem sie vor der Feuerwehr gefährliche Bereiche überwachen.

    Der Innovationsgeist, der dieses Projekt vorantreibt, zeigt sich in der aussergewöhnlichen Kombination aus Umweltmonitoring und Baurobotik. Die neuen Drohnenmodelle können Sensoren in Bäumen platzieren oder Wasserproben aus den Tiefen von Ozeanen und Seen sammeln – essenzielle Daten, um die Gesundheit unserer Ökosysteme zu überwachen.

    Kovac und sein internationales Team gehen jedoch noch weiter. Mit der AAM-Technologie («Aerial Additive Manufacturing») könnten Drohnen in der Lage sein, Baumaterialien aus der Luft zu drucken. Diese Technologie hat das Potenzial, die Art und Weise, wie Gebäude gewartet und gebaut werden, grundlegend zu verändern und gleichzeitig Ressourcen effizienter zu nutzen.

    Gebäudewartung neu definiert
    Der «DroneHub» bietet einen geschützten Raum für die Entwicklung und Erprobung von Robotern und Drohnen, die autonom Aufgaben wie Gebäudewartung und Umweltüberwachung übernehmen können. Die einzigartige AAM-Wand des «DroneHub» simuliert reale Gebäudeoberflächen, an denen die Drohnen ihre Fähigkeiten zur Reparatur und Wartung unter Beweis stellen. Diese Technologien sind besonders relevant für den Immobiliensektor, wo Sicherheit und Effizienz in der Instandhaltung immer wichtiger werden.

    Diese Zusammenarbeit zwischen der Empa und der EPFL eröffnet nicht nur neue Perspektiven für die Robotik, sondern auch für die Zukunft der Immobilienwirtschaft. Drohnen, die selbstständig Inspektionen und Reparaturen durchführen, könnten die Art und Weise, wie Gebäude gewartet werden, revolutionieren. Für Führungskräfte und Fachleute im Bereich Immobilien und Standortförderung bietet dieses Projekt einen spannenden Blick auf die Zukunft der Branche – innovativ, nachhaltig und mit einem klaren Fokus auf Effizienz und Sicherheit.

  • Notfallmanagement im Immobilienbereich

    Notfallmanagement im Immobilienbereich

    Objektbesichtigungen, Mängelaufnahmen, Schlüsselübergaben und Wohnungsabnahmen gehören zum Alltag von Immobilienfachleuten. Doch hinter diesen routinemässigen Aufgaben lauern Gefahren wie Übergriffe – verbal oder physisch – sind leider eine Realität. Die steigende Wohnraumknappheit und die existenziellen Ängste von Mietern oder Käufern führen zu immer mehr bedrohlichen Situationen.

    Für Fachkräfte im Immobilienbereich ist es unerlässlich, auf solche Notfälle vorbereitet zu sein. Wie kann in einer kritischen Situation schnell und zuverlässig Hilfe gerufen werden? Der SVIT Young Zürich hat in Kooperation mit e-emergency die «SVIT Notfall-App» entwickelt, die Mitarbeitenden in gefährlichen Momenten zur Seite steht. Diese App bündelt alle notwendigen Alarmierungs- und Kommunikationsmöglichkeiten und bietet klare Handlungsanweisungen für verschiedene Notszenarien.

    Moderne Technologie für maximale Sicherheit
    Die «SVIT Notfall-App» bietet Immobilienprofis umfangreiche Funktionen, die auf den Arbeitsalltag zugeschnitten sind. Mit einem Knopfdruck können relevante Rettungsdienste, Kollegen oder Vorgesetzte alarmiert werden. Der aktuelle Status wird in Echtzeit kommuniziert, sodass schnell und gezielt auf die Lage reagiert werden kann. Die App liefert konkrete Schritte, die in einer Notsituation einzuleiten sind.

    Gerade bei Alleinarbeit wie Wohnungsbesichtigungen, Mängelaufnahmen oder Schlüsselübergaben sind Immobilienfachkräfte besonderen Risiken ausgesetzt. Die Motive für Übergriffe sind vielfältig. Sie reichen von existenziellen Ängsten über Machtspiele bis hin zu kriminellen Trieben. Es ist daher von entscheidender Bedeutung, ein effektives Notfallmanagement zu etablieren, das den Mitarbeitenden Sicherheit gibt und gleichzeitig eine rasche Reaktion ermöglicht.

    Die vier Phasen des Notfallmanagements – Prävention und Reaktion
    Ein robustes Notfallmanagement gliedert sich in vier Phasen. Jede Phase trägt dazu bei, dass Unternehmen und Mitarbeitende optimal auf unerwartete Notfälle vorbereitet sind und schnell handeln können.

    1. Proaktive Massnahmen für mehr Sicherheit
    Prävention bedeutet, Risiken frühzeitig zu erkennen und durch gezielte Massnahmen zu minimieren. Schulungen und klare Verhaltensrichtlinien für Mitarbeitende sind essenziell, um potenzielle Gefahren während Objektbesichtigungen oder ähnlichen Tätigkeiten zu identifizieren. Ziel ist es, gefährliche Situationen zu vermeiden, bevor sie eskalieren.

    2. Vorbereitung für den Ernstfall
    Die Notfallvorsorge umfasst organisatorische und technische Vorbereitungen, die sicherstellen, dass Mitarbeitende in Notsituationen handlungsfähig sind. Dies schliesst die Festlegung von Kommunikationsplänen und die Definition von Krisenteams ein. Im Immobilienbereich bedeutet dies, dass Mitarbeitende die «SVIT Notfall-App» als zentrales Werkzeug nutzen können, um im Notfall schnell und effizient zu reagieren.

    3. Sofortige Massnahmen zur Eindämmung von Risiken
    Tritt ein Notfall ein, ist die dritte Phase – die Gefahrenabwehr – entscheidend. Hier kommen Notfallpläne zum Einsatz, die direkt in der «SVIT Notfall-App» hinterlegt sind. Sie enthalten alle Informationen zur Alarmierung von Rettungskräften, zur Evakuierung und zur Sicherstellung der internen Kommunikation. Durch die Echtzeitkommunikation in der App können Kollegen und Vorgesetzte sofort über den Standort und die Situation informiert werden, um schnell Unterstützung zu leisten.

    4. Den Normalbetrieb wiederherstellen
    Nachdem ein Notfall bewältigt wurde, ist es wichtig, den regulären Geschäftsbetrieb so schnell wie möglich wiederaufzunehmen. Die Wiederherstellungsphase umfasst auch die Unterstützung der betroffenen Mitarbeitenden, etwa durch psychologische Betreuung, sowie die Analyse des Vorfalls, um zukünftige Risiken zu minimieren. Auch hier spielt die «SVIT Notfall-App» eine wichtige Rolle, indem sie wertvolle Daten für die Nachbereitung und Verbesserung des Notfallmanagements liefert.

    Ein entscheidender Faktor für die Zukunftssicherheit von Unternehmen
    In einer vernetzten und dynamischen Welt ist ein umfassendes Notfallmanagement ein wesentlicher Bestandteil des Business Continuity Managements. Die «SVIT Notfall-App» stellt dabei eine moderne und effiziente Lösung dar, die nicht nur die Sicherheit der Mitarbeitenden gewährleistet, sondern auch die Resilienz von Unternehmen in Krisensituationen stärkt. Ob bei Objektbesichtigungen, Wohnungsabnahmen oder Mängelaufnahmen – die App sorgt dafür, dass im Ernstfall die richtigen Massnahmen schnell und zielgerichtet ergriffen werden können.

    Die Zukunft der Sicherheit im Immobilienbereich
    Die Sicherheitsrisiken in der Immobilienbranche nehmen zu, und es ist entscheidend, dass Unternehmen vorbereitet sind. Mit der «SVIT Notfall-App» steht Immobilienfachleuten ein innovatives Tool zur Verfügung, das alle Phasen des Notfallmanagements abdeckt und die Sicherheit massgeblich erhöht. Durch ein systematisches Vorgehen in Prävention, Vorsorge, Gefahrenabwehr und Wiederherstellung trägt die App dazu bei, dass Unternehmen in jeder Situation handlungsfähig bleiben und ihre Mitarbeitenden optimal geschützt sind.

  • Durchbruch in der Quantencomputing-Technologie

    Durchbruch in der Quantencomputing-Technologie

    Quantencomputer könnten in naher Zukunft unser Verständnis von Problemlösungen und Berechnungen grundlegend verändern. Allerdings steht die Technologie noch vor einer entscheidenden Hürde – der Fehleranfälligkeit der Quantenbits, die zentrale Bausteine des Quantencomputers darstellen. Google hat nun mit seinem jüngsten Erfolg bei der Quantenfehlerkorrektur einen bedeutenden Meilenstein erreicht.

    Die Forscher des Quantum Artificial Intelligence Lab von Google haben es geschafft, 97 fehleranfällige Quantenbits zu einem logischen Quantenbit zu kombinieren, das eine deutlich geringere Fehlerrate aufweist. Dies ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu fehlertoleranten Quantencomputern, die zukünftig komplexe Berechnungen durchführen könnten.

    Herausforderungen der Quantenfehlerkorrektur
    Die grösste Herausforderung für Quantencomputer ist die hohe Wahrscheinlichkeit von Fehlern bei Rechenoperationen. In aktuellen Systemen liegt die Fehlerwahrscheinlichkeit je nach Operation zwischen 0,01 und 1 Prozent. Da Quantencomputer potenziell tausende Rechenschritte benötigen, bedeutet dies, dass die Möglichkeit für Fehler exponentiell steigt. Ohne effektive Fehlerkorrektur wären die Vorteile der Quantenrechner in der Praxis kaum nutzbar.

    Die Google-Forscher entwickelten eine Methode, bei der Quanteninformationen über mehrere Quantenbits verteilt werden. Messbits sorgen dabei für die Stabilität der Zustände, ohne die Informationen direkt zu verändern. Dieser redundante Ansatz, der auch bei klassischen Computern genutzt wird, führte zur Bildung eines robusteren logischen Quantenbits.

    Ein entscheidender Fortschritt – aber noch nicht das Ziel
    Google konnte durch Senkung der Fehlerrate bei einem 97-Quantenbit-System auf die Hälfte der Fehler eines 49-Quantenbit-Systems unter eine kritische Fehlerschwelle gelangen. Diese Fortschritte werden von Experten hoch bewertet und lassen sich mit den wegweisenden Ergebnissen von 2019 vergleichen, als Google erstmals demonstrierte, dass Quantencomputer herkömmliche Computer in bestimmten Aufgaben übertreffen können.

    Trotz dieser vielversprechenden Entwicklung steht die Quantenforschung noch vor gewaltigen Herausforderungen. Der nächste Schritt besteht darin, grundlegende Rechenoperationen mit den stabilisierten logischen Quantenbits durchzuführen. Langfristig sollen diese stabilen Bits verwendet werden, um komplexe und fehlertolerante Berechnungen zu ermöglichen.

    Fehlertolerante Quantencomputer und ihre Anwendung
    Obwohl die bisherigen Fortschritte beeindruckend sind, bleibt noch ein langer Weg, bis Quantencomputer in der Lage sind, wirklich komplizierte Probleme zu lösen. Es wird geschätzt, dass rund 1457 physische Quantenbits benötigt werden, um eine Fehlerrate von 1 zu 1.000.000 zu erreichen – eine Mindestvoraussetzung für die Lösung einfacher Probleme.

    Für komplexe Herausforderungen wie das Brechen moderner Verschlüsselungsverfahren sind sogar tausende logische Quantenbits erforderlich. Daher sind weitere Fortschritte in der Quantenfehlerkorrektur und effizientere Algorithmen dringend notwendig, um die benötigte Anzahl an physischen Quantenbits zu reduzieren.

    Ein klarer Weg vor uns
    Die aktuellen Ergebnisse von Google und anderen Forschungsgruppen bilden eine solide Basis für die Entwicklung der Quantencomputer der Zukunft. Zwar bleiben viele technische Hürden bestehen, aber durch die jüngsten Fortschritte wird das Ziel eines leistungsfähigen, fehlertoleranten Quantencomputers greifbarer. Ob und wie sich die Technologie in der Praxis etablieren wird, bleibt abzuwarten, doch die Perspektive ist jetzt klarer als je zuvor.

  • Studie zeigt Chancen für Fassadenbegrünung und Solarpanels

    Studie zeigt Chancen für Fassadenbegrünung und Solarpanels

    Im Rahmen des Projekts GreenPV hat ein Forschungsteam der Hochschule Luzern innovative Lösungsansätze für die Gestaltung von Gebäudefassaden entwickelt. Ziel war es, die Potenziale von Photovoltaikanlagen (PV) und Begrünung zu erforschen, um den steigenden Herausforderungen durch die Klimaerwärmung zu begegnen. Eine speziell für Planer und Bauherren entwickelte Broschüre fasst die Erkenntnisse und Empfehlungen des Projekts zusammen.

    Die Bedeutung dieser Forschung wird deutlich, wenn man sich die Prognosen des National Center for Climate Services ansieht: Die Jahresmitteltemperatur in der Schweiz könnte bis Ende des 21. Jahrhunderts um bis zu 5,4 Grad ansteigen. Dies wird nicht nur den Energiebedarf, insbesondere für Kühlung, erheblich erhöhen, sondern auch die Behaglichkeit in Gebäuden beeinflussen. Photovoltaikanlagen können genau dann Energie liefern, wenn sie am dringendsten benötigt wird, nämlich bei intensiver Sonneneinstrahlung. Gleichzeitig bieten begrünte Fassaden eine sinnvolle Alternative in urbanen Gebieten, wo neue Grünflächen rar sind.

    Fassaden als ungenutztes Potenzial
    «Während auf Dächern die Vorteile von PV-Systemen und Begrünungen bereits vermehrt genutzt werden, bleiben Fassaden bisher weitgehend ungenutzt», erläutert Dr. Silvia Domingo, Forscherin an der HSLU. Dabei bieten Fassaden eine hervorragende Gelegenheit zur Energiegewinnung und Begrünung, ohne zusätzliche Flächen zu beanspruchen. Besonders in der kalten Jahreszeit erweisen sich PV-Anlagen an Südfassaden als besonders effizient, da sie den niedrigen Neigungswinkel der Sonne optimal nutzen können.

    Die Studie zeigt jedoch auch, dass es Hindernisse gibt, die einer breiteren Anwendung dieser Technologien im Wege stehen. Dazu gehören finanzielle Herausforderungen, fehlende Richtlinien und Bedenken hinsichtlich des Brandschutzes. Diese Faktoren sorgen oft für Verunsicherung bei Bauherren. Um dem entgegenzuwirken, hat das Forschungsteam eine Broschüre mit praxisnahen Empfehlungen für die Anwendung von PV-Anlagen und Begrünungen an Fassaden erstellt.

    Optische Aspekte und funktionale Synergien
    Ein weiteres Hindernis, das Dr. Domingo identifiziert, ist die ästhetische Wahrnehmung von Solarpanels an Gebäudefassaden. Schwarze Solarpanels entsprechen oft nicht den visuellen Vorstellungen der Bauherrschaften. Doch die Forschung zeigt, dass in Zukunft auch Solarpanels in verschiedenen Farben und Texturen erhältlich sein könnten, ohne signifikante Einbussen bei der Effizienz.

    Neben PV-Anlagen bieten begrünte Fassaden zahlreiche Vorteile, die weit über den Kühleffekt hinausgehen. Sie tragen zur Biodiversität bei, verbessern die Luftqualität, mindern die Schallausbreitung und fördern die Regenwasserretention. Diese Vorteile sind besonders in dicht bebauten städtischen Gebieten von grosser Bedeutung, wo sie die Lebensqualität erheblich steigern können.

    Die Kombination von Begrünung und PV-Anlagen
    Die HSLU-Studie zeigt, dass Begrünungen und PV-Anlagen an Fassaden oft gut kombiniert werden können, um Synergien zu nutzen. Während PV-Anlagen an unbeschatteten, höheren Fassadenbereichen für maximale Energiegewinnung sorgen, entfalten begrünte Flächen in bodennahen Bereichen ihre kühlende und lärmabsorbierende Wirkung. Diese Kombination trägt zu einem angenehmeren Quartierklima und einer klimafreundlichen Stromproduktion bei.

    Abschluss des Projekts GreenPV
    Das Projekt GreenPV, das im Dezember 2021 startete und bis Mitte 2024 lief, wurde von einem breiten Netzwerk an Unterstützern finanziert, darunter das Bundesamt für Energie (BFE) und verschiedene Stiftungen. Das Projektteam, unter der Leitung von Gianrico Settembrini, hat wertvolle Erkenntnisse gewonnen, die in einer Broschüre festgehalten sind und nun Planer, Bauherren und Interessierten zur Verfügung stehen.

    Mit den Ergebnissen des Projekts GreenPV liefert die HSLU einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung im Bauwesen und zeigt auf, wie Begrünung und Solarpanels an Fassaden kombiniert werden können, um den Herausforderungen des Klimawandels effektiv zu begegnen.

  • Frisches Kapital für die Dekarbonisierung von Immobilien

    Frisches Kapital für die Dekarbonisierung von Immobilien

    Der Softwaredienstleister Optiml hat sich in einer Pre-Seed-Finanzierungsrunde frisches Kapital in Höhe von 4 Millionen Dollar sichern können. Wie aus einer auf Linkedin veröffentlichten Mitteilung hervorgeht, will das Unternehmen den Immobilienmarkt weiter mit Software bei Schritten zu Dekarbonisierung in der Branche unterstützen. Als Dienstleister (Software-as-a-Service/SaaS) will Optiml Programme entwickeln, die die Datenverwaltung erleichtern und Instrumente für Asset- und Portfolioentscheidungen liefern. Dabei beachtet das Unternehmen ständig wechselnde Regulatorien und Marktbedingungen, heisst es in der Mitteilung. Mit von Künstlicher Intelligenz unterstützter Software können Immobilienfirmen und -besitzer ihre Sanierungs- und Renovierungsarbeiten marktgerecht planen und dabei Ziele der Dekarbonisierung der Objekte einarbeiten.

    Die Sanierungs- und Dekarbonisierungssoftware der 2022 gegründeten Ausgliederung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) beruht auf jahrelanger Forschung in der ETH-Gruppe Nachhaltigkeit und Technologie (SusTec). Sie bedient sich wissenschaftsbasierter Optimierungsalgorithmen.

  • Keine komplexen Denkfähigkeiten bei ChatGPT & Co.

    Keine komplexen Denkfähigkeiten bei ChatGPT & Co.

    Die Untersuchung, die auf der Jahrestagung der Association for Computational Linguistics in Bangkok vorgestellt wird, kommt zu dem Schluss, dass Large Language Models wie ChatGPT keine Anzeichen für die Entwicklung eines differenzierten oder planvollen Denkvermögens zeigen. Stattdessen demonstrieren diese Modelle nur die Fähigkeit, auf einfache Anweisungen zu reagieren. Dies widerlegt die weit verbreitete Annahme, dass KI-Modelle durch Skalierung zunehmend intelligentere Verhaltensweisen an den Tag legen könnten.

    Hintergründe der Studie
    Die Studie, geleitet von Prof. Dr. Iryna Gurevych von der TU Darmstadt und Dr. Harish Tayyar Madabushi von der University of Bath, untersuchte sogenannte «emergente Fähigkeiten» der KI-Modelle. Diese Fähigkeiten, die mit zunehmender Modellgrösse und Datenmenge beobachtet wurden, weckten sowohl Hoffnungen als auch Ängste hinsichtlich der zukünftigen Entwicklung von Künstlicher Intelligenz. Die aktuelle Forschung zeigt jedoch, dass diese Fähigkeiten eher auf einfache Lerneffekte und nicht auf komplexes, selbstständiges Denken zurückzuführen sind.

    Implikationen für die Zukunft der KI-Nutzung
    Die Ergebnisse der Studie haben bedeutende Auswirkungen auf die Nutzung von KI-Systemen. Prof. Gurevych warnt davor, sich auf die Modelle zu verlassen, um komplexe Aufgaben ohne menschliche Unterstützung zu lösen. Sie betont, dass Nutzende explizite Anweisungen und Beispiele geben sollten, um die Systeme effektiv einzusetzen. Zudem bleibt die Tendenz der Modelle, plausibel klingende, aber falsche Ergebnisse zu erzeugen, eine Herausforderung.

    Fokus auf zukünftige Risiken
    Obwohl die Studie zeigt, dass LLMs keine komplexen Denkfähigkeiten entwickeln, bedeutet dies nicht, dass KI keine Bedrohung darstellt. Prof. Gurevych fordert, den Fokus der Forschung auf die realen Risiken der KI-Modelle zu legen, insbesondere auf deren Potenzial zur Generierung von Fake News. Die Erkenntnisse der Studie liefern eine wertvolle Grundlage, um die tatsächlichen Fähigkeiten von KI-Modellen besser zu verstehen und ihren Einsatz in der Praxis sicherer zu gestalten.

  • Real Estate Award 2024: Der Immobilien-Event des Jahres steht bevor!

    Real Estate Award 2024: Der Immobilien-Event des Jahres steht bevor!

    Das Event-Menü für die Real Estate Award Verleihung am 24. Oktober 2024 steht: Nebst einem fleischhaltigen 4-Gänge-Schmaus wartet auch eine leckere vegane Option auf die Gäste. Nur eine von vielen Neuerungen, wie die Geschäftsführerin der Real Estate Award AG, Mara Schlumpf, erklärt: «Unsere Gäste dürfen sich auf einen unvergesslichen Abend freuen. Nebst einem köstlichen kulinarischen Erlebnis haben auch Begegnungen mit bekannten Persönlichkeiten aus der Schweizer Wirtschaft und Politik einen fixen Platz im spannenden Abendprogramm.» Ob auf dem roten Teppich, beim gemütlichen Apéro oder beim gehobenen Gala-Dinner: Eine bessere Möglichkeit für Networking in der Immobilienbranche bietet sich dieses Jahr wohl kaum.

    Am 24. Oktober 2024 werden in den Kategorien Digital, Projektentwicklung und Innovation, Vermarktung und erstmals auch in der neugeschaffenen Kategorie Nachhaltigkeit die diesjährigen Preisträger gekürt. Aktuell kann auf www.realestateaward.ch für die Favoriten abgestimmt werden. Anwärter auf die begehrten Kristallglas-Trophäen sind:

    Digital: Backbone, Novalytica, QAECY

    Projektentwicklung & Innovation: Cham Group, Redvolution, Topik

    Vermarktung: Emonitor, Fairmarkter, Properti

    Nachhaltigkeit: Flughafen Zürich, Vaudoise&HRS, Zindel United


    Ausserdem wird die Immobilien-Persönlichkeit des Jahres durch die renommierte Real Estate Award Jury gekürt. Für gute Stimmung am Event ist ebenfalls gesorgt: Comedy und Musik runden das abwechslungsreiche Programm ab. «Ich freue mich bereits jetzt auf die Real Estate Award Verleihung im Oktober», sagt Mara Schlumpf. «Der Abend setzt einen neuen Massstab in der Historie des Awards.»
    Tickets für die Verleihung mit Gala-Dinner sind unter www.realestateaward.ch erhältlich.

  • Künstliche Intelligenz macht Immobilienvermarktung effizienter

    Künstliche Intelligenz macht Immobilienvermarktung effizienter

    Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) verändert die Art und Weise, wie Immobilien gekauft und verkauft werden. Immobilienprofis sehen laut einer Medienmitteilung der Swiss Marketplace Group (SMG) grosses Potenzial hinsichtlich Effizienz und Zeitersparnis.

    Die auf massgeschneiderte digitale Produkte für die Immobilienvermarktung spezialisierte Casasoft hat in Zusammenarbeit mit der Immobiliendienstleisterin IAZI, beide aus Zürich, die Immobiliensoftware Casaone entwickelt. Die Kooperation verfolge das Ziel, Beschäftigen im Immobiliensektor einen besseren und schnelleren Prozess zur Verfügung zu stellen. Casaone wurde speziell auf das Customer Relationship Management der Branche zugeschnitten und biete eine „für die Schweizer Immobilienlandschaft einzigartige Datenbasis zu Wohnobjekten“, heisst es.

    Darin implementierte KI-basierte Anwendungen und ein umfangreich KI-trainierter Chatbot machen Immobilienbewirtschaftern und Immobilienbewirtschafterinnen sowie Maklern und Maklerinnen das Leben leichter, da analoge Arbeitsschritte wie etwa die Erstellung der Angebotsbeschreibung auf Basis der erfassten Objektdaten künftig KI-unterstützt und prozessoptimiert ablaufen. Durch den Wegfall von bislang analoger „Sisyphusarbeit“ wie dem händischen Ausfüllen von Datenmasken vor der Inserataufgabe stehe mehr Zeit für den direkten Austausch mit Immobilienanbietenden und -suchenden zur Verfügung. „Immobilienprofis werden ihre Objekte effizienter denn je erstellen und aufschalten können“, heisst es.

    Vorteile ergeben sich auch für Immobiliensuchende. „Verfügbare Objekte kommen schneller sowie mit einer höheren Datenqualität auf den Markt“, wird Martin Waeber, Managing Director Real Estate der SMG, zitiert. In der SMG Swiss Marketplace Group sind die digitalen Marktplätze von TX Group, Ringier und Mobiliar vereint.

  • Revizto akquiriert Investitionen von Summit Partners

    Revizto akquiriert Investitionen von Summit Partners

    Revizto konnte sich eine Minderheitsbeteiligung des weltweit agierenden Investors Summit Partners mit Sitz in Boston sichern. Wie aus einer Mitteilung des Softwareanbieters für die Baubranche hervorgeht, soll das frische Kapital in den Ausbau des Mitarbeitendenteams, in die Produktentwicklung sowie in das internationale Wachstum des Unternehmens investiert werden. Revizto bietet eine cloud-basierte Software für Architekten und Bauingenieure an, in der Projekte sowohl in 3D-Modelle als auch in 2D-Plänen vorliegen und zeitgleich bearbeitet werden können. Dabei nutzt das Unternehmen eine App, Virtuelle Realität, durch QR-Codes gestützte Baupläne sowie weitere technologische Fortschritte im sogenannten AECO-Bereich (Architecture, Engineering, Construction, Operations). Für seine Geschäftsideen und Managementpraktiken wurde das Unternehmen im Juni mit dem Switzerland’s Best Managed Companies Award ausgezeichnet.

    „Mit Summit haben wir einen Partner gefunden, der unser Engagement und unsere Begeisterung für die Digitalisierung der AECO-Branche teilt und mit der DNA unseres Teams und der menschenorientierten Unternehmenskultur übereinstimmt“, wird Arman Gukasyan, Gründer und CEO von Revizto, in der Mitteilung zitiert. „Wir sind zuversichtlich, dass diese Partnerschaft Revizto voranbringen wird, indem sie uns Perspektiven und Ressourcen bietet, die es uns ermöglichen, die Entwicklung und Marktexpansion zu beschleunigen.“

    „Mit seiner innovativen Plattform hat Revizto eine begeisterte Benutzerakzeptanz bei 80‘000 Projekten weltweit erreicht und ein beeindruckendes, profitables Wachstum erzielt“, heisst es von Antony Clavel, Managing Director von Summit Partners.

  • SMG führt AI-Label für visuelle Inhalte ein

    SMG führt AI-Label für visuelle Inhalte ein

    Die Gruppe hat ein AI-Label eingeführt, das alle AI-generierten visuellen Darstellungen in der Werbung kennzeichnen wird. Ziel dieses Labels ist es, die Nutzung von künstlicher Intelligenz im Marketing transparent zu gestalten und gleichzeitig die Effizienz und Kreativität der Kampagnen zu steigern. Ab sofort ist das Label auf der SMG-Webseite lizenzfrei verfügbar und downloadbar, sodass auch andere Unternehmen dieses für ihre AI-generierten Medien nutzen können.

    Interne Richtlinien für die Anwendung
    Um die korrekte Anwendung des neuen AI-Labels sicherzustellen, wurden interne Richtlinien entwickelt. Diese Richtlinien umfassen die Kennzeichnung fotorealistischer AI-generierter Inhalte und die Nutzung plattformeigener Funktionen zur Kennzeichnung, wie beispielsweise native Funktionen auf Instagram. Sollte eine solche Funktion nicht verfügbar sein, wird das eigene Label verwendet. Ein reduziertes Icon steht zudem für kleinere Formate zur Verfügung.

    Verantwortung und Effizienz
    Das Unternehmen präsentiert diese Initiative als wertvollen Beitrag zu ihrer Rolle als Pionierin in der Schweizer Digitalindustrie. Das Unternehmen setzt AI ein, um die Effizienz zu steigern, während es gleichzeitig verantwortungsvoll und transparent handelt. Das AI-Label wird ab sofort bei allen SMG-Marken verwendet.

    Erfolgreicher Start mit Homegate
    Die erste Kampagne, die das neue AI-Label bereits erfolgreich integriert hat, läuft aktuell für Homegate. Diese Kampagne zeigt, wie das Label in der Praxis angewendet wird und unterstützt die Transparenz gegenüber den Kunden.

    Mit dieser Einführung setzt SMG ein Zeichen für Transparenz und Innovation in der Nutzung von künstlicher Intelligenz in der Werbung.

  • Kenntnisse über künstliche Intelligenz und Cyber-Risiken

    Kenntnisse über künstliche Intelligenz und Cyber-Risiken

    In einer sich schnell entwickelnden digitalen Welt ist es für Führungskräfte von entscheidender Bedeutung, ihr Wissen ständig zu erweitern, um den Anforderungen der modernen Geschäftswelt gerecht zu werden. Genau das bieten die neuen Online-Kurse, die vom Office cantonal de l’économie et de l’innovation de Genève angeboten werden.

    Diese Online-Kurse, die auch als MOOCs (Massive Open Online Courses) bekannt sind, ermöglichen es Führungskräften, mehr über das Potenzial, die Anwendungen und die Grenzen der künstlichen Intelligenz in Unternehmen zu lernen. Themen wie Datenanalyse, gezielte Werbung und Texterstellung werden in drei Lernmodulen behandelt, um den Teilnehmern einen umfassenden Überblick über die Möglichkeiten der KI zu geben.

    Darüber hinaus befasst sich ein weiterer Kurs mit den Auswirkungen von Cyber-Risiken auf Unternehmen. Die Teilnehmer lernen die Grundlagen einer effektiven Strategie für das Management von Sicherheitsrisiken kennen und können so präventive Massnahmen gegen mögliche Angriffe ergreifen. Der Kurs beleuchtet die Definitionen von Cyber-Risiken und erklärt, wie diese sich auf die Aktivitäten eines Unternehmens auswirken können.

    Diese neuen Kurse ermöglichen es ihnen, ihre Fähigkeiten zu erweitern, ihre Teams zu stärken und ihr Unternehmen optimal zu schützen. Investitionen in lebenslanges Lernen und die Beschäftigung mit den Möglichkeiten der KI und den Herausforderungen von Cyber-Risiken sind wesentliche Erfolgsfaktoren für eine innovative und wettbewerbsfähige Unternehmensführung.

    Darüber hinaus können digitale Schulungen dabei helfen, innovative Lösungen zu entwickeln und ihr Unternehmen langfristig zu sichern. Indem sie ihr Wissen ständig aktualisieren und neue Fähigkeiten erwerben, sind Führungskräfte besser in der Lage, auf Veränderungen in der Branche zu reagieren und ihr Unternehmen erfolgreich zu positionieren.

  • CDE-Marktanalyse 2024 mit Fokus auf BIM-Funktionalitäten

    CDE-Marktanalyse 2024 mit Fokus auf BIM-Funktionalitäten

    Im aktualisierten Whitepaper wurden 17 Projekt-CDE-Lösungen detailliert untersucht. Dabei fiel auf, dass die Benutzerfreundlichkeit vieler Tools im Vergleich zum Vorjahr verbessert wurde, um auch Nutzergruppen ohne umfassende BIM-Expertise zu unterstützen. Dennoch bleibt die Bedienung der meisten CDEs komplex. Lediglich drei Tools erhielten die volle Punktzahl im Kriterium „Bedienbarkeit“, während sechs Tools vier von fünf möglichen Punkten erreichten. Fast die Hälfte der analysierten Tools wurde auf der Fünf-Punkte-Skala mit drei oder weniger Punkten bewertet, was zeigt, dass die erwarteten Verbesserungen in Bezug auf die Usability nur teilweise erfüllt wurden.

    BIM-Funktionalitäten im Fokus
    Besonders auffällig ist der Ausbau der BIM-Funktionalitäten bei den meisten CDE-Lösungen. Ein Drittel der untersuchten Tools bieten inzwischen umfassende Funktionen für ein vollständiges BIM-Informationsmanagement. Deutliche Verbesserungen wurden insbesondere bei BIM-Viewern festgestellt, die jetzt bessere Grafik und Performance bei grossen Modellen bieten. Auch die geometrische Modellprüfung wurde verbessert, vor allem durch die Möglichkeit, Kollisionsprüfungen direkt im CDE durchzuführen und geometrische Änderungen in verschiedenen Projektständen visuell auszuwerten.

    Integrationsfähigkeiten ausbaufähig
    Trotz dieser Fortschritte besteht weiterhin Optimierungsbedarf bei der Integration und Durchgängigkeit des Informationsmanagements. Die Möglichkeiten zur Informationsprüfung sind nach wie vor selten verfügbar, und die Nutzung von künstlicher Intelligenz bleibt unzureichend. Auch die Datenübergabe zwischen verschiedenen Parteien und die Einbindung von ausführenden Unternehmen werden derzeit oft als unzureichend bewertet. Ein einziges der geprüften Tools ermöglicht es, Daten direkt im Tool zu bearbeiten, was die Defizite in diesem Bereich verdeutlicht.

    Über die Marktanalyse
    Die CDE-Marktanalyse wird seit dem Frühjahr 2023 jährlich durchgeführt. Im ersten Update wurden 17 Projekt-CDEs anhand von rund 40 Bewertungsindikatoren in den Bereichen Usability, Informationsmanagement, Schnittstellen, Dateiablage, BIM-Funktionen und Datenschutz untersucht. Die Analyse bietet einen umfassenden Überblick über den aktuellen Stand der technischen Entwicklungen und zeigt auf, in welchen Bereichen weiterhin Verbesserungsbedarf besteht.

  • PropTech-Startup sichert sich drei Preise im Juni 2024

    PropTech-Startup sichert sich drei Preise im Juni 2024

    Optiml hat nur gute zwei Monate nach der Lancierung seiner NetZero Investitions- und Renovierungsplanung für die Immobilienwirtschaft im Juni 2024 laut seiner Mitteilung drei angesehene Preise gewonnen. Das im Technopark Zürich ansässige Unternehmen wurde in Berlin mit dem ZIA PropTech of the Year Award des Zentralen Immobilien Ausschusses (ZIA) ausgezeichnet, unter der Schirmherrschaft von CBRE, dem weltgrössten Immobiliendienstleistungs- und Investment-Unternehmen mit Sitz im texanischen Dallas. Zudem erhielt Optiml einen W.A. De Vigier Award der gleichnamigen Solothurner Stiftung. Und bei der Venture Startup Competition resultierte ein 2. Platz in der Kategorie ICT.

    «Optiml bietet mit seiner NetZero Investitions- und Renovierungsplanung eine digitale Lösung für einen der drängendsten Pains unserer Immobiliendekade», sagte die Juryvorsitzende des ZIA Awards, Prof. Dr. Verena Rock, laut einer Mitteilung des ZIA bei der Preisverleihung. «Mit dieser Lösung können bei der energetischen Sanierung Budgets, Cash-Flows und Renditen auf Asset- und Portfolioebene endlich digital abgebildet werden.»

    Die Sanierungs- und Dekarbonisierungssoftware der 2022 gegründeten Ausgliederung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich beruht auf jahrelanger Forschung in der ETH-Gruppe Nachhaltigkeit und Technologie (SusTec). Sie bedient sich wissenschaftsbasierter Optimierungsalgorithmen und Künstlicher Intelligenz.

    Die Auszeichnungen bekräftigen nach den Worten von Evan Petkov, CEO und Mitgründer von Optiml, «dass die Branche bisher nichts Vergleichbares für Sanierungs- oder Dekarbonisierungspläne gesehen hat». Nun wolle Optiml erst den DACH-Raum und dann Europa von seiner Software überzeugen.

  • Millioneninvestition für Expansion und Entwicklung gesichert

    Millioneninvestition für Expansion und Entwicklung gesichert

    Spacewise hat frisches Kapital erhalten, um weiter in seine Produktentwicklung und die Expansion in Nordamerika zu investieren. Laut einer Mitteilung kam in einer Post-Seed-Finanzierungsrunde eine nicht näher benannte siebenstellige Summe zusammen. Angeführt wurde die Runde vom Zuger Investor Sandermoen unter Beteiligung der Zürcher Kantonalbank (ZKB) sowie mehrerer Family Offices und Business Angels.

    Das Zürcher Proptech-Software-as-a-Service-Unternehmen betreibt eine preisgekrönte Plattform für die temporäre Vermietung von Detailhandelsimmobilien. Der Verwaltungsratsvorsitzende Brad Peppard bezeichnet diese Plattform als «erstklassige Lösung zur Vertriebsautomatisierung». Spacewise sei «auf dem besten Weg, für die kurzfristige gewerbliche Vermietung das zu tun, was Online-Buchungsdienste für Hotelreservierungen getan haben».

    Die Kunden können sich entweder für eine umfassende End-to-End-Lösung oder für spezifische Module entscheiden. Diese Flexibilität, so Spacewise, «erhöht die Effektivität und Effizienz bei der Präsentation von Immobilienportfolios, der Verwaltung des Flächenbestands und der Maximierung des Umsatzes».

    In Europa arbeitet Spacewise unter anderem mit der Migros, der Schweizerischen Post, Coop, Wincasa und SBB zusammen, die Tausende von Mietverträgen abwickeln. In Nordamerika bestehen Partnerschaften mit grossen Akteuren wie Regency Centers und Oxford Properties.

    «Spacewise hat einen kritischen Marktbedarf erkannt und in der Schweiz eine beeindruckende Marktdynamik erreicht», wird Investment-Manager Yves Becker von der ZKB zitiert. «Die einzigartige White-Labeling-Lösung und das starke Netzwerk von Partnerschaften positioniert die Firma gut für eine internationale Expansion.»

  • Strategische Kooperation verbessert Prozesse im Immobilienwesen

    Strategische Kooperation verbessert Prozesse im Immobilienwesen

    Planon hat eine strategische Partnerschaft mit PROMOS consult, einem Berliner SAP-Partner mit Schwerpunkt auf Wohn- und Gewerbeimmobilien sowie Facility Management, bekanntgegeben. Die Zusammenarbeit erstreckt sich auf die DACH-Region. Das weltweit agierende niederländische Proptech-Unternehmen, das in der Schweiz mit einer Niederlassung im Technopark Zürich vertreten ist, bietet ebenfalls Softwarelösungen für das Immobilien- und Facility-Management an.

    Wie es in Planons Mitteilung heisst, ist das Ziel dieser Partnerschaft, Prozesse zu optimieren, Abläufe zu vereinfachen und die Zufriedenheit der Mieterinnen und Mieter zu steigern. Dabei würden Planons innovative Lösungen für das Gebäudemanagement mit PROMOS‘ fundiertem Branchenwissen und breitem Angebotsportfolio für die Kernprozesse der Immobilienverwaltung kombiniert.

    «Wir sind von den umfangreichen Möglichkeiten überzeugt, die diese Partnerschaft bietet», wird Planon-COO Stephan Mau zitiert. «Gemeinsam werden wir den Promos-SAP-Kunden eine zukunftsweisende Lösung für das Immobilienmanagement bieten.» PROMOS-CIO Volker Schulz zeigt sich «überzeugt, dass unsere Kunden von der gebündelten Kompetenz beider Unternehmen profitieren und wir somit den deutschsprachigen Markt nachhaltig transformieren werden».

  • Planon-Software erhält Zertifizierung der GEFMA

    Planon-Software erhält Zertifizierung der GEFMA

    Die GFMA hat der Software von Planon für Integrated Workplace Management beziehungsweise für Computer Aided Facility Management erneut die Zertifizierung nach Richtlinie 444 verliehen, informiert das Unternehmen für intelligentes und nachhaltiges Gebäudemanagement in einer Mitteilung. Bei der Rezertifizierung wurde auch der in der Richtlinie neu eingeführte Kriterienkatalog für IoT-Datenmanagement angewendet. Das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) spiele aufgrund automatisierter Vernetzung von Gebäudetechnik inzwischen eine wichtige Rolle im intelligenten Gebäudemanagement, schreibt Planon.

    Die beiden Softwarefunktionalitäten Energiemanagement und Workplace Management wurden zudem nach der neuen Richtlinie GEFMA 445 zertifiziert. Sie sei vom Arbeitskreis Digitalisierung der GEFMA aufgrund der technischen Entwicklungen im Proptech-Bereich entwickelt worden, um auch einzelne Prozesse für Gebäudemanagement zertifizieren zu können, erläutert Planon. Im Vergleich zur Richtlinie 444 werden dabei tiefergehende Funktionalitäten vorausgesetzt.

    „Die erneute GEFMA 444-Rezertifizierung und die Neuzertifizierung nach GEFMA 445 unterstreicht unseren hohen Qualitätsanspruch und unsere Innovationskraft als Marktführer für intelligente und nachhaltige Gebäudemanagement-Software“, wird Stephan Mau, COO Real Estate Management & General Manager EMEA Central bei Planon, in der Mitteilung zitiert. Das weltweit agierende Proptech mit Hauptsitz in den Niederlanden ist in der Schweiz mit einer Niederlassung im Technopark Zürich vertreten.

  • Unabhängig und selbstbestimmt: Die Initiative für eine souveräne Schweizer Immobilienwirtschaft

    Unabhängig und selbstbestimmt: Die Initiative für eine souveräne Schweizer Immobilienwirtschaft

    Reaktion auf die digitale Revolution
    Die Initialzündung für die Initiative kam durch die Erschütterung anderer Branchen, die von der digitalen Revolution überrollt wurden, wie etwa die Hotellerie durch Booking.com. Hoteliers sind mittlerweile gezwungen, auf dieser Plattform zu diktierten Konditionen zu inserieren. Dieses Beispiel zeigt: Wenn Akteure die Kontrolle über ihre Kundenschnittstellen und Daten verlieren, werden sie leicht zum Spielball der Marktführer.

    Am Beispiel der Hotellerie wissen wir, dass selbst grosse international tätige Unternehmen zu klein sind, um im Wettbewerb um Daten und Kundenschnittstellen eine dominante Rolle einzunehmen. Daher braucht es strategische Zusammenschlüsse, damit Rahmenbedingungen geschaffen werden können, die die Existenz aller Akteure nachhaltig sichern. Mit der Next Property AG ist ein solcher Zusammenschluss für die Immobilienwirtschaft entstanden. Die Initiative umfasst, seit der Lancierung im 2016, über 500 Aktionäre, welche die aktuellen Marktentwicklungen als bedrohlich einstufen und die Vision der Brancheninitiative unterstützen.

    Selbstbestimmung durch Datenhoheit
    «Daten sind Schlüsselressourcen. Wer die Daten kontrolliert, kontrolliert die Zukunft.», sagt Mario Facchinetti, mandatierter Geschäftsführer der Next Property AG. Der Ansatz ist klar: Die Kontrolle über Daten und Kundenschnittstellen in der Branche zu behalten, damit diese auch in Zukunft unabhängig und selbstbestimmt bleibt. Im Rahmen dieser Vision hat die Next Property AG im 2017 die Gelegenheit genutzt, um sich an der Immobilienplattform newhome.ch zu beteiligen. Durch dieses strategische Investment kann die Branche den Wettbewerb fördern und die Bedingungen sowie Ausrichtung des branchenfreundlichen Immobilienmarktplatzes aktiv mitgestalten.

    Bestätigung der Initiative
    Im 2021 fusionierten die führenden Schweizer Immobilienmarktplätze, was die Befürchtungen der Initianten bestätigte und die Bedeutung der Next Property AG, die sich für einen Markt mit gesunden Alternativen einsetzt, unterstrich. Somit wurde es wichtiger denn je, Immobilieninserate vorzeitig oder exklusiv auf newhome.ch zu publizieren. Damit liegt das Insertions- und Suchverhalten in der Kontrolle der Aktionäre. Sie haben es selbst in der Hand, ihre Objekte mit Vorlauf oder exklusiv auf der branchenfreundlichen Immobilienplattform zu inserieren und somit das Suchverhalten für professionell vermarktet Immobilien zu ihren Gunsten zu steuern.

    Digitalisierung: Fair statt zentralisiert
    Die Digitalisierung ist zentral für die Organisation von Prozessen und ein wesentlicher Faktor für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen. Sie darf jedoch nicht auf Kosten etablierter Wirtschaftsstrukturen und regionaler Arbeitsplätze gehen. Branchenakteure müssen sich gemeinsam dafür einsetzen, dass die digitale Wertschöpfung nicht zu stark zentralisierte Strukturen entwickelt. Stattdessen sollten sie sicherstellen, dass Marktteilnehmer ihre Existenzgrundlage sichern können, damit eine nachhaltige Entwicklung möglich ist. Für die Branche ist es wichtig, die Digitalisierung mit langfristiger Perspektive voranzutreiben, um deren Chancen zu nutzen und Risiken zu minimieren.

    Dank der Aktionäre der Next Property AG und ihrem Investment in die newhome.ch AG haben Schweizer Immobilienakteure eine erfolgsversprechende Chance die Kontrolle über ihre Daten und die digitale Kundenschnittstelle zu behalten und die Marktbedingungen mitzubestimmen.

  • Digital Next Gen und KI beginn einer neuen Ära

    Digital Next Gen und KI beginn einer neuen Ära

    Die Bau- und Immobilienbranche sieht sich, wie viele andere Branchen, grossen Herausforderungen gegenüber. Die Digitalisierung schreitet unaufhaltsam voran, revolutionäre Technologien entstehen und die Anforderungen an Nachhaltigkeit steigen kontinuierlich. Zudem gibt es einen Mangel an Fachkräften mit digitalen Kompetenzen. «Unsere Antwort auf diese Herausforderungen ist die Gründung der Expert Group ‚Digital Next Gen‘,» sagt Genova. «Unser Ziel ist es, digitale Talente aus der gesamten Branche zu vereinen und gemeinsam an innovativen Lösungen für eine nachhaltige und digitalisierte Zukunft zu arbeiten.»

    Genova bringt umfangreiche Fachkenntnisse aus seiner beruflichen Laufbahn und seinem Studium mit. Besonders prägend war eine Reise nach China, wo er wertvolle Einblicke in die digitale Transformation gewann. Die Digital Next Gen Initiative bietet ihm eine Plattform, um seine Fähigkeiten einzusetzen und die digitale Transformation in der Bau- und Immobilienbranche voranzutreiben.

    Ziele der Expert Group «Digital Next Gen»
    Aufbau eines Kompetenzzentrums für digitale Technologien und Trends, um die digitalen Herausforderungen der Baubranche effektiv zu bewältigen.

    Identifikation und Förderung innovativer digitaler Lösungen und Geschäftsmodelle in der Schweiz.

    Schaffung von Brücken zwischen Forschung, Wirtschaft und Praxis, um innovative Ideen und Technologien schneller in die Praxis umzusetzen.

    «Wir streben an, eine führende Rolle bei der Gestaltung der digitalen Transformation in der Baubranche einzunehmen,» betont Genova.

    Chancen und Herausforderungen der digitalen Evolution
    Die Digitalisierung bietet erhebliche Chancen für die Baubranche, wie Effizienzsteigerungen, Kostensenkungen, umweltfreundlichere Baupraktiken und die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle. Doch es gibt auch Herausforderungen wie hohe Investitionskosten, Datenschutzprobleme und Fachkräftemangel. «Diese Herausforderungen müssen wir entschlossen angehen, um die Chancen der Digitalisierung voll auszuschöpfen,» sagt Genova. «Die Zukunft gehört den Mutigen und den Vorreitern, und wir sind bereit, diese Rolle zu übernehmen.»

    Kommende digitale Technologien und Trends
    Die Baubranche steht am Beginn einer neuen Ära, geprägt durch bahnbrechende digitale Technologien. Künstliche Intelligenz (KI), Robotik, Blockchain, das Internet der Dinge (IoT) sowie Augmented Reality (AR) und Virtual Reality (VR) sind einige der Schlüsseltechnologien, die die Branche revolutionieren werden. «Wir sind bereit, den Weg für diese digitale Revolution zu ebnen und uns den aufkommenden Herausforderungen zu stellen,» erklärt Genova.

    Gesuchte Talente für die Expert Group
    Für die Expert Group werden Talente mit umfassendem Know-how in digitalen Technologien wie KI, IoT, Blockchain, AR/VR und 3D-Druck gesucht. Zusätzlich zu technologischen Fähigkeiten sind Innovationsgeist, Erfahrung in der Baubranche, Teamfähigkeit und ein Verständnis für nachhaltige Baupraktiken von Bedeutung. «Wir setzen auf eine neue Generation von Talenten, die bereit sind, die Führung bei dieser technologischen Revolution zu übernehmen,» schliesst Genova.

    Die Digitalisierung ist nicht nur eine Herausforderung, sondern auch eine Chance, die Bau- und Immobilienbranche grundlegend zu transformieren. Die Expert Group «Digital Next Gen» ist bereit, diese Transformation aktiv mitzugestalten und eine nachhaltige, digitalisierte Zukunft zu schaffen.

  • Der neue GIS-Browser als Service public für Fachleute und Private

    Der neue GIS-Browser als Service public für Fachleute und Private

    Der Kanton Zürich bietet einen riesigen Fundus an Daten mit räumlichem Bezug (Geodaten). Der Grossteil ist kostenlos über den GIS-Browser zugänglich. Rund 200 digitale Karten, die nach 21 Hauptthemen wie Bauten, Flora und Fauna, Freizeit und Geologie gruppiert sind, können online abgefragt werden. Die meisten Daten sind ohne Einschränkungen nutzbar und die Karteninhalte lassen sich direkt herunterladen und ausdrucken.

    Breiter Nutzen für Fachleute und Private
    Der GIS-Browser ist nicht nur für Fachleute, sondern auch für Private eine nützliche Planungs- und Entscheidungsgrundlage. Standortfaktoren wie das Alter eines Hauses, die Nähe zu ÖV-Haltestellen, Läden, Schulen oder Sportanlagen, geplante Baustellen und Reisezeiten auf dem Strassennetz lassen sich einfach prüfen. Aktuelle und präzise Fakten zu zahlreichen Fragestellungen sind verfügbar.

    Historie und Entwicklung des GIS-Browsers
    Seit seiner Einführung 1999 hat sich der GIS-Browser kontinuierlich weiterentwickelt. Die neue Version stellt die dritte Generation dar. Die meisten öffentlich relevanten Karten sind bereits verfügbar, die Migration der restlichen Karten wird fortgesetzt.

    Vorteile des neuen GIS-Browsers
    Das Portal erscheint in neuem Design und die Benutzerführung ist intuitiv und selbsterklärend, auch auf Smartphones und Tablets. Eine intelligente Suchfunktion erleichtert das Finden der gewünschten Karte. Die Kartenansichten lassen sich individuell anpassen und durch neue Funktionen wie Filter und Favoritenlisten noch besser nutzen.

    Integration ins neue kantonale Geoportal
    Die Geodaten des Kantons Zürich sind auch im Geodatenkatalog und Geodatenshop verfügbar. Diese Systeme sind jetzt über das neue Geoportal geo.zh.ch zentral zugänglich. Das Geoportal bietet zudem News zu neuen Karten und einen Hilfe- und Support-Bereich.

  • Effiziente Werkvertragsprüfung mit KI

    Effiziente Werkvertragsprüfung mit KI

    Baumeister sind pragmatische Macher, deren Hauptaugenmerk auf der Umsetzung von Bauprojekten liegt. Juristische Fachkenntnisse sind dabei oft nicht ihre Stärke. Dennoch ist der regelmässige Abschluss und die sorgfältige Prüfung von Werkverträgen unerlässlich. Häufig wird dieser wichtige Schritt aufgrund hoher Anwaltskosten vernachlässigt, was Bauunternehmen unvorteilhafte Vertragsbedingungen und im Streitfall hohe Verluste einbringen kann.

    Einführung der neuen Dienstleistung
    Um diesem Problem entgegenzuwirken, bietet der SBV seinen Mitgliedern nun eine innovative Lösung an. Werkverträge können ab sofort für eine Pauschale überprüft werden – unabhängig vom Umfang des Vertrags oder der Anzahl der Klauseln. Diese Dienstleistung wird durch den Einsatz künstlicher Intelligenz ermöglicht.

    Kooperation mit Legartis
    In Zusammenarbeit mit dem Zürcher Unternehmen Legartis hat der SBV eine Plattform entwickelt, auf der Mitglieder ihre Werkverträge und Allgemeinen Geschäftsbedingungen hochladen können. Die Rechtsabteilung des SBV prüft die Dokumente mithilfe der spezialisierten Software und liefert innerhalb von maximal 48 Stunden ein fundiertes Feedback.

    Funktionsweise der KI-gestützten Prüfung
    Das KI-Modell wurde mit tausenden Werkverträgen trainiert und kann daher Zusammenhänge erkennen und Abweichungen unabhängig von der Formulierung hervorheben. Die Mitglieder können zudem individuelle Vorgaben festlegen, beispielsweise bei speziellen Konditionen mit Bauherren. Simon Lüscher betont: «Unsere Mitglieder können mit einer präzisen Werkvertragsprüfung ihre rechtlichen Risiken massiv reduzieren und Klarheit in den Vereinbarungsdschungel bringen.» Mit dieser neuen Dienstleistung setzt der SBV einen bedeutenden Schritt in Richtung Digitalisierung und unterstützt seine Mitglieder dabei, rechtliche Risiken zu minimieren und Verträge sicherer abzuschliessen. Die Kooperation und der Einsatz von künstlicher Intelligenz ermöglichen eine schnelle, kostengünstige und effektive Vertragsprüfung, die auf dem Markt ihresgleichen sucht.

  • ETH-Forschende erzeugen mit neuer Technologie sehr hohe Temperaturen

    ETH-Forschende erzeugen mit neuer Technologie sehr hohe Temperaturen

    Forschende der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) haben mit einer sogenannten thermischen Falle eine Technologie entwickelt, die Sonnenlicht aufnimmt und so sehr hohe Temperaturen erzielen kann. Laut einer Medienmitteilung ist es gelungen, mit dieser Methode Temperaturen von über tausend Grad Celsius zu erreichen. Diese hohen Temperaturen werden für die Herstellung von Zement, Metallen und verschiedenen Chemikalien in energieintensiven industriellen Prozessen benötigt. Das Team um Emiliano Casati, Wissenschaftler in der Gruppe für Energie-​ und Prozesssystemtechnik, und Aldo Steinfeld, Professor für erneuerbare Energieträger, entwickelten dieses System, dessen wesentlicher Bestandteil ein Quarzstab ist. Wird dieser mit intensivem Licht bestrahlt, wandelt es sich mit nur geringen Wärmeverlusten in Wärme um. Bisherige derartige Versuche mit thermischen Fallen erreichten eine Temperatur von 170 Grad Celsius. Solarkraftanlagen arbeiten in der Regel mit Temperaturen bis zu 600 Grad Celsius.

    Ziel der Forschenden ist es, die Methode eines Tages für die Dekarbonisierung von energieintensiven Industriezweigen nutzen zu können. „Um den Klimawandel zu bekämpfen, müssen wir Energie generell dekarbonisieren“, wird Emiliano Casati in der Mitteilung zitiert. „Oft denkt man bei Energie nur an Strom, aber tatsächlich verbrauchen wir etwa die Hälfte unserer Energie in Form von Wärme.“ Die derzeitige Experimentalstudie wurde in der Fachzeitschrift „Device“ veröffentlicht. Weitere Analysen, auch zur Wirtschaftlichkeit dieser Technologie, sind in Planung.