Kategorie: propTech

propTech – Immobiliennews zu digitalen Lösungen, Innovationen & Technologien für die Schweizer Immobilienbranche.

  • Als Microsoft Solutions Partner for Infrastructure (Azure) wurde Inventx ausgezeichnet

    Als Microsoft Solutions Partner for Infrastructure (Azure) wurde Inventx ausgezeichnet

    Kunden von Inventx profitieren in Zukunft von spezifischem zertifizierten Know-how rund um Microsoft-Azure-Lösungen und der gestärkten Partnerschaft zwischen den beiden Unternehmen. Inventx setzt in der Begleitung von Projekten strategisch auf einen hybriden Ansatz in der Befähigung ihrer Kunden, das volle Potenzial von Multi-Cloud-Ökosystemen auszuschöpfen. So können Inventx-Kunden ihre Leistungen agiler, effizienter und resilienter sowie besser skalierbar erbringen und gleichzeitig ihre digitale Transformation beschleunigen. Der jeweils spezifische Cloud-Mix stellt sicher, dass Kunden für ihre Bedürfnisse langfristig optimal aufgestellt sind und bleiben. 

    «Wir sind stolz auf die Bestätigung unserer Expertise. Inventx pflegt seit 2015 eine intensive Zusammenarbeit mit Microsoft. Jetzt ist der Weg frei, die aufgebaute Community Cloud mit der Azure Cloud zu erweitern und so das volle Potenzial der Cloud zu nutzen», so Markus Stutz, Cluster Leader Multi-Cloud & PaaS bei Inventx. 

    2022 wurde aus dem Microsoft Partner Network (MPN) ein ausdifferenziertes Microsoft Cloud Partner Program (MCPP). Das neue Programm ermöglicht Endkunden eine detailliertere und transparentere Beurteilung der Kompetenzen ihres Dienstleisters. 

  • BAU feiert gelungenes Comeback

    BAU feiert gelungenes Comeback

    „Die BAU hat erneut bewiesen, dass sie die wichtigste Bühne für Innovationen und Premieren im Bausegement ist und bleibt. Trotz der vierjährigen Zwangspause präsentierten sich so viele Firmen wie noch nie in München. Damit wird der sehr positive Zuspruch zu Fachmessen und insbesondere zu Weltleitmessen, wie er sich schon in 2022 gezeigt hat, untermauert,“ bilanzieren die beiden Messechefs Reinhard Pfeiffer und Stefan Rummel die BAU 2023. 

    Zustimmung zu einer sehr gelungenen BAU kommt von Dieter Schäfer, Vorsitzender des Ausstellerbeirats der BAU: „Mit der Verlegung der BAU 2023 in den April haben wir alles richtig gemacht. Voll belegte Hallen und ein hoher internationaler Besucheranteil unterstreichen die Relevanz der BAU. Umso wichtiger war es, dass die Messe nach über vier Jahren wieder stattgefunden hat. Künftig kehrt die BAU wieder zum gewohnten Januartermin zurück.“ 

    Von den Neuheiten und Trends im Bauwesen machte sich neben der Bundesbauministerin Klara Geywitz auch Bayerns Wirschaftsminister Hubert Aiwanger ein Bild auf der BAU: „Die größte Bau- und Architektenmesse ist eine erfolgreiche Netzwerkplattform für Planer und Bauhandwerker. Wir brauchen gerade die dort präsentierten Innovationen, wie man Klimaschutz und die Herausforderungen wie bezahlbares Bauen und Wohnen in Einklang bringen kann. Die Messe steht für Fortschritt, Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit und stellt die Weichen in der Gebäude- und Stadtplanung auf Zukunft.“ 

    Für Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands des Deutschen Baugewerbes sendet die BAU nach der langen Zwangspause ein richtungsweisendes Signal in die Baubranche: „Mit den Leitthemen Digitale Transformation, Zukunft des Wohnens, Ressourcen und Recycling sowie dem Modularen Bauen wurden die aktuell größten Herausforderungen und Trends perfekt abgesteckt. Damit bietet die BAU auch in diesem Jahr eine großartige Plattform, um Zukunftsperspektiven zu schaffen.” 

    Die Rückkehr nach über vier Jahren bewertet Katharina Metzger, Präsidentin des Bundesverbands Deutscher Baustoff Fachhandel, ebenfalls als geglückt: „Wir sind mehr als zufrieden mit der BAU 2023, denn eine so wichtige Branche kann es sich nicht leisten, sechs Jahre ohne Messeplattform zu sein. Auch, wenn wichtige Hersteller für unsere Fachhändler mit ihren Handwerkern leider diesmal nicht mit an Bord waren, hoffen wir, dass wir 2025 im Januar wieder mit der alten Präsenz der Lieferanten rechnen können.” 

    Die wichtige Bedeutung des persönlichen Austauschs betonte Andrea Gebhard, Präsidentin der Bundesarchitektenkammer: „Die BAU 2023 spiegelt die aktuellen Fragen der Baubranche wider. Sie ist der ideale Treffpunkt für Architekten und Planer, um sowohl über innovative Materialien der Zukunft als auch über gesellschaftliche Themen wie bezahlbaren Wohnraum zu diskutieren.“ 

    BAU-Projektleiter Matthias Strauss blickt bereits auf die kommenden Veranstaltungen im BAU Network: „Nach der erfolgreichen BAU freut sich das gesamte Team schon sehr auf die digitalBAU conference & networking Premiere im kommenden Juli sowie auf die nächste digitalBAU im Februar 2024.“ 

    Internationalität der Besucher erreicht Rekordwert 
    An der Spitze des internationalen Besucherrankings der BAU stehen Österreich, Italien und die Schweiz. Dank starker Zuwächse belegen Polen und die Türkei Platz Vier und Fünf. Insgesamt liegt der internationale Anteil bei fast 80.000 Besuchern. Das entspricht 40 Prozent der Gesamtbesucherzahl und markiert einen Rekordwert. Prozentual liegt die Internationalität damit noch ein gutes Stück über dem bisherigen Rekordergebnis aus dem Jahr 2019 (37 Prozent). 

    Besonders hervorzuheben ist die Anzahl der chinesischen Besucherinnen und Besucher. Mit 1.600 Personen zählt China zu den Top 10 Besucherländern der BAU 2023. Eine positive Überraschung, nachdem die Corona-Beschränkungen für Reisen von China ins Ausland erst kürzlich gelockert wurden.

  • Die Balance zwischen realitätsnahen Analysen und visionären Kreationen

    Die Balance zwischen realitätsnahen Analysen und visionären Kreationen

    Im Auftrag der Bauherrschaft suchen Immobilienentwickler nach geeigneten Grundstücken für ein Immobilienprojekt oder Nutzungsideen für eine bestehende Liegenschaft. Zu Beginn eines Projektes untersuchen sie das Potenzial eines Standortes und erarbeiten Machbarkeitsstudien für verschiedene Nutzungsvarianten. Sie initiieren den Kontakt mit den kommunalen Raumplanungs- und Baubehörden, zur Abklärung.

    Immobilienentwickler:innen führen interdisziplinäre Teams mit Fachleuten – dazu gehören beispielsweise Architekten, Behörden, Immobilienvermarkter, Kostenplaner, Juristinnen und Bauherrenvertreter. Sie bearbeiten Finanzierungslösungen, beurteilen Bewertungen sowie Grundstückkauf- und Werkverträge. Sie planen das Bauprojekt, analysieren Plangrundlagen und stellen die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und Normen sicher. Zum Abschluss eines Projektes stellen sie sicher, dass das Objekt reibungslos in den Betrieb übergeht und die relevanten Dokumentationen an die Bauherrschaft übergeben werden.

    Für die professionelle Abwicklung verfügen Immobilienentwicklerinnen über Wissen in Marktforschung und Immobilienmarketing, der Investitionsrechnung, in Planungs- und Bauprozesse sowie in Planungs- und Baurecht.

    Voraussetzungen zur Ausbildung
    Für den eidg. Fachausweis ist eine 3-jährige berufliche Grundbildung, Maturitätszeugnis, Abschluss einer höheren Fachschule, einer Hochschule oder gleichwertiger Ausweis vorgeschrieben. Analytische Fähigkeiten, gute betriebswirtschaftliche und bautechnische Kenntnisse sowie Kunden- und Serviceorientierung sind für die Ausbildung unerlässlich.

    Die Ausbildung dauert 1 1/2 Jahre und kann berufsbegleitend absolviert werden.

    Gérard Lerner, wie sieht Ihr Berufsalltag in maximal fünf Sätzen beschrieben aus?
    Der Berufsalltag eines Projektentwicklers ist vielseitig und abwechslungsreich. Auf der Suche nach neuen Entwicklungsmöglichkeiten ist man ständig im Gespräch mit Maklern, privaten und institutionellen Grundstückeigentümern und Projektverkäufern. Zum wesentlichen Bestandteil des Akquisitionsalltages gehören baurechtliche Abklärungen anhand der geltenden Planungs- und Baugesetze sowie Gespräche mit den Behörden und Architekten. Des Weiteren spielen Wirtschaftlichkeitsberechnungen und allgemeine Marktanalysen bei der Auswertung von Projektchancen eine zentrale Rolle.

    Welche Grundausbildung eignet sich für eine spätere Tätigkeit als Immobilienentwickler?
    Mit interdisziplinären Studiengängen wie zum Beispiel Architektur und Städtebau hat man meiner Meinung nach gute Voraussetzungen.

    Es gibt verschiedene Ausbildungsangebote. Welchen Lehrgang empfehlen Sie künftigen Berufsträgern?
    Mit einer Architekturausbildung in Kombination mit Bauökonomie und Baurecht macht man sicher nichts falsch.

    Welche Talente und Eigenschaften sind wichtig?
    In diesem Beruf profitiert man von konzeptionellem, kreativem und vernetztem Denken. Wichtig sind darüber hinaus ein Flair für Zahlen sowie Neugier, Offenheit und Flexibilität.

    Was schätzen Sie an Ihrem Beruf besonders?
    Mir gefallen vor allem die Abwechslung sowie die interdisziplinären Prozesse – man ist in ständigem Austausch mit den unterschiedlichsten Akteuren wie Eigentümer, Behörden, Nutzergruppen, Investoren, Banken und Verkäufer. Täglich balanciert man zwischen realitätsnahen Analysen und visionären Kreationen, was ich sehr spannend finde.

    Wie wird man ein guter Immobilienentwickler?
    Um Immobilien zu entwickeln, benötigt man vor allem breite und fundierte Erfahrungen in den Bereichen Architektur, Bauökonomie und Baurecht. Proaktives Verhalten, vernetztes Denken, Entscheidungs- und Kontaktfreudigkeit sind unabdingbare Sozialkompetenzen, die man mitbringen sollte.

    Was raten Sie jungen Berufseinsteigern, um erfolgreich im Beruf Fuss fassen zu können?
    Mann muss Ausdauer haben und weitsichtig sein. Auch Leidenschaft für Krea-tivität, Neugier und Offenheit ebnen den Weg zum Erfolg.

    Welche Meilensteine und Highlights haben Sie in Ihrem Berufsleben bislang erreicht und erlebt?
    Nach dem Studium sammelte ich unterschiedliche Erfahrungen als Entwurfsarchitekt in verschiedenen Architekturbüros im In- und Ausland. Dabei konnte ich fundamentale Erkenntnisse in der Bauprojektplanung gewinnen. Danach hatte ich die Möglichkeit, als Bautreuhänder bei Grossbauprojekten wie zum Beispiel der Europaallee Zürich mitzuwirken. In dieser Zeit konnte ich wertvolle Erfahrungen in den Bereichen TU-Ausschreibungen, Vertragswesen und Bauabläufen machen. Die letzten Jahre war ich vermehrt als Bauherrenvertreter und Baumanager für private Unternehmen wie etwa Visionapartments aktiv. In der Rolle als Head of Real Estate konnte ich mein gesamtes Wissen von Akquisition, Entwicklung, Planung, Vergabewesen und Realisation anwenden. Einen Meilenstein in meinem Berufsleben habe ich vor einem Jahr mit dem Stellenantritt bei der Schmid Immobilien AG erreicht. Ein traditionsreiches Unternehmen mit stark konzentrierter Kompetenz, Erfahrung und Qualitätsansprüchen.

  • Neue Business-Opportunitäten durch Aktivierung von schlummerndem Eigenkapital wahrnehmen.

    Neue Business-Opportunitäten durch Aktivierung von schlummerndem Eigenkapital wahrnehmen.

    Wer bis anhin als Immobilieninvestorin oder -investor ein Bauprojekt umsetzen wollte, wandte sich dafür in den meisten Fällen an traditionelle Kapitalgeber, allen voran Banken. «Doch der Bedarf an alternativen Finanzierungsformen steigt seit Jahren an», erklärt Kevin Hinder, Co-Founder und CEO der Property One. Die Gründe dafür sind vielfältig: «Ein entscheidender Faktor hat mit der Tatsache zu tun, dass es angesichts der zunehmend komplexeren Situation auf dem Immobilienmarkt immer schwieriger wird, an Kapital zu gelangen.» Dies führe schlimmstenfalls zu temporären Finanzierungslücken, die das Lancieren und Abschliessen von Projekten gefährden können. Die Herausforderung besteht also für professionelle Immobilieninvestoren darin, die sich bietenden Marktopportunitäten auch wirklich ergreifen zu können. «Diese Chancen sind im Schweizer Immobilienmarkt noch immer absolut gegeben», betont Hinder. Die hiesige Branche sehe sich kurz- und mittelfristig mit einem enormen Mangel an Wohnraum konfrontiert, das Angebot stehe in keinem Verhältnis zum steigenden Bedarf. «Obschon sich der Markt sozusagen nach neuen Projekten sehnt, fehlt es an den notwendigen Mitteln sowie häufig auch an Flexibilität, die sich bietenden Möglichkeiten zu ergreifen.»

    Alternative Wege zum Erfolg eröffnen
    Um diesen Missstand zu beheben, hat die Property One Investors AG den ONE Real Estate Debt Fund geschaffen. Dieser Fonds eröffnet professionellen Akteuren am Schweizer Immobilienmarkt wie Eigentümern, Architekten und Projektentwicklern den Zugang zu einer alternativen Finanzierungsmöglichkeit. Konkret vergibt der Fonds nachrangige Kredite, die durch Schuldbriefe besichert werden. Sozusagen die landläufig bekannte «zweite Hypothek». Die Unternehmens-DNA von Property One kommt hier voll zum Tragen: «Unsere grundlegenden Expertisen und Erfahrungen stammen aus der Welt der Immobilien», führt Kevin Hinder aus. Dank dieses Fachwissens sowie dem tiefgreifenden Marktverständnis könne man attraktive, immobilienbasierte Finanzierungslösungen für die Kundinnen und Kunden schaffen. «Wir verstehen die Sprache unserer Kreditnehmer.»

    Die Möglichkeiten der nachrangigen Kredite aus dem ONE Real Estate Debt Fund sind dementsprechend vielfältig: Nebst der Überbrückung von Finanzierungsengpässen optimieren die Mittel gleichzeitig die eigene Kapitalstruktur respektive die Eigenkapitalrendite. Folglich wird zusätzliches Eigenkapital für weitere Marktopportunitäten freigesetzt. «Darüber hinaus sind wir äusserst flexibel, was die Rahmenbedingungen hinsichtlich Rückzahlungsmodalitäten, Zinstilgungen und Projektfortschritte betrifft, solange wir immer einen Schuldbrief auf eine Schweizer Immobilie erhalten», erklärt Hinder. Als der Aufsicht der FINMA unterstehendes Institut stellt die Property One Investors AG dabei jederzeit sicher, dass alle Rahmenbedingungen eingehalten und sämtliche Kreditanfragen fundiert geprüft sowie beurteilt werden.

    Ein bewährtes Werkzeug
    Kritiker der nachrangigen Immobilienkredite führen oft die anfallenden – vermeintlich hohen – Zinskosten als Gegenargument zu diesem Finanzierungsansatz ins Feld. Für Kevin Hinder ist diese Begründung nicht stichhaltig. «Bei nachrangigen Immobilienkrediten handelt es sich um einen flexiblen Katalysator für neue Marktchancen, welche einen Marktpreis hat und weitere Investitionsmöglichkeiten für die Kreditnehmer ermöglicht.» Aus genau diesem Grund habe sich die Finanzierungsform in Europa, Grossbritannien sowie den USA bereits vor Jahren als bewährtes Finanzierungswerkzeug etabliert. «Auch unser Track-Record spricht für sich», betont Kevin Hinder. Die Zahlen geben ihm recht: In den letzten beiden Jahren wurden über den ONE Real Estate Debt Fund mehr als 250 Millionen Schweizer Franken bewegt. Während dieser Zeit kam es zu keinerlei Kreditausfällen und die Investitionen generierten eine Netto-Rendite von ca. 6% pro Jahr. «Damit konnten wir uns mit unserem Fonds als nachhaltiger Business-Booster für die hiesigen Immobilienprofis etablieren und Win-win-Situationen arrangieren.»

    Wer ebenfalls von diesem Boost profitieren möchte, kann sich jederzeit an die Expertinnen und Experten der Property One Investors AG wenden.

    Weitere Informationen finden Sie unter finance.propertyone.ch

    Die Informationen in diesem Dokument sind mit grösster Sorgfalt und nach besten Gewissen erstellt und sind ausschliesslich für Informations- zwecke gedacht und stellen keine Anlageberatung dar. In diesem Dokument enthaltene Meinungen und Beurteilungen können sich ändern und geben den Standpunkt von Property One Investors AG (POI) wieder. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Informationen wird keine Haftung übernommen. Die in der Vergangenheit erzielte Performance ist kein Indikator für die aktuelle oder künftige Entwicklung. Bei diesem Dokument handelt es sich um Marketingmaterial. Zudem richten sich diese Informationen ausschliesslich an qualifizierte Anleger im Sinne von Art. 10 Abs. 3 und 3ter des Kollektivanlagengesetzes (KAG) mit Domizil in der Schweiz.

    Über die Property One Investors AG
    Die inhabergeführte Gesellschaft wurde im Jahr 2013 ins Leben gerufen. Es handelt sich dabei um eine spezialisierte Anbieterin im Immobilien- und Investmentsegment. Ihr Fokus liegt auf den Assetklassen Real Estate sowie Private Real Estate. Seit Dezember 2020 verfügt die Property One Investors AG über die Genehmigung zur Verwaltung von Kollektivvermögen und untersteht der Aufsicht der Schweizerischen Finanzmarktaufsicht (FINMA).

  • Krise der Makler

    Krise der Makler

    Nach den neuesten Daten von RealTrends wurden die 20 grössten Maklerunternehmen nach Anzahl der Transaktionen im Jahr 2022 von eXp Realty, Anywhere, HomeServices of America, Compass und Howard Hanna angeführt. Gewinner nach Anzahl Transaktionen sind eXp Realty, The Real Brokerage und Fathom Holdings, Verlierer sind Anywhere Advisers, HomeServices of America und Keller Williams. Dieses amerikanische Schwergewicht will bekanntlich auch in die Schweiz kommen, wie sie selber im Oktober letzten Jahres ankündigten. Aber im Heimatmarkt kämpft Keller Williams, haben sie 2022 über 190’000 Transaktionen weniger getätigt als 2021. 

    Krise kennen die Makler in der Schweiz nicht. Der Markt ist attraktiv. So hat neben der schon erwähnten Keller Williams der deutsche Makler allmyhomes.de angekündigt, nach Spanien nun in die Schweiz zu expandieren. Verantwortlich für den Aufbau ist Noah Schiller, früher bei ConReal. allmyhomes.de wird es nicht auf die PropTech Map Switzerland schaffen. Wie Properti betrachte ich diesen neuen Akteur als Makler, der digitale Tools verwendet. So wie es immer mehr Makler tun. Krise der Makler: not in my backyard! 

    Events 
    Zusammen mit Switzerland Global Enterprise organisieren wir eine Mittagsveranstaltung am 10. Mai 2023 für PropTechs. Bei diesem Workshop wird über die Märkte Deutschland und Österreich ein Überblick verschafft und es können wertvolle Kontakte zu den Experten von SGE geknüpft werden. Wer sich also mit der Expansion in den DACH-Raum befasst, darf diese Veranstaltung nicht verpassen. 

    Die erste Konferenz «digital kommunal» hat im The Valley stattgefunden. Die Location in den Gebäuden der ehemaligen Maggi-Fabrik bietet unzählige Möglichkeiten für gelungene Events. «digital kommunal» richtete sich in erster Linie an Gemeinde, Städte, Kantone. Die Verantwortlichen von Hochbau und Tiefbau/Werke wurden von den beiden Organisatoren und PropTechs immoledo.ch und laixo.ch über die Möglichkeiten der Digitalisierung von Gebäuden und Infrastruktur informiert. Auch wurde über die Anforderungen an den digitalen Werkhof informiert. Elvira Bieri stellte SSREI vor, wobei die Gemeinden wohl das Gefühl haben, dass dieser Kelch an ihnen vorbeiginge. Ganz neidisch könnte werden, wer den Ausführungen zu den Digitalisierungsprojekten der Stadt Zürich folgte. Geld scheint kein Problem zu sein in der grössten Schweizer Stadt. 2024 wird es mit «digital kommunal» weitergehen. 

    PropTech Map Switzerland 
    Wer erinnert sich noch an die Gewinner der Real Estate Awards 2022? War da nicht homedeal24.ch, Gewinner in der Kategorie Vermarktung? Ich habe damals schon kritisch geschrieben über die Entwicklung bei der Verleihung von Awards. Jetzt habe ich wieder mal die Website von homedeal24.ch besucht. Und was findet ich (immer noch): Coming soon. 

    Künstliche Intelligenz 
    Helvetia Versicherungen nutzt ChatGPT für den neuen Kundenservice. Gemäss eigenen Angaben bietet die Helvetia als weltweit erste börsenkotierte Versicherungsgesellschaft einen Service im direkten Kundenkontakt auf Basis der ChatGPT-Technologie von OpenAI. So sollen Kundenfragen zu Versicherung und Vorsorge beantwortet werden. 

    OpenAI hat darauf hingewiesen, dass sein Chatbot ChatGPT für Personen ab 18 Jahren vorgesehen ist. Nur falls eine elterliche Erlaubnis vorliegt, soll der Dienst auch für Jugendliche ab 13 Jahren nutzbar sein. OpenAI will zudem ein Verifizierungsmöglichkeit prüfen. Bislang reichen eine E-Mail-Adresse und eine Handynummer aus. Das Unternehmen reagiert damit auf Berichte über den Einsatz von Chatbots in Schulen, bei denen auch Minderjährige auf ChatGPT zugreifen. 

    news aktuell und PER haben PR-Profis in der Schweiz und in Deutschland befragt. Wichtigste Erkenntnis: 41 % nutzen bis heute keine Künstliche Intelligenz. Allerdings sieht die Mehrheit der Befragten die KI als Chance, vor allem bei der Texterstellung, Themen- und Trendfindung sowie dem Media-Monitoring.

  • Erste Online-Immobilien-Auktionsplattform mit integriertem Echtzeit-Bieterportal in der Schweiz

    Erste Online-Immobilien-Auktionsplattform mit integriertem Echtzeit-Bieterportal in der Schweiz

    Hohe Vermittlungsgebühren, intransparente Marktpreisentwicklung und fehlende datenbasierte Immobilienpreis-Analysen führten zu grundlegenden Veränderungen im Immobilien-Vermittlungsprozess. Diese analogen Verkaufspraktiken werden in Zukunft voll automatisierten Bieterplattformen mit Auktionsfunktionalität in Echtzeit weichen.

    Mit diesem Online-Portal für Immobilienauktionen (in Echtzeit) wird erstmals der digitale Bietermarkt Europas bedient. Zugelassene Bieter erhalten Zugang zu einem digitalen und sicheren «Auktions-Raum». Die verifizierten Interessenten können dort für ihr Wunschobjekt bieten – vollkommen transparent und in Echtzeit. Nur der Höchstbietende erhält den Zuschlag. Das Unternehmen steht für rechtlich geprüfte Sicherheit einer Online-Plattform mit identifizierten Verkäufern und Bietern sowie verifizierten Grundstücken und Immobilien.

    Für Verkäufer ist die Plattform kostenlos. Potenzielle Bieter erhalten auf der Basis von KI-Algorithmen eine objektive Preisschätzung für das angebotene Objekt. Dieser Marktpreis basiert auf Kalkulationen grosser Datenbanken. Sie analysieren zuverlässig alle gängigen Faktoren, welche den min./max.-Immobilienpreis beeinflussen. Die Werte werden für eine gewinnbringende Kaufpreisentscheidung grafisch dargestellt. Interessenten wissen bei der Auktion zu jedem Zeitpunkt, was für das gewünschte Objekt geboten wird. Verkäufer und Interessenten erhalten fortlaufend aktualisierte Marktpreisschätzungen, Standortbewertungen und Preisentwicklungsinformationen. Nach Beendigung der Auktion erhält der Höchstbietende den Zuschlag. Keine anderen Präferenzen oder Willkür beeinflussen den Verkaufsprozess.

    «Die Rechtssicherheit der Plattform, die Personen-Identifizierung, die Verifizierung des Grundstücks und der darauf befindlichen Immobilie(n) sind in diesem Zusammenhang unerlässlich», sagt Marco Brändli, CEO und CoFounder der Residenture. «Wir überprüfen alle geforderten Sicherheitsaspekte und garantieren den Bietern umfassende Sicherheit.» Aktuell wird der digitale Marktplatz weiter validiert. Anfang nächsten Jahres wird die ersten Immobilien in der Schweiz auf ihrer Auktionsplattform versteigern. Dabei stehen ihr führende Akteure dieser Branche zur Seite.

  • Resistenz durch Daten – Immobilienunternehmen können Multikrisen trotzen

    Resistenz durch Daten – Immobilienunternehmen können Multikrisen trotzen

    Agieren statt reagieren – der nächsten Krise immer einen Schritt voraus
    Die Welt verändert sich anders und schneller als erwartet. Verschiedene Krisen entwickeln sich parallel und in unterschiedlichen Geschwindigkeiten: So kommen zum Fachkräftemangel höhere Rohstoff- und Energiekosten, Inflation und steigende Zinsen. Der JLL-Wertentwicklungsindex Victor für Top-Bürohäuser ist beispielsweise in den deutschen Metropolen so stark gesunken wie noch nie. So haben die Werte im Jahresverlauf 2022 um 11,2 Prozent nachgegeben. Immobilienunternehmen befinden sich seit Corona dauerhaft im Krisenmodus. „Egal ob steigende Preise oder Materialknappheit, darauf muss ich als Unternehmen schnell und flexibel reagieren können. Was bedeutet das für interne Strukturen? Nur, wenn ich meine Dokumente und Daten jederzeit in hoher Qualität ohne größere Sucherei zur Hand habe, kann ich flexibel Assets kaufen oder verkaufen, Projekte transparent gestalten, Prozesse straffen. Und bin so der nächsten Krise immer einen Schritt voraus. Eine digitale Datenstrategie und ein darauf aufbauendes Dokumentenmanagement setzen genau hier an. Sie bilden die Grundlage für jede Entscheidung“, sagt Digitalisierungsexperte Penn.

    Gewährleistungsansprüche durchsetzen
    In herausfordernden Zeiten suchen Immobilienunternehmen nach Wegen, um ihre Margen zu schützen. Ein Dauerbrenner beim Asset und Property Management ist das Thema Gewährleistung. Gewährleistungsansprüche werden häufig nicht fristgerecht oder gar nicht geltend gemacht, so dass Sanierungskosten einzelner Gewerke zusätzlich anfallen. Dabei geht Gewerbeimmobilien-Bestandshaltern so viel Geld verloren. Oft liegt das Wissen hierüber bei einzelnen Mitarbeitern oder gar externen Partnern für das Property Management. Falls diese ein Unternehmen verlassen oder der externe Property Manager gewechselt wird, weiß  niemand mehr, wer jetzt wie verpflichtet ist. Oder, wenn Dateien und Dokumente gar nicht auffindbar oder nicht schnell genug verfügbar sind, laufen teilweise einfach Fristen ab. Dann hat der Bestandshalter oder Property Manager das Nachsehen und bleibt auf den Kosten sitzen und die Portfolio Performance sinkt. Auch hier kann ein systematisches DMS Transparenz bringen und Abhilfe schaffen.

    Ehrlicher über Digitalisierung sprechen
    Die Immobilienbranche braucht digitale Lösungen, die auf ihre spezifischen Bedürfnisse zugeschnitten sind und gleichzeitig Standards etablieren. Das trifft insbesondere auf große Unternehmen zu, die Immobilien in allen Lebenszyklusphasen managen müssen. „Software-Anbieter haben in der Vergangenheit viele Versprechungen abgegeben, die zu übersteigerten Erwartungshaltungen geführt haben, welche nicht eingehalten wurden und verbrannte Erde hinterlassen haben“, sagt Penn und fordert: „Wir müssen ehrlicher über die Digitalisierung sprechen. Ehrlicher in unseren Erwartungen an eine Lösung. Ehrlicher in dem, was eine Lösung leisten kann. Und ehrlicher darüber, wie der Weg in eine digitale Immobilienwirtschaft aussieht. Denn erfolgreiche digitale Projekte haben immer eines gemeinsam: Eine ehrliche Zusammenarbeit zwischen Anbieter und Kunde mit einem gemeinsamen Ziel und den Anwendern im Fokus.“

  • Eine niedrige Data Literacy und geringe Datenmaturität als Hindernisse für den digitalen Fortschritt der Immobilienwirtschaft

    Eine niedrige Data Literacy und geringe Datenmaturität als Hindernisse für den digitalen Fortschritt der Immobilienwirtschaft

    Die Digital Real Estate Umfrage 2023 zeigt, dass die Digitalisierungsreife von Immobilienunternehmen in Deutschland und der Schweiz mäßig steigt. Der Index misst, in welchem Ausmaß sich die Marktteilnehmerinnen mit der Digitalisierung auseinandersetzen und wie weit sie bereits Maßnahmen ergriffen und umgesetzt haben. Der Digital Real Estate Index über den gesamten Markt liegt bei 4,7, was einer Zunahme von 0,2 Punkten zum Vorjahr entspricht. Während der Schweizer Index leicht ansteigt, fällt der Index von Deutschland um 0,1 Punkte auf 4,8.

    Die Einschätzung digitaler Technologien stagniert seit Jahren und entwickelt sich demnach nur langsam. Zwar werden alle Technologien häufiger eingesetzt, die Zunahme und die Erwartungen an den Nutzen sind jedoch eher moderat. Mit Ausnahme von «Decentralized Energy Technologies», die aufgrund der drohenden Energiemangellage einen Schub erfahren haben.

    Teuerung hemmt digitale Investitionen
    Auch die Entwicklung der digitalen Reife der verschiedenen Rollen in der Branche verläuft weiterhin gleichmäßig. Die FM-Dienstleister haben einen höheren Reifegrad in Bezug auf die digitale Transformation als andere Marktteilnehmerinnen, die steigende Teuerung aber setzt diese offenbar so unter Druck, dass die Investitionen drastisch reduziert werden mussten. Planerinnen und Bauunternehmer investieren hingegen stärker in Innovation und Digitalisierung, besonders aufgrund des verstärkten Einsatzes von BIM in der Projektierung. Zwei Drittel der Unternehmen geben mehr als 1 Prozent ihres jährlichen Umsatzes für Innovation und Digitalisierung aus, wobei kleine Unternehmen mit bis zu 49 Mitarbeitenden anteilsmäßig mehr investieren als mittlere und große Unternehmen. Große Unternehmen ab 250 Mitarbeitenden haben eine höhere digitale Reife als KMUs.

    «Vergleicht man die Investitionen in Prozent des jährlichen Umsatzes über alle Unternehmensgrößen mit den Umsätzen der Bau- und Immobilienwirtschaft im engeren Sinne, ergibt sich daraus eine beträchtliche Summe im Milliardenbereich, welche in der Branche für Innovation und Digitalisierung aufgewendet werden», erklärt Rebekka Ruppel, CEO von pom+Deutschland. «Da fragt man sich, warum der digitale Reifegrad nicht schneller ansteigt.»

    Unausgereifte Datenkompetenzen als größte Herausforderung
    Eine mögliche Erklärung dafür ist die geringe Datenmaturität in Verbindung mit einer niedrigen Data Literacy, also Datenkompetenz. Die Umfrage zeigt, dass Data Analytics nur von einem Viertel der Befragten eingesetzt wird und dass die meisten mit Pilotprojekten oder Wissensaufbau beschäftigt sind (38 % der Befragten). Nur 4 Prozent nutzen die Technologie bereits im Tagesgeschäft. Die Ergebnisse zeigen, dass Data Analytics auf mehr Bereiche einer Unternehmung einen positiven Einfluss hat als erwartet- insbesondere im Investitions-, Portfolio- und Assetmanagement. Verbesserte Reportings gelten als größter Nutzen, während die mangelnde Qualität der Datenbasis und das fehlende Know-how im Umgang mit Daten als größte Herausforderungen angesehen werden.

    «Das Bewusstsein für Daten als Asset hat sich in der Bau- und Immobilienwirtschaft noch nicht durchgesetzt. Gleichzeitig sind die Anforderungen an Datenarchitekturen im äußerst heterogenen Umfeld mit stark fragmentierten Prozessen und unterschiedlichen Beteiligungsgruppen sehr komplex. Hier ist eine klare und transparente Kommunikation in Verbindung mit einer strukturierten Data Governance notwendig, um ein besseres Verständnis für Daten zu schaffen», erklärt Rebekka Ruppel.

    Der Reifegrad der Digitalisierung in der Branche hängt nicht nur von technischen Möglichkeiten ab, sondern auch von Erfahrungen, Kompetenzen und Know-how. Unternehmen sollten sich auf den Ausbau und die Pflege von Partnernetzwerken sowie übergreifende Geschäftsmodelle konzentrieren, um von der Einzelleistung hin zu einer gemeinsamen Entwicklung zu kommen. Der Datenaustausch über Unternehmens- und Branchengrenzen hinweg wird voraussichtlich rasant zunehmen, daher sollten Unternehmen das Bewusstsein für Daten stärken.

  • Test Space für die Zukunft: Das Smart City Lab Basel

    Test Space für die Zukunft: Das Smart City Lab Basel

    Neue umweltschonende Ansätze und Lösungen testen und erlebbar machen, Raum haben für Innovationen, Experimente, Workshops und Austausch – diese Ziele waren der Antrieb für die Pioniernutzung Smart City Lab Basel auf dem Basler Güterbahnhof Wolf. Das Lab vernetzt seit April 2019 Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung und stellt Innen- und Aussenräume als Test Space für innovative Ideen zur Verfügung. Partnerinnen und Partner sowie Externe können den Event Space für Veranstaltungen bis 300 Personen nutzen und werden bei der Konzeption und Durchführung von thematischen Workshops unterstützt.

    Drei Themenfelder, über 60 Projektpartner
    Die Projekte im Smart City Lab Basel umfassen Entwicklungsthemen in den Bereichen Gebäude, Mobilität und Citylogistik. So bietet eSMART beispielsweise im Bereich Gebäudetechnik eine Lösung zur Regulierung und Bedienung von Gebäudefunktionen. Dadurch können die Nutzerinnen und Nutzer über ihr Smartphone oder smarte Displays die Heizung im Community Space steuern und Besuchern aus der Ferne den Zutritt zum Community Space gewähren. Ein integrierter SBB-Fahrplan, ein Immobilienverwaltungsservice und eine Energieanzeige sind ebenfalls Bestandteil des Systems. Zu den weiteren Partnern, die im Themenfeld Gebäude arbeiten, gehören die Leicom AG und die Astra LED AG – erstere ist auf Gebäudeautomations Systeme und Smart Building Lösungen, letztere auf intelligentes Licht und Sensorik in Leuchten spezialisiert.

    Die Projekte im Smart City Lab Basel zeichnen sich durch Vielfalt aus und sind nicht allein auf die digitale Dimension beschränkt: Während DPD Schweiz und die KurierZentrale GmbH gemeinsam die Stadtlogistik nachhaltig verändern wollen, arbeitet Hochbeet Basel an niederschwelligen Lösungen für die Begrünung des urbanen Raums und trägt so zur hitzeangepassten Entwicklung bei. Das Team um Urb-x entwickelt einen modularen Radschnellweg, der sich aus einer flexiblen Struktur aus Stützen, Tragelementen und Fahrbahnmodulen zusammensetzt, währenddessen der Escape-Room «Blackout» von Breakout Basel die erneuerbaren Energien vor Ort im Lab für die Besucherinnen und Besucher erlebbar macht.

    Vom Güterbahnhof zum Zukunftsareal
    Wo früher auf einer Fläche von rund 16 Hektaren unter anderem Freiverlad, Citylogistik und ein Containerterminal angesiedelt waren, findet sich heute das Smart City Lab Basel. Im Lab werden modellhafte Lösungen für zukünftige Arealentwicklungen entwickelt, getestet, vernetzt und erlebbar gemacht. Einige Ideen werden direkt auf dem Areal Wolf zum Einsatz kommen: Dort entwickelt die SBB in den nächsten Jahren ein durchmischtes Quartier in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof Basel SBB.

  • Im Kanton Aargau entsteht das «Swiss Photonics Integration Center»

    Im Kanton Aargau entsteht das «Swiss Photonics Integration Center»

    Im Kanton Aargau entsteht ein neues Technologietransferzentrum: Das «Swiss Photonics Integration Center» Swiss PIC wird den Know-how-Transfer von akademischen Partnern anbieten und in den Dienst der Photonik-Industrie stellen. In der Photonik verwendet man Licht zur Informationsübertragung. Unter Photonik versteht man die Nutzung von Licht zur Übertragung von Informationen in so genannten photonischen integrierten Schaltkreisen. Die Lichtteilchen – die Photonen – sind dabei das Äquivalent zu den Elektronen in mikroelektronischen Systemen. Diese Art Systeme wird in zukunftsgerichteten Industriezweigen benötigt, darunter der optischen Kommunikation, der Sensorik, der Entwicklung von Quantencomputern, dem autonomen Fahren, künstlicher Intelligenz sowie erweiterter beziehungsweise virtueller Realität.

    Eine komplexe Aufgabe im Bereich der integrierten photonischen Systeme ist die Einbettung in geschlossene Bauteile mit etablierten Schnittstellen zu Lichtleiterfasern. Dieses sogenannte «photonic packaging» ist eine Voraussetzung, damit die Industrie diese Technologie kommerziell nutzen kann, und einer der Ansatzpunkte von Swiss PIC. «Neben dem photonic packaging sind die derzeit kritischen Schritte die Montage, die Prüfung sowie die Zulassung photonischer Systeme», sagt Kirsten Moselund, Leiterin des Labors für Nano- und Quantentechnologien am Paul Scherrer Institut PSI und Mitinitiatorin des neuen Technologietransferzentrums. «Swiss PIC wird in all diesen Punkten Expertise entwickeln und sie der Photonik-Industrie anbieten.»

    Die Schwerpunktbereiche von Swiss PIC werden mikro-optische hybride Photoniksysteme, photonische integrierte Schaltungen sowie die Quantenphotonik sein. Das Technologietransferzentrum wird vor allem Start-ups und KMU seine Dienste anbieten. Diese werden ein breites Spektrum abdecken: Reine Beratung ist genauso möglich wie das Design oder sogar der Aufbau einer massgeschneiderten, umfassenden Infrastruktur des photonic packaging, sodass die Kunden Kleinserienproduktionen starten können.

    Gründungspartner aus Industrie und Forschung
    Swiss PIC wird neben dem auf Materialanalytik spezialisierten ANAXAM das zweite Technologietransferzentrum im Park Innovaare sein, einem von sechs Standorten des Schweizerischen Innovationsparks Switzerland Innovation.

    Die Gründung von Swiss PIC geschieht dank finanzieller Förderung durch das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung und dem Dachverband der Technologietransferzentren im Bereich fortschrittlicher Fertigungstechnologien («Advanced manufacturing technology transfer centers», AM-TTC). Die Förderung erfolgt zum einen aus Mitteln des ETH-Rats, der den Aufbau des AM-TTC in der Schweiz als Massnahme seiner strategischen Planung 2021–2024 definiert hat. Ausserdem erhält Swiss PIC Fördergelder vom Bund gemäss Artikel 15 des Bundesgesetzes über die Förderung der Forschung und der Innovation. Darüber hinaus erhält Swiss PIC Sachleistungen von Partnern aus Industrie und Forschung.

    Zu den Gründungspartnern von Swiss PIC zählen der gemeinnützige Verein Swiss Photonics, die beim Projektantrag federführend war, das Paul Scherrer Institut PSI, die Ostschweizer Fachhochschule OST sowie die auf integrierte Optik spezialisierten Firmen Ligentec und Polariton Technologies.

    Ein Photonik-Cluster am Park Innovaare
    «Swiss PIC ist ideal aufgestellt, um Schweizer Industriepartner sowie Start-ups zu unterstützen und den Technologietransfer seiner akademischen Partner zu verstärken», so Moselund. Das Technologietransferzentrum befindet sich im Aufbau und sucht aktuell Mitarbeitende.

    «Swiss PIC ist ein weiterer Meilenstein beim Aufbau des Photonic-Clusters, welches wir am Park Innovaare etablieren», ergänzt Benno Rechsteiner, CEO des Park Innovaare. Industrie-Cluster fördern den effizienten Austausch von Wissenschaft und Industrie, sie bringen rasche Innovationen für marktfähige Produkte hervor und optimieren damit die Wertschöpfungskette von Unternehmen. «Die Ansiedlung des Technologietransferzentrums Swiss PIC stellt einen attraktiven Mehrwert sowohl für uns als auch für die Region dar und trägt zum Aufbau unseres gesamten Business-Ökosystems bei.»

  • Virtuelle Realität von Uzufly vereinfacht die Stadtentwicklung

    Virtuelle Realität von Uzufly vereinfacht die Stadtentwicklung

    Uzufly, eine Ausgründung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL), hat eine Technologie der Virtuellen Realität entwickelt, die es Stadtplanern ermöglicht, ihre Entwicklungsprojekte präzise zu gestalten. Das System verwendet Drohnen, um Tausende von Luftaufnahmen zu machen. Wie es in einer Mitteilung der Hochschule heisst, werden daraus digitale Zwillinge oder Nachbildungen von realen Objekten wie Gebäuden erstellt, aus denen 3D-Modelle werden. Damit lässt sich jede Art von architektonischem Design in echtem Massstab abbilden. Auch die geografische Lage der Objekte, die sogenannte Georeferenzierung, kann zentimetergenau bestimmt werden.

    Théo Benazzi, Mitbegründer und CTO von Uzufly, vergleicht diese neue Technologie mit der von Google Earth. „Während Google jedoch Flugzeuge einsetzt, um eine riesige Menge an Bilder in grosser Höhe aufzunehmen, verwenden wir Drohnen, die mit kleineren Kameras Bilder viel näher am Boden aufnehmen. Auf diese Weise können wir 3D-Modelle von Stadtvierteln oder einer ganzen Stadt generieren.“

    Die digitalen Zwillinge von Uzufly können mit jeder Art von georeferenzierten Daten erweitert werden, etwa mit Grundstücken, Bebauungsgebieten, Bestandteilen der Stadtentwicklung und unterirdischer Infrastruktur wie Rohrleitungen. Auch Daten des Bundesamtes für Landestopografie können hinzugefügt werden und Informationen über die Kapazität der Solarstromerzeugung auf einzelnen Dächern anzeigen. Und Architekturbüros ist es möglich, das Gebiet, in dem es mit der Planung eines Gebäudes beauftragt wurde, herunterzuladen. Dadurch entfällt die Notwendigkeit, Grundstücke zu vermessen.

    Uzufly befindet sich in Le Garage, einem Gründerzentrum im EPFL Innovation Park. Auch Entwicklerinnen und Entwickler von Videospielen haben bereits ihr Interesse an Uzuflys Technologie angemeldet.

  • Digitale Betreiber: Eine Perspektive für die zukünftige Bewirtschaftung von Immobilien

    Digitale Betreiber: Eine Perspektive für die zukünftige Bewirtschaftung von Immobilien

    Die digitale Herausforderung in Immobilienportfolios
    Die Digitalisierung ist vollends in der Immobilienwirtschaft angekommen. Grosse Potenziale werden insbesondere in der Bewirtschaftung gesehen. Regulatorische Anforderungen wie bspw. aus dem Nachhaltigkeits-/ESG-Umfeld, Effizienzdruck und neue Nutzeranforderungen oder Nutzungskonzepte lassen eigentlich nur einen Schluss zu: Immobilien wird man in Zukunft nicht mehr so betreiben können, wie man es im letzten Jahrhundert getan hat.

    Digitale Lösungen versprechen Entlastung in ganz unterschiedlichen Bereichen der Bewirtschaftung. Allerdings lassen sich diese Potenziale nicht ganz einfach realisieren: Immobilienportfolios werden über Jahre und Jahrzehnte akquiriert. Entsprechend wächst auch die Prozess- und Software-Landschaft zum Betrieb dieser Portfolios über Jahre hinweg. Diese spannt sich zudem über zahlreiche Prozessschritte auf: Den Betrieb von Immobilien systematisch zu digitalisieren, ist daher eine Herausforderung, deren Lösung immer dringender wird.

    Statt Schritt für Schritt weitere Anwendungen dazu zu bauen und zu versuchen, ein gewachsenes Gesamtsystem zu flicken, sind in den vergangenen zwei Jahren verschiedene Immobilieneigentümer und -bewirtschafter einen anderen Weg gegangen, nämlich den eines «Greenfield-Ansatzes»: Wie würde man einen maximal digitalisierten Immobilien-Betrieb konzipieren, wenn man nochmals ganz von vorne – auf einer grünen Wiese – starten könnte?

    Vor diesem Hintergrund wurde zuerst überlegt, welche «Jobs» in Zukunft überhaupt zu erledigen sind. Es ist davon auszugehen, dass einige herkömmliche Jobs weiter bestehen werden, einige durch die Digitalisierung wegfallen und einige dazu kommen. Ziel war es, einzelne grosse Aufgabenblöcke zu erfassen, die in sich gekapselt verstanden werden können.

    Hilfreich ist dabei, die Jobs in drei grosse Kategorien aufzuteilen: Mietermanagement, kaufmännisches Property Management und technisches Property Management. Es hat sich gezeigt, dass man in einer 3×6 Matrix alle wesentlichen Jobs-to-be- done im Immobilienbetrieb abbilden kann.

    Einen digitalen Betreiber auf der grünen Wiese aufzubauen folgt dann der Logik, diese einzelnen Jobs-to-bedone ZUERST mit modernen Software-Komponenten so zu unterstützen, dass eine nahtlose Plattform entsteht, in der maximal viele Prozesse automatisiert sind. Erst DANACH wird überlegt, für welche Tätigkeiten Mitarbeitende eingesetzt werden, die dann einen umso grösseren Mehrwert für die Nutzer dieser Immobilien erzielen können. Das Ziel ist also nicht primär nur die Effizienz zu steigern, sondern das immer knapper werdende Personal in der Bewirtschaftung für diese Tätigkeiten einzusetzen, die wirklich Mehrwert stiften.

    Natürlich ist das Nutzenpotenzial nicht in allen Prozessschritten gleich gross und eine Umsetzung entsprechend nicht überall gleich dringlich. Eine Priorisierung entlang der Dimensionen Effizienz- und Ertragsimpakt, Einfluss auf Nachhaltigkeitsdimensionen, Mieterzufriedenheit und Transparenz ist wichtig. Eine Toolbox, die die möglichen Werkzeuge in allen Prozessschritten aufzeigt und eine Priorisierung nach verschiedenen Funktionen zulässt, hilft dabei, eine eigentliche Roadmap zu erstellen.

    Ebenso wichtig ist es, passende Werkzeuge zur Hand zu haben, die die verschiedenen Systeme miteinander verbinden, beispielsweise eine Integrations- oder Orchestrierungsplattform wie diejenige von Allthings. Ziel ist es ja gerade, einen separaten Einsatz von Insellösungen zu verhindern. Wer bereits frühzeitig die richtige Auswahl an integrationsfähigen Partnern trifft, etabliert ein vernetztes Ökosystem.

    Pragmatische Implementierung am Beispiel UBS
    Wie setzt man das aber nun in die Praxis um? Wenn die Vision einmal klar ist – einen maximal digitalen Betreiber mit einer integrierten Plattform über verschiedene Software-Komponenten zu etablieren – dann eignet sich wiederum ein Schritt-für- Schritt Vorgehen in der Realisierung. Eine ganze Reihe Immobilieneigentümer und Dienstleister haben sich in den vergangenen Jahren auf diesen Weg gemacht.
    Auch die UBS als einer der grössten Immobilieninvestoren in der Schweiz, verfolgt solche Ansätze bei ihren digitalen Innovationsprojekten im Immobilienbetrieb.

    Die UBS hat den Weg gewählt, zunächst über einzelne Neubauprojekte einzelne Jobs-to-be-done zu testen und zu validieren, die perspektivisch für eine integrierte Plattform eine wesentliche Rolle spielen.

    So wurden beispielsweise auf dem Claraturm in Basel die Prozesse «Mieter finden», «Mieterkommunikation», «Vorfallsbearbeitung» und das Anbieten zusätzlicher Community Services getestet.

    Auf dem kombinierten Sanierungs-/Neubauprojekt Grimselhof in Altstetten hingegen sollten die Prozesse «Onboarding», «Vertrags- und Datenmanagement», «Dokumentenmanagement und Berichtswesen» und neue Wege in der Bearbeitung von Reparaturen und Schäden implementiert werden. So lassen sich über die Zeit die verschiedenen Jobs-to-be-done validieren und zu einer Gesamtplattform zusammensetzen.

    Der Entwurf eines Plans zum Aufbau digitaler Betreiber lässt sich in der Regel in einer Serie von 3–4 Workshops einfach abbilden. Der im Schaubild dargestellte Ablauf zeigt einen idealtypischen Ablauf eines Planungsvorhabens zur Etablierung eines digitalen Betreibers.

    Die bisherigen Erfahrungen mit Greenfield -Ansätzen zeigen, dass eine systematische Implementierung eines digitalen Betreibers in Zusammenarbeit mit Immobilieneigentümern und Dienstleistern den Betrieb von Immobilien um bis zu 30% effizienter, 100% mieterzentrierter, und ab Tag 1 nachhaltigkeitsorientiert macht – und zudem noch eine Menge klassischer Zielkonflikte eliminiert, die aus den herkömmlichen Geschäftsmodellen resultieren.

  • Digitale Zwillinge erwecken Bauprojekte zum Leben

    Digitale Zwillinge erwecken Bauprojekte zum Leben

    Damit Bauprojekte von Gemeinden und Städten in der Bevölkerung auf Akzeptanz stossen, braucht es eine klare Kommunikation und greifbare Visualisierungen.

    Auch die Gemeinde Fällanden wollte die Raumplanung eines öffentlichen Gebiets anhand von Visuals besser darstellen. Seit einiger Zeit hatten die Verantwortlichen die Renovation des Ratshauses sowie einen neuen Begegnungsort im Zentrum geplant, der dem öffentlichen Leben unter freiem Himmel etwas mehr Platz gibt.

    Hierzu engagierte die Gemeinde Fällanden das Planungs- und Architekturbüro Suter von Känel Wild AG (SKW), das wiederum den Zürcher Softwareentwickler Nomoko zur Visualisierung der Bauprojekte in Fällanden engagierte.

    5200 hochauflösende Bilder von Fällanden
    Nachdem Nomoko vom Architekturbüro instruiert und von der Gemeinde mit Flugerlaubnis und den bestmöglichen Startpositionen für ihre Drohnen ausgestattet wurden, startete deren Crew anfangs Juni 2022 ihre Rotoren und überflog mit der Drohne WingtraOne fast drei Quadratkilometer Fläche und schoss rund 5200 hochauflösende Bilder aus der Vogelperspektive.

    Mit den Daten kehrten sie zurück in ihre Büros in Zürich Altstetten, wo die 3D-Designer die Fotos in einen sogenannten digitalen Zwilling der Gemeinde umwandelten. Ein digitaler Zwilling ist ein digital zugängliches 3D-Modell eines bestimmten Gebiets. Die SKW erstellte ausserdem Modelle der geplanten Bauten und Renovationen und Nomoko implementierte diese in das digitale Fällanden von heute.

    Digitale Zwillinge simulieren Bauvorhaben
    Am Stichtag präsentierten die Verantwortlichen der Gemeinde gemeinsam mit der SKW die Zentrumsplanung an einem öffentlichkeitswirksamen Workshop. Die Teilnehmenden waren vor allem Einwohner der Gemeinde. Besonders das hochauflösende, fotorealistische 3D-Modell und die Möglichkeit, verschiedene Lichteinstrahlungen und Wettersituationen zu simulieren, stiess auf positives Feedback.

    Wiederverwendbar und digital zugänglich
    Der ganze Wert des digitalen Zwillings wird sich allerdings erst in Zukunft offenbaren. Denn wo bisher für jedes einzelne Bauprojekt ein neues, physisches 3D-Modell gebaut werden musste, kann in Zukunft jedes weitere Projekt auf demselben digitalen Zwilling veranschaulicht werden.

    Die Arbeit mit digitalen Zwillingen diverse Vorteile:

    • Digitale Zwillinge vereinfachen die Kommunikation zwischen Auftraggebenden, Architekten, Baufirmen, Anwohnerinnen und Anwohnern führen bereits in frühen Phasen des Projektes zu einer einheitlichen Wahrnehmung des Vorhabens. Das erleichtert Verhandlungen und beschleunigt Diskussionen.
    • Digitale Zwillinge sind im Vergleich zu physischen Modellen wiederverwendbar und beliebig anpassbar. Sie brauchen wenig Speicher und beanspruchen keinen Lagerraum.
    • Webbasierte Tools machen es möglich, digitale Zwillinge einfach und ohne spezielle Fähigkeiten oder Programme im Internet aufzurufen und anzuschauen.

    Digitaler Zwilling der Schweiz für die Immobilienbranche
    Zusätzlich zu den massgeschneiderten Dienstleistungen für einzelne Bauprojekte stellt Nomoko eine Plattform zur Verfügung, die einen digitalen Zwilling der gesamten Schweiz mit einer smarten Suchmaschine für Immobilien kombiniert. Damit lassen sich etwa Städte nach Adressen oder Stadtteilen durchsuchen, Liegenschaften im Umkreis eines gesetzten Punktes anzeigen oder Immobilien nach Projektkriterien filtern. Zu jeder Immobilie sind Details über Lage, Rechtsstatus, Marktleistung und Entwicklungspotenzial aufgelistet.

    Zur Person
    Lukas Nussbaumer ist seit 2021 als Sales & Key Account Manager bei der Nomoko AG tätig. Er ist verantwortlich für die Expansion der 3D-Services und der Nomoko Plattform im deutschsprachigen Raum der Schweiz. Vor seinem Eintritt in die Nomoko AG war Lukas Nussbaumer bei der Emch+Berger Gruppe in der Abteilung Netzplanung Telekommunikation für die Kundenakquise und das Management diverser strategischer Projekte zuständig.

  • Berechnung der Fixkosten so einfach wie nie

    Berechnung der Fixkosten so einfach wie nie

    Das wichtigste Kriterium bei der Immobiliensuche ist und bleibt der Preis. Das zeigt eine 2021 von Homegate erstellte Umfrage im Kanton Zürich. Das Thema Kosten sollten Umzugswillige bei einem Wohnortwechsel aber nicht nur in Bezug auf den zukünftigen Miet- oder Kaufpreis sowie die Nebenkosten im Auge behalten. Denn nicht allen ist bewusst, dass der Wohnort auch auf die Höhe von Steuern und Krankenkassenprämien einen grossen Einfluss hat. Hat man sich daher nicht von Beginn an auf einen bestimmten Ort festgelegt, kann ein Vergleich Kosten sparen und unliebsame Überraschungen verhindern.

    Zeitraubende Vergleiche der Fixkosten entfallen
    Die Fixkosten für einen oder mehrere mögliche neue Wohnorte auf eigene Faust zu recherchieren und zu berechnen, wird schnell sehr zeitraubend. Homegate hat dafür in Zusammenarbeit mit der Datenanalyse-Firma Novalytica AG den Online-Rechner «iLocator» entwickelt. Mit dem neuen Online-Rechner können schnell und kostenlos die wichtigsten Fixkosten in den gewünschten Schweizer Gemeinden verglichen werden. Zudem erhalten Nutzerinnen und Nutzer innerhalb von Sekunden grafische Darstellungen und Zahlen zur Entscheidungshilfe.

    Um zwei Schweizer Gemeinden zu vergleichen, müssen lediglich einige relevante finanzielle Daten erfasst werden, wie zum Beispiel das steuerbare Einkommen, die aktuelle Krankenkasse, der Zivilstand sowie ob man eine Immobilie mieten oder kaufen möchte. All das ist komplett anonym und ohne Login möglich. Petra Vetter, Business Development Manager bei Homegate, sagt: «Mit dem iLocator stellen wir unseren Nutzerinnen und Nutzern kostenlos ein sehr nützliches Hilfsmittel zur Verfügung, damit sie ihren nächsten Umzug aus finanzieller Sicht transparent beleuchten können.»

    Wohnkosten und Immobilieninserate vergleichen
    Mit der Dateneingabe berechnet und vergleicht der iLocator für die ausgewählten Gemeinden per Mausklick neben den ungefähren Kosten für Krankenkasse und Steuern auch die erfahrungsgemässen Fixkosten für eine Miet- oder Kaufimmobilie. Um die digitalen Wege möglichst kurz zu halten, können mit den Kostenaufstellungen auch gleich passende Immobilieninserate auf homegate.ch angezeigt werden. Oftmals werden bei der Wahl des Wohnorts aber auch weitere Faktoren mit einbezogen, wie beispielsweise Reisezeiten sowie die Nähe zu Familie und Freunden. Thomas Spycher, Partner der Novalytica AG, fügt hinzu: «Wir planen deshalb, das Angebot laufend auf die Bedürfnisse der Nutzerinnen und Nutzer auszubauen». Insgesamt erhält Homegate mit dem iLocator eine hilfreiche Entscheidungshilfe, ob es in der gewünschten Gemeinde auch freie Objekte gibt und ob sich ein Umzug in ein neues Zuhause finanziell rechnet.

  • Standort Baselland:Weltoffen, talentiert undmit ländlichem Charme

    Standort Baselland:
    Weltoffen, talentiert und
    mit ländlichem Charme

    Im Dreiländereck gelegen und bestens erschlossen
    Baselland bildet zusammen mit Basel-Stadt das Herzstück der trinationalen Wirtschaftsregion Basel, die einen grossen Teil der Nordwestschweiz umfasst und weit in das Südbadische und das Elsass reicht. Die enge Verflechtung mit Deutschland und Frankreich zeigt sich eindrücklich an den rund 60’000 Grenzgängern, die hier täglich in die Schweiz pendeln.

    Die trinationale Wirtschaftsregion ist mit allen Verkehrsmitteln bestens erschlossen: Aus der Luft über den nahe gelegenen EuroAirport, an Land durch die direkten Zugänge zum Autobahn- und Schienennetz und auf dem Wasserweg durch die Rheinhäfen Kleinhüningen (BS), Birsfelden (BL) und Muttenz (BL).

    Baselland liegt inmitten Europas, eingebettet in der pulsierenden Wirtschaftsregion Basel und ist gleichzeitig ein Taktgeber: Der Kanton zählt zu den weltweit führenden Standorten im Bereich der Life Sciences und der chemischen Industrie und setzt zunehmend Ausrufezeichen im Bereich der Industrie 4.0.

    Der Hafen von Birsfelden verbindet den Kanton Basel-Landschaft mit den Weltmeeren
    (Bild: Schweizerische Rheinhäfen).


    Top-Standort für Life Sciences
    Die Wirtschaftsregion Basel ist ein weltweit führender und höchst dynamischer Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionsstandort der Life Sciences-Branche. Um die traditionellen und führenden Basler Firmen Roche und Novartis entstand in den vergangenen Jahren ein wachsendes Geflecht von Unternehmen, Institutionen und spezialisierten Arbeitskräften. Ausschlaggebend für den anhaltenden Erfolg ist der stetige Austausch zwischen Forschung, Entwicklung und Industrie in einem einzigartigen Innovations-Ökosystem. Dieses zeichnet sich aus durch hunderte Firmen in der Life Sciences-Branche, mehrere Spitzenhochschulen für Life Sciences (Universität Basel, Fachhochschule Nordwestschweiz, Departement für Biosysteme der ETH), ausgezeichnete und in der Wirtschaft verankerte Berufsschulen sowie Forschungsinstitutionen wie das Schweizerische Tropen- und Public Health-Institut (Swiss TPH) oder das Centre Suisse d’Electronique et de Microtechnique (CSEM), das Unternehmen einen anwendungsorientierten Zugang zu Hochschulwissen eröffnet.

    Wie ein Konzentrat der gesamten Wirtschaftsregion wirkt das in Allschwil (BL) gelegene Bachgraben-Gebiet: Aufbauend auf der vor Ort verwurzelten Industrie und direkt an der Grenze zu Frankreich gelegen, wächst hier ein trinational vernetztes Ökosystem der Innovation. Im Bachgraben-Gebiet haben sich führende Unternehmen der Branche wie Viollier, Idorsia, Skan, Basilea und Johnson & Johnson beheimatet, Seite an Seite mit Forschungsinstitutionen wie dem Swiss TPH, dem CSEM und der Universität Basel – und es kommen laufend weitere dazu. Im Zentrum der aktuellen Arealentwicklung BaseLink (mehr dazu auf S.40), die insgesamt 75’000 Quadratmeter Boden umfasst, steht der kürzlich eröffnete Switzerland Innovation Park Basel Area Main Campus. Der Innovationspark bietet dank flexibel verfügbarer Büro- und Laborräumlichkeiten und der direkten Nachbarschaft zu den wichtigsten Akteuren der Branche ideale Bedingungen für visionäre Startups.

    Das BaseLink-Areal wächst rasant. Bis Ende 2023 sollen hier zusätzliche 3500 Arbeitsplätze entstehen (gegenüber Mai 2022). Und es gibt noch Platz für weitere Entwicklungen. Für architektonische Qualität sorgen unter anderem Herzog und de Meuron. Die renommierten Architekten und Pritzker-Preisträger sind auf verschiedenen Baufeldern engagiert. Sie bauten für den Entwickler Senn Resources den Main Campus und werden ebenfalls für Senn mit dem geplanten Gebäude Hortus in Sachen Nachhaltigkeit neue Massstäbe setzen. Durch die Verwendung von Materialien wie Holz, Lehm und Altpapier wollen sie einen Bau realisieren, der seine Erstellungsenergie innerhalb von nur 30 Jahren über die eigene PV-Anlage «zurückzahlen» kann.

    Der GETEC PARK.SWISS bietet hervorragende Rahmenbedingungen für die chemische Produktion. (Bild: ZVG)


    Infrastrukturstarker Standort für chemische Industrie
    Nebst der Forschung und Entwicklung ist Baselland ein wichtiger, tief verwurzelter und infrastrukturstarker Standort für die Chemie- und Life Sciences-Produktion. Aufgrund der Nähe zu den Salzvorkommen entstand in Pratteln 1844 die erste chemische Fabrik. Auch heute sind die Gebiete am Rheinufer bevorzugte Standorte dafür. Für die Chemie wurde eine besondere Infrastruktur geschaffen: Dedizierte Industrieareale, die Rheinhäfen mit Umschlagsplätzen für Gefahrengter und die Gleiswege der Hafenbahn. Das Aushängeschild der chemischen Produktion ist heute der GETEC PARK.SWISS, der grösste Park für die Chemie- und Life Sciences-Industrie in der Schweiz. Der Park bietet etablierten Unternehmen und Startups optimal angeschlossene Entwicklungsräume, eine betriebssichere Infrastruktur und umfassende Energiedienstleistungen für den Weg zur Klimaneutralität, beispielsweise mit innovativen Konzepten in den Bereichen Waste-to-Value, Waste-to-Energy, Waste Water Treatment und grüner Wasserstoff.

    Spannende Zukunftsaussichten für IT und Robotik
    Die florierende Branche der Life Sciences verschafft sowohl Zulieferbetrieben als auch weiteren Industrien den Boden, auf dem sie gedeihen können. So gewinnt etwa die Automatisierung – Stichwort Industrie 4.0 – in der Region zunehmend an Bedeutung. Sie kann gerade im Baselbiet auf einer langen Tradition der Feinmechanik, Uhrenindustrie und Medizinaltechnik aufbauen.

    So entsteht beispielsweise mit uptown- Basel in der Gemeinde Arlesheim (BL) ein internationales Ökosystem für die Industrie 4.0 – ein Entwicklungs- und Produktionsstandort auf 70’000 Quadratmetern Grundfläche mit schliesslich rund 2500 Arbeitsplätzen, an dem sich ausgewählte Technologieunternehmen und weitere Institutionen ansiedeln.

    the pioneer – das erste Gebäude von uptownBasel – mit attraktiver Dachterrasse. (Bild: zVg)


    Das erste Gebäude «the pioneer» wurde kürzlich offiziell eröffnet und ist schon fast vollständig vermietet. Hier findet sich nebst dem etablierten europäischen Technologiekonzern Bouygues Energies & Services ein Zentrum zur Abwehr von Cyberangriffen der Unternehmen Axians und Actemium. Zu den Mietern zählt auch Plug and Play, eine weltweit führende Innovationsplattform aus dem Sillicon Valley, die auf ein Netzwerk von 40’000 Startups zurückgreifen kann. Weiter hat die Straumann Group angekündigt, auf das Areal zu ziehen.

    Im Vordergrund stehen Industrieproduktion, Gesundheitswesen und Logistik sowie die Querschnittsfunktion Digitalisierung. Als Plattform für vernetzte Unternehmen treibt uptownBasel den branchen- und disziplinenübergreifenden Wissenstransfer voran und lässt dadurch gemeinsam Neues entstehen.

    Die Arealentwicklung überzeugt auch punkto Nachhaltigkeit. Die Dachterrasse des «pioneer» ist der attraktive Treffpunkt für die Mitarbeitenden und bietet Platz für viele einheimische Pflanzenarten. Ausserdem entsteht auf dem Areal eine neue Energiezentrale, die Abwärme und Biomasse für die Produktion von Wärme nutzt und die Vernetzung von 25 bestehenden Quartierwärmenetzen zum neuen Wärmeverbund Birsstadt ermöglicht.

    Belebendes Nebeneinander von Internationalität, Weltoffenheit und ländlichem Charme
    In Baselland treffen sich zwei Welten: Das von der Grenzlage und der nahen Stadt eingebrachte Internationale, Urbane und das lokal Entstandene, Ländliche. Diese Dimensionen sind die Grundlage für viele Standortqualitäten und bilden ein belebendes Nebeneinander. Ein Beispiel, welches diese Qualität verdeutlicht, ist die Ansiedlung der Uhrenindustrie im Waldenburgertal. Sie zeigt die lange Tradition bei der Verbindung des Ländlichen, Lokalen mit äusseren Einflüssen.

    Testfahrt auf der erneuerten Strecke der Waldenburgerbahn. (Bild: Archiv BLT)


    Dem Kanton Basel-Landschaft ist es ein Anliegen, auch die ländlichen Räume zu stärken. Deshalb investiert der Kanton etwa in die Erneuerung der 140-jährigen Waldenburgerbahn. Ab der Eröffnung im Dezember 2022 gelangt man im Viertelstundentakt und in modernster Infrastruktur von Liestal nach Waldenburg. Mit der Aufwertung der ÖV-Lebensader verspricht man sich auch neue Impulse für die Entwicklung des Tals. Dieses soll nicht urbanisiert, sondern seine besonderen Stärken gezielt in Wert gesetzt werden. Die Tradition des Erfindens und der Manufaktur im Tal soll wieder gestärkt und so eine auf die lokalen Gegebenheiten und Bedürfnisse ausgerichtete Entwicklung der bestehenden Gewerbeareale ermöglicht werden.

    Ein exzellenter Standort – auch für Sie?
    Der Kanton Basel-Landschaft ist mit seinen guten Rahmenbedingungen und dem spannenden wirtschaftlichen Umfeld ein exzellenter Standort für Unternehmen, Entwickler und Investoren – sowohl im internationalen, urbanen Raum mit dem Life Sciences-Schwerpunkt als auch im traditionellen, ländlichen Raum. Ergreifen Sie Ihre Chance und nehmen Sie mit der Standortförderung Baselland Kontakt auf

  • hoyou, die erste Schweizer Immobilientausch-Plattform ist live

    hoyou, die erste Schweizer Immobilientausch-Plattform ist live

    «In unserer langjährigen Erfahrung als Immobilienvermittler haben wir oft erlebt: Familien wachsen aus einer zu kleinen Wohnung heraus, ältere Menschen fühlen sich irgendwann in ihrem zu grossen Haus einsam oder können es nicht mehr bewerkstelligen. Diese sich suchenden Bedürfnisse zusammenzubringen, ist unser Ziel», erklärt hoyou Gründerin Christine Hegglin. Um den Suchenden auch persönlichen Support zur Plattform bieten zu können, bildet die Immobilienexpertin und Unternehmerin ein schweizweites Netzwerk an Tauschexperten aus. Aktuell sind es 17 ortsansässige Tauschexperten an 6 Standorten, alles hoyou zertifizierte und selbständige Immobilienmakler.

    Immobilien, die sonst nicht auf den Markt kommen
    Ebenfalls einzigartig soll die auf der Plattform angebotene Auswahl an Immobilien sein. «Wir haben die Erfahrung gemacht, dass viele mit ihrem Haus gar nicht erst auf den Markt gehen wollen, weil dort kaum attraktive Alternativen angeboten werden. Aus Angst, für sein Eigenheim nicht rechtzeitig einen Ersatz zu finden, warten sie erstmal ab. Wenn aber alle warten tut sich nichts auf dem Immobilienmarkt. Das Resultat ist ein ausgetrockneter Markt, obgleich viele verkaufswillige Eigentümer vorhanden sind.» Ein Teufelskreis, den die hoyou Gründerin mit einem attraktiven System, einfachen Funktionen und spannendem Storytelling durchbrechen will.

  • 94ème immoTable Suisse romande

    94ème immoTable Suisse romande

    Programme
    13h15 Ouverture des portes avec café de bienvenue
    14h00 Anne Cheseaux, allocution de bienvenue
    14h10 Mot de bienvenue de la représentation du canton de Vaud Qui vient vraiment ?
    14h20 Thierry Müller, HRS membre de la direction générale
    14h50 Stefan Zanetti, CEO et fondateur d’Allthings
    15h20 David Fähndrich et Dominique Perritaz Energie 360°
    dès 16h00 Buffet / apéritif avec beaucoup de temps pour des discussions personnelles


    Nous nous réjouissons de vous accueillir.

  • Künstliche Intelligenz zur Erreichung der Gasreduktion um 15%

    Künstliche Intelligenz zur Erreichung der Gasreduktion um 15%

    Die meisten Energie-Sparmaßnahmen verursachen einen erheblichen Kapitalaufwand – die KI von Arloid kann dagegen kostenlos implementiert werden, bis notwendige Einsparungen erzielt werden. Dies macht die KI-Lösung zu einer der günstigsten und einfachsten Möglichkeiten für EU-Staaten, den Energieverbrauch ohne Vorabkosten erheblich zu senken. Sobald Einsparungen festgestellt werden – dies ist üblicherweise nach 30 Tagen der Fall – kann eine prozentuale Gebühr berechnet werden.

    Eine Reduzierung des Energieverbrauchs lässt sich durch eine Reihe einfacher Schritte erreichen: Zunächst wird ein virtuelles Gebäude erstellt, das zu dem identisch ist, in dem Einsparungen erzielt werden sollen. Der digitale Gebäude-Zwilling verfügt dabei über gleiche Baumaterialien, Lage, Klima und Personal-Eigenschaften. Die KI erstellt daraufhin eine Reihe von Simulationen auf Grundlage der Live-Daten des realen Gebäudes. Der komplette Vorgang benötigt rund einen Monat.

    Die KI reguliert daraufhin selbstständig und kontinuierlich die Heiz-, Lüftungs- sowie Kühleinstellungen und führt so zu direkten, realen Einsparungen. Bisher wurden dafür notwendige Einstellungen von Gebäudetechnikern oder Hausverwaltern vorgenommen, was im Vergleich deutlich mehr Zeitaufwand erfordert. Die Automatisierung durch KI spart damit nicht nur Energie und Geld ein, sondern verbessert zugleich auch die Steuerung und den Bedienkomfort.

    Die KI von Arloid nutzt Deep Reinforcement Learning, um den Betrieb von HLK-Systemen in einer Vielzahl von Gebäuden über ein sicheres Virtual Private Network (VPN) automatisch zu verwalten. Die von der KI ausgeführten Regulierungen basieren dabei auf der Grundlage von Verstärkungsverhalten und Echtzeitdaten, um eine schnellere Optimierung und bessere HLK-Leistung zu erreichen. Durch die Steuerung jedes HLK-Geräts im System und die Aufteilung des Gebäudes in Heiz- und Kühlmikrozonen stellt arloid.ai mehr Kontrolle über die Umgebung und besseren Benutzerkomfort bereit.

    Die Technologie gewinnt nicht nur in Europa, sondern weltweit an Bedeutung, mithilfe der sich direkte Einsparungen auf schätzungsweise über 56 Mio. qm2 Fläche erzielt lassen. Dazu zählen Immobilien und Geschäftsgebäude wie u.a. Einzelhandel, Hotels, medizinische Zentren bis hin zu Lagerhäusern. Durch die Reduzierung des Gebäude-Energieverbrauchs kann so unmittelbar den Auswirkungen von Energieversorgungsproblemen, höheren Preisen und Inflation entgegengewirkt werden.

    KI sollte deshalb EU-weit weit oben auf der politischen Agenda stehen, um die Mitgliedsstaaten dabei zu unterstützen, ihre freiwilligen Gasreduktionsziele von 15 % zu erreichen. Es ist nicht so schwer zu erreichen, wie es zunächst erscheint, weil neue Technologien mit sehr wenig Aufwand eine wichtige Rolle dabei übernehmen können. In jeden Fall ist es ein offensichtlicher und erreichbarer erster Schritt in Richtung EU-Ziele und bietet jenen Ländern eine bessere Option an, die gedimmtes Licht und kürzeres Duschen empfehlen.

    Weitere Information unter: arloid.com

  • Gemeinsame Sache mit intelligenter Mandatszugangslösung

    Gemeinsame Sache mit intelligenter Mandatszugangslösung

    Ein Wechsel der Immobilienverwaltung birgt in der Praxis einige Tücken, wenn es um die Übergabe der umfangreichen Dossiers geht. Vor allem wenn die neue Verwaltung mit digitalen Dossiers arbeitet, ist dies mit sehr grossem manuellem Aufwand verbunden. Denn die in Papierform oder als PDF vorhandenen Dokumente müssen von der alten Verwaltung in die firmeneigene Ablagestruktur überführt werden. Oftmals werden digital vorhandene Dokumente sogar ausgedruckt und wieder eingescannt, um dann sortiert, reorganisiert und neu katalogisiert zu werden. Die Mandatszugangslösung, welche gemeinsam entwickelt wurde, deckt dabei den Gesamtprozess von einem allfälligen Scanning über die automatische Klassifizierung und Verschlagwortung der Dokumente bis zur zielgerechten Übergabe in das digitale Archiv ab.

    Künstliche Intelligenz als Kernkomponente
    Im Kern besteht die Mandatszugangslösung aus einer Logik auf Basis von künstlicher Intelligenz, welche vorab auf die immobilienspezifischen Dokumente sowie die verwaltungseigene Ablagestruktur antrainiert wurde. Mit der Mandatszugangslösung wird nun jeder Mandatszugang reibungslos und schnell ins designierte Zielsystem überführt. Aufgrund des hohen Automatisierungsgrades kann ein beschwerlicher und mühsamer Prozess neu sehr schlank und weitestgehend automatisiert umgesetzt werden. Die Arbeitsvorbereitung für das Scanning kann auf ein Minimum reduziert werden, was zu wertvollen Zeitersparnissen führt.

    «Mit dem neuen Mandats Zugangsprozess haben wir zusammen ein grundlegendes Problem in der Bewirtschaftung gelöst. Ganz egal, ob die Dokumente in physischer oder digitaler Form übergeben werden, haben wir nun eine einfache und smarte Lösung, wie wir alle Dokumente in die von uns gewünschte Form automatisch und praktisch ohne manuellen Aufwand ins revisionssichere Archiv überführen können», erklärt Martin Frei, Chief Digital Officer bei VERIT Immobilien AG.

    Deutlicher Mehrwert für die Branche
    Da der digitale Mandatszugang in der ganzen Branche ein grosses Problem darstellt und es noch keine automatisierte End-to-End-Lösung im Markt gibt, lancieren die beiden Firmen zudem den digitalen Mandatszugang für Dritte, welcher die aufgebaute Mandatszugangslösung allen anderen Branchenteilnehmern als Service zur Verfügung stellt. Die Branche kann somit von der geleisteten Vorarbeit profitieren und ihre eigenen Mandatszugänge – ob analog, digital oder hybrid – zukünftig mit der gleichen Lösung bewerkstelligen. Das ist ein Mehrwert für die gesamte Branche und schliesst eine Lücke, die momentan noch sehr weit aufklafft und immer relevanter wird, je mehr Verwaltungen ebenfalls digitale Dossiers führen.

    Stefan Röösli, Account Manager Real Estate bei Arcplace: «Gemeinsam konnten wir in diesem Projekt fortschrittliche Technologien zu einer Gesamtlösung zusammenfügen. Die KI-Technologien werden dabei nicht nur als Buzzwords, sondern konkret und als zentrale Komponente für einen Alltagsprozess angewendet. Wir sind überzeugt, mit dieser Lösung der Immobilienbranche das Leben einfacher machen zu können.»

  • Houzy verdoppelt Nutzerzahl

    Houzy verdoppelt Nutzerzahl

    Houzy wächst rassant. Vor Kurzem habe sich der 100’000. Wohnungseigentümer auf der gleichnamigen Plattform des PropTech-Jungunternehmens aus Zürich registriert, schreibt Houzy in einer Mitteilung. Erst vor einem Jahr hatte das 2017 gegründete Start-up den Anstieg seiner Nutzer auf 50’000 vermeldet. Die Zahl der auf der Plattform digital erfassten Häuser und Wohnungen legte im selben Zeitraum von 70’000 auf 144’000 zu.

    Auf der Plattform Houzy werden Daten intelligent verknüpft und daraus Empfehlungen für Wohneigentümer abgeleitet. Beispielsweise kann dort errechnet werden, wann die Heizung saniert und wie viel Geld dafür auf die Seite gelegt werden soll. Auch eine Immobilienbewertung gehört zum Angebot von Houzy. Registrierten Nutzenden steht zudem eine kostenlose Beratung zur Verfügung.

    In den letzten Wochen habe das Unternehmen nun seine Plattform überarbeitet und neue digitale Werkzeuge integriert, erläutert Houzy. Konkret können Wohneigentümer nun die Nachfrage für ihre Immobilie prüfen, den entsprechenden Verkaufspreis optimieren und die Grundstücksgewinnsteuer für alle Schweizer Kantone berechnen. Als wichtigste Neuerung streicht Houzy die neue Immobiliensuchfunktion der Plattform heraus. Hier würden alles grossen Immobilienplattformen durchsucht und die Inserate „mit wertvollen Zusatzinformationen“ ergänzt. Als Beispiele für solche Zusatzinformationen werden in der Mitteilung eine neutrale Marktwertschätzung sowie Energieeffizienz, Energiespar- und Solarpotenzial und Sanierungsbedarf des Objekts genannt.

  • Siemens lanciert KI-basierte Suite für klimaneutrale Gebäude

    Siemens lanciert KI-basierte Suite für klimaneutrale Gebäude

    Siemens Smart Infrastructure bringt eine offene, interoperable und vollständig cloud-basierte Smart-Building-Suite auf den Markt, informiert die in Zug ansässige Siemens-Tochter in einer Mitteilung. Die verschiedenen Interessengruppen wie Gebäudenutzer, Immobilieninvestoren, Immobilienunternehmen und Facility-Manager können ihre Gebäudedaten aus unterschiedlichen Quellen auf Building X digital vereinen, heisst es dort weiter. Die Smart-Building-Suite kann die Software anderer Anbieter integrieren, verfügt über eine Reihe auf Künstlicher Intelligenz basierender Applikation und integrierte Cybersicherheit.

    „Wir können jetzt alle Daten, die von Systemen in intelligenten Gebäuden erzeugt werden, in einem einzigen Datenpool zusammenführen“, wird Matthias Rebellius in der Mitteilung zitiert. Damit liessen sich „intelligente Gebäude schneller realisieren“ womit die „Vision von autonomen, klimaneutralen Gebäuden“ näher rücke, so das Vorstandsmitglied der Siemens AG und CEO von Smart Infrastructure. „Building X schafft messbare datenbasierte Resultate in Bezug auf Effizienz, Leistung und Nutzererfahrung.“

    Derzeit stehen auf Building X ein Energiy Manager, ein Operations Manager, ein Security Manager und ein 360° Viewer bereit. Die Suite kann in Form von Software als Dienstleistung im Abonnement bezogen werden. Darüber hinaus bietet Siemens mit den Xcelerator Building Services ein auf Building X basierendes Programm an, bei dem Siemens die Verantwortung für das Erreichen von Kundenzielen übernimmt. Als Beispiele werden in der Mitteilung unter anderem die Senkung der Energiekosten und die Optimierung der Anlagen genannt.

  • Google eröffnet Innovationzentrum in Zürich

    Google eröffnet Innovationzentrum in Zürich

    Google hat seinen fertigen Campus Europaallee am 27. Juni offiziell eingeweiht, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Erste Teile des Campus hat Google bereits 2019 bezogen. Nun ist der aus mehreren Gebäuden bestehende Komplex fertiggestellt.

    Der kalifornische IT-Riese ist seit 2004 in Zürich präsent. Mittlerweile sind rund 5000 Personen aus mehr als 80 Nationen für Google in der Schweiz tätig. Ein Teil von ihnen ist auch auf dem zweiten Google-Standort auf dem Hürlimann-Areal untergebracht. 2023 will Google an der Müllerstrasse in Zürich ein weiteres Bürogebäude mit 15’000 Quadratmetern beziehen. Die Zürcher Niederlassung ist bereits jetzt das grösste Entwicklungszentrum des IT-Riesen ausserhalb der USA.

    Bei der Büroeröffnung war auch Bundespräsident Ignazio Cassis präsent. „Ich gratuliere Ihnen zur Eröffnung des Innovations-Centers aus zwei Gründen: Erstens: Weil Sie es tun und der Innovation einen so hohen Stellenwert beimessen. Und zweitens: Weil Sie es in der Schweiz tun“, sagt er laut Redetext. Dass Google in Zürich investiert, unterstreiche auch, dass sich der Standort von einer Bankenmetropole zu einem digitalen Hub entwickele.

    Google Schweiz ist unter anderem an der Entwicklung von Internetdiensten wie der Suche, Google Assistant, Google Maps, Gmail oder YouTube beteiligt. Zürich ist derzeit etwa der grösste Sitz des YouTube-Entwicklungsteams neben dem Hauptsitz im kalifornischen San Bruno. Ausserdem entstand beispielsweise Google Maps wesentlich in der Schweiz. Google arbeitet hier auch mit Partnern wie SBB oder PubliBike zusammen, um Mobilitätsdienstleistungen besser auf Google Maps abzubilden. Bis 2030 will Google nämlich alle seine Dienste CO2-frei betreiben. Google selbst arbeite bereits seit 2007 CO2-neutral.

    „In Zürich wird qualitativ hochwertige Arbeit geleistet, und das ist der Hauptgrund für das nachhaltige, organische Wachsen des Standorts. Gerade die Schweiz bietet bisher sehr gute Rahmenbedingungen“, wird Google-Technologiechef Urs Hölzle zitiert. Google wolle künftig weiter in Zürich wachsen.

  • Negative Auswirkungen des Ukraine-Krieges auf die Immobilienbranche in der Schweiz

    Negative Auswirkungen des Ukraine-Krieges auf die Immobilienbranche in der Schweiz

    Der Ukraine-Krieg hat globale, wirtschaftliche Auswirkungen. Wie spürt man ihn im hiesigen Immobilienmarkt? Dieser Frage ist PriceHubble mit einer Umfrage unter Immobilienfachleuten aus allen Bereichen der Immobilienwirtschaft nachgegangen.

    55 Prozent der Immobilienfachleute, welche an der aktuellen Studie «Auswirkungen des Ukraine-Krieges auf die Immobilienbranche in der Schweiz» teilgenommen haben, sind der Meinung, dass sich die Ukraine-Krise in den nächsten zwölf Monaten negativ auf ihr Unternehmen auswirken könnte. 31 Prozent finden, dass es keine Auswirkung abzeichnen wird. 14 Prozent der Antwortenden sehen demgegenüber eine positive Entwicklung für ihr Geschäft.

    Gründe für eine Veränderung sind, laut der Befragten, der Anstieg der Baukosten, die steigenden Hypothekarzinsen sowie ein stagnierender oder abnehmender Käufermarkt. So kommentiert ein Immobilienverwalter: «Der Anstieg der Materialkosten und der Lieferzeiten wirkt sich sowohl auf die Baustellen als auch auf die Einkaufspreise aus. Infolgedessen werden die Käufer auf bereits vorhandene Waren zurückgreifen und Bauprojekte aufgeben.»

    Generell sehen mehr Immobilienfachleute (28 Prozent) einen Rückgang in der Anzahl der Mandate in den nächsten zwölf Monaten, als einen Anstieg (17 Prozent). Über 55 Prozent der Befragten rechnen mit keiner Veränderung in der Anzahl der Mandate.

    50 Prozent der Antwortenden sind der Meinung, dass Projekte aufgrund des Ukraine-Krieges nicht verschoben werden. 9 Prozent rechnen mit einer Verschiebung um bis zu 6 Monate, 12 Prozent mit einem Aufschub von 6 bis 12 Monaten, 26 Prozent von 12 bis 18 Monaten, 2 Prozent mit einer Verschiebung der Projekte um 18 bis 24 Monate und weitere 2 Prozent sogar um bis zu 24 bis 30 Monaten.

    Entwicklung Luxusimmobilien schwer voraussehbar
    Bei den Luxusimmobilien geben 34 Prozent der Befragten an, dass sie einen Anstieg der Preise erwarten. Demgegenüber meinen 31 Prozent, dass mit einem Rückgang zu rechnen ist. 35 Prozent sind der Meinung, dass sich die Preise in diesem Segment nicht verändern.

    Viele der Befragten geben in der Kommentarspalte zu dieser Frage an, dass sie einen Rückgang beim generellen Interesse von Objekten dieses Segments erwarteten. Andere sind der Meinung, dass Luxusimmobilien krisenresistent seien und die starke Nachfrage bestehen bleibe. Auch sind viele überzeugt, dass das Angebot stabil bleibe.

    «Luxusimmobilien in der Schweiz, insbesondere an exklusiven Lagen, werden tendenziell immer Abnehmer finden (aus dem Inland wie auch Ausland) und deshalb kann es sein, dass die Preise dafür gleich bleiben oder allenfalls steigen können», kommentiert ein Makler.

    Preisentwicklung von energieeffizienten Objekten bleibt spannend
    Bei der Frage, ob eine stärkere Preisänderung beim Kauf für Immobilien mit einer hohen Energieeffizienzklasse (A oder A+) zu erwarten sei, herrscht ein Unentschieden: 50 Prozent sagen «Ja» und 50 Prozent sagen «Nein».

    Zur Nachfrage nach Immobilien mit einer hohen Energieeffizienzklasse seit Beginn der Ukraine-Krise geben 68 Prozent der befragten Immobilienfachleute an, dass sie keine Veränderung feststellen. «Aber sie wird kommen, die Menschen werden langsam sensibel dafür», wurde diese Frage von einem Immobilienverwalter kommentiert. So meinen 32 Prozent der Befragten, dass die Nachfrage bereits gestiegen ist.

    Bezüglich Mietpreise für Immobilien mit hoher Energieeffizienzklasse (A oder A+): Hier gaben 69 Prozent der Teilnehmenden an, dass es keine Veränderungen geben wird. 31 Prozent erwarten demgegenüber eine Veränderung.

    Weitere Ergebnisse, beispielsweise zur Auswirkung der steigenden Hypothekarzinsen, zur Entwicklung von Mieten oder Verkaufspreisen von Wohnimmobilien können der kompletten Studie entnommen werden.

  • Das Schweizer Proptech Unternehmen Immowise bietet seine Lösung in der Deutschschweiz an

    Das Schweizer Proptech Unternehmen Immowise bietet seine Lösung in der Deutschschweiz an

    Eigentumswohnungen in der Schweiz: Eine Branche, die über die Digitalisierung nur gewinnt
    Schweizer Immobilien bekommen die Wende zur Digitalisierung direkt zu spüren, denn die wichtigsten Akteure der Branche haben das Tempo zur Effizienzsteigerung jährlich beschleunigt. Die Schweiz stellt mit seinen 1,4 Millionen Besitzern* (darunter mehr als 445.000** Eigentumswohnungen) letztendlich einen wichtigen Markt für Immowise dar.

    Die digitale Lösung von Immowise ist einfach zu implementieren und passt sich jeder Art von Stockwerkeigentum an. Durch die Anbindung an die wichtigsten in der Branche verwendeten ERPs ist die Plattform vollständig in die von den Agenturen initiierte Digitalisierungsstrategie integriert. Das schlanke Kostenmanagement eignet sich auch für kleine Strukturen und selbstverwaltete Stockwerkeigentümergemeinschaften.

    Ein Büro in Zürich im Dienste der Stockwerkeigentümergemeinschaften in der Deutschschweiz
    Mit der Büroeröffnung in Zürich will Immowise den Verwaltungen, selbstverwalteten Stockwerkeigentümergemeinschaften oder auch unabhängigen, lokalen Verwaltern eine Lösung anbieten, um die Arbeitslast mit einer Plattform, die sich bereits in der Westschweiz bewährt hat, zu vereinfachen und zu verringern. Bis 2022 wurden damit schon rund 20 GVs für über 500 Stockwerkeigentümer abgehalten. Bis 2023 will nun Immowise alle Schweizer Regionen abdecken. Zudem wird die Plattform mit zusätzlichen Modulen wie dem internen Nachrichtendienst für Stockwerkeigentümer, dem Vergleich von Kostenvoranschlägen und der Budgetverwaltung erweitert.

    Die Entwicklung von Immowise in der Deutschschweiz wird mit der Ernennung von Teresa Astorina zur Direktorin mit Sitz in der Region Zürich abgerundet. Als anerkannte Expertin im Immobiliensektor, in dem sie seit über 25 Jahren tätig ist, übernimmt sie die Proptech-Führung mit dem erklärten Ziel, die Verwaltung von Stockwerkeigentümergemeinschaften in der gesamten Schweiz mittels Digitaltechnik umzustellen.

    Sebastian Chiappero, Geschäftsführer von Wise.swiss, der Muttergesellschaft von Immowise, ergänzt: „20 Monate nach der Gründung von Immowise eröffnet die Einstellung einer Direktorin einen weiteren Schritt, die flächendeckende Einführung von Immowise zu gewährleisten. Ich freue mich sehr, dass Teresa in dieser Position zu uns gestossen ist. Ihre langjährige Erfahrung in der Immobilienbranche und ihre Kompetenzen im Bereich der Strategie-Entwicklung sind allesamt Pluspunkte für Immowise“. Sie war unter anderem auch in der Geschäftsleitung oder in führenden Positionen in Firmen wie Credit Suisse, m3 Real Estate, Privera oder EPM tätig.

    Teresa Astorina betont: „Die Zukunft der Immobilienbranche liegt in der Digitalisierung. Ich bin sehr stolz darauf, die Entwicklung einer „Swiss made“-Lösung begleiten zu können, die einen echten Service in der Verwaltung von Stockwerkeigentum in der Schweiz bietet.»

    Portrait von Teresa Astorina hier zum Download

    Über Immowise
    Immowise wurde 2021 gegründet und ist die erste Schweizer Lösung für die Digitalisierung von Stockwerkeigentümerversammlungen. Diese in der Schweiz entwickelte und gehostete Anwendung hilft Verwaltern und Stockwerkeigentümern bei der Vorbereitung, Verwaltung und Nachbearbeitung von Versammlungen. Sie ergänzt die 2020 lancierte Software wise.swiss der EPwise AG, die öffentlichen Verwaltungen und Unternehmen eine Reihe von digitalen Kommunikations- und Event-Organisationstools (eventwise, partnerwise und fundwise) bietet. https://wise.swiss/de/immowise/
    Hauptsitz Immowise: Neuenburg
    Niederlassungen: Genf, Zürich

  • Popety.io expandiert in die Deutschschweiz

    Popety.io expandiert in die Deutschschweiz

    Popety.io ist auf digitale Lösungen für die Akquisition von Immobilien spezialisiert. Konkret hat das PropTech mit Sitz in Plan-les-Ouates ein digitales Werkzeug für die Sammlung und Verarbeitung von Immobiliendaten entwickelt. Nach erfolgreicher Etablierung in der Westschweiz will Popety.io nun auch den Deutschschweizer Markt erschliessen. Dazu hat Popety.io bereits ein erstes Büro in Zürich eingerichtet.

    Die Gruppe Vaudoise Versicherungen unterstützt Popety.io bei seinen Expansionsplänen. „Popety.io revolutioniert mithilfe von künstlicher Intelligenz den Schweizer Immobilienmarkt“, wird Stefan Schürmann, Leiter Corporate Development und M&A bei der Vaudoise, in einer entsprechenden Mitteilung des Versicherungsunternehmens zitiert. „Wir beobachten Innovationen im Immobiliensektor genau und sind überzeugt vom Entwicklungspotenzial des Jungunternehmens im Deutschschweizer Markt.“

    Bereits vor zwei Jahren habe Popety.io den ersten Preis beim Real Estate & New Technology Award gewonnen, heisst es weiter in der Mitteilung. „Mit den Vaudoise Versicherungen können wir uns weiterentwickeln und an Glaubwürdigkeit gewinnen“, wird Popety.io-Gründer Thibault Clément dort zitiert. Das PropTech nimmt zudem am The Big Handshake teil. Der Kongress für Immobilienfachleute findet am 21. Juni in Schlieren ZH statt.

  • Miromico stellt 26’000 Klimasensoren für Ecco2 her

    Miromico stellt 26’000 Klimasensoren für Ecco2 her

    Ecco2 erhöht sein Produktionsvolumen von über 11’000 in den vergangenen zwei Jahren auf 26’000 Klimasensoren. Als Anbieter intelligenter Lösungen für Gebäude will das Unternehmen mit Sitz in Givisiez damit den Verbrauch von Heizeenergie senken. Hergestellt werden diese Sensoren von der Zürcher Hightech-Firma Miromico, die auf Entwicklungsdienstleistungen für integrierte Schaltungen, elektronische Systeme und das Internet der Dinge fokussiert ist. Wie es in einer Medienmitteilung heisst, ist Miromico seit Jahren „der vertrauenswürdige Hardware-Hersteller“ von Ecco2.

    Mit dem vergrössterten Produktionsvolumen will Ecco2 laut seinem Head of Operations, Alain Wagnières, „ab 2023 Energieeinsparungen von bis zu 4’000’000 Quadratmeter beheizter Fläche in Angriff nehmen. Mit dieser Produktionsleistung kann Ecco2 seine Vision erfüllen, bis zum nächsten Winter jährlich 50’000’000 Kilowattstunden an Energie einzusparen.“

    In der Schweiz hat Ecco2 in diesem Jahr bei der Jahresveranstaltung der Immobilienfachleute, Rent Switzerland, den Prix d’Innovation in der Kategorie Digital gewonnen. Ausserdem wurde das Unternehmen mit dem Swisscom IoT Climate Award 2022 in Silber ausgezeichnet.

  • FHNW stärkt Institut für Digitales Bauen

    FHNW stärkt Institut für Digitales Bauen

    Das Institut für Digitales Bauen der FHNW hat Eder Martinez als Professor gewonnen. Die inhaltlichen Schwerpunkte seiner Lehre werden einer Mitteilung zufolge die Bereiche digitale Zwillinge und Information Lifecycle sein. „Wer künftig digital unterstützt und bedürfnisorientiert bauen will, muss Informationen zielgerichtet erheben, automatisieren, abbilden und verarbeiten können“, erklärt Manfred Huber, Leiter des Instituts, den Hintergrund des Schwerpunkts.

    Martinez hat seinen Master- und Doktortitel in Bau- und Umweltingenieurwesen an der University of California, Berkeley (UCB) erlangt. Er war unter anderem als Bauingenieur und Spezialist für Zusammenarbeitsprozesse an Baustellen in Chile und Ecuador tätig. Ausserdem hat er auch Firmen wie Hilti und Implenia bei digitalen Bauprojekten unterstützt.

    Die FHNW hat das Institut für Digitales Bauen erst 2018 gegründet. Seither ist es den Angaben der Hochschule zufolge stark gewachsen. Mit Martinez werde in diesem Jahr bereits die zweite Professorenstelle im Bereich Informationsmanagement besetzt.

  • MIPIM 2022: Zwischen Wunsch und Wirklichkeit

    MIPIM 2022: Zwischen Wunsch und Wirklichkeit

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    Vom 15. bis 18. März fand die MIPIM 2022 statt – und sie stand fern der Brancheneuphorie von vor drei Jahren unter dem Eindruck eines knapp 2.000 Kilometer entfernten Konfliktes. Während die Ukraine zumindest noch mit einem, meist verwaisten, Stand zumindest optisch vertreten war, gab es von Russland oder russischen Städten kaum eine Spur. Lediglich einige augenfällige Lücken im Messe-Raumprogramm liessen darauf schliessen, dass es auch hier kurzfristig Absagen gegeben hatte.

    Die Zinsen steigen wieder…
    Auch die Branchen-Buzz-Words ESG, Impact Investing und Zinsniveau waren vielerorts Teil der Gespräche. Allein von der Federal Reserve Bank in den USA erwartet man nun noch dieses Jahr weitere Zinsschritte, die am Jahresende Leitzinsen von knapp unter zwei Prozent bringen würden. Der Markt geht davon aus, dass auch weitere Zentralbanken (UK, EU, CH) dem, wenn auch zeitversetzt, folgen. Für die Schweiz heisst das: Negativzinsen werden schon bald wieder der Vergangenheit angehören. Bei den zehnjährigen Bundesobligationen wurde denn auch schon am Messe-Mittwoch (16. März 2022) ein Wert von 0,425 Prozent erreicht – ein Niveau, welches zuletzt Ende 2014 verzeichnet worden war.

    … und wie weiter mit der Dekarbonisierung?
    Auch das Thema nachhaltige respektive grüne Investments war in vielen MIPIM-Panels und -Diskussionen vertreten. Doch auch wenn hier inzwischen viele Möglichkeiten zur Nachhaltigkeitsmessung sowie Zertifikate und Labels vorhanden sind: Die kommenden Jahre werden die Bau- und Immobilienwirtschaft auf vielen Ebenen herausfordern. Allein auf Seiten der Energieträger ist dem Wandel fort von den fossilen hin zu den erneuerbaren eine weitere Dimension mit dem Ukraine-Russland-Konflikt dazugekommen. Nun gilt es, in die Bestrebungen der Immobilienbranche hinsichtlich Dekarbonisierung die Faktoren Öl und Gas neu zu bewerten. Ob dies am Ende dazu führt, dass Öl- und Gasheizungen hierzulande früher ins Alteisen kommen werden, bleibt abzuwarten.

    Abschied von alten Zöpfen
    In den traditionellen Asset-Klassen zeichnen sich zudem weitere markante Veränderungen ab. Die althergebrachten Immobilien-Klassifizierungen wie Wohnen, Büro und Retail werden diverser. Dies zeigten schon die vergangenen Jahre dank Online-Shopping, Coworking und Coliving. Dass sich auch Neues in der Hotellerie tut zeigte beispielsweise das Hospitality-Forum am Messe-Donnerstag. Swiss Life Asset Managers rief dort die neue Investmentklasse Camping aus und überlegt gar die Auflage eines eigenen Fondsprodukts in diesem Bereich. Generell lässt sich sagen: Die Sterne-Klassifizierungen verlieren bei den Hotelnutzern an Wichtigkeit, im Vordergrund steht mehr und mehr das aussergewöhnliche Erlebnis, besondere Standorte und Reisen nahe an der Natur und an den Menschen vor Ort.

    Propel-Awards für Newcomer
    Auf der Immobilienmesse in Cannes wurden in diesem Jahr auch die vier Gewinner des PropTech-Wettbewerbs Propel gekürt: Aus den 20 Finalisten wurden centralF (Optimierungstool für Arbeitsplätze) in der Kategorie Daten, Apricot (Leasing für Eigenheimkäufer) in der Kategorie Investment, OakTree Power (Bedarfsoptimierung bei Gebäudeenergien) in der Kategorie Nachhaltigkeit und Parametric Solutions (Softwarelösung für Projektentwicklungen) in der Kategorie Nutzererfahrung prämiert. Ein Schweizer Proptech-Startup war in dem global aufgestellten Competition nicht vertreten.

    Schweizer Projekt siegt im MIPIM-Wettbewerb
    Dafür gab es aber am Abend des Messe-Donnerstag einen Preis für ein herausragendes helvetisches Bauprojekt: In der Kategorie «Best Cultural and Sports Infrastructure» wurde das Musée Atelier Audemars Piguet in Le Brassus ausgezeichnet. Die von der dänischen Bjarke Ingels Group (BIG) entworfene Museumserweiterung umfasst eine neue Glasstruktur, die sich mittels zwei Spiralbauten in die Landschaft integriert. Im Inneren bietet das Museum einen Einblick in die Geschichte der Uhrenindustrie im Vallée de Joux.

    25-Jahres-Jubiläum der Schweizer Messestände
    Etwas zum Feiern hatten in diesem Jahr auch die beiden Schweizer Netzwerke Swiss Circle für die Deutschschweiz und Horizon Léman für die Westschweiz. Die Messestand-Organisatoren und -Initianten Roman H. Bolliger und Yves de Coulon freuten sich, vom MIPIM-Veranstalter RX zum 25-Jahres-Jubiläum Glückwünsche sowie zwei «Geburtstagskuchen» überreicht zu bekommen. Die Übergabe fand im Anschluss an das MIPIM-Event «Forum Suisse» statt, wo Schweizer Branchenakteure von Swiss Prime Site, Mobimo, M3 und Wüest Partner zum Thema «Mobilität und ihre Folgen für die Immobilienwirtschaft» diskutierten. Mehr als 50 Unternehmungen aus der Schweiz nutzten im 2022 die beiden Messe-Plattformen Swiss Circle und Horizon Léman für den internationalen Austausch an der Côte d’Azur.

  • Datenkompetenz: ein No Brainer!

    Datenkompetenz: ein No Brainer!

    «Daten sind das neue Gold» – so vernehmen wir es seit Jahren. Vor dem Hintergrund einer zunehmenden Komplexität von Sachverhalten und Anforderungen werden in Unternehmen quer durch alle Branchen Datenanalysten rekrutiert und entsprechende Teams aufgebaut. Daten per se führen aber noch zu keinen Lösungen. Es gilt vielmehr eine Strategie daraus abzuleiten – dafür braucht es nicht nur die intelligente Verknüpfung von Daten sondern auch entsprechende Marktkenntnis und die Analyse in einem bestimmten Kontext.

    Wie kann nun das Marktbedürfnis besser ermittelt und passender Wohnraum entwickelt und gebaut werden? Die Digitalisierung hat hier für die Planung und den Bau von Immobilien viele Möglichkeiten hervorgebracht. Mit entsprechenden Tools – beispielsweise von Luucy, Archilyse oder PriceHubble, um nur einige zu nennen – können Prozesse und Entscheidungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette vereinfacht und beschleunigt werden: von der Akquisition geeigneter Grundstücke, über die Entwicklung und Vermarktung, bis hin zur Bewirtschaftung der Objekte. KI-basierte Technologie kommt hier immer öfter zum Einsatz.

    Die «Hard Facts» sind sicher die Basis für datenbasierte Auswertungen. Aber Entwickler wünschen sich auch zunehmend «weiche Kennzahlen» als Ergänzung für ihre Entscheidungen, beispielsweise eine Information zur Zufriedenheit der Bewohner. Letztlich zählt natürlich sehr wesentlich der Erfahrungswert – die besten Entscheidungen sind bekanntlich die, bei denen auch das «subjektive Bauchgefühl» stimmt. Denn auch bei der besten Datengrundlage gilt: am Ende entscheidet immer der Mensch.

    Mehr Impulse zum Thema finden Sie hier: https://proptechmarket.net/impulse

  • Zürich lanciert Plattform MeinQuartier.Zuerich für mehr Mitsprache

    Zürich lanciert Plattform MeinQuartier.Zuerich für mehr Mitsprache

    Die Stadt Zürich lanciert eine Online-Plattform zur stärkeren Vernetzung und Einbindung der Menschen in ihren Quartieren. Auf MeinQuartier.Zuerich sollen die Bewohner Informationen aus und über ihre Stadtteile erhalten und mit Vereinen und Gemeinschaftszentren sowie Nachbarn in Kontakt treten können, heisst es in einer Medienmitteilung.

    MeinQuartier.Zuerich basiert auf der quelloffenen Software Decidim, die bereits verschiedene Städte weltweit einsetzen. Hierzulande verwenden Genf, Lausanne und Luzern die Open Source Software. Die Kosten für Aufbau und Betrieb von MeinQuartier.Zuerich belaufen sich für die Stadt Zürich auf rund 175’000 Franken bis zum Ende der Pilotphase Ende 2023.

    Die Quartierplattform ist das Ergebnis eines Mitwirkungsprozesses zwischen der Stadtentwicklung und den Stadtteilen aus dem Jahr 2019. Daraus ging eine digitale Plattform für die Quartiere „als ein wichtiges Anliegen aus diesem Prozess hervor“, heisst es in der Medienmitteilung. Sie umfasst unter anderem Funktionen wie das Publizieren von Informationen, Veranstaltungen und Blogeinträgen sowie das Durchführen von Umfragen.

    Eingebunden in den Entstehungsprozess waren vier Quartiervereine, die Zürcher Gemeinschaftszentren sowie weitere Organisationen. „Der Kontakt zur Bevölkerung ist für uns sehr wichtig. Wir erhoffen uns, dass wir unsere Arbeit mit digitalen Umfragen und Ideensammlungen noch besser und vor allem breiter im Quartier abstützen können“, wird Balz Bürgisser, Präsident des Quartiervereins Witikon in der Medienmitteilung zitiert.

    Vereine und Organisationen können sich über ein Formular auf der Internetseite anmelden und an einer Infoveranstaltung am 29. März teilnehmen.