Kategorie: Unternehmen

Unternehmen – Immobiliennews zu Firmen, Strategien, Innovationen & Marktbewegungen der Schweizer Immobilienbranche.

  • Swisspower lanciert Plattform für lokale Stromgemeinschaften

    Swisspower lanciert Plattform für lokale Stromgemeinschaften

    Die Stadtwerke-Allianz Swisspower AG lanciert eine Plattform für lokale Elektrizitätsgemeinschaften (LEG). „Mit dem Swisspower LEGhub bieten wir Stadtwerken und Energieversorgern eine elegante Lösung für die administrative Abwicklung von lokalen Elektrizitätsgemeinschaften, welche sonst viel Zeit und Ressourcen binden würde“, wird Orlando Gehrig in einer Medienmitteilung zitiert, Leiter Kooperationen & Innovation bei Swisspower. An dem Projekt beteiligen sich Energie Thun AG, Eniwa AG, IWB, Regio Energie Solothurn und das Stadtwerk Winterthur. Der LEGhub soll in die Systeme von Energieversorgern integriert werden. Die damit erzielte Automatisierung und Digitalisierung der Abläufe senke den zusätzlichen administrativen Aufwand der Energieversorger erheblich.

    Der LEGhub greife die Idee auf, Stromproduzenten sowie Verbraucherinnen und Verbraucher näher zusammenzubringen, um bei der gegenseitigen Stromversorgung zu kooperieren. „Der Swisspower LEGhub ist für uns als Stadtwerk Winterthur die ideale Lösung zur effizienten Abwicklung von LEG und zur einfachen Unterstützung unserer Kundschaft“, sagt Pascal Berchtold, Leiter Messwesen Services, Stadtwerk Winterthur.

  • Schneeabschmelzung und Wirtschaftlichkeit in der Praxis bei PVT-Module

    Schneeabschmelzung und Wirtschaftlichkeit in der Praxis bei PVT-Module

    In ihrer prämierten Bachelorarbeit an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften untersuchen Fabian Maag und Marc Willi das Potenzial von photovoltaisch-thermischen Modulen zur Steigerung der Winterstromproduktion. Die PVT-Module der Sunmaxx PVT GmbH nutzen eine Flüssigkeitserwärmung, um Schnee von den Modulen abzuschmelzen und so den Stromertrag zu erhöhen. Ihre Messungen zeigen, dass durch das gezielte Abschmelzen des Schnees die Stromproduktion im Winter um durchschnittlich 34 % gesteigert werden kann.

    Effizienz durch Schneeabschmelzung
    Die Untersuchung ergab, dass die Kombination aus höherer Eintrittstemperatur und kontinuierlichem Abschmelzen während des Schneefalls besonders effektiv ist, um Schneebedeckungen zu minimieren. Diese Methode bewährt sich vor allem in schneereichen Regionen und auch in tieferen Lagen, da der zusätzliche Stromertrag die benötigte Schmelzenergie stets übersteigt.

    Wirtschaftliche Rentabilität
    Die Wirtschaftlichkeitsanalyse zeigt, dass sich die Mehrkosten für die Installation einer PVT-Anlage durch das Abschmelzen von Schnee ab einem Strompreis von 0,39 CHF/kWh amortisieren. Somit sind die PVT-Module nicht nur technisch, sondern auch wirtschaftlich attraktiv, insbesondere in Regionen mit hohem Schneefall.

    Anerkennung und Förderung junger Talente
    Für ihre praxisorientierte und zukunftsweisende Arbeit wurden Maag und Willi mit dem regionalen Siemens Excellence Award ausgezeichnet und sind für den nationalen Siemens Excellence Award 2025 nominiert. Gerd Scheller, Country CEO von Siemens Schweiz, betont die Bedeutung der Förderung junger Talente: «Mit dem Excellence Award möchten wir junge Menschen motivieren, sich mit wissenschaftlichen Themen zu beschäftigen, die in der Praxis umsetzbar sind.»

    Zukunftsperspektiven im Bereich MINT
    Der Siemens Excellence Award ist Teil des Programms «Future Creators», das den Dialog mit dem Nachwuchs fördert und junge Talente im Bereich MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) unterstützt. Gerd Scheller unterstreicht: «Mit diesem Engagement begleiten wir junge Menschen in ihrer Entwicklung und Ausbildung und unterstützen sie dabei, ihre Zukunftschancen zu nutzen.»

    Die Arbeit von Maag und Willi bietet wertvolle Einblicke in die Anwendung von PVT-Modulen zur Effizienzsteigerung der Winterstromproduktion. Ihre Erkenntnisse tragen nicht nur zur wissenschaftlichen Diskussion bei, sondern bieten auch praktische Lösungen für die Herausforderungen der Energiewende.

  • Manor zieht ins Jelmoli-Haus

    Manor zieht ins Jelmoli-Haus

    Im Februar 2023 entschied Swiss Prime Site, das Jelmoli-Haus umzubauen und nachhaltig weiterzuentwickeln. Ziel ist es, die Retailflächen an die aktuellen Marktbedürfnisse anzupassen und das Gebäude zukunftsfähig zu machen. Mit Manor hat Swiss Prime Site nun einen langfristigen Mieter gefunden, der die Attraktivität des Hauses und der unteren Bahnhofstrasse nachhaltig sichern wird.

    Ein inspirierendes Einkaufserlebnis im Herzen von Zürich
    Manor wird eine Fläche von rund 13’000 m² anmieten und voraussichtlich 2027 das Erdgeschoss, das Untergeschoss sowie das erste Obergeschoss übernehmen. Hier wird Manor einen «Flagship Store» eröffnen, der direkt von der Sihlstrasse und Seidengasse zugänglich sein wird. Roland Armbruster, CEO von Manor, verspricht ein inspirierendes Einkaufserlebnis mit einem vielseitigen und kuratierten Produktangebot in den Bereichen Fashion, Beauty, Home & Living. Ein vielfältiges Restaurationsangebot wird das Einkaufserlebnis abrunden.

    Neue Büroflächen und Gastronomieangebote
    Nach dem Umbau werden die oberen Geschosse des Jelmoli-Hauses rund 20’000 m² Büroflächen bieten, die eine neue Topadresse in der Zürcher Innenstadt darstellen. Diese Büroflächen werden durch ein breites Gastronomie- und Freizeitangebot ergänzt. Auf der neu konzipierten Dachterrasse entstehen weitere Räumlichkeiten für Gastronomieangebote.

    Partnerschaft zwischen Swiss Prime Site und Manor
    Der langfristige Mietvertrag zwischen Swiss Prime Site und Manor ist ein bedeutender Schritt für beide Unternehmen. Manor wird sich auch an den Investitionen für den Umbau beteiligen, um attraktive Verkaufsflächen zu schaffen. Während des Umbaus und auch danach bleiben bestehende Mietverhältnisse, insbesondere mit dem Fitnessclub Holmes Place, bestehen. Holmes Place wird sein Angebot auch während der Umbauphase für die Kundschaft offenhalten. Mit Manor und Holmes Place sind somit bereits rund die Hälfte der Flächen vor Baubeginn vermietet.

    Ein einzigartiger Begegnungsort für Zürich
    René Zahnd, CEO von Swiss Prime Site, betont: «Unser prioritäres Ziel war es, das Jelmoli-Gebäude als einzigartige Destination und offenen Begegnungsort zu erhalten. Mit dem Einzug der Warenhausgruppe Manor und ihrer langjährigen Tradition wird das Jelmoli-Haus für Zürich und die Zürcher Bevölkerung mit neuem Leben gefüllt und wird über die Stadtgrenzen hinaus strahlen.»

    Die grösste Warenhausgruppe der Schweiz
    Manor, die grösste Warenhausgruppe der Schweiz, ist in allen Landesteilen vertreten und beschäftigt rund 7’500 Mitarbeitende. Zur Manor Gruppe gehören 59 Manor Warenhäuser, 27 Manor Food Supermärkte und 23 Manora Restaurants. Das Unternehmen verfolgt eine Omnichannel-Strategie, die Online-Shop und Services verknüpft. Manor wirtschaftet nachhaltig profitabel und gehört zur Maus Frères Holding, zu der auch führende Lifestyle-Marken wie Lacoste zählen.

    Die Neupositionierung des Jelmoli-Hauses durch den Einzug von Manor markiert einen wichtigen Schritt für die Zukunft der Zürcher Bahnhofstrasse und unterstreicht die Bedeutung von Swiss Prime Site in der nachhaltigen Stadtentwicklung.

  • Industriegelände in Serrières wird zum Neuenburger Innovationspark

    Industriegelände in Serrières wird zum Neuenburger Innovationspark

    Der Staat und die Stadt Neuenburg haben in Zusammenarbeit mit der Caisse cantonale d’assurance populaire und der Etablissement cantonal d’assurance et de prévention einen Industriekomplex an der Rue des Usines in Serrières erworben. Ziel ist es, dort einen neuen Innovationspol zu entwickeln und zu betreiben. Zu diesem Zweck wurde die Aktiengesellschaft Usinnove SA gegründet, an der der Staat mit 40 % und die Stadt Neuchâtel mit 20 % beteiligt sind. Die restlichen Aktienanteile halten die CCAP und die ECAP. Der Industriekomplex umfasst 7.000 m² Fläche und kann fast 400 neue Arbeitsplätze schaffen.

    Zentrale Rolle der Microcity SA
    Der neue Standort wird von der Microcity SA verwaltet und betrieben. Die Einrichtung eines Kompetenzzentrums für Diagnostik und verwandte Technologien ist vorgesehen, das Unternehmen aus den Bereichen Diagnostik und Automatisierung als Drehscheibe dient. Ein Teil des Komplexes wird zu einem Wirtschaftszentrum umfunktioniert, das mit Laborinfrastruktur ausgestattet ist und ein kollaboratives Projektumfeld für Grossunternehmen, KMUs und Start-ups bietet.

    Stärkung des Neuenburger Innovationsclusters
    Der erworbene Industriekomplex soll die Position Neuenburgs im Schweizerischen Innovationspark weiter stärken. Der Standort Serrières bietet Potenzial für die Erweiterung des Neuenburger Innovationsclusters und ermöglicht die langfristige Sicherung eines Industriestandortes. Neuenburg wird somit sein Angebot erweitern und seinen Platz als Innovationszentrum festigen.

    Strategische Nutzung von Altgebäuden
    Der Kauf des Industriekomplexes ist Teil einer Strategie des Staates, alte Gebäude für industrielle Leichtbauaktivitäten zu nutzen. Diese Politik zielt darauf ab, Start-ups, KMUs, Grossunternehmen und Forschungszentren an einem Standort zusammenzuführen, um die wirtschaftlichen Herausforderungen des Kantons zu bewältigen. Ähnliche Projekte sind bereits an den Standorten Rue Jaquet-Droz 7 in Neuenburg und Hôtel-de-Ville 7 in Le Locle umgesetzt, wo ebenfalls Spitzenaktivitäten in der angewandten Forschung stattfinden.

    Ein bedeutender Schritt für Neuenburg
    Der Erwerb des Industriekomplexes in Serrières und die geplante Umwandlung in ein Innovationszentrum sind ein bedeutender Schritt für die wirtschaftliche Entwicklung Neuenburgs. Durch die enge Zusammenarbeit von Staat, Stadt und institutionellen Partnern wird die Region gestärkt und die Grundlage für zukünftige Innovationen geschaffen.

  • Erfolgreiche 32. Fachmesse für die ÖGA 2024

    Erfolgreiche 32. Fachmesse für die ÖGA 2024

    Vom 26. bis 28. Juni 2024 besuchten zahlreiche Fachleute die ÖGA, um die neuesten Entwicklungen im Garten- und Landschaftsbau, öffentlichen Grün sowie Gemüse- und Beerenbau zu entdecken. Die Messeleitung zieht ein positives Fazit: Die 409 Ausstellenden lobten die hohe Qualität des Fachpublikums, die Besucherfrequenz und die hervorragende Organisation der Veranstaltung. Besonders geschätzt wurden die Live-Maschinendemos und die Möglichkeit, Geräte vor Ort zu testen. Auch die einzigartige Parkatmosphäre trug zum Erfolg der Messe bei.

    Stimmen der Ausstellenden
    Rolf Schüpbach von der Ricoter Erdaufbereitung AG betonte: «Die ÖGA ist der Treffpunkt der Grünen Branche. Wir schätzen den offenen und ehrlichen Austausch und die Möglichkeit, unsere Neuheiten zu präsentieren. Für uns ist es auch eine Gelegenheit, unseren Kunden zu danken.» Jürg Schwab von der Robert Aebi Landtechnik AG ergänzte: «Dass wir unsere Maschinen draussen präsentieren können, macht für uns die ÖGA aus. Dazu die Möglichkeit, gute Kundenkontakte mit Entscheidungsträgern zu pflegen und neue Kunden kennenzulernen. Für uns ist die ÖGA die schönste aller Messen.»

    Innovationskraft und Auszeichnungen
    Die Innovationskraft der Branche war auf der ÖGA 2024 deutlich sichtbar. Eine Fachjury wählte aus 37 angemeldeten technischen Neuheiten – so viele wie noch nie – neun Gewinner des Innovationsawards «Technische Neuheiten» aus. Zudem wurden vier neue Pflanzen mit dem Award «Neue Pflanzen» ausgezeichnet. Die Übergabe der Awards erfolgte durch Christian Stucki, Schwingerkönig und Sportler des Jahres 2019, im Rahmen der offiziellen Innovationsfeier. Über 180 geladene Gäste aus Wirtschaft, Politik und von den Ausstellenden nutzten die Gelegenheit zum Austausch und Networking.

    Konstante Besucherzahlen
    Die Messeleitung zeigte sich auch mit den Besucherzahlen zufrieden. Insgesamt wurden 20’350 Eintritte registriert, was vergleichbar mit der letzten Ausgabe im Jahr 2022 ist (20’600 Eintritte). Trotz eines verregneten Frühjahrs, das viele Gartenbauer und Produzenten in Verzug brachte, entschieden sich zahlreiche Fachleute für einen Besuch der ÖGA. Das Verhalten der Besucher war besonders erfreulich: Sie zeigten sich interessiert und kaufbereit. Auch der neue Standort des Baumaschinen-Sektors Nr. 10 wurde mehrheitlich positiv bewertet. Das kompaktere Messegelände führte zu einem veränderten Besucherstrom, ohne die Strassenseite wechseln zu müssen.

    Zukunft der ÖGA
    Die nächste ÖGA findet vom 24. bis 26. Juni 2026 statt. Als bedeutendste Fachmesse für den professionellen Gartenbau, das öffentliche Grün, den Kommunalbereich sowie den Gemüse- und Beerenbau richtet sie sich an Fachleute und Entscheidungsträger der Branche. Träger der Messe sind der Unternehmerverband Gärtner Schweiz, die Kantonale Gartenbauschule Oeschberg sowie die Schweiz. Zentralstelle für Gemüsebau

    Die erfolgreiche Durchführung der ÖGA 2024 unterstreicht die Bedeutung dieser Fachmesse für die Grüne Branche und lässt auf eine ebenso erfolgreiche Veranstaltung im Jahr 2026 hoffen.

  • Privera AG übernimmt Geschäftsaktivitäten der VERIT Immobilien AG

    Privera AG übernimmt Geschäftsaktivitäten der VERIT Immobilien AG

    Die Übernahme der Aktivitäten der VERIT Immobilien AG ermöglicht eine massgeschneiderte Lösung zur Fortführung der Dienstleistungen auf höchstem Niveau. Sowohl Kunden als auch Mitarbeitende profitieren künftig vom erweiterten Serviceangebot und dem Netzwerk und ihrer Muttergesellschaft, der PHM Group. Die bisherigen Kunden der VERIT werden weiterhin von ihren vertrauten Mandatsverantwortlichen betreut.

    Kontinuität und Qualität gesichert
    Andrin Waldburger, Verwaltungsrat der Avobis Group AG und der VERIT Immobilien AG, betont, dass die Veräusserung der Geschäftsaktivitäten die bevorzugte Lösung für alle Beteiligten darstellt. «Mit der Übernahme kann sichergestellt werden, dass die Dienstleistungen in der gewohnten Qualität fortgeführt werden können. Die Firma verfügt über das notwendige Knowhow und die Ressourcen, um unseren Kunden den gewünschten Service zu bieten und sämtliche Mandate nahtlos in der bestehenden Systemlandschaft weiterzuführen.»

    Strategische Erweiterung und Zukunftsorientierung
    Michael Stucki, CEO der Privera AG, ergänzt: «Die Übernahme der Kunden und Mitarbeitenden der VERIT Immobilien AG ist ein wichtiger Meilenstein, um ihre Stellung im Immobiliensektor weiter auszubauen und zukunftsorientierte Lösungen anzubieten. Das Unternehmen freut sich, zusammen mit den neuen Kollegen ein neues Kapitel in der Betreuung der Kunden und deren Immobilien aufzuschlagen.»

  • Neuer Fachverband «Baustoff Kreislauf Schweiz» gegründet

    Neuer Fachverband «Baustoff Kreislauf Schweiz» gegründet

    Die Fusion von arv Baustoffrecycling Schweiz und FSKB Fachverband der Schweizerischen Kies- und Betonindustrie wurde formalisiert. Rund 400 Mitglieder haben den neuen Verband «Baustoff Kreislauf Schweiz» ins Leben gerufen, der die Kräfte der beiden Branchen bündelt. Ziel ist es, Fachkompetenzen auszubauen, kommende Herausforderungen zu antizipieren und die Zukunft der Schweizer Bauwirtschaft aktiv mitzugestalten.

    Einheitliche Interessenvertretung für Kreislaufwirtschaft
    Als einzige Industrieorganisation der Bauwirtschaft vertritt «Baustoff Kreislauf Schweiz» die Interessen aller Beteiligten in der Kreislaufwirtschaft. Der Verband repräsentiert mehr als 1.000 Schweizer Kiesabbaustellen, Betonwerke und Recyclingstellen. In Zusammenarbeit mit Planungsbehörden wird er Rahmenbedingungen schaffen, um die nachhaltige Versorgung der Bauwirtschaft mit mineralischen Roh- und Baustoffen zu gewährleisten und die rund 100.000 Arbeitsplätze im Bauhauptgewerbe zu sichern.

    Fokus auf nachhaltige Kreislaufwirtschaft
    Der Verband setzt sich für die umweltfreundliche Nutzung mineralischer Rohstoffe ein, besonders angesichts der zunehmenden Ressourcenknappheit. Ziel ist es, Baustoffe im Kreislauf zu halten und innovative Technologien sowie Methoden für den Abbau und die Aufbereitung von Recyclingbaustoffen voranzutreiben. Die Zusammenarbeit mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen wird intensiviert, um ein Kompetenzzentrum für nachhaltige Bauwirtschaft zu schaffen.

    Ressourcensicherung und ökologische Integration
    Ein zentrales Anliegen von «Baustoff Kreislauf Schweiz» ist die Versorgungssicherheit mit mineralischen Rohstoffen und die fachgerechte Entsorgung von Rückbaumaterialien. Angesichts knapper werdender Flächen und steigender Schutzbestimmungen wird sich der Verband dafür einsetzen, dass Baustellen weiterhin mit hochwertigen Baustoffen versorgt werden. Zudem wird die ökologische Integration von Kiesgruben als Lebensraum für Flora und Fauna gefördert, indem nach Abbauende eine hochwertige Rekultivierung und Renaturierung der Flächen erfolgt.

    Breit aufgestellter Vorstand und Expertise
    Lionel Lathion, Präsident der Lathion Group SA, wird erster Präsident von «Baustoff Kreislauf Schweiz». Unterstützt wird er von Vize-Präsidenten Christoph Duijts, CEO der KIBAG, und Stefan Eberhard, Inhaber der stefan eberhard ag. Der 14-köpfige Vorstand deckt fachlich und regional ein breites Spektrum ab und wird die Zusammenarbeit mit den Kantonalverbänden intensivieren. Die neue Geschäftsstelle bündelt die Expertise und Erfahrung von 19 Mitarbeitenden aus verschiedenen Bereichen, um Politik und Behörden als kompetente Anlaufstelle zu dienen.

  • SMG führt AI-Label für visuelle Inhalte ein

    SMG führt AI-Label für visuelle Inhalte ein

    Die Gruppe hat ein AI-Label eingeführt, das alle AI-generierten visuellen Darstellungen in der Werbung kennzeichnen wird. Ziel dieses Labels ist es, die Nutzung von künstlicher Intelligenz im Marketing transparent zu gestalten und gleichzeitig die Effizienz und Kreativität der Kampagnen zu steigern. Ab sofort ist das Label auf der SMG-Webseite lizenzfrei verfügbar und downloadbar, sodass auch andere Unternehmen dieses für ihre AI-generierten Medien nutzen können.

    Interne Richtlinien für die Anwendung
    Um die korrekte Anwendung des neuen AI-Labels sicherzustellen, wurden interne Richtlinien entwickelt. Diese Richtlinien umfassen die Kennzeichnung fotorealistischer AI-generierter Inhalte und die Nutzung plattformeigener Funktionen zur Kennzeichnung, wie beispielsweise native Funktionen auf Instagram. Sollte eine solche Funktion nicht verfügbar sein, wird das eigene Label verwendet. Ein reduziertes Icon steht zudem für kleinere Formate zur Verfügung.

    Verantwortung und Effizienz
    Das Unternehmen präsentiert diese Initiative als wertvollen Beitrag zu ihrer Rolle als Pionierin in der Schweizer Digitalindustrie. Das Unternehmen setzt AI ein, um die Effizienz zu steigern, während es gleichzeitig verantwortungsvoll und transparent handelt. Das AI-Label wird ab sofort bei allen SMG-Marken verwendet.

    Erfolgreicher Start mit Homegate
    Die erste Kampagne, die das neue AI-Label bereits erfolgreich integriert hat, läuft aktuell für Homegate. Diese Kampagne zeigt, wie das Label in der Praxis angewendet wird und unterstützt die Transparenz gegenüber den Kunden.

    Mit dieser Einführung setzt SMG ein Zeichen für Transparenz und Innovation in der Nutzung von künstlicher Intelligenz in der Werbung.

  • Aargau und Thurgau gewinnen für Zürcher Firmen an Bedeutung

    Aargau und Thurgau gewinnen für Zürcher Firmen an Bedeutung

    Jedes Jahr wandern mehr Betriebe aus dem Kanton Zürich in andere Kantone ab, als von dort zuwandern. Im Mittel des Jahrzehnts von 2012 bis 2021 betrug der negative Saldo 116 Firmen. Das entspricht etwa einem Promille des Zürcher Bestands. Auch bezüglich der Zahl von Vollzeitstellen ist der Saldo zwar negativ, doch bezogen auf die 1,1 Millionen Stellen, die die Zürcher Wirtschaft 2021 angeboten hat, marginal. Das geht aus einer Analyse des Politikwissenschaftlers Peter Moser hervor, die die Zürcher Handelskammer veröffentlicht hat.

    Wird ein Betriebsstandort verlegt, so häufig in oder aus einem Nachbarkanton. Klar an der Spitze steht von 2012 bis 2021 mit 18 Prozent der zusammengezählten Betriebswanderungen der Aargau. Das könnte laut Moser auch daran liegen, «dass dessen Wirtschaftsgebiet, etwa im Limmattal, mit dem des Kantons Zürich zusammengewachsen ist». Es folgen die Tiefsteuerkantone Zug (16 Prozent) und Schwyz (13 Prozent) vor St.Gallen (10 Prozent) und der ebenfalls steuergünstige Thurgau (9 Prozent). Finanzdienstleister bevorzugen hingegen die Kantone Zug (40 Prozent) und Schwyz (25 Prozent).

    Für wegwandernde Zürcher Industrie-, Bau- und Logistikbetriebe ist der Aargau eine beliebte Destination. «Man profitiert von Netzwerkeffekten und für diese tendenziell flächenintensiven Wirtschaftszweige dürfte dort auch das Land noch etwas günstiger sein als im teuren Zentrum des Zürcher Metropolitanraums», so Moser. Dass dort wie im Thurgau die Produktionsfaktoren Boden und Arbeit vergleichsweise kostengünstig sind, hält er für den Hauptgrund dafür, dass insbesondere diese beiden Kantone als Zielkantone für wegwandernde Betriebe an Bedeutung gewonnen haben.

  • Tessiner Solarspezialist IngEne wird Teil von Swiss Solar Group

    Tessiner Solarspezialist IngEne wird Teil von Swiss Solar Group

    Die auf Solarlösungen spezialisierte IngEne aus dem Tessin ist der Swiss Solar Group beigetreten. Wie die Unternehmensgruppe in einer Medienmitteilung schreibt, kann sie nun in der gesamten Schweiz nachhaltige Energie zur Verfügung stellen. Der Zusammenschluss ist eine Investition in den Solarausbau mit dem Ziel eines einfacheren Zugangs zu sauberen smarten Energielösungen im Bereich Photovoltaikinstallationen und Mobilität.

    Die Swiss Solar Group ist laut der Mitteilung seit Gründung im Jahr 2013 stetig gewachsen. Wie sie mitteilt, sind seither mehr als 1300 Photovoltaikanlagen in Betrieb gegangen.

    Mit IngEne wachse die Swiss Solar Group um das technische Know-how von einem der besten Solarspezialisten des Landes. „Dank der Expertise werden wir unsere Produkte für Kundinnen und Kunden nochmals verbessern können. Saubere und smarte Energie für die ganze Schweiz ist jetzt möglich. Wir danken dem Team von IngEne und freuen uns auf die Zusammenarbeit“, wird Marc Preusche, CEO der Swiss Solar Group, zitiert.

    Im Tessin seien integrierte Solarpanels auf Dächern und Fassaden weit verbreitet. IngEne bediene dort neben privaten Haushalten auch Industrieunternehmen. Auf Fabrikdächern seien Anlagen mit einer Leistung über 1 Megawatt im Einsatz. Für die 55 Mitarbeitenden der IngEne habe die Kooperation keine Auswirkungen: Sie werden weiterhin autonom arbeiten, aber zusätzlich von Synergieeffekten der Gruppe profitieren, heisst es.

    Der Beitritt von IngEne setzt das Wachstum fort. 2023 sind bereits Younergy Solar aus Ecublens VD und der Energieversorger Seetal Solar aus Hitzkirch LU der Gruppe beigetreten.

  • BKW erwirbt Mehrheitsbeteiligung an HelveticWind

    BKW erwirbt Mehrheitsbeteiligung an HelveticWind

    Die BKW hat ihre Beteiligung an der Kooperation HelveticWind auf 60 Prozent erhöht. Die restlichen 40 Prozent verbleiben bei den Elektrizitätswerken des Kantons Zürich (EKZ). Diese strategische Entscheidung, die am 5. Juli 2024 unterzeichnet wurde, markiert eine bedeutende Neuausrichtung der Zusammenarbeit zwischen den Energieversorgungsunternehmen. Zuvor hielt die BKW 29 Prozent und EKZ 20,2 Prozent der Anteile an HelveticWind.

    Erfolgreiche Kooperation in Deutschland und Italien
    HelveticWind betreibt insgesamt sechs Windparks, vier davon in Deutschland mit einer installierten Leistung von 67 Megawatt (MW) und zwei in Italien mit 52 MW. Die BKW, die bereits als Serviceprovider für die Anlagen tätig ist, verfügt über umfassendes Know-how in der Wartung und Optimierung dieser Windparks. Mit dem Erwerb der Mehrheitsbeteiligung kann die BKW ihr Bestandsportfolio an erneuerbaren Energieerzeugungsanlagen weiter ausbauen.

    Zukunftsorientierte Planung und CO2-Neutralität bis 2040
    Margarita Aleksieva, Leiterin des Bereichs Wind & Solar bei der BKW, äußert sich begeistert über den Mehrheitserwerb: «Wir wollen die Energiewende in den kommenden Jahrzehnten mitgestalten und bis 2040 im Energiegeschäft CO2-neutral sein. In diesem Zusammenhang prüfen wir zudem das Repowering-Potenzial der sechs Windparks. Unser Ziel ist es, die bestehenden Flächen in Zukunft zu optimieren und unsere Energieausbeute dank neuster Technik zu erhöhen.»

    Dank an langjährige Partner und Ausblick
    Die BKW dankt den ausscheidenden Partnern Energie Wasser Bern, der Genossenschaft Elektra Baselland und SN Erneuerbare Energie für die langjährige Zusammenarbeit. Die Neustrukturierung der Kooperation ermöglicht es der BKW und EKZ, ihre Partnerschaft erfolgreich weiterzuführen und gemeinsam die Energiewende voranzutreiben.

    Historie und Ziele der HelveticWind Kooperation
    Die Kooperation HelveticWind wurde im März 2010 von Energie Wasser Bern und der BKW gegründet. Ursprüngliches Ziel war es, ein Windkraft-Portfolio mit über 100 MW installierter Leistung zu realisieren, was inzwischen übertroffen wurde. Zu den deutschen Windparks zählen Gross Welle, Lüdersdorf-Parstein, Sendenhorst und Wulkow, während in Italien die Windparks Ventisei und Eolo dazugehören.

    Mit der Mehrheitsbeteiligung an HelveticWind stärkt die BKW ihre Position im Bereich der erneuerbaren Energien und setzt einen wichtigen Schritt in Richtung einer nachhaltigen Energiezukunft.

  • Fünf Jahre digitale Offensive auf dem Bau

    Fünf Jahre digitale Offensive auf dem Bau

    Vor fünf Jahren, im Jahr 2019, startete eine Allianz aus mehr als einem Dutzend Arbeitgeberverbänden und drei Gewerkschaften das Informationssystem Allianz Bau (ISAB). Ziel war es, die Ergebnisse real erfolgter Kontrollen effizienter zu nutzen und so die Einhaltung der allgemeinverbindlichen Gesamtarbeitsverträge (GAV) sicherzustellen. Was mit Informationen zu rund 1000 Betrieben im Bauhauptgewerbe begann, hat sich mittlerweile zu einer umfangreichen Datenbank entwickelt, die Informationen von über 45.000 Betrieben enthält.

    Ein umfassendes digitales Arbeitsinstrument
    ISAB hat sich durch die Einführung der drei Module ISAB-Portal, ISAB GAV-Bescheinigung und ISAB Card als umfassendes digitales Arbeitsinstrument etabliert. Zum ersten Mal stehen branchen- und regionenübergreifend Informationen zur Verfügung, welche Firmen welchem Gesamtarbeitsvertrag unterstellt sind, ob sie kontrolliert wurden und ob notwendige Nachzahlungen geleistet wurden. Die Nutzung der ISAB GAV-Bescheinigung hat stark zugenommen: Während im Jahr 2019 3300 Abrufe verzeichnet wurden, stieg diese Zahl bis Februar 2024 auf über 59.000.

    Bedeutung für die Schweizer Bauwirtschaft und Politik
    ISAB spielt nicht nur eine zentrale Rolle in der Bauwirtschaft, sondern hat auch eine politische Dimension. Es ist das effektivste Instrument zum Schutz der hohen Schweizer Löhne. In der politischen Debatte, insbesondere im Kontext der EU-Verhandlungen, setzt ISAB ein starkes Zeichen gegen Forderungen nach zusätzlichen flankierenden Massnahmen, die die Unternehmer belasten könnten.

    Ein erfolgreiches digitales Transformationsprojekt
    Die digitale Offensive, die mit ISAB 2019 gestartet wurde, zeigt eindrucksvoll, wie digitale Tools die Effizienz und Transparenz in der Bauwirtschaft steigern können. Mit gesicherten Informationen zu mehr als 45.000 Betrieben und der breiten Nutzung der ISAB GAV-Bescheinigungen hat sich ISAB als unverzichtbares Werkzeug etabliert, das den hohen Standard der Schweizer Löhne schützt und die Einhaltung von GAVs sicherstellt.

  • Nachhaltiger Sonnenschutz im Olympischen Dorf

    Nachhaltiger Sonnenschutz im Olympischen Dorf

    Das französische Architekturbüro KOZ gehört zu den Hauptarchitekten, die mit dem Bau des Olympischen Dorfes in Paris beauftragt wurden. Bei der Beschattung im Quartier Belvédères des Dorfes setzt KOZ auf das Thurgauer Unternehmen Griesser. Der international aktive Entwickler von Sonnenschutzprodukten für Gebäude hat in Belvédères verschiedene Gebäude mit drei unterschiedlichen Sonnenschutzlösungen ausgestattet.

    Dabei kamen zum einen 265 Lamellenstore des Modells Lamisol 70 zum Einsatz, erläutert Griesser in einer Mitteilung. Vom Lamellenstoren-Modell Grinotex III wurden insgesamt sieben Einheiten verbaut. Vervollständigt wurde der Sonnenschutz durch 108 Rollläden des Modells Tradi PUR. Im Verbund schaffen die Sonnenschutzlösungen ein angenehmes Raumklima und tragen zur Einsparung von Heiz- und Kühlenergie bei.

    «Griesser hat sich mit seinen Qualitätsprodukten durchgesetzt», wird das Architekturbüro KOZ in der Mitteilung zitiert. «Zudem haben sich die Sonnenschutzprodukte bereits bei anderen Projekten von uns bewährt.» Beim Olympischen Dorf hat sich KOZ dabei für einen eigens von Griesser für das Projekt entwickelten metallischen Rosaton bei Lamellenstoren und Rollläden entschieden.

  • Generis AG führt Wirtschaftsförderung fort

    Generis AG führt Wirtschaftsförderung fort

    Da der aktuelle Leistungsauftrag mit der Generis AG per Ende 2024 ausläuft, entschied die Schaffhauser Regierung, das Mandat zur Führung der Wirtschaftsförderung und der Geschäftsstelle Regional- und Standortentwicklung frühzeitig öffentlich auszuschreiben. Im zweistufigen Ausschreibungsprozess setzte sich die Generis AG gegen ihre Mitbewerberin durch.

    Verlängerung des Mandats bis 2032
    Der neue Leistungsvertrag tritt ab dem 1. Januar 2025 in Kraft und endet am 31. Dezember 2032. Dies gewährleistet Kontinuität und Stabilität in der Standortentwicklung des Kantons Schaffhausen.

    Zukunftsorientierte Massnahmen
    Die Generis AG wird ihre erfolgreiche Arbeit fortsetzen, mit besonderem Fokus auf Digitalisierung und demographische Herausforderungen. Die enge Zusammenarbeit mit lokalen und regionalen Partnern bleibt dabei zentral.

    Vertrauen und Stabilität
    Der Schaffhauser Regierungsrat sieht in der erneuten Vergabe des Mandats an die Generis AG eine Bestätigung der bisherigen Erfolge und erwartet eine weitere Stärkung des Wirtschaftsstandortes Schaffhausen.

  • Fachkräftemangel – eine Branchenanalyse von SVIT Zürich

    Fachkräftemangel – eine Branchenanalyse von SVIT Zürich

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    Die Untersuchung der Rollenverteilung in der Bewirtschaftung und die Entwicklung spezialisierter Profile könnten den Frust bei der Verwaltung grosser Portfolios mindern. Insgesamt fordert der Fachkräftemangel im Immobiliensektor tiefgehende strukturelle Anpassungen, um die Arbeitsbedingungen und die Zufriedenheit der Fachkräfte zu verbessern. Ob die Branche diese Strategien erfolgreich umsetzen wird, bleibt abzuwarten.

    Strukturprobleme und Lösungsvorschläge
    Experten sind sich einig, dass es strukturelle Herausforderungen gibt, die schwer zu ändern sind. Dennoch gibt es zahlreiche Verbesserungsmöglichkeiten, wie etwa die Vereinfachung und Standardisierung von Prozessen, effiziente Systeme und intelligente Digitalisierungen. Darüber hinaus könnte die Förderung von Führungskompetenzen organisatorische Herausforderungen besser bewältigen. Ein verbessertes Konfliktmanagement und die proaktive Förderung von Talenten und Quereinsteigern sind weitere mögliche Schritte zur Bewältigung des Fachkräftemangels.

    Die Rollenverteilung in der Bewirtschaftung beleuchten
    Die Aufgabenbereiche der «Bewis» (Bewirtschafter) umfassen Tätigkeiten, die spezifische Fähigkeiten und Kompetenzen erfordern. Die Zuweisung dieser Aufgaben innerhalb eines Unternehmens wird massgeblich durch das Geschäftsmodell für die Bewirtschaftung bestimmt. Um den Frust im Umgang mit grossen Portfolios zu reduzieren, wurden vier unterschiedliche «Bewi»-Profile identifiziert und entsprechende Lösungsansätze entwickelt. Allrounder werden dabei von Juniors und Sachbearbeitern unterstützt. Ein effizienteres Unterstützungssystem könnte dazu beitragen, den Frust bei der Verwaltung grosser Portfolios zu verringern.

    Die digitale Bewirtschaftung fördert klare Prozesse, integrierte Systeme und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI). Eine fortschrittliche IT-Infrastruktur ist hierbei essenziell. Spezialisten und integrierte «Bewis» arbeiten in Teams mit anderen spezialisierten Fachleuten. Attraktive Karrierewege und komplementäre Kompetenzen sind hier wesentliche Erfolgsfaktoren. Ein eng definierter Aufgabenbereich könnte zudem dazu beitragen, den Arbeitsfrust zu mindern.

    Schlüssel zur Lösung des Fachkräftemangels
    Der Fachkräftemangel im Immobiliensektor ist ein vielfältiges und komplexes Problem, das tiefgehende strukturelle und organisatorische Anpassungen erfordert. Durch kluges Konfliktmanagement, gezielte Förderung von Talenten und die Anpassung von Rollen innerhalb der Bewirtschaftung können einige der bestehenden Herausforderungen angegangen werden.

    Es bleibt abzuwarten, wie die Branche diese Strategievorschläge umsetzt, um die Arbeitsbedingungen und Zufriedenheit ihrer Fachkräfte zu verbessern.

  • Festkörperbatterien aus Gestein

    Festkörperbatterien aus Gestein

    Forschende der DTU haben ein innovatives Material entwickelt, das Lithium in Batterien ersetzen könnte: Kaliumsilikat, ein weit verbreitetes Mineral, das aus gewöhnlichem Gestein gewonnen wird. Laut den Wissenschaftlern könnte diese Festkörperbatterie in etwa zehn Jahren eine umweltfreundliche, effiziente und sichere Alternative zu den aktuellen Lithium-Ionen-Batterien sein.

    Herausforderungen der aktuellen Lithium-Ionen-Batterien
    Lithium-Ionen-Batterien, die derzeit in Elektroautos eingesetzt werden, haben ihre Grenzen. Die Kapazität, Sicherheit und Verfügbarkeit von Lithium sind eingeschränkt. Der Abbau von Lithium ist nicht nur teuer, sondern findet oft unter fragwürdigen Bedingungen statt. Zudem ist das Metall relativ selten, was die Skalierung erschwert und den Übergang zu einer nachhaltigen Elektromobilität behindert.

    Angesichts des wachsenden Interesses an Elektroautos steigt der Bedarf an neuen, leistungsfähigen und umweltfreundlicheren Batterien. Dies erfordert die Entwicklung neuer Materialien für Anode, Kathode und Elektrolyt sowie innovative Batteriekonzepte. Forschende weltweit arbeiten daran, diese neuen «Rezepte» zu finden, um die Kohlenstoffemissionen des Verkehrssektors zu reduzieren.

    Der Durchbruch mit Kaliumsilikat als Festkörperelektrolyt
    Der Forscher Mohamad Khoshkalam von der DTU hat ein superionisches Material patentiert, das auf Kaliumsilikat basiert. Dieses Mineral gehört zu den häufigsten auf der Erde und ist in gewöhnlichen Steinen zu finden. Ein grosser Vorteil dieses neuen Materials ist seine Unempfindlichkeit gegenüber Luft und Feuchtigkeit, was es ideal für den Einsatz in Batterien macht.

    Das milchig-weisse, hauchdünne Material kann bei etwa 40 Grad Celsius Ionen leiten und bleibt dabei feuchtigkeitsbeständig. Diese Eigenschaften erleichtern die Skalierung und Produktion zukünftiger Batterien erheblich. Da das Material in einer offenen Atmosphäre und bei Raumtemperatur hergestellt werden kann, reduziert es die Produktionskosten erheblich. Zudem benötigt es keine teuren und umweltschädlichen Metalle wie Kobalt, die in aktuellen Lithium-Ionen-Batterien verwendet werden.

    Potenzial und Perspektiven
    Die Entwicklung der Kaliumsilikat-Festkörperbatterie könnte eine bedeutende Wende in der Elektroauto-Industrie darstellen. Durch die Nutzung weit verbreiteter, umweltfreundlicher Materialien könnte die Abhängigkeit von seltenen und umweltschädlichen Metallen reduziert werden. Dies würde nicht nur die Produktionskosten senken, sondern auch die Nachhaltigkeit und Effizienz der Batterien erhöhen.

    Die DTU-Forscher sind zuversichtlich, dass ihre Entdeckung in den kommenden Jahren zur Marktreife gebracht werden kann. Sollte dies gelingen, könnten Festkörperbatterien aus Gestein die Zukunft der Elektromobilität entscheidend prägen und einen grossen Beitrag zur Reduktion der Kohlenstoffemissionen leisten.

    Mit dieser bahnbrechenden Technologie zeigt sich einmal mehr, dass innovative Ansätze und Forschungsergebnisse entscheidend sind, um die Herausforderungen der modernen Welt zu meistern und nachhaltige Lösungen zu finden.

  • Optimale Prüfungsvorbereitung für angehende Immobilienschaffende

    Optimale Prüfungsvorbereitung für angehende Immobilienschaffende

    Die Mitgliederorganisationen SVIT Bern, SVIT Ostschweiz, SVIT Zentralschweiz sowie SVIT Zürich engagieren sich intensiv in der Ausbildung ihrer Lernenden. Ein hervorstechendes Beispiel dieser Bemühungen ist der von der Jugendkommission SVIT Young Zürich im Jahr 2017 ins Leben gerufene dreitägige «QV-Campus». Dieser Campus bietet den Lernenden eine optimale Vorbereitung auf das betriebliche Qualifikationsverfahren (Lehrabschlussprüfung).

    In diesen Tagen haben die Absolventen des diesjährigen Campus ihre Prüfungsresultate erhalten. Wie jedes Jahr schnitten die meisten Teilnehmer über dem Durchschnitt ab, was den Verband stolz und ihre hohe Ausbildungsqualität unterstreicht.

    Während des QV-Campus wurden die Teilnehmenden in branchenkundigen Lektionen ohne Notenbewertung geprüft, um gezielt ihre Wissenslücken zu identifizieren und zu schliessen. Die wichtigsten Prüfungsthemen wurden von erfahrenen QV-Prüfungsexperten unterrichtet. Zusätzlich stand die Bewältigung von Prüfungsangst sowie verschiedene Lerntechniken auf dem Programm. Bis zur Prüfung erhielten die Lernenden auf Wunsch weitere Unterstützung vor Ort oder über Zoom.

    Mit rund 40 teilnehmenden Drittjahr-Lernenden kann der «QV-Campus» als erfolgreich und gelungen betrachtet werden. Die hohe Motivation aller Beteiligten trug massgeblich zum positiven Verlauf bei. «Das hat mich wachgerüttelt!» kommentierte eine Teilnehmerin, die nun auch im Fach «Steuern» neue und spannende Erkenntnisse gewinnen konnte. Ein anderer Teilnehmer bemerkte: «Ich hab mir vorgenommen, vier Wochen vor dem QV intensiv zu lernen, aber nach dem QV-Campus weiss ich, dass dies nicht ausreicht.»

    Für viele Jugendliche stehen Aktivitäten wie Ausgang, Freunde und Sport im Vordergrund, und oft fehlen Motivation und Ehrgeiz für eine rechtzeitige und strukturierte Prüfungsvorbereitung. Genau hier setzt der QV-Campus an, indem er die Lernenden zur richtigen Planung anleitet und ihnen zeigt, dass Lockerheit und richtige Vorbereitung entscheidend für einen erfolgreichen Lehrabschluss sind.

    Nach dem Campus ist vor dem Campus.

    Bist du im 3. Lehrjahr und möchtest optimal auf das betriebliche Qualifikationsverfahren vorbereitet werden?

    Dann melde dich unter www.svit-young.ch für den QV-Campus 2025 an.

  • Neuer Geschäftsführer und Verwaltungsratswechsel bei der Standortförderung

    Neuer Geschäftsführer und Verwaltungsratswechsel bei der Standortförderung

    Lukas Huber wird die Greater Zurich Area AG (GZA) leiten. Der Verwaltungsrat der Standortmarketingorganisation hat den seit 2002 für sie tätigen Ansiedlungsexperten zum Nachfolger von Sonja Wollkopf Walt ernannt, informiert die GZA in einer Mitteilung. Wollkopf Walt wird die Standortförderung auf eigenen Wunsch per Ende 2024 verlassen. Eine symbolische Amtsübergabe soll am 20. August im Rahmen des 25-jährigen Jubiläums der GZA erfolgen.

    Lukas Huber ist 2002 als Analyst bei der GZA eingestiegen. Später übernahm der studierte Betriebsökonom die Verantwortung für den Bereich Life Sciences. Aktuell ist der designierte Geschäftsführer als COO und Marktverantwortlicher Asien für die Standortmarketingorganisation tätig.

    «Wir danken Sonja Wollkopf Walt für ihre langjährige, herausragende Arbeit und ihren immer 100-prozentigen Einsatz für die Greater Zurich Area AG», wird Balz Hösly, Verwaltungsratspräsident der GZA, in der Mitteilung zitiert. «Mit Lukas Huber wird die GZA den erfolgreichen Kurs weiterentwickeln und ihren Fokus auf Innovation, Nachhaltigkeit und eine starke Marktpräsenz ausbauen können.»

    In derselben Mitteilung gibt die GZA einen Wechsel im Verwaltungsrat bekannt. Dabei wird Reto Bleisch, Leiter des Amts für Wirtschaft und Tourismus des Kantons Graubünden, an die Stelle von Christoph Schärrer treten. Der Delegierte für Wirtschaftsförderung des Kantons Schaffhausen tritt turnusgemäss von seinem Posten zurück. «Diese Rochade ist Teil der Corporate Governance der GZA, welche eine Vielfalt von Perspektiven im Verwaltungsrat abbilden möchte», heisst es zum Wechsel in der Mitteilung.

  • ZIMEYSAVER – eine Zukunft für Meyrin, Satigny, Vernier

    ZIMEYSAVER – eine Zukunft für Meyrin, Satigny, Vernier

    Dieses wichtige Entwicklungsprojekt wird in enger Zusammenarbeit zwischen den betroffenen Gemeinden, der Stiftung für Industriegelände sowie verschiedenen Verbänden, Unternehmern und Bewohnern der Region durchgeführt. Diese Partnerschaft garantiert die Berücksichtigung der verschiedenen Interessen und die Schaffung eines harmonischen Zusammenlebens von Gewerbe- und Wohnflächen.

    Attraktive und erschwingliche Flächen
    Eine der grössten Herausforderungen des Projekts ist die Schaffung von attraktiven und diversifizierten Grundstücken und Immobilien zu erschwinglichen Preisen für produktive Aktivitäten. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der geschickten Integration von Gewerbe- und Wohnflächen, um eine kohärente und angenehme Umgebung für alle Beteiligten zu schaffen.

    Optimierung der Verkehrsinfrastruktur
    Die Verbesserung des Gütertransports und der Mobilität von Personen ist ein weiterer wichtiger Aspekt. Die geplanten Verkehrswege und die neuen Autobahnanschlüsse werden die Zugänglichkeit des Gebiets erheblich verbessern. Zwei Buslinien mit hohem Servicegrad werden ab 2024 eine bessere Verbindung zwischen dem Norden und dem Süden der Region ermöglichen.

    Umweltqualität und Wohnraum
    Der Schwerpunkt wird auf der Verbesserung der Umweltqualität durch die Schaffung von offenen und qualifizierten Räumen und der Bereitstellung neuer Einrichtungen für Unternehmen und Angestellte, wie Kindergärten, Restaurants und kleine Geschäfte, liegen.
    Die nächsten Schritte
    2024 wird die Entwicklung des Masterplans für gemischte Aktivitäten fortgesetzt und die Baugenehmigung für die „Bar de Montfleury“ sowie den neuen Autobahnanschluss eingereicht. Im nächsten Jahr ist geplant, eine öffentliche Übersicht über die Zonenänderungen und den Masterplan für das Industriegebiet Tuilire zu erstellen und mit den Arbeiten am Siedlungsweg am rechten Ufer zu beginnen. Bis 2031 sollen die Umsetzung des „Montfleury-Riegels“ und der Autobahnkreuz realisiert werden.

    Bisherige Erfolge
    Das Projekt hat bereits viele Meilensteine erfolgreich umgesetzt, darunter die Verabschiedung mehrerer Masterpläne und Investitionskredite sowie die Vorbereitung künftiger Entwicklungsphasen. So wurde der Masterplan für die Industrie- und Gewerbegebiete bereits im Mai 2022 vom Staatsrat verabschiedet.

  • Neuer unterirdischer Bahnhof in Genf – das grösste Bahnprojekt des 21. Jahrhunderts

    Neuer unterirdischer Bahnhof in Genf – das grösste Bahnprojekt des 21. Jahrhunderts

    Das endgültige Design des unterirdischen Bahnhofs in Genf wurde kürzlich festgelegt. Nach langen Beratungen einigten sich die beteiligten Partner – das Bundesamt für Verkehr (BAV), der Kanton Genf, die Stadt Genf und die SBB – auf die letzten Details, die eine erhebliche Kapazitätserweiterung ermöglichen werden. Der neue Bahnhof wird nicht nur zwei zusätzliche Unterführungen für Passagiere umfassen, sondern auch einen zweigleisigen Tunnel in Richtung Flughafen, was eine deutliche Verbesserung gegenüber dem ursprünglichen Projekt darstellt.

    Der Bahnhof Genf-Cornavin, der drittgrösste Bahnhof der Schweiz, spielt eine entscheidende Rolle im täglichen Pendlerverkehr, sowohl innerhalb des Landes als auch auf internationaler Ebene. Jeden Tag nutzen 156.000 Reisende und Passagiere den Bahnhof. Der neue unterirdische Teil, der Teil des Programms „Léman 2030“ ist, wird die Effizienz des Verkehrs im Genferseebecken und im Grossraum Genf erheblich verbessern. Es ist vorgesehen, mindestens drei zusätzliche Fernverkehrszüge pro Stunde und Richtung zu verkehren und die Taktung auf der Strecke La Plaine – Genf auf einen Viertelstundentakt auszubauen.

    Neben den neuen Durchgangsbereichen, die den Durchgang durch den Bahnhof erleichtern und den Zugang zu den Bahnsteigen vereinfachen, wurden auf Wunsch der Auftraggeber zusätzliche Studien durchgeführt. Diese Studien führten zu Lösungen, die die Kapazität des bestehenden Bahnhofs nach der Inbetriebnahme des unterirdischen Bahnhofs erhöhen. Es wird eine neue zentrale Unterführung und eine östliche Unterführung entlang der Rue des Alpes geschaffen. Die Planung der Modernisierung des bestehenden oberirdischen Bahnsteigs bleibt jedoch für ein späteres unabhängiges Projekt vorgesehen.

    Die Kosten und der Zeitplan für den neuen unterirdischen Bahnhof sind noch nicht endgültig festgelegt und werden voraussichtlich im Laufe des Jahres 2024 bekannt gegeben, wobei die öffentliche Ausschreibung voraussichtlich Ende 2027 erfolgen kann. Die Bauzeit für den unterirdischen Bahnhof wird auf etwa neun Jahre geschätzt, mit einem Budget von etwa 1,9 Milliarden Franken, die vom Bund, dem Kanton Genf und der Stadt Genf finanziert werden. Die angestrebte Inbetriebnahme ist für 2038 vorgesehen.

    Die Partner begrüssen den Fortschritt der Planung und erkennen die Fortschritte an, die im Rahmen ihrer Zusammenarbeit erzielt wurden. Gleichzeitig sind sie sich der zahlreichen Herausforderungen bewusst, die noch bewältigt werden müssen, um den Erfolg des Projekts sicherzustellen. Eine ausführliche Präsentation des Projekts ist für die zweite Hälfte des Jahres 2024 geplant, um einen detaillierten Überblick über die Fortschritte und die noch zu erledigenden Aufgaben zu geben.

  • Eislaufbahn in Tréfle Blanc von den Architekten des Büros Chabanne

    Eislaufbahn in Tréfle Blanc von den Architekten des Büros Chabanne

    Die Eislaufbahn Tréfle Blanc wurde als herausragendes Projekt im Rahmen des internationalen Architekturwettbewerbs ausgewählt. Die Architekten von Chabanne arbeiteten an diesem ehrgeizigen Projekt in Zusammenarbeit mit Partnern wie Architech SA, WSP-BG Ingénieurs Conseils, Ingeni, Oxalis und RR-A.
    Das Projekt „Tréfle Blanc“ umfasst eine Vielzahl von Attraktionen, darunter eine Hauptbahn mit über 8.600 Sitzplätzen, eine zusätzliche Eisbahn und großzügige Bereiche für VIPs, Catering und Ausstellungen auf einer Gesamtfläche von 2.700 m². Die Gestaltung der Außenanlagen und der umliegenden Bereiche wurde ebenfalls sorgfältig geplant, um eine nahtlose Integration zu gewährleisten.

    Besondere Aufmerksamkeit wurde der Ästhetik des Gebäudes gewidmet, insbesondere den skulpturalen Fassaden, die das dynamische Volumen des Gebäudes betonen. Die Architektur des Projekts spiegelt auch die Identität des Geneva-Servette Hockey Clubs wider, der symbolisch als Club des Adlernestes aufgenommen wurde.

    Nachhaltigkeit spielt ebenfalls eine entscheidende Rolle. Das Projekt setzt auf die Verwendung von umweltfreundlichen Materialien, wie Holz, das nicht nur für den Bau der Hauptbahn, sondern auch für die Rahmen der Eisbahnen verwendet wird. Darüber hinaus wird Energie aus erneuerbaren Quellen erzeugt, wie z.B. durch die Nutzung von Bodenenergie und Photovoltaikanlagen, um einen großen Teil des Energiebedarfs des Projekts zu decken.

    Das Projekt wurde auch durch die Integration von Grünflächen und 150 gepflanzten Bäumen bereichert, die nicht nur die Atmosphäre verbessern, sondern auch zur Förderung der Biodiversität und zur Schaffung angenehmer öffentlicher Räume rund um die Eisbahn beitragen.
    Mit „Trèfle blanc“ setzen die Architekten von Chabanne einen beeindruckenden Meilenstein in der Welt der Eisbahnen und bieten sowohl den Sportlern als auch den Besuchern ein außergewöhnliches Erlebnis.

  • Zehnder stärkt Lüftungsgeschäft in Spanien und Portugal

    Zehnder stärkt Lüftungsgeschäft in Spanien und Portugal

    Die Zehnder Group baut ihr Geschäft mit Wohnraumlüftungen in Spanien und Portugal aus. Den breiteren Zugang zu diesen beiden Märkten verschafft sich der international tätige Raumklimaexperte durch die Akquise der spanischen Firma Siber. Deren Verwaltung, Werk und Innovationszentrum befinden sich in Les Franqueses del Vallès nahe Barcelona, das Logistikzentrum in Madrid.

    Die Transaktion wurde laut einer Ad hoc-Mitteilung mit bestehenden Kreditlinien und vorhandenen liquiden Mitteln finanziert. Das Closing wird in den kommenden Wochen erwartet. Siber erwartet für das Geschäftsjahr 2024 einen Umsatz von rund 37 Millionen Euro bei einer EBIT-Marge auf dem Niveau des Lüftungssegments der Zehnder Group.

    Dies sei eine „einmalige Gelegenheit“, so die Zehnder Group. Denn das attraktive Produktportfolio von Siber sei ideal auf die südeuropäischen Kundenbedürfnisse abgestimmt und decke das mittlere Preissegment ab. „Dies unterstützt die Zehnder Group dabei, ihr Wachstum insbesondere in Spanien und Portugal sowie weiteren südeuropäischen Ländern nachhaltig zu stärken.“

    Der CEO der Zehnder Group, Matthias Huenerwadel, bezeichnet die Übernahme von Siber als „weiteren Meilenstein beim gezielten Aufbau unseres Wohnraumlüftungsgeschäfts. Die Komplementarität von Kunden und Produkten, verbunden mit regionaler Stärke und einer ausgeprägten Innovationskraft, machen Zehnder und Siber zu einer sich perfekt ergänzenden Kombination.“

  • Ariane Widmer Pham spricht über architektonische Kultur und nachhaltige Stadtentwicklung in Genf

    Ariane Widmer Pham spricht über architektonische Kultur und nachhaltige Stadtentwicklung in Genf

    Ariane Widmer Pham ist eine leidenschaftliche Architektin und Stadtplanerin, die sich seit Jahren für eine qualitativ hochwertige Baukultur in der Schweiz einsetzt. Ihr Engagement in der Stiftung Baukultur Schweiz zielt darauf ab, ein breites Publikum – von Fachleuten über Gemeinden bis hin zu Wirtschafts- und Immobilienkreisen – für die Bedeutung der Baukultur zu sensibilisieren. Ariane Widmer Pham betont, dass gute Stadtplanung, sorgfältige Architektur und Baukultur auf hohem Niveau entscheidend dazu beitragen, dass sich die Menschen in ihrem Wohn- und Arbeitsumfeld wohlfühlen.

    DieBedeutung der Baukultur
    Baukultur ist keine allgemein geteilte Selbstverständlichkeit, sondern ein Bewusstsein, das man sich erarbeiten muss. Ariane Widmer Pham erklärte, dass Baukultur in die Grundbildung integriert werden sollte, um ein tieferes Verständnis und eine Wertschätzung unserer gebauten Umwelt zu fördern. Der Sinn für die Gemeinschaft, die Einfachheit der Konstruktion und die Nähe zum Handwerk, wie es früher der Fall war, sind verloren gegangen. Heute ist es wichtig, die Beziehung zu Materialien und zum Bauen wieder zu stärken und die kollektive Idee der Stadt als gemeinsames Projekt zu fördern.

    Herausforderungen und Ziele der Stadtplanung in Genf
    Genf zeichnet sich durch ein sehr begrenztes Territorium aus, was zu einer hohen städtischen Dichte und einem starken Regulierungsbedarf führt. Dieser Kontext erfordert eine sorgfältige und qualitätsorientierte Planung. Widmer Pham betont die Notwendigkeit, Projekte zu entwickeln, die sensibel sind und im Dialog mit dem Erbe stehen. Genf war eine der ersten Städte, die in das Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz von nationaler Bedeutung (ISOS) aufgenommen wurde, wodurch die Qualität und die Sensibilität in Bezug auf die Stadtentwicklung verbessert wurden.

    Agglomerationsprogramm und ökologischer Übergang
    Das 2007 gestartete Agglomerationsprogramm des Grossraums Genf hat wesentlich zur Koordinierung der Verkehrs- und Siedlungsentwicklung beigetragen. Die Entwicklung von gemeindeübergreifenden Gebieten, die mit der Verkehrsinfrastruktur koordiniert werden, hat sich bewährt, steht jedoch weiterhin vor grossen Herausforderungen. Die Entwicklungsvision, die den Agglomerationsprogrammen zugrunde liegt, wird regelmässig überprüft, um den aktuellen Anforderungen gerecht zu werden, wie z.B. dem Ziel der Netto-Null-Emissionen.

    Partizipative Verfahren in der Stadtplanung
    Partizipative Verfahren sind ein wesentlicher Bestandteil der Stadtplanung in Genf. Seit 2015 ist es gesetzlich vorgeschrieben, dass Planungsprozesse von Abstimmungsprozessen begleitet werden müssen. Diese Verfahren ermöglichen es der Bevölkerung, ihre Erfahrungen und Bedürfnisse einzubringen, was zu einer besseren Akzeptanz der Projekte führt. Widmer Pham betont, dass eine breite Bürgerbeteiligung zur Entwicklung von Projekten beiträgt, die den tatsächlichen Bedürfnissen der Einwohner entsprechen.

    Zukunftsperspektiven und innovative Ansätze
    Die Herausforderungen der Verdichtung und der nachhaltigen Stadtentwicklung in Genf erfordern innovative Ansätze und eine enge Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Akteuren. Sie erfordern nuancierte Ansätze zur Identifizierung und Mobilisierung von Sektoren mit Veränderungspotenzial, insbesondere in den peripheren Räumen der Nachkriegszeit. Diese Entwicklung wird manchmal durch einen Ansatz erreicht, der als „Spitzenstadtplanung“ bezeichnet werden kann, bei der die Lösungen eher auf der Ebene der Architektur als auf der Ebene der Planung zu finden sind. Ariane Widmer Pham betont die Notwendigkeit eines sensiblen Umgangs mit dem Bestehenden, um dessen Potenzial zu erkennen und zu nutzen.
    Ariane Widmer Pham zeigt auf beeindruckende Weise, wie Baukultur und nachhaltige Stadtentwicklung Hand in Hand gehen. Ihr Engagement und ihr Fachwissen tragen dazu bei, dass Genf weiterhin als Beispiel für qualitativ hochwertige Stadtplanung dienen kann. Die Förderung von Baukultur, partizipativen Prozessen und innovativen Ansätzen zur Verdichtung sind wesentliche Elemente einer nachhaltigen städtischen Transformation, die sowohl den Bedürfnissen der Bewohner als auch den Anforderungen des Umweltschutzes und der Nachhaltigkeit gerecht wird.

  • digitalStrom gewinnt bei German Brand Award

    digitalStrom gewinnt bei German Brand Award

    Der Schlieremer Vernetzungsspezialist digitalStrom ist beim German Brand Award 2024 vom Deutschen Designrat mehrfach ausgezeichnet worden. Laut einer Mitteilung erhielt digitalStrom die Auszeichnung in Gold in der Kategorie Excellence in Brand Strategy and Creation – Brand Design – Corporate Brand. Zu den Gewinnern zählt das Unternehmen auch in den Kategorien Excellent Brands Building and Elements sowie Excellence in Brand Strategy and Creation – Brand Strategy of the Year. Eine besondere Erwähnung erhält es in der Kategorie Excellent Brands – Brand Innovation of the Year.

    Mehr als 1300 Unternehmen haben sich für diesen Wettbewerb beworben, der einzigartige Marken und Markenschöpfer für erfolgreiche Markenführung auszeichnet. Darin verweist digitalStrom auch auf die Zusammenarbeit mit der Münchner Marketingagentur Wachter Parts & WPWA als Grundlage für diese Auszeichnungen.

    Durch die Repositionierung von digitalStrom wird der neu geschaffene Claim Power the Line ins Zentrum des Markenauftritts gerückt, so die Jury zur Begründung. Sie beschreibt digitalStrom als „ein Schweizer Unternehmen, das zeitgemässe Smart-Home-Lösungen und Gebäudeautomation für Bestands- und Neubauten anbietet. Dabei nutzt das Unternehmen mit seiner sogenannten Powerline-Technologie bestehende Stromleitungen zur Signalübertragung, wodurch auf eine zusätzliche Verkabelung und ein damit oftmals verbundenes Öffnen der Wand vermieden wird.“ Der Markenauftritt wird als „originell, kreativ und humorvoll“ bezeichnet, seine Wortwahl als „sympathisch-frech“ und das Design als „plakativ, modern und frisch“.

  • Burkhalter Gruppe kauft Gebäudetechnik Kippel im Wallis

    Burkhalter Gruppe kauft Gebäudetechnik Kippel im Wallis

    Die Burkhalter Gruppe hat laut einer Medienmitteilung per 1. Juli die Kippel Leo + Söhne AG in Susten VS gekauft. Kippel ist seit über 50 Jahren erfolgreich im regionalen Markt im Kanton Wallis tätig und bietet Dienstleistungen in der Heizungs-, Sanitär- und Solartechnik an, so der Zürcher Spezialist für Gebäudetechnik. Kippel beschäftigt rund 20 Mitarbeitende und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von rund 6 Millionen Franken.

    Die Kippel Leo + Söhne AG wird mit der bereits zur Burkhalter Gruppe gehörenden und ebenfalls in Oberwallis, genauer in Naters, ansässigen Lauber IWISA AG per 1. Januar 2025 zusammengeführt. Der Standort bleibt den Angaben zufolge erhalten und alle Mitarbeitenden werden übernommen. Die bisherigen Inhaber Adolf und Flavian Kippel werden weiterhin für das Unternehmen tätig sein. Der Gewinn zusätzlicher Marktanteile durch den gezielten Kauf anderer Gebäudetechnikunternehmen bleibt laut Burkhalter weiterhin Teil der Strategie.

    Per Ende 2023 waren in der Burkhalter Gruppe 5185 Mitarbeitende in 84 Gruppengesellschaften an 158 Standorten in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein beschäftigt, 971 davon Lernende. Die Holding mit Hauptsitz in Zürich ist an der SIX Swiss Exchange kotiert.

  • Helvetia platziert Immobilienfonds an der Börse

    Helvetia platziert Immobilienfonds an der Börse

    Der Immobilienfonds Helvetia (CH) Swiss Property Fund ist am 25. Juni wie geplant an der SIX Swiss Exchange kotiert worden, informiert die Helvetia Asset Management AG in einer Mitteilung. Der Fonds wurde an der Börse in die Indizes SXI Real Estate Broad und SXI Real Estate Funds Broad aufgenommen. Die erfolgreiche Platzierung spielte dem Fonds eine Gesamtkapitalisierung von rund 890 Millionen Franken ein.

    Die zur Helvetia-Gruppe gehörende Anlageverwalterin hat den auf hochwertige Wohnimmobilien ausgerichteten Fonds 2020 aufgelegt. Er verfügt aktuell über 46 hinsichtlich Alter und Mieterstruktur diversifizierte Liegenschaften an unterschiedlicher Lage. Deren Marktwert betrug zum Stichtag Ende März insgesamt 1,072 Milliarden Franken.

  • Baugenossenschaften sollen selbstbewusster agieren

    Baugenossenschaften sollen selbstbewusster agieren

    An der 13. ordentlichen Delegiertenversammlung von Wohnen Schweiz am 20. Juni im Landhaus Solothurn hat Verbandspräsident Daniel Burri rund 100 Delegierte und Gäste begrüssen dürfen, informiert der Verband der Baugenossenschaften in einer Mitteilung. Alle seien sich einig gewesen, dass der genossenschaftliche Wohnungsbau aufgrund der Wohnungsknappheit nötiger sei denn je, heisst es dort. Die Verantwortlichen sollten daher „selbstbewusster auftreten“.

    Bundesrat Guy Parmelin attestierte den gemeinnützigen Bauträgern in einer Videobotschaft eine wichtige Rolle bei der Schaffung von preisgünstigem Wohnraum. Verdichtung, Straffung der Verfahren und die Bereitstellung von mehr bezahlbarem Wohnraum benannte Parmelin als Schlüssel zur Lösung der Wohnraumprobleme. Verbandspräsident Burri forderte, „dass auf diese Aussagen konkrete Taten folgen und die Instrumente der indirekten Wohnraumförderung, insbesondere der Fonds de Roulement, wie auch die Arbeit der Verbände gestärkt werden“. Insbesondere will sich Wohnen Schweiz gegen geplante Kürzungen bei den Leistungsvereinbarungen des Bundes mit den Dachverbänden wehren.

    Die wohnen malters Genossenschaft wurde im Rahmen der Delegiertenversammlung mit dem Anerkennungspreis der Stiftung Wohnen Schweiz ausgezeichnet. Das in Malters LU ansässige Unternehmen bekam die mit 10’000 Franken dotierte Auszeichnung für die Sanierung der Liegenschaften Oberfeld in Malters.

  • Holcim weitet Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Werken aus

    Holcim weitet Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Werken aus

    Holcim weitet den Einsatz von KI-basierter Maschinenintelligenz laut einer Mitteilung in den kommenden vier Jahren auf über 100 Werke weltweit aus. Die KI soll Störfälle voraussehen und Ausfälle vermeiden, um die betriebliche Widerstandsfähigkeit zu erhöhen, die Effizienz zu steigern und die Kapazitäten für die Kundschaft zu erhöhen.

    Dafür arbeitet der international agierende Baustoffhändler mit dem seinen Angaben zufolge führenden KI-Plattformanbieter für hervorragende Vorhersagetechnologie, C3 AI aus Redwood City im US-Bundestaat Kalifornien, zusammen. Zudem kündigt Holcim an zu erproben, ob sich dessen hochmoderne Lösung für die vorausschauende Insthandhaltung durch generative KI verbessern lässt.

    Im Rahmen der Einführung werden die Instandhaltungsteams von Holcim mit dieser prädiktiven Technologie für die Verwaltung und Optimierung von Anlagen in Echtzeit ausgestattet. Sie wird auch eingesetzt, wo es um Produktqualität und Prozessoptimierung geht sowie bei autonomen Fahrzeugen und Computer Vision.

    All dies ist Teil des Holcim-Programms Plants of Tomorrow zur Modernisierung eines globalen Netzes von über 140 integrierten Werken und Mahlstationen in mehr als 40 Ländern. Den Angaben zufolge umfasst diese Initiative auch den Einsatz unbemannter Drohnen zur Inspektion sowie intelligente Steuerungssysteme für einen effizienten Energieverbrauch.

  • HIAG gewinnt Cleantech-Unternehmen Grensol als Mieter

    HIAG gewinnt Cleantech-Unternehmen Grensol als Mieter

    Das Immobilienunternehmen HIAG konnte eine weitere Cleantech-Firma als Mieterin für sein Papieri-Areal in Biberist gewinnen. Wie es in einer Mitteilung heisst, rezykliert die Grensol AG wertvolle emissionsarme Ressourcen wie Wasserstoff, Industrieruss, Metalle und Glas aus Altautos. Mit der Wiederverwertung in der Kreislaufwirtschaft vermeidet das Unternehmen gleichzeitig eine Schadstoffe emittierende Verbrennung und Deponierung des Abfalls. Für sein Engagement wurde Grensol am 19. Juni mit dem W.A. de Vigier Award, einem der begehrtesten Förderpreise der Schweiz, ausgezeichnet. Grensol wird auf dem Papieri-Areal auf einer Fläche von 860 Quadratmetern seine erste Pilotanlage in der Schweiz errichten.

    „Es freut uns sehr, dass sich mit der Grensol AG bereits ein zweites Clean-Tech-Unternehmen dafür entschieden hat, ihre innovative Anlage auf unserem Papieri-Areal zu bauen“, wird Raphael Schibli, zuständiger Asset Manager bei HIAG, in der Mitteilung zitiert. „Dies verdeutlicht, dass das Papieri-Areal ideale Bedingungen für Unternehmen aus diversen Branchen bietet, um sich zu entfalten.“

    Bereits zuvor hatte sich das Start-up Librec AG auf dem Areal etabliert. Das Unternehmen hat sich auf das Rezyklieren von Elektrobatterien spezialisiert.

  • Laurent Decrue neu im Verwaltungsrat der newhome.ch AG

    Laurent Decrue neu im Verwaltungsrat der newhome.ch AG

    Laurent Decrue bringt umfangreiche unternehmerische Erfahrung und digitale Expertise in den Verwaltungsrat ein. Als Gründer des Umzugsunternehmens Movu, ehemaliger CEO von Bexio und Mitgründer sowie CEO von Holycode, ist er eine wertvolle Bereicherung für Newhome. Decrue tritt die Nachfolge von Prof. Dr. Dr. Christian Wunderlin an.

    Digitale Expertise für zukünftige Ausrichtung
    Dr. Roman Timm, CEO von Newhome, äussert sich erfreut über den Neuzugang: „Mit Laurent konnten wir eine der prägenden Figuren der Schweizer Start-up-Landschaft gewinnen. Er bringt wichtiges unternehmerisches Know-how, aber auch fundiertes Digitalwissen mit. Das stützt unsere Strategie hin zu einer kundenzentrierten, transparenten und branchenfreundlichen Plattform.“

    Laurent Decrue verfolgt ambitionierte Ziele: „Mein Ziel ist es, den Immobilienmarkt so offen und transparent wie möglich zu gestalten, um sicherzustellen, dass die Preisbildung in der Schweizer Immobilienlandschaft nicht durch eine Monopolstellung verzerrt wird. Ich bin überzeugt, dass Newhome dazu beitragen kann, die Immobiliensuche in der Schweiz zu verbessern.“

    Bereits im Februar 2024 sind im Rahmen der Beteiligung der AXA an Newhome mit Manuel Bächi und Andreas Schiller zwei weitere Verwaltungsräte hinzugekommen.