Kategorie: Unternehmen

Unternehmen – Immobiliennews zu Firmen, Strategien, Innovationen & Marktbewegungen der Schweizer Immobilienbranche.

  • SMG Swiss Marketplace Group übernimmt moneyland.ch

    SMG Swiss Marketplace Group übernimmt moneyland.ch

    Die SMG Swiss Marketplace Group, die im November 2021 als Gemeinschaftsunternehmen der TX Group, Ringier, Die Mobiliar und General Atlantic gegründet wurde, erweitert mit dieser Übernahme ihr Portfolio. Zu den bereits bestehenden Marken in den Bereichen Immobilien (ImmoScout24, Homegate, Flatfox, Immostreet.ch, alle-immobilien.ch, home.ch, Publimmo, Acheter-Louer.ch, CASASOFT, IAZI), Automotive (AutoScout24, MotoScout24) und allgemeinen Marktplätzen (anibis.ch, tutti.ch, Ricardo) gesellt sich nun moneyland.ch im Bereich Finance & Insurance.

    Hochwertige Finanzvergleiche und Expertise
    Jochen Pernegger, Managing Director Finance & Insurance bei der SMG, betonte die Bedeutung von moneyland.ch: «Mit den hochwertigen Finanzvergleichen hat moneyland.ch damals wie heute Standards in der Branche gesetzt. Wir freuen uns, gemeinsam den Bereich Finance & Insurance weiter voranzutreiben und von der Produktbreite, der Expertise und dem jahrelangen Know-how des Moneyland-Teams profitieren zu können.»

    Ideale Ergänzung des bestehenden Angebots
    Die Integration von moneyland.ch ergänzt das Angebot der SMG im Finanz- und Versicherungsbereich ideal. FinanceScout24, die bisherige Marke der SMG im Bereich Finance & Insurance, wird durch die Akquisition erweitert. Dies ermöglicht es den Konsumentinnen und Konsumenten in der Schweiz, schnell und digital passende Produkte für ihre Finanz- und Versicherungsbedürfnisse zu finden und abzuschliessen.

    Vorteile der Übernahme
    Benjamin Manz, Gründer von moneyland.ch, sieht die Übernahme als grossen Vorteil. «Moneyland.ch kann von der digitalen Expertise sowie dem Netzwerk, der Reichweite und Bekanntheit der etablierten SMG-Plattformen profitieren.» Dies ermöglicht es der Vergleichsplattform, einem breiten Publikum zugänglich zu werden. Manz fügt hinzu: «Wir freuen uns insbesondere auf die Zusammenarbeit mit dem FinanceScout24-Team.»

    Mit der Übernahme von moneyland.ch verstärkt die SMG Swiss Marketplace Group ihre Position im Bereich Finance & Insurance und bietet den Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten einen erweiterten Zugang zu hochwertigen Vergleichsdienstleistungen.

  • Neue Karrierechancen für Quereinsteiger in der Immobilienwirtschaft

    Neue Karrierechancen für Quereinsteiger in der Immobilienwirtschaft

    Für viele Quereinsteiger eröffnen sich mit einer beruflichen Neuorientierung spannende Möglichkeiten. Claudio Kuhn, ein erfahrener Business-Administrator mit einem Master of Science in Business Administration von der HSLU, sieht in der Immobilienwirtschaft seine neue Herausforderung. Motiviert von der Aussicht auf intensiven Kundenkontakt und vielfältige Marketingaktivitäten, richtet er seinen Fokus auf eine Karriere im Immobilien-Verkauf, speziell im Wirtschaftsraum Zürich und in der Region Luzern.

    Gezielte Weiterbildung für den Einstieg
    Trotz seines umfangreichen Fachwissens erkannte Kuhn, dass spezifisches Grundwissen für den Immobilien-Verkauf unverzichtbar ist. Daher entschied er sich für den Intensivkurs für Quereinsteiger beim SVIT Zürich, den er erfolgreich abschloss. Der Kurs vermittelt wesentliche Kenntnisse und Fähigkeiten, um in der dynamischen Immobilienbranche Fuss zu fassen.

    Unterstützung durch den SVIT Zürich
    Neben der fachlichen Weiterbildung bietet der SVIT Zürich umfassende Unterstützung bei der beruflichen Eingliederung in die Immobilienwirtschaft. Pascal Stutz, CEO des SVIT Zürich, begleitet die Kursteilnehmer bei der Entwicklung erfolgreicher Strategien für die Stellensuche. Somit erwerben die Absolventen nicht nur vertieftes Wissen, sondern auch wertvolle Kompetenzen für eine erfolgreiche Bewerbung.

    Netzwerken und Praxiserfahrung
    Kuhn und andere Kursabsolventen haben zudem die Möglichkeit, sich über Dossiers und persönliche Referenzen wie  Skills, bei potenziellen Arbeitgebern zu präsentieren. Diese Dokumente, welche auch von Nichtmitgliedern des SVIT angefordert werden können, ermöglichen es Unternehmen, direkt auf qualifizierte Kandidaten zuzugreifen (Mail to: pascal.stutz@svit.ch).

    Ausblick für interessierte Quereinsteiger
    Das aktuelle Kursangebot des SVIT Zürich für Quereinsteiger in die Bereiche Immobilien-Bewirtschaftung oder Immobilien-Verkauf ist auf der Website svit-bildung.ch einsehbar. Mit gezielten Programmen und der unterstützenden Begleitung bietet der SVIT ambitionierten Berufsumsteigern wie Claudio Kuhn eine solide Basis für einen erfolgreichen Karrierestart in der Immobilienbranche.

    Die intensive Ausbildung und die enge Betreuung durch den SVIT Zürich bieten eine vielversprechende Chance, die Attraktivität der Immobilienwirtschaft für Quereinsteiger zu erhöhen und ihnen den Weg zu einer erfolgreichen Laufbahn zu ebnen.

  • Meier Tobler Group AG veräussert Lüftungshygiene AG an Hälg Group

    Meier Tobler Group AG veräussert Lüftungshygiene AG an Hälg Group

    Die Meier Tobler Lüftungshygiene AG, gegründet im Jahr 2009, hat sich als eigenständiges Unternehmen mit 25 Mitarbeitenden an zwei Standorten etabliert. Trotz ihres Erfolges blieb sie innerhalb der Meier Tobler ein Nischengeschäft. Aufgrund der zunehmenden Konzentration auf die Kernbereiche entschied sich Meier Tobler für den Verkauf des Unternehmens an die Hälg Group im Juni 2024. Roger Basler, CEO von Meier Tobler, kommentiert: «Wir freuen uns, dass wir mit der Hälg Group die ideale Käuferin gefunden haben. Ihre strategische Ausrichtung passt perfekt und wir sind überzeugt, dass unsere Mitarbeitenden im Team Hälg bestens integriert werden.»

    Führendes Unternehmen in der Lüftungsreinigung
    Die Hälg Group verfolgt eine gezielte Wachstumsstrategie und sieht einen steigenden Bedarf an Hygienelösungen und reiner Luft. Bereits heute ist sie an ihren Standorten in Bern, Zürich und St. Gallen im Bereich der Lüftungsreinigung tätig. Mit der Übernahme der Meier Tobler Lüftungshygiene AG kann das Unternehmen sein Expertenteam erheblich erweitern und zusätzliche Synergien nutzen. Ziel ist es, die Marktführerschaft in der Lüftungsreinigung zu übernehmen. Sandro Keller, CEO Gebäudetechnik bei der Hälg Group, erläutert: «Mit der Übernahme können wir unsere Kapazitäten in der Lüftungsreinigung nahezu verdreifachen und die Organisation stärken. Dadurch erweitern wir unser Know-how erheblich und sind künftig in der Lage, auch grosse Mandate zu übernehmen.»

    Hälg Group bündelt ihre Expertise
    Um das volle Potenzial auszuschöpfen und sich optimal auf dem Markt zu positionieren, fasst die Hälg Group ihre Aktivitäten in einer neuen Organisationseinheit zusammen. Unter dem Dach von Service Schweiz wird die Hälg & Co. AG Lüftungsreinigung unter der Leitung von Cyrill Rohner ihre Dienstleistungen schweizweit anbieten. Alle Mitarbeitenden der Meier Tobler Lüftungshygiene AG sollen übernommen werden.

    Cyrill Rohner, Mitglied der Geschäftsleitung Gebäudetechnik bei der Hälg Group, freut sich über die Verstärkung: «Wir wollen im Service wachsen und sehen dafür auch Möglichkeiten in der Lüftungsreinigung. Durch die Verstärkung des Teams und die Bündelung unserer Kräfte in der Organisationseinheit Hälg & Co. AG Lüftungsreinigung werden wir dieses Potenzial nutzen und unsere Stärken gezielt ausspielen.»

  • Neue Kraft in der Schweizer Equans Switzerland

    Neue Kraft in der Schweizer Equans Switzerland

    Der Rebranding-Prozess ist in vollem Gange und wird sich über die kommenden Monate erstrecken. Ab dem 1. Juli 2024 werden die «Bouygues E&S InTec Schweiz AG» in «Equans Switzerland AG» und die «Bouygues E&S Prozessautomation AG» in «Equans Switzerland Process Automation AG» umbenannt. Diese Änderungen betreffen jedoch nicht die bestehenden Geschäftsbeziehungen.

    Auch die Tochtergesellschaften erfahren Anpassungen unter der neuen Dachmarke. Bereits im Januar 2024 wurde der Facility Management-Bereich in «Equans Switzerland Facility Management AG» umbenannt. MIBAG Property Managers und Kummler+Matter EVT AG haben neue Logos erhalten. Die Bouygues E&S EnerTrans AG wird als EnerTrans Switzerland AG eigenständig und erhält ebenfalls ein neues Logo.

    Erweiterung des Dienstleistungsportfolios
    Die strategische Zusammenlegung ermöglicht es Equans Switzerland, ihr Dienstleistungsportfolio zu erweitern und noch gezielter auf die Bedürfnisse der Kunden einzugehen. Die Schwerpunkte liegen in den Bereichen Gebäudetechnik, Energieversorgung und -effizienz, Facility Management, Smart City, Verkehrsinfrastruktur und digitale Transformation. Ziel ist es, die führende Position in diesen Bereichen weiter auszubauen.

    Chancen und Herausforderungen
    Claudio Picech betont die Bedeutung dieses Zusammenschlusses: «Die Zusammenführung von Bouygues E&S und Equans ist ein anspruchsvolles Projekt, das grosse Chancen birgt. Das Schweizer Unternehmen darf auf über 180 Jahre Tradition und Geschichte zurückblicken, was uns alle sehr stolz macht. Die kommenden Monate werden herausfordernd, aber auch vielversprechend sein. Dabei spielt die Beteiligung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine zentrale Rolle. Auch der persönliche Kontakt mit allen Angestellten liegt mir sehr am Herzen. Gemeinsam wollen wir diesen Wandel nutzen, um unsere Attraktivität als Arbeitgeber zu steigern.» Ganz nach dem Motto: Gemeinsam Zukunft gestalten.

    Mit diesen strukturellen und strategischen Änderungen positioniert sich Equans Switzerland als zukunftsorientiertes Unternehmen, das bereit ist, die Herausforderungen der kommenden Jahre erfolgreich zu meistern und die Branche nachhaltig zu prägen.

  • CDE-Marktanalyse 2024 mit Fokus auf BIM-Funktionalitäten

    CDE-Marktanalyse 2024 mit Fokus auf BIM-Funktionalitäten

    Im aktualisierten Whitepaper wurden 17 Projekt-CDE-Lösungen detailliert untersucht. Dabei fiel auf, dass die Benutzerfreundlichkeit vieler Tools im Vergleich zum Vorjahr verbessert wurde, um auch Nutzergruppen ohne umfassende BIM-Expertise zu unterstützen. Dennoch bleibt die Bedienung der meisten CDEs komplex. Lediglich drei Tools erhielten die volle Punktzahl im Kriterium „Bedienbarkeit“, während sechs Tools vier von fünf möglichen Punkten erreichten. Fast die Hälfte der analysierten Tools wurde auf der Fünf-Punkte-Skala mit drei oder weniger Punkten bewertet, was zeigt, dass die erwarteten Verbesserungen in Bezug auf die Usability nur teilweise erfüllt wurden.

    BIM-Funktionalitäten im Fokus
    Besonders auffällig ist der Ausbau der BIM-Funktionalitäten bei den meisten CDE-Lösungen. Ein Drittel der untersuchten Tools bieten inzwischen umfassende Funktionen für ein vollständiges BIM-Informationsmanagement. Deutliche Verbesserungen wurden insbesondere bei BIM-Viewern festgestellt, die jetzt bessere Grafik und Performance bei grossen Modellen bieten. Auch die geometrische Modellprüfung wurde verbessert, vor allem durch die Möglichkeit, Kollisionsprüfungen direkt im CDE durchzuführen und geometrische Änderungen in verschiedenen Projektständen visuell auszuwerten.

    Integrationsfähigkeiten ausbaufähig
    Trotz dieser Fortschritte besteht weiterhin Optimierungsbedarf bei der Integration und Durchgängigkeit des Informationsmanagements. Die Möglichkeiten zur Informationsprüfung sind nach wie vor selten verfügbar, und die Nutzung von künstlicher Intelligenz bleibt unzureichend. Auch die Datenübergabe zwischen verschiedenen Parteien und die Einbindung von ausführenden Unternehmen werden derzeit oft als unzureichend bewertet. Ein einziges der geprüften Tools ermöglicht es, Daten direkt im Tool zu bearbeiten, was die Defizite in diesem Bereich verdeutlicht.

    Über die Marktanalyse
    Die CDE-Marktanalyse wird seit dem Frühjahr 2023 jährlich durchgeführt. Im ersten Update wurden 17 Projekt-CDEs anhand von rund 40 Bewertungsindikatoren in den Bereichen Usability, Informationsmanagement, Schnittstellen, Dateiablage, BIM-Funktionen und Datenschutz untersucht. Die Analyse bietet einen umfassenden Überblick über den aktuellen Stand der technischen Entwicklungen und zeigt auf, in welchen Bereichen weiterhin Verbesserungsbedarf besteht.

  • Neuenburg stattet drei historische Bauten mit 33’300 Solardachziegeln aus

    Neuenburg stattet drei historische Bauten mit 33’300 Solardachziegeln aus

    In der Stadt Neuenburg werden gemäss einer Medienmitteilung künftig Dachflächen auf drei denkmalgeschützten Gebäude für die nachhaltige Energiegewinnung genutzt. Hierfür werden das städtische Collège des Parcs sowie die kantonalen Schul- und Universitätsgebäude Beaux-Arts und A.-L. Breguet mit insgesamt 33’300 Solarziegeln von Freesuns ausgestattet. Unterstützt wird das Renovierungsvorhaben vom Forschungs- und Entwicklungszentrum CSEM. Für Stadt und Kanton bedeute es einen weiteren Schritt zur Energiewende.

    Das Collège kann laut der Mitteilung jährlich 150’000 Kilowattstunden Strom selbst erzeugen, was dem Verbrauch von 50 Schweizer Haushalten entspricht. Auf den Kantonsgebäuden liege die installierte Leistung bei 130 Kilowatt Peak für A.-L. Breguet und 95 Kilowatt Peak für Beaux-Arts.

    Architektonische Gegebenheiten hätten spezielle Lösungen erfordert: Beim Collège des Parcs mussten die Ziegel so montiert werden, dass sie den geschwungenen Linien des Dachs folgen, ohne es zu beschädigen.

    Die Umrüstung historischer Bausubstanz auf Solarenergie könnten ein inspirierendes Vorbild für andere Kantone und Gemeinden liefern. Die Ziegel könnten «das Gleichgewicht zwischen kulturellem Erhalt und nachhaltiger Entwicklung ermöglichen», wird Deborah Learoyd, General Manager bei Freesuns, zitiert.

    Die Renovierungsprojekte zeigen «exemplarisch, wie wir Dachziegel, Photovoltaik, Energiewende und Erhalt des architektonischen Erbes miteinander verbinden können», wird Matthieu Despeisse, Group Leader Solar Modules am CSEM, zitiert.

    Zwischen September und November 2024 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. CSEM und Freesuns denken an eine Weiterführung ihrer Kooperation.

  • Neubau am Hauptsitz in Weggis feierlich eröffnet

    Neubau am Hauptsitz in Weggis feierlich eröffnet

    Thermoplan hat am 22. Juni nach knapp 960 Tagen Bauzeit seinen Neubau am Hauptsitz in Weggis eingeweiht, informiert der global aktive Luzerner Hersteller von Kaffeevollautomaten in einer Mitteilung. Das rote Band vor dem weitläufigen Eingangsbereich des modernen Produktions- und Bürogebäudes wurde von Thermoplan-CEO Adrian Steiner gemeinsam mit dem Gründerehepaar Esther und Domenic Steiner durchschnitten. Über den gesamten Tag der offenen Tür hinweg fanden sich an der Festmeile entlang der Weiherstrasse fast 5000 Besuchende ein.

    Thermoplan entwickelt und produziert Kaffeevollautomaten für den professionellen Einsatz in Gastronomie und anderen Gewerben. Unter anderem stattet Thermoplan die globale Kette Starbucks mit Kaffeevollautomaten aus. Dabei bekennt sich das global aktive Unternehmen zum Produktionsstandort Schweiz: Die Kaffeevollautomaten werden alle am Hauptsitz in Weggis hergestellt, informiert Thermoplan in seiner Selbstdarstellung. Auch die dafür verwendeten Komponenten stammen zu rund 80 Prozent aus Schweizer Produktion.

  • Auszeichnung für innovative Kreislaufwirtschaft im Bauwesen

    Auszeichnung für innovative Kreislaufwirtschaft im Bauwesen

    Forschende der Hochschule Luzern (HSLU) gewinnen gemeinsam mit der Technischen Universität München (TUM) bei der Sustainability Challenge der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB). Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, erhielt das Projekt circularWOOD den ersten Platz in der Kategorie Forschung. Im Rahmen des Nachhaltigkeitstages der DGNB nahm Sonja Geier, stellvertretende Leiterin des Kompetenzzentrums Typologie & Planung in Architektur (CCTP) an der HSLU, gemeinsam mit Sandra Schuster von der TUM den Preis am 18. Juni 2024 in Stuttgart entgegen.

    Der CO2-neutrale und ökologisch hochwertige Rohstoff Holz findet einen immer grösseren Anklang in der Baubranche Mit dem Forschungsprojekt circularWOOD soll dieser wichtige Rohstoff in eine Kreislaufwirtschaft eingebracht werden. «Holz bleibt heute nicht lange genug Teil des Stoffkreislaufs», wird Sonja Geier in der Mitteilung zitiert. Durch das kreislauffähige Bauen mit dem CO2-neutralen Baustoff Holz wird ein wichtiger Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele erreicht, heisst es in der Mitteilung.

  • PropTech-Startup sichert sich drei Preise im Juni 2024

    PropTech-Startup sichert sich drei Preise im Juni 2024

    Optiml hat nur gute zwei Monate nach der Lancierung seiner NetZero Investitions- und Renovierungsplanung für die Immobilienwirtschaft im Juni 2024 laut seiner Mitteilung drei angesehene Preise gewonnen. Das im Technopark Zürich ansässige Unternehmen wurde in Berlin mit dem ZIA PropTech of the Year Award des Zentralen Immobilien Ausschusses (ZIA) ausgezeichnet, unter der Schirmherrschaft von CBRE, dem weltgrössten Immobiliendienstleistungs- und Investment-Unternehmen mit Sitz im texanischen Dallas. Zudem erhielt Optiml einen W.A. De Vigier Award der gleichnamigen Solothurner Stiftung. Und bei der Venture Startup Competition resultierte ein 2. Platz in der Kategorie ICT.

    «Optiml bietet mit seiner NetZero Investitions- und Renovierungsplanung eine digitale Lösung für einen der drängendsten Pains unserer Immobiliendekade», sagte die Juryvorsitzende des ZIA Awards, Prof. Dr. Verena Rock, laut einer Mitteilung des ZIA bei der Preisverleihung. «Mit dieser Lösung können bei der energetischen Sanierung Budgets, Cash-Flows und Renditen auf Asset- und Portfolioebene endlich digital abgebildet werden.»

    Die Sanierungs- und Dekarbonisierungssoftware der 2022 gegründeten Ausgliederung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich beruht auf jahrelanger Forschung in der ETH-Gruppe Nachhaltigkeit und Technologie (SusTec). Sie bedient sich wissenschaftsbasierter Optimierungsalgorithmen und Künstlicher Intelligenz.

    Die Auszeichnungen bekräftigen nach den Worten von Evan Petkov, CEO und Mitgründer von Optiml, «dass die Branche bisher nichts Vergleichbares für Sanierungs- oder Dekarbonisierungspläne gesehen hat». Nun wolle Optiml erst den DACH-Raum und dann Europa von seiner Software überzeugen.

  • Akquisition erweitert Angebot in Bau und Recycling

    Akquisition erweitert Angebot in Bau und Recycling

    Holcim akquiriert die Westschweizer Cand-Landi Holding. Das Unternehmen, das seit 128 Jahren in Familienbesitz ist, ist mit seinem konsolidierten Nettoumsatz von 70 Millionen Franken in verschiedenen Bereichen tätig: vom Recycling und Abfallmanagement bis hin zu Zuschlagstoffen und Transportbeton.

    Wie es in einer Medienmitteilung von Holcim heisst, wird die Akquisition für Holcim neue Quellen für alternative Roh- und Brennstoffe erschliessen und auf diese Weise die Dekarbonisierung im Holcim-Werk Eclépens VD beschleunigen. Darüber hinaus werde Holcim durch die Übernahme die Transformation von Bauschutt zu neuen Baulösungen um 100’000 Tonnen pro Jahr steigern.

    Nach einer langjährigen Partnerschaft der beiden Unternehmen will Holcim durch diese Akquisition seiner Kundschaft noch umfassendere Angebote bei Bau, Logistik und Kreislaufwirtschaft machen. Zur Diversifizierung des Holcim-Geschäfts sollen die «wertschöpfungsstarken» Dienstleistungen in der Bahnlogistik und das Netzwerk der Cand-Landi Gruppe beitragen.

    «Die Übernahme der Cand-Landi Gruppe wird die Dekarbonisierung und Kreislaufwirtschaft in der Schweiz vorantreiben, einem Leuchtturm-Markt für Innovationen bei Holcim», fasst Holcim-CEO Miljan Gutovic zusammen. «Ich freue mich darauf, alle 250 Mitarbeitenden der Cand-Landi Gruppe willkommen zu heissen und gemeinsam in unser nächstes Wachstumskapitel zu investieren.»

  • Millioneninvestition für Expansion und Entwicklung gesichert

    Millioneninvestition für Expansion und Entwicklung gesichert

    Spacewise hat frisches Kapital erhalten, um weiter in seine Produktentwicklung und die Expansion in Nordamerika zu investieren. Laut einer Mitteilung kam in einer Post-Seed-Finanzierungsrunde eine nicht näher benannte siebenstellige Summe zusammen. Angeführt wurde die Runde vom Zuger Investor Sandermoen unter Beteiligung der Zürcher Kantonalbank (ZKB) sowie mehrerer Family Offices und Business Angels.

    Das Zürcher Proptech-Software-as-a-Service-Unternehmen betreibt eine preisgekrönte Plattform für die temporäre Vermietung von Detailhandelsimmobilien. Der Verwaltungsratsvorsitzende Brad Peppard bezeichnet diese Plattform als «erstklassige Lösung zur Vertriebsautomatisierung». Spacewise sei «auf dem besten Weg, für die kurzfristige gewerbliche Vermietung das zu tun, was Online-Buchungsdienste für Hotelreservierungen getan haben».

    Die Kunden können sich entweder für eine umfassende End-to-End-Lösung oder für spezifische Module entscheiden. Diese Flexibilität, so Spacewise, «erhöht die Effektivität und Effizienz bei der Präsentation von Immobilienportfolios, der Verwaltung des Flächenbestands und der Maximierung des Umsatzes».

    In Europa arbeitet Spacewise unter anderem mit der Migros, der Schweizerischen Post, Coop, Wincasa und SBB zusammen, die Tausende von Mietverträgen abwickeln. In Nordamerika bestehen Partnerschaften mit grossen Akteuren wie Regency Centers und Oxford Properties.

    «Spacewise hat einen kritischen Marktbedarf erkannt und in der Schweiz eine beeindruckende Marktdynamik erreicht», wird Investment-Manager Yves Becker von der ZKB zitiert. «Die einzigartige White-Labeling-Lösung und das starke Netzwerk von Partnerschaften positioniert die Firma gut für eine internationale Expansion.»

  • Arealverkauf in Arbon abgeschlossen

    Arealverkauf in Arbon abgeschlossen

    Die Arbonia AG hat das Areal Zelgstrasse in Arbon veräussert. Käuferin ist eine Gesellschaft der HRS Real Estate AG. Die notarielle Beurkundung erfolgte am 19. Juni 2024. Wie es in einer Mitteilung von Arbonia heisst, übernimmt die Immobiliendienstleisterin HRS das am Bodenseeufer gelegene Areal für mehr als 34 Millionen Franken. Der Verkauf führe zu einem positiven EBITDA-Beitrag von etwa 28 Millionen Franken und nach Abzug der Steuern auch zu einem positiven Effekt im Nettoergebnis.

    Laut Unternehmensangaben ist das 35’000 Quadratmeter grosse Areal Zelgstrasse derzeit komplett an eine Drittpartei vermietet. Früher war dort die Kühlschrankproduktion der Arbonia-Tochter Forster Kühltechnik AG untergebracht.

    Die Abstossung des Areals Zelgstrasse steht im Zusammenhang mit dem Verkauf von Arbonias Geschäftsbereich Climate im April 2024. Entsprechend reduziert der Konzern nicht mehr benötigte Liegenschaften nun ebenfalls. Künftig wird sich Arbonia auf das Türengeschäft konzentrieren und hat bereits den italienischen Holzdesigner Lignis und den spanischen Türenhersteller Dimoldura übernommen.

  • Die Schweiz als Pionier der Kreislaufwirtschaft im Bausektor

    Die Schweiz als Pionier der Kreislaufwirtschaft im Bausektor

    Der Schweizer Bausektor durchläuft einen Wandel hin zu einer Kreislaufwirtschaft. Gegenwärtig haben etwa 21% der Unternehmen
    zirkuläre Geschäftsaktivitäten in ihr Modell integriert. Diese Maßnahmen zielen hauptsächlich darauf ab, den Materialverbrauch und die Umweltauswirkungen des Produktionsprozesses zu
    reduzieren. Eine umfassende Studie zeigt, dass die Schweiz aufgrund ihrer Innovationsfähigkeit besonders gut in der Lage ist, zirkuläre Maßnahmen erfolgreich umzusetzen und sich dadurch klare Wettbewerbsvorteile zu sichern.

    Obwohl die Fortschritte in der Kreislaufwirtschaft von Sektor zu Sektor unterschiedlich sind, sind es vor allem die Elektronik-, Pharma- und Automobilindustrie, die in der Schweiz eine Vorreiterrolle spielen. Der Bausektor steht jedoch vor besonderen Herausforderungen: Die Umsetzung ist organisatorisch komplex und sehr
    regional unterschiedlich in Bezug auf die Verfügbarkeit von finanziellen Ressourcen und die Nachfrage. Ein weiteres Hindernis ist der oftmals geringe Grad an Bewusstsein und die Sorge um
    Rentabilität solcher Maßnahmen.

    Die ökologischen Vorteile der Kreislaufwirtschaft im Bauwesen sind jedoch offensichtlich. In der Schweiz erzeugt dieser Sektor mehr als 80% aller
    Abfälle und ist für etwa die Hälfte der CO²-Emissionen eines durchschnittlichen Gebäudes verantwortlich. Durch frühzeitige Planungsmaßnahmen können diese negativen Auswirkungen erheblich minimiert werden. Dazu gehört auch die Berücksichtigung des Lebenszyklus von Materialien und deren Rückbau durch die Verwendung von recycelbaren und modularen Materialien.

    Auch die wirtschaftlichen Vorteile beginnen sich bemerkbar zu machen. Trotz
    anfänglich höherer Kosten übersteigt der Marktwert dieser Gebäude den von vergleichbaren Objekten. Politische Initiativen wie parlamentarische Initiativen unterstützen die Kreislaufwirtschaft bei der Planung und dem Rückbau von Gebäuden. Strategische Planung durch die Bauherren, die Verwendung von recycelbaren Produkten und technologische Innovationen wie CO2-absorbierender Beton sind für die Förderung dieser nachhaltigen Praxis von entscheidender Bedeutung. Die Circular Building Initiative (CBI) Booster von Innosuisse spielt eine Schlüsselrolle bei der Zusammenführung verschiedener Akteure und der Förderung von zirkulären Projekten.

    Dieser umfassende Ansatz wird entscheidend sein, um den Bausektor nachhaltig umzugestalten und die Schweiz als Modellregion für die Kreislaufwirtschaft im Bauwesen weiter zu stärken.

  • Ressourceneffizienz durch Mittelspannung in der Photovoltaik

    Ressourceneffizienz durch Mittelspannung in der Photovoltaik

    Der Umbau des Energiesystems erfordert erhebliche Mengen an Rohstoffen wie Kupfer und Aluminium. Ein vielversprechender Ansatz zur Einsparung dieser Ressourcen ist der Übergang von Niederspannung zu Mittelspannung bei der erneuerbaren Energieproduktion. Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE identifiziert besonders bei Photovoltaik-Grosskraftwerken ein enormes Einsparpotenzial durch höhere Systemspannungen und plant erste Pilotprojekte sowie eine breite Markteinführung.

    Vorteile höherer Systemspannungen
    Eine Erhöhung der Systemspannung von 800 VAC auf 1.500 VAC führt zu einer Reduktion des Kabelquerschnitts um etwa 75 Prozent. Dies erleichtert die Verlegung und den Anschluss, wodurch die Installationskosten gesenkt werden. Andreas Hensel, Gruppenleiter »Hochleistungselektronik und Systemtechnik« am Fraunhofer ISE, betont die Einsparungsmöglichkeiten: «Nachdem die PV-Modulkosten seit 2010 um 90 Prozent gesunken sind, bieten Installation und Balance-of-System Komponenten nun die grössten Einsparungshebel.»

    Zusätzlich kann die Leistung der Subsysteme durch den Schritt in die Mittelspannung erhöht werden. Bei einer Spannung von 1.500 V sind bereits 10 bis 12 MVA statt der heute üblichen 3 bis 5 MVA in einem Transformator möglich. Dies reduziert die Anzahl der benötigten Transformatoren und Schaltanlagen, was die Bau- und Installationskosten weiter verringert.

    Technologische Fortschritte und erste Erfolge
    Der Fortschritt in der Mittelspannungstechnik wurde durch die Entwicklung hochsperrender Siliziumkarbid-Bauelemente mit hohen Schaltgeschwindigkeiten ermöglicht. SiC-Bauteile bis zu 3,3 kV sind inzwischen marktreif. Im Projekt »MS-LeiKra« hat das Fraunhofer ISE 2023 den weltweit ersten MS-PV-Stringwechselrichter entwickelt und erfolgreich in Betrieb genommen. Der Wechselrichter erreicht eine Ausgangsspannung von 1.500 VAC bei einer Leistung von 250 kVA. «Technologisch sind die Weichen gestellt, und es geht nun darum, wer die ersten Akteure an diesem aussichtsreichen Markt sind», so Christian Schöner, Projektleiter »Mittelspannung« am Fraunhofer ISE. Eine erste Photovoltaik-Pilotanlage auf Basis dieses Wechselrichters ist bereits in Planung.

    Zusammenarbeit für den Durchbruch
    Im April wurde ein europäisches Konsortium gebildet, das Vertreter aller an einem PV-Grosskraftwerk beteiligten Gewerke vereint. Ziel ist es, die technologischen und normativen Voraussetzungen für den Sprung in die Mittelspannung gemeinsam zu untersuchen und zu überwinden. «Als schlagkräftiges Konsortium können wir die bestehenden Hürden gemeinsam angehen und eine Optimierung für das komplette Kraftwerk erzielen», erklärt Christian Schöner.

    Zukunftsperspektiven und Anwendungsbereiche
    PV-Grosskraftwerke sind erst der Anfang. Die Mittelspannungstechnologie bietet auch Potenzial für Ladeinfrastrukturen, Industrienetze, Grosswärmepumpen, Batteriespeicher, Elektrolyseure und Windkraftanlagen. Höhere Systemspannungen ermöglichen neben erheblichen Material-, Kosten- und Flächeneinsparungen auch neue Systemarchitekturen regenerativer Hybridkraftwerke. Diese können über die Mittelspannung miteinander verknüpft werden und somit eine effiziente und nachhaltige Energieversorgung sicherstellen.

  • Basel erhält milliardenschweres Immunforschungsinstitut

    Basel erhält milliardenschweres Immunforschungsinstitut

    Die Botnar-Stiftung ermöglicht mit einer Spende von einer Milliarde Franken die Gründung des Botnar Institute of Immune Engineering (BIIE). Dieses Institut wird in Basel, genauer gesagt in Allschwil, angesiedelt und zielt darauf ab, neuartige immunbasierte Lösungen für die Diagnose, Behandlung und Prävention von Krankheiten zu entwickeln. Das BIIE wird in Zusammenarbeit mit der Universität Oxford und der ETH Zürich aufgebaut, wobei weitere internationale Partner folgen sollen.

    Strategische Standortwahl und Ausbaupläne
    Der Forschungsplatz Basel konnte sich gegen renommierte Standorte in den USA, England, Israel und Singapur durchsetzen. Bis 2027 soll das BIIE im Switzerland Innovation Park Basel Area in Allschwil ein eigenes Gebäude beziehen, das von Herzog & de Meuron entworfen wird. Vorläufig ist das Institut im Departement Biosysteme der ETH Zürich in Basel untergebracht. Geplant ist, dass insgesamt 300 Mitarbeiter, darunter Wissenschaftler und Support-Personal, im Institut tätig sein werden.

    Schwerpunkte und internationale Kooperationen
    Das BIIE wird sich auf die Entwicklung von Computertools und immunbasierten Lösungen konzentrieren. Gemeinsam mit der Universität Oxford entsteht das Basel-Oxford Centre of Immune Engineering, das Professuren und Ausbildungsprogramme für Studenten umfasst. Diese Zusammenarbeit wird die Grundlagen- und klinische Forschung insbesondere für Kinder und Jugendliche in ärmeren Ländern vorantreiben.

    Führende Persönlichkeiten und Verwaltung
    Stephen Wilson, ehemaliger Chief Operating Officer des La Jolla Institute for Immunology, wird als CEO des BIIE fungieren. Sai Reddy, Professor für System- und synthetische Immunologie an der ETH Zürich, wird als Scientific Director tätig sein. Georg Holländer, Experte für molekulare Entwicklungsimmunologie mit Professuren an der Universität Basel, der ETH Zürich und der University of Oxford, wird die Position des Global Engagement Director übernehmen.

    Erhebliche Aufwertung für den Forschungsstandort Basel
    Die Gründung des BIIE bedeutet eine bedeutende Aufwertung für den Forschungsstandort Basel. Der Standort ergänzt bestehende Forschungsgruppen am D-BSSE und am Departement Biomedizin der Universität Basel und stärkt die Region, die bereits Heimat von über 40 Biotech- und Pharmaunternehmen im Bereich Immunologie ist.

    Enormer Gewinn für die Region Basel
    «Das BIIE wird eine kritische Masse von Forschern zusammenbringen, die alle Experten in verschiedenen Aspekten des Immun-Engineerings sind. Die Kombination ihrer Stärken und Perspektiven sollte zu einer Summe führen, die grösser ist als ihre Teile», erklärt Stephen Wilson. Conradin Cramer, Regierungspräsident des Kantons Basel-Stadt, betont die Bedeutung des Instituts für die Region: «Basel als starke Wirtschaftsregion mit einer grossen philanthropischen Tradition wird durch das BIIE weiter gestärkt.»

    Christof Klöpper, CEO von Basel Area Business & Innovation, sieht im BIIE einen enormen Gewinn für die Region: «Unser Life Sciences-Standort wird nicht nur um ein bedeutendes Forschungsfeld erweitert, sondern stärkt gleichzeitig seinen Platz auf der globalen Landkarte der wichtigsten Forschungsstandorte.»

    Die grosszügige Spende der Botnar-Stiftung und die Zusammenarbeit mit führenden internationalen Institutionen wie der Universität Oxford und der ETH Zürich positionieren das Botnar Institute of Immune Engineering als eine zentrale Einrichtung in der Immunforschung. Das neue Institut wird Basel weiter als globalen Spitzenstandort für Life Sciences etablieren und bedeutende Fortschritte in der immunbasierten Diagnostik und Therapie ermöglichen.

  • Strategische Kooperation verbessert Prozesse im Immobilienwesen

    Strategische Kooperation verbessert Prozesse im Immobilienwesen

    Planon hat eine strategische Partnerschaft mit PROMOS consult, einem Berliner SAP-Partner mit Schwerpunkt auf Wohn- und Gewerbeimmobilien sowie Facility Management, bekanntgegeben. Die Zusammenarbeit erstreckt sich auf die DACH-Region. Das weltweit agierende niederländische Proptech-Unternehmen, das in der Schweiz mit einer Niederlassung im Technopark Zürich vertreten ist, bietet ebenfalls Softwarelösungen für das Immobilien- und Facility-Management an.

    Wie es in Planons Mitteilung heisst, ist das Ziel dieser Partnerschaft, Prozesse zu optimieren, Abläufe zu vereinfachen und die Zufriedenheit der Mieterinnen und Mieter zu steigern. Dabei würden Planons innovative Lösungen für das Gebäudemanagement mit PROMOS‘ fundiertem Branchenwissen und breitem Angebotsportfolio für die Kernprozesse der Immobilienverwaltung kombiniert.

    «Wir sind von den umfangreichen Möglichkeiten überzeugt, die diese Partnerschaft bietet», wird Planon-COO Stephan Mau zitiert. «Gemeinsam werden wir den Promos-SAP-Kunden eine zukunftsweisende Lösung für das Immobilienmanagement bieten.» PROMOS-CIO Volker Schulz zeigt sich «überzeugt, dass unsere Kunden von der gebündelten Kompetenz beider Unternehmen profitieren und wir somit den deutschsprachigen Markt nachhaltig transformieren werden».

  • Führungswechsel bei SVIT Schweiz beschlossen

    Führungswechsel bei SVIT Schweiz beschlossen

    Am 20. Juni 2024 fand in Luzern die Delegiertenversammlung der SVIT Mitgliederorganisationen statt. Dabei wurde entschieden, dass Michel Molinari, derzeit Vize-Präsident des SVIT Schweiz, im Jahr 2025 das Amt des Präsidenten von Andreas Ingold übernehmen wird. Jean-Jacques Morard, ebenfalls Vize-Präsident, wird durch Cécile Berger-Meyer ersetzt. David Zumsteg tritt die Nachfolge von Michel Molinari als Vize-Präsident an. Zudem wird Andreas Dürr 2026 seinen Sitz an Boris Grell übergeben. Bereits im vergangenen Jahr wurde Gabriel Schmid als Finanzverantwortlicher ins Präsidium berufen. Diese Neubesetzungen markieren den Beginn eines umfassenden Führungswechsels im Dachverband.

    Entscheidung zu Sponsoringvereinbarungen
    Neben den Präsidiumswahlen haben die Delegierten über Anträge des SVIT Ostschweiz und des SVIT Zentralschweiz abgestimmt. Die Anträge forderten, dass der SVIT Schweiz keine weiteren Werbe-, Sponsoring- oder sonstigen Leistungsvereinbarungen mit der Swiss Marketplace Group AG und deren Organisationen abschliessen darf. Bestehende Vereinbarungen sollen zum Ende der Vertragslaufzeiten gekündigt werden. Die Delegierten stimmten diesen Anträgen zu und setzen damit ein klares Zeichen für eine neue Ausrichtung des Verbandes.

    Swiss Real Estate Forum als Rahmenveranstaltung
    Die Delegiertenversammlung 2024 war eingebettet in das Swiss Real Estate Forum (SREF), welches am selben Tag stattfand. Dieses Forum bot eine Plattform für Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Sport, darunter Alt-Bundesrat Ueli Maurer und der ehemalige Welt-Torhüter Oliver Kahn, um aktuelle Themen der Immobilienbranche zu diskutieren.

    Mit den getroffenen Entscheidungen und dem eingeleiteten Führungswechsel positioniert sich der SVIT Schweiz für die Zukunft und setzt wichtige Impulse für die Weiterentwicklung des Verbandes und der gesamten Branche.

  • Kostenlose Stahlhalle steht zur Abholung bereit

    Kostenlose Stahlhalle steht zur Abholung bereit

    In Bern wird eine vom Beachcenter Bern nicht mehr benötigte Stahlhalle verschenkt, informiert Luna Sonia Sagasser von öbu in einem Beitrag auf LinkedIn. Die 29,2 Meter breite und 32,4 Meter lange Halle steht an der Goumoënsstrasse 50 in Bern. Sie kann „kostenfrei abgeholt und an einem anderen Standort aufgestellt werden“, schreibt Sagasser.

    Die Fassade der Halle ist aus Sandwichelementen der Montana Bausysteme gestaltet, das Dach besteht aus einer isolierten Bleckkassette derselben Firma. Die Raumhöhe variiert zwischen 6 und 8 Metern. Als weitere Merkmale werden im Beitrag zwei grosse Tore, eine innere Stahlkonstruktion mit Galerie und ein grosses Dachoberlicht angegeben.

    Interessierte müssten sich mit dem Architekten Michael Batt in Verbindung setzen. Im Beitrag sind dafür eine Telefonnummer und eineE-Mail-Adresse angegeben.

  • Planon-Software erhält Zertifizierung der GEFMA

    Planon-Software erhält Zertifizierung der GEFMA

    Die GFMA hat der Software von Planon für Integrated Workplace Management beziehungsweise für Computer Aided Facility Management erneut die Zertifizierung nach Richtlinie 444 verliehen, informiert das Unternehmen für intelligentes und nachhaltiges Gebäudemanagement in einer Mitteilung. Bei der Rezertifizierung wurde auch der in der Richtlinie neu eingeführte Kriterienkatalog für IoT-Datenmanagement angewendet. Das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) spiele aufgrund automatisierter Vernetzung von Gebäudetechnik inzwischen eine wichtige Rolle im intelligenten Gebäudemanagement, schreibt Planon.

    Die beiden Softwarefunktionalitäten Energiemanagement und Workplace Management wurden zudem nach der neuen Richtlinie GEFMA 445 zertifiziert. Sie sei vom Arbeitskreis Digitalisierung der GEFMA aufgrund der technischen Entwicklungen im Proptech-Bereich entwickelt worden, um auch einzelne Prozesse für Gebäudemanagement zertifizieren zu können, erläutert Planon. Im Vergleich zur Richtlinie 444 werden dabei tiefergehende Funktionalitäten vorausgesetzt.

    „Die erneute GEFMA 444-Rezertifizierung und die Neuzertifizierung nach GEFMA 445 unterstreicht unseren hohen Qualitätsanspruch und unsere Innovationskraft als Marktführer für intelligente und nachhaltige Gebäudemanagement-Software“, wird Stephan Mau, COO Real Estate Management & General Manager EMEA Central bei Planon, in der Mitteilung zitiert. Das weltweit agierende Proptech mit Hauptsitz in den Niederlanden ist in der Schweiz mit einer Niederlassung im Technopark Zürich vertreten.

  • Unabhängig und selbstbestimmt: Die Initiative für eine souveräne Schweizer Immobilienwirtschaft

    Unabhängig und selbstbestimmt: Die Initiative für eine souveräne Schweizer Immobilienwirtschaft

    Reaktion auf die digitale Revolution
    Die Initialzündung für die Initiative kam durch die Erschütterung anderer Branchen, die von der digitalen Revolution überrollt wurden, wie etwa die Hotellerie durch Booking.com. Hoteliers sind mittlerweile gezwungen, auf dieser Plattform zu diktierten Konditionen zu inserieren. Dieses Beispiel zeigt: Wenn Akteure die Kontrolle über ihre Kundenschnittstellen und Daten verlieren, werden sie leicht zum Spielball der Marktführer.

    Am Beispiel der Hotellerie wissen wir, dass selbst grosse international tätige Unternehmen zu klein sind, um im Wettbewerb um Daten und Kundenschnittstellen eine dominante Rolle einzunehmen. Daher braucht es strategische Zusammenschlüsse, damit Rahmenbedingungen geschaffen werden können, die die Existenz aller Akteure nachhaltig sichern. Mit der Next Property AG ist ein solcher Zusammenschluss für die Immobilienwirtschaft entstanden. Die Initiative umfasst, seit der Lancierung im 2016, über 500 Aktionäre, welche die aktuellen Marktentwicklungen als bedrohlich einstufen und die Vision der Brancheninitiative unterstützen.

    Selbstbestimmung durch Datenhoheit
    «Daten sind Schlüsselressourcen. Wer die Daten kontrolliert, kontrolliert die Zukunft.», sagt Mario Facchinetti, mandatierter Geschäftsführer der Next Property AG. Der Ansatz ist klar: Die Kontrolle über Daten und Kundenschnittstellen in der Branche zu behalten, damit diese auch in Zukunft unabhängig und selbstbestimmt bleibt. Im Rahmen dieser Vision hat die Next Property AG im 2017 die Gelegenheit genutzt, um sich an der Immobilienplattform newhome.ch zu beteiligen. Durch dieses strategische Investment kann die Branche den Wettbewerb fördern und die Bedingungen sowie Ausrichtung des branchenfreundlichen Immobilienmarktplatzes aktiv mitgestalten.

    Bestätigung der Initiative
    Im 2021 fusionierten die führenden Schweizer Immobilienmarktplätze, was die Befürchtungen der Initianten bestätigte und die Bedeutung der Next Property AG, die sich für einen Markt mit gesunden Alternativen einsetzt, unterstrich. Somit wurde es wichtiger denn je, Immobilieninserate vorzeitig oder exklusiv auf newhome.ch zu publizieren. Damit liegt das Insertions- und Suchverhalten in der Kontrolle der Aktionäre. Sie haben es selbst in der Hand, ihre Objekte mit Vorlauf oder exklusiv auf der branchenfreundlichen Immobilienplattform zu inserieren und somit das Suchverhalten für professionell vermarktet Immobilien zu ihren Gunsten zu steuern.

    Digitalisierung: Fair statt zentralisiert
    Die Digitalisierung ist zentral für die Organisation von Prozessen und ein wesentlicher Faktor für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen. Sie darf jedoch nicht auf Kosten etablierter Wirtschaftsstrukturen und regionaler Arbeitsplätze gehen. Branchenakteure müssen sich gemeinsam dafür einsetzen, dass die digitale Wertschöpfung nicht zu stark zentralisierte Strukturen entwickelt. Stattdessen sollten sie sicherstellen, dass Marktteilnehmer ihre Existenzgrundlage sichern können, damit eine nachhaltige Entwicklung möglich ist. Für die Branche ist es wichtig, die Digitalisierung mit langfristiger Perspektive voranzutreiben, um deren Chancen zu nutzen und Risiken zu minimieren.

    Dank der Aktionäre der Next Property AG und ihrem Investment in die newhome.ch AG haben Schweizer Immobilienakteure eine erfolgsversprechende Chance die Kontrolle über ihre Daten und die digitale Kundenschnittstelle zu behalten und die Marktbedingungen mitzubestimmen.

  • Zementrevolution dank Perlmutt-Struktur

    Zementrevolution dank Perlmutt-Struktur

    Im Gegensatz zu Glas, Holz und Stahl ist Zement von Natur aus spröde und ohne Verstärkungen wenig flexibel. Dies schränkt seine Einsatzmöglichkeiten in tragenden Strukturen erheblich ein. Zwar gibt es bereits Methoden zur Verbesserung der Bruchzähigkeit und Duktilität von Zement, etwa durch Polymer-, Glas- oder Metallverstärkungen, doch diese erhöhen die Energieabsorption und Bruchfestigkeit nur geringfügig.

    Ein Verbundwerkstoff nach Vorbild von Perlmutt
    Das Team der Princeton University fand heraus, dass abwechselnde Schichten von dünnem Polymer und gemustertem Zementstein die Duktilität erhöhen. Der entwickelte Verbundstoff imitiert die Struktur von Perlmutt, einer Substanz, die in bestimmten Muscheln vorkommt und für ihre Stärke und Flexibilität bekannt ist. Perlmutt besteht zu über 95 % aus Calciumcarbonat und zu bis zu 5 % aus organischem Material. Diese einzigartige Kombination verleiht Perlmutt seine bemerkenswerte mechanische Widerstandsfähigkeit.

    Mechanismen der Perlmutt-Struktur
    Perlmutt ist ein Biomineral aus Aragonit-Plättchen, die durch ein weiches Biopolymer verbunden sind. Diese 3D-Ziegelmörtelstruktur ermöglicht es den Plättchen, zu gleiten und sich zu verformen, wodurch Energie absorbiert und die Zähigkeit erhöht wird. Diese Synergie zwischen den harten und weichen Komponenten ist entscheidend für die bemerkenswerten mechanischen Eigenschaften von Perlmutt.

    Anwendung der Prinzipien auf Zementverbundstoffe
    Die Forschenden der Princeton University nutzten herkömmliche Baumaterialien wie Portlandzement und Polymere, um einen ähnlichen Verbundstoff zu entwickeln. Sie schichteten Zementleimplatten mit Polyvinylsiloxan, einem flexiblen Polymer, um mehrschichtige Balken herzustellen. Diese wurden in einem gekerbten Dreipunkt-Biegetest auf ihre Rissfestigkeit getestet. Die Ergebnisse zeigten, dass diese Verbundwerkstoffe eine 17-mal höhere Bruchzähigkeit und eine um 1791 Prozent höhere Duktilität im Vergleich zu festem Zement erreichten.

    Zukunftsperspektiven und Optimierung
    Die Forschenden planen, verschiedene weiche Materialien für widerstandsfähigere Infrastrukturen zu erkunden und die Rillenformen für eine bessere Defektintegration zu optimieren. Zudem sollen Produktionsmethoden durch integrierte Laminierungs-Laser-Verfahren oder additive Fertigung weiterentwickelt werden. Diese Fortschritte könnten die Bauindustrie revolutionieren und den Einsatz von Zement in tragenden Strukturen erheblich erweitern.

    Der neu entwickelte Zementverbundstoff, inspiriert von der Struktur des Perlmutts, bietet eine vielversprechende Lösung zur Verbesserung der mechanischen Eigenschaften von Zement. Mit seiner aussergewöhnlichen Rissfestigkeit und Dehnbarkeit stellt dieser Verbundstoff eine bedeutende Innovation dar, die das Potenzial hat, die Bauindustrie nachhaltig zu verändern.

  • Gesetzlicher Handlungsbedarf bei Baumängeln

    Gesetzlicher Handlungsbedarf bei Baumängeln

    Die aktuelle Rechtslage erweist sich als nachteilig für Käufer von Neubauten und private Bauherren. Problematische Vertragsklauseln, die sich in der Praxis entwickelt haben, benachteiligen diese erheblich. Das bestehende Gesetz geht von zwei gleich starken Verhandlungspartnern aus, was in der Realität nicht zutrifft. Professionelle Unternehmer und Verkäufer diktieren die Vertragsbedingungen, während private Bauherren aufgrund der hohen Nachfrage im Immobilienmarkt keine Verhandlungsmacht besitzen. Diese «Friss-oder-Stirb»-Mentalität setzt sie massiv unter Druck.

    Die Vorschläge des Nationalrats: Abschaffung der separaten Rügefrist
    Der Nationalrat hat eine praxistaugliche Vorlage geschaffen, deren Kernstück die Abschaffung der separaten Rügefrist für Mängel ist. Derzeit müssen Käufer und Bauherren zwei Fristen beachten: die Rügefrist und die Verjährungsfrist. Die Rügefrist verlangt eine detaillierte Mängelrüge an die richtige Person innerhalb einer kurzen Frist. Wird diese Frist verpasst, verlieren Käufer und Bauherren sämtliche Gewährleistungsrechte. Die Verjährungsfrist ist die zweite Voraussetzung. Die Abschaffung der Rügefrist würde das Hauptproblem lösen, dass viele ihre gesetzlichen Haftungsansprüche verlieren, weil sie Baumängel nicht rechtzeitig rügen können. Der HEV Schweiz unterstützte diesen Beschluss des Nationalrats.

    Der Standpunkt des Ständerats: Verlängerung der Rügefrist, aber keine Abschaffung
    Der Ständerat erkennt den Handlungsbedarf zur Verbesserung der Haftung bei Baumängeln an, hält jedoch an der Rügefrist fest, wenn auch verlängert auf 60 Tage. Diese Verlängerung löst das grundlegende Problem jedoch nicht, dass private Käufer und Bauherren ihre Mängelrechte verlieren, wenn sie die gesetzlichen Anforderungen einer Mängelrüge nicht innerhalb der Frist erfüllen.

    Keine Verlängerung der Verjährungsfrist
    Auch bezüglich der Verjährungsfrist zeigt sich der Ständerat unnachgiebig. Die bestehende Frist von fünf Jahren bleibt bestehen und kann vertraglich weiter verkürzt werden. Der Nationalrat hatte gefordert, diese Frist auf zehn Jahre zu verlängern, um den Ansprüchen des Käufers wegen Mängeln gerecht zu werden. Der Eintritt der Verjährung bedeutet für Haus- und Stockwerkeigentümer, dass sie ihre Rechte bei Baumängeln nicht mehr durchsetzen können und die Kosten selbst tragen müssen. Angesichts der langen Lebensdauer vieler Gebäudekomponenten ist diese kurze Verjährungsfrist problematisch. Der HEV Schweiz zeigt sich enttäuscht, dass private Laienkäufer und Bauherren weiterhin benachteiligt werden.

    Rücküberweisung an den Nationalrat
    Die Vorlage wird nun an den Nationalrat zurücküberwiesen. Der HEV Schweiz setzt sich weiterhin dafür ein, dass die rechtliche Situation privater Haus- und Stockwerkeigentümer bei Baumängeln verbessert wird. Die Hoffnung bleibt, dass durch weitere Diskussionen und Anpassungen eine Lösung gefunden wird, die den Bedürfnissen und Rechten privater Bauherren und Immobilienkäufer gerecht wird.

  • Neue Kooperation des SVIT Zürich mit «immobilienjobs.ch»

    Neue Kooperation des SVIT Zürich mit «immobilienjobs.ch»

    Im Rahmen der Zusammenarbeit schafft «immobilienjobs.ch» spannende Karrieremöglichkeiten für Arbeitssuchende, indem sie Zugang zu Jobangeboten in der Immobilienbranche ermöglicht. Dies beinhaltet nicht nur traditionelle Stellen, sondern auch innovative Positionen, die durch den Wandel der Branchenanforderungen entstehen. Die Plattform stellt somit sicher, dass Arbeitssuchende und Unternehmen auf einem modernen, effizienten und zielgerichteten Weg zueinander finden.

    SVIT Zürich Mitglieder profitieren von dieser Kooperation. Das Jobportal ermöglicht es ihnen, qualifizierte Fachkräfte effizienter zu finden. So können Personalengpässe optimal und rasch beseitigt werden, was wiederum die Produktivität und Innovationskraft der Unternehmen fördert. Hervorzuheben ist, dass auch gut ausgebildete Quereinsteiger, die ihre Karriere mit fundierter Ausbildung und persönlichem Jobcoaching durch den SVIT Zürich starten möchten, auf «immobilienjobs.ch» eine ideale Plattform finden. Sie können so ihre Kompetenzen und Kenntnisse bestmöglich präsentieren und den Einstieg in die Branche erleichtern.

    Ein besonderes Angebot für alle SVIT Zürich Mitglieder – «immobilienjobs.ch» offeriert ihnen zwei Stellenausschreibungen zum Preis von einer. Diese exklusive Offerte stellt sicher, dass die Mitglieder des Verbandes maximale Sichtbarkeit und Reichweite für ihre Jobangebote erzielen, während zugleich die Kosten für die Rekrutierung gesenkt werden.

    Insgesamt bietet diese Partnerschaft also klare Vorteile: Sie schafft neue Karrieremöglichkeiten, fördert die Rekrutierung von qualifizierten Fachkräften und integriert effizient Quereinsteiger in die Immobilienbranche. Somit stellt die Kooperation zwischen dem SVIT Zürich und «immobilienjobs.ch» einen bedeutenden Schritt in Richtung einer effizienteren und innovativeren Personalentwicklung im Immobiliensektor dar.

  • Neues Mörtelwerk in Liaoning eröffne

    Neues Mörtelwerk in Liaoning eröffne

    Sika hat ein hochmodernes Mörtelwerk in Liaoning in China in Betrieb genommen. Wie das weltweit tätige Unternehmen der Spezialitätenchemie für Bau und Industrie in einer Mitteilung informiert, ist es der 34. Produktionsstandort in China. Dort sollen Mörtel, Fliesenkleber und Abdichtungslösungen hergestellt und an Kunden in drei Provinzen im Nordosten des Landes sowie in der östlichen Zentralmongolei geliefert werden. Ziel seien kürzere Lieferzeiten und ein optimierter Service.

    Die Produktpalette umfasst laut der Mitteilung Mörtelprodukte, die bei der Herstellung bis zu 20 Prozent recycelte Rohstoffe enthalten, wie zum Beispiel Abfallstaub und mineralische Reststoffe. Zugleich markiere die Werkseröffnung für Sika den Startschuss für eine Initiative zur Umstellung von natürlichen auf alternative Sande. Bis 2028 will Sika die Hälfte des Sandbedarfs mit alternativen Materialien abdecken.

    In dem Neubau sind Produktionsanlagen, Büros, Labore sowie Infrastruktur für Lager und Logistik untergebracht. «Die Erweiterung unterstreicht unser Engagement für Qualität und Spitzenleistungen und ist gleichzeitig an den globalen Nachhaltigkeitszielen ausgerichtet», wird Philippe Jost, Regionalleiter Asien und Pazifik zitiert.

  • Meyer Burger Module als Top-Performer ausgezeichnet

    Meyer Burger Module als Top-Performer ausgezeichnet

    PVEL hat die Hochleistungsmodule von Meyer Burger in die höchste Kategorie seiner aktuellen Top-Performer-Liste aufgenommen. Das hat das unabhängige nordamerikanische Labor für Zuverlässigkeits- und Leistungstests von Solarmodulen am 5. Juni bei der Veröffentlichung seiner 10. Annual PV Module Reliability Scorecard mitgeteilt.

    Laut Meyer Burger beziehen sich diese Tests auf das aktuelle Produktportfolio von Meyer Burger und das künftig am Standort Goodyear im US-Bundesstaat Arizona hergestellte Utility-Modul. Diese Tests werden in sieben verschiedenen Kategorien durchgeführt, unter anderem hinsichtlich Temperatur- und Feuchtigkeitseffekten, der Auswirkung von mechanischer Belastung und Hagel sowie bezüglich aller relevanter Degradationsmechanismen.

    Meyer Burger schaffte es mit nur acht weiteren Herstellern in die Liste jener Hersteller, die in allen sieben Kategorien Bestnoten erhalten haben. Dabei testet PVEL laut Meyer Burger weit über die gängigen IEC und UL-Standards hinaus.

    „Wir können stolz darauf sein, gleich bei unserer ersten Teilnahme am PVEL-Testverfahren so ein gutes Ergebnis erreicht zu haben“, wird Madlen Apel, Head of Product Management, zitiert. „Dieser Erfolg spiegelt eindrucksvoll unser Qualitätsbewusstsein und unsere Technologieführerschaft in der Industrie wider und bezeugt unabhängig das Vertrauen in unsere Produkte für alle Kunden und Investoren.“

  • Neuer Akteur im britischen Recyclingmarkt

    Neuer Akteur im britischen Recyclingmarkt

    Holcim übernimmt die in der britischen Grafschaft Cheshire ansässige Schotter-Recyclingfirma Land Recovery. Mit ihren 85 Mitarbeitenden verwendet sie Schienenschotter und Abbruchmaterial für die Produktion von Transportbeton, Fertigteilen und Asphalt.

    Wie es in einer Medienmitteilung heisst, erweitert diese Akquisition den Zugang von Holcim zu Bauschutt. Davon hat Land Recovery im vergangenen Jahr 300’000 Tonnen verarbeitet.

    «Land Recovery stärkt die führende Position von Holcim im zirkulären Bauen», wird Holcim-CEO Miljan Gutovic zitiert. «Das bringt uns unserem Konzernziel näher, in 2024 10 Millionen Tonnen Bauschutt zu rezyklieren.»

    Land Recovery wurde 1982 von der Familie Beecroft gegründet. Mit vier Standorten in Grossbritannien bietet das Unternehmen unter anderem die Lieferung von Primärschotter für den Schienenverkehr, den Umschlag und die Aufbereitung von verbrauchtem Schotter sowie dessen Wiederverwertung in neuen Baulösungen an.

    Die Transaktion folgt auf Holcims Übernahme von Sivyer Logistics im vergangenen Jahr, einem Hersteller von recyceltem Abbruchmaterial für den Londoner Baumarkt.

  • Klimastiftung Schweiz fördert zehn Projekte

    Klimastiftung Schweiz fördert zehn Projekte

    Die Klimastiftung Schweiz hat in ihrer ersten Förderrunde 2024 aus einer Vielzahl von Einsendungen zehn innovative klimarelevante Projekte für eine Förderung ausgesucht. Sie werden mit insgesamt über 1,3 Millionen Franken unterstützt, informiert die Stiftung in einer Mitteilung. «Wir registrieren eine gesteigerte Anzahl hochwertiger Anfragen mit reellem Potential für den Klimaschutz», wird Geschäftsführer Vincent Eckert dort zitiert.

    In der Mitteilung stellt die Klimastiftung fünf der Projekte im Kurzportrait vor. So wird das Projekt Grabowski der Borobotics GmbH aus Winterthur unterstützt. Sie hat einen Bohrroboter für geothermische Bohrungen auf engem Raum entwickelt.

    Die VentoStream AG aus Liestal wird bei der Entwicklung ihres Mini-Windrads unterstützt. «Unsere Technologie ist dreimal effektiver und wirtschaftlicher als herkömmliche Windkraftanlagen», meint VentoStream-CEO Manuel Bernsau. Durch die innovative Bauweise werden zudem Schatten-, Vogel- und Eisschlag vermieden.

    Die HILLBOT GmbH aus Risch ZG hat einen Leichtbau-Mäher entwickelt. Mit ihm könne «ein durchschnittlicher Landwirtschaftsbetrieb im Jahr 4 Tonnen CO2 einsparen», wird Projektinitiant Amadeo Knüsel in der Mitteilung zitiert.

    SolidWatts aus Pully VD wird bei der Entwicklung von Mikrowellengeneratoren unterstützt, die grossindustriell Mikrowellen erzeugen. Sie können in Materialien von Industrieprozessen effizient Wärme produzieren.

    Die Terrabloc SA entwickelt innovative Lehmblöcke für die Deckenproduktion. Das Genfer Unternehmen wurde bereits in den Jahren 2019 und 2020 von der Klimastiftung unterstützt.

  • Neue Holzmehrfamilienhäuser mit innovativer TS3-Technologie

    Neue Holzmehrfamilienhäuser mit innovativer TS3-Technologie

    Es dauert nur wenige Fahrminuten, um die Zürcher Innenstadt von Zollikerberg, einem Dorfteil der Gemeinde Zollikon, zu trennen. Nachdem man gerade noch auf dem Sechseläutenplatz vor der Oper stand, eröffnen sich kurz darauf weite Wiesen und Selbstpflückfelder. Nur einen Steinwurf von der Forchstrasse entfernt, die Stadt und Land auf direktem Weg verbindet, wurden im letzten Jahr zwei Mehrfamilienhäuser in Holzbauweise fertiggestellt – auf dem Grundstück eines Bauernhofs, der immer noch bewohnt und bewirtschaftet wird.

    Harmonie zwischen Tradition und Moderne
    Früher haben regelmässig Schafe auf der grossen Wiese des Anwesens geweidet. Heute ragen zwei vierstöckige Gebäude mit insgesamt 22 Mietwohnungen über das Gras. Die beiden Mehrfamilienhäuser bilden ein harmonisches Ensemble, das möglicherweise später durch einen dritten Baukörper ergänzt werden könnte, falls eine Verdichtung erforderlich sein sollte. Zu Beginn der Planung war noch nicht klar, ob es sich um Holz- oder Massivbauten handeln sollte. Die Bauherren hatten keine spezifischen Vorgaben gemacht, als sie 2018 einen privaten Wettbewerb ausschrieben. Der Zufall begünstigte jedoch den Holzbau: Das Zürcher Büro Merkli Degen Architekten, das zum Wettbewerb eingeladen wurde und diesen gewann, arbeitete zu dieser Zeit mit der Timbatec AG zusammen. Das bekannte Schweizer Ingenieurbüro entwickelte damals gemeinsam mit der Fachhochschule Biel und der ETH Zürich eine neue Verbindungstechnologie, um auch grössere Spannweiten mit Brettsperrholzplatten zu überbrücken – und zwar ohne Unterzüge oder zusätzliche Zwischenstützen.

    Die Zukunft des Bauens
    In Zukunft soll es also möglich sein, mit Holz das zu erreichen, was bisher nur mit Stahlbeton möglich war. Die TS3-Verbindungstechnologie steckte im Jahr 2018 noch in den Kinderschuhen, ist aber mittlerweile etabliert. Vollholzplatten, die ganze Geschossdecken bilden können, eröffnen völlig neue Möglichkeiten für den Holzbau.
    «Es war reiner Zufall, dass wir auf TS3 aufmerksam wurden», erzählt Ueli Degen, einer der Gründer von Merkli Degen Architekten. «Ursprünglich sprachen wir mit den Ingenieuren von Timbatec über ein anderes Holzbauprojekt.»

    Sie berichteten uns über die Entstehung ihres neuesten Verbindungssystems und präsentierten uns ein entsprechendes Beispiel. Diese bahnbrechende Technologie hat uns seitdem nicht mehr losgelassen. Irgendwann kam uns die Idee, TS3 bei dem Bauprojekt in Zollikerberg einzusetzen. Vor der Entscheidung, ob Holz- oder Massivbau verwendet werden sollte, wurden gründliche Untersuchungen und Vergleiche angestellt. Letztendlich setzte sich der Holzentwurf durch, der später von der Firma Holzbau Oberholzer GmbH realisiert wurde. Durch die Verwendung eines Holzgebäudes konnte eine harmonische Verbindung zum bestehenden Bauernhaus hergestellt werden, das ebenfalls aus Holz besteht.

    Die Kombination eines Holzbaus mit der TS3-Technologie versprach zudem eine wirtschaftlich attraktive Lösung zu sein, die auch die Bauzeit erheblich verkürzen würde. Dennoch dauerte es eine Weile, bis sich die Bauherren für den Holzbau entschieden. Vor fünf Jahren, als die Gebäude geplant wurden, war noch viel Überzeugungsarbeit nötig, um einen Holzbau in dieser Grösse durchzusetzen.

  • Innovationszentrum erweitert seine Dienstleistungen

    Innovationszentrum erweitert seine Dienstleistungen

    Die Startup & Innovation Space AG erweitert das Angebot ihres Start-up-Zentrums Home of Innovation. Geplant sind «mehr Büroflächen und Co-Working-Plätze, mehr Ausbildung für GründerInnen und ein neuer Zugang zu Investoren-Geldern», informiert Home of Innovation in einer Mitteilung. Das bisher an drei Standorten aktive Zentrum wird aktuell von rund 100 Jungunternehmen, innovativen KMU und Co-Workern sowie von fünf Winterthurer Wirtschaftsverbänden genutzt. Für den Ausbau des Innovationsökosystems von Winterthur hat Home of Innovation eine Strategie mit fünf strategischen Themen erarbeitet.

    Danach sollen in Winterthur weitere Büroflächen mit mindestens 2000 Quadratmetern akquiriert werden. Neben der Ansiedlung bereits bestehender Firmen wird ein zweiter Fokus auf Neugründungen gelegt. Sie sollen durch die Einrichtung einer Projektleiter-Position zur Förderung von Start-ups unterstützt werden. Darüber hinaus will Home of Innovation sein bereits erfolgreich durchgeführtes Ausbildungs- und Förderprogramm Launch-Control verstärken. Nicht zuletzt sollen Investoren und Jungunternehmen im Rahmen der Initiative Winti-Ventures zusammengebracht werden.

    In Vorbereitung auf die nächste Wachstumsphase nimmt Home of Innovation zudem Änderungen in der Leitung vor. Thomas Giger wird zum Verwaltungsratspräsidenten ernannt, Thomas Breitenmoser wird als Head of Operations das operative Geschäft leiten. Gründer und Initiator des Home of Innovation, Raphael Tobler, gibt den Verwaltungsratsvorsitz ab, bleibt dem Start-up-Zentrum aber als Verwaltungsratsvizepräsident mit einem Fokus auf Launch Control erhalten.

  • Bereiche Standortförderung und Arbeitsmarkt

    Bereiche Standortförderung und Arbeitsmarkt

    Staatssekretärin Helene Budliger Artieda hat laut Medienmitteilung des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) Martin Saladin zum neuen Leiter der Direktion für Standortförderung ernannt. Ausserdem hat sie Martin Godel als neuen Leiter des Leistungsbereichs Arbeitsmarkt und Arbeitslosenversicherung bestätigt. Beide treten ihre neue Stelle am 1. September 2024 an und werden damit Mitglied der Geschäftsleitung des SECO.

    Martin Saladin wird die Nachfolge von Eric Jakob als Leiter der Direktion für Standortförderung antreten. Diese unterstützt unter anderem Schweizer Unternehmen, die sich dem immer globalen Wettbewerb stellen. Saladin verfüge über internationale Erfahrung und kenne die Herausforderungen, mit denen Schweizer Unternehmen auf den internationalen Märkten konfrontiert sind, heisst es in der Mitteilung. Er war die vergangenen fünf Jahre Leiter Operationen Süd/Ost des Leistungsbereichs Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung des SECO, wo er das Projektgeschäft mit einer jährlichen Investitionssumme von 350 Millionen Franken verwaltet.

    Martin Godel wird am 1. September die Nachfolge von Oliver Schärli als Leiter des Leistungsbereichs Arbeitsmarkt und  Arbeitslosenversicherung antreten. Godel ist seit 2014 stellvertretender Leiter der Direktion für Standortförderung und leitet seit 2011 das Ressort KMU-Politik. Er verfügt über umfangreiche Erfahrung mit der Digitalisierung von Dienstleistungen. Seit 2017 ist er verantwortlich für das Serviceportal EasyGov.swiss von Bund, Kantonen und Gemeinden.