Kategorie: Unternehmen

Unternehmen – Immobiliennews zu Firmen, Strategien, Innovationen & Marktbewegungen der Schweizer Immobilienbranche.

  • BID Equity übernimmt Zürcher Firma

    BID Equity übernimmt Zürcher Firma

    Das Hamburger Softwareunternehmen BID Equity übernimmt die Zürcher Realview AG, ein Anbieter für moderne Softwarelösungen im Bauprojektmanagement. BID Equity plant mit seinen Erfahrungen in Softwareentwicklung, Strategieberatung und Unternehmertum gemeinsam mit Realview eine führende Softwaregruppe für den Gebäudesektor aufzubauen. Durch die Kombination von etablierten Lösungen und umfangreichem Wissen von Realview mit der BIS Equitys finanzieller Stärke und Erfahrung im internationalen Zukauf von Firmen sei der optimale Grundstein für dieses Vorhaben gelegt, heisst es in einer Mitteilung.

    Realview bietet Softwarelösungen zur Koordination, Überwachung und Verwaltung von Bauprojekten. Damit soll eine nahtlose Kommunikation und Ressourcennutzung ermöglicht werden. Die über 600 Kundinnen und Kunden von Realview in der deutschsprachigen Schweiz werden weiterhin vom gewohnten Team betreut.

    „Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit BID Equity“, wird Realview-Gründer Pascal Christen zitiert. „Gemeinsam haben wir eine Vielzahl an Möglichkeiten, unsere Technologie weiterzuentwickeln und unseren Kunden zukünftig ein noch umfangreicheres Lösungsportfolio zu bieten.“

  • Sika setzt ambitionierte Emissionsreduktionsziele

    Sika setzt ambitionierte Emissionsreduktionsziele

    Die Science Based Targets Initiative hat die kurz- und langfristigen Emissionsreduktionsziele von Sika validiert, informiert die global tätige Gruppe für Spezialitätenchemie in Bauwesen und Automobilindustrie aus Baar in einer Mitteilung. Sika will die Emissionen in den Scopes 1, 2 und 3 bis 2032 um 30,4 Prozent senken. Bis 2050 sollen direkte und indirekte Emissionen um 90 Prozent gefallen sein. Gleichzeitig hält die Gruppe an ihrer Wachstumsstrategie fest.

    Zur Zielerreichung hat Sika sich eine Reihe Massnahmen vorgenommen. So sollen Materialeffizienz und Kreislaufwirtschaft durch Bildung und Kompetenzentwicklung verbessert werden. Emissionen entlang der Wertschöpfungskette will Sika unter anderem durch Partnerschaften mit wichtigen Lieferanten senken. Darüber hinaus stehen der rasche Einsatz alternativer Energiequellen und die Entwicklung von neuen technologischen Lösungen für Bau und Industrie im Fokus.

    „Durch die aktive Zusammenarbeit mit unseren Partnern, Zulieferern und Kunden fördern wir Brancheninitiativen zur Abschwächung des Klimawandels und eröffnen neue Geschäftsmöglichkeiten“, wird Patricia Heidtman, Chief Innovation and Sustainability Officer bei Sika, in der Mitteilung zitiert. „Dies stärkt uns in unserer Überzeugung, dass wir auf dem richtigen Weg sind und nachhaltige Lösungen anbieten, die den heutigen Anforderungen entsprechen, ohne die Zukunft zu gefährden.“

  • Bewerbungsfrist bis Ende Juni verlängert

    Bewerbungsfrist bis Ende Juni verlängert

    Mara Schlumpf, Geschäftsführerin der Real Estate Award AG: «Es gab in diesem Jahr viele Neuerungen beim Real Estate Award eine neue Kategorie, die französische Version der Homepage aus diesem Grund wollen wir potenziellen Bewerbern etwas mehr Zeit einräumen, um ihre Projekte einzureichen.» Um sich zu bewerben , muss lediglich das Formular auf der Homepage ausgefüllt und ein maximal 4 seitiges PDF angehängt werden. «Gerne nehmen wir Bewerbungen in allen Landessprachen und auch in Englisch entgegen», sagt Mara Schlumpf

    Noch bis am 30. Juni können sich Firmen aus der ganzen Schweiz mit ihren Projekten für den diesjährigen Real Estate Award bewerben. Die Verleihung findet am 24. Oktober im Trafo in Baden statt.

  • Professionalisierung der Bewirtschaftung von Wohn- und Gewerbeimmobilien

    Professionalisierung der Bewirtschaftung von Wohn- und Gewerbeimmobilien

    Wincasa will neue Wege in der Immobilienbewirtschaftung gehen. Der zu Implenia gehörende Immobiliendienstleister spaltet seine entsprechenden Dienstleistungen in den Geschäftsbereich Wohnen und den Geschäftsbereich Gewerbe auf, informiert Wincasa in einer Mitteilung. Die Mitarbeitenden werden in neu geschaffenen Funktionen und Arbeitsplatzprofilen geschult.

    Das neue Target Operating Model (TOM) soll die beiden Bereiche professionalisieren und eine noch bedürfnisorientiertere und nutzungsgerechtere Bewirtschaftung unterschiedlicher Liegenschaften ermöglichen. «Ziel des TOM-Projekts ist es, ein Operating Model zu implementieren, das die heutigen Anforderungen an die Bewirtschaftung abdeckt», wird Philipp Schoch, Leiter Bewirtschaftung bei Wincasa, in der Mitteilung zitiert.

    Im Rahmen des Projekts wird Wincasa bis Ende 2025 schweizweit 18 physische Standorte für die Betreuung von Wohnungsmietenden sowie acht Standorte für die Betreuung von Gewerbemietenden einrichten. Die sogenannten Walk-In-Standorte im Wohnbereich können beispielsweise zur Klärung von Fragen zum Mietvertrag oder zur Meldung eines Schadens genutzt werden. Im Bereich Gewerbe ginge es dagegen «um komplexere Liegenschaften, um langjährige Mietverträge und um Leerstände, die stärker ins Gewicht fallen», erläutert Schoch. Hier will Wincasa ausgewiesene Fachkräfte einsetzen, «die Gewerbemietende in allen Phasen des Bewirtschaftungsprozesses hochprofessionell betreuen». Echtzeitüberwachungen wichtiger Kennzahlen wie die Leerstände an den Standorten sollen den Eigentümern der Liegenschaften messbare Erfolge des neuen Bewirtschaftungsmodells aufzeigen.

  • Effiziente Werkvertragsprüfung mit KI

    Effiziente Werkvertragsprüfung mit KI

    Baumeister sind pragmatische Macher, deren Hauptaugenmerk auf der Umsetzung von Bauprojekten liegt. Juristische Fachkenntnisse sind dabei oft nicht ihre Stärke. Dennoch ist der regelmässige Abschluss und die sorgfältige Prüfung von Werkverträgen unerlässlich. Häufig wird dieser wichtige Schritt aufgrund hoher Anwaltskosten vernachlässigt, was Bauunternehmen unvorteilhafte Vertragsbedingungen und im Streitfall hohe Verluste einbringen kann.

    Einführung der neuen Dienstleistung
    Um diesem Problem entgegenzuwirken, bietet der SBV seinen Mitgliedern nun eine innovative Lösung an. Werkverträge können ab sofort für eine Pauschale überprüft werden – unabhängig vom Umfang des Vertrags oder der Anzahl der Klauseln. Diese Dienstleistung wird durch den Einsatz künstlicher Intelligenz ermöglicht.

    Kooperation mit Legartis
    In Zusammenarbeit mit dem Zürcher Unternehmen Legartis hat der SBV eine Plattform entwickelt, auf der Mitglieder ihre Werkverträge und Allgemeinen Geschäftsbedingungen hochladen können. Die Rechtsabteilung des SBV prüft die Dokumente mithilfe der spezialisierten Software und liefert innerhalb von maximal 48 Stunden ein fundiertes Feedback.

    Funktionsweise der KI-gestützten Prüfung
    Das KI-Modell wurde mit tausenden Werkverträgen trainiert und kann daher Zusammenhänge erkennen und Abweichungen unabhängig von der Formulierung hervorheben. Die Mitglieder können zudem individuelle Vorgaben festlegen, beispielsweise bei speziellen Konditionen mit Bauherren. Simon Lüscher betont: «Unsere Mitglieder können mit einer präzisen Werkvertragsprüfung ihre rechtlichen Risiken massiv reduzieren und Klarheit in den Vereinbarungsdschungel bringen.» Mit dieser neuen Dienstleistung setzt der SBV einen bedeutenden Schritt in Richtung Digitalisierung und unterstützt seine Mitglieder dabei, rechtliche Risiken zu minimieren und Verträge sicherer abzuschliessen. Die Kooperation und der Einsatz von künstlicher Intelligenz ermöglichen eine schnelle, kostengünstige und effektive Vertragsprüfung, die auf dem Markt ihresgleichen sucht.

  • Neues Kapitel für Hypothekarbroker mit neuen Büroräumen in Zürich

    Neues Kapitel für Hypothekarbroker mit neuen Büroräumen in Zürich

    Der von Rolf Zäch und Karim Schmid geleitete Hypothekarbroker my hypotheca ag arbeitet laut einer Mitteilung neu vom Atmos Tower in Zürich aus. Nach der Gründung von my hypotheca im Jahr 2021 verbrachten die Gründer zwei Jahre im Co-Working Space im JED in Schlieren, um ihre Idee weiterzuentwickeln. Rolf Zäch kommt aus dem Immobiliensektor und Karim Schmid aus dem Finanzierungsbereich. Dank ihrer Unabhängigkeit und dem Zugang zu über 30 Finanzinstituten konnten sie bessere Bedingungen für Immobilienkäufer aushandeln und somit mehr Menschen den Traum vom Eigenheim ermöglichen, heisst es in der Mitteilung. Das heute als my hypotheca ag eingetragene Jungunternehmen beschäftigt inzwischen neun Vollzeitmitarbeitende.

    Das Geschäftsmodell von Zäch und Schmid als Hypothekarbroker ist in mehrfacher Hinsicht kundenorientiert, heisst es weiter. Mit dem Motto «Kraft der Auswahl» bieten sie Kunden Zugang zu über 30 Finanzierungspartnern. Diese breite Auswahl ermöglicht es, die besten Konditionen auf dem Markt zu finden. Ihr grosses Hypothekarvolumen und der direkte Zugang zu den Finanzinstituten sichere zudem Verhandlungsstärke und Expertise, um für die Kunden die optimalen Bedingungen auszuhandeln, heisst es in der Mitteilung.

    Aufgrund des Wachstums hat das Unternehmen im Januar 2024 den Firmensitz nach Zürich in den Atmos Tower verlegt. Dort haben sie flexible Arbeitsflächen im neuen Co-Working von Flexoffice gefunden. Flexoffice eröffnet im Herbst einen weiteren Co-Working Space im Neubau neben dem JED in Schlieren.

  • Stephanie Kiener folgt bei der Limmatstadt AG auf Jasmina Ritz

    Stephanie Kiener folgt bei der Limmatstadt AG auf Jasmina Ritz

    Die Standortförderung Limmatstadt AG bekommt mit Stephanie Kiener eine neue Geschäftsführerin. Laut einer Medienmitteilung wird Kiener im August in der Geschäftsstelle der regionalen Standortförderung Limmatstadt mit Sitz im JED in Schlieren ZH die operative Leitung übernehmen. Damit ist die Nachfolge von Jasmina Ritz bei der Limmatstadt AG entschieden. Ritz begleitet den Übergangsprozess bis Ende Jahr und zieht sich anschliessend aus der operativen Tätigkeit zurück. Ihr Amt als Vizepräsidentin des Verwaltungsrats wird sie weiter ausüben.

    Stephanie Kiener stiess im November 2023 zur Limmatstadt AG. Zuvor hatte sie acht Jahre für die Stadt Baden gearbeitet und dort verschiedene Funktionen im Standortmarketing ausgeübt, unter anderem als Leiterin Tourismus. Sie begleitete aktiv die Loslösung vom städtischen Kompetenzbereich Tourismus in die neue öffentlich-private Partnerschaft TourismusRegion Baden AG, deren stellvertretende Geschäftsführerin sie zuletzt war. Kiener kennt sich im Limmattal bestens aus. Sie ist geborene Schlieremerin.

    „Die Möglichkeit, gemeinsam mit den Akteuren der gesamten Region und dem Verwaltungsrat die regionale Standortförderung zukunftsorientiert zu gestalten, ist für mich eine grosse Motivation“, wird Kiener zitiert. Sie setze darauf, „diesen Weg gemeinsam zu gehen und mit innovativen Ansätzen, frischen Ideen und vereinten Kräften die Region des Aargauer und Zürcher Limmattals weiter zu stärken“.

    „Stephanie Kiener ist unsere Wunschkandidatin. Wir sind nun optimal aufgestellt für den bereits eingeleiteten Transformationsprozess“, wird Verwaltungsratspräsidentin Lara Albanesi zitiert.

    Ein öffentlicher Dialog-Anlass findet am Dienstag, 4. Juni, von 7.30 bis 9 Uhr im Coworking Office LAB in Spreitenbach statt.

  • Fusion zweier Plattformen für Wohnungseigentum und Handwerkervermittlung

    Fusion zweier Plattformen für Wohnungseigentum und Handwerkervermittlung

    Houzy, in Zürich ansässige Plattform für Wohnungseigentum, und Devis.ch, Plattform für die Vermittlung von Handwerkern aus dem Kanton Waadt, haben die Fusion ihrer Unternehmen beschlossen. Wie es in einer Medienmitteilung heisst, wollen beide Unternehmen damit ihre Palette an Produkten und Dienstleistungen einem breiteren Publikum anbieten können. Dies stärke auch die Intentionen der beiden Investoren Baloise und UBS, ihr gemeinsames Immobilienökosystem weiter zu stärken, heisst es in der Mitteilung.

    Für Kundinnen und Kunden soll die Fusion der beiden Unternehmen nichts ändern. Ebenfalls bleiben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in gewohnter Qualität ihren Arbeitsplätzen verbunden. Beide Standorte Zürich und Nyon werden effektiv zusammenarbeiten und daraus Synergiewerte schöpfen. Das Bestreben von Houzy und Devis.ch mit der Fusion ist, Marktführer auf dem Gebiet der Eigenheimplattformen zu werden.

  • Energiekrise 2022 hinterlässt Spuren im Geschäftsjahr

    Energiekrise 2022 hinterlässt Spuren im Geschäftsjahr

    Region Energie Solothurn hat auch 2023 die Folgen der Energiekrise 2022 gespürt. Der Regionalversorger hat laut einer Mitteilung einen Verlust von 760‘374 Franken verbucht. Er macht dafür rekordhohe Einkaufspreise verantwortlich, die zeitverzögert bis 2024 wirken. Er habe sie nicht in voller Höhe an die Kundschaft weitergegeben.

    Der Absatz von Gas an Geschäfts- und Kleinkunden ist 2022 um 4,6 Prozent auf 334 Gigawattstunden zurückgegangen. Der Absatz an Grosskunden sank sogar um 19,4 Prozent auf 394 Gigawattstunden. Regio Energie Solothurn verweist auf die Massnahmen des Bundes, unter denen die Industrie zur Umstellung von Gas auf Öl gehalten war.

    Der Absatz von Strom ist um 11,1, Prozent auf 130 Gigawattstunden gestiegen. Das Unternehmen verweist darauf, dass es seit Januar 2023 auch die Gemeinden Lommiswil SO und Nennigkofen SO versorgt. Dagegen ist die Netzabgabe gesunken, weil mehr Solarstrom für den Eigenverbrauch produziert wird, statt in das Netz eingespiesen zu werden.

    Regio Energie hat zudem die Biogasleitung zwischen Utzenstorf BE und Gerlafingen SO fertiggestellt. Damit können die geplanten Biogasanlagen in Utzenstorf realisiert werden.

  • Wettbewerb zur Förderung zirkulärer Lösungen im Gebäudebau gestartet

    Wettbewerb zur Förderung zirkulärer Lösungen im Gebäudebau gestartet

    Die sechste Ausschreibung des Circular Building Industry Innovation Booster (CBI Booster) lädt dazu ein, bis zum 19. September 2024 radikale Ideen für zirkuläre Produkt-, Dienstleistungs- oder systemische Innovationen im Innenausbau einzureichen. Der Fokus liegt auf Einbaulösungen in Gebäuden wie Treppen, Dielen, Küchen, Sanitäranlagen, Beleuchtung, Türen oder Aufzügen. Gesucht werden aber auch Dienstleistungen, die die Kreislauffähigkeit von eingebauten Gebäudeelementen erleichtern und systemische Innovationen, die die Bauindustrie dazu bringen, zirkuläre Geschäftsmodelle für Innenausbaulösungen umzusetzen.

    Zudem möchte die Ausschreibung die Zusammenarbeit mit Tessiner Partnern fördern. Deshalb sind die Teams aufgerufen, mindestens einen Partner aus dem Kanton in ihre Reihen aufzunehmen.

    Leading House des CBI Booster ist die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich. Für diesen sechsten Aufruf arbeitet der CBI Booster mit dem Institut für Unternehmensführung der Fachhochschule Nordwestschweiz und dem Humanitas Living LAB powered by Blanco Architecture & Design zusammen. In dem Wohnprojekt, das Nachhaltigkeit und Anpassungsfähigkeit miteinander verbindet und neue Formen des Wohnens testet, sollen die vorgeschlagenen Lösungen umgesetzt werden.

    Sieben Teams erhalten neben methodischer und technischer Unterstützung einen direkten Geldbetrag von 20’000 Franken für die Entwicklung ihres Projekts. Zusätzlich müssen sie je 2000 Franken selbst aufbringen. Die Prämierung findet am 10. Oktober 2024 statt.

  • Nachhaltigkeit im Fokus: Unternehmen erreicht Gold-Status

    Nachhaltigkeit im Fokus: Unternehmen erreicht Gold-Status

    Implenia mit Hauptsitz in Opfikon ist wiederholt mit dem Gold-Status von EcoVadis ausgezeichnet worden. EcoVadis ist ein weltweit aktiver Anbieter für Nachhaltigkeitsbewertungen, der 2007 in Paris gegründet wurde. Implenia konnte sich von 70 Punkten im Vorjahr auf 75 Punkte verbessern. «Wir freuen uns ausserordentlich, dass wir trotz strengerer Bewertungskriterien von EcoVadis den Gold-Status weiter halten konnten», wird Anita Eckardt, Vorsitzende des Implenia-Nachhaltigkeitskomitees, in einer Mitteilung zitiert. «Viele unserer öffentlichen und privaten Kunden achten bei der Projektvergabe auf ein gutes EcoVadis-Rating. Und auch von Investoren-Seite wird immer mehr Wert auf Nachhaltigkeitsbewertungen gelegt.»

    Im Bewertungszeitraum habe Implenia einen Verhaltenskodex eingeführt und sich verbindlich zum Einsatz für Menschenrechte sowie für Vielfalt, Gleichberechtigung und Inklusion (DEI) verpflichtet. Dies und die Anstrengungen beim Arbeitsrecht- und im Personalwesen haben zu einer besseren Bewertung als im Vorjahr geführt, so die Mitteilung. Bis 2025 hat sich Implenia zwölf «ambitionierte Nachhaltigkeitsziele» gesetzt.

    Unternehmen werden von EcoVadis nach den Aspekten Umwelt, Arbeit & Menschenrechte, Ethik und nachhaltige Beschaffung bewertetet. Die höchste Auszeichnung ist die Platin-Medaille. Die Auszeichnungen anerkennen die sozialen und ökologischen Leistungen der Unternehmen, die sich einer Bewertung unterzogen haben. EcoVadis ist laut der Mitteilung «der weltweit grösste Anbieter von Nachhaltigkeitsratings mit mehr als 130’000 bewerteten Unternehmen aus über 180 Ländern».

  • Marktexpansion in Europa: Unternehmen stärkt Position durch Akquisitionen

    Marktexpansion in Europa: Unternehmen stärkt Position durch Akquisitionen

    Der Gebäudezulieferer Arbonia will laut einer Mitteilung die europäische Wettbewerbslandschaft im Bereich Innen- und Spezialtüren konsolidieren. Dazu hat das Unternehmen mit Sitz in Arbon sowohl die spanische Dimoldura, Marktführer für Innentüren in Südwesteuropa, sowie das tschechische Unternehmen Lignis für Spezialtüren akquiriert. Mit den Übernahmen erweitere Arbonia seine Marktpräsenz nach Südwest- und Osteuropa und komme dem eigenen Anspruch der Marktführerschaft in Europa einen grossen Schritt näher, heisst es weiter.

    «Durch die Diversifikation unserer Märkte Richtung Ost- und Südwesteuropa machen wir mit Dimoldura und Lignis einen grossen Schritt in der Weiterentwicklung und Umsetzung der Strategie von Arbonia Doors, von einem primär zentraleuropäischen, hin zu einem marktführenden europäischen Vollsortimenter», wird Claudius Moor zitiert, CEO der Division Türen bei Arbonia.

    Dimoldura in Quintanar de la Orden in der Provinz Toledo erwirtschaftete laut der Firmenmitteilung 2023 einen Umsatz von rund 120 Millionen Euro. Das organische Umsatzwachstum in den vergangenen drei Jahren betrug über 13 Prozent pro Jahr. Die Gruppe hat Produktionswerke in Spanien, Portugal und Frankreich. Das tschechische Unternehmen Lignis in Koritschan (Koryčany) ist Spezialist für Funktionstüren. Wie Dimoldura verfügt auch Lignis über eine kosteneffiziente Produktion. Lignis erwirtschaftete 2023 einen Umsatz von rund 14 Millionen Euro. Das organische Umsatzwachstum in den vergangenen drei Jahren betrug über 25 Prozent pro Jahr.

    Arbonia übernimmt alle Aktivitäten von Dimoldura und Lignis inklusive der rund 600 Mitarbeitenden. Die beiden Akquisitionen werden hauptsächlich durch einen Überbrückungskredit in Höhe von 100 Millionen Euro sowie durch vorhandene Kreditlinien finanziert.

  • Komplexität schreckt private Bauherren ab

    Komplexität schreckt private Bauherren ab

    Aktuell wird nur noch jede zehnte neue Mietwohnung von privaten Bauherren erstellt, informiert Raiffeisen Schweiz in einer Mitteilung zur aktuellen Studie «Immobilien Schweiz 2Q24» der Bankengruppe. Damit hat sich der Anteil der von Privaten erstellen Mietwohnungen innerhalb von 20 Jahren halbiert. Die Fachleute von Raiffeisen Schweiz führen diese Entwicklung unter anderem auf die Pflicht zum verdichteten Bauen und der damit gestiegenen Komplexität von Bauprojekten zurück.

    Seit 2017 hat sich der Anteil der Mietwohnungen in Privatbesitz von 49 auf 45 Prozent verringert. «Lange verlief diese Entwicklung im Verborgenen, denn während der Tiefzinsphase füllten die institutionellen Investoren bereitwillig die Lücke, welche die Privaten hinterliessen», wird Fredy Hasenmaile, Chefökonom von Raiffeisen Schweiz, in der Mitteilung zitiert. «Erst mit dem Zinsanstieg und der schwindenden relativen Attraktivität von Immobilienanlagen drosselten die Institutionellen ihren Appetit, wodurch der bereits seit vielen Jahren ablaufende Rückzug der privaten Bauherren sichtbar wurde.»

    Nach Ansicht der Fachleute von Raiffeisen Schweiz bringt die Entwicklung des Referenzzinssatzes keine weiteren Steigerungen der Wohnkosten mit sich. Langfristig werden die Mieten allerdings dennoch weiter steigen: «Anpassungen der Preise auf das orts- und quartiersübliche Niveau bei Mieterwechseln sowie die zu marktüblichen Konditionen angebotenen Neubauwohnungen treiben die Mieten insgesamt in die Höhe», meint Hasenmaile. «Früher oder später bedeutet das steigende Wohnkosten für alle Mieterhaushalte.»

  • Marktexpansion in Europa: Unternehmen stärkt Position durch Akquisitionen

    Marktexpansion in Europa: Unternehmen stärkt Position durch Akquisitionen

    Mit der Baueingabe an die Stadt Aarau Ende September hat das Neubauprojekt der Aargauischen Industrie- und Handelskammer (AIHK) laut eines Artikels in dem von der AIHK herausgegebenen Magazin „Impulse“ ein wichtiges Etappenziel erreicht. Abhängig von der Baufreigabe starten die Bauarbeiten voraussichtlich Anfang 2025, heisst es weiter. Die Baueingabe für das neue Haus der Wirtschaft wurde vor dem Aarauer Rathaus von AIHK-Präsident Beat Bechtold an Stadtpräsident Hanspeter Hilfiker und Stadtschreiber Fabian Humbel übergeben, so der Bericht.

    Das Projektteam der AIHK habe schon vorher mit verschiedenen Ansprechpersonen der Stadt in Kontakt gestanden, heisst es weiter. So konsultierte man den Stadtbaumeister und die Stadtbildkommission, als es darum ging, ein möglichst breit abgestütztes Bauvorhaben zu realisieren.

    Mit der Baueingabe startet das Bewilligungsverfahren. Der Rückbau ist für Ende 2024 geplant. Mit dem Bezug des Neubaus ist dann im dritten Quartal 2026 zu rechnen.

    Im neuen Haus der Wirtschaft können zum einen mit den neuen Möglichkeiten professionellere Kurse und Veranstaltungen durchgeführt werden, heisst es in dem Bericht in „Impulse“ weiter. Zum anderen stehe der Neubau für die fortschreitende Digitalisierung und Modernisierung, die beim Verband seit mehreren Jahren schon stattfindet.

  • Trinationale S-Bahn: 33 neue Flirt Evo France Züge für den Raum Basel

    Trinationale S-Bahn: 33 neue Flirt Evo France Züge für den Raum Basel

    Neue S-Bahn-Verbindungen für den Raum Basel
    Täglich pendeln 60.000 Menschen im Dreiländereck Schweiz, Frankreich und Deutschland – davon 30.000 Berufspendler zwischen dem Elsass und der Nordwestschweiz. Aktuell nutzen rund 90 Prozent von ihnen das Auto. Das soll sich ändern: Ab Ende 2030 wird eine direkte S-Bahn-Verbindung zwischen der Nordwestschweiz und dem Elsass eingeführt. Ziel ist es, möglichst viele Pendler auf die Schiene zu bringen, einschliesslich der über 6.000 Beschäftigten im Einzugsgebiet des EuroAirports und der jährlich rund acht Millionen Flugpassagiere.

    Einführung in Etappen
    Die neuen grenzüberschreitenden S-Bahn-Linien werden in Etappen eingeführt:

    • Ab Dezember 2030: Inbetriebnahme der Linien S2 (Olten–Basel-Mulhouse) und S4 (Laufen–Basel-St. Louis) im 30-Minuten-Takt.
    • Ab 2034/35: Anbindung des EuroAirports an beide Linien, gemeinsam mit der französischen Regionalexpress-Linie Strasbourg–Mulhouse–Basel (TER200) im 10-Minuten-Takt zwischen EuroAirport und Basel SBB.

    Beschaffung der neuen Züge
    Um das neue Bahnangebot zu betreiben, beschafft die SBB 33 Flirt Evo France Züge bei Stadler. Diese Fahrzeuge zeichnen sich durch zwei Besonderheiten aus:

    • Einheitsflotte:
      Die Züge können in beiden Ländern eingesetzt werden, was die Komplexität reduziert und die Flexibilität im Betrieb erhöht. Die Fahrzeuge können effizient als Einzel- oder Mehrfachtraktion gekoppelt werden und ersetzen die bisherigen Fahrzeuge der Linie Mulhouse–Basel (TEROmnibus).
    • Zwei Systeme:
      Die Züge sind technisch ausgestattet, um in der Schweiz und in Frankreich zugelassen zu werden. Sie verfügen über zwei integrierte Bahnstrom- und Bahnsicherungssysteme, um einen reibungslosen grenzüberschreitenden Einsatz zu gewährleisten.

    Investition und Projektmanagement
    Die Investition für die Beschaffung der 33 Züge beträgt rund 320 Millionen Schweizer Franken. Zur effizienten Vorbereitung und termingerechten Inbetriebnahme des neuen Angebots gründeten SBB und SNCF Voyageurs im Juli 2023 gemeinsam die EuroBasilea AG. Weitere Informationen sind auf www.eurobasilea.com verfügbar.

  • Weiterentwicklung YOND Campus im Albis-Areal

    Weiterentwicklung YOND Campus im Albis-Areal

    Die geplante Erweiterung des YOND Campus um die Gebäude YOND.02/03 auf einer Gesamtnutzfläche von etwa 31.000 m2 greift das Konzept von YOND.01 auf und passt es gezielter an die Anforderungen produzierender Unternehmen an. Dabei stehen die Bereitstellung robuster und leistungsfähiger Bauten, die Flexibilität durch grosse, teilbare Flächen sowie eine optimierte Logistik im Vordergrund. Diese Anpassungen umfassen eine effiziente Anlieferung, Laderampen, ein logistikgerechtes Untergeschoss sowie eine fortschrittliche vertikale Erschliessung des Gebäudes. Zusätzlich ermöglichen Zwischengeschosse aus Holz eine flexible Raumnutzung, die sich den individuellen Bedürfnissen der Unternehmen anpasst.

    Parallel dazu wird das historische Labor- und Werkstattgebäude in der Albisriederstrasse 203 in ein Zentrum für Klein- und Kreativgewerbe umgewandelt. Die geplante Renovation und Erweiterung um ein Stockwerk zielen darauf ab, die Geschichte des Ortes zu bewahren und einen Arbeitsraum für die Kreativwirtschaft zu schaffen. Die Umgestaltung des Kesselhauses in einen vertikalen Garten und die Einrichtung eines Bistros im Erdgeschoss unterstreichen das Bestreben, einen Campus zu schaffen, der Lebensqualität und Arbeitswelt harmonisch vereint.

    Die öffentlich zugänglichen gastronomischen Einrichtungen entlang der Albisriederstrasse und am angrenzenden Park wird das Areal als attraktiven Standort für Unternehmen und Besucher etablieren. Die Nutzung des Erdgeschosses soll den YOND Campus als Ort des Miteinanders positionieren und zur Aktivierung des Raumes beitragen. Mit dieser Erweiterung wird ein zukunftsweisender Raum geschaffen, der sowohl die dynamischen Anforderungen moderner Unternehmen als auch das Bedürfnis nach sozialem Austausch und Kreativität unterstützt.

  • Weiterer Etappensieg für Windpark Quatre Bornes

    Weiterer Etappensieg für Windpark Quatre Bornes

    Die Initianten des bi-kantonalen Windparks Quatre Bornes haben einen weiteren Etappensieg errungen. Das Bundesgericht hat laut einer Mitteilung die Beschwerde der Gegner einer Wiederholung der Abstimmung über den Windparks in Sonvilier abgelehnt.

    Die Gemeinde Sonvilier kann nun am 22. September erneut über den Quartierplan abstimmen. Dieser ist einer Baubewilligung für den Windpark gleichgestellt. Das Stimmvolk von Sonvilier hatte am 27. September 2020 den Windpark mit einer knappen Mehrheit von 289 Nein- zu 285 Ja-Stimmen den Windpark abgelehnt. Eine im Dezember 2021 lancierte kommunale Initiative verlangte eine Wiederholung der Abstimmung.

    Das Neuenburger Kantonsgericht hatte im August 2023 eine Einsprache gegen die geplanten Windräder im Neuenburger Teil des Windparks in der Gemeinde Val de Ruz abgelehnt.

    Der Windpark Quatre Bornes wird von den beiden Gemeinden sowie 23 Landwirten und anderen Personen geplant. Groupe E investiert über seine Tochter greenwatt in das Projekt. Die ersten Windmessungen wurden 2006 vorgenommen. Der Windpark soll mit drei Windrädern in Val de Ruz und sechs in Sonvilier 63 Millionen Kilowattstunden pro Jahr erzeugen.

  • Stabile Wirtschaftsentwicklung in Waadt

    Stabile Wirtschaftsentwicklung in Waadt

    Im Jahr 2023 unterstützte die Waadtländer Wirtschaftsförderung 733 Unternehmensprojekte finanziell. Die Unterstützung für die Internationalisierung nahm um fast 20% zu, während die Förderung des Cleantech-Sektors um 23,7% stieg, was die zunehmende Bedeutung von Innovationen im Bereich Energie und Klima verdeutlicht. Die Zahl der Niederlassungen ausländischer Unternehmen blieb mit 28 neuen Niederlassungen stabil.

    Netzwerk und Partnerschaften
    Isabelle Moret, Vorsteherin des Departements für Wirtschaft, Innovation, Beschäftigung und Kulturerbe (DEIEP), betont die Bedeutung eines starken Netzwerks: «Im Jahr 2023 haben mehr als tausend Unternehmen und Projektträger von den Unterstützungsmassnahmen der Waadtländer Regierung profitiert, insbesondere in den Bereichen Innovation und Nachhaltigkeit.» Durch diese Massnahmen wurden 3722 Arbeitsplätze unterstützt.

    Starkes Wachstum im Medtech-Sektor
    Waadtländer Start-ups sammelten 444 Millionen Franken ein, wobei 29 von ihnen zu den Top 100 der besten Start-ups der Schweiz zählen. Besonders bemerkenswert ist der Medtech-Sektor: 52% der schweizweiten Investitionen in Medizintechnik flossen in Waadtländer Start-ps.

    Attraktivität für ausländische Unternehmen
    Innovaud, die Agentur zur Förderung von Innovation und ausländischen Investitionen, unterstützte die Ansiedlung von 28 neuen Unternehmen im Kanton Waadt. Besonders der Bereich Life Sciences zeigte eine starke Präsenz, indem er mehr als ein Drittel der neuen Ansiedlungen ausmachte.

    Förderung von Forschung und Entwicklung
    Die Innovationsparks im Kanton Waadt beherbergten Ende 2023 insgesamt 661 Unternehmen und 8326 Arbeitsplätze. Der neue Campus unlimitrust und die Erweiterung des EPFL Innovation Park mit dem Projekt Ecotope sind Beispiele für das Wachstum und die Unterstützung von Forschung und Entwicklung.

    Unterstützung durch Innovationsförderungsfonds
    Der Innovationsförderungsfonds wurde 2023 mit zusätzlichen 50 Millionen Franken ausgestattet. Dieser Fonds unterstützt die Stiftung für technologische Innovation (FIT) und verschiedene Programme wie Tech4Trust, das führende Beschleunigungsprogramm des Trust Valley für Start-ups, sowie FIT Impact für junge Projekte im Bereich Impact Entrepreneurship.

    Nachhaltigkeit als zentrale Aufgabe
    Nachhaltigkeit spielt eine zentrale Rolle in der Legislaturplanung 2022-2027. Der Rahmenkredit «4-Saison-Tourismus» in Höhe von 50 Millionen Franken zielt darauf ab, die Qualität und Nachhaltigkeit der touristischen Infrastrukturen zu verbessern. 2023 wurden 84 Projekte mit insgesamt fast 4 Millionen Franken unterstützt, um Unternehmen bei ihrem Übergang zur Nachhaltigkeit zu helfen.

    Ein starkes wirtschaftliches Ökosystem
    Das SPEI unterstützte auch Organisationen wie Innovaud, die 328 Unternehmen begleitete und zur Gründung von 31 neuen Unternehmen beitrug. Genilem, spezialisiert auf Projektdiagnose und Beratung im Unternehmertum, unterstützte 24 Unternehmen. Die Stiftung für technologische Innovation (FIT) vergab über 4 Millionen Franken in Form von Stipendien und Darlehen an Start-ups.

    Regionale Wirtschaftsförderung und territoriale Werbung
    Die regionalen Wirtschaftsförderungsstellen unterstützten 712 Unternehmen und erbrachten über 1000 Dienstleistungen. Vaud Promotion förderte 165 lokale Produzenten, ihre Produkte mit dem Label VAUD CERTIFIES D’ICI zu kennzeichnen. Die Attraktivität für Touristen stieg um 8,6%, wobei die meisten Besucher aus der Schweiz, Frankreich und den USA kamen.

    Diese umfassenden Massnahmen und Partnerschaften unterstreichen die erfolgreiche Strategie der Waadtländer Wirtschaftsförderung, die auf Nachhaltigkeit, Innovation und starke Netzwerke setzt.

  • Expertise und strategische Partnerschaften in Hotelentwicklung

    Expertise und strategische Partnerschaften in Hotelentwicklung

    In der Hotelimmobilienbranche vollzieht sich derzeit ein tiefgreifender Strukturwandel. Die Ansprüche der Gäste ändern sich rasant, und die Strukturen von Eigentümern und Betreibern werden zunehmend komplexer. Patrick Vogler, ehemaliger CEO des Grand Resort Bad Ragaz, und Professor Norbert Hörburger, Forscher und Dozent im Bereich Hospitality an der Fachhochschule Graubünden, haben die Hotelinvest GmbH gegründet. Ihr Ziel: die nachhaltige Nutzung und Weiterentwicklung von hochwertigen Beherbergungsimmobilien durch gezielte Beratung und Vermittlung.

    Gezielte Strategien für nachhaltigen Erfolg
    Die Hotelinvest GmbH legt grossen Wert auf eine sorgfältige Auswahl von Investitionsobjekten und Investoren. Vor jeder Transaktion werden umfassende Analysen, Machbarkeitsstudien und Plausibilitätsprüfungen durchgeführt. Das Team besteht aus hochqualifizierten Senior Consultants, darunter Eva White, eine international erfahrene Spezialistin für Hospitality-Immobilientransaktionen, und Annette Fink, Expertin für Wellness- und Spa-Management sowie Marketing und Positionierung. «Unser Fokus liegt im nachhaltigen Erfolg unserer Kundschaft», betont Norbert Hörburger. «Wir bieten optimalen Marktzugang für Käufer und Verkäufer durch unsere hervorragende Vernetzung.»

    Vielfältige Hotelkonzepte und flexible Lösungen
    Dank ihrer umfangreichen Erfahrung und ihres grossen Netzwerks zu internationalen Investoren ist die Hotelinvest GmbH ein idealer Partner für verschiedene Hoteltypen, von Stadthotels und Service Apartments bis hin zu Ferienresorts. Patrick Vogler hebt hervor, dass in der Stadthotellerie der Trend zu jungen, digitalisierten Hotelkonzepten geht, die mit weniger Personal auskommen. Auch in anderen Bereichen der kommerziellen Beherbergung entstehen innovative Service-Living-Formen, die flexibel auf unterschiedliche Immobiliensituationen reagieren können.

    Strategische Zusammenarbeit und umfassende Unterstützung
    Die Hotelinvest GmbH setzt auf die Entwicklung vertrauensvoller Partnerschaften und bietet umfassende Unterstützung während des gesamten Investitions- und Entwicklungsprozesses. Dank ihres Netzwerks können sie Projektentwickler, Bauherren und Architekten bereits vor, während und nach der Transaktion begleiten und bei der konzeptionellen Ausrichtung ihrer Investitionen und Bauvorhaben unterstützen. «Mit unserer Aussensicht und unserem Erfahrungsschatz entstehen oft völlig neue, erfolgversprechende Konzepte», erklärt Norbert Hörburger.

    Diese strategische und umfassende Herangehensweise an die Entwicklung von Hotelimmobilien ermöglicht es, innovative und nachhaltige Lösungen zu schaffen, die den aktuellen und zukünftigen Anforderungen der Branche gerecht werden.

  • IFJ entwickelt mit start.swiss neues Angebot für Gemeinden

    IFJ entwickelt mit start.swiss neues Angebot für Gemeinden

    Das IFJ Institut für Jungunternehmen lanciert mit start.swiss eine neue Dienstleistung. Das  Angebot richtet sich laut einer Mitteilung an Gemeinden, Städte und Wirtschaftsregionen und soll die wirtschaftliche Entwicklung aller Schweizer Regionen verfolgen und die Standortförderung intensivieren. „start.swiss bietet eine einzigartige Begrüssung und Förderung von neuen Unternehmen dank tagesaktueller Daten, einem automatisiert hybriden Prozess und lokalen Aktivitäten. Für eine nachhaltig gewinnbringende Standortentwicklung“, heisst es auf der neuen start-swiss-Internetseite.

    Unter dem Angebot Statistik+ werden Statistiken zu Firmengründungen, Zuzügen, Wegzügen und Löschungen sowie die Aufteilung der Firmengründungen nach Branchen und eine Einsicht in detaillierte Datensätze geboten.

    Das Angebot Welcome+ beinhaltet alles aus Statistik+, einen Versandservice persönlicher Willkommensbriefe an Firmengründungen und -zuzüge sowie eine persönliche Willkommensinternetseite für jede Firmengründung und ‑zuzug und eine individualisiertes Lead-Management regionaler Angebote.

    Bei Activity+ geht es um die Förderung des lokalen Unternehmertums. Das befasst sich mit Anlässen und Angeboten, der regionalen Vernetzung von Menschen und Organisationen für eine nachhaltig gewinnbringende Standortförderung, heisst es auf der Internetseite von start.swiss.

  • Innovation und Vernetzung in der Schweizer Elektrobranche

    Innovation und Vernetzung in der Schweizer Elektrobranche

    Die neu lancierte ineltec 2024 bietet auf 11’000 Quadratmetern Fläche eine Plattform für über 140 Ausstellende, die ihre neuesten Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen Elektrotechnik, Gebäudeautomation, E-Mobilität und mehr präsentieren. Die Messe zieht nicht nur eine Vielzahl von Fachleuten an, sondern auch Entscheidungsträger aus der gesamten Branche, die auf der Suche nach innovativen Lösungen und nachhaltigen Technologien sind. Besonders die Themen E-Mobilität und smarte Gebäudetechnologien stehen im Fokus, da diese Bereiche in den kommenden Jahren entscheidende Entwicklungen erwarten lassen.

    Interaktive Plattformen für den fachlichen Austausch
    Neben der herkömmlichen Messeerfahrung bietet die ineltec reloaded auch digitale Zugänge über ihre Content-Plattform ineltec.ch, wo Aussteller und Besucher sich bereits im Vorfeld vernetzen und informieren können. Zusätzlich sorgen die beiden Marktplätze mit Bistros und einer Interaktionszone für einen lebendigen Austausch und bieten Raum für tägliche Veranstaltungen wie Innovation Pitches und moderierte Gespräche. Diese Formate sind darauf ausgelegt, den Teilnehmern neue Impulse und praktisches Wissen für den Arbeitsalltag zu vermitteln.

    Fokus auf Nachwuchs und Netzwerkbildung
    Ein weiterer Schwerpunkt der ineltec 2024 liegt auf der Förderung des Nachwuchses und der Vernetzung der Branchenteilnehmer. Die Veranstaltungen, wie die Startup Pitches und die After Work Events, bieten nicht nur eine Bühne für neue Ideen, sondern auch wertvolle Gelegenheiten zum Networking. Ziel ist es, eine Brücke zwischen den etablierten Unternehmen und innovativen Neugründungen zu schlagen und gleichzeitig junge Talente aktiv in die Branche einzubinden.

    Zukunftsorientierte Diskussionen und Weiterbildung
    Die ineltec 2024 setzt auch ein starkes Augenmerk auf Weiterbildung und Diskussionen zu zentralen Branchenthemen wie der Integration von KI in die Gebäudeautomation und die Auswirkungen von ESG-Richtlinien auf die Elektrotechnik. Durch die Teilnahme an diesen Gesprächsrunden und Präsentationen erhalten die Fachbesucher wertvolle Einblicke in die zukünftige Entwicklung der Elektrobranche und können sich so auf die kommenden Herausforderungen vorbereiten.

    Die ineltec 2024 verspricht, ein unverzichtbarer Termin für alle Fachleute der Elektrobranche zu werden, indem sie nicht nur ein Schaufenster für technologische Neuerungen bietet, sondern auch als eine zentrale Plattform für fachlichen Austausch und Weiterbildung dient.

  • Eine neue Vision für den Metropolitanraum Zürich

    Eine neue Vision für den Metropolitanraum Zürich

    Die Metro-ROK 2050 Initiative stellt die Notwendigkeit heraus, den Siedlungsraum sinnvoll und nachhaltig zu nutzen, um die Lebensqualität zu erhöhen und das ökologische Gleichgewicht zu wahren. Mit dem Fokus auf vier zentrale Handlungsräume — Stadtlandschaft, Übergangslandschaft, Kulturlandschaft und Naturlandschaft — zielt das Konzept darauf ab, eine ausgewogene Entwicklung zu fördern. Besonders der Schutz von Grünflächen und die qualitätsvolle Innenentwicklung spielen eine zentrale Rolle. Durch die strikte Begrenzung der Siedlungserweiterung bis 2040 und die Förderung von Transformationsprojekten im Bestand, die das Kreislaufprinzip berücksichtigen, soll eine umweltfreundliche Städteplanung realisiert werden.

    Innovative Technologien und Energieeffizienz
    Ein weiterer wichtiger Aspekt des Metro-ROK 2050 ist die Integration von fortschrittlichen Technologien und ökologischen Bauweisen, um die CO2-Bilanz des Metropolitanraums zu verbessern. Das Konzept betont die Bedeutung von erneuerbaren Energien und der Steigerung der Energieeffizienz in Gebäuden, um den Herausforderungen des Klimawandels entgegenzuwirken. Die Vermeidung weiterer Bodenversiegelung und die Nutzung von Grünflächen zur Hitzebekämpfung in urbanen Zentren sind ebenfalls prioritäre Massnahmen.

    Nachhaltige Mobilität als Schlüsselkomponente
    Ergänzend legt das Raumordnungskonzept einen starken Fokus auf die Förderung des öffentlichen Verkehrs und nachhaltiger Mobilitätslösungen. Das Ziel, den Anteil des öffentlichen Verkehrs bis 2050 zu erhöhen und umweltfreundliche Fortbewegungsmittel zu fördern, ist entscheidend für die Reduzierung der Umweltbelastung und die Steigerung der Lebensqualität in der Region. Kurze Wege und emissionsarme Verkehrsmittel sollen dabei helfen, den ökologischen Fussabdruck zu minimieren.

    Zusammenarbeit und zukunftsorientierte Planung
    Die Metro-ROK 2050-Initiative spiegelt das Engagement der beteiligten Kantone wider und setzt neue Massstäbe in der regionalen Raumplanung. Das aktualisierte Konzept, das am 3. November vom Metropolitanrat einstimmig angenommen wurde, dient als richtungsweisender Rahmen für eine nachhaltige und zukunftsfähige Entwicklung des gesamten Metropolitanraums Zürich. Durch die integrierte Betrachtung von ökologischen, ökonomischen und sozialen Faktoren strebt das Konzept danach, den Metropolitanraum als lebenswerten und nachhaltigen Ort zu gestalten.

  • Zug setzt Massstäbe in der globalen Blockchain-Forschung

    Zug setzt Massstäbe in der globalen Blockchain-Forschung

    Mit der Unterstützung des Kantons Zug entsteht ein interdisziplinäres Forschungszentrum, das sich mit den vielfältigen Anwendungen und Auswirkungen der Blockchain-Technologie beschäftigt. Die Initiative, die in Kooperation mit der Universität Luzern und der Hochschule Luzern umgesetzt wird, soll nicht nur technologische, sondern auch gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Aspekte der Blockchain erforschen. Finanzdirektor Heinz Tännler betont, dass das Projekt nicht nur die wissenschaftliche Forschung vorantreibt, sondern auch den Wirtschaftsstandort Zug stärkt, insbesondere im Licht der neuen OECD-Mindestbesteuerung, die Anfang 2024 eingeführt wurde.

    Weltweit einzigartige Forschungsinitiative
    Das neu gegründete Zuger Institut für Blockchainforschung an der Universität Luzern wird sich den Herausforderungen und Chancen dieser disruptiven Technologie widmen. Dabei werden neun neue Lehrstühle geschaffen, die sich den verschiedensten Facetten der Blockchain-Technologie annehmen. Die Forschung wird dabei einen ganzheitlichen Ansatz verfolgen, der die technologischen Innovationen ebenso umfasst wie die damit verbundenen sozialen, wirtschaftlichen und politischen Fragestellungen. Ziel ist es, ein tiefgreifendes Verständnis der Blockchain-Technologie und ihrer potenziellen Auswirkungen auf die Gesellschaft zu entwickeln.

    Stärkung der Forschungskapazitäten an der Hochschule Luzern
    Die Hochschule Luzern wird ihre bestehenden Aktivitäten in der Blockchainforschung durch die neue Initiative signifikant erweitern. Die Hochschule bringt ihre Expertise aus den Bereichen Informatik, Finanzen und Technik in das Projekt ein und arbeitet eng mit der Universität Luzern zusammen, um ein umfassendes Forschungsumfeld zu schaffen. Diese Kooperation bildet die Grundlage für den Hub, eine Plattform für Zusammenarbeit und Kommunikation, die den Austausch zwischen den beteiligten Forschern und der globalen Blockchain-Gemeinschaft fördert.

    Nachhaltige Finanzierung und langfristige Ziele
    Nach der initialen Anschubfinanzierung durch den Kanton ist vorgesehen, dass das Projekt auf nachhaltige Finanzierungsquellen umgestellt wird. Eine externe Evaluation nach drei Jahren soll die Effektivität und die Fortschritte der Forschungsinitiative beurteilen. Durch diese Massnahmen wird sichergestellt, dass die «Blockchain Zug – Joint Research Initiative» langfristig zu einer festen Grösse in der globalen Forschungslandschaft wird und Zug als führendes Zentrum für Blockchain-Technologie etabliert.

  • Reaktion der Schweizer Zinsmärkte auf globale und lokale Inflationsentwicklungen

    Reaktion der Schweizer Zinsmärkte auf globale und lokale Inflationsentwicklungen

    Im April dieses Jahres stieg die Inflationsrate in der Schweiz überraschend von 1.04% auf 1.37%. Dieser Anstieg, der sich in fast allen Subindizes widerspiegelt, bleibt dennoch unter der kritischen Marke von 2.00%. Diese Entwicklung deutet darauf hin, dass die Inflation kontrollierbar bleibt und keine drastischen Massnahmen erfordert. Die Schweizer Nationalbank hatte bereits einen moderaten Anstieg der Inflation erwartet und scheint nun bestätigt zu werden, dass dieser Anstieg nicht von Dauer sein wird.

    Einfluss der globalen Zinspolitik auf die Schweiz
    Die jüngsten US-Inflationsdaten haben nicht nur auf internationalen Märkten, sondern auch auf den Schweizer Zinsmärkten für Beruhigung gesorgt. Die positive Reaktion auf die US-Daten hat die Zinsswap-Sätze in der Schweiz gesenkt und deutet darauf hin, dass eine Zinssenkung im Juni fast sicher ist. Die geldpolitischen Entscheidungen der SNB hängen stark davon ab, wie die Europäische Zentralbank (EZB) und die Federal Reserve (Fed) ihre Zinssätze anpassen. Die aktuellen Entwicklungen zeigen eine Synchronisierung der Zinspolitik auf globaler Ebene, die den Schweizer Franken und die Inflationsprognosen beeinflusst.

    Zukünftige Erwartungen und geldpolitische Prognosen
    Die SNB hält weiterhin an der Möglichkeit fest, den Leitzins um 25 Basispunkte zu senken, mit einer potenziellen weiteren Senkung bis Ende des Jahres, abhängig von den Aktionen der EZB und der Fed. Diese Anpassungen sind wesentlich, um den Franken im Kontext globaler Währungsdynamiken zu stabilisieren und eine zu starke Aufwertung, die die Exportwirtschaft belasten könnte, zu verhindern. Trotz der aktuellen Inflationserwartungen und der schwächeren Position des Franken bleibt die SNB proaktiv und anpassungsfähig in ihrer geldpolitischen Strategie.

  • Einflussreiche Stimme in der Immobilienökonomie

    Einflussreiche Stimme in der Immobilienökonomie

    Wenn Sie Ihre Zahlen aus den Jahren 2000 bis 2024 vergleichen. Was sticht dabei raus?
    Sowohl im Wohneigentumsbereich als auch bei den Mehrfamilienhäusern mit Mietwohnungen sind die Preise unaufhörlich gestiegen. Ein mittleres Objekt gleicher Qualität hat sich seit dem Jahr 2000 im Preis mehr als verdoppelt. So ist eine egaler EWG im landesweiten Mittel um 160 Prozent, ein EFH um 120 Prozent, ein identisches MFH um 90 Prozent teurer geworden. Wohneigentum korrigierte in den Jahren 2014 bis 2019 etwas, weil auf Druck «Selbstregulierungen» bei der Hypothekarvergabe eingeführt wurden. Teilweise haben die Banken aber selbst gebremst. Bei den Renditeimmobilien sticht die Zinswende ab Frühling 2022 hervor, diese wirkte sich auf die Transaktionspreise aus, wobei die Stadt Zürich wenig betroffen war.

    Was können Sie für die Jahre 2030 und 2040 voraussagen?
    Sowohl die Bevölkerungsprognosen der UNO als auch des BFS gehen davon aus, dass die Bevölkerungszahl der Schweiz weiterhin anwachsen wird. Aufgrund der «Zahl der Köpfe» ist zu erwarten, dass eine namhafte Zusatznachfrage nach Wohnraum bestehen wird. Dazu kommen soziodemographische Veränderungen, die gemäss unseren Erwartungen zu einer weiteren Reduktion der Haushaltsgrösse und somit zu einem Anstieg der Wohnungsnachfrage führen. Die Nachfrage konzentriert sich in den Zentren und Agglomerationen, wobei letztere immer grösser werden, da die Städte «überlaufen».

    Welche Probleme hat die heutige Immobilienbranche?
    Die Schweiz hat generell nur Luxusprobleme und die Branche selbst wenig Probleme. Die Wohnraumsuchenden werden Schwierigkeiten haben, da dieser nicht dort bereitgestellt werden kann, wo Nachfrage besteht. Das hat einerseits mit Menge zu tun und andererseits mit der Geschwindigkeit der Prozesse; insbesondere der Bewilligungsprozesse. Die Folge ist, dass die Nachfrage räumlich verdrängt wird und die Haushalte mit geringerer Kaufkraft gegenüber den Zahlungskräftigen im Nachteil sind.

    Haben Sie Ansätze zur Lösung dieser Probleme?
    Wir Ökonomen gehen davon aus, dass die Knappheit dazu führt, dass die Mieten und Preise steigen. In den 1990er Jahren, als die Nachfrage schwach war und die Mieten sanken, hat niemand nach Regulierung gerufen. Seit rund zwei Jahrzehnten hinkt das Angebot in den Zentren aber der Nachfrage stark hinterher und entsprechend herrscht hier wieder grosse Knappheit. Die Alternativen für die Haushalte sind dann kleinere Wohnungen – sofern sie überhaupt eine finden – oder der Wegzug in die Agglomeration, wo noch Wohnungen zu finden sind.

    Haben Sie die Kunden-Anforderungen an Ihr Unternehmen verändert? Wie und warum?
    Nein. Wir haben immer noch praktisch die gleichen, meistens hoch spannenden, Projekte.

    Wie identifizieren Sie erfolgversprechende Standorte für Immobilienprojekte?
    Es geht insbesondere darum, welche zukunftsträchtigen Branchen wo angesiedelt sind. Für die meisten Branchen – oder zumindest Teile davon – sind dabei die Zentren präferiert, so dass die Nachfrage nach Flächen in den Zentren gross ist. Dazu kommt, dass zentrale Lagen für viele Haushalte auch sonst sehr attraktiv sind und die Nähe zum Zentrum bevorzugt wird. Entsprechend ist die zentrale Frage, wie sich die Agglomerationen im Raum ausbreiten, was von Baulandreserven bzw. Verdichtungspotential und stark von den Verkehrswegen bzw. Fahrzeiten abhängt.

    Welche soziodemographischen und ökonomischen Indikatoren sind aus-schlaggebend für Ihre Markt- und Standortanalysen?
    Wir stützen uns stark auf die Nachfragersegmente, die wir zusammen mit sotomo (Wohnen) bzw. CSL Immobilien (Büro, Verkauf) entwickelt haben. Es geht nicht nur um die Zahl der Haushalte bzw. Betriebe, sondern auch um deren Bedürfnisse an den Standort – insbesondere auch an Qualitäten der Mikrolage – sowie an die Flächen bzw. Wohnungen. Neben den Bedürfnissen ist die Zahlungsbereitschaft zu beachten.

    Wie bewerten Sie den Mehrwert und das Entwicklungspotenzial komplexer Liegenschaften?
    Wir verwenden hierzu die DCF-Methode, wobei die Zahlungsströme der Planung, Erstellung, Vermietung oder Verkauf auf der Zeitachse verortet werden. Zeit ist Geld; das darf nicht vergessen gehen. Weiter ist zu beachten, dass es sich zum Zeitpunkt der Bewertung immer um Annahmen über die Zukunft handelt. Es wird demnach mit Erwartungswerten gearbeitet und das Risiko besteht, dass die Erwartungen nicht eintreten. Diese Risiken müssen zusätzlich zu den Zeitverhältnissen in Form einer Sicherheitsmarge berücksichtigt werden.

    Wird die Schweiz von der Immobilienblase heimgesucht?
    Die Welt ist mit Geld überschwemmt worden, wobei die Flut nun vorübergehend durch den Zinsanstieg gestoppt wurde. Aufgrund der hohen Schuldenlast und dem grossen generellen Wohlstand dürfte Geld aber auch in Zukunft billig bleiben. Insofern sind die Entwicklungen auf den Immobilienmärkten schon folgerichtig. Wenn es eine Blase gibt, dann ist dies eine generelle Kapitalmarktblase.

    Was müsste noch passieren, dass dies passiert?
    Von einer Blase würde man sprechen, wenn sich die Preise von den Fundamentaldaten entkoppeln.

    Gehen wir ins Ausland. Die Preise in DE sind gefallen. Wie geht’s dem Immobilienmarkt in Deutschland und Österreich? Was haben wir gemeinsam?
    Die Schweiz steht finanziell sehr robust da und kann zudem eine eigenständige Geldpolitik verfolgen. Dies hat die Schweizerische Nationalbank am 16. März mit der Zinssenkung demonstriert. Hier ist ein grosser Unterschied zu Deutschland und Österreich, die von den Entscheiden der EZB abhängig sind. Ein weiterer Unterschied – jedenfalls zu Deutschland – besteht darin, dass die Stimmung aufgrund der Krisen und Kriege auch in der Schweiz schlecht ist, aber nicht so miserabel wie in Deutschland. Vergleicht man die Entwicklungen – z.B. der Immobilienpreise – über mehrere Zyklen und Krisen hinweg, dann geht die Schweiz sowohl in der Aufwärts- als auch in der Abwärtsbewegung mit mehr Bedacht vor, als viele ausländische Märkte, die entsprechend viel volatiler sind.

  • Marktpräsenz durch Übernahme eines Mitbewerbers erweitert

    Marktpräsenz durch Übernahme eines Mitbewerbers erweitert

    SFS, in der St.GallenBodenseeArea ansässiger Hersteller von Präzisions- und Befestigungsteilen, hat zum 1. Mai 2024 das Madrilener Unternehmen Etanco akquiriert. Wie aus einer Medienmitteilung der Gruppe hervorgeht, baut SFS damit seine Marktposition in Spanien und Portugal aus.

    Etanco, 1984 gegründet, ist ein Fachhändler von Verbindungselementen, Befestigern und weiteren Produkten für die Gebäudehülle. Darüber hinaus bietet das Unternehmen Dienstleistungen wie Beratung, Design und Planung an. Die Übernahme des Unternehmens mit seinen zehn Beschäftigten stärkt die Position der Division Construction von SFS und stärke die Wettbewerbsfähigkeit mit der Erweiterung des Portfolios, heisst es in der Mitteilung.

    Etanco hat 2023 einen Umsatz von 4 Millionen Euro erwirtschaftet.

  • Warum Next Property AG?

    Warum Next Property AG?

    Warum braucht die Immobilienbranche die Next Property AG?
    Um vorteilhafte Rahmenbedingungen zu schaffen, die es Branchenakteuren ermöglicht, in einer digitalen Welt möglichst unabhängig und selbstbestimmt zu wirtschaften, ohne zum Spielball dominierender Unternehmen zu werden.

    Was ist die Vision von Next Property AG und wie erreichen Sie diese?
    Wir setzen uns im Sinne unserer Aktionäre für fairen Wettbewerb in der Schweizer Immobilienwirtschaft ein. Dies beinhaltet die Beobachtung und Risikobewertung technologischer Entwicklungen und die Mitbestimmung bei der Gestaltung von Kundenschnittstellen sowie der Verarbeitung und Monetarisierung von Daten, welche durch unsere Aktionäre im Tagesgeschäft generiert werden.

    Um diese Vision zu verwirklichen, braucht es in erster Linie Branchenakteure, die bereit sind, in ihre unternehmerische Zukunft zu investieren und das Gedankengut teilen, dass es wirkungsvolle Allianzen braucht, um in einer digitalen Welt mitbestimmen zu können. Dabei geht es nicht um kurzfristigen Erfolg, sondern darum, dass die Erbringung von professionellen Immobiliendienstleistungen, wie wir sie heute kennen, auch in Zukunft attraktiv bleibt.

    Müssen die Immobilienmakler und -bewirtschafter um Ihr Geschäftsmodell fürchten?
    Wenn wir die Entwicklungen ausserhalb der Immobilienwirtschaft beobachten, führt die Digitalisierung zweifellos zu radikalen Veränderungen von lang bewährten Geschäftsmodellen. Mit anderen Worten, die Digitalisierung bietet neue Möglichkeiten, um den heutigen Bedürfnissen von Arbeitnehmern, Arbeitgebern und Kunden gerecht zu werden. Diese Erkenntnis ist nicht neu, wir stellen jedoch fest, dass der Reifegrad der Entwicklung nun so weit ist, dass die Veränderungen zunehmend für Unternehmen in der Immobilienwirtschaft spürbar werden. Unternehmen, die sich an die Dynamik der digitalen Welt anpassen, müssen sich um ihr Geschäftsmodell keine Sorgen machen.

    Wie kann sich die Immobilienbranche auf die Herausforderungen der digitalen Zukunft vorbereiten?
    Es hat sich gezeigt, dass auch grosse etablierte Branchenakteure zu klein sind, um bei digitalen Entwicklungen einer Branche eine bedeutende Rolle einzunehmen. Somit empfehlen wir Immobilienunternehmen sich in einer leistungsstarken Interessensgemeinschaft wie der Next Property AG zusammenzuschliessen, um sich gemeinsam für vorteilhafte Rahmenbedingungen einzusetzen.

    Gibt es ein Beispiel dazu?
    Aktuelles Beispiel hierfür ist die Förderung des Immobilienmarktplatzes newhome, der sich an vereinbarte Branchengrundsätzte hält und bei dem die über 500 Next Property AG Aktionäre indirekt beteiligt sind. Gemeinsam wird mit frühzeitigen oder exklusiven Inseraten und gezielten Marketingaktionen dafür gesorgt, dass newhome zu einer regional wettbewerbsfähigen Marktplatzalternative für professionell vermarktete Immobilien wird. Wir empfehlen «newhome first».

  • Losinger Marazzi setzt Klimastrategie in ihren Projekten um

    Losinger Marazzi setzt Klimastrategie in ihren Projekten um

    Welche Klimastrategie verfolgt Losinger Marazzi?
    Lennart Rogenhofer: Mit unserer Klimastrategie verfolgen wir das Ziel, unsere CO²-Emissionen bis ins Jahr 2030 um 30 Prozent im Vergleich zu 2021 zu reduzieren. Dieses erreichen wir, indem wir neben einem verstärkten Fokus auf Holzbau- sowie Renovationsprojekte die Nachhaltigkeit in allen Projekten als zentrales Thema behandeln. Dabei verfolgen wir einen wissenschaftlichen Ansatz gemäss der Science Based Targets Initiative, welche unter anderem auch unsere Zielerreichung auditiert.

    Wie wird die Strategie konkret umgesetzt?
    Wir integrieren die Nachhaltigkeit bereits seit Jahren vollumfänglich in unsere Unternehmensstrategie. Umgesetzte Belege dafür sind unter anderem die Grossprojekte Greencity in Zürich (2012 erstes 2000-Watt-Areal der Schweiz in Entwicklung), Erlenmatt West in Basel (2013 erstes 2000-Watt-Areal der Schweiz in Betrieb) oder das nachhaltige Quartier Églantine in Morges im 2019.

    Nach weiteren Vertiefungsschritten in den letzten Jahren setzen wir unsere Klimastrategie systematisch um. Seit 2019 erstellen wir kohärent für jedes Projekt eine CO2-Bilanz für die Erstellung und den Betrieb der Gebäude – also über den gesamten Lebenszyklus eines Projekts und unabhängig von den angestrebten Umweltlabels. So konnten wir eine Erfahrungsdatenbank aufbauen, die es ermöglicht, die Emissionen zukünftiger Projekte abzuschätzen und zu reduzieren.

    Welche Ziele verfolgt Losinger Marazzi in Bezug auf den Holzbau?
    Der Holzbau ist ein Fokusthema der Klimastrategie von Losinger Marazzi. Diese sieht vor, verstärkt auf Baustoffe mit tiefen CO2-Emissionen wie zum Beispiel Holz zu setzen. Unsere Klimastrategie zielt darauf ab, ab der Konzeption die Lebenszyklusemissionen eines Gebäudes in dessen Erstellung und Betrieb möglichst tief zu halten. Der vermehrte Einsatz von Holz ist hier natürlich ein wichtiges Element, immer nach dem Grundsatz «Das Richtige Material am richtigen Ort». Das heisst,einen Fokus auf lokale, leichte, biobasierte Materialien dort zu setzten, wo sie gemäss ihren technischen Eigenschaften am besten passen und einen maximalen Einfluss auf die Nachhaltigkeit haben. Das kann neben einer Reduktion der CO2-Emissionen beispielsweise auch eine bessere Rückbaubarkeit oder ein Beitrag zu einem angenehmen Innenraumklima sein. Diese Strategie setzen wir konkret bereits in Projekten wie dem Greencity Baufeld B6 (Vergé), dem Verwaltungsgebäude des Kantons Luzern und dem Dienstleistungsgebäude BERN 131 um.

    Aktuelle Projekte:
    Greencity Baufeld B6 (Vergé)
    In Zürich mit einem optimierten Energiekonzept (100 % erneuerbar) und einer voll auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Materialisierung (Holz-Fassade, Leichtbau-Innenwände, schlanke Tragstruktur, etc.)

    Verwaltungsgebäude des Kantons Luzern
    Für rund 1500 Mitarbeitende am Seetalplatz in Emmenbrücke (LU), unter anderem mit einem Atrium aus Holz, SNBS-Gold und Minergie-P-ECO Zertifizierung

    Dienstleistungsgebäude BERN 131
    Im Wankdorf Bern mit Photovoltaik-Modulen auf dem Dach und an den Fassaden, Holzbau und SNBS Gold Zertifizierung

    Stadterneuerungsprojekte Côté Parc
    In Genf und Spenglerpark in Münchenstein (BL), in welchen aktiv auf eine Nutzung und Aufwertung des Bestands anstatt auf einen Abriss-Neubau gesetzt wurde

  • Grundsteinlegung für das moderne Schwimmsportzentrum in Tenero

    Grundsteinlegung für das moderne Schwimmsportzentrum in Tenero

    Das neue Schwimmsportzentrum im CST, einer renommierten Institution für Jugendsport, wird das Zentrum des Schwimmsports in der Schweiz revolutionieren. Die bisherigen Aussenanlagen, einschliesslich des 50-Meter-Beckens und der Sprungtürme, die das Ende ihrer Lebensdauer erreicht haben, werden durch eine hochmoderne Schwimmhalle ergänzt. Dieses neue Zentrum wird nicht nur den aktuellen Bedürfnissen gerecht, sondern setzt auch neue Standards in der sportlichen Ausbildung und Wettbewerbsvorbereitung.

    Grundsteinlegung als symbolischer Moment
    Die feierliche Grundsteinlegung am 15. Mai 2024 markiert den Beginn der Bauarbeiten an der neuen Schwimmhalle. Diese Veranstaltung wird von wichtigen Persönlichkeiten wie der Tessiner Regierungsrätin Marina Carobbio Guscetti, BASPO-Direktor Matthias Remund und dem stellvertretenden BBL-Direktor Martin Frösch begleitet. Ebenfalls anwesend sein wird Noè Ponti, ein Olympiamedaillengewinner, der die Bedeutung dieser neuen Anlage für die Schweizer Schwimmgemeinschaft unterstreicht.

    Die Schwimmhalle, deren Fertigstellung für Mitte 2027 geplant ist, wird ein Olympiabecken mit Hubboden, ein Sprungbecken und einen Schwimmkanal umfassen. Ergänzende Einrichtungen wie Whirlpools, ein Eisbad und spezialisierte Bereiche für Regeneration und Krafttraining vervollständigen das Angebot. Nach der Inbetriebnahme der Schwimmhalle wird auch das bestehende Aussenbecken erneuert und um einen Landebereich für Ski-Freestyle erweitert.

    Visionäre Planung und langfristige Ziele
    Mit einem Investitionsvolumen von 91,8 Millionen Franken, bewilligt durch die eidgenössischen Räte Ende 2021, wird das Schwimmsportzentrum in Tenero zu einem zentralen Knotenpunkt für die Entwicklung des Schwimmsports in der Schweiz. Die geplanten Einrichtungen sind darauf ausgerichtet, Athleten optimal auf nationale und internationale Wettbewerbe vorzubereiten und gleichzeitig die wissenschaftliche Forschung und Leistungsdiagnostik zu unterstützen.

    Die Inbetriebnahme der Schwimmhalle und die darauffolgende Realisierung der Aussenanlage werden das CST in eine Top-Destination für Sportler und Teams aus aller Welt verwandeln und so die Position der Schweiz im internationalen Sportgeschehen stärken.

  • Partnerschaft für nachhaltige Energieversorgung in Volketswil

    Partnerschaft für nachhaltige Energieversorgung in Volketswil

    Energie 360° und Vantage Data Centers haben eine Partnerschaft zur Einrichtung eines Energieverbunds abgeschlossen. Der Datenzentrenbetreiber mit Sitz im US-Bundesstaat Colorado plant in Volketswil den Bau eines neuen Datencenter-Campus. Laut einer Medienmitteilung entstehe durch die am neuen Standort geplante Nutzung der Abwärme die «ideale Energiequelle für einen Energieverbund». «Wir freuen uns über diese Partnerschaft und darüber, dass wir einen Beitrag zur Dekarbonisierung des Energiesystems leisten können», wird Wolfgang Zepf, Länderchef von Vantage Schweiz, zitiert.

    Der Baubeginn für die Energiezentrale sei für Sommer 2025 geplant. Ab Ende 2028 sollen 70 Megawatt neutrale Wärmeenergie für 7000 Haushalte in den Gemeinden Volketswil, Greifensee, Schwerzenbach und Effretikon erzeugt werden.

    So lange müssen die Verbraucher voraussichtlich nicht warten. Um möglichst bald Wärme aus dem Energieverbund liefern zu können, wurde mit der Schaffung einer klimafreundlichen Übergangslösung begonnen, heisst es. «Um Synergien mit anderen Bauarbeiten zu nutzen, baut Energie 360° bereits jetzt einen Teil der Transportleitung zwischen Volketswil und Effretikon», heisst es. Die ersten Liegenschaften könnten bereits ab Ende 2026 mit klimafreundlicher Wärme beliefert werden.