Kategorie: Unternehmen

Unternehmen – Immobiliennews zu Firmen, Strategien, Innovationen & Marktbewegungen der Schweizer Immobilienbranche.

  • Marktposition durch Unternehmensübernahme gestärkt

    Marktposition durch Unternehmensübernahme gestärkt

    Die gammaRenax AG schlüpft unter das Dach der ISS Facility Services AG in Zürich. Das Dübendorfer Unternehmen wird künftig unter der Marke ISS firmieren, informiert die Schweizer Tochter der weltweit tätigen ISS-Gruppe für Liegenschaftsverwaltung und Gebäudemanagement mit Hauptsitz in Kopenhagen in einer Mitteilung. Über den Kaufpreis werden in der Mitteilung keine Angaben gemacht.

    «Die Übernahme von gammaRenax AG repräsentiert eine wichtige Erweiterung unserer Kompetenzen und eine Stärkung unserer Marktposition», wird André Nauer, CEO von ISS Schweiz, in der Mitteilung zitiert. «GammaRenax steht, gleich wie ISS Schweiz, für Qualität, Kundenorientierung und Professionalität.» Die Neuerwerbung soll das Angebot der ISS Facility Services AG bei Servicedienstleistungen für Hotels und im Hygienemanagement für Bäder- und Wellness-Bereiche sowie bei Aus- und Weiterbildungen erweitern.

    Severin Gallo, bisheriger Eigentümer und Geschäftsleiter der gammaRenax AG, zieht im Zuge der Übernahme in den Verwaltungsrat der ISS Facility Services AG ein. «Severin Gallo ist innerhalb unserer Branche ein anerkannter Experte und einer der führenden Köpfe, welcher die Facility Services-Branche über die letzten 27 Jahre geprägt hat», erläutert Nauer. «Mit dem Eintritt in unseren Verwaltungsrat wird er sich auch strategisch für die professionelle Integration engagieren und darüber hinaus strategische Beratungsleistungen erbringen.»

  • Baustoff- und Recyclingbranche bündeln Kräfte

    Baustoff- und Recyclingbranche bündeln Kräfte

    Der Fachverband arv Baustoffrecycling Schweiz und der FSKB Fachverband der Schweizerischen Kies- und Betonindustrie bündeln ihre Kräfte für eine nachhaltige Zukunft der Bau- und Recyclingwirtschaft. Sie haben sich im Fachverband Baustoff Kreislauf Schweiz zusammengeschlossen, informiert der neue Fachverband in einer Mitteilung. Baustoff Kreislauf Schweiz repräsentiert mehr als 1000 Schweizer Kiesabbaustellen, Betonwerke und Recyclingstellen und deckt damit über 80 Prozent der in Gewinnung und Wiederverwertung von mineralischen Baustoffen aktiven Unternehmen ab.

    Bei Baustoff Kreislauf Schweiz ist man überzeugt davon, dass die Zukunft der Kreislaufwirtschaft gehört. Im eigenen Bereich will der Verband mit innovativen Technologien und Methoden mineralische Baustoffe umweltschonend abbauen und im Kreislauf halten. Kiesgruben sollen nach Ende des Kiesabbaus als Lebensraum für Fauna und Flora renaturiert werden. Auf diese Weise werde die Natur «ganz selbstverständlich in die Kreislaufwirtschaft eingebunden», heisst es in der Mitteilung.

    Gleichzeitig legt Baustoff Kreislauf Schweiz einen Schwerpunkt auf die Versorgung der Schweiz mit Kies und Beton. Die für die Aufbereitung der mineralischen Baustoffe notwendigen grossen und standortgebundenen Flächen werden aufgrund von Schutzbestimmungen und anderweitiger Verwendung immer knapper, erläutert der Verband. Er will sich daher dafür einsetzen, «dass auch in Zukunft die Versorgung von Baustellen mit hochwertigen Baustoffen gewährleistet bleibt und diese fachgerecht für die Wiederverwendung aufbereitet werden».

  • Neue Partnerschaft im Rohrsystemmarkt: Brugg Pipes und Rovanco in den USA

    Neue Partnerschaft im Rohrsystemmarkt: Brugg Pipes und Rovanco in den USA

    Die als Brugg Pipes firmierende Brugg Rohrsystem AG in Kleindöttingen AG, Teil der Brugg Group, hat mit ihrem langjährigen Vertriebspartner Rovanco Piping Systems in den USA ein Abkommen über eine Gemeinschaftsfirma geschlossen. Mit der Produktion am Sitz von Rovanco in der Metropolregion Chicago im US-Bundesstaat Illinois entfallen laut einer Mitteilung die langen Vorlaufzeiten für Rohre aus Europa.

    Beide Unternehmen bündeln ihre Kräfte und ihr Know-how, um die erste kontinuierliche Produktion von flexiblen, mit Polyurethan gedämmten Rohrleitungssystemen für den Fernwärme- und Kühlsektor in Nordamerika zu starten, heisst es in der Mitteilung weiter. Die Investition umfasst den Aufbau von Produktionsanlagen am Standort von Rovanco.

    „Als führender Anbieter von vorisolierten Rohrleitungssystemen in Nordamerika und als unser langjähriger Exklusivpartner in diesem Markt spielt Rovanco eine Schlüsselrolle in dieser Partnerschaft“, wird der Leiter des internationalen Geschäfts bei Brugg Pipes, Geri Wirz, zitiert. Die Zusammenarbeit werde es ermöglichen, Kunden in Nordamerika schneller mit hochwertigen, flexiblen Rohrleitungssystemen zu beliefern.

    „Mit der Marktexpertise und dem fundierten Wissen von Brugg Pipes im Bereich der PUR-Dämmschäume für flexible Rohre sind wir in der Lage, unseren Marktanteil in Nordamerika weiter auszubauen“, wird Chad Godeaux zitiert, Präsident von Rovanco Piping Systems. PUR steht für Kunststoffe aus Polyurethan.

    Die Brugg Group beschäftigt nach eigenen Angaben rund 1700 Mitarbeitende an 24 Produktionsstätten und mehr als 30 Verkaufsorganisationen in wichtigen Industrieländern.

  • Investition in zementfreies Bauen

    Investition in zementfreies Bauen

    Oxara gibt eine erfolgreiche Vor-Serie-A-Finanzierung durch zwei hochkarätige Investoren aus der Bauindustrie bekannt. Die neuen Partner sind laut einer Medienmitteilung buildify.earth, eine Evergreen Investment Holding, die auf zirkuläre und nachhaltige Tech-Unternehmen spezialisiert ist, und Samih Sawiris, der unter anderem als Investor mit seinem Unternehmen Andermatt Swissalps die Region im Kanton Uri zur Premium-Destination entwickelt.

    Die erhaltenen Mittel werden den Angaben zufolge zur Stärkung der betrieblichen Aktivitäten und zum Bau des ersten zementfreien Gebäudes zusammen mit seinen Industriepartnern verwendet. Darin sollen exklusiv die Produkte von Oxara präsentiert werden.

    Die Ausgründung aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich hat den Angaben zufolge seit ihrer Gründung im Jahr 2019 sieben kommerzielle Pilotprojekte erfolgreich abgeschlossen. Für die Produktion ihres zementfreien Zusatzstoffs und Bindemittels zur Herstellung von Beton hat Oxara einen Industriepartner gewonnen. Darüber hinaus sei das Patentportfolio durch aktive Forschung und Entwicklung neuer Produkte erweitert und das Team deutlich vergrössert worden. Nun bereite sich Oxara darauf vor, sein Geschäft auf eine breitere Basis zu stellen sowie seine vollständig kommerzialisierten Produkte mit nationalen und globalen Partnern und Kunden in der DACH-Region sowie in Europa, Afrika und dem Nahen Osten anzubieten. 

  • Firma eröffnet in Peru Werk für Makrofasern

    Firma eröffnet in Peru Werk für Makrofasern

    Sika hat in Lima einen neuen Hub für synthetische Makro-Kunststofffasern eröffnet. Damit kann das Zuger Unternehmen sein Sortiment um eine Produktreihe erweitern, die laut einer Medienmitteilung ein enormes Wachstumspotenzial aufweist. Sika spricht davon, dass ein Viertel des weltweit steigenden Bedarfs an Makrofaser-Bewehrung in Lateinamerika entstehe und erwartet dort über die nächsten fünf Jahre ein jährliches Wachstum von 25 Prozent. Mit dem grössten Volumenwachstum der Region rechnet Sika in Peru, dem Land mit der grössten Bergbauindustrie Lateinamerikas.

    Makro-Kunststofffasern basieren auf einer neuen Technologie für die konstruktive und statische Bewehrung von Betonbauteilen. Sie ersetzen Stahlarmierungen und verbessern die Eigenschaften von ausgehärtetem Beton. Das verlängert den Angaben zufolge die Lebensdauer von Betonteilen signifikant. All dies wirke sich auch positiv auf die Klassifizierung nachhaltiger Bauwerke im Rahmen von internationalen Zertifizierungssysstemen wie etwa LEED (Leadership in Energy and Environmental Design) aus.

    Die zunehmende Mobilität in urbanen Ballungsräumen verlange nach neuen, effizienten Verkehrsinfrastrukturen wie Strassentunnels und U-Bahnsystemen, erklärt Sikas Regionalleiter Americas, Mike Campion. Gleichzeitige steige der Bedarf an Makrofaser-Bewehrungssystemen für Bergbauprojekte: „Mit dem neuen, hochmodernen Werk in Peru sind wir in der Lage, unseren Kunden in ganz Lateinamerika sämtliche Betontechnologien von Sika anzubieten und gleichzeitig die höchsten nachhaltigen Bauanforderungen zu erfüllen.“

  • «Baustoff Kreislauf Schweiz» – Ein neuer Fachverband für die Bau- und Recyclingbranche

    «Baustoff Kreislauf Schweiz» – Ein neuer Fachverband für die Bau- und Recyclingbranche

    Mit der Gründung von «Baustoff Kreislauf Schweiz» entsteht durch die Fusion des arv Baustoffrecycling Schweiz und des FSKB Fachverband der Schweizerischen Kies- und Betonindustrie ein bedeutender neuer Fachverband. Ziel dieses Zusammenschlusses ist es, einen massgeblichen Beitrag zur Zukunft der Bau- und Recyclingbranche in der Schweiz zu leisten. Im Vordergrund stehen die Sicherstellung der Versorgung mit mineralischen Rohstoffen und die Förderung einer wertbewahrenden Kreislaufwirtschaft.

    Einigkeit und Stärke durch Mitgliederfusion
    Über 400 Mitglieder haben die Fusion formal beschlossen, nachdem die Entscheidung in den jeweiligen Mitgliederversammlungen getroffen wurde. Der neue Fachverband strebt danach, seine Fachkompetenzen auszubauen, bevorstehende Herausforderungen zu erkennen und aktiv die Schweizer Bauwirtschaft mitzugestalten. Der hohe Organisationsgrad und die breite Vertretung bei der Gründung zeigen das starke Fundament von «Baustoff Kreislauf Schweiz».

    Fokus auf nachhaltige Kreislaufwirtschaft
    Der Fachverband setzt sich besonders für eine nachhaltige Nutzung der mineralischen Rohstoffe ein, um auf die zunehmende Ressourcenknappheit zu reagieren. Der Fokus liegt auf der Erhaltung der Baustoffe im Wirtschaftskreislauf, der Entwicklung umweltschonender Technologien und Methoden und der intensiven Zusammenarbeit mit Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen. Ein neues Kompetenzzentrum soll dabei helfen, die ökologischen Auswirkungen der Branche zu reduzieren und die Qualität der Lebensräume nach dem Abbau von Kies wiederherzustellen.

    Strategische Sicherung der Rohstoffversorgung
    Ein weiterer Schwerpunkt ist die Versorgungs- und Entsorgungssicherheit mineralischer Baustoffe, die aufgrund von zunehmender Verknappung und strengen Schutzbestimmungen immer herausfordernder wird. Der Verband ist bestrebt, die Versorgung der Baustellen sicherzustellen und die Wiederverwendung der Baustoffe zu optimieren.

    Innovative Führung und umfangreiche Vernetzung
    Unter der Leitung von Lionel Lathion, ergänzt durch ein vielseitiges Vizepräsidium und einen breit abgestützten Vorstand, soll der Verband nicht nur Fachwissen bündeln, sondern auch die Zusammenarbeit auf kantonaler und regionaler Ebene intensivieren. Damit positioniert sich «Baustoff Kreislauf Schweiz» als zentrale Anlaufstelle für Politik und Behörden mit hoher Fach- und Lösungskompetenz.

  • Helvetica stärkt Führungsteam zur Umsetzung strategischer Ziele

    Helvetica stärkt Führungsteam zur Umsetzung strategischer Ziele

    Im Rahmen ihrer langfristigen Unternehmensstrategie wurden wichtige Personalentscheidungen getroffen, um ihre Führungsebene zu stärken und das Unternehmen im Wettbewerb optimal zu positionieren. Die neuesten Ergänzungen des Teams umfassen Dirk Adriaenssen als Leiter des Asset Managements, Mauro Golinelli als Spezialist für Investor Relations und Ruedi Voegeli, der die Abteilung Finance, Controlling und Accounting übernimmt.

    Dirk Adriaenssen bringt mehr als 25 Jahre Branchenerfahrung in den Bereichen Einzelhandels-, Büro- und Wohnimmobilien mit. Er war in verschiedenen europäischen Märkten aktiv, darunter zehn Jahre in der Schweiz. Zuletzt unterstützte er die Integration der Immobilienportfolios von Credit Suisse in das UBS-Portfolio und leitete zuvor als Country Managing Director bei Redevco das Management gewerblicher Immobilienportfolios in der Schweiz und Zentraleuropa. Adriaenssen, der einen Master in Rechtswissenschaften von der Universität Brüssel hält und als MRICS zertifiziert ist, wird bei Helvetica das Asset Management und die strategische Immobilienbetreuung leiten.

    Mauro Golinelli, der am 1. Juni 2024 beginnt, wird als Client Relationship Manager die Beziehungen zu Investoren pflegen und insbesondere die Präsenz des Unternehmens in der Westschweiz verstärken. Mit über zehn Jahren Erfahrung bei der Swiss Finance & Property Group verfügt er über tiefgreifende Kenntnisse im Vertrieb von Immobilienanlagen und ist ein eidgenössisch diplomierter Finanz- und Anlageexperte.

    Ruedi Voegeli, der seit Januar 2024 Teil des Teams ist, übernimmt als Leiter der Abteilungen Finance, Controlling und Accounting. Voegeli war als CFO der PFS Pension Fund Services und davor bei der Edelweiss Air tätig. Er bringt umfassende Erfahrung in der Finanzleitung mit und ist Betriebsökonom FH sowie eidgenössisch diplomierter Experte in Rechnungslegung und Controlling.

    Diese strategischen Neubesetzungen sind Teil vom Bestreben, ihre Fonds effektiv zu managen und innovative Lösungen anzubieten, die den sich ändernden Marktbedingungen gerecht werden. Die Erweiterung des Teams soll dazu beitragen, die Ziele der Fonds effizient umzusetzen und die Position als führendes Unternehmen im Bereich der Immobilieninvestitionen zu festigen.

  • Umsetzung eines umfangreichen Solarprojekts am Produktionsstandort eines Pharmaherstellers

    Umsetzung eines umfangreichen Solarprojekts am Produktionsstandort eines Pharmaherstellers

    Der Arzneimittelhersteller Takeda errichtet derzeit am Produktionsstandort in Pierre-à-Bot in Neuenburg eine Photovoltaikanlage. Die Solarpaneele werden dort auf einem ungenutzten Grundstück und auf den Überdachungen der Parkplätze installiert. Die Anlage wird eine Kapazität von 3,7 Megawatt pro Jahr haben und 4 Gigawattstunden Strom erzeugen. Das entspricht 25 Prozent des jährlichen Bedarfs. Die Inbetriebnahme ist für Anfang Oktober 2024 geplant. Die Investitionen belaufen sich auf 5 Millionen Franken.

    Mit diesem Solarprojekt leiste der japanische Arzneimittel- und Impfstoffhersteller mit Schweizer Hauptsitz in Opfikon einen wichtigen Beitrag zur Dekarbonisierung, heisst es in seiner Medienmitteilung. „Wir freuen uns, dass wir dieses ehrgeizige Projekt verwirklichen konnten“, wird die Neuenburger Stadträtin Violaine Blétry-de Montmollin zitiert. „Es passt voll und ganz in unser Energiekonzept.“

    Takeda strebt für seine eigenen Aktivitäten an, bis 2035 weltweit Netto-Null-Emissionen zu erreichen. In diesem Rahmen verfolgt das Unternehmen den Angaben zufolge an seinem Standort in Neuenburg derzeit etwa zehn Projekte. Sie widmen sich neben der Elektrifizierung der Rückgewinnung von Wärme, der Vermeidung fossiler Energieträger und Kältemittel sowie der Biodiversität.

    Die Produktionsstätte in Neuenburg hat Takeda vor fünf Jahren im Rahmen der Übernahme seines irischen Konkurrenten Shire erworben. Der Standort mit seinen fast 700 Mitarbeitenden aus 20 verschiedenen Nationen ist seit 25 Jahren auf die Herstellung von Medikamenten zur Behandlung von Blutgerinnungsstörungen (Hämophilie) spezialisiert. Sie werden in über 80 Länder geliefert.

  • Circle am Flughafen Zürich hat vier neue Mieter

    Circle am Flughafen Zürich hat vier neue Mieter

    Vier neue Mieter ergänzen das Angebot auf den Erdgeschossflächen des Business- und Dienstleistungszentrums Circle am Flughafen Zürich. Ab Mitte 2025 setzt die neu gegründete Novu Campus AG auf einer Fläche von fast 4000 Quadratmetern auf ein Coworking-Angebot für aufstrebende nationale und internationale Unternehmen. Es beinhaltet laut einer Medienmitteilung der Flughafen Zürich AG auch topmoderne Infrastruktur für Meeting- und Workshop-Formate.

    Der Flughafen selbst ist kürzlich mit seiner im Herbst vergangenen Jahres neu eingerichteten Abteilung ZRH Innovation Hub im Circle eingezogen. Er wird zum Zwecke der Innovationen für Passagiere und Flughafenpartner auch mit Universitäten und Industriepartnern zusammenarbeiten. Geleitet wird er von Coralie Klaus Boecker, die im Unternehmen zuvor als Head of Marketing & Digital tätig war.

    SAP ist bereits seit 2021 im Circle ansässig. Europas grösster Anbieter von Geschäftssoftware beabsichtigt, dort das schweizweit erste SAP Experience Center zu etablieren. Damit will das Unternehmen seine Innovationskraft für Kundschaft und Partner erlebbar machen.

    Am Circle-Hauptplatz entsteht ab Sommer 2025 ein Fachgeschäft der Luzerner Confiserie Bachmann mit integrierter Backstube und Chocolaterie. In den Sommermonaten gibt es zusätzlich eine Gelateria und Sitzplätze auf der Terrasse.

    „Wir freuen uns sehr über die vier neuen Mieter auf der Gassenebene, die hervorragend zum Circle passen“, wird Circle-Chef Stefan Feldmann zitiert. Insgesamt sind inzwischen 50 Unternehmen mit mehr als 5000 Mitarbeitenden im Circle ansässig. 90 Prozent der Flächen sind vermietet.

  • Beatrice Lifart tritt als neue CEO an

    Beatrice Lifart tritt als neue CEO an

    Seit ihrem Einstieg im Jahr 2000 als Leiterin des Bereichs Human Resources hat Beatrice Lifart ihre Karriere kontinuierlich ausgebaut. Ihre jüngste Position als Stellvertreterin des CEO hat sie mit ihrem tiefgreifenden Verständnis für das Unternehmen und ihre aussergewöhnlichen Managementfähigkeiten ausgefüllt. Unter ihrer Leitung hat sich der Bereich Human Resources stark darauf konzentriert, die Entwicklung und Förderung von Mitarbeitenden voranzutreiben, was wiederum die Grundlage für hohe Kundenzufriedenheit bildete.

    Als Mitglied der Geschäftsleitung und in ihrer Rolle als stellvertretende CEO hat Lifart entscheidend zum Unternehmenserfolg beigetragen. Ihre Fähigkeit, strategische Weitsicht mit einem starken Fokus auf Kundenorientierung zu verbinden, hat sie auch in verschiedenen interimistischen Leitungspositionen, unter anderem in der Leitung des Baumanagements, unter Beweis gestellt. Diese Erfahrungen machen sie zur idealen Führungskraft, um Livit in einer sich schnell wandelnden Branche weiterhin erfolgreich zu positionieren.

    Hermann Inglin, der Verwaltungsratspräsident, betont Lifarts bedeutenden Einfluss auf das Unternehmensimage: «Beatrice Lifart hat massgeblich dazu beigetragen, dass Livit heute als innovatives und zukunftsorientiertes Unternehmen wahrgenommen wird. Ihre herausragende Kundenorientierung und ihr strategischer Weitblick haben neue Standards in der Branche gesetzt.» Mit Beatrice Lifart an der Spitze setzt der Verwaltungsrat auf eine erfahrene Führungskraft, die Stabilität und Qualität in der Weiterentwicklung von Livit gewährleisten wird. Ihre Vision für das Unternehmen, gepaart mit ihrem Engagement für Innovation und Kundenzufriedenheit, verspricht eine dynamische Zukunft für Livit.

  • 2 Millionen CHF für Entwicklung stromsparender Beleuchtung

    2 Millionen CHF für Entwicklung stromsparender Beleuchtung

    LEDCity, Zürcher Start-up im Cleantech-Bereich, hat sich im Rahmen einer weiteren Finanzierungsrunde 2 Millionen Franken gesichert. Laut einer Medienmitteilung konnte das Unternehmen innerhalb eines Zeitraums von zwölf Monaten insgesamt 5 Millionen Franken an Finanzmitteln sichern. Mit der gesicherten Series-A-Finanzierung kann LEDCity seine Rolle als führender Innovator im Cleantech-Sektor weiter festigen, heisst es in der Mitteilung. «Mit der neuen Finanzierung unserer Investoren sind wir gut aufgestellt, um auf die wachsende Nachfrage zu reagieren und unsere Mission voranzutreiben und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen durch eine Neudefinition der Beleuchtung zu verringern», wird Patrik Deuss, CEO und Gründer von LEDCity, in der Mitteilung zitiert.

    LEDCity hat eine Beleuchtungslösung entwickelt, die den Elektrizitätsverbrauch um bis zu 80 Prozent reduzieren soll. Damit will das Unternehmen klassische Bewegungsmelder in Geschäftsgebäuden ersetzen. Das neuartige System steuert vor Ort mittels Sensoren und Algorithmen direkt in der Lichtquelle die Beleuchtung. Dadurch kann jeder Bereich eines Gebäudes genau nach Bedarf beleuchtet werden. Mit der zusätzlichen Finanzierung will das Unternehmen der Nachfrage nach diesen intelligenten und energieeffizienten Systemen auf dem nationalen und internationalem Markt gerecht werden, heisst es in der Mitteilung.

  • Wiener und deutsche Städte nutzen neue Bausoftware

    Wiener und deutsche Städte nutzen neue Bausoftware

    Zwei zur Wien Holding zählende Unternehmen arbeiten laut einer Medienmitteilung auf der Plattform von smino. Wie der in Rapperswil-Jona ansässige Entwickler von Bausoftware mitteilt, hätten Wiener Infrastruktur Projekt GmbH und die Wiener Standort Entwicklung GmbH die App bei zwei Wohnbauvorhaben und dem Bau einer sozialen Einrichtung eingesetzt. Grund dafür seien steigender Kostendruck und der hohe Wohnraumbedarf.

    Auch mehrere deutsche Städte wollen mit der App Ressourcen, Zeit und Geld im Städtebau sparen. So zählen laut Mitteilung Essen und Darmstadt zu den Nutzern. Essen setzt sie beim Neubau einer Gesamtschule ein, in Darmstadt ist die App bei mehreren Projekte im Einsatz, unter anderem beim Bau der Feuerwache Nord.

    Das digitale Werkzeug stelle eine Lösung angesichts gestiegener Kosten und dem wachsenden Bedarf nach Wohnraum dar, heisst es. Mit smino könnten Städte und Gemeinden «den Herausforderungen des modernen Städtebaus erfolgreich begegnen» und damit zudem nachhaltig zum Wohl ihrer Einwohnerinnen und Einwohner beitragen.

    Unternehmensangaben zufolge vernetzt die smino-App Bauherren, Behörden, Planer und  Unternehmer zu einer effizienten Einheit. Durch die zentrale Verfügbarkeit könnten Arbeitsabläufe optimiert und Projekte zeit- und kosteneffizient realisiert werden. Zudem werde die Kommunikation zwischen den Projektbeteiligten transparenter.

    Der in der Mitteilung zitierte Managingpartner von smino, Sandor Balogh, freut sich über die Internationalisierung. «Die Zusammenarbeit mit Kommunen unterstreicht unser Bestreben, die Effizienz und Transparenz von Bauprojekten zu steigern und dabei nachhaltige, lebenswerte Städte zu fördern.»

  • Automatisierung der Vertragsprüfung im Bauwesen durch Einsatz von KI-Technologie

    Automatisierung der Vertragsprüfung im Bauwesen durch Einsatz von KI-Technologie

    Die Rechtstechnologie-KI wird in ein spezialisiertes KI-Modul integriert, das in Zusammenarbeit mit einem multinationalen Bauunternehmen entwickelt wird. Wie aus einer offiziellen Mitteilung hervorgeht, soll diese Technologie eine speziell auf das Bauwesen abgestimmte, automatisierte Vertragsprüfung ermöglichen.

    Hierbei wird die branchenspezifische Fachkompetenz des Bauunternehmens in das Training der KI einfließen. „Diese Zusammenarbeit schafft ideale Bedingungen, um eine effektive, branchenspezifische Lösung für die KI-unterstützte Vertragsprüfung zu entwickeln“, wird der CEO des Technologieunternehmens zitiert. Die Kooperation unterstreicht das Engagement beider Unternehmen, die Potenziale von innovativen Technologien voll auszuschöpfen und sich als Vorreiter in der Nutzung von KI in der Rechtspraxis der Bauindustrie zu positionieren.

    „Diese Partnerschaft sendet ein starkes Signal an die Baubranche, dass KI und juristische Abteilungen sehr gut zusammenarbeiten können“, sagt der Rechts- und Compliance-Chef des Bauunternehmens. „Der Einsatz von KI in rechtlichen Angelegenheiten ist ein wichtiger Schritt in unserer Strategie zur Dienstleistungsverbesserung und Effizienzsteigerung“, fügt der Leiter der globalen Rechtsstrategie hinzu. Er erwartet dadurch „ein verbessertes Management von Vertragsrisiken, eine höhere Standardisierung und eine deutliche Entlastung unserer Rechtsexperten“.

  • Holzbauunternehmen führt neue Organisationsstruktur ein

    Holzbauunternehmen führt neue Organisationsstruktur ein

    Pirmin Jung Schweiz AG, in Sursee angesiedeltes Holzbauunternehmen, will seine Organisationsstruktur neu überarbeiten. Wie es in einer Medienmitteilung heisst, strebe das Unternehmen eine flexible und agile Struktur an, die auf den Expertisen aller Mitarbeitenden beruht. Entscheidungen sollen dabei unabhängig von einer vorgegebenen Hierarchie direkt  am Ort der Entscheidungsfindung getroffen werden, heisst es in der Mitteilung. Ein Führungsteam aus 16 Personen kümmert sich um strategische Entscheidungen. Zugleich sollen die neue Organisationsformen Ideen aus allen Bereichen aufnehmen und umsetzen.

    „Wir sind der Meinung, dass wir die immer komplexeren Aufgaben und Fragestellungen für uns als Firma und in den Projekten dann erfolgreich meistern können, wenn jeweils die Personen mit der grössten Kompetenz im Thema die Fragenstellungen im Sinn von Pirmin Jung bearbeiten und entscheiden“, wird Firmeninhaber Pirmin Jung in der Mitteilung zitiert. „Die neue Organisationsform ist ein agiler Organismus, der es erlaubt, flexibel auf Herausforderungen zu reagieren und Innovationen voranzutreiben. Im Zentrum unserer Organisation stehen die Projekte und Aufgaben, die wir als Firma bearbeiten.“

  • Sika legt starken Jahresauftakt vor

    Sika legt starken Jahresauftakt vor

    Sika hat im ersten Quartal 2024 einen Rekordumsatz von knapp 2,65 Milliarden Franken erwirtschaftet, informiert die weltweit aktive Gruppe der Spezialitätenchemie für Bau und Industrie in einer Mitteilung. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum um 13,8 Prozent. In Lokalwährungen wurde ein Wachstum um 20,1 Prozent verbucht.

    Zum neuen Umsatzrekord hat vor allem die ab Mai 2023 konsolidierte MBCC-Übernahme beigetragen, erläuert Sika. Konkret spielte das ehemalige Bauchemiegeschäft der BASF-Gruppe beim Umsatzwachstum den Löwenanteil an Akquisitionseffekten in Gesamthöhe von 19,9 Prozent ein. Zudem konnte Sika den Umsatz in allen Marktregionen in Lokalwährungen zweistellig steigern.

    „Sika ist dynamisch ins neue Geschäftsjahr gestartet und konnte im ersten Quartal stark zulegen“, wird Gruppen-CEO Thomas Hasler in der Miteilung zitiert. Unternehmensangaben zufolge hat Sika in einem rückläufigen Gesamtmarkt auch organisch weiter zugelegt. „Die erfolgreiche Integration von MBCC mit ihren komplementären Produkten und Märkten und ihren hochmotivierten Mitarbeitenden generiert zusätzliches Wachstum und wird es uns ermöglichen, unsere Marktanteile weiter zu steigern“, meint Hasler.

    Für das laufende Geschäftsjahr insgesamt geht Sika von einem Umsatzwachstum zwischen 6 und 9 Prozent in Lokalwährungen aus. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBITDA soll überproportional zum Umsatz gesteigert werden.

  • Erfolge, Perspektiven und Highlights des 100. immoTable in Zürich

    Erfolge, Perspektiven und Highlights des 100. immoTable in Zürich

    Im Rahmen des 100. immoTable im Ambassador House, einer der Top-Veranstaltungen für die Immobilienbranche, wurden nicht nur Fortschritte gefeiert, sondern auch Themen wie nachhaltige Stadtentwicklung und Fachkräftemangel angesprochen. Sabine Billeter fasste die Entwicklungen der letzten fünf Jahre kurz zusammen. Danach stellte Arun Banovi die neue branchenspezifische Jobplattform vor, die eine wichtige Ressource für Fachkräfte darstellt. Die immoMedia verantwortet mehrere Mediengefässe, wie den immoNewsletter auf immo-invest.ch, immobilienJobs.ch, immoTermine.ch, das Magazin immo!nvest eine Plattform für Standorte und Immobilien.

    Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Diskussion über die Entwicklungsstrategien von Zürich, die Fabian Streiff, Leiter der Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Zürich, vorstellte. Er betonte die starke Position Zürichs im Vergleich zu anderen europäischen Städten und skizzierte innovative Projekte wie die Forschung der Hochschulen, Unis und ETH zu Themen wie Drohneninfrastruktur, Regulierung der letzten Meile und Verbindung mit Co-Working und Begegnungszonen für Fussgänger und Radfahrer sowie dem ÖV-Netz. Auch der zunehmende Fachkräftemangel und die demografischen Herausforderungen standen im Fokus der Diskussion.

    Martin Schneider, stellvertretender Direktor des Amtes für Städtebau der Stadt Zürich, beleuchtete die Notwendigkeit, Wohnraum für das prognostizierte Wachstum der Stadt zu schaffen. Er verwies auf die Bedeutung flexibler Wohnkonzepte und die Notwendigkeit, Flächenumnutzungen dem Lärmschutz und Klimazielen anzupassen. Er sprach auch über Stadterweiterung und Verdichtung im Rahmen des ISOS, was die Komplexität der Stadtentwicklung verdeutlicht.

    Auch das nachhaltige Bauen wurde diskutiert, vertreten durch die Jura Cement-Fabriken AG, die sich zum Ziel gesetzt hat, bis 2030 nachhaltig mit Beton zu bauen. Die Reduktion des CO2-Ausstosses durch veränderte Materialzusammensetzungen wurde als wichtiger Faktor in der zukünftigen Baupraxis hervorgehoben. Auch die EWZ hat sich zum Ziel gesetzt, 100% klimaneutral zu heizen und zu kühlen. Die Vorgehensweise wurde den Teilnehmern anhand der Projekte Guggach und Greencity veranschaulicht.

    Abschliessend betonte Stefan Fahrländer, Inhaber von Fahrländer Partner Raumentwicklung, die Notwendigkeit politischer Massnahmen, um den Bauprozess zu beschleunigen und damit die Reaktionsfähigkeit auf die Marktbedürfnisse zu verbessern. Seine Ausführungen unterstrichen die Notwendigkeit einer schnelleren und effizienteren Umsetzung von Bauprojekten in der Schweiz.

    Abgerundet wurde die Veranstaltung durch den Auftritt des Rappers und Beatboxers Knackeboul, der die Inhalte der Veranstaltung in einem dynamischen Rap zusammenfasste. Auf diese Weise wurde die Verbindung von Fachwissen und kultureller Integration auf unterhaltsame Weise veranschaulicht.

  • Inertstoffdeponie Chalberhau in Rümlang soll erweitert

    Inertstoffdeponie Chalberhau in Rümlang soll erweitert

    Die Inertstoffdeponie Chalberhau in Rümlang steht vor einer notwendigen Erweiterung, um die Kapazitätsgrenzen zu erweitern und die Entsorgung von nicht wiederverwertbaren Rückständen innerhalb des Kantons Zürich sicherzustellen. Die Deponie hat eine strategisch günstige Lage nahe Zürich, was kurze Transportwege ermöglicht. Der bestehende Standort erreicht Anfang 2024 seine Kapazitätsgrenze, was die Planung einer Erweiterung erforderlich macht.

    Der Entwurf des kantonalen Gestaltungsplans „Erweiterung Deponie Chalberhau“ wurde in Zusammenarbeit mit Eigentümern, Interessenorganisationen, Umweltverbänden, der Gemeindeverwaltung, der Betreiberin sowie kantonalen Amtsstellen entwickelt. Der Plan berücksichtigt neben der Ausdehnung der Deponie auch wichtige Umwelt- und Landschaftsschutzmaßnahmen und legt die Schritte für die Wiederaufbereitung und Endgestaltung fest.

    Vom 19. April bis zum 21. Juni 2024 sind die Planungsunterlagen für alle interessierten Parteien öffentlich einsehbar. Diese Frist ermöglicht es den Bürgern, ihre Meinungen und Bedenken zu äußern, welche dann von den zuständigen Fachstellen ausgewertet und in einem Einwendungsbericht festgehalten werden. Die offizielle Festsetzung des Gestaltungsplans erfolgt nach Abschluss dieses Prozesses durch die Baudirektion. Die breite Einbindung der Öffentlichkeit und die umfassenden Abstimmungen im Vorfeld zielen darauf ab, eine ausgewogene Lösung zu finden, die sowohl den betrieblichen Bedarf als auch die ökologischen und gesellschaftlichen Anforderungen berücksichtigt.

  • Dormakaba punktet mit Nachhaltigkeit

    Dormakaba punktet mit Nachhaltigkeit

    EcoVadis hat die Fortschritte von dormakaba bei der nachhaltigen Entwicklung gewürdigt. Dormakaba hat sich in der Gesamtwertung in allen vier Kategorien – Umwelt, Arbeits- und Menschenrechte, Ethik und nachhaltige Beschaffung – im Jahresvergleich verbessert, informiert das international aktive Schliesstechnikunternehmen aus Rümlang in einer Mitteilung. Mit der bereits zum dritten Mal verliehenen Goldmedaille gehöre dormakaba zu den besten 5 Prozent unter den mehr als 130’000 bewerteten Organisationen weltweit.

    Darüber hinaus wurde dormakaba von EcoVadis in den beiden Kategorien Outstanding Program Management and Best Mature Program der Sustain 2024 Achievement Awards des Anbieters für Nachhaltigkeitsrankings nominiert. „Dass wir trotz immer anspruchsvoller werdender Kriterien unsere Top-5-Prozent-Position im Bereich Nachhaltigkeit halten konnten, zeigt deutlich unser Engagement“, wird Stephanie Ossenbach, Group Sustainability Officer von dormakaba, in der Mitteilung zitiert. „Unsere Nominierung und führende Position in Branchenratings sind ein weiterer Beleg für die Anerkennung unserer Bemühungen im Bereich Nachhaltigkeit.“

    Die Goldmedaille von EcoVadis ist eine von mehreren Auszeichnungen, die dormakaba in diesem Jahr für sein Engagement in Sachen Nachhaltigkeit erhalten hat. Bereits im Januar haben die Institutional Shareholder Services dem Unternehmen in ihren ESG-Ratings Prime Status attestiert. Im März wurde dormakaba von Morgan Stanley Capital International ein AA-Rating verliehen. Dies weise darauf hin, „dass dormakaba zu den Branchenführern im Umgang mit finanziell relevanten ESG-Risiken und -Chancen gehört“, heisst es in der Mitteilung.

  • UBS rechnet nicht mit Verkäufermarkt bei Immobilien

    UBS rechnet nicht mit Verkäufermarkt bei Immobilien

    Der Anteil der Bevölkerung, der sich ein mittleres Eigenheim leisten kann, ist in den vergangenen 20 Jahren von rund 60 Prozent auf etwa 15 Prozent zurückgegangen, erläutert die UBS in einer Mitteilung zu ihrem Real Estate Focus 2024. Preissteigerungen bei Eigentumswohnungen und Einfamilienhäusern werden derzeit daher hauptsächlich aufgrund des Zuzugs zahlungskräftiger Personen aus dem Ausland und einem starken Wachstum der oberen Einkommen ermöglicht. Für das laufende Jahr gehen die Immobilienfachleute der Grossbank von einem Anstieg der Preise für Eigentumswohnungen um 1,5 Prozent und für Einfamilienhäuser um 1,0 Prozent aus. Ab 2025 sollte die Preisdynamik aber aufgrund tieferer Finanzierungskosten, Wohnungsknappheit und besserer Konjunktur wieder anziehen, schätzt die UBS.

    Dem Markt für Büroflächen wird eine Stabilisierung der Preise auf tiefem Niveau prognostiziert. Hier seien die Preise in Spitzenlagen im vergangenen Jahr um 10 bis 15 Prozent zurückgegangen, heisst es dazu in der Mitteilung. Hintergrund der nach Ansicht der Immobilienfachleute der UBS bereits abgeschlossenen Preiskorrektur sind die hohen Zinsen.

    Am Markt für Mehrfamilienhäuser haben stark gestiegene Angebotsmieten die ebenfalls gestiegenen Fremdkapitalkosten und die gesunkene Attraktivität der erzielbaren Renditen bisher kompensieren können. „Dementsprechend haben sich die Kaufpreise von Mehrfamilienhäusern stabilisiert“, schreiben die Fachleute der UBS. Sie gehen davon aus, dass die Kaufpreise spätestens ab dem nächsten Jahr wieder ansteigen.

  • Halter baut Kompetenzzentrum für Städtebau und Architektur auf  

    Halter baut Kompetenzzentrum für Städtebau und Architektur auf  

    Der Schlieremer Immobilienentwickler Halter schafft das neue Kompetenzzentrum Städtebau und Architektur. Laut einer Medienmitteilung wird es innerhalb des Unternehmens unter der Verantwortung von Christof Glaus eingerichtet, dem ehemaligen Senior Partner bei Stücheli Architekten in Zürich. Es soll die Bereiche Entwicklungen, Gesamtleistungen und Renovationen insbesondere in frühen strategischen Phasen bei der Projektentwicklung unterstützen. Mit der Einrichtung des Kompetenzzentrums soll noch im April begonnen werden.

    Als ein Unternehmen der Halter Gruppe teile die Halter AG die Vision einer Etablierung der Kreislaufwirtschaft, um das Nachhaltigkeitsziel Netto-Null für alle Projekte zu erreichen. Dafür sei ein struktureller Wandel in der Immobilien- und Baubranche vonnöten, der integrierte Zusammenarbeitsmodelle fördert und fordert, heisst es weiter.

    Das neue Team für Städtebau und Architektur sei direkt beim CEO der Halter AG angegliedert und unterstütze die Bereiche Entwicklungen, Gesamtleistungen und Renovationen in frühen strategischen Phasen der Projektentwicklung durch städtebauliche und architektonische Machbarkeitsstudien. Das enge und partnerschaftliche Zusammenwirken mit externen ausgewiesenen Städteplanern, Architekten sowie Freiraumplanern bleibe dabei unverändert von zentraler Bedeutung.

    „Mit Christof Glaus konnten wir einen renommierten Stadtplaner und Architekten gewinnen, der in seiner erfolgreichen Karriere für viele hervorragende Entwürfe und deren Realisierung verantwortlich zeichnete“, wird Maik Neuhaus zitiert, CEO der Halter AG. Unbestritten seien auch die Fähigkeiten von Glaus als Jurymitglied oder Vorsitzender bei zahlreichen Wettbewerbsverfahren.

  • Spatenstich für Berns erstes Plusenergie-Quartier

    Spatenstich für Berns erstes Plusenergie-Quartier

    Mit dem heutigen Spatenstich wurde symbolisch der Start für das Plusenergie-Quartier Aarerain in Worblaufen gefeiert. Nach umfangreicher Entwicklungsphase haben im September 2023 die Vorbereitungen für die Baustelle begonnen.

    Die neue Überbauung bietet 189 Wohnungen für bis zu 400 Bewohnerinnen und Bewohner. In den Erdgeschossen sind nebst den Wohnungen auch eine Kita und Atelierflächen geplant, welche den Quartierplatz beleben werden. Der Hangweg des Projekts ermöglicht einen barrierefreien Zugang in den Aareraum und zum neuen Freizeit- und Wassersportzentrum der Gemeinde Ittigen. «Was lange währt, wird endlich gut, lautet ja ein bekanntes Sprichwort», freut sich Gemeindepräsident Marco Rupp. «Das Projekt Aarerain komplettiert die Umgestaltung des Aareraums Worblaufen und fügt sich perfekt in unsere nachhaltigen Grundgedanken der Siedlungsentwicklung ein.»

    Plusenergie-Quartier produziert Energieüberschuss
    Im Jahresverlauf wird die neue Wohnsiedlung entsprechend dem Energie-Standard Plusenergie-Quartier nach gewichteten Kriterien mehr Energie produzieren als sie verbraucht. Dies wird durch den konsequenten Einsatz von Photovoltaik auf den Dächern und an den Fassaden der sechs- bis achtgeschossigen Gebäude erreicht. Die PV-Paneele an den Fassaden werden in einem grün-blauen Farbton realisiert und geben das Farbenspiel der Aare und der Umgebung wieder. Die Wärmeerzeugung erfolgt mittels Erdwärmesonden; mit der Entwärmung der Wohnungen über die Fussbodenheizung werden im Sommer die Erdsonden regeneriert.

    Der von der Hauptstadtregion Schweiz ins Leben gerufene Energie-Standard «Plusenergie-Quartier» bringt mit einer einfachen und klaren Definition die nachhaltige Entwicklung im Gebäudebereich voran und leistet damit einen Beitrag zur Umsetzung der Energiestrategie 2050 des Bundes. Dabei arbeiten Kantone und Gemeinden mit namhaften Infrastrukturunternehmen und Investoren zusammen. Regierungsrat Christoph Ammann ergänzt: «Plusenergie-Quartiere ermöglichen eine nachhaltige Entwicklung – und dies ohne Einbussen im Wohnkomfort. Ich freue mich, wenn solche Leuchtturmprojekte über die Hauptstadtregion hinaus strahlen.»

    Naturnah und nachhaltig
    Die Überbauung wird aber nicht nur hinsichtlich der positiven Energiebilanz punkten. Ansprechende Wohnungsgrundrisse, ein naturnahes Wohnumfeld mit Blick in den Aareraum und die grösstmögliche Freihaltung der Grünflächen am Aarehang zeichnen das nachhaltige Projekt aus. Das Freihalten der Grünflächen wird durch die verdichtete Bauweise des Areals im östlichen Bereich der Parzelle ermöglicht. Dank dieser geschickten, städtebaulichen Setzung im Sinne des haushälterischen Umgangs mit dem Boden bleibt gut die Hälfte der Parzelle unbebaut und naturbelassen. Der autofreie Quartierplatz zwischen den Gebäuden bietet eine hohe Aufenthaltsqualität und wirkt mit seinen differenzierten Platzbelägen und Begrünungen der sommerlichen Überhitzung entgegen.

    Mit dem symbolischen Spatenstich am 9. April 2024 hat die Entwicklung des Plusenergie-Quartiers Aarerain in Worblaufen, einem Projekt von Losinger Marazzi in Zusammenarbeit mit der CPV/CAP Pensionskasse Coop und der Gemeinde Ittigen, offiziell begonnen. Die Architektur stammt von Fischer Architekten AG. Diese hochmoderne Wohnsiedlung soll Ende 2026 fertiggestellt sein und bietet nicht nur 189 Wohnungen, sondern auch Gemeinschaftseinrichtungen wie eine Kita und Ateliers, die das Quartier beleben.

  • Axept und PropBase spannen bei Immobilien zusammen

    Axept und PropBase spannen bei Immobilien zusammen

    Die Softwareunternehmen PropBase aus Neuhausen am Rheinfall und Axept aus St.Gallen haben eine Zusammenarbeit auf dem Immobiliensektor vereinbart. Wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht, soll es dabei insbesondere um die Verarbeitung grosser Datenmengen im Bereich von Eigentümerschaft, Asset Management, Bauunternehmungen, Liegenschaftsverwaltungen, Bewirtschaftung und um die Buchhaltung gehen. Beide Unternehmen wollen diese aufwendige Datenverarbeitung weitgehend digitalisieren und so den Markt transparenter und für Kundinnen und Kunden leicht zugänglicher machen. PropBase liefert dafür eine webbasierte, stets aktuelle Software, die schweizweit einen Überblick über die Immobilien bietet. Axept integriert mit seiner auf Abacus basierenden Software eine nahtlose kaufmännische Bewirtschaftung. Das Programmpaket ist speziell auf den Schweizer Markt ausgerichtet und entspricht allen gesetzlichen Vorgaben.

    Die partnerschaftliche Zusammenarbeit auf dem Softwarebereich soll die Digitalisierung der Immobilienwirtschaft deutlich vorantreiben, heisst es in der Mitteilung. Darüber hinaus übernimmt Axept die Implementierung, den Support und Schulungen für PropBase-Programme.

  • Ina Invest schliesst Fusion ab und steigert Marktkapitalisierung

    Ina Invest schliesst Fusion ab und steigert Marktkapitalisierung

    Die Ina Invest Holding AG hat die im Februar angekündigte Fusion mit ihrer Tochter Ina Invest AG erfolgreich abgeschlossen. Die ordentliche Generalversammlung der Ina Invest Holding AG hat den Plänen, die Gesellschaftsstruktur über eine Fusion zu vereinfachen, am 3. April zugestimmt, informiert die Immobilienfirma in einer Mitteilung. Künftig wird die Gesellschaft unter dem Namen Ina Invest AG auftreten.

    Im Zuge der Fusion wurden zudem eine Erhöhung der Marktkapitalisierung realisiert. Dazu sind 6’808’238 neue Namenaktien an der SIX Swiss Exchange kotiert worden. Das Aktienkapital stieg dadurch um rund 40 Prozent auf 282 Millionen Franken an.

    Die Beteiligungsverhältnisse sind durch die Erhöhung der Marktkapitalisierung nicht geändert worden. Hauptaktionärin bleibt die Implenia AG mit 41,1 Prozent an der Ina Invest AG. Zweitgrösste Aktionärin ist die BURO Holding AG mit 15,7 Prozent der Anteile. Jeweils über 3 Prozent der Anteile an der Ina Invest AG werden vom Immobilenfonds MV Immoxtra Schweiz, der Swiss Life Holding AG sowie dem RoPas (CH) Institutional Fund gehalten.

  • Mischa Bosshard führt Haupt + Studer AG

    Mischa Bosshard führt Haupt + Studer AG

    Mischa Bosshard hat am 1. April die Geschäftsleitung der Haupt + Studer AG übernommen. Der bisherige Projektleiter legt laut einer Mitteilung des Unternehmens besonderen Wert auf ein partnerschaftliches Verhältnis mit den Kunden, auf Nachhaltigkeit und auf die Förderung von Mitarbeitenden und Lernenden. „Fundiertes Fachwissen ist in unserer Branche unabdingbar, und die Jungen sind unsere Zukunft“, wird Bosshard in der Mitteilung zitiert. „Was wir ihnen beibringen, können sie weiterführen und ausbauen.“

    Bosshard tritt an die Stelle von René Hasler. Der langjährige Geschäftsleiter konnte mit den Jubiläumsfeiern Ende März zum 100. Geburtstag der Firma einen weiteren Meilenstein in der Geschichte von Haupt + Studer setzen.

    Haupt + Studer ist in den Bereichen Elektroinstallationen, Gebäudetechnik und Telematik tätig. Es beschäftigt 41 Fachkräfte sowie zehn Lernende. Seit 2007 gehört es zur Baumann Koelliker Gruppe.

  • Schréder übernimmt 49 Prozent von Photinus

    Schréder übernimmt 49 Prozent von Photinus

    Schréder aus Brüssel steigt mit einem Anteil von 49 Prozent bei Photinus aus Dornbirn ein. Die beiden im Markt für Solarbeleuchtungen aktiven Unternehmen wollen ihre Kräfte bündeln, um nachhaltige Beleuchtungslösungen im Aussenbereich weltweit stärker zu etablieren. In diesem Bereich hat Phontinus bereits umfangreiche Erfahrungen mit energieautarken Solarbeleuchtungen für Kunden in einer ganzen Reihe von europäischen Ländern und im Nahen Osten gesammelt.

    „Bei Schréder ist man der festen Überzeugung, dass Solarbeleuchtungslösungen Städte und Kommunen dabei unterstützen können, ihre CO2-Bilanz zu verbessern“, wird Schréder-CEO Werner De Wolf in einer gemeinsamen Mitteilung der beiden Unternehmen zitiert. Für Photinus-CEO Martin Kessler stellt die Fusion mit Schréder „eine einzigartige Gelegenheit dar, unser internationales Vertriebsnetz zu erweitern und unser Ziel zu erreichen, zum weltweit führenden Anbieter von Solarbeleuchtungslösungen zu werden“. Gemeinsam wollen die Partnerunternehmen ein umfangreiches Portfolio anbieten, das unterschiedliche Anforderungen hinsichtlich Grösse und Leistung erfüllen kann.

    „Photinus verfolgt bei der Entwicklung von Solarbeleuchtungsprodukten eine sehr interessante Strategie im Hinblick auf Innovation, Modularität und Flexibilität“, erläutert Philippe Felten, Chief Commercial Officer von Schréder. Konkret setze das österreichische Unternehmen auf einen engen Kundenfokus bei dem massgeschneiderte Lösungen im Vordergrund stehen. „Die Vertriebsstrategie von Photinus harmoniert dabei ideal mit der Vertriebskultur von Schréder“, so Felten.

  • Zeix revolutioniert mit neuem Design das Benutzererlebnis auf Newhome

    Zeix revolutioniert mit neuem Design das Benutzererlebnis auf Newhome

    Seit Ende März erstrahlt das Immobilienportal Newhome in einem neuen Glanz. Das Redesign, verantwortet durch das Zusammenspiel von Zeix und Exanic, präsentiert sich in einem ansprechenden Mint-Ton, der für Frische und Übersichtlichkeit steht. Dieser Farbton unterstreicht das Bestreben, Suchenden und Inserierenden eine Plattform zu bieten, die nicht nur optisch ansprechend ist, sondern auch in puncto Benutzerführung und Funktionalität Massstäbe setzt.

    Sabrina Schmid, Senior UX Managerin bei Newhome, betont die verbesserte Benutzerfreundlichkeit als Kernstück des Redesigns: «Wir haben unser Design mit einem klaren Fokus auf die Bedürfnisse unserer Nutzer überarbeitet. Das Ergebnis ist eine intuitive Navigation, die es erlaubt, schneller und effektiver zu den gewünschten Informationen und Angeboten zu gelangen.» Die Vereinfachung der Bedienung und die Konzentration auf die wesentlichen Funktionen des Portals sollen den Nutzern ein nahtloses Erlebnis ermöglichen.

    Silvio Frei, Head Marketing & Communications bei Newhome, unterstreicht die Bedeutung einer mobiloptimierten Webseite: «Ein Grossteil unserer Nutzer greift über mobile Endgeräte auf unser Portal zu. Daher war es uns besonders wichtig, das Design responsiv zu gestalten und die Ladezeiten signifikant zu verbessern.» Diese Optimierung spiegelt das Bestreben wider, den Seitenbesuchern ein optimales Nutzungserlebnis zu bieten, unabhängig davon, mit welchem Gerät sie auf die Seite zugreifen.

    Das neue Design von Newhome steht nicht nur für eine optische Auffrischung, sondern repräsentiert auch die Anpassung an aktuelle und zukünftige Bedürfnisse der Nutzer im digitalen Immobilienmarkt. Die einheitliche Gestaltung und klare Sprache im neuen Kampagnen-Design kommunizieren die Kernprodukte des Portals – Suchen und Inserieren – konsistent über alle Kanäle hinweg. Mit diesem Schritt setzt Newhome neue Standards in der digitalen Immobiliensuche und -vermarktung, indem es ein benutzerzentriertes Erlebnis schafft, das den Zugang zu Immobilieninformationen und -dienstleistungen vereinfacht.

  • Schweizerische Maklerkammer stärkt Qualitätsanspruch

    Schweizerische Maklerkammer stärkt Qualitätsanspruch

    Die Schweizerische Maklerkammer bleibt weiter auf Erfolgskurs, wie bei der diesjährigen Generalversammlung in Zürich bekannt wurde. Mit Stolz verkündete der Vorstand einen Anstieg ihrer Mitgliederzahl auf insgesamt 125. Dieses Wachstum unterstreicht das Bekenntnis der Mitglieder zur hohen Qualitätsstandards der SMK.

    Um Mitglied zu werden und das begehrte Qualitätslabel zu erhalten, müssen Immobilienmaklerinnen und -makler strenge Qualitätsmanagementverfahren durchlaufen und in regelmässigen Audits ihre Fachkompetenz unter Beweis stellen.

    Als Teil des Schweizerischen Verbandes der Immobilienwirtschaft vereint die SMK professionelle und unabhängige Maklerinnen und Makler, die sich für Qualität, kontinuierliche Weiterbildung und Fairness in der Beratung engagieren. Durch die Etablierung von Qualitätsstandards setzt sich die SMK aktiv gegen unseriöse Geschäftspraktiken in der Immobilienbranche ein.

    Ruedi Tanner, Präsident der SMK, betont die Bedeutung des Qualitätsanspruchs und das Mehrwert des SMK-Qualitätslabels für die Mitglieder: «Unsere Mitglieder zeichnen sich durch ihre umfassende Expertise und ihr Engagement für höchste Standards aus. Das Qualitätslabel der SMK bietet Orientierung im Markt und ermöglicht unseren Mitgliedern eine klare Differenzierung. Zugleich können sie mit ihrem Zertifikat das Vertrauen ihrer Kunden stärken. Das kontinuierliche Wachstum unserer Mitgliederzahl ist eine direkte Folge unserer Qualitätsstrategie.»

    Der Vorstand, bestehend aus erfahrenen Persönlichkeiten der Immobilienbranche, wurde bei der Generalversammlung bestätigt und setzt sich weiterhin für die Förderung von Qualität und Professionalität im Immobilienmaklersektor ein.

  • 159. Generalversammlung der CCIG

    159. Generalversammlung der CCIG

    Zum ersten Mal in ihrer Geschichte wird die Genfer Industrie-, Handels- und Dienstleistungskammer (CCIG) von zwei Unternehmerinnen präsidiert. Es handelt sich um Laurence de la Serna, geschäftsführende Direktorin von Jean Gallay SA, die zum dritten Mal den Vorsitz der Kammer übernehmen wird. Isabelle Harsch, CEO von Henri Harsch HH und bisheriges Vorstandsmitglied der CCIG, wird das Amt der Vizepräsidentin übernehmen.

    In seiner Ansprache dankte Vincent Subilia, Generaldirektor der CCIG, dem scheidenden Präsidenten Gilles Rufenacht herzlich für seinen bemerkenswerten Einsatz und freute sich auf die künftige, wertvolle Zusammenarbeit mit zwei aussergewöhnlichen Frauen. Gilles Rufenacht wird in Kürze seine neue Funktion als Generaldirektor des Genève Aéroport antreten.

    Zusätzlich hat die Generalversammlung der CCIG François Rohrbach, Generaldirektor und Personalchef für die Schweiz bei dsm-firmenich, in den Vorstand (Exekutivorgan) berufen.

    Ausserdem hat die Generalversammlung für den Wirtschaftsrat (beratendes Organ) folgende Personen für die Sektoren nominiert:

    • Grossverteiler, Grégory Décaillet, Generaldirektor, Migros Genf,
    • Beratungsdienst für Unternehmen, Eric Duvoisin, International Tax Partner, Ernst & Young SA,
    • Spediteure, Gütertransport, Thierry Moreno, CEO und Gründer, NV Logistics,
    • Chemie, Pharma, Duftstoffe und multinationale Unternehmen, Roch Ogier, CEO, OM Pharma,
    • Bank- und Finanzwesen, Fintech, Denis Pittet, geschäftsführender Teilhaber, Groupe Lombard Odier,
    • Großhandel, Thierry Steininger, Steuerdirektor, Maus Frères SA,
    • Einzelhandel, Joël Vellas, geschäftsführender Gesellschafter, Bike Sold
  • Markus von Gunten verstärkt Geschäftsleitung der Admicasa-Gruppe

    Markus von Gunten verstärkt Geschäftsleitung der Admicasa-Gruppe

    Im Zuge ihrer kontinuierlichen Expansion und der Verpflichtung zu Qualität und umfassender Expertise hat die Admicasa-Gruppe eine bedeutende personelle Verstärkung bekannt gegeben. Markus von Gunten, Gründer der von Gunten Baumanagement AG und bis Ende 2020 deren erfolgreicher Leiter, wurde vom Verwaltungsrat der Admicasa Holding AG zum Mitglied der Geschäftsleitung ernannt. Diese Entscheidung unterstreicht das Bestreben der Admicasa-Gruppe, ihre führende Position im Baubereich weiter auszubauen und die interdisziplinären Lösungen, die sie ihren Kunden bietet, zu verstärken.

    Von Gunten, dessen Unternehmen in seiner Führungszeit Projekte im Gesamtwert von über einer Milliarde Franken geplant und realisiert hat, bringt eine umfassende Expertise und einen hohen Qualitätsanspruch in das Unternehmen ein. Seit der Übernahme seiner Firma durch die Admicasa-Gruppe wirkt von Gunten als Verwaltungsratspräsident der Admicasa Bauwerk AG und hat bereits in dieser Rolle wesentlich zur Stärkung des Bau-Segments beigetragen.

    Die Integration von Markus von Gunten in die Geschäftsleitung wird von Serge Aerne, dem Verwaltungsratspräsidenten der Admicasa-Gruppe, als strategisch bedeutsam für die Weiterentwicklung des Unternehmens hervorgehoben. Aerne betont, dass von Guntens 40-jährige Erfahrung und seine umfassenden Kenntnisse im Immobilienbereich eine wertvolle Bereicherung für das Team darstellen und entscheidend dazu beitragen werden, die Ziele der Gruppe in Bezug auf Wachstum, Qualität und Kundenzufriedenheit zu erreichen.

    Mit diesem Schritt setzt die Admicasa-Gruppe ein klares Signal, dass sie weiterhin auf eine starke Führung und eine tiefe Branchenkenntnis setzt, um ihre Position im Markt zu festigen und ihre Dienstleistungen über die Grenzen des traditionellen Immobiliengeschäfts hinaus zu erweitern. Die Ernennung von Markus von Gunten unterstreicht das Engagement der Gruppe für Exzellenz und Innovation in einem sich ständig wandelnden Markt.

  • Preise für Luxusimmobilien erreichen Zenit

    Preise für Luxusimmobilien erreichen Zenit

    Luxusimmobilien in der Schweiz waren 2023 durchschnittlich 2 Prozent teuer als im Jahr zuvor. Damit neige sich der rasante Anstieg der Preise im Luxussegment nach einem Höhepunkt von 10 Prozent im Jahr 2022 seinem Ende zu, schreibt die UBS in einer Mitteilung. Die Fachleute der Grossbank führen die Abschwächung des Marktes auf die schwache Konjunktur und den starken Franken zurück.

    „Ausgeschriebene Objekte stossen auf weniger Interessenten und diese hinterfragen zunehmend den Preis“, wird UBS-Immobilienökonomin Katharina Hofer in der Mitteilung zitiert. „Stehen Verkäufer unter Zeitdruck, werden sie womöglich Abschläge hinnehmen müssen.“ Für das laufende Jahr rechnet Hofer damit, dass die Preise für Luxusimmobilien im Jahresvergleich um einen Wert im tiefen einstelligen Prozentbereich nachgeben.

    Nach Standorten betrachtet führt St. Moritz GR die Rangliste mit Quadratmeterpreisen von über 42’000 Franken an. In Gemeinden mit hohem Luxusanteil in Genf oder am Zürichsee beginnen die Quadratmeterpreise bei 25’000 Franken. Etablierte Luxusstandorte wie St.Moritz, Gstaad BE und Verbier VS bilden seit gut zehn Jahren die Spitzengruppe der teuersten Schweizer Gemeinden.

    Im Kanton Zug haben die Fachleute der UBS hingegen über die vergangenen zehn Jahre einen bemerkenswerten Anstieg der Preise in analysierten Gemeinden ausgemacht. Dies zeige, „wie attraktiv die Tiefsteuerstrategie den Standort insbesondere für Personen mit hohen Einkommen und Vermögen schon seit Längerem macht“, so die UBS. In Andermatt hat das Angebot zahlreicher hochpreisiger Liegenschaften dazu geführt, dass die Urner Gemeinde immer stärker als Luxusdestination wahrgenommen wird.