Kategorie: Unternehmen

Unternehmen – Immobiliennews zu Firmen, Strategien, Innovationen & Marktbewegungen der Schweizer Immobilienbranche.

  • Führungswechsel und neue Gesichter im CEO-Stab bei PwC Schweiz

    Führungswechsel und neue Gesichter im CEO-Stab bei PwC Schweiz

    Mit dem bevorstehenden Abschied von Andreas Staubli nach über 30 Jahren bei PwC Schweiz tritt Gustav Baldinger ab dem 1. Juli 2024 in seine Fussstapfen als CEO ein. Dieser Wechsel an der Spitze des Unternehmens bringt frischen Wind in das Führungsteam und markiert einen wichtigen Schritt in der Unternehmensentwicklung.

    Zusätzlich zu dieser Schlüsselposition wird Dominik Hotz zum gleichen Zeitpunkt die Leitung der Wirtschaftsberatung von Gustav Baldinger übernehmen, um Kontinuität und Innovation in diesem Bereich sicherzustellen.

    Auch auf anderen Ebenen des Führungsteams gibt es Veränderungen. Alex Astolfi, bisheriger Leiter der Wirtschaftsprüfung, übergibt seine Position an Andrin Bernet und wird weiterhin als Kundenpartner für PwC tätig sein. Andreas Staubli würdigt Astolfis langjährige und wertvolle Beiträge zum Unternehmen, insbesondere seine aussergewöhnlichen Führungsqualitäten und sein Engagement.

    Des Weiteren wird Daniel Ketterer, bisher Leiter für Qualität und Regulierung, seine Position an Claudia Benz übergeben. Auch hier lobt Staubli Ketterers Verdienste und seinen Beitrag zur Weiterentwicklung des Unternehmens in den Bereichen Qualität und Regulierung.

    Der Führungswechsel bei PwC Schweiz signalisiert nicht nur einen Generationswechsel, sondern auch eine gezielte strategische Ausrichtung, um die Position des Unternehmens in einem sich ständig wandelnden Geschäftsumfeld zu stärken und auszubauen.

  • Schweizer Standort durch nachhaltige Investitionen gestärkt

    Schweizer Standort durch nachhaltige Investitionen gestärkt

    In einer wegweisenden Entscheidung investiert 4B, das führende Schweizer Unternehmen für Fenster und Fassaden, massiv in den Standort Hochdorf im Kanton Luzern. Diese Investition von rund 35 Millionen Franken markiert den Beginn einer neuen Ära in der Produktion von Fenstern und Fassaden. Dabei steht nicht nur die Modernisierung der Produktionsanlagen im Vordergrund, sondern auch die konsequente Ausrichtung auf Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit.

    Das Bekenntnis zur Schweizer Wirtschaft und zur Region Luzern spiegelt sich in dieser Investition deutlich wider. Über mehr als 125 Jahre hinweg hat sich 4B als Unternehmen mit starken Wurzeln in der Schweiz etabliert. Mit der Erweiterung des Standorts in Hochdorf setzt das Unternehmen ein starkes Signal für weitere erfolgreiche Jahre in der Schweiz.

    Die geplanten Investitionen umfassen den Bau einer neuen Zerspanungsanlage sowie die Errichtung von vier neuen Hallen. Diese Massnahmen bilden die Grundlage für eine langfristige Optimierung der Produktionsprozesse und ermöglichen eine verstärkte Industrialisierung der Fensterproduktion. Durch die Schaffung zusätzlicher Produktionskapazitäten können ausgelagerte Teile der Wertschöpfung wieder zurück nach Hochdorf gebracht werden, was zur Stärkung der regionalen Wirtschaft beiträgt.

    Ein besonderes Augenmerk legt 4B auch auf die Energieversorgung am Standort Hochdorf. Mit einer Investition von rund vier Millionen Franken in erneuerbare Energien wird das Unternehmen bis Mitte 2025 autark mit elektrischer Energie versorgt sein. Durch die Installation von Photovoltaikanlagen auf den neuen und bestehenden Hallen sowie die Nutzung von Holzresten aus der Produktion zur Wärmeenergie-Gewinnung demonstriert 4B sein Engagement für eine nachhaltige Energieversorgung und einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen.

    Die Erweiterung und Modernisierung des Standorts Hochdorf unterstreicht die Innovationskraft und das langfristige Engagement von 4B für die Schweizer Wirtschaft und die Region Luzern.

  • Rolltreppenfirma erhält Spitzenbewertung im globalen Umwelt-Rating

    Rolltreppenfirma erhält Spitzenbewertung im globalen Umwelt-Rating

    Von der renommierten Non-Profit-Umweltorganisation Carbon Disclosure Project wurde das Unternehmen mit der Bestnote «A» für sein Engagement im Bereich des Lieferantenmanagements ausgezeichnet. Diese Auszeichnung erfolgte im Rahmen des Supplier-Management-Rating-Leaderboards für das Jahr 2023. Dabei belegt KONE den 55. Platz unter insgesamt 21.000 geprüften Unternehmen im Clean200-Ranking der Corporate Knights, einem kanadischen Unternehmen, das sich auf die Förderung einer nachhaltigen Wirtschaft spezialisiert hat.

    Als einziger Vertreter seiner Branche in der Clean200-Liste unterstreicht es das ambitioniertes Nachhaltigkeits- und Umweltengagement. Mikko Korte, betont die Bedeutung dieser Anerkennung und hebt die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Lieferanten hervor, die zur Reduzierung der CO2-Emissionen über den gesamten Lebenszyklus der Produkte beiträgt.

    Das Rating, das als Höchststandard für Umwelttransparenz gilt, basiert auf freiwillig bereitgestellten Unternehmensdaten zu CO2-Emissionen, Klimarisiken und Reduktionsstrategien. Die vergebene Note «A» spiegelt das umfassende Umwelt-Leadership und das Verständnis für Umweltrisiken wider.

    Neben der Anerkennung durch das CPD hat das Unternehmen auch eine führende Rolle bei der Umsetzung eigener Umweltziele gezeigt, wie sie von der Science Based Targets Initiative validiert wurden. Durch eine umfassende Nachhaltigkeitsstrategie strebt  sie bis 2030 an, ein CO2-neutrales Unternehmen zu werden und die betrieblichen Emissionen im Vergleich zum Basisjahr 2018 um 50 % zu reduzieren.

    Diese ehrgeizigen Ziele umfassen nicht nur die direkten Treibhausgas-Emissionen, sondern auch die indirekten Emissionen im Zusammenhang mit dem Energieverbrauch und der Beschaffung von Ressourcen. Die Firma beabsichtigt ausserdem, die Emissionen im Zusammenhang mit seinen Produkten und deren Lebenszyklus um 40 % zu senken, indem es auf nachhaltige Materialien und Energiequellen setzt.

  • Neuer Leiter für Immobilienentwicklung bei Swiss Life: Fabian Linke

    Neuer Leiter für Immobilienentwicklung bei Swiss Life: Fabian Linke

    Fabian Linke wechselt von Swiss Prime Site Solutions zu Swiss Life Asset Managers, wo er seit 2021 als Leiter Business Development tätig war. Zuvor war er von 2006 bis 2015 und von 2018 bis 2021 als Experte für Immobilienanlageprodukte und Business Development bei Global Real Estate der Credit Suisse Asset Management tätig. Seine Karriere begann bei Credit Suisse Asset Management im Bereich Institutioneller Vertrieb Schweiz. Er absolvierte ein Studium in Banking und Finance an der Zürcher Hochschule ZHAW und hat einen Masterabschluss in Real Estate der Universität Zürich. Zudem ist er Mitglied der Royal Institution of Chartered Surveyors (RICS).

    «Es freut mich sehr, dass wir mit Fabian Linke einen ausgewiesenen und erfahrenen Experten für den Ausbau unserer Immobilienaktivitäten für das Drittkundenanlagegeschäft in der Schweiz gewinnen konnten. Mit seinem profunden Fachwissen in Immobilien, Finanzen und Märkten wird er überzeugende Anlagelösungen für unsere Kunden entwickeln», sagt Paolo Di Stefano.

    Swiss Life gehört zu den grössten Immobilieneigentümerinnen der Schweiz. Die verwalteten Vermögenswerte belaufen sich per 31.12.2023 auf CHF 43.7 Milliarden, davon CHF 12 Milliarden für Drittkunden in der Schweiz.

    Fabian Linke berichtet direkt an Paolo Di Stefano, Head Real Estate Schweiz und wird in Zürich tätig sein.

  • Drei Unternehmen ziehen im QUBO ein

    Drei Unternehmen ziehen im QUBO ein

    QUBO kann drei neue Firmen begrüssen. Im März sind CES Bauingenieur AG, werkunion und Orfida Treuhand + Revisions AG in den Obwaldner Werkplatz eingezogen. QUBO besteht aus zwei miteinander verbundenen Gebäuden und wird von der Obwaldner Kantonalbank (OKB), der Eberli Gruppe, Orfida und werkunion gehalten. Im obersten Stock des Neubaus QUBO 17 hat die OKB ihr Innovation Lab eingerichtet. Die Eberli Gruppe hatte im Januar ihren um- und ausgebauten Hauptsitz im Bestandsgebäude QUBO 15 bezogen.

    Die Orfida Treuhand + Revisions AG zog Anfang März und damit zeitgleich zu ihrem 40-jährigen Firmenjubiläum in den Obwaldner Werkplatz ein. «Der Einzug ins QUBO ist mehr als ein blosser Standortwechsel», heisst es in einer entsprechenden Mitteilung von QUBO. «Die modernen und innovativ gestalteten Büroflächen bieten optimale Arbeitsbedingungen, die nicht nur die Attraktivität von Orfida als Arbeitgeber erhöhen, sondern auch einen ‚Super Flow‘ ins Team bringen.»

    Mit dem Einzug der werkunion finden alle fünf Firmen der Dachmarke in Sarnen ein neues Zuhause. Künftig werden Generalplanung, Architektur, Innenarchitektur, Fachplanung und Markendesign im QUBO agieren. «Wir sind stolz darauf, Teil dieses wegweisenden Projekts zu sein und wir freuen uns darauf, gemeinsam mit allen im QUBO neue Wege zu gehen und die Zukunft des Unternehmertums in Obwalden zu gestalten», wird Roli Scherer, Architekt und Kopf der werkunion, in einer weiteren Mitteilung von QUBO zitiert.

    Das neue Mietertrio wird von der CES Bauingenieur AG vervollständigt. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Nidwalden ist seit 1983 auch in Sarnen vertreten. Im QUBO will die CES Bauingenieur AG ihren Mitarbeitenden laut Mitteilung eine attraktive Bürostruktur und -kultur bieten.

  • ewz verzichtet auf Solarprojekt oberhalb von Splügen

    ewz verzichtet auf Solarprojekt oberhalb von Splügen

    ewz führt seine Planungen für eine hochalpine Solaranlage auf der Tanatzhöhi in der Gemeinde Rheinwald nicht weiter. Zwar seien die Planungen gemeinsam mit dem Gemeindevorstand vorangetrieben worden, heisst es in einer Mitteilung des Stadtzürcher Energieversorgers. «Leider sprachen sich die massgebenden Akteure und Investoren im Tourismus immer deutlicher gegen das Projekt Tambo-Solar aus», wird Philippe Heinzer, Leiter des ewz-Geschäftsbereichs Energie, in der Mitteilung zitiert.

    Gemeindepräsident Christian Simmen begründet die Vorbehalte mit touristischen Projekten zur nachhaltigen Stärkung der regionalen Wirtschaft. «Eine Solaranlage in dieser Grössenordnung ist mit den geplanten künftigen touristischen Plänen leider nicht vereinbar.» Simmen lässt aber die Tür für eine weitere Zusammenarbeit mit der ewz offen. «Wir würden es begrüssen, gemeinsam mit ewz weitere Solarpotenziale in der Gemeinde zu prüfen.»

    ewz wollte beim Skigebiet Splügen-Tambo eine Anlage mit einer jährlichen Jahresproduktion von bis zu 12 Gigawattstunden errichten.

    Das Stimmvolk der Bündner Gemeinde Surses hatte im Januar eine Anlage im Val Nandro abgelehnt. Dort hatte ewz eine Solaranlage mit einer Produktion von 66 Gigawattstunden pro Jahr geplant.

  • Dienstleistungen belasten Ergebnis der BKW

    Dienstleistungen belasten Ergebnis der BKW

    Die BKW hat 2023 laut einer Mitteilung das finanziell zweitbeste Jahr ihrer Geschichte erzielt. Die Berner Energieversorgerin hat bei einem Umsatz von 4598 Millionen Franken ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern von 620 Millionen und einen Reingewinn von 488 Millionen Franken erzielt. Der Umsatz liegt damit um 12 Prozent unter dem Rekordjahr 2022, aber um 29 Prozent über 2021. Ähnlich beim Ergebnis und beim Gewinn: Der Reingewinn lag 2023 um 40 Prozent unter dem von 2022 und um 76 Prozent über dem von 2021.

    Das Ergebnis wird vor allem vom Geschäftsfeld Energie getragen. Dieses trug laut dem Geschäftsbericht bei einer Gesamtleistung von 2953 Millionen Franken insgesamt 535 Millionen Franken zum Ergebnis bei, ein Rückgang um 24 Prozent bei der Leistung und um 40 Prozent beim Ergebnis. Die Investitionen stiegen im Geschäftsfeld Energie von 147 Millionen auf 276 Millionen Franken.

    Die Netze lieferten bei einer Gesamtleistung von 540 Millionen ein Ergebnis von 147 Millionen Franken ab, ein Plus von 5 Prozent bei der Leistung und von 0,6 Prozent beim Ergebnis. Die Investitionen stiegen von 113 Millionen 2022 auf 136 Millionen Franken 2023.

    Der Umsatz der Dienstleistungen stieg 2023 um 4 Prozent auf 1838 Millionen Franken. Beim Ergebnis wies das Geschäftsfeld einen Verlust von 40 Millionen Franken aus. Im Vorjahr war es noch ein Plus von 53 Millionen gewesen. Das Ergebnis wurde durch Abschreibungen und Wertminderungen in Höhe von 132 Millionen belastet. Die Investitionen sanken von 333 Millionen auf 75 Millionen Franken. Die BKW will bis Ende 2024 die Profitabilität des Geschäftsfeldes nachhaltig steigern. Sie prüft zudem Verkäufe und Zukäufe.

  • Saredi erhält Auftrag für Spinnerei Ibach

    Saredi erhält Auftrag für Spinnerei Ibach

    Die Saredi AG aus Küssnacht ist laut einer Mitteilung mit der Ausführung der Fassadenabbrüche sowie der Schneid- und Baumeisterarbeiten an der ehemaligen Spinnerei Ibach beauftragt worden. Das 1858 erstellte Gebäude wird in seinen ursprünglichen Zustand zurückversetzt und unter Schutz gestellt.

    Durch eine vollständige Kernsanierung und einen ergänzenden Anbau soll ein vielseitiger Komplex vor allem aus Wohn-, aber auch aus Gewerbeflächen entstehen. Während die ursprünglichen Strukturen behutsam restauriert werden, ergänzen moderne Elemente den Bau, um den Anforderungen an zeitgemässes Wohnen und Arbeiten gerecht zu werden.

    Der Spatenstich erfolgte Mitte Februar 2023. Bauherrin ist die Spinnerei ibach immobilien ag in Schwyz. Die planerische Leitung hat das Architekturbüro J. Pfyl’s Söhne aus Ibach inne.

  • Neues Mitglied bei der Metropolitan Konferenz Zürich

    Neues Mitglied bei der Metropolitan Konferenz Zürich

    Mitte Juni 2023 wurden bei der Frühjahrskonferenz die neuen Satzungen von den Vereinsmitgliedern verabschiedet. Die Überarbeitung gibt regionalen Körperschaften ein neues Gewicht, da sie nun neben Gemeinden, Städten und Kantonen die Vollmitgliedschaft beantragen können. Das Ziel ist es, durch eine grössere Anzahl von Gemeinden eine grössere Reichweite zu erzielen und die regionale Ebene im Metropolitanraum zu stärken. Der Austausch zwischen den verschiedenen Regionen trägt dazu bei, den Raum weiterzuentwickeln. Im Gegensatz zum bisherigen Modell der Sub-Regionen bietet das neue Modell auch finanzielle Anreize.

    Baden Regio hat als erste Region von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht und ist mit all seinen 23 Städten und Gemeinden als neues Vollmitglied beigetreten. Bisher waren nur die vier Gemeinden Baden, Ennetbaden, Neuenhof und Wettingen Mitglieder des Vereins. Sie werden nun als Teil der Körperschaft Baden Regio teilnehmen. Dank Baden Regio werden die neuen statutarischen Bestimmungen erstmals angewendet. Der Regionalverband, insbesondere sein Präsident Roland Kuster, war bereits an den Grundlagenarbeiten und der Vorlage für die Statutenänderung massgeblich beteiligt. Kuster betont: «Für das wirtschaftsstarke Limmattal sowie das Reusstal mit seinen bevorzugten Wohnlagen ist es von enormer Bedeutung, wie sich der Grossraum Zürich national und international positionieren kann.» Auch Anders Stokholm, Präsident der Metropolitankonferenz, unterstreicht: «Wir sind sehr dankbar, dass uns der Kanton Aargau und Baden Regio bei diesem wichtigen Schritt stark unterstützt haben.» Auch die bestehenden Sub-Regionen Frauenfeld und Wil wenden das neue Modell an. Dort waren bereits fast alle Gemeinden zuvor Mitglieder des Vereins.

    Der Aargauer Regierungsrat Dieter Egli äussert sich zur neuen Mitgliedschaft: «Die Zusammenarbeit in der Metropolitankonferenz Zürich ist sehr wertvoll, da sie beide staatlichen Ebenen, Gemeinden und Kanton, umfasst. Deshalb freut es mich, dass jetzt sämtliche Gemeinden von Baden Regio gemeinsam der Organisation beitreten können. Gerade im Ostaargau sind die Beziehungen im Wirtschaftsraum sehr intensiv – und entscheidend.»

    Baden Regio ist einer von zwölf Planungsverbänden im Kanton Aargau und steht für eine gut vernetzte Region. Die Mitgliedergemeinden setzen sich gemeinsam für eine nachhaltige Regionalentwicklung ein. Der Planungsverband Baden Regio ist seit 75 Jahren in der Region eine starke Stimme für die Gemeinden. Er verfolgt die gemeinsamen Ziele der grössten und bedeutendsten Wohn- und Wirtschaftsregion im Kanton Aargau. Als Planungsverband bearbeitet Baden Regio Aufträge in den Themenbereichen Standortmarketing, Raumplanung & Verkehr, Natur & Umwelt sowie Gesundheit & Soziales und stimmt diese mit den Gemeinden ab.

    Dieses Know-how ist auch für die Metropolitankonferenz Zürich und ihre Mitgliedskantone, -städte und -gemeinden von grossem Nutzen. Baden Regio könnte als Pilotregion weitere Regionen dazu motivieren, den Metropolitanraum Zürich gemeinsam zu stärken.

  • Georg Fischer legt die Latte höher

    Georg Fischer legt die Latte höher

    Georg Fischer hat seine Umsätze im Geschäftsjahr 2023 mit 4,0 Milliarden Franken auf Vorjahresniveau gehalten, informiert der global aktive Industriekonzern aus Schaffhausen in einer Mitteilung. Das vergleichbare Betriebsergebnis auf Stufe EBIT lag mit 389 Millionen Franken ebenfalls dicht am Vorjahreswert. Das Konzernergebnis fiel mit 235 Millionen Franken um 41 Millionen Franken tiefer als 2022 aus. Die Dividende soll mit 1,30 Franken je Aktie auf Vorjahresniveau gehalten werden.

    «GF hat in einem Jahr, das von zahlreichen Herausforderungen, aber auch Chancen und der Akquisition von Uponor als herausragendem Meilenstein geprägt war, eine starke Leistung erzielt», wird GF-CEO Andreas Müller in der Mitteilung zitiert. «Alle Divisionen von GF haben die Ausgangsbasis geschaffen, ihre strategischen Ziele zu erreichen, sich auf operative Exzellenz zu fokussieren und das Unternehmen auf dem Weg zum Nachhaltigkeits- und Innovations-Leader voranzubringen.»

    Das im Berichtsjahr erworbene Unternehmen Uponor trug ab vollständiger Konsolidierung Anfang November zu Umsatz und Betriebsergebnis bei. Mit der Übernahme des finnischen Spezialisten für Rohrleitungssysteme sieht GF die Weichen für künftiges Wachstum gestellt. Der Konzern hebt daher seine in der Strategie 2025 formulierten Ziele an. Dabei wird das Umsatzziel von 4,4 bis 5,0 Milliarden auf 5,0 bis 5,5 Milliarden Franken erhöht. Die Bandbreite der EBIT-Marge wird von 9 bis 11 Prozent auf 10 bis 12 Prozent angehoben. Im Berichtsjahr hat GF eine vergleichbare EBIT-Marge von 9,7 Prozent realisiert.

  • Mellingen engagiert Hofer Kommunalmanagement für Standortförderung

    Mellingen engagiert Hofer Kommunalmanagement für Standortförderung

    Die Gemeinde Mellingen will ihre Standortförderung neu aufstellen und proaktiv angehen. Dafür hat sie die Hofer Kommunalmanagement AG für die Standortförderung engagiert, informiert die Gemeindeverwaltung in einer Mitteilung. Die Beratungsfirma aus Rinken wird Dienstleistungen bei der Ansiedlung neuer Firmen, bei der Wirtschafts- und Wohnortförderung sowie in der Standortkommunikation übernehmen.

    Statistiken zeigten, dass Mellingen mehr Arbeitsplätze brauche, schreibt die Gemeindeverwaltung. Sie will diesen Bedarf über die Neuansiedlung nachhaltiger Unternehmen decken. In der entsprechenden Neuaufstellung der Standortförderung sind dabei neben Altstadt auch die vorgelagerten Quartiere beidseits der Reuss eingeschlossen.

    Die Hofer Kommunalmanagement AG setzt für ihre Dienstleistungen die selbst entwickelte Methode Systemisches Kommunalmanagement ein. Dem jetzt mit der Gemeinde Mellingen unterzeichneten Dienstleistungsvertrag waren ein Seminar des gesamten Gemeinderats und Sitzungen einer vorbereiteten Arbeitsgruppe vorausgegangen.

  • FE Agentur AG übernimmt Geschäftsführung von Work Life Aargau

    FE Agentur AG übernimmt Geschäftsführung von Work Life Aargau

    Der Kanton Aargau will laut einer Medienmitteilung Work Life Aargau (WLA) mit einer Leistungsvereinbarung zwischen Kanton und dem Verein WLA sowie der Übergabe der Geschäftsführung an eine externe Firma einen neuen Impuls geben. Auf den 1. Juli übergibt die kantonale Standortförderung die Geschäftsführung an die FE Agentur AG in Baden.

    Der Kanton Aargau hat Work Life Aargau im Jahr 2019 lanciert, um Unternehmen bei der Gewinnung von Fachkräften zu unterstützen und den Aargau als attraktiven Arbeitsstandort über die Kantonsgrenzen hinaus zu positionieren, heisst es in der Medienmitteilung. Dem Verein gehören rund 60 Aargauer Unternehmen an. Unterstützt wird WLA zudem von der Aargauischen Industrie- und Handelskammer (AIHK) und dem Aargauischen Gewerbeverband (AGV). Während der Entwicklungs- und Aufbauarbeit von WLA war die kantonale Standortförderung federführend und leitete die Geschäftsstelle.

    «Work Life Aargau ist eine wichtige Massnahme des Kantons, um Unternehmen bei der Gewinnung von Fachkräften zu unterstützen», wird Dieter Egli zitiert, Landstatthalter und Vorsteher des Departements Volkswirtschaft und Inneres. Das Engagement der Wirtschaft und von AIHK und AGV bestätigten den Bedarf und den Nutzen von WLA für den Wirtschaftsstandort, so Egli weiter. Der Kanton werde mit dem Verein im Rahmen einer Leistungsvereinbarung weiter zusammenarbeiten. Über einen Zeitraum von 4,5 Jahren werde WLA mit knapp 1 Million Franken vom Kanton unterstützt. Ziel sei, dass Work Life Aargau ab 2029 privatwirtschaftlich finanziert werden kann.

    Das Angebot von WLA habe sich seit 2019 stetig weiterentwickelt. Neben der Online-Plattform wurde das Angebot mit Workshops ergänzt, um Mitgliedsunternehmen auf verschiedenen Ebenen im Fachkräftemarketing zu unterstützen.

  • Gerald Klinck wird CEO von Peach Property

    Gerald Klinck wird CEO von Peach Property

    Gerald Klinck übernimmt die Leitung der Peach Property Group AG. Wie die Gruppe in einer Medienmitteilung bekanntgibt, erfolgt die Übernahme per 15. April 2024.

    Bei dem Immobilieninvestor mit Sitz in Zürich wird Klinck neben den Aufgaben als CEO auch Finanzfunktionen verwalten. Damit verbunden ist der Rücktritt von Vorgänger Klaus Schmitz als exekutiver Verwaltungsratspräsident, der wieder ausschliesslich das Amt des Verwaltungsratspräsidenten bekleiden werde. Bei der nächsten Generalversammlung soll über den neuen Verwaltungsrat abgestimmt werden.

    „Mit Gerald Klinck konnten wir einen ausgewiesenen Immobilien- und Finanzexperten mit beeindruckendem Track-Record für uns gewinnen“, wird Klaus Schmitz zitiert. Gerald Klinck verfügt über mehr als 25 Jahre Berufserfahrung in der Immobilienwirtschaft, heisst es in der Mitteilung. Sein beruflicher Weg führte ihn von der Deutschen Wohnen Gruppe zur Vonovia und zu TLG Immobilien. In den vergangenen 14 Jahren war Klinck bei der Cureus GmbH, einem Spezialisten für Pflegeimmobilien, tätig.

    Gerald Klinck freut sich auf seine Aufgaben: „Gemeinsam mit dem Team werden wir das Wohnportfolio weiter optimieren, die Herausforderungen an den Finanzmärkten meistern und den Wert der Gesellschaft damit stärken“, wird er zitiert.

    Des Weiteren gibt die Investmentgesellschaft die Zeichnung von 1,93 Millionen neuer Aktien durch bestehende Ankeraktionäre bekannt. Diese Investitionen belegten eine breite Unterstützung für Strategie, Management und Engagement für den Schuldenabbau des Unternehmens, heisst es.

    Die Peach Property Gruppe investiert in Wohnanlagen in deutschen Städten und im Grossraum Zürich. Anlageschwerpunkt seien Mietwohnungen in Deutschland.

  • Limmatstadt AG bereitet sich auf nächste Etappe vor

    Limmatstadt AG bereitet sich auf nächste Etappe vor

    Balz Halter hat wie angekündigt das Präsidium des Verwaltungsrates der Limmatstadt AG niedergelegt. Auch Erika Fries, Peter Rauch und Franziska Schopp traten an der Generalversammlung am 12. März im JED Schlieren zurück. „Wir wollen Platz machen für neue Kräfte“, sagt Halter. Die Aktionäre des regionalen Standortförderers wählten einstimmig Lara Albanesi (Verwaltungsdirektorin des Kurtheaters Baden), den Weininger Gemeindepräsidenten und Weytec-Mitinhaber Mario Okle sowie Jasmina Ritz in den Verwaltungsrat. Sie ergänzen die Bisherigen Josef Bütler und Jörg Krummenacher. Jasmina Ritz kündigte auf Ende 2024 ihren Rücktritt als Limmatstadt-Geschäftsführerin an.

    Der neue Verwaltungsrat wird sich vor allem mit der Finanzierung beschäftigen müssen. Laut Balz Halter betragen die Ausgaben rund 600‘000 Franken, ein Drittel davon für das Personal. Die Gemeinden und die beiden Kantone zahlen 200‘000 Franken, die Wirtschaft 150‘000 Franken. Die Halter AG trage den Rest mit zuletzt 250‘000 Franken. Das werde sein Unternehmen 2024 noch ein letztes Mal tun, sagte der Initiant der Limmatstadt AG.

    Für die künftige Finanzierung sind sowohl die Politik als auch die Wirtschaft gefragt. „Wir brauchen eine regionale Standortförderung“, sagte die Urdorfer Gemeindepräsidentin Sandra Rottensteiner. „Wir müssen die Finanzierung so aufteilen, dass wir die Strukturen der Limmatstadt AG erhalten können.“ Urdorf sei bereit, seinen Beitrag zu verdoppeln.

    Der KMU- und Gewerbeverband Limmattal, die Vereinigung Industrie, Dienstleistungen und Handel Spreitenbach (IDH), die Wirtschaftskammer Schlieren und die Industrie- und Handelsvereinigung Dietikon unterstützen die Weiterentwicklung des regionalen Standortförderers. Es brauche eine gemeinsame Vision, einen Leistungsauftrag und ein finanzielles Commitment der neuen Trägerschaft, schreiben sie in einer parallelen Erklärung. Die Organisation solle Wirtschafts- und Standortförderung betreiben, die Region nach innen vernetzen und nach aussen vertreten.

    Patrick Stäuble, IDH-Präsident und Geschäftsführer des Shoppi Tivoli, betonte die Bedeutung eines kantonsübergreifenden Angebots. „Wir brauchen eine Institution, die über Grenzen schaut. Dann ist die Wirtschaft bereit, Geld zu geben“, sagte er auf dem Podium.

    Die Mitglieder des Verwaltungsrates sind zuversichtlich. „Ich habe noch kein Rezept, aber das Vertrauen, dass es weitergeht“, sagte der neugewählte Mario Okle. Josef Bütler, einer der beiden Bisherigen und früher Gemeindeammann von Spreitenbach: „Ich bin überzeugt, 2025 wird es uns noch geben.“

  • Verstärkung für die Jury des Real Estate Awards

    Verstärkung für die Jury des Real Estate Awards

    Im Herbst 2023 entschieden sich die Jury-Mitglieder Stephan Lüthi und Peter Staub, ihr Mandat abzugeben. Nun ist das Gremium wieder komplett: Anita Horner und Gaétan Kameni stossen zu den langjährigen Real Estate Award-Jury-Mitgliedern André R. Spathelf, Karin Aeberhard und Daniel Löhr dazu.

    Anita Horner war unter anderem bei Immoveris und Swiss Prime Site Solutions tätig, ehe sie zu Cardis Sotheby’s International Realty wechselte. Im Jahr 2021 machte sie sich selbständig und gründete das auf Immobilienvermarktung spezialisierte Unternehmen Immo Solutions Atelier. Ausserdem war Anita Horner während vier Jahren Präsidentin von Wipswiss und amtet aktuell als Präsidentin der Immobilieninformationsplattform Immoday.

    Gaétan Kameni ist Leiter Finanzen & Services im Asset Management Real Estate bei der Zürcher Kantonalbank. Er kann über 20 Jahre Berufserfahrung im Immobilien Investentmanagement vorweisen. Vor seiner Zeit bei der ZKB war Gaétan Kameni unter anderem bei Losinger Marazzi, Mobimo sowie als Leiter Immobilien bei der PKE Vorsorgestiftung tätig. Er verfügt über abgeschlossene Studien in den Bereichen Architektur und Betriebsökonomie sowie über einen Master of Science in Real Estate (CUREM).

    Mara Schlumpf, Geschäftsführerin der Real Estate Award AG, freut sich über den namhaften Zuwachs: «Mit Anita Horner und Gaétan Kameni konnten wir zwei ausserordentlich qualifizierte und fachkundige Juroren für den Real Estate Award gewinnen, was mich sehr stolz macht. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit der neu zusammengesetzten Jury und bedanke mich für das wertvolle Engagement der ehemaligen Juroren Stephan Lüthi und Peter Staub.»

    Noch bis Ende Mai können sich Unternehmen mit ihren Projekten für die diesjährige Ausgabe des Real Estate Awards bewerben. Anschliessend werden die Projekte der Jury vorgelegt, welche pro Kategorie drei Firmen nominiert.

    Kontakt: Mara Schlumpf / mara.schlumpf@realestateaward.ch

  • BKW weist zweitbestes Ergebnis der Firmengeschichte aus

    BKW weist zweitbestes Ergebnis der Firmengeschichte aus

    Die BKW AG hat im Geschäftsjahr 2023 Umsätze in Gesamthöhe von knapp 4,60 Milliarden Franken erwirtschaftet. Im Vergleich „zum ausserordentlichen Vorjahr mit den fundamentalen Verwerfungen an den Energiemärkten“ fiel der Umsatz damit 12 Prozent geringer aus, informiert die Berner Energieversorgerin in einer Mitteilung. Gegenüber 2021 wurde hingegen ein Umsatzwachstum um 29 Prozent realisiert.

    Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT lag mit 620 Millionen Franken um 40 Prozent unter dem Vorjahreswert und um 57 Prozent über dem Wert von 2021. Der operative Reingewinn betrug 432 Millionen Franken, das sind 40 Prozent weniger als 2022 aber 76 Prozent mehr als 2021. Insgesamt hat die BKW nach dem ausserordentlichen Vorjahr damit das zweitbeste Ergebnis ihrer Geschichte realisiert.

    Zu den guten Entwicklungen hat insbesondere das Geschäftsfeld Energie beigetragen. Hier wurde ein Beitrag zum EBIT in Höhe von 535 Millionen Franken realisiert. Das Geschäftsfeld Netze leistete mit 147 Millionen Franken „erneut einen soliden Beitrag“ zum Ergebnis, heisst es in der Mitteilung. Die Gruppe investiert jährlich mehr als 120 Millionen Franken in eine sichere und moderne Netzinfrastruktur.

    Im Dienstleistungsgeschäft konnte der Umsatz im Jahresvergleich um 4 Prozent auf 1,84 Milliarden Franken gesteigert werden. Der Beitrag zum Betriebsergebnis blieb mit einem Verlust von 40 Millionen Franken hingegen „klar unter den Erwartungen“, schreibt die BKW. Hintergrund sind Sondereffekte wie Projektwertberichtigungen und Wertminderungen. Für das laufende Jahr rechnet die Gruppe mit einer verbesserten Ertragslage im Dienstleistungsgeschäft.

  • Sunrise übernimmt Kabelnetz rund um Lausanne

    Sunrise übernimmt Kabelnetz rund um Lausanne

    Die Stadtverwaltung von Lausanne hat beschlossen, das Kabelnetz von zehn umliegenden Gemeinden auf Sunrise zu übertragen. Nach ihrem Willen sollen ihre Services industriels de Lausanne (SiL) ihre Multimedia-Aktivitäten künftig auf das Stadtgebiet fokussieren. Mit dieser strategischen Entscheidung will die Stadt ihren Bürgerinnen und Bürgern laut einer Medienmitteilung ein vielfältigeres Angebot bieten, das historische Kabelnetz abbauen und die Entwicklung ihres FTTH-Glasfasernetzes fortsetzen.

    Dieser Schritt soll dazu beitragen, die Kundschaft ausserhalb von Lausanne nicht zu benachteiligen. Sunrise, der grösste private Telekommunikationsanbieter der Schweiz, habe die Stadt in einem umfassenden Evaluationsprozess mit seiner technischen und operativen Expertise sowie seinen attraktiven Angeboten für Gewerbe und Privatpersonen überzeugt.

    Mit der Übernahme des Kabelnetzes erwirbt Sunrise eine wichtige digitale Infrastruktur in der Genferseeregion. Sie erstreckt sich über die Gemeinden Prilly, Le-Mont-sur-Lausanne, Epalinges, Jouxtens-Mézery, Bottens, Morrens, Bretigny-sur-Morrens, Cugy, Froideville und Savigny. Der Übergang soll ab Mai 2024 bis etwa Ende des Jahres schrittweise erfolgen.

    „Indem wir das Kabelnetz der SiL für die umliegende Region von Lausanne übernehmen und den über 17’000 angeschlossenen Haushalten unser Angebot direkt erbringen, stellen wir die kontinuierliche Versorgung der Kundinnen und Kunden mit innovativen Diensten in höchster Qualität sicher“, wird Sunrise-CEO André Krause zitiert. „Zudem werden wir das Kabelnetz modernisieren und zukunftssicher machen, sowohl für Privat- als auch für Geschäftskunden.“

  • CSS erweitert Hauptsitz mit Diener und Diener Architekten

    CSS erweitert Hauptsitz mit Diener und Diener Architekten

    Die Jury eines Architekturwettbewerbs der CSS Gruppe hat sich einstimmig für den Entwurf von Diener und Diener Architekten entschieden. Das Basler Architekturbüro erhält laut einer Medienmitteilung den Auftrag, den CSS-Hauptsitz des Kranken-, Unfall- und Sachversicherers in der Stadt Luzern zu erweitern. Dabei soll ein Gewerbegebäude an der Tribschenstrasse, das die CSS 2015 gekauft hatte, integriert werden.

    Insgesamt waren zehn Entwürfe eingereicht worden. „Lambris“, so CSS-CEO Philomena Colatrella, „verkörpert urbane Eleganz und erfüllt die Anforderungen an die architektonischen, denkmalpflegerischen und funktionalen Anforderungen am besten“.

    Ursprünglich hatte die CSS das Gewerbegebäude des Luzerner Architekten Carl Mossdorf abbrechen wollen. Doch gemeinsam mit Schutz- und Planerverbänden einigte sie sich schlussendlich auf dessen Erhalt. Nun soll es in einen möglichst originalen Zustand zurückgebaut werden.

    Im Lambris genannten Entwurf von Diener und Diener Architekten wird das historische Gebäude vom Neubau umfasst. Laut CSS verbindet das Siegerprojekt die unterschiedlichen Strassen und Plätze und fügt sich dadurch nahtlos in das Stadtbild ein. Im Erdgeschoss soll ein öffentlich zugängliches Bistro entstehen.

    Die Baueingabe für das „dringend benötigte“ Bürogebäude soll im vierten Quartal dieses Jahres erfolgen. Sofern keine Rekurse gegen die Baubewilligung eingereicht werden, ist der Bezug des Neubaus in der ersten Hälfte des Jahres 2027 geplant.

  • Bodmer und Giraudon führen Helvetica in die Zukunft

    Bodmer und Giraudon führen Helvetica in die Zukunft

    Marc Giraudon, mit 55 Jahren und nach intensiver Einarbeitung, wird von Helvetica’s Verwaltungsrat als CEO bestätigt. Der geplante Führungswechsel, ursprünglich für den 1. Juli 2024 angesetzt, erfolgt nun dank effizienter Übergangsphase deutlich früher. Hans R. Holdener, Gründer und bisheriger Co-CEO, zieht sich nach 17 Jahren aus dem operativen Geschäft zurück, bleibt jedoch weiterhin als Verwaltungsratsmitglied der Helvetica Property Group AG aktiv.

    In der Folge eines Jahrzehnts unter der Präsidentschaft von Hans Ueli Keller tritt dieser in die Rolle des Vizepräsidenten, während Peter E. Bodmer das Amt des Präsidenten übernimmt. Der Wechsel, der nach der Generalversammlung Anfang Mai 2024 wirksam wird, spiegelt Bodmers umfassende Expertise in den Sektoren Finanzen und Immobilien wider, untermauert durch mehr als 25 Jahre in Führungsrollen verschiedener Branchen.

    Hans Ueli Keller betont das Vertrauen in die neue Führung: «Wir blicken voller Zuversicht auf die Leitung durch Marc Giraudon und die Kompetenz unseres Teams. Wir danken Hans R. Holdener für seine Verdienste und begrüssen Peter E. Bodmer als neuen Verwaltungsratspräsidenten.»

    Peter E. Bodmer zeigt sich motiviert: «Als neuer Präsident, mit meiner langjährigen Erfahrung im Verwaltungsrat, freue ich mich, unsere Stärken für die Zukunft von Helvetica zu mobilisieren. Es erwartet uns eine spannende Reise mit Marc Giraudon und unserem engagierten Team.»

    Marc Giraudon sieht seiner neuen Rolle optimistisch entgegen: «Ich bin bereit, Helvetica mit meiner Erfahrung weiterzuentwickeln und als stabilen, vertrauensvollen Partner im Immobiliensektor zu etablieren. Mein Dank gilt Hans R. Holdener für die reibungslose Übergabe sowie für die Unterstützung durch unsere talentierten Mitarbeitenden und den Verwaltungsrat.» Hans R. Holdener würdigt den Übergang: «Die Übergabe der Führungsrolle an Marc Giraudon markiert einen entscheidenden Schritt, um Helvetica in eine neue Ära zu leiten. Seine Begeisterung und Fachkenntnis sind genau das, was unser Unternehmen benötigt. Es war mir eine Ehre, Helvetica zu führen, und ich bin stolz auf unsere gemeinsamen Erfolge.»

  • Implenia gewinnt Grossauftrag in Bremen

    Implenia gewinnt Grossauftrag in Bremen

    Die Deutsche Einheit Fernstrassenplanungs- und -bau GmbH (DEGES) hat eine Arbeitsgemeinschaft aus Implenia und der deutschen Johann Bunte Bauunternehmung mit der Realisierung eines Teilstücks des neuen Autobahnrings rund um die Hansestadt Bremen betraut. Der Auftrag umfasst eine 400 Meter lange Hochstrasse als Spannbetonbrücke, ein 290 Meter langes Trogbauwerk und eine rund 1 Kilometer lange vierspurige Autobahntrasse, informiert die im Opfiker Stadtquartier Glattpark ansässige Bau- und Immobiliengesellschaft in einer Mitteilung. Das Volumen des Auftrags wird dort auf rund 130 Millionen Euro beziffert. Davon entfallen über 100 Millionen Euro auf Implenia.

    „Dass wir die DEGES als Kunden erneut von unserem integrierten Leistungsangebot für komplexe Infrastrukturvorhaben überzeugen konnten, freut uns ausserordentlich“, wird Henning Schrewe, Head Civil and Special Foundations Deutschland bei Implenia, in der Mitteilung zitiert. „Mit unseren Expertinnen und Experten in den Bereichen Ingenieur- und Spezialtiefbau können wir unser integriertes Leistungsangebot als Einheit ausführen und dieses grosse Projekt erfolgreich umsetzen.“

    Der Beginn der Bauarbeiten ist für Mai 2024 vorgesehen, Anfang 2029 soll der Teilabschnitt fertiggestellt sein. Die Arbeitsgemeinschaft wird das Projekt mit Methoden des integralen Ansatzes Lean Construction steuern.

  • Geberit Gruppe navigiert durchschwieriges Geschäftsjahr 2023

    Geberit Gruppe navigiert durchschwieriges Geschäftsjahr 2023

    Das Jahr 2023 präsentierte sich für die Geberit Gruppe als ein Jahr voller Herausforderungen, geprägt von einer Dämpfung der Bauindustrie in Europa und einer veränderten Nachfrage, die sich vermehrt auf Heizungssysteme konzentrierte. Trotz eines signifikanten Rückgangs in den Volumina und dem Druck auf die Sanitärbranche gelang es dem Unternehmen, operative Margen zu verbessern – ein Zeugnis ihrer agilen Produktions- und Logistikprozesse, gesunkener Energiekosten und effizientem Preismanagement. Die erhöhten Stärke des Schweizer Frankens stellte zwar eine Herausforderung dar, aber die Auswirkungen konnten durch die robuste Unternehmensstruktur weitgehend kompensiert werden.

    Mit dieser Resilienz festigte die Gruppe ihre Marktführerschaft im Sanitärbereich und erweiterte ihre Marktanteile. Der Nettoumsatz verzeichnete zwar einen Rückgang um 9,1 % auf CHF 3’084 Mio., doch der operative Cashflow (EBITDA) konnte um 1,4 % auf CHF 921 Mio. gesteigert werden, was einer bemerkenswerten EBITDA-Marge von 29,9 % entspricht. Trotz eines Nettoergebnisrückgangs um 12,6 % auf CHF 617 Mio., bedingt durch einen einmaligen steuerlichen Vorteil im Vorjahr, bleibt die Nettoumsatzrendite mit 20,0 % stark. Der Gewinn je Aktie sank um 10,2 % auf CHF 18.39, spiegelt jedoch weiterhin die finanzielle Robustheit des Konzerns wider.

  • Clara Millard Dereudre als neue Verwaltungsrätin der SBB vorgeschlagen

    Clara Millard Dereudre als neue Verwaltungsrätin der SBB vorgeschlagen

    Clara Millard Dereudre ist seit 2021 Direktorin für Smart City bei den Service Industriels de Genève (SIG) und Mitglied der Generaldirektion. Ihr Team arbeitet an Engineering-Projekten, Shared Services und Lösungen für Smart Cities. Sie ist auch für die IT und das Datenmanagement bei SIG verantwortlich.

    Clara Millard Dereudre (52) verfügt über ausgezeichnete Kenntnisse und Erfahrungen in den Bereichen operatives und strategisches Marketing, Nachhaltigkeitsstrategie, Innovation, Digitalisierung, Cybersicherheit und Energie. Sie ist Französin und lebt seit 18 Jahren in der Schweiz, derzeit in Prangins (VD).

    Nach Abschluss ihres Studiums an der École des hautes études commerciales du Nord Lille (EDHEC, FR) im Jahr 1994 arbeitete Clara Millard Dereudre während 25 Jahren für die Dow Chemical Company, unter anderem in Zürich als Global Senior Director Marketing, Strategy & Sustainability und in Indianapolis, USA, als Global Director Corporate Strategy und als North America Director Sales & Marketing Operations. Während ihrer letzten Tätigkeit bei Dow Chemical wurde sie zum Senior Corporate Marketing Fellow ernannt und erhielt mehrere Auszeichnungen für Innovation und Nachhaltigkeit.

    Der Bundesrat hat heute dem Wahlvorschlag des SBB-Verwaltungsrates zugestimmt. Die Wahl erfolgt an der Generalversammlung der SBB vom 24. April 2024. Clara Millard Dereudre tritt ihr Amt mit der Wahl an.

    Sie tritt die Nachfolge von Alexandra Post an, die dem SBB Verwaltungsrat seit 2012 angehört und sich aufgrund der Amtszeitbeschränkung von zwölf Jahren nicht mehr zur Wiederwahl stellen kann.

    Der SBB Verwaltungsrat dankt Alexandra Post herzlich für ihr grosses Engagement und die wertvolle Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren.

  • Conspark und madaster schulen in zirkulärer Bauwirtschaft

    Conspark und madaster schulen in zirkulärer Bauwirtschaft

    Conspark, Beratungsunternehmen für nachhaltiges Bauen, und madaster switzerland, Plattform für Kreislaufwirtschaft von Immobilien, spannen für die Transformation der Bauwirtschaft in eine zirkuläre zusammen. Dazu bieten die beiden Partnerfirmen zielgruppenspezifische Weiterbildungskurse für Herstellende von Bauprodukten, Architektur- und Planungsbüros sowie Bauherren und öffentliche Hand an. Der erste Kurs richtet sich an Herstellende von Bauprodukten und wird erstmals am 16. April angeboten. Die ersten Kurse für Architektur- und Planungsbüros beziehungsweise Bauherren und öffentliche Hand sind für den 16. Mai und den 6. Juni terminiert. Nach dem Start sollen die drei Kurse fortlaufend weiter angeboten werden.

    „Die Kooperation zwischen conspark und madaster ist eine perfekte Ergänzung“, wird Florian Robineck, Geschäftsführer und Gründer von conspark, in einer entsprechenden Mitteilung seines Unternehmens zitiert. „Während conspark die Expertise in der Kreislaufwirtschaft einbringt, bietet madaster das technologische Tool zur Umsetzung.“ Dieses Zusammenspiel soll den Teilnehmenden praktische Fähigkeiten an die Hand geben, Zirkularität im eigenen Zusammenhang in die Praxis zu integrieren.

    Herstellenden von Bauprodukten wird im Kurs die Frage beantwortet, wie sie sich in der Kreislaufwirtschaft positionieren und diese als Marktvorteil nutzen können. Architektur- und Planungsbüros bekommen Hilfestellung bei der Integration von Zirkularität in die eigenen Entwürfe. Bauherren und öffentliche Hand wiederum erlernen die Erstellung einer zirkulären Objektstrategie, mit der sie die Attraktivität ihres Portfolios steigern können.

  • be-advanced blickt auf erfolgreiches Jahr zurück

    be-advanced blickt auf erfolgreiches Jahr zurück

    Die be-advanced AG fördert KMU, Start-ups und Personen vor der Firmengründung im Kanton Bern. Im vergangenen Jahr hat be-advanced dabei so viele Unternehmerinnen und Unternehmer wie nie zuvor auf ihrem Weg zum Erfolg begleitet, schreibt die Förderinstitution in ihrem Rückblick auf das Geschäftsjahr 2023. Konkret wurden 421 Unternehmen unterstützt.

    Unter den Zahlen, die das Innovations-Coaching für Berner KMU und Jungunternehmen „besonders freuen“, werden im Rückblick 90 organisierte oder unterstützte Veranstaltungen sowie 23 verfasste Inspirations- oder Wissens-Stories genannt. Die Kundenzufriedenheit (Net Promoter Score) liegt mit 87 Punkten 20 Punkte oberhalb der Messlatte (Benchmark) für Beratungsunternehmen. Die Weiterempfehlungsrate erreichte 99 Prozent.

    Alle drei Förderprogramme können Erfolge ausweisen. Beim KMU-Programm streicht be-advanced dabei eine Neupositionierung etablierter KMU zur Einleitung einer nächsten Wachstumsphase und die erfolgreiche Begleitung von Jungunternehmen bei der Entwicklung zu etablierten Unternehmen heraus. Zudem wurden mit nachhaltiger Entwicklung, digitaler Transformation und strategischem Aussenhandel neue Schwerpunktthemen für das Programm gesetzt.

    Im Startup-Programm konnte der Anteil an wissenschafts- und technologiebasierten Jungunternehmen auf die Mehrheit der Programmteilnehmenden erhöht werden. Beim Gründerprogramm wurden neue Partner willkommen geheissen. Zudem habe sich das Angebot „in allen Regionen immer besser etabliert“, schreibt be-advanced.

  • Swiss Prime Site übernimmt Immobiliensparte von Fundamenta

    Swiss Prime Site übernimmt Immobiliensparte von Fundamenta

    Swiss Prime Site kauft den Immobilien Asset Manager der Fundamenta Group auf. Die Fundamenta Group (Schweiz) AG aus Zug und die Fundamenta Group Deutschland AG aus München sollen in die Asset Management Division Swiss Prime Site Solutions integriert werden, informiert die Zuger Immobiliengesellschaft in einer Mitteilung. Über den Kaufpreis haben die beiden Unternehmen Stillschweigen vereinbart. Die ebenfalls zur Fundamenta Group gehörende Vermögensverwalterin Belvédère Asset Management AG bleibt von der Übernahme unberührt.

    Die Übernahme hebt das Immobilienvermögen von Swiss Prime Site um 4,2 Milliarden Franken auf rund 13 Milliarden Franken an. Damit entstehe „der mit Abstand grösste unabhängige Schweizer Immobilien Asset Manager“, schreibt Swiss Prime Site. Die Zuger Immobiliengesellschaft will den Kauf zu 25 Prozent aus Aktien des genehmigten Kapitals und zu 75 Prozent aus frei verfügbaren Mitteln finanzieren.

    Mit der Übernahme will Swiss Prime Site die eigene Investorenbasis erweitern, das Produktangebot insbesondere im Wohnbereich vertiefen und der Schweizer Kundschaft einen Zugriff auf den deutschen Immobilienmarkt öffnen, erläutert Unternehmenschef René Zahnd in der Mitteilung. „Wir verfolgen damit unsere fokussierte Immobilienstrategie weiter und stärken den Asset Management-Arm von Swiss Prime Site Solutions substanziell“, so der CEO Swiss Prime Site.

  • Prix SVC Ostschweiz 2024 geht an Zindel United

    Prix SVC Ostschweiz 2024 geht an Zindel United

    Zindel United aus Maienfeld hat den diesjährigen Prix SVC Ostschweiz gewonnen, informiert der Swiss Venture Club (SVC) in einer Mitteilung. Der Preis zeichnet innovative Unternehmen in der Region für herausragende Leistungen aus, mit denen nachhaltige wirtschaftliche Erfolge realisiert werden können. „Zindel United setzt ihre Vision – aus Ideen Gesamtlösungen entwickeln für künftige Generationen, dabei Menschen begeistern und die Umwelt schonen – in vorbildlicher und pionierhafter Weise um“, wird Jurypräsident Andrea Fanzun in der Mitteilung aus seiner Laudatio zitiert.

    Zindel United ist auf baubegleitende Dienstleistungen spezialisiert. Das in achter Generation geführte Familienunternehmen engagiert sich für Kreislaufwirtschaft im Bauwesen. Dazu setzt Zindel United auf einheimische Rohstoffe und leistet eigenen Angaben zufolge „mit dem ersten nachweislich CO2-neutralen Beton der Schweiz einen relevanten Beitrag zur Erreichung der Klimaziele 2050“.

    Mit der Silber- und der Bronzemedaille des Wettbewerbs wurden die Märchenhotel AG aus Braunwald GL und die Huber Fenster AG aus Herisau AR bedacht. Das mehrfach ausgezeichnete Märchenhotel für Familien mit Kindern hat sich seit Gründung 1977 zu einem der grössten touristischen Arbeitgeber im Kanton Glarus entwickelt. Die in fünfter Generation geführte Huber Fenster AG ist auf auf Spezialanfertigungen von Fenstern und Fassadenelementen spezialisiert, die den Architektenvorstellungen entsprechen.

  • Locatee wird von Tango übernommen

    Locatee wird von Tango übernommen

    Locatee gehört künftig zu Tango. Das 2014 gegründete Zürcher Unternehmen hat eine ganzheitliche Analyse für die optimale Nutzung von Büroräumlichkeiten entwickelt. Dafür verbindet Locatee Daten von Sensoren mit Informationen anderer Quellen wie etwa WLAN- und kabelgebundenen Netzwerken. Die Lösung bietet Unternehmen ein vollständiges Bild der Belegung ihrer Arbeitsplätze. Damit können Flächen besser genutzt und Kosten gespart werden.

    Tango aus Dallas will die Locatee-Lösung mit seiner cloud-basierten Software für Immobilienmanagement und Gebäudeinstandhaltung zusammenführen. Im Schnitt betrage die Flächenausnutzung lediglich 40 Prozent, wird Pranav Tyagi in einer Mitteilung zitiert. «Organisationen sind aktiv bestrebt, die Auslastung besser zu verstehen», so der CEO von Tango.

    Der Standort von Locatee in Zürich wird nun zum europäischen Hauptsitz von Tango. «Wir freuen uns darauf, die Belegungsdaten auf Gebäude-, Etagen- und Zonenebene mit den branchenführenden Raumverwaltungs- und Reservierungslösungen von Tango zu kombinieren, um unseren Kunden ein vollständiges Bild der geplanten, prognostizierten und tatsächlichen Belegung zu vermitteln», wird Myriam Locher zitiert, Co-CEO von Locatee.

    Ähnlich sieht es Benedikt Köppel. «Tango ist führend in der Anwendung Künstlicher Intelligenz und Maschinellen Lernens in der gebauten Umwelt», wird der Locatee-Gründer und Co-CEO zitiert. «Locatee fügt den riesigen Datenmengen, die Tango bereits analysiert, einen umfangreichen Belegungsdatensatz hinzu, der Erkenntnisse liefert, die dem gesamten Lebenszyklus von Immobilien zugute kommen, einschliesslich Portfoliostrategie, Flächenoptimierung, Instandhaltung und Nachhaltigkeit.»

    Tango betreut über 500 Kunden in 140 Ländern.

  • Zehnder Group übernimmt Caladair vollständig

    Zehnder Group übernimmt Caladair vollständig

    Zehnder kauft die französische Caladair International SAS vollständig auf. Nach Erwerb von 75 Prozent im Oktober 2021 wird der Aargauer Experte für Lüftung und Heizkörper nun die verbleibenden 25 Prozent der Anteile kaufen, informiert Zehnder in einer Mitteilung. Kaufpreis und weitere Details der Transaktion werden dort nicht kommuniziert.

    Mit der vollständigen Übernahme von Caladair will Zehnder sein Geschäft im Lüftungssegment stärken. Das Unternehmen aus Mâcon ist auf energieeffiziente Lüftungen und thermodynamische Systeme für kommerzielle Bauten spezialisiert. Im vergangenen Jahr hat Caladair rund 15 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftet. Damit habe sich das Unternehmen in den beiden Jahren unter dem Dach von Zehnder positiv entwickelt, heisst es in der Mitteilung. Im letzten Geschäftsjahr vor der Übernahme hatte Caladair rund 10 Millionen Euro Umsatz generiert.

  • Die CO2-neutrale Zukunft als gemeinsames Ziel

    Die CO2-neutrale Zukunft als gemeinsames Ziel

    Die Zusammenarbeit zwischen Zimmermann und Ackermann zielt darauf ab, innovative Wege zur Nutzung der Atmosphäre als Ressource zu erforschen. Die Empa und die Eawag arbeiten gemeinsam daran, Technologien zu entwickeln, die CO2 effektiv binden und somit zur Dekarbonisierung beitragen. Trotz der hohen Erwartungen und des Drucks, Lösungen zu liefern, sehen beide eine dringende Notwendigkeit zum Handeln und sind optimistisch, einen bedeutenden Beitrag leisten zu können.

    Forschung und Kooperation als Schlüssel zum Erfolg
    Die Forschungseinrichtungen setzen nicht nur auf ihre interne Expertise, sondern auch auf die Kooperation innerhalb des gesamten ETH-Bereichs und mit internationalen Partnern. Ziel ist es, durch die Bündelung von Wissen und Ressourcen praktikable Lösungen für die Klimakrise zu entwickeln. Die Eawag, spezialisiert auf Wasserforschung, und die Empa, fokussiert auf Materialwissenschaften, ergänzen sich perfekt in ihrem Bestreben, sowohl die Klimaanpassung als auch den Klimaschutz voranzutreiben.

    Zukunftsorientierte Projekte und Technologien
    Von der Entwicklung negativer Emissions-Technologien bis hin zur Erschliessung neuer Energieträger aus CO2 arbeiten die Forschenden an Projekten, die einen langfristigen Wandel hin zu einer nachhaltigen Gesellschaft ermöglichen sollen. Die Initiativen umfassen sowohl die Verbesserung bestehender Technologien als auch die Erforschung innovativer Ansätze zur CO2-Reduktion aus der Atmosphäre.

    Zurzeit werden die verschiedenen «Säulen» des Konzepts erarbeitet, wie das Gewinnen des CO2, dessen chemische Umwandlung und schliesslich Technologien, um daraus wertschöpfende Materialien herstellen zu können, in denen der Kohlenstoff langfristig gebunden wird. Es sind bereits erste Projekte für Negativemissionstechnologien an der Empa in Entwicklung, etwa Isolationsmaterialien aus Biokohle und Zementarten, die CO2 im Abbindeprozess aufnehmen statt freizusetzen. Nächstes Jahr sollen weitere Initiativen starten.  Frau Zimmermann selbst möchte, aufgrund ihres Forschungsbackgrounds, ein Holzthema lancieren. Erste Gespräche zwischen verschiedenen Akteuren sind gestartet.

    Finanzierung und Unterstützung der Forschungsinitiativen
    Die Finanzierung der ambitionierten Projekte wird durch verschiedene Quellen sichergestellt, darunter Fördermittel und Beiträge der beteiligten Institutionen. Ziel ist es, durch die Forschungsarbeit nicht nur die Schweiz, sondern auch die globale Gemeinschaft im Kampf gegen den Klimawandel zu unterstützen.

    Die Schweiz als Vorreiter im Klimaschutz
    Auf Grund der guten Rahmenbedingungen ist die Schweiz international nach wie vor. Die Positionierung ist optimal, um Technologien und Konzepte zu entwickeln und diese international anzuwenden und zu vermarkten. Dadurch steigert die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Industrie und leistet einen wertvollen Beitrag zum globalen Klimaschutz.

    Unter diesem Link finden Sie das ganze Interview. https://www.empa.ch/web/s604/mining-the-atmosphere-interview-tanja-zimmermann-martin-ackermann

  • House of Winterthur sucht neuen Geschäftsführer

    House of Winterthur sucht neuen Geschäftsführer

    Seit seinem Amtsantritt im August 2020 hat Roth die Organisation mit frischen Ansätzen und einer verstärkten Präsenz in den sozialen Medien entscheidend weiterentwickelt. Unter seiner Leitung hat sich House of Winterthur als dynamische regionale Vernetzungsplattform etabliert, die durch innovative Veranstaltungsformate wie Tech-Lunches, die Smart-Health-Reihe und House-Kulturabende Akzente setzt. Roths Einsatz für den Ausbau der digitalen Kommunikationskanäle hat zudem die Sichtbarkeit und das Engagement für die Region Winterthur signifikant erhöht.

    Die Suche nach Roths Nachfolger wird von einem speziell eingerichteten Nominationsausschuss geleitet, der die anspruchsvolle Aufgabe hat, eine Persönlichkeit zu finden, die die erfolgreiche Arbeit Roths fortsetzen und House of Winterthur in die Zukunft führen wird. Beat Schwab, der Präsident von House of Winterthur, würdigt Roth als einen visionären und engagierten Leiter, dessen Wirken die Begeisterung für die Region in vielen Menschen entfacht hat.

    Mit Roths bevorstehendem Abschied verliert House of Winterthur nicht nur einen innovativen Gestalter, sondern auch einen Geschäftsführer, der massgeblich zur Modernisierung und zum Erfolg der Standortmarketingorganisation beigetragen hat. Die bevorstehende Neubesetzung bietet gleichzeitig die Chance, auf dem soliden Fundament aufzubauen und die Zukunft von House of Winterthur aktiv zu gestalten.