Kategorie: Unternehmen

Unternehmen – Immobiliennews zu Firmen, Strategien, Innovationen & Marktbewegungen der Schweizer Immobilienbranche.

  • Pistors Wachstum erfordert grössere Gebäude

    Pistors Wachstum erfordert grössere Gebäude

    Pistor hat in Rothenburg das Warenumschlagszentrum WUZ West erweitert. Die Investitionen für das vollautomatisierte Nachschublager belaufen sich laut einer Medienmitteilung auf 34 Millionen Franken. Nun soll das Gebäude Platz für 22’000 Paletten bieten, 7000 mehr als bisher.

    Eine Solaranlage auf dem Dach liefert laut Pistor jährlich so viel Strom, dass damit 66 Haushalte versorgt werden könnten. «Ausserdem», so Geschäftsleistungsmitglied und Logistikleiter Richard Betschart, «haben wir ein grosses Erdspeichersystem installiert, das uns erlaubt, das Areal mit der eigenen Sommerabwärme im Winter zu heizen und den CO2-Ausstoss zu minimieren». Zudem baut Pistor den Angaben zufolge auch die Zahl an Elektrolastwagen aus.

    Mit dem Erweiterungsmassnahmen reagiert der Gastro-Grosshändler und -Dienstleister den Angaben zufolge auf die kontinuierlich steigende Nachfrage. Neben seinem Stammgeschäft, der Belieferung von Bäckereien und Konditoreien, versorgt die Firma auch Gastronomie- und Gesundheitsbetriebe wie Spitäler und Altersheime.

    Doch der grosse Wurf stehe erst noch bevor, so Pistor: Am Hauptsitz in Rothenburg plant das Unternehmen bis 2030 auf einer Fläche von vier Fussballfeldern neue Büro-, Lager-, Warenumschlags- und Distributionsflächen. Zudem erfolgt noch in diesem Jahr der Spatenstich für ein Verteilzentrum in Sennwald SG. Von dort aus soll die Ostschweiz noch besser beliefert werden.

  • Leica Geosystems und John Deere kooperieren bei Grossbaustellen

    Leica Geosystems und John Deere kooperieren bei Grossbaustellen

    Der Präzisionsgerätehersteller Leica Geosystems und der Baumaschinenproduzent John Deere aus dem US-Bundesstaat Illinois haben einen strategischen Vertrag zur digitalen Transformation von Grossbauprojekten geschlossen. Wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht, soll die Positionierungs- und Sensortechnik von Leica Geosystems in die Baumaschinen und Systeme von John Deere integriert werden. Beide Unternehmen erhoffen sich von diesem Zusammenspiel eine Produktionssteigerung bei grossen Bauprojekten. Gleichzeitig sollen der Materialverbrauch wie auch prozessimmanente Logistikzeiten gesenkt werden.

    «Wir freuen uns, mit John Deere zusammenzuarbeiten, einem Unternehmen, das eine ähnliche Kultur und ein ähnliches Engagement für Innovation, Qualität und Kundenzufriedenheit hat», wird Troy Dahlin, Vizepräsident Heavy Construction, US/CAN bei Leica Geosystems, in der Mitteilung zitiert. «Gemeinsam werden wir ein neues Niveau an Genauigkeit und Produktivität erreichen und die Umsetzung sicherer und nachhaltiger Arbeitsabläufe in der Bauindustrie beschleunigen. Dies wird unseren Kunden helfen, sich auf dem heutigen wettbewerbsintensiven Markt zu behaupten und ihre Widerstandsfähigkeit für die Zukunft zu verbessern.» Die mit der Software von Leica ausgerüsteten John Deere-Baumaschinen werden noch in diesem Jahr erhältlich sein, heisst es weiter in der Mitteilung des in der St.GallenBodenseeArea ansässigen Unternehmens.

    «Die Zusammenarbeit mit Leica Geosystems ist eine grossartige Gelegenheit, denn die fortschrittlichen Technologielösungen des Unternehmens, gepaart mit der Kraft und Leistung der John Deere-Baumaschinen, ermöglichen unseren Kunden eine hochproduktive, effiziente und nahtlose Baustelle», erklärt Mark Colvin, Senior Product Manager, Grade Management bei John Deere.

  • Meyer Burger Technology AG plant Kapitalerhöhung zur Unterstützung der US-Expansion

    Meyer Burger Technology AG plant Kapitalerhöhung zur Unterstützung der US-Expansion

    Als Reaktion auf die fortgesetzten Verluste in Europa und die attraktiven Möglichkeiten am US-Markt hat Meyer Burger eine strategische Neuausrichtung vorgenommen. Diese Neuausrichtung beinhaltet eine Kapitalerhöhung, um eine Finanzierungslücke von CHF 450 Millionen zu schliessen und mittelfristig einen positiven Cashflow zu erreichen. Die geplante Bezugsrechtsemission soll zur Finanzierung der Fertigstellung der Werke in den USA beitragen, wodurch die Produktionskapazitäten signifikant erhöht werden.

    Zusätzlich zur geplanten Bezugsrechtsemission hat Meyer Burger eine Exportkreditgarantie der deutschen Bundesregierung in Höhe von bis zu 95 Millionen USD erhalten und strebt eine weitere Finanzierung durch einen Advanced Manufacturing Production Tax Credit in Höhe von bis zu 300 Millionen USD an. Darüber hinaus verfolgt das Unternehmen die Möglichkeit eines vom US-Energieministerium garantierten Darlehens, um die Fertigstellung seiner Produktionsanlagen in Colorado Springs und Goodyear zu unterstützen.

    Diese Finanzierungsmassnahmen unterstreichen Meyer Burgers Engagement, seine Präsenz in den Vereinigten Staaten auszubauen und von den dortigen Marktchancen zu profitieren. Die Investitionen in die US-Produktionsstätten sind ein wesentlicher Schritt, um die globale Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu stärken und langfristiges Wachstum zu sichern.

    Gunter Erfurt, CEO von Meyer Burger, betont die Bedeutung der Bezugsrechtsemission und weiterer Finanzierungsquellen für die Expansionspläne in den USA. Franz Richter, Präsident des Verwaltungsrats, hebt hervor, dass die Umsetzung dieser Pläne Meyer Burger ermöglichen wird, ihre technologische Führungsposition zu nutzen, um kommerziellen Erfolg voranzutreiben und Investorenrenditen zu generieren.

    Die strategischen Massnahmen von Meyer Burger, einschliesslich der geplanten Kapitalerhöhung und der Diversifizierung der Finanzierungsquellen, zielen darauf ab, die Produktionskapazitäten in den Vereinigten Staaten zu erweitern und das Unternehmen auf eine profitable Zukunft auszurichten. Diese Entwicklungen sind von entscheidender Bedeutung für Fachleute im Management der Immobilienbranche, da sie direkte Auswirkungen auf die globalen Lieferketten und die Verfügbarkeit von Photovoltaik-Technologien haben.

  • Ina Invest Holding AG und Ina Invest AG verschmelzen zu einer Gesellschaft

    Ina Invest Holding AG und Ina Invest AG verschmelzen zu einer Gesellschaft

    Die Ina Invest Holding AG, die im Juni 2020 aus der Abspaltung des Immobilienportfolios der Implenia AG hervorgegangen ist, plant eine Fusion mit ihrer Tochtergesellschaft Ina Invest AG. Die Tochtergesellschaft ist bisher für die Entwicklung, Realisierung und Bewirtschaftung der Immobilienprojekte der Ina Invest zuständig. Durch die Fusion (Up-Stream Merger) wird aus den beiden Gesellschaften eine einzige börsenkotierte Gesellschaft, die sämtliche Anteile an den Immobilienprojekten direkt hält. Die Beteiligungsverhältnisse bleiben unverändert. Die Implenia AG, die bisher eine Minderheitsbeteiligung von 42,5% an ihrer Tochtergesellschaft Ina Invest AG hielt, wird künftig rund 40% an der Ina Invest Holding AG halten. Die Publikumsaktionäre werden sich ebenfalls direkt an der Ina Invest Holding AG beteiligen.

    Der Verwaltungsrat der Ina Invest Holding AG wird der Generalversammlung vom 3. April 2024 den Fusionsvorschlag unterbreiten. Mit der Fusion soll die Gesellschaftsstruktur der Ina Invest vereinfacht werden, was zu Effizienzsteigerungen und Kostensenkungen führen wird. Das Geschäftsmodell von Ina Invest, das auf die Entwicklung nachhaltiger und innovativer Immobilienlösungen ausgerichtet ist, bleibt unverändert. Ina Invest verfügt über ein attraktives Portfolio von 18 Projekten mit einem Marktwert von rund CHF 1.4 Mrd. in den Segmenten Wohnen, Büro und Gewerbe.

    Die Implenia AG wird weiterhin eine strategische Beteiligung an der Ina Invest halten, eng mit Ina Invest zusammenarbeiten und den Ausbau des Immobilienportfolios vorantreiben. Aus der Beteiligung von rund 40% ergibt sich für Implenia keine Pflicht, den übrigen Aktionären ein Übernahmeangebot zu unterbreiten. Die Statuten der Ina Invest Holding AG werden entsprechend angepasst. Die Fusion steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Generalversammlung und der Erfüllung der üblichen Vollzugsbedingungen. Der Vollzug der Fusion wird im zweiten Quartal 2024 erwartet.

  • Museum lädt zum Tag der leeren Langmatt ein

    Museum lädt zum Tag der leeren Langmatt ein

    Am 1. März beginnt die zweijährige Sanierung des Museums Langmatt in Baden. Das Museum lädt am Sonntag, 25. Februar, zur Besichtigung am Tag der leeren Langmatt ein. Das Publikum kann bei freiem Eintritt frei zirkulieren und sich sämtliche Räumlichkeiten ansehen, darunter auch solche, die bislang nicht öffentlich zugänglich waren, heisst es in einer Medienmitteilung. Der Tag der leeren Langmatt biete spektakuläre Einblicke vom Keller bis zum Estrich, heisst es weiter.

    Direktor Markus Stegmann und Assistenzkuratorin Daniela Minneboo führen jeweils um 14 Uhr, 15 Uhr, 16 Uhr und 17 Uhr auf einem rund 40-minütigen Rundgang durch die leere Langmatt. Kinder ab fünf Jahren können um 15 Uhr, 16 Uhr und 17 Uhr mit der Kunst- und Kulturvermittlerin Vera Horat auf eine 15-minütige Entdeckungstour durchs Haus gehen.

    Für die Gesamtsanierung mussten rund 2500 historische Objekte und Bilder sowie unzählige Alltagsgegenstände sorgfältig verpackt und in ein externes Lager transportiert werden, von Renoirs berühmtem «Zopf» bis zum letzten Kaffeelöffel. Sämtliche Räume waren zu leeren, sogar die historischen Bibliotheken, Vorhänge und Kristallleuchter mussten ihre angestammten Plätze verlassen.

    Bereits am Freitag, 1. März, erfolgt der Spatenstich für die Sanierung. Unter der Regie des Zürcher Architekturbüros Ernst Niklaus Fausch Partner AG verwandelt sich die Langmatt inklusive Park in eine Baustelle. Während der zweijährigen Renovation sind gelegentlich öffentliche Baustellenführungen und thematische Workshops für Schulklassen geplant.

    Bevor im Frühjahr 2026 alle Objekte in die neu renovierte Langmatt zurückkehren, wird ein Tag der leeren «neuen» Langmatt dem Publikum Gelegenheit bieten, die Unterschiede gegenüber der «alten» Langmatt vergleichen zu können, heisst es in der Mitteilung des Museums.

  • Sika wächst profitabel

    Sika wächst profitabel

    Sika hat das Geschäftsjahr 2023 mit Rekordwerten für Umsatz, operativen freien Geldfluss und bereinigtes Betriebsergebnis abgeschlossen, informiert die weltweit aktive Gruppe der Spezialitätenchemie für Bau und Industrie in einer Mitteilung. Konkret konnte der Umsatz im Jahresvergleich um 7,1 Prozent auf 11,24 Milliarden Franken gesteigert werden. Das um einmalige Akquisitionseffekte bereinigte Betriebsergebnis auf Stufe EBIT legte um 12,7 Prozent auf 1,68 Milliarden Franken zu. Der operative freie Geldfluss wurde um 58,7 Prozent auf 1,37 Milliarden Franken verbessert.

    „Wir sind stolz darauf, dass wir im vergangenen Geschäftsjahr neben dem Abschluss der MBCC-Akquisition auch die Herausforderungen anspruchsvoller gesamtwirtschaftlicher und geopolitischer Rahmenbedingungen gut gemeistert haben“, wird Thomas Hasler in der Mitteilung zitiert. Der Sika-CEO geht auch für das laufende Jahr von anspruchsvollen Marktbedingungen aus. „Wir sehen aber in allen Regionen eine gute Dynamik bei grossen Bau- und Infrastrukturprojekten, die sich entweder in der Planungs- oder kurz vor der Umsetzungsphase befinden.“ Hasler rechnet damit, dass Sika hier profitieren wird.

    Im Berichtsjahr hat die Gruppe auch ihre neue Strategie 2028 mit dem Titel Beyond the Expected verabschiedet. Ihr zufolge sollen Innovationskraft und Marktstellung von Sika genutzt werden, um ein profitables jährliches Umsatzwachstum von 6 bis 9 Prozent in Lokalwährungen zu generieren. Die auf den Säulen Marktdurchdringung, Innovation & Nachhaltigkeit, Akquisitionen und People & Culture basierende Strategie stelle „eine ausgewogene Kombination von finanziellen und nicht finanziellen Zielvorgaben dar“, schreibt Sika.

  • Real-Estate-Award-CEO Mara Schlumpf: «Es braucht mutige Entscheider»

    Real-Estate-Award-CEO Mara Schlumpf: «Es braucht mutige Entscheider»

    Frau Schlumpf, in den vergangenen Wochen war immer wieder vom «neuen» Real Estate Award zu lesen. Was ist denn so neu an diesem Event, den es bereits über 10 Jahre gibt?

    Mara Schlumpf: Wir haben sehr vieles verändert. Zum Beispiel den ganzen optischen Auftritt. Wir haben ein neues, zeitgemässes Logo, ein stimmiges Design, neue Eventkategorien, eine neue Homepage und ein neues Eventkonzept.

    Weshalb war ein Rebranding notwendig?
    Der Real Estate Award wurde im Jahr 2022 an die aktuellen Inhaber verkauft und im Jahr 2023 ein letztes Mal von meinem Vorgänger durchgeführt. Im April 2023 habe ich die Geschäftsführung der Real Estate Award AG übernommen und mich mit dem Soll und Haben des Awards auseinandergesetzt.

    Mit den Finanzen?
    Ich meine damit das immense Potenzial der Auszeichnung – und wie viel davon bisher ausgeschöpft wurde. In einem ersten Schritt versuchte ich deshalb mir ein möglichst breites und fundiertes Feedback der Sponsoren, teilnehmenden Firmen und Gäste einzuholen. Schnell zeichnete sich ab, dass es nachhaltiger und sinnvoller ist, im Grossen und Ganzen neu zu denken, anstatt an einzelnen Stellen zu schrauben. So entschied ich mich, den bestehenden Grundgedanken, das solide Fundament, die bedeutendste Auszeichnung der Bau- und Immobilienbranche beizubehalten – und daraus ein Asset zu bauen, welches unseren Bewerbern, Unterstützern und Besuchern gerecht wird. Die optische Veränderung ist ein wichtiger Teil davon – weit mehr als nur oberflächliche Kosmetik. Sie steht für einen neuen Zeitabschnitt des Real Estate Awards. Das Rebranding stellt sicher, dass die Bau- und Immobilienbranche, allen voran unsere Partner und Gäste, diese neue Ära klar erkennen. Schon vor der nächsten Verleihung am 24. Oktober 2024 im Trafo in Baden.

    Weshalb haben Sie sich für eine komplett neue Location, das Trafo in Baden, entschieden?
    Der bisherige Veranstaltungsort wird unseren Erwartungen an einen exklusiven, eleganten Real Estate Award nicht mehr gerecht. Wir erwarten von den Firmen, welche sich für einen Real Estate Award bewerben, herausragende Leistungen. Wir können nicht den Anspruch an uns selbst stellen, ein Gütesiegel für Qualität zu sein, und diese Qualität dann nicht leben. Mit dem Trafo in Baden haben wir eine exklusive Location gefunden, die unseren Erwartungen gerecht wird – und die unseren Gästen einen unvergesslichen Abend bieten kann. Gleichzeitig ist das Trafo in Baden mit den öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut erreichbar, und auch mit dem Auto ist die Hinreise unbeschwerlich. Das Team des Trafos kann mit viel Erfahrung in Sachen Event-Hosting glänzen und bietet eine hervorragende Infrastruktur – zum Beispiel durch die Beschaffenheit des Saals, in welchem die Verleihung stattfinden wird. Und auch kulinarisch kann das Trafo in Baden mehr als bisherige Austragungsorte des Real Estate Awards.

    Wie geht es nach dem Rebranding weiter?
    Die Bewerbungsfrist für die aktuelle Ausgabe des Real Estate Awards hat begonnen. Ich hoffe auf viele interessante Firmen und Projekte. Bewerben können sich die Kandidaten auf www.realestateaward.ch. Wie gehabt bitten wir um ein 4-seitiges PDF und ein ausgefülltes Kontaktformular. Die Bewerbungen leite ich anschliessend an unsere Fachjury weiter. Bereits jetzt zeichnet sich ab, dass wir mit unseren neuen Kategorien Firmen zu einer Bewerbung motivieren können, die bisher noch nicht teilgenommen haben. Das freut mich besonders.

    Die Kategorie «Nachhaltigkeit» sticht hervor. Bisher wurde dazu kein Preis vergeben. Wie kommt es nun dazu?
    Der Begriff Nachhaltigkeit ist sehr weitreichend. Für alle bisherigen und auch für die aktuellen Kategorien ist Nachhaltigkeit ein Bewertungskriterium. Hinsichtlich Klimawandel aber auch hinsichtlich Fachkräftemangel wird das Thema immer wichtiger. Wir müssen nicht nur Immobilien bauen und Produkte herstellen, welche dauerhaft Bestand haben und unserer Umwelt nicht schaden – auch innerhalb der Firmen braucht es soziale Nachhaltigkeit. Spätestens 2024 sollte es Geschäftsführern und Recruitern bewusst sein, dass es sinnvoller ist eine Unternehmenskultur zu leben, welche die Angestellten zum Bleiben motiviert, als ständig neues Personal zu suchen. Es geht also nicht nur um erneuerbare Energie, pionierhafte, nachhaltige Bauweise und Umweltzertifikate. Es geht auch um Unternehmen, welche den Früchtekorb im Pausenraum aus den Benefits in den Stellenangeboten streichen und echte Bedürfnisse der Angestellten aufgreifen. Es geht in dieser Kategorie um Wertschätzung: gegenüber unserer Umwelt und unseren Mitmenschen.

    Konkret?
    Die Bedürfnisse von Angestellten haben sich verändert – spätestens seit der Pandemie. Wie nachhaltig ist ein Arbeitsverhältnis, in welchem ein Chef seinen Angestellten Home-Office verbietet, weil er an der Produktivität seines Personals zweifelt? Vertrauen und Respekt sind eine nachhaltige Investition. Beim Umweltschutz und nachhaltigem Bauen ist es ähnlich: Es braucht mutige Entscheider, die langfristig kalkulieren und so Probleme lösen, bevor sie akut werden. Ich denke dabei zum Beispiel an die tiefe jährliche Sanierungsquote von 1 Prozent im Schweizer Gebäudepark. Je länger wir daran nichts ändern, desto massiver werden die Folgewirkungen für die nachrückenden Generationen. Langfristiges, ganzheitliches Denken hat Zukunft.

    Mit Blick auf die Award Verleihung: Worauf freuen Sie sich besonders?
    Klarer Fall: Den neuen Real Estate Award unseren Gästen präsentieren zu können! Bereits jetzt erreichen mich Zusagen aus Politik und Wirtschaft. Das grosse Interesse an dem gewandelten Award zeigt mir, dass wir mit dem neuen Konzept auf dem richtigen Weg sind. Ich bin ausserordentlich gespannt auf das Feedback – zu den neuen Unterhaltungsblöcken, der neuen Location und dem kulinarischen Erlebnis.

  • Holcim übernimmt Dachbegrüner ZinCo

    Holcim übernimmt Dachbegrüner ZinCo

    Der Baustoffhändler Holcimhat laut Medienmitteilung ZinCo übernommen. Das Unternehmen ist spezialisiert auf fortschrittliche Dachbegrünungssysteme. ZinCo hat seinen Hauptsitz im deutschen Nürtingen und weltweit Niederlassungen in Europa, Asien und Nord- und Südamerika. Mit seinen integrierten Dachbegrünungs- und Solarsystemen erweitert ZinCo den Ansatz des Spezifikationsverkaufs von Holcim, heisst es in der Mitteilung.

    „Das Fachwissen von ZinCo auf dem Gebiet der Bedachung, von der städtischen Landwirtschaft bis hin zum Regenwassermanagement und der Biodiversität, ist eine hervorragende Ergänzung zum bestehenden Dachgeschäft von Holcim und seiner allgemeinen Mission, den Übergang zum nachhaltigen Bauen anzuführen“, wird Jamie Gentoso zitiert, zuständig für weltweite Lösungen und Produkte bei Holcim.

    ZinCo, das seinen Markennamen auch nach der Übernahme beibehalten wird, habe nachhaltige Dachlösungen für eine Vielzahl von Projekten geliefert, darunter die High Line in New York City und das Stavros Niarchos Foundation Cultural Center in Athen, so Gentoso weiter.

    Mit dieser Akquisition verfolgt Holcim laut der Firmenmitteilung das Ziel, den Anteil des Geschäftsbereichs Lösungen und Produkte am Konzernumsatz bis 2025 auf 30 Prozent zu erhöhen und in die attraktivsten Segmente des Bauwesens vorzustossen, von Dachsystemen bis hin zu Dämmung und Renovierung.

    Holcim mit Sitz in Zug gehört zu den grössten Baustoffproduzenten der Welt. An 55 schweizweiten Standorten produziert das Unternehmen Beton, Kies und Zement und macht aus Abbruchmaterialien ressourcenschonende Produkte.

  • Implenia bekommt neue Aufträge in der Schweiz und Deutschland

    Implenia bekommt neue Aufträge in der Schweiz und Deutschland

    Implenia hat neue Aufträge im Tief- und Hochbau in der Schweiz und in Deutschland akquiriert, informiert die im Stadtquartier Glattpark in Opfikon ansässige Bau- und Immobiliengesellschaft in einer Mitteilung. Das Auftragsvolumen wird dort auf rund 110 Millionen Franken beziffert. „Die Aufträge entsprechen dem strategischen Fokus der Gruppe auf grosse, komplexe Projekte“, schreibt Implenia.

    In der Schweiz wird Implenia als Teil von Arbeitsgemeinschaften (ARGE) in zwei Tiefbauprojekten des Bundesamts für Strassen (ASTRA) agieren. Die ARGE Niesen ist vom ASTRA mit der Gesamterneuerung des Autobahnabschnitts N06 zwischen Thun Süd und Spiez beauftragt worden. Implenia ist an der ARGE Niesen mit 25 Prozent beteiligt. Die ARGE Rose unter Federführung von Implenia hat vom ASTRA den Auftrag für die Gesamtinstandsetzung des Abschnitts der Stadtautobahn zwischen St.Gallen West und Ost bekommen. Der Anteil von Implenia an den beiden Tiefbauprojekten des ASTRA im Gesamtwert von 200 Millionen Franken beträgt insgesamt 53 Millionen Franken.

    In Deutschland wird Implenia für Auftraggeber, mit denen bereits langjährige Kundenbeziehungen bestehen, drei Hochbauprojekte realisieren. Im ersten Projekt geht es um die Sanierung zweier denkmalgeschützter Liegenschaften in München. In Ingelheim wird Implenia zwei erweiterte Rohbauten für neue Produktionsstätten von Boehringer Ingelheim Pharma erreichten. Beim dritten Projekt handelt es sich um den schlüsselfertigen Neubau einer Grossküche für die Evangelische Heimstiftung in Neuenstadt am Kocher.

  • Leica Geosystems wird Tech-Partner im RICS-Netzwerk

    Leica Geosystems wird Tech-Partner im RICS-Netzwerk

    Die Heerbrugger Firma Leica Geosystems ist neuer Partner der in London ansässigen und weltweit tätigen Royal Institution of Chartered Surveyors (RICS). Der Berufsverband fördert Innovationen im Vermessungswesen und erleichtert die Zusammenarbeit zwischen den Fachleuten der Branche. Im RICS-Tech-Partner-Programm sind mehr als 130’000 Mitglieder aus über 140 Ländern zusammengeschlossen. Sie sind in der Entwicklung und Verwaltung von Grundstücken, Immobilien und Infrastruktur sowie am Bau tätig. Ihnen stellt Leica Geosystems als Technologiepartner seine Geospatial-Technologie zur Verfügung.

    Laut einer Mitteilung von Leica Geosystems bringen die Technologiepartner ihr Fachwissen, ihre Technologien und ihre Erkenntnisse ein, um sicherzustellen, dass die RICS-Mitglieder mit den neuesten Entwicklungen Schritt halten. Das Programm umfasst die Entwicklung und Förderung von Standards und bewährten Verfahren im Vermessungswesen. Es erstreckt sich auf Veranstaltungen, Seminare und Möglichkeiten zum Netzwerken. Die daraus resultierenden Daten und Erkenntnisse dienen RICS-Angaben zufolge Entscheidungsträgerinnen und -trägern und Regierungen als Orientierungshilfe.

    «Als neu ernannter Partner sind wir stolz darauf, Initiativen wie diese zu unterstützen, die die Branche mit Wissen, Werkzeugen und Lösungen voranbringen und den Bedürfnissen der RICS-Fachleute entsprechen», heisst es in der Mitteilung. «So können sie ihre Fähigkeiten verbessern und die Gesamteffizienz steigern.»

  • MAG bringt Immobilien-Luxusmarke von Dubai ins Tessin

    MAG bringt Immobilien-Luxusmarke von Dubai ins Tessin

    MAG wird sein erstes internationales Projekt in der Schweiz verwirklichen. In der Gemeinde Stabio im Tessiner Bezirk Mendrisio plant der Entwickler von Luxusimmobilien mit Sitz in Dubai das Projekt Stabio Garden Living by Keturah. Dafür wird MAG mit der weltweit tätigen und in Massagno TI ansässigen A++ Group zusammenarbeiten, die MAG in einer Medienmitteilung als «anerkannten Marktführer in Immobiliendesign und -entwicklung» bezeichnet.

    Das auf 185 Millionen Franken veranschlagte Projekt wird 180 Einheiten in 14 Gebäuden im Minergie-Standard umfassen, samt Fitnessbereich, Kinderspielplatz und Co-Working-Space. Die Fertigstellung ist für 2026 geplant.

    «Wir vereinen unsere umfassende Erfahrungen bezüglich Technik und Immobilien mit den hervorragenden Leistungen der Gruppe bei Design und Entwicklung», wird MAG-CEO Talal Moafaq Al Gaddah zitiert. Diese Zusammenarbeit werde «bemerkenswerte Ergebnisse und innovative Lösungen» hervorbringen, die «den Lebensstil der Bewohnenden anheben und den Immobiliensektor weltweit neu definieren».

    Das neue Keturah-Projekt folge auf die Einführung der The Ritz-Carlton Residences, Dubai, Creekside, die Teil des Keturah Resorts sind, des Luxuswohngebäudes Keturah Reserve und des in Kürze zu errichtenden urbanen Wohnkomplexes Keturah Downtown. Alle liegen im Stadtgebiet von Dubai.

  • The Circle ist zu 95 Prozent vermietet

    The Circle ist zu 95 Prozent vermietet

    Das Dienstleistungszentrum The Circle am Flughafen Zürich zieht weitere Mieter an, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Mit national und international etablierten Unternehmen, die sich neu für Büroräumlichkeiten im Circle entschieden haben, sind die Büroflächen fast vollständig vermietet. Die Vermietungsquote liegt bei rund 95 Prozent.

    Neuerungen gibt es laut der Mitteilung des Flughafens Zürich im Gastronomie- und im Wellness-Bereich. Das Leon’s Loft ist bereits seit 2020 Teil der gastronomischen Betriebe im Circle. Dank der erfolgreichen Entwicklung werde das Restaurant seine Räumlichkeiten im Frühsommer um die direkt daneben gelegene Fläche erweitern, heisst es in der Mitteilung. Dort entstehe ein Bodega-Konzept mit integriertem Weinverkauf, in Zusammenarbeit mit der Zürcher Weinkellerei Smith & Smith. Ergänzend zur bereits bestehenden Terrasse auf dem Hauptplatz entstehen ausserdem weitere Aussensitzplätze in der Gasse.

    Das Health- und Wellness-Angebot im Circle wird laut Mitteilung ebenfalls erweitert. Das Floatingcenter Flooat öffnet im Februar und bietet eine besondere Entspannungsmethode: Beim Schweben in einer Sole aus Wasser und Salz erlebt der Körper Schwerelosigkeit durch natürlichen Auftrieb, was die Gelenke und Organe entlastet.

    Zu den Neuvermietungen heisst es, cass sich mit dem zu Telefónica Tech gehörenden Unternehmen Be-Terna ein weiteres international etabliertes Unternehmen für den Circle als Standort entschieden habe. BE-Terna bietet Microsoft-Cloud-Lösungen an. Der Einzug ist für das vierte Quartal 2024 geplant. Weiter werden die CSS Gruppe und Grenkeleasing AG ihre Büroräumlichkeiten ausbauen. Novo Nordisk und Inventx, zwei Unternehmen, die bereits im Circle eingemietet sind, werden ihre Flächen im ersten Halbjahr 2024 erweitern.

  • Miljan Gutovic wird neuer CEO von Holcim 

    Miljan Gutovic wird neuer CEO von Holcim 

    Der Verwaltungsrat von Holcim ernennt Miljan Gutovic laut Medienmitteilung mit Wirkung zum 1. Mai zum Chief Executive Officer (CEO) von Holcim. Er wird Nachfolger von Jan Jenisch, der sich auf seine Rolle als Verwaltungsratspräsident konzentrieren will und sich an der Generalversammlung im Mai zur Wiederwahl stellt. Der Verwaltungsrat hat Jenisch auch mit der Leitung des geplanten Börsengangs des Nordamerika-Geschäfts von Holcim in den USA beauftragt.

    Gutovic ist seit 2018 Mitglied der Konzernleitung von Holcim. Der Australier hat einen Bachelor-Abschluss in Bauingenieurwesen und einen Doktortitel in Materialwissenschaften und Ingenieurwesen von der University of Technology in Sydney. Er war Leiter der Region Naher Osten und Afrika, danach der Region Europa und er war für den Bereich Operational Excellence verantwortlich. Unter seiner Führung habe Holcim seine Marktpositionen gestärkt, branchenführende Margen erzielt und die Dekarbonisierung zu einem Treiber für profitables Wachstum gemacht, heisst es in der Mitteilung.

    Miljan Gutovic sei «ein hochqualifizierter Kollege, der einen ganz entscheidenden Beitrag zur erfolgreichen Transformation von Holcim hin zum führenden Unternehmen für innovative und nachhaltige Baulösungen geleistet hat», wird der noch amtierende CEO Jenisch zitiert. «Dabei hat Miljan unsere Profitabilität in Europa auf ein Rekordniveau gesteigert, erfolgreich strategische Transaktionen durchgeführt und ausgezeichnete Teams aufgebaut.»

    «Es gibt für mich als leidenschaftlicher Bauingenieur kein spannenderes Unternehmen als Holcim – gerade in einer Zeit, in der die Dekarbonisierung und fortschrittliche Technologien die Art des Bauens verändern. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den Holcim-Teams weltweit», wird der künftige CEO Gutovic zitiert.

    Holcim mit Sitz in Zug gehört zu den grössten Baustoffproduzenten der Welt. An 55 schweizweiten Standorten produziert das Unternehmen Beton, Kies und Zement und macht aus Abbruchmaterialien ressourcenschonende Produkte.

  • Schweizer Markt lässt Lista Office wachsen

    Schweizer Markt lässt Lista Office wachsen

    Die Lista Office Gruppe blickt auf eine Fortsetzung ihres seit sechs Jahren anhaltenden positiven Trends zurück: Im Geschäftsjahr 2023 habe die international aktive Büroausstatterin aus der St.GallenBodenseeArea ihren Umsatz um rund 14 Prozent auf 137 Millionen Franken gesteigert, informiert Lista Office in einer Mitteilung. Das Wachstum wurde vor allem am Schweizer Markt generiert.

    Als Hintergrund für die erfreuliche Entwicklung führt Lista Office zudem die „vorgenommene strategische Ausrichtung“ des Unternehmens an. Als deren Schwerpunkte werden in der Mitteilung Kundennähe, gesamtheitliches Begleiten von Projekten und aktive Beratung in allen Aspekten neuer Arbeitsformen genannt. Im Geschäft mit Kunden aus dem Bildungsbereich hat Lista Office durch Diversifizierung neue Kundensegmente erschlossen.

    Unter den Höhepunkten des zurückliegenden Geschäftsjahrs streicht Lista Office den Erhalt eines Innovationspreises bei den Worlddidac Awards 2023 heraus. Er wurde dem Unternehmen für die Fusion zwischen seinen leichten Tischen LO Edge und den Stellwänden LO Move mittels Click & Meet verliehen. Die Worlddidac Awards werden von dem in Wolfwil SO ansässigen globalen Handelsverband für die Bildungsressourcenbranche, Worlddidac Association, vergeben.

  • Revolutionäre Anlagestrategie für Geschäftsmietkautionen

    Revolutionäre Anlagestrategie für Geschäftsmietkautionen

    In einer Zeit, in der die Wertschöpfung des Kapitals im Vordergrund steht, bringt die neue Lösung frischen Wind in die Verwaltung von Mietkautionen. Die innovative Lösung, die in Zusammenarbeit mit führenden Vermögensverwaltern und Banken entwickelt wurde, ermöglicht es Unternehmen, ihre Mietkautionen effizient anzulegen und gleichzeitig die notwendige Sicherheit für Vermieter zu gewährleisten.

    Der Vorstandsvorsitzende: «Es ist an der Zeit, dass Kapital für das Unternehmen arbeitet und nicht auf der Zeitachse Wert vernichtet. Mit unserer Lösung können Unternehmen schnell von kostspieligen Mietkautionen zu rentablen Investitionen übergehen.»

    In einer Studie des Bundesamtes für Wohnungswesen aus dem Jahr 1999 heisst es: «Für den Mieter sind Mietkautionen de facto eine Art «Zwangssparen» zu Konditionen, die er nicht beeinflussen kann. Es ist daher angebracht, nach einer neuen Alternative zu den Mietzinsdepots zu suchen».

    Traditionell wurden Mietzinsdepots als Kosten für Unternehmen betrachtet, die vor allem Liquidität binden. Jetzt können Unternehmen nahtlos von Kosten zu Einnahmen übergehen. Die Möglichkeit, Mietkautionen schnell und einfach in sichere und rentable Investitionen umzuwandeln, entstaubt das bisherige Verständnis von antiquierten Kautionskonten und lässt sie in neuem Licht erstrahlen. Das Unternehmen stellt sowohl Mietern als auch Vermietern ein Smart-Match-Tool zur Verfügung.

    Laut einer Studie des Bundesamtes für Wohnungswesen aus dem Jahr 1999 galten Mietkautionen bisher als unflexible Form des Zwangssparens ohne Einflussmöglichkeiten der Mieter.

    Um die bestmögliche Anlagestrategie für Mietkautionen anbieten zu können, kooperiert das Unternehmen mit renommierten Partnern im Bereich Depotbank und Vermögensverwaltung.

  • Neugestaltung der Bauen+Wohnen Messe Luzern für 2024

    Neugestaltung der Bauen+Wohnen Messe Luzern für 2024

    Im Zentrum von Luzern, am Ufer des Vierwaldstättersees, wird das KKL als Schauplatz der Messe Bauen+Wohnen 2024 dienen. Das von Jean Nouvel entworfene KKL, das Natur und Architektur harmonisch vereint, symbolisiert die progressive Ausrichtung der Messe. Diese Neuausrichtung fokussiert auf eine qualitativ hochwertige Ausstellung mit informativen Fachvorträgen und bietet den idealen Rahmen für Besucher, um ihre Bauprojekte erfolgreich zu realisieren.

    Die Messeveranstalter haben auf das Feedback von Besuchern und Ausstellern reagiert und ein kompaktes Konzept entwickelt, das auf Effizienz und Nutzen abzielt. Die Aussteller profitieren von einem optimierten logistischen Aufwand und attraktiven Paketen, die den Kundenkontakt fördern. Zudem wird der Freitag speziell für Fachleute aus Planung, Architektur und Immobilienverwaltung gestaltet, wodurch ein wertvoller Wissens- und Netzwerkaustausch ermöglicht wird.

    Marco Biland, Messeveranstalter, äussert sich begeistert über die vollständige Ausbuchung und die positive Resonanz auf das neue Konzept. Das Programm der dreitägigen Veranstaltung umfasst neben der Ausstellung auch Vorträge, Beratungsangebote und Podiumsdiskussionen, die sowohl Fachleuten als auch dem breiten Publikum wichtige Einblicke und Anregungen bieten. Die Sonderschau Energie, in Zusammenarbeit mit dem Kanton und der Stadt Luzern sowie weiteren Partnern, wird dabei ein zentrales Highlight sein.

    Insgesamt stellt die Bauen+Wohnen Messe Luzern 2024 einen bedeutenden Schritt in Richtung zukunftsfähiger und nachhaltiger Baupraktiken dar und etabliert sich als ein unverzichtbarer Treffpunkt für die Immobilienbranche in der Zentralschweiz.

  • SVIT five Real Estate Symposium 2024: Innovative Wege in der Fachkräfterekrutierung

    SVIT five Real Estate Symposium 2024: Innovative Wege in der Fachkräfterekrutierung

    Der Fachkräftemangel stellt eine der grössten Herausforderungen in der Immobilienwirtschaft dar. Um diesem entgegenzuwirken, bringt das SVIT five Real Estate Symposium 2024 führende Experten zusammen, um neue Wege in der Rekrutierung zu diskutieren. Jan-Egbert Sturm, renommierter Professor für Angewandte Wirtschaftsforschung, wird seine Prognosen zur Branchenzukunft teilen. Markus Steckeisen, erfahrener Unternehmer und Studienleiter an der HWZ, sowie Yannick Blättler, Unternehmer und Kenner der Generation Z, werden ihre Perspektiven einbringen. Das Symposium dient als essentielle Informations- und Networking-Plattform für die Immobilienbranche, um innovative Lösungsansätze für den Fachkräftemangel zu entwickeln und umzusetzen. Mit diesem Fokus etabliert sich das jährliche Real Estate Symposium als ein Muss für Fachleute der Immobilienwirtschaft.

  • AQUA4D bereitet seit 20 Jahren Wasser auf

    AQUA4D bereitet seit 20 Jahren Wasser auf

    Der Walliser Wasseraufbereitungsspezialist Planet Horizons Technologies stellt laut einer Medienmitteilung zum 20. Jahrestag der Einführung die siebte Produktgeneration seines Wassermanagements AQUA4D vor. AQUA4D wurde im September 2004 von dem Unternehmen mit Sitz im Ecoparc de Daval in Siders im Kanton Wallis erstmals vorgestellt. Die neueste Produktgeneration verkörpere das Ergebnis umfangreicher Forschung und Innovation, die auf die Optimierung des Wassermanagements in verschiedenen Sektoren abzielt, heisst es in der Mitteilung.

    «Vom Daval Ecopark aus entwickeln, testen und montieren wir weiterhin unsere Produkte, die sich dem Schutz von Wasserleitungen in der Schweiz und der Optimierung der Bewässerung auf der ganzen Welt widmen», heisst es in der Mitteilung weiter. «Dank der hauseigenen Fertigung an unserem Schweizer Hauptsitz können wir unsere Produktionsprozesse vollständig kontrollieren und so optimale Qualität und Effizienz gewährleisten», wird Nicolas Masserey zitiert, Produktionsleiter bei AQUA4D.

    Planet Horizons Technologies hat in der Schweiz mehr als 100 öffentliche Gebäude mit seiner nachhaltigen Wasseraufbereitung AQUA4D ausgerüstet. Mit der innovativen Technologie kann auch die Wasserqualität von Krankenhäusern und Schulen verbessert werden. Die Technologie nutzt Elektromagnetismus nach einer patentierten Methode, um Kalkablagerungen zu entfernen sowie vor Korrosion und Bakterien zu schützen. Das System kann vor allem in alten Gebäuden mit lang bestehenden Rohrleitungen und in Gebieten mit hohem Kalkanteil im Wasser eingesetzt werden. Dabei konnten nicht nur die Trinkwasserqualität verbessert, sondern auch Kosten für Unterhalt und Wartung gesenkt werden.

    Mit der Erfahrung aus mehr als 5000 installierten Anlagen in 45 Ländern findet das Unternehmen eigenen Angaben zufolge auch in der Schweiz zunehmende Resonanz.

  • Touristischer Meilenstein in Graubünden

    Touristischer Meilenstein in Graubünden

    Die Andermatt Swiss Alps AG setzt neue Massstäbe in der touristischen Entwicklung von Andermatt-Sedrun mit dem geplanten Resort Dieni. Das Resort wird bestehen aus 13 Gebäuden mit insgesamt 1’800 Betten, die sich auf Hotelzimmer und Wohneinheiten verteilen. Das Konzept umfasst 410 Hotelzimmer, davon 204 Hostel- und 206 Doppel- und Dreibettzimmer, sowie 119 verkaufbare Wohneinheiten, die touristisch bewirtschaftet werden.

    Raphael Krucker, CEO der Andermatt Swiss Alps AG, betont die Bedeutung des Projekts für die Region und den Kanton Graubünden. Das Resort Dieni soll nicht nur die Zahl der Hotelbetten in der Surselva um über 20 Prozent erhöhen, sondern auch das touristische Angebot durch preisgünstige Wohnungen und Hotelzimmer für Familien und Gruppen erweitern. Die Lage des Resorts ermöglicht direkten Zugang zu den Skipisten (ski-in/ski-out) und trägt somit zur Stärkung des Tourismus in der Region bei.

    Die Nachhaltigkeit spielt bei der Entwicklung des Resorts eine zentrale Rolle. Es wird angestrebt, dass der Bau und Betrieb CO2-neutral erfolgen, unterstützt durch eine Holzpellet-Heizung und eine umfangreiche Photovoltaikanlage. Die Resort Dieni Development AG, eine Tochtergesellschaft der Andermatt Swiss Alps AG, ist für das Projekt verantwortlich.

    Insgesamt plant die Andermatt Swiss Alps AG Investitionen von rund 350 Millionen Franken in Immobilien und touristische Infrastruktur, um ihre Vision als führende alpine Destination zu realisieren. Dies schliesst eine Partnerschaft mit Vail Resorts, Inc. und zusätzliche Investitionen in Höhe von 149 Millionen Franken ein, um das Erlebnis am Berg weiter zu verbessern.

  • Demathieu Bard übernimmt Steiner Construction SA

    Demathieu Bard übernimmt Steiner Construction SA

    Die Steiner AG hat ihre Tochter für Total- und Generalunternehmung im Baugewerbe an die international aktive französische Bau- und Immobiliengruppe Demathieu Bard verkauft. Damit will die Zürcher Immobiliendienstleisterin ihre Konzentration auf die Entwicklung von Immobilien beschleunigen, informiert Steiner in einer Mitteilung. Über den Kaufpreis für das Tochterunternehmen Steiner Construction SA werden dort keine Angaben gemacht. Die international aktive Steiner Gruppe gehört seit 2010 zum indischen Infrastrukturkonzern Hindustan Construction Company (HCC).

    „Die Entwicklung der Steiner AG zu einer reinen Entwicklungsgesellschaft ist Ausdruck unseres enormen Erfolgs als führendes Schweizer Immobilienunternehmen in den letzten zehn Jahren“, wird Arjun Dhawan, Delegierter des Verwaltungsrates und Vizepräsident von HCC, in der Mitteilung zitiert. „Sie ist auch eine Konsequenz aus den Möglichkeiten, die wir für die Kapitalbildung und das zukünftige Wachstum im In- und Ausland sehen, um den Shareholder Value zu maximieren.“

    Demathieu Bard will mit der Übernahme von Steiner Construction die internationale Präsenz der Gruppe stärken und die eigene Position als Referenzunternehmen im Bausektor festigen. „Mit der Integration von Steiner Construction SA tätigt Demathieu Bard seine bisher grösste Akquisition“, erläutert Stéphane Monceaux, Generaldirektor der Demathieu Bard Gruppe. Steiner will das aus dem Verkauf gewonnene Kapital „in ein neues und breiteres Netz von Geschäftsmöglichkeiten“ investieren, heisst es in der Mitteilung.

  • Holcim kooperiert mit dem grössten Klima-Inkubator in Nordamerika

    Holcim kooperiert mit dem grössten Klima-Inkubator in Nordamerika

    Holcim arbeitet neu mit Greentown Labs zusammen, um die Entwicklung neuer Klimatechnologien für nachhaltiges Bauen zu beschleunigen. Die Terawatt genannte Premium-Partnerschaft mit Greentown Labs verschafft Holcim laut seiner Medienmitteilung bevorzugten Zugang zu vielversprechenden Start-ups, die sich auf innovative und nachhaltige Gebäudelösungen konzentrieren. Dadurch wolle Holcim zu einem frühen Anwender von Spitzentechnologien zur Dekarbonisierung des Bauwesens werden.

    Greentown Labs ist der grösste Inkubator für Klimatechnologie-Start-ups in Nordamerika. Das Gründerzentrum mit Standorten in Somerville im US-Bundesstaat Massachusetts und im texanischen Houston beherbergt mehr als 200 Jungunternehmen. Seit seiner Gründung im Jahr 2011 hat er über 525 Start-ups mit Laborräumen, gemeinsam genutzten Büros, Maschinen- und Werkzeugwerkstätten, Elektronik, Software- und Business-Ressourcen und einem grossen Netzwerk an Fachleuten unterstützt. Holcim tritt auch dem Greentown Industry Leadership Council bei, der Greentown strategisch berät, etwa bei der Verkürzung der Zeitspannen von der technologischen Entwicklung bis zur Marktreife.

    «Die Kombination von Holcim MAQER Ventures, unserem Risikokapitalprogramm, mit Greentowns hervorragender Auswahl an erfolgreichen Climate-Tech-Start-ups wird als Katalysator dienen, um neu zu erfinden, wie die Welt für eine regenerative Zukunft baut», wird Holcims Nachhaltigkeitschef Nollaig Forrest zitiert. Über MAQER Ventures arbeitet Holcim eigenen Angaben zufolge mit Hunderten Start-ups in seinem offenen Innovationsökosystem zusammen und forscht in 15 Bereichen, von ultrahochfestem Beton bis zum 3D-Druck.

  • Gemeinschaften können alpine Destinationen stärken

    Gemeinschaften können alpine Destinationen stärken

    Das sogenannte Community Building ist ein Ansatz, mit dem saisonale Schwankungen in alpinen Destinationen gemindert und Tourismus mit Lebensraum verbunden werden kann, erläutert die Andermat Swiss Alps AG in einer Mitteilung. Sie hat gemeinsam mit Bregaglia Engadin Turismo und der Fachhochschule Graubünden ein von Innotour gefördertes Forschungsprojekt lanciert, mit dem Wege zur Bildung resilienter Gemeinschaften erforscht werden. In einem aktuellen Bericht stellen die Forschungspartner nun erste Ergebnisse vor.

    Communities werden im Bericht als Netzwerke mit einer Gruppenidentität verstanden. In Bergregionen bilden sie sich in unterschiedlichen Zusammensetzungen aus Einheimischen, Zweitheimischen, Gästen, Arbeitnehmenden und Arbeitgebenden heraus. Den Erkenntnissen der Forschenden zufolge sind für die Entwicklung von Communities drei Bereiche ausschlaggebend. Dies ist erstens das im Zentrum jeder dieser Gemeinschaften stehende Identitätsverständnis. Als zweiter und dritter Bereich werden kollektive Erfahrungen und Struktur genannt.

    Auf- und Ausbau von resilienten Communities seien zeit- und kostenaufwendig, heisst es in der Mitteilung. Die Gemeinschaften «benötigen Koordination, Pflege und Moderation, was wiederum die zielgerichtete Aktivierung der einzelnen Community-Mitglieder unterstreicht».

  • Revolution in der Anwaltsbranche Digitallösung Kanzleimanagement

    Revolution in der Anwaltsbranche Digitallösung Kanzleimanagement

    In Wittenbach-St.Gallen, am 22. Januar 2024, gab die Abacus Research AG die erfolgreiche Einführung ihrer neuen Branchensoftware AbaPlato bekannt. Diese ist eine der ersten in der Schweiz, die direkt mit Justitia 4.0, der Justizplattform von Justitia.Swiss, verbunden ist. Laut COO Raffaelle Grillo ist AbaPlato in der Lage, gerichtliche Dokumente automatisch in Mandatsdossiers einzugliedern und sie sicher an Justitia.Swiss zu übermitteln, inklusive digital signierter Empfangsbestätigungen. Durch die direkte Anbindung entfällt die Notwendigkeit einer Zwischenspeicherung, was eine sofortige Verfügbarkeit der Dokumente im Mandatsdossier und eine deutliche Effizienzsteigerung in der Kanzleiarbeit ermöglicht. Darüber hinaus wird der gesamte Prozess sicherer und transparenter gestaltet.

  • Strategische Neuausrichtung durch Verkauf der Bautochter an Demathieu Bard

    Strategische Neuausrichtung durch Verkauf der Bautochter an Demathieu Bard

    Die Steiner AG, bekannt für ihre herausragenden Projekte in der Immobilienentwicklung, hat die Tochtergesellschaft Steiner Construction SA erfolgreich an Demathieu Bard verkauft, eine international agierende Baugruppe mit Sitz in Frankreich. Dieser Schritt ist Teil einer strategischen Entscheidung, sich auf die Kernkompetenzen im Immobiliensektor zu konzentrieren und gleichzeitig die Entwicklungskapazitäten und geografische Reichweite zu erweitern.

    Arjun Dhawan, Delegierter des Verwaltungsrates und Vizepräsident des Eigentümers, der Hindustan Construction Company Ltd. (HCC), sieht in dieser Entwicklung eine konsequente Folge der erfolgreichen Unternehmensführung in den letzten zehn Jahren. Durch die Konzentration auf Immobilienentwicklung soll der Shareholder Value maximiert und das langfristige Wachstum gesichert werden.

    Stéphane Monceaux, Generaldirektor von Demathieu Bard, äussert sich positiv über die Übernahme, welche die internationale Präsenz der Gruppe stärkt und ihre Position im Bausektor festigt. Er betont die Bedeutung der Synergien zwischen den Kompetenzen beider Unternehmen und die Chancen, die sich aus dieser Akquisition ergeben.

    Die Steiner AG plant, ihr Entwicklungsportfolio weiter auszubauen und in ein breiteres Netz von Geschäftsmöglichkeiten zu investieren, unterstützt von einem Kreis strategischer und finanzieller Partner. Der Fokus liegt dabei auf langfristigem Wachstum im Bereich der Immobilienentwicklung.

    Mit dieser Transaktion stärkt Demathieu Bard seine Stellung als eines der führenden Unternehmen im Bau- und Immobiliensektor. Die Gruppe, die für ihre technische Kompetenz und ihr Know-how in komplexen Bauvorhaben bekannt ist, erweitert mit diesem Schritt ihr Portfolio und festigt ihre Präsenz auf dem internationalen Markt.

  • Claudio F. Walde übernimmt die Geschicke des Familienunternehmens

    Claudio F. Walde übernimmt die Geschicke des Familienunternehmens

    Am 1. Januar 2024 übernahm Claudio F. Walde offiziell die Leitung der Walde Immobilien AG, einem Familienunternehmen mit über 70 Mitarbeitenden und neun Geschäftsstellen in Aargau, Zentralschweiz, Zürich und Graubünden. Claudio F. Walde, 31 Jahre alt, arbeitete seit 2020 als Immobilienberater im Unternehmen und leitete seit 2021 den Bereich Anlageimmobilien. Mit einem Abschluss als Master of Science in Management, Technology & Economics (MTEC) der ETH Zürich sowie Erfahrungen als Consultant bei EY Schweiz bringt er eine starke Kombination aus technischem Know-how und Managementkompetenz mit.

    Claudio F. Walde betont seine Freude und Ehre, das von seinen Eltern 1985 gegründete Unternehmen weiterführen zu dürfen. Er plant, das Unternehmen im Sinne der Gründer weiterzuentwickeln, wobei er sowohl geografische als auch technologische Innovationen anstrebt. Dabei legt er besonderen Wert auf ein emotionales und professionelles Gesamterlebnis im Immobilienkauf und -verkauf.

    Die Gründer Marianne und Gerhard E. Walde bleiben dem Unternehmen als Eigentümer und Mitglieder des Verwaltungsrats erhalten. Sie äussern ihre Freude über die Fortführung des Familienunternehmens in der zweiten Generation und betonen ihre anhaltende Leidenschaft für das Zusammenbringen von Menschen und Immobilien.

    Das Managementteam von Walde Immobilien AG wird durch erfahrene Führungskräfte ergänzt. Jann Felber fungiert weiterhin als COO und Mattia Bonasso tritt als neuer CSO auf. Zudem wurden interne Beförderungen vorgenommen, um Schlüsselpositionen neu zu besetzen, wodurch das bewährte Team in seiner Führungsrolle bestärkt wird. Das erweiterte Managementteam wird gemeinsam an strategischen Projekten arbeiten, um das Unternehmen erfolgreich in die Zukunft zu führen.

  • AXA erweitert Immobilienengagement bei Newhome

    AXA erweitert Immobilienengagement bei Newhome

    Die AXA hat einen wichtigen Schritt zur Erweiterung ihres Portfolios im Wohnsektor unternommen, indem sie sich mit 20 Prozent an der etablierten Immobilienplattform Newhome beteiligt. Das Unternehmen, das Eigentum von 19 Kantonalbanken und rund 500 Firmen aus der Immobilienwirtschaft ist, plant, das Aktienkapital durch die Ausgabe neuer Aktien zu erhöhen. Nach dieser Kapitalerhöhung, die noch der Zustimmung der FINMA bedarf, wird die Eigentümerstruktur neu aufgeteilt: 50 Prozent bei den Kantonalbanken, 30 Prozent bei Next Property AG und 20 Prozent bei der AXA.

    Dominique Kasper, Leiter der Schadenversicherungen bei AXA, sieht in der Beteiligung eine strategische Möglichkeit, die Positionierung des Unternehmens im Wohnbereich zu stärken. Seit ihrer Gründung im Jahr 2012 hat sich Newhome zu einer bedeutenden Immobilienplattform in der Schweiz entwickelt. Die AXA erhofft sich durch diese Beteiligung nicht nur einen erweiterten Kundenzugang in Sachen Wohnen und Immobilien, sondern auch, die Versicherungsbedürfnisse der Nutzerinnen und Nutzer der Plattform effektiver zu bedienen.

    Johannes Hoehener, Verwaltungsratspräsident von Newhome, begrüsst die Erweiterung des Aktionariats und sieht in der strategischen Beteiligung der AXA einen wichtigen Schritt in der Umsetzung der Wachstumsstrategie. Die Partnerschaft mit der AXA soll die Reichweite von erhöhen und zur Positionierung als führendes regionales Immobilienportal beitragen.

  • Scheitern der Fusionsbestrebungen zwischen Limmatstadt AG und Regionale 2025

    Scheitern der Fusionsbestrebungen zwischen Limmatstadt AG und Regionale 2025

    Die Pläne zur Bündelung der Kräfte im Limmattal durch eine Fusion der privatwirtschaftlichen Limmatstadt AG und des öffentlich finanzierten Vereins Regionale 2025 sind gescheitert. Die beiden Organisationen, die sich bisher parallel für die Entwicklung des Gesamtraums Limmattal engagierten, konnten sich nicht auf eine gemeinsame Struktur und Finanzierung für eine zukünftige öffentlich-private Partnerschaft einigen. Diese Entwicklung wirft nun Fragen über die Fortsetzung der Standortförderungsaktivitäten in der Region auf.

    Seit einem Jahrzehnt existieren beide Organisationen nebeneinander mit ähnlichen Zielen, aber unterschiedlichen Ansätzen und Finanzierungsmodellen. Während der Verein Regionale Projektschau Limmattal sich auf die Realisierung einer Ausstellung mit regionalen Projekten konzentriert, fokussiert die Limmatstadt AG auf regionale Standortförderung.

    Im letzten Jahr initiierte die Limmatstadt AG ein Strategieprojekt, um mit Stakeholdern aus verschiedenen Bereichen eine zukunftsfähige Struktur für die Regionalentwicklung zu erarbeiten. Das Strategiepapier «Gemeinsam fürs Limmattal» zielte auf die Fusion der beiden Organisationen ab 2026, um die regionalen Herausforderungen effizienter anzugehen.

    Jedoch wurden diese Pläne von den Vorstandsmitgliedern des Vereins Regionale Projektschau Limmattal abgelehnt, was die Fortführung des Projekts in Frage stellt. Als Reaktion auf diese Entwicklung hat der Verwaltungsratspräsident der Limmatstadt AG, Balz Halter, seinen Rückzug angekündigt und wird sich von der Organisation zurückziehen.

    Die Limmatstadt AG hat in den letzten zehn Jahren intensiv daran gearbeitet, das Limmattal als eine Region zu etablieren und dessen Interessen zu vertreten. Angesichts der aktuellen Situation wird nun diskutiert, ob und wie die Standortförderung im Limmattal fortgesetzt werden sollte.

    Die vorgezogene öffentliche Generalversammlung am 12. März 2024 soll den Rahmen für eine umfassende Diskussion über die Zukunft der Limmatstadt AG und die Standortförderung im Limmattal bieten.

  • Empa forscht an Wiederverwertung von Kunststofflamellen

    Empa forscht an Wiederverwertung von Kunststofflamellen

    Carbonfaserverstärkte Kunststofflamellen (CFK-Lamellen) gehören zu den Baumaterialien, die bisher noch nicht wieder in den Stoffkreislauf eingeführt werden, erläutert die Empa in einer Mitteilung. Ihre Forschenden der Abteilung Mechanical Systems Engineering wollen hier Abhilfe schaffen. Ein entsprechendes Forschungsprojekt hat mit einer in der Mitteilung namentlich nicht genannten Stiftung schon eine Sponsorin gefunden.

    Bereits das Verfahren, Brücken, Parkgaragen, Gebäudewände und Decken aus Beton oder Mauerwerk mittels CFK-Lamellen zu verstärken, wurde an der Empa von deren ehemaligen Dübendorfer Direktor Urs Meier entwickelt, heisst es in der Mitteilung. „Indem sie die Lebensdauer von Gebäuden und Infrastrukturbauten erheblich verlängern, leisten CFK-Lamellen einen wichtigen Beitrag zur Erhöhung der Nachhaltigkeit im Bausektor“, wird Giovanni Terrasi, Leiter der Empa-Forschungsabteilung Mechanical Systems Engineering, dort zitiert. „Es gilt nun allerdings auch, einen Weg zu finden, wie wir die CFK-Lamellen über die Lebensdauer dieser Bauten hinaus weiterverwenden können“.

    Im ersten Schritt soll dabei ein mechanisches Verfahren entwickelt werden, mit dem die Lamellen unbeschädigt vom Beton gelöst werden können. Daran anschliessend wollen die Forschenden das Abbruch-CFK zu Verstärkungen für vorgefertigte Bauteile verarbeiten. Als erstes Objekt hat die Gruppe dabei an Armierungen für Bahnschwellen aus Recyclingbeton gedacht. Damit könnte das „vermeintliche Abfallmaterial eine neue Rolle in der Schweizer Infrastruktur spielen“, schreibt die Empa.

  • Schweizer CEOs navigieren durch globale Wirtschaftsunsicherheit

    Schweizer CEOs navigieren durch globale Wirtschaftsunsicherheit

    Die jüngste Umfrage von PwC, an der 4702 CEOs aus 105 Ländern teilnahmen, darunter 79 aus der Schweiz, gibt Aufschluss darüber, wie Schweizer Unternehmensführer auf die aktuellen Herausforderungen reagieren. Andreas Staubli, CEO von PwC Schweiz, betont, dass sich die CEOs auf einer schwierigen Gratwanderung zwischen Wirtschaftlichkeit und Verantwortung befinden. Trotz der volatilen Weltwirtschaftslage setzen Schweizer Unternehmen auf ihre bewährten Stärken wie Innovation und Stabilität und streben gleichzeitig nach mehr Agilität.

    Wachstumsprognosen und wirtschaftliche Unsicherheiten
    Die Umfrage zeigt eine positive Wachstumserwartung in der Schweiz für das Jahr 2024, wobei 38 % der CEOs ein Wirtschaftswachstum prognostizieren. Allerdings rechnen 52 % mit einem Rückgang der Weltwirtschaft, was auf die Komplexität der globalen Entwicklungen und deren unterschiedliche Auswirkungen je nach Branche und Marktgebiet hinweist.

    Cyberrisiken steigen an
    Als Hauptbedrohung für Unternehmen im Jahr 2024 werden Cyberrisiken identifiziert. 35 % der befragten Schweizer CEOs sehen darin die größte Gefahr, was einen Anstieg um 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Gleichzeitig haben sich die Sorgen um Inflation relativiert.

    Investition in Zukunftstechnologien
    Bei der Transformation setzen Schweizer CEOs auf die Investition in Automatisierung und neue Technologien, um Prozesse effizienter und kostengünstiger zu gestalten. 90 % der befragten CEOs planen Investitionen in diesem Bereich.

    Das Dilemma regulatorischer Vorschriften
    Regulatorische Vorschriften werden sowohl als größter Treiber als auch als größtes Hindernis für die Wertschöpfung angesehen. Die Unsicherheit über das Verhältnis zwischen der Schweiz und der EU beeinflusst diese Einschätzung.

    Arbeitsmarktherausforderungen
    Im Bereich der Arbeitswelt sehen 57 % der CEOs Schwierigkeiten, Talente im Unternehmen zu halten. Dies weist auf den Fachkräftemangel und veränderte Wertvorstellungen hin. Flexible Arbeitsmodelle und Entwicklungsmöglichkeiten gewinnen an Bedeutung, um Talente zu binden.

    Nachhaltigkeit unter Druck
    Die CEOs erkennen die Notwendigkeit der Dekarbonisierung an, wobei Nachhaltigkeitsprogramme einem starken regulatorischen Druck ausgesetzt sind. Gleichzeitig ist die Bereitschaft des Marktes, Mehrkosten für nachhaltige Produkte und Dienstleistungen zu tragen, begrenzt.

    Generative KI,  Chancen und Risiken für die Schweizer Wirtschaft
    Die Einführung generativer KI in Unternehmen wird als disruptives Element mit positiven Auswirkungen auf Effizienz und Rentabilität gesehen, obwohl Bedenken hinsichtlich Cyberrisiken und rechtlicher Konsequenzen bestehen.

    Die Studie liefert wichtige Erkenntnisse darüber, wie Schweizer CEOs planen, ihre Unternehmen durch diese unsicheren Zeiten zu führen, und welche Strategien sie für die Zukunft in Betracht ziehen.

  • Sika erwirtschaftet Rekordumsatz

    Sika erwirtschaftet Rekordumsatz

    Sika hat im Geschäftsjahr 2023 einen rekordhohen Umsatz von 11,24 Milliarden Franken erwirtschaftet, informiert das weltweit aktive Unternehmen der Spezialitätenchemie für Bau und Industrie in einer Mitteilung. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum um 7,1 Prozent. Als Wachstumstreiber hebt Sika in der Mitteilung das im Vorjahr erworbene ehemalige Bauchemiegeschäft der BASF-Gruppe hervor. Sika rechnet aufgrund der erfolgreichen Integration der MBCC-Gruppe mit jährlichen Synergieeffekten im Umfang von 180 bis 200 Millionen Franken.

    Zum Rekordumsatz haben zudem alle Regionen mit zweistelligen Wachstumsraten in Lokalwährungen beigetragen. Am stärksten legten die Umsätze in Lokalwährungen mit 15,2 Prozent in der Region Asien/Pazifik zu. In den Regionen EMEA und Amerikas wurden Wachstumsraten von 14,8 beziehungsweise 14,9 Prozent realisiert. Das Segment Global Business steigerte seinen Umsatz in Lokalwährungen um 10,0 Prozent. Starke Abwertungen fast aller Währungen gegenüber dem Franken resultierten in einem negativen Währungseffekt von 7,4 Prozent.

    „Sika hat in den vergangenen zwölf Monaten einmal mehr ihre Widerstandsfähigkeit unter Beweis gestellt“, wird Thomas Hasler, Vorsitzender der Konzernleitung, in der Mitteilung zitiert. „Dank unseres gut funktionierenden Geschäftsmodells, der hohen Innovationskraft und des grossen Engagements unserer 33’000 Mitarbeitenden weltweit sind wir auch in einem herausfordernden Jahr kräftig gewachsen und haben Marktanteile dazugewonnen.“ Den vollständigen Bericht für das Geschäftsjahr 2923 wird Sika am 16. Februar kommunizieren.