Schlagwort: Innovation

  • Innovationsnetzwerk in der Medizintechnik

    Innovationsnetzwerk in der Medizintechnik

    Die Medtech-Branche im Kanton Jura wächst kontinuierlich. Eine aktuelle Karte von Basel Area Business & Innovation verzeichnet bereits 67 Unternehmen, Start-ups und andere Einrichtungen in 24 Gemeinden. Besonders stark ist die Branche in Delémont und Courroux vertreten.

    Zu den 14 Unternehmen in der Kantonshauptstadt gehören junge Unternehmen wie 3D Precision und Galien Plus aber auch Traditionsfirmen wie Humard Automation und Willemin-Macodel. In Courroux bildet der jurassische Ableger des Switzerland Innovation Park Basel Area den Kern der wachsenden Branche, die bereits 17 Unternehmen, Start-ups und Institutionen umfasst. Hier ist nicht nur ein Ableger des Centre Suisse d’électronique et de microtéchnique (CSEM) vertreten, sondern der Start-up-Beschleuniger DayOne Tech, der ausgewählte Start-ups während zwölf Monaten betreut. In Glovelier und Porrentruy sind je vier Firmen angesiedelt, in Bassecourt und Courgenay drei.

    Die Branche vernetzt sich zunehmend untereinander. Dazu trägt auch der Medtech Congress bei, der am 30. Oktober bereits zum dritten Mal von DayOne im Switzerland Innovation Park Basel Area in Courroux durchgeführt wird. Am Folgetag stehen Besuche bei Unternehmen in der Region auf dem Programm.

    Das Förderprogramm DayOne Tech geht bereits in die vierte Runde. Dafür hat es drei Unternehmen ausgewählt, Altiscreen entwickelt tragbare Geräte zur raschen Erkennung von Drogen. Amarastesia arbeitet an Komponenten, mit denen Körperhöhlen mit möglichst wenig Nachwirkungen für die Patienten geöffnet werden können. OrthoSens entwickelt intelligente Implantate für die Orthopädie, die Chirurgen Echtzeitdaten liefern sollen.

    Der Kanton Jura gehört mit den beiden Basel zu den Trägern von Basel Area Business & Innovation. Der Standortförderer unterstützt Unternehmen und Start-ups in der Region und engagiert sich für Ansiedlungen weiterer Firmen.

  • Empa gelingt Umsetzung eines Quantenmodells

    Empa gelingt Umsetzung eines Quantenmodells

    Quantentechnologien revolutionieren die Wissenschaft und bieten gewaltiges Potenzial für Kommunikation, Rechenleistung und Messtechnik. In einer bedeutenden Zusammenarbeit haben Forschende der Empa und ihre Partner ein theoretisches Quantenmodell in einem synthetischen Material präzise nachgebildet. Dieser Schritt bringt uns der praktischen Anwendung von Quantentechnologien einen bedeutenden Schritt näher.

    Ein neues Zeitalter von Bits zu Qubits
    In herkömmlichen Computern steht das Bit, ein binärer Zustand von 0 oder 1, im Zentrum der Informationsverarbeitung. Quantencomputer hingegen nutzen Qubits, die dank Quanteneffekten gleichzeitig 0 und 1 sein können. Diese Überlagerung, auch «Superposition» genannt, ermöglicht potenziell unendlich viele Zustände und damit eine revolutionäre Rechenleistung. Doch das Zusammenwirken von Qubits ist extrem komplex. Durch die präzise Ausrichtung und Verbindung von Elektronenspins haben die Empa-Forschenden nun eine wichtige Hürde überwunden, um die Theorie in die Praxis umzusetzen.

    Die Synthese des Heisenberg-Modells
    Im «nanotech@surfaces Laboratory» gelang es den Forschenden, eine Kette von Spins aufzubauen, die das eindimensionale alternierende Heisenberg-Modell von Nobelpreisträger Werner Heisenberg nachbildet. Sie nutzten das Nanographen-Molekül Clar’s Goblet, ein spezielles Kohlenstoff-Nanomaterial mit einer Sanduhr-Form, das die nötige Spin-Konfiguration aufweist. Auf einer Goldoberfläche verbunden, konnte eine perfekte Realisierung der Heisenberg-Kette erreicht werden, was den Forschenden detaillierte Untersuchungen an diesem Quantensystem ermöglichte.

    Quantentechnologien der Zukunft
    Die experimentelle Umsetzung dieses Modells bestätigt die Vorhersagen der Quantenphysik und eröffnet neue Horizonte in der Forschung. Roman Fasel, Leiter des nanotech@surfaces Laboratory, sieht in dieser Arbeit das Potenzial für vielfältige Quantenmaterialien und -systeme, die für neuartige Anwendungen weiterentwickelt werden können. Die Zusammenarbeit mit internationalen Expertenteams in Portugal und Deutschland zeigt, dass Quantentechnologien eine transdisziplinäre Anstrengung verlangen, um Theorie und Praxis in Einklang zu bringen.

  • Quantenverschränkung – Der ultraschnelle Tanz der Teilchen

    Quantenverschränkung – Der ultraschnelle Tanz der Teilchen

    Quantenverschränkung tritt auf, wenn zwei oder mehr Teilchen in einem Zustand bleiben, in dem der Zustand eines Teilchens untrennbar mit dem des anderen verknüpft ist. Selbst über große Entfernungen bleibt diese Verbindung bestehen, sodass eine Veränderung an einem Teilchen eine unmittelbare Rückwirkung auf das andere hat. Albert Einstein beschrieb diesen Effekt als „spukhafte Fernwirkung.“ Diese grundlegende Eigenschaft der Quantenphysik ist ein wichtiger Baustein für viele zukunftsweisende Anwendungen.

    Die Rolle der Zeit in der Quantenverschränkung
    Die Quantenverschränkung ist zwar extrem schnell, jedoch nicht augenblicklich. Mit hochpräzisen Messmethoden hat die TU Wien festgestellt, dass sich die Entstehung der Verschränkung über eine Zeitspanne von Attosekunden entfaltet. Die Forschung zeigt, dass Quantenprozesse zwar unmittelbar wirken, aber zeitlich messbar sind. Ein Laserpuls löst hierbei ein Elektron aus einem Atom heraus, wodurch ein weiteres Elektron in einen höheren Energiezustand versetzt wird – diese beiden Elektronen sind dann verschränkt.

    Messung von Attosekunden – Der Blick ins Unvorstellbare
    Die Zeitspanne, in der Quantenverschränkung abläuft, ist so kurz, dass sie in Attosekunden gemessen wird – einer Milliardstel einer Milliardstelsekunde. Diese Messungen wurden mithilfe fortschrittlicher Simulationen und ultrakurzer Laserpulse durchgeführt und ergaben, dass die „Geburtszeit“ der Elektronenverschränkung bei 232 Attosekunden liegt. Dieser Fortschritt erlaubt es Forschenden, die Dynamik dieser ultrakurzen Prozesse direkt zu beobachten und in Experimenten nachzustellen.

    Simulationen auf Attosekunden-Ebene – Ein Durchbruch in der Quantenforschung
    Durch die Kombination von Simulationen und Experimenten konnten Forschende der TU Wien den Ablauf der Quantenverschränkung präzise nachvollziehen. Die Ergebnisse, publiziert in der „Physical Review Letters,“ gelten als Meilenstein und schaffen neue Perspektiven für Anwendungen in der Quantenkryptographie und bei Quantencomputern, bei denen Verschränkung eine zentrale Rolle spielt. Die Möglichkeit, Quantenprozesse in Attosekunden zu analysieren, eröffnet neue Wege für die Weiterentwicklung von quantentechnologischen Systemen.

    Das Zeitverständnis in der Quantenphysik
    Die aktuelle Forschung zeigt, dass das klassische Verständnis von Zeit zur Beschreibung von Quanteneffekten nicht ausreicht. In der Quantenwelt entstehen und vergehen Zustände in winzigen Zeitspannen, die für uns kaum begreiflich sind. „Das Elektron springt nicht einfach aus dem Atom heraus, es ist eine Welle, die langsam aus dem Atom herausschwappt“, erklärt Prof. Iva Březinová von der TU Wien.

    Anwendungen der Quantenverschränkung – Eine Technologie für die Zukunft
    Die Quantenverschränkung ist weit mehr als ein faszinierendes Phänomen; sie bildet die Grundlage für revolutionäre Technologien wie Quantenkryptographie, die extrem sichere Kommunikationssysteme ermöglicht, und Quantencomputer, die potenziell komplexe Berechnungen schneller und effizienter als klassische Computer durchführen. Durch die Entschlüsselung der ultraschnellen Prozesse der Quantenverschränkung gewinnen Forschende Einblicke, die es ermöglichen, diese Technologien sicher und effizient zu gestalten.

    Die Erforschung der Quantenverschränkung auf der Attosekunden-Skala stellt einen Durchbruch in unserem Verständnis der Quantenphysik dar und bietet ein enormes Potenzial für die Technologien der Zukunft. Das präzise Verständnis dieser Prozesse erlaubt es, Anwendungen wie Quantenkryptographie und Quantencomputer weiterzuentwickeln und damit die Welt der Informationsverarbeitung und -sicherheit grundlegend zu verändern.

  • Trafo Baden erstrahlt im Zeichen des Real Estate Award 2024

    Trafo Baden erstrahlt im Zeichen des Real Estate Award 2024

    Mara Schlumpf, Geschäftsführerin und Organisatorin der Awardverleihung: «Ich habe mich sehr gefreut, mit den zahlreichen Gästen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft die Besten der Bau- und Immobilienbranche zu würdigen. Es war ein unvergesslicher Anlass.»

    Die Gewinner der begehrten Kristallglastrophäen wurden in fünf Kategorien ausgezeichnet:
    • Vermarktung: emonitor AG
    • Digital: Novalytica AG
    • Nachhaltigkeit: Flughafen Zürich
    • Projektentwicklung und Innovation: Cham Group
    • Immobilien Persönlichkeit des Jahres: Dr. Hans-Peter Bauer

    Ein weiterer Höhepunkt des Abends war die Impact Speech der Frauenförderin und Fintech-Gründerin Patrizia Laeri, die auf den Gender Property Gap aufmerksam machte. Der inspirierende Beitrag führte eindrücklich die Bedeutung von Gleichberechtigung in der Immobilienbranche vor Augen. Moderatorin Annina Campell leitete ein Sofagespräch mit Ständerat und FDP-Präsident Thierry Burkart, das zusätzlich die politischen Perspektiven auf die Branche und ihr Potenzial aufzeigte.

    Für viele Lacher sorgte derweil der Comedian Joël von Mutzenbecher, während die Band «The B-Shakers» mit ihrem Rockabilly-Sound den Abend stimmungsvoll abrundete.

    Die Real Estate Award AG dankt allen Beteiligten und Gästen für den erfolgreichen Abend und freut sich auf weitere innovative Impulse für die Zukunft der Immobilienbranche.

  • Wirtschaftsraum Schaffhausen – eine area for makers

    Wirtschaftsraum Schaffhausen – eine area for makers

    Schaffhausen hat sich als Wirtschaftsstandort in den letzten Jahren sehr erfolgreich entwickelt. Dank einer verlässlichen und zielgerichteten Standortstrategie des Kantons haben in den letzten 25 Jahren zahlreiche Firmen in Schaffhausen einen Sitz auf- und ihre Aktivitäten ausgebaut. Heute gehören die vielen Unternehmen mit international ausgerichteten Headquarterfunktionen ebenso zur Schaffhauser Firmenlandschaft wie die innovativ produzierenden Unternehmen, welche die Industrietradition des Kantons fortführen. Besonders erfolgreich sind die Schaffhauser Firmen in der Pharma und Chemie, im Maschinenbau sowie in der Kunststoffindustrie. Der Life-Science-Cluster in Schaffhausen ist einer der grössten der Schweiz und macht einen bedeutenden Teil der regionalen Wirtschaft aus. Dank der traditionell starken Fertigungsindustrie mit ihrer Exportorientierung sowie der hohen Dichte an international ausgerichteten Firmenzentralen hat Schaffhausen heute das fünfthöchste Bruttoinlandprodukt BIP pro Kopf aller Kantone. Ein Erfolg für den Kanton, der rund ein Prozent der Bevölkerung der Schweiz ausmacht.

    Mit seiner Industrie-Kompetenz positioniert sich Schaffhausen auch erfolgreich als führende Region in der Entwicklung und Anwendung von zukunftsweisenden Technologien an der Schnittstelle von Industrie und Digitalisierung. Dazu zählen Smart Mobility, Food Tech oder Advanced Materials. Deshalb investiert der Standort Schaffhausen in den Aufbau von Kompetenznetzwerken – mit Pioniergeist und Innovationskraft.

    Erfolgsrezept für den Standort
    Die gezielten Investitionen in die Rahmenbedingungen sind das Schaffhauser Erfolgsrezept. Heute überzeugt der Wirtschaftsstandort mit besten Voraussetzungen für ein gesundes Wachstum. Mit moderaten Steuern, Immobilien zu attraktiven Preisen und tiefen Lohnkosten bleibt den Unternehmen mehr zum Investieren. Dank sehr guten Verkehrsanschlüsse auf Strasse und Schiene zum nahe gelegenen internationalen Flughafen Zürich ist Schaffhausen schnell und bequem erreichbar. Als Teil des Metropolitanraums Zürich und eng vernetzt mit dem Wirtschaftsraum Süddeutschland profitieren Schaffhauser Unternehmen zudem von gut ausgebildeten Fachkräften und der Nähe zu zahlreichen Hochschulen. Die Schaffhauser Lebensqualität mit vielen attraktiven Wohnangeboten überzeugt Firmen und neue Arbeitskräfte, die zu neuen Einwohnerinnen und Einwohnern werden. Kurze Wege zu Behörden und Netzwerkpartnern helfen, die richtigen Kontakte zu finden. Entscheide werden schnell gefällt. Der Wirtschaftsstandort Schaffhausen ist stolz auf seinen Pioniergeist und seine Macher-Mentalität.

    Testimonials

    Christos Asimakopoulos

    CFO EMEA, ASPAdvanced Sterilization Products

    «Die unternehmensfreundliche Haltung, die kurzen Wege und die Offenheit der Behörden und der Wirtschaftsförderung, das überzeugt mich von Schaffhausen.»

    Dr. Stephanie Striegler

    General Manager Janssen Supply Chain Schaffhausen

    «Eine der Hauptstärken des Standorts sind die gut ausgebildeten, hochqualifizierten Fachkräfte»

  • Gebäude als Kohlenstoffsenken

    Gebäude als Kohlenstoffsenken

    Die Bauwirtschaft gilt als einer der grössten CO2-Emittenten weltweit. Doch mit Projekten wie «Beyond Zero» und der Initiative «Mining the Atmosphere» könnte sich das Blatt wenden. Ziel ist es, das schädliche Treibhausgas nicht nur zu reduzieren, sondern es aktiv in Baumaterialien zu binden. Diese Materialien, die in der neuen NEST-Unit getestet werden, könnten Beton und Dämmstoffe revolutionieren und das Potenzial haben, die Bauwirtschaft klimaneutral oder sogar CO2-negativ zu gestalten.

    Technologie im Praxistest
    Nathalie Casas von der Empa erklärt, dass «negative emissions technologies» (NET) der Schlüssel zur Erreichung der Klimaziele sind: «Wir müssen überschüssiges CO2 aus der Atmosphäre holen, um das 1,5-Grad-Ziel zu erreichen. Dabei helfen uns NET, die bereits im Labor funktionieren und nun im Bauwesen angewendet werden.» Casas betont die Dringlichkeit des Handelns, da die Emissionen weiterhin steigen.

    Nachhaltigkeit in der Baubranche
    Corinne Reimann von Implenia sieht in NET eine grosse Chance für die Bauwirtschaft: «Die neuen Materialien ermöglichen es uns, endlich entscheidende Fortschritte im Bereich Nachhaltigkeit zu machen. Die Branche hat hier einen enormen Hebel, aber auch Herausforderungen. Preis und Akzeptanz werden entscheidend sein.» Reimann betont, dass die Funktionalität und Wirtschaftlichkeit neuer Materialien sichergestellt werden muss, um einen breiten Einsatz zu ermöglichen.

    Der Beitrag von Architekten und Planern
    Christoph Kellenberger, Mitgründer von OOS, sieht in der frühzeitigen Einbindung von Architekten und Planern einen entscheidenden Faktor: «Wir können mit unserem Wissen die richtigen Baustoffe von Anfang an mitentwickeln und in die Baupraxis integrieren. Zudem müssen wir das Potenzial von CO2-speichernden Materialien in die Branche hineintragen und zeigen, welche Effekte damit erzielt werden können.» Für Kellenberger liegt der Schlüssel zum Erfolg in einer transparenten Wissensvermittlung und praxisnahen Lösungen.

    Politische Rahmenbedingungen und gesellschaftliche Verantwortung
    Neben der technologischen Innovation fordert die Bauwirtschaft auch politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen. Laut Casas und Kellenberger ist eine klare Kostenwahrheit notwendig, um den breiten Einsatz von NET zu fördern. CO2-Emissionen müssen fair bepreist werden, und Subventionen könnten helfen, die anfänglichen höheren Kosten der neuen Materialien auszugleichen. «Die Transformation wird nur gelingen, wenn alle an einem Strang ziehen – Politik, Wirtschaft und Gesellschaft», so Casas.

    Das Projekt «Beyond Zero» zeigt, dass es möglich ist, Gebäude zu Kohlenstoffsenken zu machen. Doch dafür braucht es nicht nur technologische Lösungen, sondern auch den Willen von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, neue Wege zu gehen. Die Baubranche hat die Chance, sich von einem der grössten CO2-Emittenten zu einem Vorreiter der Klimawende zu entwickeln – und das Potenzial dazu ist bereits heute vorhanden.

  • Neue Ära und spannende Finalisten Real Estate Award 2024

    Neue Ära und spannende Finalisten Real Estate Award 2024

    Die Veranstaltung wird in diesem Jahr von zahlreichen Neuerungen geprägt. Neben dem etablierten Gala-Dinner und der Ehrung der Sieger in den verschiedenen Kategorien dürfen sich die Gäste auf spannende Reden und Unterhaltung freuen. Die Gastrednerin Patrizia Laeri, eine Expertin für Finanzen und Diversität, wird Einblicke in aktuelle Trends geben. Zudem wird Ständerat Thierry Burkart in einer Diskussion mit Moderatorin Annina Campell über die Herausforderungen der Immobilienbranche sprechen.

    Der Real Estate Award 2024 bietet nicht nur eine Bühne für innovative Projekte, sondern ermöglicht es den Teilnehmenden, ihr Netzwerk zu erweitern und sich mit Entscheidungsträgern der Branche auszutauschen. Der Networking-Apéro bietet hierfür den passenden Rahmen, bevor die Gala-Dinner-Verleihung startet. Zudem wird die Immobilien-Persönlichkeit des Jahres gekürt, die eine besondere Rolle in der Branche spielt.

    In den Kategorien Nachhaltigkeit, Digital, Projektentwicklung & Innovation sowie Vermarktung stehen namhafte Unternehmen und Projekte im Finale, die durch ihre Innovationskraft und ihren Beitrag zur Branche beeindrucken. Mara Schlumpf, Geschäftsführerin der Real Estate Award AG, erläutert die Neuausrichtung des Awards.

    Frau Schlumpf, was macht den Real Estate Award 2024 so besonders?
    Mar
    a Schlumpf: „Der Award wurde grundlegend überarbeitet. Wir haben nicht nur das Design erneuert, sondern auch neue Kategorien eingeführt, um den aktuellen Themen der Branche gerecht zu werden. Besonders die Kategorie Nachhaltigkeit steht im Fokus, da sie den Wandel der Branche hin zu umweltfreundlicheren und sozial nachhaltigeren Projekten widerspiegelt.“

    Was dürfen die Gäste von der Veranstaltung erwarten?
    Mara Schlumpf: „Wir bieten unseren Gästen ein umfassendes Programm, das sowohl fachlichen Austausch als auch unterhaltsame Elemente vereint. Neben den Ehrungen der Finalisten haben wir mit unseren Rednern und der musikalischen Begleitung ein abwechslungsreiches Erlebnis geschaffen. Unser Ziel ist es, einen unvergesslichen Abend zu bieten, der die Bedeutung und den Wandel der Immobilienbranche widerspiegelt.“

    Die Veranstaltung setzt neue Maßstäbe in der Geschichte des Real Estate Awards und spiegelt die Entwicklungen und Trends in der Branche wider. Der Real Estate Award 2024 ist nicht nur ein Höhepunkt für die Teilnehmer, sondern ein Event, das die Weichen für die Zukunft der Immobilienbranche stellt.

    Weitere Informationen sowie Tickets für die Veranstaltung finden Sie unter www.realestateaward.ch.

  • Solartechnologie für die Landwirtschaft im Fokus

    Solartechnologie für die Landwirtschaft im Fokus

    Das international tätige Energieunternehmen Eaton und der ebenfalls in Lausanne ansässige Agrivoltaik-Spezialist Insolight haben eine strategische Zusammenarbeit zur optimalen Nutzung von Solarstrom in der Landwirtschaft vereinbart. Wie es in einer Mitteilung heisst, sollen dabei die Erfahrungen von Eaton in einem intelligenten Energiemanagement mit den Solartechnologien von Insolight gekoppelt werden. Insbesondere wird geprüft, ob die Photovoltaikanlagen von Insolight mit den Batteriespeichersystemen (BESS) und der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge von Eaton gekoppelt werden kann. Dabei plant Insolight, bis 2026 mehr als 100 Projekte mit einer Leistungsfähigkeit von 300 Megawattpeak zu installieren. Eaton seinerseits will die Projekte mit technischem Know-how und Produktschulungen unterstützen.

    Damit sollen seitens beider Unternehmen auch die beteiligten Landwirte bei der Integration, Inbetriebnahme und laufenden Wartung neuer nachhaltiger Energiesysteme unterstützt werden. Die Agrivoltaik-Anlagen von Insolight erzeugen dabei nicht nur Strom, der in den landwirtschaftlichen Betrieben genutzt werden kann, sondern sie bieten auch einen Schutz von Pflanzungen gegen Wind, Hagel und Starkregen.

    «Diese Zusammenarbeit mit Eaton stellt einen wichtigen Meilenstein in unserem Bestreben dar, innovative Agrivoltaik-Lösungen auf den Markt zu bringen», wird Luiggino Torrigiani, Leiter Marketing und Partnerschaften bei Insolight, in der Mitteilung zitiert. «Durch die Partnerschaft mit Insolight können wir unsere Fähigkeiten auf den Agrivoltaik-Sektor ausweiten, wo Energieeffizienz neben landwirtschaftlicher Produktivität einen echten Einfluss haben kann», ergänzt Anne Lillywhite, Senior Vice President und General Manager für Energiewende, Digital und Services bei Eaton.

  • Investition in CO2-armen Zement fördert Markteinführung

    Investition in CO2-armen Zement fördert Markteinführung

    Holcim beteiligt sich finanziell an der Skalierung und raschen Markteinführung des CO2-armen Zements von Sublime Systems. Die Investition des Zuger Unternehmens, eines der grössten Baustoffproduzenten der Welt, bringt den Bau der ersten kommerziellen Produktionsanlage von Sublime voran. Dafür hatte das Start-up vom US-Energieministerium im März bereits 87 Millionen Dollar erhalten.

    Das Team von Sublime Systems hat laut einer Mitteilung von Holcim eine «einzigartige Technologie» zur Dekarbonisierung von Zement entwickelt, die den gesamten Produktionsprozess von der Nutzung sauberer Elektrizität bis hin zu kohlenstofffreien Rohstoffen umfasst. «Wir sind begeistert vom Potenzial dieser Technologie und freuen uns, sie gemeinsam in grossem Massstab auf den Markt zu bringen», wird Holcims Nachhaltigkeitschef Nollaig Forrest zitiert.

    Holcim hat sich durch eine verbindliche Abnahmevereinbarung einen grossen Teil des dort produzierten Sublime Cement gesichert. Beide Partner haben ein eigenes Projektteam eingerichtet, um gemeinsam weitere Anlagen zu entwickeln.

    «In der Zementindustrie ist Grösse alles», so Leah Ellis, CEO und Mitbegründerin von Sublime Systems. «Durch die Kombination der Technologie von Sublime mit den fortschrittlichen globalen Aktivitäten von Holcim, von der Herstellung und Logistik bis hin zum kommerziellen Vertrieb, können wir gemeinsam unsere Wirkung steigern.»

    Das Unternehmen betreibt derzeit an seinem Sitz in Somerville im US-Bundesstaat Massachusetts eine Pilotanlage mit einer Produktionskapazität von bis zu 250 Tonnen pro Jahr und entwickelt seine erste kommerzielle Anlage mit einer Kapazität von jährlich 30’000 Tonnen, die bereits 2026 in der ebenfalls in Massachusetts gelegenen Stadt Holyoke eröffnet werden soll.

  • Vision für nachhaltiges Technologiezentrum nimmt Form an

    Vision für nachhaltiges Technologiezentrum nimmt Form an

    FlexBase will gemäss bereits vorgestellter Pläne sein neues Technologiezentrum zeitgetreu realisieren. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, konnte das Technologieunternehmen dafür die ebenfalls in Laufenburg ansässige ERNE Gruppe als Generalauftragnehmer gewinnen. Der Bau soll den Plänen nach 2025 beginnen. Ein entsprechendes aktualisiertes Baugesuch ist bei den zuständigen Behörden eingereicht worden.

    Das Technologiezentrum soll auf den ehemaligen Swissgrid-Gelände errichtet werden. Kernstück soll ein Neubau gegenüber dem existierenden Gebäude sein. Nebst vielen Forschungseinrichtungen soll dort ein Rechenzentrum mit Kapazitäten für die Nutzung von Künstlicher Intelligenz entstehen. Des Weiteren will FlexBase auf dem Gelände einen 20‘000 Quadratmeter grossen Batteriespeicher mit einer Leistung von mehr als 500 Megawatt errichten. Bei dem laut der Mitteilung nicht brennbaren und nicht explosiven Speicher handelt es sich um den «weltweit grössten und modernsten Batteriespeicher seiner Art». Mit dem Bau des neuen Technologiezentrums sollen mehrere hundert Arbeitsplätze für Fachkräfte sowie Ausbildungsplätze entstehen.

    Wie es in der Mitteilung heisst, rechnet Marcel Aumer, CEO der FlexBase Group, trotz der Neuauflage des Projekts nicht mit einer Bauverzögerung. Er begründet die Auffassung mit der engen Zusammenarbeit mit ERNE: «In diesem Projekt habe ich von Anfang an nicht nur die Kompetenz von ERNE, sondern auch die volle Aufmerksamkeit des Top-Managements erfahren.» Auch der CEO von ERNE, Giuseppe Santagada, zeigt sich optimistisch: «Mein persönliches Commitment geht weit über die Realisierung dieses Projektes hinaus; es umfasst auch die Förderung neuer technologischer Kompetenzen und die Steigerung der Standortattraktivität von Laufenburg für die Vision einer prosperierenden Region».

  • Durchbruch in der Quantencomputing-Technologie

    Durchbruch in der Quantencomputing-Technologie

    Quantencomputer könnten in naher Zukunft unser Verständnis von Problemlösungen und Berechnungen grundlegend verändern. Allerdings steht die Technologie noch vor einer entscheidenden Hürde – der Fehleranfälligkeit der Quantenbits, die zentrale Bausteine des Quantencomputers darstellen. Google hat nun mit seinem jüngsten Erfolg bei der Quantenfehlerkorrektur einen bedeutenden Meilenstein erreicht.

    Die Forscher des Quantum Artificial Intelligence Lab von Google haben es geschafft, 97 fehleranfällige Quantenbits zu einem logischen Quantenbit zu kombinieren, das eine deutlich geringere Fehlerrate aufweist. Dies ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu fehlertoleranten Quantencomputern, die zukünftig komplexe Berechnungen durchführen könnten.

    Herausforderungen der Quantenfehlerkorrektur
    Die grösste Herausforderung für Quantencomputer ist die hohe Wahrscheinlichkeit von Fehlern bei Rechenoperationen. In aktuellen Systemen liegt die Fehlerwahrscheinlichkeit je nach Operation zwischen 0,01 und 1 Prozent. Da Quantencomputer potenziell tausende Rechenschritte benötigen, bedeutet dies, dass die Möglichkeit für Fehler exponentiell steigt. Ohne effektive Fehlerkorrektur wären die Vorteile der Quantenrechner in der Praxis kaum nutzbar.

    Die Google-Forscher entwickelten eine Methode, bei der Quanteninformationen über mehrere Quantenbits verteilt werden. Messbits sorgen dabei für die Stabilität der Zustände, ohne die Informationen direkt zu verändern. Dieser redundante Ansatz, der auch bei klassischen Computern genutzt wird, führte zur Bildung eines robusteren logischen Quantenbits.

    Ein entscheidender Fortschritt – aber noch nicht das Ziel
    Google konnte durch Senkung der Fehlerrate bei einem 97-Quantenbit-System auf die Hälfte der Fehler eines 49-Quantenbit-Systems unter eine kritische Fehlerschwelle gelangen. Diese Fortschritte werden von Experten hoch bewertet und lassen sich mit den wegweisenden Ergebnissen von 2019 vergleichen, als Google erstmals demonstrierte, dass Quantencomputer herkömmliche Computer in bestimmten Aufgaben übertreffen können.

    Trotz dieser vielversprechenden Entwicklung steht die Quantenforschung noch vor gewaltigen Herausforderungen. Der nächste Schritt besteht darin, grundlegende Rechenoperationen mit den stabilisierten logischen Quantenbits durchzuführen. Langfristig sollen diese stabilen Bits verwendet werden, um komplexe und fehlertolerante Berechnungen zu ermöglichen.

    Fehlertolerante Quantencomputer und ihre Anwendung
    Obwohl die bisherigen Fortschritte beeindruckend sind, bleibt noch ein langer Weg, bis Quantencomputer in der Lage sind, wirklich komplizierte Probleme zu lösen. Es wird geschätzt, dass rund 1457 physische Quantenbits benötigt werden, um eine Fehlerrate von 1 zu 1.000.000 zu erreichen – eine Mindestvoraussetzung für die Lösung einfacher Probleme.

    Für komplexe Herausforderungen wie das Brechen moderner Verschlüsselungsverfahren sind sogar tausende logische Quantenbits erforderlich. Daher sind weitere Fortschritte in der Quantenfehlerkorrektur und effizientere Algorithmen dringend notwendig, um die benötigte Anzahl an physischen Quantenbits zu reduzieren.

    Ein klarer Weg vor uns
    Die aktuellen Ergebnisse von Google und anderen Forschungsgruppen bilden eine solide Basis für die Entwicklung der Quantencomputer der Zukunft. Zwar bleiben viele technische Hürden bestehen, aber durch die jüngsten Fortschritte wird das Ziel eines leistungsfähigen, fehlertoleranten Quantencomputers greifbarer. Ob und wie sich die Technologie in der Praxis etablieren wird, bleibt abzuwarten, doch die Perspektive ist jetzt klarer als je zuvor.

  • Feuerwehren setzen auf klimafreundliches hydriertes Pflanzenöl

    Feuerwehren setzen auf klimafreundliches hydriertes Pflanzenöl

    Die GVZ testet in einem Pilotprojekt den Einsatz von hydriertem Pflanzenöl (Hydrotreated Vegetable Oil, HVO) als Kraftstoff für Feuerwehrfahrzeuge. «Ab heute betanken Schutz & Rettung Zürich, die Stützpunktfeuerwehren Kloten und Wallisellen, die Feuerwehr Männedorf-Uetikon sowie die Berufsfeuerwehr St.Gallen einen Teil ihrer Fahrzeuge mit HVO», informiert die GVZ in einer entsprechenden Mitteilung. Die fünf Feuerwehren sind für die Mitwirkung am Projekt besonders geeignet, da sie über eigene Betankungsanlagen verfügen.

    «Wir danken den fünf Feuerwehren für die Mitwirkung bei diesem vielversprechenden Projekt und freuen uns auf erste Resultate», wird Renato Mathys, Leiter Feuerwehr bei der GVZ, in der Mitteilung zitiert. «Unser Ziel ist es, einen Beitrag an die verbesserte Umweltbilanz von Feuerwehrfahrzeugen zu leisten.» Für das Pilotprojekt hat die GVZ insgesamt 28’000 Liter HVO beschafft. Sie trägt zudem die Differenz des Preises für den fossilfreien Brennstoff zum aktuellen Dieselpreis.

    Hydriertes Pflanzenöl hat laut Mitteilung eine bedeutend bessere Klimabilanz als Diesel und kann zudem mit einer hohen Energiedichte und Lagerstabilität punkten. Da der Biotreibstoff aus gebrauchten Speiseölen und -fetten hergestellt wird, geht seine Produktion auch nicht zu Lasten der Lebensmittelproduktion. Als weiteren Vorteil nennt die GVZ die unkomplizierte Verwendung: «Dieselmotoren müssen nicht kostspielig umgerüstet, sondern können nach demselben Plan betrieben und gewartet werden, wie im Betrieb mit Dieselkraftstoff.»

  • Auszeichnung für innovative Sicherheitsprodukte im Design

    Auszeichnung für innovative Sicherheitsprodukte im Design

    Sicherheitsspezialist Securiton AG hat laut einer Mitteilung für zwei Produkte den renommierten Red Dot Design Award 2024 erhalten. Die auf Sicherheitslösungen spezialisierte Firma mit Sitz in Zollikofen präsentierte das Bediengerät STC 701 für das Einbruchmeldesystem SecuriSafe Expert sowie das Lesegerät APR 70x des Zutrittskontrollsystems SecuriGate. Die Jury überzeugte die auf das Wesentliche reduzierte, schlüssige Gestaltung und die intuitive Bedienbarkeit mit hohem Bedienkomfort, heisst es in der Mitteilung.

    Securiton wird von den Designspezialisten der im Technopark Winterthur ansässigen creative matters betreut. Bereits über zwei Jahrzehnte reiche die Zusammenarbeit zwischen Securiton und Meyer-Hayoz Design Engineering zurück, heisst es in der Mitteilung. creative matters ist aus Meyer-Hayoz hervorgegangen. Aus gesundheitlichen Gründen übergab Wolfgang Meyer-Hayoz, Gründer, CEO und erster Mieter im Technopark Winterthur, im Jahr 2023 eine Reihe aktueller Projekte und das entsprechende Datenmaterial nach vorheriger Rücksprache mit seinen Kunden an zwei langjährige Mitarbeiter weiter. Julian Wilczek und Dominic Kernen wurden daraufhin seit Anfang 2023 mit der creative matters GmbH tätig. Sie hatten laut der Mitteilung bereits in den Jahren zuvor bei Meyer-Hayoz Design Engineering für Securiton Gestaltungsarbeit geleistet.

    Der Red Dot Design Award sei die wohl weltweit renommierteste Designauszeichnung. Die Reichweite und Bekanntheit des Awards hätten nachweislich einen unmittelbaren und nachhaltigen Einfluss auf den Markterfolg der prämierten Produkte.

  • Fortschrittliche Holzverarbeitungstechnologie in der Schweiz vorgestellt

    Fortschrittliche Holzverarbeitungstechnologie in der Schweiz vorgestellt

    Bundesrat Guy Parmelin hat am 15. August 2024 das erweiterte Produktionszentrum der Firma Strüby in Root besucht. Dabei habe er mit seiner Delegation aus dem Eidgenössischen Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung und dem Bundesamt für Wohnungswesen eine Weltpremiere erlebt, heisst es in einer Mitteilung des in Seewen ansässigen Holzbauunternehmens.

    Im Beisein der Besucherinnen und Besucher wurden auf der laut Strüby weltweit einzigartigen, vollautomatisierten Brettstapelmaschine die ersten Massivholzelemente gefertigt. Sie war von der auf Holzbearbeitungsmaschinen spezialisierten baden-württembergischen Firma Weinig für Strüby gefertigt worden. Damit will Strüby die Produktion von Naturholzdecken stark steigern.

    Die Delegation habe sich von dem vier Hektaren grossen Werk und dem Strüby-Angebot beeindruckt gezeigt, heisst es in der Mitteilung weiter. Es reicht von der Projektentwicklung über die Architektur, das Engineering, die Produktion und Realisation bis hin zum Kundendienst und Gebäudeunterhalt.

  • Sechs Projekte sind für Preise des Netzwerks Standort Schweiz nominiert

    Sechs Projekte sind für Preise des Netzwerks Standort Schweiz nominiert

    Sechs Projekte aus Baden AG, Neuenburg, St.Gallen, Thusis GR, Greater Geneva Bern area und der Zentralschweiz sind für die Awards 2024 von Netzwerk Standort Schweiz nominiert, informiert der Dachverband der Schweizer Standort- und Wirtschaftsförderungen in einer Mitteilung. Insgesamt zwölf Projekte hatten sich um den jährlich vergebenen Preis für zielgerichtete, effektive und innovative Projekte aus den Bereichen Standortmarketing, Standortentwicklung und Wirtschaftsförderung beworben. Die Nominierten bekommen Mitte September Gelegenheit, ihre Projekte einer Jury zu präsentieren.

    Bei den Nominierten handelt es sich um das Innenstadtprojekt BAUZONE 5400 – eingereicht vom Konsortium BAUZONE 5400 und der Stadt Baden, die Vermarktungskampagne Jimmy Jackson – eingereicht von der Greater Geneva Bern area, die Plattform Industrial Smart Map – eingereicht vom Kanton Neuenburg, das Planungsinstrument DynREK 2.0 – eingereicht von der OSRI AG, die Standortvermarktungskampagne Sankt – eingereicht von der Standortförderung Stadt St.Gallen und die Location STORY Thusis – eingereicht von der Viamalastorys.ch AG. Sie wurden nach den Kriterien strategischer Ansatz, Organisationsform, Relevanz für Stakeholder, Innovation, Praxisrelevanz und langfristige Wirkung evaluiert.

    Unter den nun nominierten wählt die Jury im September die siegreichen Projekte aus. Die Preisverleihung wird im Rahmen der Fachtagung Dialog am 21. November im Wankdorf Stadion in Bern stattfinden. Am selben Anlass zeichnet Netzwerk Standort Schweiz auch den Standortmanager oder die Standortmanagerin des Jahres aus.

  • Neur.on AI gewinnt Swiss Fintech Award 2024

    Neur.on AI gewinnt Swiss Fintech Award 2024

    Das Freiburger KI-Start-up Neur.on AI, gegründet von Paula Reichenberg, ging als Gewinner in der Kategorie „Frühphasen-Start-up des Jahres“ bei den Swiss Fintech Awards 2024 hervor. Neur.on AI hat eine spezialisierte, KI-basierte Übersetzungslösung entwickelt, die sich auf Finanzdokumente fokussiert. Diese Lösung bietet eine kostengünstigere und präzisere Alternative zu bestehenden Übersetzungsdiensten und adressiert damit einen Markt im Wert von 10 Milliarden Dollar in der Finanz- und Rechtsbranche. Als Anerkennung für ihre Innovation erhielt Paula Reichenberg ein Preisgeld von 36.000 Franken.

    Neben Neur.on AI war auch Climada Technologies im Rennen um die Auszeichnung. Climada bietet Finanzdienstleistern eine transparente und regulatorisch konforme Berichterstattung zu Klimarisiken an.

    GenTwo gewinnt in der Growth Stage Kategorie
    In der Kategorie „Growth Stage Start-up des Jahres“ setzte sich das Zürcher Unternehmen GenTwo durch. GenTwo ermöglicht durch innovative Verbriefungs- und Tokenisierungstechnologien die „Assetization“ bisher unzugänglicher Anlagewerte. Das Unternehmen hat bereits für über 300 Kunden in 26 Ländern Finanzprodukte im Wert von 5 Milliarden Dollar geschaffen. Payrexx, das ebenfalls im Finale stand, bietet über seine Plattform Zugang zu mehr als 200 Bezahlmöglichkeiten und zählt inzwischen 60.000 Händler zu seinen Kunden.

    Johannes „Johs“ Höhener als Fintech Influencer des Jahres geehrt
    Johannes „Johs“ Höhener wurde für sein langjähriges Engagement in der Schweizer Fintech-Branche als „Fintech Influencer of the Year“ ausgezeichnet. Höhener hat maßgeblich zum Aufbau des Fintech-Sektors in der Schweiz beigetragen, insbesondere durch seine Arbeit bei Swisscom und sein Engagement im Bereich E-Commerce bei den Kantonalbanken. Seine Mandate in verschiedenen Verwaltungsräten, darunter Swiss Stablecoin und daura, haben die Schweizer Fintech-Community nachhaltig geprägt.

    Die Swiss Fintech Awards, die 2016 ins Leben gerufen wurden, haben sich als bedeutendste Auszeichnung der Schweizer Fintech-Branche etabliert. In diesem Jahr wurden die herausragenden Start-ups und Persönlichkeiten bei der neunten Swiss Fintech Awards Night in Zürich geehrt. Eine Jury aus 20 Entscheidungsträgern wählte die Gewinner aus über 100 Bewerbungen aus.

  • Nachhaltige Innovation im Bauwesen

    Nachhaltige Innovation im Bauwesen

    Das Start-up Oxara aus Dietikon hat laut einer Mitteilung auf LinkedIn den Innenausbau eines Schulhauses in Confignon mit seinem Lehmbeton Nossim realisiert. Das nachhaltige Material reduziere nicht nur die CO2-Emissionen erheblich, sondern verleihe dem Raum auch eine einzigartige, warme Ästhetik, heisst es. Die Arbeiten wurden mit der Baufirma Marti Construction aus Lausanne ausgeführt.

    Das 2019 gegründete Unternehmen Oxara hat eine Technologie für Zuschlagstoffe zur Herstellung von Cleancrete entwickelt, einem zementfreien Beton. Die Zuschlagstoffe und Bindemittel von Oxara taugen für die Herstellung von zementfreien Beton für Wände, Böden und Gusselemente sowie von zementfreien Ziegeln und Blöcken für herkömmliches Mauerwerk.

    Am Standort Dietikon verfügt Oxara über eine Produktionskapazität von 300 Tonnen Zuschlagstoffen pro Jahr.

  • Vier Schweizer Firmen holen Gold bei den best architects awards 2025

    Vier Schweizer Firmen holen Gold bei den best architects awards 2025

    Insgesamt 46 Schweizer Architekturbüros sind bei den best architects awards 2025 ausgezeichnet worden. Mit Inches Geleta, EMI Architekt*innen, Nicolas de Courten und Studio DIA haben vier von ihnen dabei eine Goldmedaille erhalten. Die besten Architekturprojekte des Jahres in Europa werden jährlich von der Düsseldorfer Werbeagentur Zinnobergruen GmbH in einem Buch veröffentlicht. Die Auswahl trifft eine international besetzte Jury aus Architekten und Architektinnen. Bei den aktuellen best architects awards wurden insgesamt 91 Auszeichnungen vergeben, davon acht in Gold.

    Inches Geleta aus Locarno TI hat die Goldauszeichnung für die Erweiterung der Grundschule im Quartier Vaganello von Lugano bekommen. EMI Architekt*innen aus Zürich wurde für die Reihenhäuser an der Stockmattstrasse in Baden AG ausgezeichnet. Nicolas de Courten aus Lausanne konnte sich mit einem langen Gebäudekomplex in mäandernder Form im Quartier Plaines-du-Loup in Lausanne für Gold qualifizieren. Studio DIA aus Bern erhielt eine Goldmedaille für das genossenschaftliche Wohnhaus Stromboli in Bern.

  • Forschungscampus «co-operate» in Dübendorf erfolgreich erweitert

    Forschungscampus «co-operate» in Dübendorf erfolgreich erweitert

    Der Ausbau des Forschungscampus in Dübendorf, der von 2021 bis 2024 stattfand, umfasst ein hochmodernes Laborgebäude, ein Multifunktionsgebäude und ein neues Parkhaus. Diese Infrastrukturmassnahmen sind entscheidend, um den steigenden Anforderungen der Forschung gerecht zu werden. Die zusätzlichen 30 Labors und Büros bieten den Forschenden eine verbesserte Arbeitsumgebung, die den neuesten technologischen und umweltfreundlichen Standards entspricht.

    Nachhaltigkeit und Innovation Hand in Hand
    Ein besonderes Merkmal des neuen Campus ist der Fokus auf nachhaltige Energiegewinnung und -nutzung. Ein neu entwickeltes Hochtemperatur-Erdsondensystem speichert Abwärme im Sommer und nutzt diese im Winter zur Beheizung der Gebäude. Diese und weitere technologische Innovationen, die direkt aus den Labors der Empa und Eawag stammen, werden nicht nur auf dem Campus angewendet, sondern auch weiter erforscht, um ihre Effizienz und Umweltverträglichkeit zu optimieren.

    Ein grüner und autofreier Campus
    Um das Campus-Gelände umweltfreundlicher und fussgängerfreundlicher zu gestalten, wurden bestehende Parkplätze ins neue Parkhaus verlegt und das Gelände umfassend begrünt. Ein «Grüngürtel» verbindet die beiden Forschungsinstitute und schafft eine einladende Atmosphäre für Mitarbeitende und Besucher. Der neue Campusplatz beim NEST bietet zudem einen attraktiven Freiraum für Austausch und Erholung.

    Blick in die Zukunft
    Mit der Fertigstellung des Projekts «co-operate» haben Empa und Eawag nicht nur ihre Forschungsinfrastruktur modernisiert, sondern auch die Basis für zukünftige Innovationen gelegt. Die Kombination aus modernster Bauweise, nachhaltiger Energienutzung und einer verbesserten Arbeitsumgebung fördert die Spitzenforschung und stärkt die Position der Schweiz als führenden Standort für wissenschaftliche Innovationen.

  • Abstimmung für den Real Estate Award 2024 eröffnet

    Abstimmung für den Real Estate Award 2024 eröffnet

    Die Online-Abstimmung erfolgt über die Website www.realestateaward.ch. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, ihre Stimme abzugeben und so dazu beizutragen, die Besten der Branche zu küren.

    Die feierliche Verkündung der Sieger wird am 24. Oktober 2024 im Rahmen eines Gala-Dinners im Trafo Baden stattfinden. Dieser exklusive Abend bietet eine hervorragende Gelegenheit, die herausragenden Leistungen der Gewinner zu würdigen und gleichzeitig wertvolle Kontakte in der Immobilienbranche zu knüpfen sowie ein aussergewöhnliches Networking-Erlebnis zu geniessen.

  • Fünf Firmen stehen im Finale des Prix SVC Wirtschaftsraum Zürich

    Fünf Firmen stehen im Finale des Prix SVC Wirtschaftsraum Zürich

    Die Finalisten des Prix SVC Wirtschaftsraum Zürich 2024 stehen fest. Eine unabhängige, regional stark verankerte Expertenjury hat sich für Hauenstein AG, Hawa Sliding Solutions AG, Luzi AG, RepRisk AG und Schneider Umweltservices AG entschieden, informiert der SVC in einer Mitteilung.

    «Ich freue mich sehr auf den Prix SVC und glaube die Entscheidung, wer den Preis gewinnt, war noch nie so anspruchsvoll wie dieses Jahr», wird Jury-Präsident Christopher Blaufelder, Partner bei McKinsey & Company Schweiz, dort zitiert. «Wir haben durchwegs qualitativ hochwertige Firmen aus verschiedensten Industrien in der Endauswahl.» Alle zeichnen sich laut Blaufelder durch einen Fokus auf Qualität und Innovation aus.

    Die Hauenstein AG aus Rafz ZH setzt in ihrer Baumschule und ihren Gartencentern auf die nachhaltige Eigenproduktion einheimischer, winterharter Pflanzen. Die Hawa Sliding Solutions AG aus Mettmenstetten ZH ist auf Schiebelösungen für Räume, Möbel und Fassaden spezialisiert. Die global aktive Luzi AG aus Dietlikon ZH entwickelt und produziert Duftkreationen.

    Die RepRisk AG aus Zürich ist auf die Identifizierung von Geschäfts- und ESG-Risiken spezialisiert. Die Schneider Umweltservice AG aus Meilen ZH hat sich innovativen und umweltfreundlichen Lösungen bei Wiederverwendung und Wiederverwertung verschrieben.

    Der Swiss Venture Club gehört zu den grössten Unternehmernetzwerken in der Schweiz. In acht Regionen vergibt er alle zwei Jahre den Prix SVC. Der Preis zeichnet innovative Unternehmen in der Region für herausragende Leistungen aus, mit denen nachhaltige wirtschaftliche Erfolge realisiert werden können.

  • Neuer Geschäftsführer und Verwaltungsratswechsel bei der Standortförderung

    Neuer Geschäftsführer und Verwaltungsratswechsel bei der Standortförderung

    Lukas Huber wird die Greater Zurich Area AG (GZA) leiten. Der Verwaltungsrat der Standortmarketingorganisation hat den seit 2002 für sie tätigen Ansiedlungsexperten zum Nachfolger von Sonja Wollkopf Walt ernannt, informiert die GZA in einer Mitteilung. Wollkopf Walt wird die Standortförderung auf eigenen Wunsch per Ende 2024 verlassen. Eine symbolische Amtsübergabe soll am 20. August im Rahmen des 25-jährigen Jubiläums der GZA erfolgen.

    Lukas Huber ist 2002 als Analyst bei der GZA eingestiegen. Später übernahm der studierte Betriebsökonom die Verantwortung für den Bereich Life Sciences. Aktuell ist der designierte Geschäftsführer als COO und Marktverantwortlicher Asien für die Standortmarketingorganisation tätig.

    «Wir danken Sonja Wollkopf Walt für ihre langjährige, herausragende Arbeit und ihren immer 100-prozentigen Einsatz für die Greater Zurich Area AG», wird Balz Hösly, Verwaltungsratspräsident der GZA, in der Mitteilung zitiert. «Mit Lukas Huber wird die GZA den erfolgreichen Kurs weiterentwickeln und ihren Fokus auf Innovation, Nachhaltigkeit und eine starke Marktpräsenz ausbauen können.»

    In derselben Mitteilung gibt die GZA einen Wechsel im Verwaltungsrat bekannt. Dabei wird Reto Bleisch, Leiter des Amts für Wirtschaft und Tourismus des Kantons Graubünden, an die Stelle von Christoph Schärrer treten. Der Delegierte für Wirtschaftsförderung des Kantons Schaffhausen tritt turnusgemäss von seinem Posten zurück. «Diese Rochade ist Teil der Corporate Governance der GZA, welche eine Vielfalt von Perspektiven im Verwaltungsrat abbilden möchte», heisst es zum Wechsel in der Mitteilung.

  • Klimastiftung Schweiz fördert zehn Projekte

    Klimastiftung Schweiz fördert zehn Projekte

    Die Klimastiftung Schweiz hat in ihrer ersten Förderrunde 2024 aus einer Vielzahl von Einsendungen zehn innovative klimarelevante Projekte für eine Förderung ausgesucht. Sie werden mit insgesamt über 1,3 Millionen Franken unterstützt, informiert die Stiftung in einer Mitteilung. «Wir registrieren eine gesteigerte Anzahl hochwertiger Anfragen mit reellem Potential für den Klimaschutz», wird Geschäftsführer Vincent Eckert dort zitiert.

    In der Mitteilung stellt die Klimastiftung fünf der Projekte im Kurzportrait vor. So wird das Projekt Grabowski der Borobotics GmbH aus Winterthur unterstützt. Sie hat einen Bohrroboter für geothermische Bohrungen auf engem Raum entwickelt.

    Die VentoStream AG aus Liestal wird bei der Entwicklung ihres Mini-Windrads unterstützt. «Unsere Technologie ist dreimal effektiver und wirtschaftlicher als herkömmliche Windkraftanlagen», meint VentoStream-CEO Manuel Bernsau. Durch die innovative Bauweise werden zudem Schatten-, Vogel- und Eisschlag vermieden.

    Die HILLBOT GmbH aus Risch ZG hat einen Leichtbau-Mäher entwickelt. Mit ihm könne «ein durchschnittlicher Landwirtschaftsbetrieb im Jahr 4 Tonnen CO2 einsparen», wird Projektinitiant Amadeo Knüsel in der Mitteilung zitiert.

    SolidWatts aus Pully VD wird bei der Entwicklung von Mikrowellengeneratoren unterstützt, die grossindustriell Mikrowellen erzeugen. Sie können in Materialien von Industrieprozessen effizient Wärme produzieren.

    Die Terrabloc SA entwickelt innovative Lehmblöcke für die Deckenproduktion. Das Genfer Unternehmen wurde bereits in den Jahren 2019 und 2020 von der Klimastiftung unterstützt.

  • Impulse für Zürichs Zukunft: Der erste Tag des Standorts

    Impulse für Zürichs Zukunft: Der erste Tag des Standorts

    Der erste «Tag des Standorts» im Kanton Zürich brachte führende Köpfe aus Wirtschaft, Forschung und Politik zusammen, um die Attraktivität und Zukunftsfähigkeit des Standorts zu beleuchten. Im Zentrum standen die Diskussion aktueller Herausforderungen und die Erarbeitung von Strategien zur Stärkung des Wirtschafts- und Innovationsstandorts. Mit Panels und Workshops zu Themen wie Technologie, Fachkräfte, Unternehmertum sowie Mobilität und Nachhaltigkeit wurden wichtige Impulse gesetzt, um Zürichs Position im internationalen Vergleich weiter zu verbessern.

    Eine vorgängige Studie zur Standortattraktivität lieferte die Basis für vertiefte Diskussionen und zeigte die Stärken Zürichs in den Bereichen Bildung, Wirtschaftskraft und Lebensqualität, aber auch die Bereiche mit Verbesserungspotenzial wie Arbeitsmarkt, Innovation und Infrastruktur auf. Hervorgehoben wurden insbesondere die Relevanz von künstlicher Intelligenz für den Technologiestandort und die Notwendigkeit einer stärkeren digitalen Ausrichtung des Gesundheitswesens. Darüber hinaus wurde die Bedeutung der Förderung von Start-Ups und der Integration digitaler Prozesse im Gesundheitswesen hervorgehoben, um sowohl die Attraktivität für Fachkräfte als auch die Effizienz der medizinischen Versorgung zu steigern.

    Der «Tag des Standorts» unterstrich die Dringlichkeit, die heimischen Potenziale zu nutzen und die Rahmenbedingungen für eine digitale und nachhaltige Transformation kontinuierlich zu verbessern. Die Ergebnisse der Workshops und Panels werden nun weiterverfolgt, um konkrete Massnahmen zu entwickeln und umzusetzen. Aufgrund des grossen Interesses und der produktiven Beiträge ist eine Wiederholung der Veranstaltung geplant, um die Fortschritte und neuen Ansätze im kommenden Jahr zu evaluieren.

  • Investition in zementfreies Bauen

    Investition in zementfreies Bauen

    Oxara gibt eine erfolgreiche Vor-Serie-A-Finanzierung durch zwei hochkarätige Investoren aus der Bauindustrie bekannt. Die neuen Partner sind laut einer Medienmitteilung buildify.earth, eine Evergreen Investment Holding, die auf zirkuläre und nachhaltige Tech-Unternehmen spezialisiert ist, und Samih Sawiris, der unter anderem als Investor mit seinem Unternehmen Andermatt Swissalps die Region im Kanton Uri zur Premium-Destination entwickelt.

    Die erhaltenen Mittel werden den Angaben zufolge zur Stärkung der betrieblichen Aktivitäten und zum Bau des ersten zementfreien Gebäudes zusammen mit seinen Industriepartnern verwendet. Darin sollen exklusiv die Produkte von Oxara präsentiert werden.

    Die Ausgründung aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich hat den Angaben zufolge seit ihrer Gründung im Jahr 2019 sieben kommerzielle Pilotprojekte erfolgreich abgeschlossen. Für die Produktion ihres zementfreien Zusatzstoffs und Bindemittels zur Herstellung von Beton hat Oxara einen Industriepartner gewonnen. Darüber hinaus sei das Patentportfolio durch aktive Forschung und Entwicklung neuer Produkte erweitert und das Team deutlich vergrössert worden. Nun bereite sich Oxara darauf vor, sein Geschäft auf eine breitere Basis zu stellen sowie seine vollständig kommerzialisierten Produkte mit nationalen und globalen Partnern und Kunden in der DACH-Region sowie in Europa, Afrika und dem Nahen Osten anzubieten. 

  • Eröffnung des neuen Innovationsparks in der Nähe des Paul Scherrer Instituts

    Eröffnung des neuen Innovationsparks in der Nähe des Paul Scherrer Instituts

    Der Park Innovaare ist am 25. April im Beisein von Bundesrat Guy Parmelin und Landstatthalter Dieter Egli eröffnet worden. Der Innovationspark umfasst laut einer Mitteilung 23’000 Quadratmeter an Reinräumen, Laboren, Präzisionswerkstätten, Büros und Besprechungsräumen. „Bis heute haben wir 21 Firmen angesiedelt, darunter insgesamt 15 Spin-offs des PSI, der ETH oder der FHNW, zwei Technologietransferzentren sowie grosse internationale Unternehmen“, wird CEO Robert Rudolph in der Mitteilung zitiert. „Die Gesamtauslastung liegt bei rund 80 Prozent und wir sind sehr zuversichtlich, diese in den kommenden Monaten noch weiter steigern zu können.“

    Der neue Innovationspark liegt in unmittelbarer Nachbarschaft des Paul Scherrer Instituts (PSI). Dieses ist strategischer Partner und grösster Mieter im Park Innovaare. Der Schwerpunkt des Park Innovaare liegt auf Photonik, Quantentechnologien, Life Sciences, Advanced Manufacturing und Halbleitertechnologien sowie Energie und Nachhaltigkeit.

    „Neue Erkenntnisse, Methoden und Fachkräfte aus der Forschung sollen der Wirtschaft zugänglich gemacht werden. Damit wird die hohe Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz weiter gestärkt“, wird Christian Rüegg, Direktor des PSI, in der Mitteilung zitiert.

    Der Park Innovare ist der sechste Standort von Switzerland Innovation. „Die Schweiz zählt seit Jahren zu den innovativsten Ländern weltweit. Damit aus unserer exzellenten Bildung und Forschung marktfähige Produkte und Dienstleistungen entstehen, müssen unsere Hochschulen bestmöglich mit der Wirtschaft verknüpft werden“, wird Andreas Rickenbacher, Präsident von Switzerland Innovation, zitiert. Park Innovaare sei bestes Beispiel, wie Spitzenforschung optimal mit der Wirtschaft verknüpft werde.

  • Dietikons Fassaden sollen zur Phänomena begrünt werden

    Dietikons Fassaden sollen zur Phänomena begrünt werden

    Mehrere Organisationen, Firmen und die Stadt Dietikon rufen laut einer Medienmitteilung zur Beteiligung an der Phänomena Open Innovation Challenge „Vertikalbegrünung von Fassaden“ auf. Der Innovation Booster Applied Circular Sustainability (IB ACS) und der Cleantech Hub Dietikon Limmattal (CTHD) laden zu der Open Innovation Challenge ein. Neben dem IB ACS, einem breit aufgestellten Konsortium, dessen Fokus auf der Realisierung kreislauffähiger Lösungen liegt, und dem CTHD, einem  Innovationsnetzwerk aus Firmen, Bildungs- und Forschungsinstituten, sind laut der Mitteilung Unternehmen wie die zur Pestalozzi Gruppe gehörende Gabs AG und das Bauunternehmen Josef Wiederkehr AG an der Durchführung der Challenge beteiligt.

    Interdisziplinäre Teams entwickeln laut Medienmitteilung neue Ideen und Konzepte, damit mehr Projekte zur Vertikalbegrünung von Fassaden realisiert werden. Unterstützt werden die Teams von Coaches und von Experten aus den Bereichen Kreislaufwirtschaft, Cleantech und Digitalisierung. Die besten Vorschläge sollen weiterverfolgt und im Rahmen der Phänomena, welche 2025/2026 in Dietikon stattfindet, dem breiten Publikum präsentiert werden. Eine Jury vergibt der Idee mit dem grössten Potenzial einen Förderbeitrag von 24‘000 Franken, damit ein Pilotprojekt umgesetzt werden kann.

    Die Challenge beginnt mit zwei Workshops. Der erste findet am Montag, 3. Juni, von 10 bis 17.30 Uhr im Stadthaus Dietikon statt. Dabei wird die Problemstellung erörtert, ein gemeinsames Verständnis des Problems entwickelt, erste Lösungsansätze erarbeitet und Teams gebildet. Am Montag, 17. Juni, arbeiten die Teams daran, konkrete Ideen zu generieren, Lösungen zu entwickeln und mögliche Projekte zu konzipieren,

    Die Bewerbungs- und Anmeldefrist läuft bis Freitag, 3. Mai 2024. Zu den Details gibt es einen Flyer.

  • Circle am Flughafen Zürich hat vier neue Mieter

    Circle am Flughafen Zürich hat vier neue Mieter

    Vier neue Mieter ergänzen das Angebot auf den Erdgeschossflächen des Business- und Dienstleistungszentrums Circle am Flughafen Zürich. Ab Mitte 2025 setzt die neu gegründete Novu Campus AG auf einer Fläche von fast 4000 Quadratmetern auf ein Coworking-Angebot für aufstrebende nationale und internationale Unternehmen. Es beinhaltet laut einer Medienmitteilung der Flughafen Zürich AG auch topmoderne Infrastruktur für Meeting- und Workshop-Formate.

    Der Flughafen selbst ist kürzlich mit seiner im Herbst vergangenen Jahres neu eingerichteten Abteilung ZRH Innovation Hub im Circle eingezogen. Er wird zum Zwecke der Innovationen für Passagiere und Flughafenpartner auch mit Universitäten und Industriepartnern zusammenarbeiten. Geleitet wird er von Coralie Klaus Boecker, die im Unternehmen zuvor als Head of Marketing & Digital tätig war.

    SAP ist bereits seit 2021 im Circle ansässig. Europas grösster Anbieter von Geschäftssoftware beabsichtigt, dort das schweizweit erste SAP Experience Center zu etablieren. Damit will das Unternehmen seine Innovationskraft für Kundschaft und Partner erlebbar machen.

    Am Circle-Hauptplatz entsteht ab Sommer 2025 ein Fachgeschäft der Luzerner Confiserie Bachmann mit integrierter Backstube und Chocolaterie. In den Sommermonaten gibt es zusätzlich eine Gelateria und Sitzplätze auf der Terrasse.

    „Wir freuen uns sehr über die vier neuen Mieter auf der Gassenebene, die hervorragend zum Circle passen“, wird Circle-Chef Stefan Feldmann zitiert. Insgesamt sind inzwischen 50 Unternehmen mit mehr als 5000 Mitarbeitenden im Circle ansässig. 90 Prozent der Flächen sind vermietet.

  • Neugestaltung des Schlössli Collab Luzern

    Neugestaltung des Schlössli Collab Luzern

    Die Axon Active Holding AG hat am 17. April den Beginn des Aus- und Umbaus ihres Hauptsitzes im Schlössli Schönegg hoch über Luzern begonnen. Nach dem Umbau soll das Schlössli unter dem Namen Schlössli Collab Luzern firmieren, heisst es in einem entsprechenden Beitrag der „Luzerner Zeitung“ zum Spatenstich. Von hier aus wolle die Axon-Gruppe die digitale Transformation vorantreiben, wird Axon-Mitgründer und -Inhaber Stefan Muff dort zitiert. Dafür will Schlössli Collab Luzern Innovatoren ein Zuhause bieten.

    Bei der Veranstaltung zum Spatenstich lobte der Luzerner Bau- und Wirtschaftsdirektor Fabian Peter (FDP) das Bekenntnis der international aktiven Gruppe von Softwareunternehmen zum Standort Luzern. Dem Bericht zufolge wird Axon Active rund 15 Millionen Franken in den Aus- und Umbau des Hauptsitzes investieren. Die Arbeiten sollen bis Herbst 2026 abgeschlossen sein. Die etwa 40 Angestellten der Gruppe im Schlössli sind solange in einem Gebäude des Energieversorgers EWL an der Sternmattstrasse in Luzern untergebracht.

  • Eröffnung des Innovationsparks Innovaare

    Eröffnung des Innovationsparks Innovaare

    Am 25. April 2024 wurde der Innovaare Park, der grösste Innovationshub seiner Art, feierlich eröffnet. Bundesrat Guy Parmelin und weitere bedeutende Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Forschung, darunter der Vizepräsident des Aargauer Regierungsrates Dieter Egli und PSI-Direktor Prof. Dr. Christian Rüegg, nahmen an der Zeremonie teil. Der Park, der bereits zu 80 Prozent vermietet ist, dient als strategischer Knotenpunkt und grösster Mieter des angrenzenden Paul Scherrer Instituts.

    Dr. Christian Brönnimann, der Vorstandsvorsitzende von Park Innovaare, betonte die Bedeutung dieser Einrichtung: «Die offizielle Eröffnung des Park Innovaare ist das Ergebnis einer gemeinschaftlichen Anstrengung vieler Beteiligter, einschliesslich Aktionäre, des Kantons, der Bundesregierung, Investoren und des PSI. Diese Zusammenarbeit hat einen zukunftsweisenden Treffpunkt für Industrie und Spitzenforschung geschaffen.»

    Der Park Innovaare bietet dank seiner direkten Nachbarschaft zum PSI und der Nutzung dessen Forschungsinfrastruktur ideale Voraussetzungen für den Technologietransfer von der Wissenschaft in die Industrie. Er konzentriert sich auf Schlüsseltechnologien in den Bereichen Photonik und Quantentechnologien, Life Sciences, fortgeschrittene Fertigungstechnologien sowie Energie und Nachhaltigkeit.

    Andreas Rickenbacher, Präsident der Schweiz Innovation, erklärt die übergeordnete Vision: «Die Schweiz ist weltweit für ihre Innovationskraft bekannt. Park Innovaare spielt eine zentrale Rolle dabei, unsere akademischen Einrichtungen optimal mit der Wirtschaft zu vernetzen und so die Forschungsergebnisse in marktfähige Produkte und Dienstleistungen zu überführen.»

    Park Innovaare hat bereits eine hohe Akzeptanz gefunden: «Wir haben bis jetzt 21 Unternehmen angezogen, darunter 15 Spin-offs von PSI, ETH oder FHNW, zwei Technologietransferzentren und mehrere grosse internationale Firmen», so Robert Rudolph, CEO von Park Innovaare. Mit einer aktuellen Auslastung von etwa 80 Prozent zeigt sich der Park bereits kurz nach der Eröffnung von seiner besten Seite und blickt optimistisch in die Zukunft.