Schlagwort: Innovation

  • ETH und Klimastiftung kooperieren bei Innovationen am Bau

    ETH und Klimastiftung kooperieren bei Innovationen am Bau

    Die Dozentur Bautechnologie und Konstruktion (BUK ETHZ) an der ETH und die Klimastiftung Schweiz arbeiten künftig hinsichtlich klimafreundlicher Baustoffe und Methoden zusammen. Laut einer gemeinsamen Medienmitteilung umfasst die Kooperation die Beurteilung der bei der Klimastiftung eingehenden Förderanträge sowie die Bekanntmachung der Fördermöglichkeiten und der geförderten Innovationen.

    Neue klimafreundliche Materialien und Baumethoden seien notwendig für die Klimaadaption des Immobiliensektors. Um sie marktfähig und bekannt zu machen, müssten innovative Lösungen an Pilotprojekten getestet und demonstriert werden. Die BUK ETHZ werde die Praktikabilität von Innovationen ergänzend zur Klimastiftung Schweiz abschätzen und damit das Restrisiko vermindern helfen. Finanzielle Schwachpunkte könne die Klimastiftung ausgleichen.

    «Erstanwendungen im Baubereich sind immer eine schwierige und risikoreiche Phase für neue Produkte und Methoden», werden die beiden Dozenten Daniel Studer und Daniel Mettler von der BUK ETHZ zitiert. «Mit dieser Kooperation können wir da einen wichtigen Beitrag zur Transformation der Baubranche liefern. Das zeigen Spin-offs wie FenX oder Oxara aus dem Umfeld der ETH, die von der Klimastiftung gefördert wurden.»

    FenX verwandelt mineralische Abfälle in leistungsstarke und nachhaltige Dämmstoffe für die Bauindustrie. Oxara entwickelt zementfreie Zusatzmittel und Bindemitteltechnologie, die das Upcycling von Bauschutt und Aushubmaterialien in einer Vielzahl von Beton- und Blockanwendungen ermöglicht.

  • Home of Innovation eröffnet Coworking-Bereich in Effretikon

    Home of Innovation eröffnet Coworking-Bereich in Effretikon

    Die Startup & Innovation Space AG betreibt in Winterthur zwei Coworking-Bereiche unter dem Namen Home of Innovation. Ein weiterer Standort wurde nun in Effretikon eröffnet. Wie es in einer Medienmitteilung der Standort-, Tourismus- und Wirtschaftsförderung House of Winterthur heisst, liegen die Räume im ehemaligen Gebäude der ewp AG direkt am Bahnhof in der Rikonerstrasse 4.

    Auf Initiative der Wirtschaftsförderung und finanziell unterstützt von der Stadt Winterthur seien „top-ausgestattete Sitzungszimmer, moderne Coworking-Plätze und individuell gestaltbare Büros“ entstanden. Ergänzt um Beratungen zum Aufbau und zur Entwicklung von Unternehmen, regelmässigen Veranstaltungen und einer lebendigen Gemeinschaft werde ein „wirtschaftliches Ökosystem“ geschaffen.

    Insbesondere Start-ups und Kleinunternehmen könnten viele Möglichkeiten für flexible Arbeitsformen finden und sich vernetzen. Das Projekt könne als „Drehscheibe für Coworking, Innovation, nachhaltiges Unternehmertum und digitale Transformation“ wirken, wird Marco Nuzzi, Stadtpräsident Illnau Effretikon, zitiert.

  • Obwaldner Kantonalbank weiht Ideenschmiede QUBO 17 ein

    Obwaldner Kantonalbank weiht Ideenschmiede QUBO 17 ein

    Die Obwaldner Kantonalbank (OKB) hat ihren Neubau QUBO 17 am 23. Oktober im Beisein von Regierungsrätin Cornelia Kaufmann-Hurschler, Regierungsrat Daniel Wyler und Gemeindepräsident Jürg Berlinger eingeweiht. Das sechsstöckige Gebäude soll der Obwaldner Start-up-Szene ein neues Zuhause bieten und gleichzeitig einen kreativen Denkraum für die Bank selber schaffen.

    Im obersten Stockwerk des Gebäudes befindet sich auf 160 Quadratmetern das neue Innovationslabor der OKB, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Dort will die Bank gemeinsam mit ihrer Kundschaft neue Finanz- und Dienstleistungsprodukte entwickeln. Die restlichen Stockwerke stellt sie dem Verein Startup Pilatus zur Verfügung, der auf die Ansiedlung von Jungfirmen im Kanton Obwalden spezialisiert ist. Er wird die Räumlichkeiten zum grössten Teil an Start-ups vermieten. In den ersten drei Jahren sollen sie dafür nur einen „kleinen Beitrag” zahlen. Die OKB ist Mitinitiantin und Trägerin von Startup Pilatus.

    „Mit QUBO 17 schaffen wir eine inspirierende Arbeitsumgebung. Eine Umgebung, die Innovationen, eine branchenübergreifende Zusammenarbeit und den Austausch zwischen etablierten Unternehmen, Start-ups sowie Co-Workerinnen und Co-Workern ermöglicht”, so Margrit Koch, CEO der OKB, an der Eröffnungsfeier.

    Das Nachbarsgebäude von QUBO 17, das den Namen QUBO 15 tragen wird, soll im Frühling 2024 von der Eberli AG, der Orfida Treuhand + Revisions AG und der werkunion ag bezogen werden.

  • Österreichische Hasslacher Gruppe setzt auf urb-x

    Österreichische Hasslacher Gruppe setzt auf urb-x

    Die international aktive Hasslacher Gruppe aus Sachsenburg in Kärnten beteiligt sich an urb-x. Das Baselbieter Jungunternehmen entwickelt innovative Velowege, die aus Holz-Leichtbauelementen zusammengesetzt werden. „urb-x bietet mit seinen Rad-Highways eine echte Revolution im städtischen Radverkehr“, wird Christoph Kulterer, CEO und Eigentümer der Hasslacher Gruppe, in einer entsprechenden Mitteilung der österreichischen Holzbaufirma zitiert. „Der nachwachsende Rohstoff Holz ist noch dazu ein zentrales Element in der Mission unserer beiden Unternehmen, mittels dem wir innovative Produkte und Lösungen für die Herausforderungen moderner Städte schaffen.“

    Die Radwege von urb-x werden aus vorgefertigten hölzernen Hohlkastenelementen auf Stahlstützen montiert. Die antirutschbeschichtete Fahrbahn kann auch von Krankenwagen und Strassenreinigungsmaschinen befahren werden. Zudem sind die Wege mit Heizelementen, Sensoren und Steuercomputern ausgestattet. Die für deren Betrieb notwendige Energie wird von Solarpaneelen an den Seitenbegrenzungen geliefert.

    „Wir haben grosse Freude daran, mit der Hasslacher Gruppe einen Partner mit führender Produktionskompetenz und einer klaren strategischen Vision zu gewinnen“, wird Klaus Kirchmayr, CEO von urb-x, in der Mitteilung zitiert. „Unser Fokus liegt nun darauf, unser Produkt in ganz Europa für die ersten Projekte bekannt zu machen.“

  • Zuger Kantonalbank fördert Zentralschweizer Jungunternehmen

    Zuger Kantonalbank fördert Zentralschweizer Jungunternehmen

    Die Zuger Kantonalbank will Zentralschweizer Jungunternehmen mit nachhaltigen Produktinnovationen fördern. Dazu beteiligt sie sich am Aufbau von buildify.earth, informiert die Kantonalbank in einer Mitteilung. Die neugegründete Aktiengesellschaft plant, in Jungunternehmen im Switzerland Innovation Park Central zu investieren.

    Der in der Suurstoffi in Rotkreuz gelegene Innovationspark ist auf nachhaltige Produktinnovationen im Gebäude- und Energiesektor sowie bei Mobilität ausgerichtet. Die Investitionen von buildify.earth sollen insbesondere entsprechende Jungunternehmen in frühen Stadien, sogenannte Early-Stage-Start-ups, in den Innovationspark ziehen und in der Region halten. Die Zuger Kantonalbank bringt anfänglich ein Drittel des Aktienkapitals von buildify.earth auf. Im Verwaltungsrat wird sie von Martin Neuhaus, Leiter der Firmenkundenberatung, vertreten.

    „Die Zuger Kantonalbank ist in der Region die Bank der Unternehmerinnen und Unternehmer“, wird Hanspeter Rhyner, CEO der Zuger Kantonalbank, in der Mitteilung zitiert. „Mit dem Engagement bei der buildify.earth AG setzen wir uns für bestmögliche Rahmenbedingungen ein, damit sich Start-ups vor Ort erfolgreich entwickeln können und nachhaltige Produktinnovationen von Zug aus in die Welt hinaustragen.“

  • InCube Challenge kommt zur FHNW in den Aargau

    InCube Challenge kommt zur FHNW in den Aargau

    Die InCube Challenge 2023 kommt auch in den Aargau: Vom 9. bis 13. Oktober wird eine 25 Quadratmeter grosse gläserne Box auf dem Campus Brugg-Windisch der FHNW stehen. Darin wird eine Gruppe von Studierenden in 100 Stunden essen, schlafen und an einer innovativen Lösung für eine reale Herausforderung arbeiten, die von ABB, Microsoft und der Standortförderung des Kantons Aargau gestellt wird.

    Wie es in einer Mitteilung der FHNW heisst, werde den Teilnehmenden die genaue Problemstellung am ersten Tag des Wettbewerbs bekanntgegeben. Bis dahin bleibe sie geheim. Der Würfel könne jederzeit besucht werden und auch die Studierenden würden sich mit der Umgebung austauschen, etwa durch das Einholen von Rückmeldungen zu ihren Ideen. Laut einer Mitteilung der Standortförderung Aargau wird es im Würfel auf dem FHNW-Campus um die Entwicklung von ressourcenschonenden Innovationen, Produkten und Dienstleistungen gehen. Der InCube helfe dabei, Innovation sichtbar zu machen.

    InCube ist ein internationaler Innovationswettbewerb des ETH Entrepreneur Club. Die zweiwöchige Challenge beginnt in diesem Jahr am 2. Oktober. In der PrepCube-Phase treffen sich die Teilnehmenden zum ersten Mal online. Während OutCube kommen sie in die Schweiz an einen Rückzugsort, um dort zu trainieren und sich mit den anderen zu verbinden. Während InCube leben sie im Team fünf Tage lang in einem gläsernen Würfel. In diesem Jahr werden vier in der Schweiz stehen, einer wird in China aufgestellt.

  • Frischknecht Holzbau-Team AG siegt beim Innovationspreis Zürcher Unterland 2023

    Frischknecht Holzbau-Team AG siegt beim Innovationspreis Zürcher Unterland 2023

    Der diesjährige Innovationspreis Zürcher Unterland ist an die Frischknecht Holzbau-Team AG gegangen. Das Unternehmen aus Kloten habe „mit der Einführung einer Viertagewoche zur Bekämpfung des Fachkräftemangels viel Mut bewiesen und für die Baubranche neue und wertvolle Erfahrungen gesammelt“, schreibt der Verein Standort Zürcher Unterland in einer Mitteilung. Er richtet den Wettbewerb zur Würdigung von Innovationen aus dem Unterland jährlich seit 2021 aus. 

    Die Comtag AG aus Wil ZH schaffte es mit ihrem neuartigen Reinigungsverfahren für Kaffeemühlen auf den zweiten Platz. Den dritten Platz belegte die Green Datacenter AG aus Lupfig AG. Sie wurde für ihren Metro-Campus Dielsdorf  ausgezeichnet. Die Abwärme des Unterländer Datenzentrums kann von Haushalten und Unternehmen in der Umgebung genutzt werden. 

    Die Preisgelder in Höhe von 5000 Franken für das erst- und jeweils 2500 Franken für das zweit- und drittplatzierte Unternehmen wurden von den Sponsoren Zürcher Kantonalbank und Vetropack gestiftet. Die Preisverleihung fand am 14. September  im Rahmen des Innovationsanlasses bei Vivi Kola in den Räumlichkeiten der ehemaligen Mineralquellen in Eglisau statt. Hier wurde den rund 50 Teilnehmenden zudem ein Programm aus Referaten und Seminaren sowie eine Besichtigung der Werksanlagen von Vivi Kola geboten.

    Der diesjährige Innovationspreis Zürcher Unterland ist an die Frischknecht Holzbau-Team AG gegangen. Das Unternehmen aus Kloten habe „mit der Einführung einer Viertagewoche zur Bekämpfung des Fachkräftemangels viel Mut bewiesen und für die Baubranche neue und wertvolle Erfahrungen gesammelt“, schreibt der Verein Standort Zürcher Unterland in einer Mitteilung. Er richtet den Wettbewerb zur Würdigung von Innovationen aus dem Unterland jährlich seit 2021 aus. 

    Die Comtag AG aus Wil ZH schaffte es mit ihrem neuartigen Reinigungsverfahren für Kaffeemühlen auf den zweiten Platz. Den dritten Platz belegte die Green Datacenter AG aus Lupfig AG. Sie wurde für ihren Metro-Campus Dielsdorf  ausgezeichnet. Die Abwärme des Unterländer Datenzentrums kann von Haushalten und Unternehmen in der Umgebung genutzt werden. 

    Die Preisgelder in Höhe von 5000 Franken für das erst- und jeweils 2500 Franken für das zweit- und drittplatzierte Unternehmen wurden von den Sponsoren Zürcher Kantonalbank und Vetropack gestiftet. Die Preisverleihung fand am 14. September  im Rahmen des Innovationsanlasses bei Vivi Kola in den Räumlichkeiten der ehemaligen Mineralquellen in Eglisau statt. Hier wurde den rund 50 Teilnehmenden zudem ein Programm aus Referaten und Seminaren sowie eine Besichtigung der Werksanlagen von Vivi Kola geboten. 

  • Park Innovaare startet neues Kompetenzzentrum

    Park Innovaare startet neues Kompetenzzentrum

    Der Switzerland Innovation Park Innovaare in Villigen richtet ein neues Kompetenzzentrum für High-Tech-Ausrüstungen ein. Dafür arbeitet er mit seinen beiden Mitgliedern Paul Scherrer Institut und VDL Enabling Technologies Group zusammen.

    Diese Initiative bildet laut einer Medienmitteilung einen neuartigen Industrie- und F&E-Cluster im Innovation Park Innovaare. Er nutzt die sektorübergreifenden Synergien zwischen der Deep-Tech-Grundlagenforschung des PSI und den Engineering-Fähigkeiten von VDL ETG und soll den Park-Mitgliedern und dem gesamten Ökosystem Grundlagentechnologien im industriellen Massstab bereitstellen. Der anfängliche Schwerpunkt liegt auf Anwendungen in der Halbleitermesstechnik, Inspektion und Analytik sowie der optischen Kommunikation, heisst es weiter.

    „VDL ETG als Mitglied im Park Innovaare zu haben, ist ein grossartiger Startschuss, um unser wachsendes Ökosystem zu nähren“, wird Park Innovaare-CEO Robert Rudolph zitiert. Ton Pejnenburg, CTO bei VDL ETG, sagt: „Park Innovaare ist als Top-Deep-Tech-Innovationszentrum für uns von entscheidender Bedeutung, um unsere Ziele bei der Entwicklung der nächsten Generation von Hightech-Modulen für die Halbleiterfertigung sowie für Analyseinstrumente und Satellitentechnik zu erreichen.“ Der Park biete Zugang zur Schnittstelle zwischen der Grundlagenforschung am PSI und ihrer Anwendung durch die verschiedenen Industriepartner.

    Der Park Innovaare ist einer von fünf Standorten von Switzerland Innovation und fokussiert auf die Innovationsschwerpunkte Beschleunigertechnologien, Advanced Materials & Processes, Mensch und Gesundheit sowie Energie.

  • Schlieren geht beim Solarausbau weiter voran

    Schlieren geht beim Solarausbau weiter voran

    Die Stadt Schlieren macht ihrer Medienmitteilung zufolge einen weiteren Schritt in Richtung nachhaltiger Energieversorgung und Mobilität: Sie nimmt bis Ende August sechs neue Ladestationen für elektrische Fahrzeuge sowie am IJZ Innovations- und Jungunternehmerzentrum an der Rütistrasse die grösste städtische Photovoltaikanlage in Betrieb.

    Jedes ihrer 1278 Module der neuesten Generation erbringt eine Leistung von 425 Watt Peak. Der erzeugte Solarstrom werde nicht nur ins Netz eingespeist, sondern auch für den Eigenverbrauch genutzt: „Das Projekt beim IJZ unterstreicht exemplarisch den Fortschritt in der Energiewende, auf den wir in diesem und vielen weiteren Projekten äusserst viel Wert legen“, wird Dr. Martin Nicklas zitiert, der das Energiecontracting der Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) leitet. Denn mit dem dort produzierten Solarstrom werden das IJZ und die darin ansässigen gewerblichen Betriebe sowie die umliegenden Wohnungen versorgt. „Damit wird der PV-Strom am selben Ort produziert und genutzt – mehr Lokalität geht nicht.“

    Gerade angesichts der im Kanton bisher verfehlten Solarziele wolle Schlieren ein positives Zeichen setzen. Die Stadt forciere den Solarausbau auf den eigenen städtischen Liegenschaften, insbesondere auf Flachdächern, so Albert Schweizer, Bereichsleiter Liegenschaften und Standortförderung bei der Stadt Schlieren. „Unsere eigenen städtischen Instanzen sowie der Denkmalschutz und unsere Netzanbieterin EKZ unterstützen uns im Vorantreiben der Solarenergie massgeblich.“

  • Wohnlabor der OST hilft beim Älterwerden in eigenen vier Wänden

    Wohnlabor der OST hilft beim Älterwerden in eigenen vier Wänden

    Das Wohnlabor SimDeC (Akronym für Simulation im Bereich Dementia Care) der OST – Ostschweizer Fachhochschule will den Wunsch vieler Schweizerinnen und Schweizer erfüllen: möglichst lang selbstbestimmt daheim wohnen bleiben. Wie lang das ist, entscheide sich schleichend im Alltag, so Josef Huber in einem Blog-Beitrag und einer aktuellen Medienmitteilung der OST. Er ist Leiter des SimDeC und Dozent im CAS Lebensweltorientierte Demenzpflege an der OST. „Flaschen gehen zu schwer auf, die Pfeffermühle bereitet Schmerzen beim Berühren oder Produkte und Lebensmittel sind herausfordernd verpackt.“ Dabei gebe es eine „unfassbare Vielfalt und Vielzahl technischer Lösungen“. Doch werde das Wissen über Technik mit Betroffenen in der Gesellschaft eher nicht geteilt. Zudem fehle ihnen und den Angehörigen oft die Kraft für eigene Recherchen.

    Als Innovationszentrum zum Mitmachen und Anfassen schafft das Wohnlabor genau hierbei Abhilfe, für Privatpersonen ebenso wie für Gemeinden, Städte und Spitäler. „Wenn ein Problem an uns herangetragen wird, machen wir eine aktuelle Marktübersicht und entwickeln gemeinsam eine fachlich und ethisch reflektierte, kriterienorientiert begründete Entscheidung.“ Wie Huber betont, sei es wichtig, massgeschneiderte Lösungen für einzelne Fälle zu finden. „Als Forscherinnen und Forscher lernen wir wiederum aus den Rückfragen.“

    Um Menschen mit Demenz, ihr Lebensumfeld und ihre Betreuungsteams geht es auch im CAS Lebensweltorientierte Demenzpflege der OST. Der neunmonatige Kurs vermittelt die Kompetenz, die Situation von Personen mit Demenz professionell einzuschätzen und geeignete Interventionen anzubieten. Nächster Start ist am 23. Oktober.

  • Von Menschen, Technologien und Organisationen

    Von Menschen, Technologien und Organisationen

    Der richtige Einsatz von Innovationen macht den Unterschied zwischen erfolgreichen und weniger erfolgreichen Unternehmen aus. Zahlreiche Praxisbeispiele zeigen, dass die Effekte innovativer Arbeitsgeräte schnell verpuffen, wenn nicht auch in die Anwendenden und in Betriebsabläufe investiert wird.

    Ein gesamtheitlicher Ansatz in der Unternehmensentwicklung ist das MTO-​Konzept, das auf die Wechselwirkung der drei Aspekte Mensch, Technik und Organisation fokussiert. Das Modell basiert auf der Einsicht, dass Unternehmen kontinuierlich neue Wege finden müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Innovative Technologien erweisen sich aber als nutzlos, wenn sie von den Menschen nicht getragen respektive nicht in die Abläufe innerhalb der Gesamtorganisation eingebettet sind.

    Der Zusammenhang zwischen Menschen, Technologie und Prozessen besteht darin, dass Menschen Technologie nutzen, um Prozesse durchzuführen und ihre Ziele zu erreichen. Technologie kann die Effizienz und Produktivität von Prozessen verbessern, während Menschen ihre Kenntnisse und Fähigkeiten einbringen, um die Technologie optimal zu nutzen und die Prozesse zu steuern.

    Das MTO-​Modell strebt danach, die Arbeitssysteme so zu gestalten, dass sie sowohl die individuellen Bedürfnisse und Fähigkeiten der Mitarbeitenden als auch die Anforderungen der Organisation erfüllen. Eine optimale Abstimmung führt zu besseren Arbeitsergebnissen, da jede Interaktion zwischen Mensch, Technik und Organisation einen erheblichen Einfluss auf die Effizienz, Leistung und Zufriedenheit der Mitarbeitenden hat.

    Die Kombination einer ganzheitlichen Unternehmensentwicklung mit einer starken Innovationsorientierung ist die Voraussetzung für langfristigen Erfolg. Unternehmen, die Menschen, Technologien und Organisation in ihre strategische Ausrichtung integrieren, sind besser positioniert, um den Herausforderungen der sich ständig wandelnden Geschäftswelt zu begegnen und nachhaltiges Wachstum zu erreichen.

  • Energie 360° steigt bei Solarmotion ein

    Energie 360° steigt bei Solarmotion ein

    Energie 360° steigt mit einer Minderheitenbeteiligung bei Solarmotion ein. Die Mehrheit des Ostschweizer Solarunternehmens verbleibe bei Gründer Stefan Merz, informiert Energie 360° in einer Mitteilung. Über den Kaufpreis der Beteiligung werden dort keine Angaben gemacht.

    Mit dem Einstieg bei Solarmotion will Energie 360° in den Ausbau von Photovoltaik investieren. „Die Beteiligung an Solarmotion leistet einen Beitrag zur konsequenten Umsetzung unseres Leitsterns: Energie 360° will bis 2040 ausschliesslich erneuerbare Energie liefern“, wird Ruth Happersberger, Bereichsleiterin Strategie und Beteiligungen bei Energie 360°, in der Mitteilung zitiert. Gemeinsam wollen die beiden Unternehmen Energie- und Mobilitätslösungen weiterentwickeln. Als Beispiele werden in der Mitteilung Contracting-Modelle oder Kombinationen von Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge mit Photovoltaik genannt.

    Im Zusammenspiel mit weiteren Beteiligungen sowie innovativen Unternehmen aus dem Start-up-Fonds von Energie 360° sind zudem Projekte im Bereich Energiemanagementsysteme geplant. „Ich bin glücklich, dass ich mit Energie 360° die ideale Partnerin gefunden habe“, erklärt Merz in der Mitteilung. „Sie zeichnet sich nebst grossem Netzwerk und Fachexpertise auch durch denselben starken Innovationsgeist aus – wir ergänzen uns auf ideale Weise.“

  • Besucher-Rekord am 9. Immobilien-Summit

    Besucher-Rekord am 9. Immobilien-Summit

    Am Dienstag, 4. Juli 2023, fand der 9. Immobilien-Summit in The Hall in Dübendorf statt, organisiert von der FRZ Flughafenregion Zürich – Wirtschaftsnetzwerk & Standortentwicklung. Unter dem Motto „Mobil. Nachhaltig. Kollaborativ.“ trafen sich Experten und Interessierte aus dem Bau- und Immobiliensektor, um die Zukunft der Branche zu diskutieren und sich über aktuelle Trends und Herausforderungen auszutauschen. Mit 640 registrierten Gästen verzeichnete der 9. Immobilien-Summit eine Rekordbeteiligung.

    Die Veranstaltung begann mit „meet & match“-Gesprächen und einem Grill-Lunch, die ideale Gelegenheiten boten, Kontakte zu knüpfen und Netzwerke zu pflegen: Es fanden 434 1:1-Gespräche statt. Die Eröffnung des Immobilien-Summits erfolgte um 13:30 Uhr mit einem musikalischen Warm-Up mit Carole Brunner (Sängerin der Band Ginger and the Alchemist).

    André Ingold, Präsident der FRZ Flughafenregion Zürich und Stadtpräsident von Dübendorf, gab einen Überblick über aktuelle Themen und die grössten Bauprojekte der Region. Im Interview mit der neuen FRZ-Geschäftsführerin Rahel Kindermann Leuthard wurden die künftigen Schwerpunktthemen der FRZ Flughafenregion Zürich erörtert.

    Sylwina Spiess (Ringier AG) moderierte den FRZ-Flagship-Event. Die Gäste kamen in den Genuss von spannenden Präsentationen von Experten aus verschiedenen Bereichen, wie Immobilienmarktanalyse, Bauprojekte, grüne Stadtentwicklung und Digitalisierung.

    Die Zukunft des Immobilienmarktes
    Ursina Kubli, Leiterin Immobilien Analytics bei der Zürcher Kantonalbank, eröffnete die Fachreferate mit einem Einblick in die aktuellen Nachfrage- und Angebotstrends auf dem Immobilienmarkt. Folgende drei Themen würden den Immobilienmarkt formen: Digitalisierung, Demografie und Dekarbonisierung. Bürogebäude mit hoher Erreichbarkeit – wie in der Flughafenregion – seien vergleichsweise gut ausgelastet. Insgesamt sei bislang die grosse Konsolidierung auf dem Büromarkt des Kantons Zürich ausgeblieben.

    In der Flughafenregion steigen die Altbau-Büroflächen stärker als jene im mittleren Alter von 10 bis 30 Jahren. Doch auch Neubauten bleiben vermehrt leer. Ein weiterer Trend: Wohnraum wird immer knapper – auch in der Flughafenregion. Umnutzungen von Büros zu Wohnraum werden deshalb vermehrt geprüft.

    Massnahmen gegen den Klimawandel sind gemäss Kubli aktueller denn je. Selbst wenn die Künstliche Intelligenz (KI) nach den drei treibenden Faktoren für Büroimmobilien in den nächsten 75 Jahren gefragt werde, sei Nachhaltigkeit eines der drei Top-Themen – neben dem technologischen Fortschritt und neuen Arbeitsumgebungen. Der langfristig steigende Bedarf an Büroflächen resultiere aus einer wachsenden globalen Wirtschaft. Kubli: „Unternehmen bevorzugen die Nähe zum Flughafen Zürich für internationale Geschäftsreisen und den Zugang zu globalen Märkten.“

    Neue Formen der Zusammenarbeit im Bausektor
    Marco Faiss, Co-Gründer von em2, beleuchtete neue Formen der Zusammenarbeit im Bausektor. Innovative Strategien und Praktiken verbessern die Effizienz und Effektivität von Bauprojekten. Dabei wird besonderer Wert auf Teamarbeit, Kommunikation und das Ausschöpfen des Potenzials aller Beteiligten gelegt. Inspirierende Organisationen und Personen denken, kommunizieren und handeln auf die gleiche Weise – sie agieren von „innen nach außen“. Dies impliziert die Betonung des „Warum“ vor dem „Wie“ und dem „Was“. Er verweist auf  das Konzept Golden Circle von Simon Sinek.

    Durch die Interaktion von Menschen, Werten und Anliegen entstehen gemäss Faiss unvorhersehbare neue, emergente Phänomene. Etablierte Denkmuster werden dabei abgelöst. Marco Faiss verweist auf Methodisches Phasendenken, ein Prozess zur Partnergewinnung, Rollenentwicklung, ein Vergütungsmodell (Open Book), und Kommunikation auf Augenhöhe dienen als Instrumente zur Strukturierung des Prozesses. Sein Rat: „Führen Sie ein Bauprojekts wie ein Unternehmen.“

    Die Methode umfasst die Ermittlung spezifischer Anforderungen, die Gewinnung der besten Partner für diese Anforderungen, uneingeschränkte Investitionen in diese Partner ohne einseitige Absicherung, Kommunikation auf Augenhöhe, Investition in die Organisation, und die Ausrichtung nach dem Grundsatz, dass diejenigen, die etwas am besten können, es auch tun sollten. Jeder definiert sein Leistungsverzeichnis eigenverantwortlich, jede geleistete Stunde wird bezahlt und Erfolge werden gemeinsam gefeiert.

    Der Hebel der Quartiers-Mobilität
    Danach sprachen Bernd Hofer, CEO von Freo Switzerland AG, und Sophie Stigliano, Director bei Urban Standards GmbH, über „Green Only Development und der Hebel der Quartiers-Mobilität“. FREO konzentriert sich auf nachhaltiges Bauen und Betreiben von Gebäuden mit dem Fokus auf die Bedürfnisse zukünftiger Generationen und der Achtung der planetaren Belastungsgrenzen. Ihr Konzept „Green Only Development“ reduziert Energiebedarf und Treibhausgasemissionen erheblich und optimiert die Kosten, indem es sich auf Klimaarchitektur und effiziente, maßgeschneiderte Lösungen konzentriert. Es integriert auch ein fortschrittliches Mobilitätsmanagement, das den Verkehrsfluss optimiert und nachhaltige Transportoptionen fördert, und nutzt eine digitale Plattform zur Steuerung dieser Dienste.

    Die Nutzer frühzeitig involvieren
    Nach einer ausgedehnten Kaffeepause setzte Hannes Pichler, Direktor Immobilien der ETH Zürich, die Vortragsreihe fort und sprach über integrierte Projektabwicklung im Kontext von Kreislaufwirtschaft und Digitalisierung. Er stellte die Abteilung Immobilien der ETH Zürich vor, die ein Immobilienportfolio im Wert von rund 5 Milliarden Schweizer Franken betreut, darunter etwa 200 Gebäude mit einer Hauptnutzfläche von ca. 540’000 m². Zwischen 2022 und 2029 entsteht ein neues Physikgebäude auf dem Campus Hönggerberg.

    Pichler sprach über die Vorteile integraler Projektabwicklungsmodelle und die Herausforderungen, die durch Informationsasymmetrien und unterschiedlichen Zielen zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer entstehen können, auch bekannt als das Principal-Agent-Problem. Er präsentierte Lösungsansätze, um diese Probleme zu minimieren, darunter die frühzeitige Einbeziehung von Nutzern und die Definition eines funktionalen Pflichtenhefts.

    Er betonte auch, wie wichtig eine frühzeitige, integrale Herangehensweise ist, um die Herausforderungen zu bewältigen, die die Megatrends Kreislaufwirtschaft und Digitalisierung mit sich bringen. Pichler zeigte verschiedene Beispiele erfolgreicher Projekte auf und betonte die Notwendigkeit einer integrierten Planung über alle Lebenszyklen eines Projekts hinweg und die Bedeutung der Digitalisierung zur Verbesserung der Transparenz und Fehleranalyse.

    Reset-Strategien im Jahrzehnt des radikalen Wandels
    Das letzte Referat des Tages kam von Jens-Uwe Meyer, MBA Meyer, einem Buchautor und Digitalunternehmer. Er sprach über „Reset! Strategien für das Jahrzehnt des radikalen Wandels“. Wir würden heute mehr denn je in einer  „VUCA-Welt“ leben. VUCA steht für „Volatility, Uncertainty, Complexity, Ambiguity“ (Volatilität, Unsicherheit, Komplexität, Mehrdeutigkeit). Neue Instrumente der Künstlichen Intelligenz fördern diese Ambiguität. Meyer beleuchtet sowohl positive als auch negative Aspekte  – von ihrer Rolle in der Bildung und Wirtschaft bis hin zu ihren potenziellen Gefahren und Auswirkungen auf Arbeitsplätze. Er gibt einen Überblick über die Entwicklung von KI-Technologie und -Anwendungen von 2011 (mit IBMs Watson) bis 2023 (mit ChatGPT4).

    Zu den drängendsten Themen gehöre der Klimawandel und Nachhaltigkeit per se. Aufgrund der demografischen Situation verschärfe sich der Kampf um die besten Talente. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, sei Innovationsmanagement entscheidend. Er verweist auf Innovations-Barrieren, darunter fehlende Prozesse, Mangel an Strategien, Offenheit und  Begeisterung sowie Mangel an Mut und Kreativität. Meyer appelliert an die „Unzufriedenheit“ – als Ansporn für kontinuierliche Verbesserung und Innovation.

    Der Informationsteil des Summits endete mit einer weiteren Performance von Carole Brunner und bot danach Raum für weiteren Austausch beim abschliessenden Apéro Riche.

  • Bündner Architekt beeindruckt in Los Angeles

    Bündner Architekt beeindruckt in Los Angeles

    Der aus Chur stammende Architekt Roger Kurath zählt einem Bericht von LA Weekly zufolge zu den zehn innovativsten Unternehmern in Los Angeles, die in ihren jeweiligen Branchen Grenzen überschreiten. Mit innovativen und nachhaltigen Designmethoden beeinflusst Kurath die Architektur der Westküstenmetropole, heisst es in dem Beitrag.

    Die Arbeiten des 2000 gegründete Architekturbüros Design21 sind sowohl in der Schweiz als auch in den Vereinigten Staaten und in Schanghai vertreten. Durchdachtes Design verbunden mit Spitzentechnologie führten dazu, dass die Bauwerke des Büros mit vielen Auszeichnungen bedacht wurden. So erhielt Design21 bei den prestigeträchtigen PCBC Gold Nugget Awards den Award of Merits für ein 8000 Quadratfuss (rund 750 Quadratmeter) grosses Custom House.

    Wie der Beitrag betont, zeigt Roger Kurath neben einem aussergwöhnlichen Talent ein Liebe zum Handwerk, mit der er „nachhaltige Traumhäuser für seine anspruchsvolle Kunden“ schaffen will. Es sollen dabei architektonische Meisterleistungen geschaffen werden, die auch das Klima seiner Heimat in verschiedene Ecken der Welt tragen.

  • The Valley Kemptthal: Industrie trifft Moderne

    The Valley Kemptthal: Industrie trifft Moderne

    Am Anfang von The Valley steht eines der bekanntesten «Start-ups» der Schweiz: 1872 gründete Julius Maggi auf dem damals noch wenig bebauten Areal im Kemptthal das Unternehmen J. Maggi & Cie und baute das Areal in den Jahren danach schrittweise aus. 1886 entwickelte er die Maggi-Würze – die weltbekannt wurde.

    Seither ist viel passiert. 1947 fusionierte Maggi mit Nestlé. 2002 übernahm Givaudan von Nestlé das Aromageschäft mit den dazugehörigen Liegenschaften im Kemptthal. 2003 wurde die Maggi-Produktion grösstenteils nach Deutschland verlagert. 2017 verkaufte Givaudan zwei Drittel des Areals an den Immobilienentwickler Mettler2Invest.

    Seit Anfang 2018 entwickeln die Metler2-Invest und die Motorworld Group das Areal mit dem gemeinsamen Unternehmen MA Kemptthal Besitz AG, basierend auf einem Masterplan des Architekturbüros Ernst Niklaus Fausch Partner.

    Seit 2019 hat das Areal einen neuen Namen: The Valley. Es umfasst heute Büro-, Gewerbe- und Produktionsflächen. Aktuell arbeiten hier 1100 Menschen in über 130 Unternehmen. Das Areal ist geprägt von einem modernen Dorfcharakter. Es gibt hier unter anderem eine Post, eine Bäckerei, zahlreiche Restaurants, Bars, Läden, Gesundheitspraxen, Kunstateliers, ein Carsharing-Unternehmen für Geschäftsfahrzeuge und ein Fitnesscenter.

    Auch heute noch spielen Lebensmittel auf dem Areal eine wichtige Rolle – im Valley soll sich ein hochwertiges Foodcluster entwickeln. Viele der ansässigen Unternehmen produzieren oder entwickeln Lebensmittel: So zum Beispiel der bekannte Hersteller von pflanzlichen Fleischersatzprodukten Planted, eine Auftragskäserei, eine Schoggi-Manufaktur, ein Bouillon-Hersteller und eine Kaffeebrauerei. Auch Givaudan mit ihrem hochspeziallisierten Forschungszentrum und Nestlé mit Detailhandel-shop sind noch auf dem Gebiet vertreten. Bis 2025 entstehen in einem ersten Neubau Laborplätze zur Foodentwicklung und mit The Cultured Hub (Migros, Bühler, Givaudan) ein hochspezialisiertes Forschungszentrum zur Herstellung von Fleisch aus tierischen Zellen.

    The Valley liegt direkt am Bahnhof Kemptthal.

    Ein zweiter thematischer Schwerpunkt von The Valley liegt auf Motorfahrzeugen. Die Motorworld Manufaktur Region Zürich im Herzen des Areals ist ein Treffpunkt für Menschen mit Leidenschaft zur klassischen und hochwertigen Mobilität. Verschiedene Veranstaltungsräume zwischen Oldtimern, Supercars und Elektrorennern sind Dreh- und Angelpunkt für Mobilitätsthemen und bieten Platz für zahlreiche Events.

    Mit Veranstaltungen wollen die Verantwortlichen denn auch das Areal, das mit einem eigenen Bahnhof und dem nahen Autobahnanschluss zwar gut erreichbar ist, jedoch nicht direkt an eine Stadt grenzt, stunden- und tageweise beleben. Dazu haben sie eine eigene Eventfirma gegründet. Das Areal bietet Eventflächen auf 10 bis 10’000 Quadtratmetern für Seminare, Kongresse, Lesungen, Meetings, Bankette, Konzerte, Märkte und Festivals. Als Rahmenprogramm sind zum Beispiel Führungen, verschiedene Teambuilding-Aktivitäten oder Fahrten in Rennsimulatoren möglich.

    Seit 2018 werden die historischen, denkmalgeschützten Industriebauten aufwändig saniert und mit zusätzlichen Neubauten, die sich architektonisch in den historischen Gebäudebestand einfügen, ergänzt. Aktuell wird eine der bestehenden Hallen als Veranstaltungshalle ausgebaut, und der erste Neubau geht diesen Frühling in Realisierung.

    Ein Parkhaus auf einem angrenzenden Grundstück ist aktuell in der Bewilligungsphase. Eine Fussgängerbrücke soll es später mit dem Valley Square – dem zentralen Platz des Areals – verbinden. Ebenfalls geplant ist ein Hotel in einem der bestehenden Gebäude. Für die zonenfremde Nutzung läuft auf kantonaler Ebene derzeit eine entsprechende Anpassung des Richtplans.

    Ein weiterer Neubau könnte ab 2026 oder 2027 realisiert werden. Zusätzliche weitere vier Neubauten sind möglich, diese sollen je nach Nachfrage umgesetzt werden.

  • Mittendrin liegt KIM

    Mittendrin liegt KIM

    Neuhegi, das ehemalige Sulzer-Areal Oberwinterthur, hat sich in den letzten Jahren vom Industriequartier zum dynamischen Entwicklungsgebiet gewandelt. Es ist abwechslungsreich durchmischt mit Wohnungen, Gewerbe, Einkaufsmöglichkeiten, Schulen, einem breiten Freizeitangebot, Begegnungszonen und einem gebietsprägenden Naherholungsgebiet, das den Eulachpark mit einschliesst.

    Mit KIM Winterthur entsteht direkt am Bahnhof Winterthur-Neuhegi ein lebendiges und vielschichtiges Quartier mit unterschiedlich grossen Geschäfts- und Wohngebäuden. Jedes davon ist modern, hat aber seinen eigenen Charakter. Die Gesamtkomposition besteht aus insgesamt sieben Gebäuden, abwechslungsreich bepflanzten Innenhöfen sowie einer begrünten Parkanlage.

    KIM soll einerseits zu einem Hub für frischen Unternehmergeist und Innovation werden. Es will Menschen, Unternehmen und Bildungseinrichtungen auf inspirierende Weise zusammenführen. Die Geschäftsflächen sind vielfältig nutzbar und sollen Unternehmen unterschiedlicher Grösse und aus verschiedensten Branchen ansprechen.

    Anderseits entstehen mit KIM in Neuhegi mehrere hundert moderne Mietwohnungen, von denen viele bereits bezogen werden konnten. Die 1.5- bis 5.5-Zimmer-Wohnungen verfügen über Grundrisse zwischen 41 und 135 Quadratmetern. Wohnkomfort zeigt sich auch in den überdurchschnittlich hohen Räumen von bis zu 4.7 m im Erdgeschoss und 2.6 m in den Obergeschossen. Alle Gebäude erfüllen den Minergie-P-Standard und sind einerseits in Massivbauweise, andererseits in ökologischer Holz-Beton-Hybridbauweise erstellt.

    Ebenfalls Teil des Quartiers ist das Seniorenzentrum Vivale Neuhegi, das 2020 eröffnet wurde. Es passt zur Philosophie von KIM, das ein heterogenes Miteinander fördern will.

    Die Gebäude von KIM werden umgeben von begrünten Rückzugsmöglichkeiten. Das Areal ist aufgelockert durch Bäume, Büsche, Grünflächen und Wege. Autofreie Flanierzonen und ein Wegenetz für Spaziergänger und Velofahrer laden im Areal und im nahegelegenen Eulachpark zum Verweilen an der frischen Luft ein. Zusammen bilden sie einen wesentlichen Bestandteil des öffentlichen Grüngürtels. 2018 erfolgte der Baustart für den Ida- und den Sulzer-Park. Diese verbinden als öffentliches Parkband das Schulhaus Neuhegi über die Sulzerallee mit dem Bahnhof Hegi. Die Gestaltung dieses Parkbands bestimmten zur Hälfte die Anwohner.

    Im Sommer 2019 begann in der nördlichen Parzellenhälfte der Bau des u-
    förmigen Wohngebäudes «Haus Furrer» mit publikumsorientierter Nutzung im Erdgeschoss. Ende 2019 starteten direkt daneben die Bauarbeiten für das zweite Wohngebäude «Haus Bill». Die beiden Gebäude wurden Ende 2021 und Mitte 2022 fertiggestellt. Mit den Bewohnerinnen und Bewohnern erhielt das publikumsorientierte Gewerbe von KIM viele potenzielle Neukunden. Die beiden südlichen Gewerbegebäude sollen auf 18’600 Quadratmetern unter anderem etablierte Unternehmen und Start-ups aus der Hightech-Branche beheimaten. Der Baubeginn ist aktuell noch nicht bestimmt.

    KIM Winterthur ist ein Gemeinschaftsprojekt. Beteiligt sind die Investoren und Immobilienentwickler Ina Invest, Steiner, Swiss Life und die Mobiliar sowie Reliva, die das Seniorenzentrum Vivale Neuhegi führt.

  • NEST erhält Voliere für Drohnenforschung

    NEST erhält Voliere für Drohnenforschung

    Auf dem NEST wird ein DroneHub eingerichtet. Wie die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) in einem Kurzvideo veranschaulicht, gleicht er einer Voliere. Auf einer Grundfläche von 90 Quadratmetern bildet eine Konstruktion aus Metallröhren und Gitternetz einen Käfig mit einer Höhe von bis zu elf Metern. Laut einer Empa-Mitteilung soll der Endausbau Testumgebungen für drei Forschungsfelder bieten.

    Für das erste, das 3D-Drucken im Flug, dient eine experimentelle Wand mit austauschbaren Modulen der Entwicklung von Drohnen, die fliegend Inspektions- und Reparaturarbeiten in der Vertikalen ausführen. „Die Drohnen können beispielsweise Risse erkennen und reparieren, ohne dass aufwändige Gerüste nötig sind oder die Sicherheit von Personen gefährdet wird“, erklärt Mirko Kovac, der Leiter des Empa-Forschungslabors Sustainability Robotics und Direktor des Aerial Robotics Lab am Imperial College London.

    Das zweite Anwendungsgebiet, die robotische Umweltsensorik, setzt auf die Interaktion zwischen Drohnen und Umwelt. „Sie können gezielt Sensoren in der Natur platzieren und mit regelmässigen Flügen die Daten ablesen“, so Kovac. Das sei insbesondere für Energieanlagen wie Windturbinen oder Staudämme „sehr relevant“, aber auch für das Sammeln von Klimadaten in unwegsamen und weiträumigen Gebieten.

    Der dritte Forschungsbereich will Regeln und technologische Standards für die Koexistenz von Robotern und Menschen erarbeiten, etwa für Schnittstellen zwischen Gebäuden und Flugrobotern. Das betrifft beispielsweise Landeplätze an oder auf Gebäuden oder die Positionierung von Ladestationen.

  • Kernaussagen des Research Papers «Nachhaltigkeit im Hypothekargeschäft»

    Kernaussagen des Research Papers «Nachhaltigkeit im Hypothekargeschäft»

    Die Bedeutung von Hypotheken zur Erreichung der Klimaziele 2050 

    1. Der Gebäudesektor trägt wesentlich zum Energieverbrauch und CO2-Emissionen bei, daher sind nachhaltige Sanierungen und eine energieeffiziente Gestaltung notwendig, um die Klimaziele bis 2050 zu erreichen. 
    1. Hypotheken sind entscheidend für die energetische Sanierung und Effizienzsteigerung von Gebäuden. Durch die Ausrichtung von Hypothekenbedingungen auf Nachhaltigkeitsziele können Banken und Kreditgeber den Eigentümern Anreize bieten, ihre Immobilien ökologisch aufzuwerten und somit zum Erreichen der Klimaziele beitragen. 
    1. Banken verpflichten sich im Rahmen der Selbstregulierung, in den Bereichen Belehnung, Tragbarkeit, Amortisation und Zins bessere Anreize für mehr Nachhaltigkeit insbesondere bei den privaten Eigentümern zu schaffen. Ein Grossteil der Hypotheken wird nämlich an private Eigentümer vergeben. 

    Die Rolle von privaten Eigentümern 

    1. Private Eigentümer sind in Bezug auf Nachhaltigkeit im Vergleich zu institutionellen Eigentümern grundsätzlich schlechter aufgestellt, wobei lange Zeit das Problem auf der Ebene des «Wollens» lag. Durch die gestiegenen Energiepreise und Zinskosten sowie der zunehmenden Regulatorik und des öffentlichen Interesses dürfte die Bereitschaft zugenommen haben. 
    1. Kognitive Barrieren müssen durch umfassende Beratung abgebaut werden, um die Sanierungsrate bei privaten Eigentümern zu erhöhen. Viele Eigentümer sind sich nicht im Klaren, dass sich Nachhaltigkeit finanziell lohnen kann, da sie zu höheren Belegungsraten, Mieteinnahmen, niedrigeren Betriebskosten, höherer Liquidität und geringeren Risikoprämien führen kann, was wiederum den Wert der Immobilie steigert. 
    1. Finanzielle Barrieren müssen abgebaut werden, um die Sanierungsrate bei privaten Eigentümern zu erhöhen. Attraktive Hypothekarkonditionen können sie nach Bereitschaft und Aufklärung letztlich zum Handeln bewegen. 

    Angebot von grünen Hypotheken 

    1. Hypothekarfinanzierungen, die nachhaltiges Verhalten finanziell belohnen und fördern, sind bereits vorhanden und in den Produktangeboten vieler Kreditgeber integriert. Eine einheitliche Taxonomie ist zurzeit nicht vorhanden und zur Klassifizierung der Nachhaltigkeit wird auf diverse Zertifikate zurückgegriffen. 
    1. Grüne Hypotheken beinhalten zwar vorteilhafte Konditionen, können aber aufgrund von Ineffizienzen und potenziellem Greenwashing kritisiert werden. Zudem werden Positionen und ökologische Auswirkungen selten nach aussen kommuniziert. 
    1. Kreditgeber, die tatsächlich engagiert sind, können durch die Emission von grünen Anleihen ihre Kreditvergabe von grünen Hypotheken finanzieren und dadurch effizienter und transparenter sein. Damit steigern sie auch ihre Wettbewerbsfähigkeit und erhöhen ihre Glaubwürdigkeit. 

    Was ist als privater Eigentümer zu erwarten? 

    1. Eigentümer sollten sich bewusst sein, dass grüne Praktiken den Immobilienwert auf verschiedenen Wegen steigern können, während bei weniger nachhaltigen Gebäuden die Gefahr besteht, dass sie durch zukünftige regulatorische Massnahmen und Marktveränderungen zu „Stranded Assets“ werden. 
    1. Zukünftig können eine verbesserte Datenbasis und genauere Instrumente eine präzisere Erfassung des CO2-Ausstosses und der Grauen Energie von Immobilien ermöglichen, was zu einer effizienteren und symmetrischen Bepreisung bei der Kreditvergabe führen würde. Dadurch könnten grüne Immobilien zu günstigeren Konditionen finanziert werden, während nicht-grüne Immobilien möglicherweise weniger vorteilhafte Konditionen erhalten. 

    Detailliertere Infos unter www.avobis.ch/wp-content/uploads/esg-im-hypothekargeschaeft_final.pdf

  • Winterthur fördert fünf neue Smart-City-Projekte

    Winterthur fördert fünf neue Smart-City-Projekte

    Die Stadt Winterthur unterstützt 2023 insgesamt fünf innovative Projekte, die zur nachhaltigen Entwicklung und zur Erhöhung der Lebensqualität der Stadt beitragen können. Dafür stellt die Stadt insgesamt 200’000 Franken aus dem Innovationskredit der Smart City Winterthur bereit, informiert die Stadtverwaltung in einer entsprechenden Mitteilung. Seit Lancierung dieses Kredits hat Winterthur insgesamt 18 Smart-City-Pilotprojekte unterstützt.

    In diesem Jahr kann sich unter anderem WinEnerGIS über eine Förderung freuen. Bei diesem Projekt wird ein Prototyp für eine öffentliche Informationsplattform im Energiebereich entwickelt. Hier werden gebäudegenaue Informationen über die verfügbaren Energieträger zur Verfügung gestellt. Das Projekt Zusammen dem Stadtklima auf der Spur bindet die Bevölkerung in das Temperaturmessnetz von Winterthur ein.

    Im Projekt Digital Mobility Lab API arbeiten Stadtbus Winterthur und das Digital Mobility Lab der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften zusammen. Ziel ist die Entwicklung einer Schnittstelle, mit der zukünftig Fragen aus der Praxis mit realen Daten gelöst werden können. In einem ersten Schritt geht es um die Optimierung von Anschlussverbindungen beim Umsteigen.

    Das Projekt Winterthur@Metaverse geht der Frage nach nutzbringenden Anwendungen für Winterthur im Metaverse nach. Allenfalls soll ein erster Prototyp im Metaverse entwickelt werden. Im Projekt RPA@DigiWin schliesslich geht es darum, repetitive Aufgaben der Stadtverwaltung zu digitalisieren.

  • CEO Yonas Mulugeta Rücktritt per Ende September 2023

    CEO Yonas Mulugeta Rücktritt per Ende September 2023

    CSL Immobilien hat bereits mit der Suche nach einer geeigneten Nachfolge begonnen, um einen reibungslosen Übergang und den ununterbrochenen Fortbestand des Geschäftsbetriebs sicherzustellen.

    „Im Namen des Verwaltungsrates möchte ich mich schon jetzt bei Yonas Mulugeta für seinen langjährigen und unermüdlichen Einsatz für die CSL Immobilien bedanken. Er hat zusammen mit der Geschäftsleitung hervorragende Arbeit geleistet und das Unternehmen zu einer führenden Grösse in der Immobilienbranche gemacht“, sagt Markus Schawalder, VRP von CSL Immobilien. „Wir sind zuversichtlich, eine geeignete Nachfolge zu finden, die das Unternehmen auf dem erfolgreichen Weg, den Yonas Mulugeta eingeschlagen hat, in die nächste Phase weiterentwickeln wird. Unser Ziel ist es, die Innovationskraft und das Wachstum von CSL Immobilien weiter voranzutreiben.“

    Yonas Mulugeta wird der Immobilienbranche auch nach seinem Ausscheiden als aktiver Unternehmer eng verbunden bleiben und sich neuen unternehmerischen Herausforderungen stellen.

  • Rohbau der Ideenschmiede QUBO steht

    Rohbau der Ideenschmiede QUBO steht

    Die zwei miteinander verbundenen Gebäude des QUBO in Sarnen Nord sind im Rohbau fertig. Seit dem ersten Spatenstich sind 16 Monate vergangen. Laut einer Medienmitteilung der Obwaldner Kantonalbank (OKB) soll diese Ideenschmiede etablierten Firmen, innovativen Start-ups und Co-Workern Raum für Begegnungen und interaktive Inspiration bieten.

    Die OKB erstellt dort einen Neubau, der innovativen Unternehmen in Obwalden eine neue Heimat bieten wird. Die Bank wird die Räumlichkeiten des Neubaus bereits ab Oktober 2023 grösstenteils dem Verein zur Förderung von Start-ups namens Startup Pilatus zur Verfügung stellen. Die OKB selbst wird dort für sich und andere ein Innovation Lab einrichten. Die Eberli AG modernisiert und erweitert dort ihren bestehenden Hauptsitz. Ihre zwei Um- und Ausbaupartner, die werkunion ag und die Orfida Treuhand + Revisions AG, werden als künftige Mitbesitzer des Hauses je ein Stockwerk belegen.

    Der QUBO wird im Erdgeschoss über das Bistro QULT und über den Raum QLUB für Veranstaltungen mit bis zu 100 Personen verfügen. Die für den März 2024 geplante offizielle Eröffnung bezeichnet die OKB als einen „wichtigen Meilenstein für den Wirtschaftsstandort Sarnen und die Unternehmerinnen und Unternehmer der Region“.

  • Innovationspark Zürich gewinnt Angst+Pfister als Investor

    Innovationspark Zürich gewinnt Angst+Pfister als Investor

    Der Innovationspark Zürich (IPZ) hat Angst+Pfister als Investor gewonnen. Der weltweit aktive Zürcher Hersteller von Hochleistungskomponenten und Engineeringlösungen hat eine signifikante Beteiligung an der für die Realisierung des Projekts verantwortlichen IPZ Property AG erworben, informiert die Stiftung Innovationspark Zürich in einer Mitteilung. „Zum ersten Mal beteiligt sich ein namhafter industrieller Partner aus der Schweiz als Investor am Innovationspark Zürich“, wird Stiftungspräsident Peter Bodmer dort zitiert.

    Für Christof Domeisen, CEO und Delegierter des Verwaltungsrates von Angst+Pfister, ist der Innovationspark Zürich „das mit Abstand spannendste Entwicklungsprojekt in der Schweiz“. Sein Unternehmen sei überzeugt, „dass die enge Verzahnung zwischen Forschung und Entwicklung an einem Ort eine ideale Plattform schafft, um in der Zukunft erfolgreich zu sein“. Genau diese Bedingungen sieht Domeisen beim Innovationspark Zürich auf dem Areal des Flugplatzes Dübendorf erfüllt.

    Die Umsetzung des Projekts hat mit der inzwischen rechtskräftigen Verabschiedung des Verpflichtungskredits durch den Zürcher Kantonsrat ihren politischen Prozess erfolgreich abgeschlossen. Als nächstes sollen die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich und die Universität Zürich die bestehenden Flugzeughangars auf dem Areal übernehmen. Für die Neubauten der ersten Entwicklungsphase läuft bereits ein Architekturwettbewerb. Zudem interessierten sich „immer mehr Firmen für eine Ansiedlung auf dem IPZ“, erläutert Andrea Claudio Thöny, Leiter der IPZ Property AG. „Seit die politischen Entscheidungen gefallen sind, geht es nun zügig voran.“

  • Im Kanton Aargau entsteht das «Swiss Photonics Integration Center»

    Im Kanton Aargau entsteht das «Swiss Photonics Integration Center»

    Im Kanton Aargau entsteht ein neues Technologietransferzentrum: Das «Swiss Photonics Integration Center» Swiss PIC wird den Know-how-Transfer von akademischen Partnern anbieten und in den Dienst der Photonik-Industrie stellen. In der Photonik verwendet man Licht zur Informationsübertragung. Unter Photonik versteht man die Nutzung von Licht zur Übertragung von Informationen in so genannten photonischen integrierten Schaltkreisen. Die Lichtteilchen – die Photonen – sind dabei das Äquivalent zu den Elektronen in mikroelektronischen Systemen. Diese Art Systeme wird in zukunftsgerichteten Industriezweigen benötigt, darunter der optischen Kommunikation, der Sensorik, der Entwicklung von Quantencomputern, dem autonomen Fahren, künstlicher Intelligenz sowie erweiterter beziehungsweise virtueller Realität.

    Eine komplexe Aufgabe im Bereich der integrierten photonischen Systeme ist die Einbettung in geschlossene Bauteile mit etablierten Schnittstellen zu Lichtleiterfasern. Dieses sogenannte «photonic packaging» ist eine Voraussetzung, damit die Industrie diese Technologie kommerziell nutzen kann, und einer der Ansatzpunkte von Swiss PIC. «Neben dem photonic packaging sind die derzeit kritischen Schritte die Montage, die Prüfung sowie die Zulassung photonischer Systeme», sagt Kirsten Moselund, Leiterin des Labors für Nano- und Quantentechnologien am Paul Scherrer Institut PSI und Mitinitiatorin des neuen Technologietransferzentrums. «Swiss PIC wird in all diesen Punkten Expertise entwickeln und sie der Photonik-Industrie anbieten.»

    Die Schwerpunktbereiche von Swiss PIC werden mikro-optische hybride Photoniksysteme, photonische integrierte Schaltungen sowie die Quantenphotonik sein. Das Technologietransferzentrum wird vor allem Start-ups und KMU seine Dienste anbieten. Diese werden ein breites Spektrum abdecken: Reine Beratung ist genauso möglich wie das Design oder sogar der Aufbau einer massgeschneiderten, umfassenden Infrastruktur des photonic packaging, sodass die Kunden Kleinserienproduktionen starten können.

    Gründungspartner aus Industrie und Forschung
    Swiss PIC wird neben dem auf Materialanalytik spezialisierten ANAXAM das zweite Technologietransferzentrum im Park Innovaare sein, einem von sechs Standorten des Schweizerischen Innovationsparks Switzerland Innovation.

    Die Gründung von Swiss PIC geschieht dank finanzieller Förderung durch das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung und dem Dachverband der Technologietransferzentren im Bereich fortschrittlicher Fertigungstechnologien («Advanced manufacturing technology transfer centers», AM-TTC). Die Förderung erfolgt zum einen aus Mitteln des ETH-Rats, der den Aufbau des AM-TTC in der Schweiz als Massnahme seiner strategischen Planung 2021–2024 definiert hat. Ausserdem erhält Swiss PIC Fördergelder vom Bund gemäss Artikel 15 des Bundesgesetzes über die Förderung der Forschung und der Innovation. Darüber hinaus erhält Swiss PIC Sachleistungen von Partnern aus Industrie und Forschung.

    Zu den Gründungspartnern von Swiss PIC zählen der gemeinnützige Verein Swiss Photonics, die beim Projektantrag federführend war, das Paul Scherrer Institut PSI, die Ostschweizer Fachhochschule OST sowie die auf integrierte Optik spezialisierten Firmen Ligentec und Polariton Technologies.

    Ein Photonik-Cluster am Park Innovaare
    «Swiss PIC ist ideal aufgestellt, um Schweizer Industriepartner sowie Start-ups zu unterstützen und den Technologietransfer seiner akademischen Partner zu verstärken», so Moselund. Das Technologietransferzentrum befindet sich im Aufbau und sucht aktuell Mitarbeitende.

    «Swiss PIC ist ein weiterer Meilenstein beim Aufbau des Photonic-Clusters, welches wir am Park Innovaare etablieren», ergänzt Benno Rechsteiner, CEO des Park Innovaare. Industrie-Cluster fördern den effizienten Austausch von Wissenschaft und Industrie, sie bringen rasche Innovationen für marktfähige Produkte hervor und optimieren damit die Wertschöpfungskette von Unternehmen. «Die Ansiedlung des Technologietransferzentrums Swiss PIC stellt einen attraktiven Mehrwert sowohl für uns als auch für die Region dar und trägt zum Aufbau unseres gesamten Business-Ökosystems bei.»

  • ETH sucht Ideen für kreislauffähige Bauindustrie

    ETH sucht Ideen für kreislauffähige Bauindustrie

    Der Circular Building Industry (CBI) Innovation Booster des an der ETH angesiedelten Sustainability in Business Lab nimmt bis zum 4. April Ideen im Bereich Kreislauffähigkeit in der Bauindustrie an. Für diese dritte Ausgabe des Inkubationsprogramms können sich Interessierte mit Produkten, Dienstleistungen, Prozessen und Geschäftsmodellen bewerben, die zu mehr Kreislaufwirtschaft in der Schweizer Baubranche beitragen, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Der CBI Innovation Booster stellt 20’000 Franken Fördergeld zur Verfügung. Er bietet den aufgenommenen Projekten Unterstützung bei der Entwicklung und Ausarbeitung ihrer Ideen. Dazu erhalten die Teilnehmenden methodische und technologische Impulse durch Expertinnen und Experten sowie Zugang zu Workshops, Konferenzen und einem Netzwerk aus Unternehmen, Forschenden und öffentlichen Institutionen. Beim sogenannten Pitch & Enrich-Workshop am 9. März können Interessierte ihre Idee bereits vorstellen und erste Rückmeldungen erhalten.

    Das Programm wird von der schweizerischen Agentur für Innovationsförderung Innosuisse unterstützt und vom Sus.lab am Lehrstuhl für Nachhaltigkeit und Technologie der ETH geführt. Es zielt darauf ab, „den Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft in der Schweizer Bauwirtschaft durch systemische und kollaborative Innovation zu ermöglichen“.

  • Jens Paul Berndt neuer Verwaltungsratspräsidenten von Property Captain

    Jens Paul Berndt neuer Verwaltungsratspräsidenten von Property Captain

    Sie alle bringen langjährige Erfahrung in den Bereichen digitale Plattformen, Digital Marketing, AI sowie Machine Learning mit und sind dadurch eine wertvolle Ergänzung für die strategische Weiterentwicklung.

    Die 2021 von Avobis gegründete Immobilien-Matching-Plattform Property Captain hat ein erfolgreiches Jahr hinter sich: Insgesamt drei «Best of Swiss Web Awards» hat Property Captain gewonnen, darunter Gold in der Kategorie Innovation. Mittlerweile nutzen jede Woche über 15’000 Nutzer die Plattform. Um die ambitionierten Ziele auch in Zukunft zu erreichen, wird der Verwaltungsrat mit weiteren Personen gestärkt, welche umfassende Fachexpertise und Marktkenntnisse im Gremium vereinen und die strategische Weiterentwicklung vorantreiben. Jens Paul Berndt wird neuer Verwaltungsratspräsident, Prof. Dr. Damian Borth und Karin Taheny, die Avobis bereits seit längerem bei Projekten im Innovationsbereich begleiten, treten dem Gremium ebenfalls als Verwaltungsräte bei.

    Fachexpertise für strategische Weiterentwicklung

    Mit Jens Paul Berndt gewinnt die Plattform einen erfahrenen Fachexperten. Als ehemaliger CEO von Homegate und CTO von SMG Swiss Marketplace Group kennt er die Chancen und Herausforderungen am Markt. Berndt wird mit seiner wertvollen Fachexpertise und langjährigen Erfahrung wesentlich dazu beitragen, die Wachstumsstrategie zu schärfen und weiter voranzutreiben. «Mit der umfassenden Datenbasis und den bereits jetzt verfügbaren Innovationen wie beispielsweise dem DreamScore oder BlindBid haben wir eine tolle und superspannende Basis, welche den Menschen beim Kaufen, Verkaufen, Mieten und Vermieten wirklich hilft. Der Prozesse wird für alle Marktteilnehmer vereinfacht und deutlich effizienter gestaltet. Ich bin überzeugt, dass wir das erfolgsversprechende Geschäftsmodell weiter ausbauen, und freue mich sehr, dass ich meine Erfahrung und Leidenschaft einbringen und so den zukünftigen Erfolg aktiv mitgestalten kann», sagt Jens Paul Berndt.

    Durch die Wahl von Prof. Dr. Damian Borth in den Verwaltungsrat konnte ein weiteres hochkarätiges Mitglied gewonnen werden. Borth ist Professor für Artificial Intelligence & Machine Learning an der Universität St. Gallen und Gewinner des diesjährigen Google Research Scholar Award. Seine Expertise wird vor allem in der Weiterentwicklung des DreamScores zugutekommen. Mit Karin Taheny tritt zudem die Chief Digital + Technology Officer von Switzerland Global Enterprise dem Verwaltungsrat bei. Taheny kann durch ihre Erfahrung einen wertvollen Beitrag in der technischen Weiterentwicklung und Vermarktung der Plattform leisten.

    Konsequenter Wachstumspfad

    «Wir freuen uns sehr, mit Property Captain den nächsten Schritt auf dieser spannenden Reise zu gehen. Durch die Neuzugänge im Verwaltungsrat konsolidieren wir wertvolles Fach- und Marktwissen und gewinnen dadurch mehr Dynamik. So sind wir hervorragend aufgestellt, um an die bereits erreichten Meilensteine anzuknüpfen und konsequent und erfolgreich bis zur Erreichung unserer ambitionierten Ziele weiterzuentwickeln», sagt Patrick Schmid, Verwaltungsrat von Property Captain und Co-CEO der Avobis Group AG. Die Weiterentwicklung des DreamScores ist dabei eines der Kernelemente. Über den DreamScore matcht die Plattform alle zur Verfügung stehenden Immobilien optimal mit allen Wohnenden und unterstützt seine Kunden als unabhängiger Partner beim Erwerben, Bewohnen und Verkaufen von Immobilien.

  • Die Branche ist hungrig nach Veränderung

    Die Branche ist hungrig nach Veränderung

    The Branch wurde 2020 gegründet. Was ist und macht der Verein genau?
    W.S. Seidel: The Branch ist ein gemeinnütziger Verein, der neue Prozesse und Lösungsansätze für die Weiterentwicklung und Produktivitätssteigerung der Bau -und Immobilienindustrie entwickelt und damit die Transformation in der Branche vorantreibt. Der Verein stützt sich breit ab: Einerseits bei seinen Mitgliedern – Organisationen aus der ganzen Branche, private und öffentliche Bauherren, Unternehmer:innen, Planer:innen, Logistiker:innen und IT-Fachleute. Andererseits auch auf der Ebene der Bundespolitik: The Branch soll zur Umsetzung der Ziele beitragen, die der Bundesrat in seiner Agenda für nachhaltige Entwicklung 2030 und in seiner Energiestrategie 2050 vorgibt.

    Welches sind die Ziele von The Branch?
    Y. Körber: The Branch setzt sich ein für eine prozessbezogene und int -egrierte Zusammenarbeit innerhalb der Baubranche. Die Branche ist heute sehr disziplinbezogen unterwegs, teilweise fast schon mit Scheuklappen. Man denkt vor allem in Phasen, und es gibt eine auffällige Trennung zwischen Planung und Ausführung. Eine übergreifende Zusammenarbeit wäre jedoch enorm wichtig. Damit meinen wir etwa, dass die verschiedenen Player von Anfang an viel enger zusammenarbeiten, und viel früher in der Planung bereits die Ausführung berücksichtigt wird. Wir arbeiten intensiv daran, integrierte Modelle im Markt zu etablieren und Grundlagen, Lösungen und Antworten zu erarbeiten. Das soll letztlich auch zu mehr Produktivität und Innovation sowie zu besseren Resultaten führen.

    St. Zanetti: Anhand konkreter Projekte möchten wir zeigen, dass neue Modelle funktionieren. Wir wollen ein reichhaltiges Inventar an praxiserprobten Instrumenten aufbauen. Ausserdem organisieren wir Veranstaltungen, bei denen wir mit den Teilnehmenden praxisbezogene Fragen diskutieren.

    Wie funktioniert die Zusammenarbeit innerhalb des Vereins?
    St. Zanetti: Der Verein organisiert sich in aktuell acht Arbeitsgruppen, die sich dynamisch zusammensetzen und mit verschiedenen Aufträgen in unterschiedlichen Themenbereichen befassen. Eine der Arbeitsgruppen beschäftigt sich etwa mit der Frage, wie sich der Umgang mit Daten in Bauprojekten verbessern lässt. Anlass dazu gibt die Einführung des neuen Datenschutzgesetzes 2023. Wir sind aktuell dabei, Templates zu erstellen, etwa für den gesetzeskonformen Austausch von Daten. Mit solchen Vorlagen lässt sich viel Aufwand sparen, weil nicht jedes Unternehmen das Rad neu erfinden muss.

    Woran misst sich der Erfolg von The Branch langfristig?
    Y. Körber: An die Veränderungen, die wir in der Branche erzeugen können: mehr Innovation, mehr Nachhaltigkeit, eine ganz konkrete Kulturveränderung. Dass unsere Idee ankommt, sehen wir auch am Zuwachs des Vereins – wir haben in den ersten drei Jahren in der Deutschschweiz und in der Romandie über 500 Mitglieder gewonnen und unser Vorstand umfasst fast 20 Personen. Das zeigt auch, dass die Branche hungrig nach Veränderung ist.

    Das Thema graue Energie und Kreislaufwirtschaft ist aktuell sehr präsent. Welche Rolle spielt es bei The Branch?
    W.S. Seidel: Das ist eines unserer Kernthemen. Mit grauer Energie einen besseren Umgang zu finden und Bauprojekte nachhaltiger zu gestalten ist nur durch Innovation möglich. Und Innovation braucht kollektives Know-how – und damit die Zusammenarbeit verschiedener Disziplinen in einer frühen Phase.

    St. Zanetti: Am Ende wird man eine nachhaltige Immobilienwirtschaft nur dann erreichen können, wenn man in integrierten Kreisläufen denkt. Denn nur so wissen wir, was passiert ist, was verbaut wurde und welche Emissionen entstehen. Auch die Nachhaltigkeitsziele des Bundesrats werden sich nur mit einer integrierten Sicht erreichen lassen.

    Welche Bedeutung hat die Digitalisierung für The Branch?
    St. Zanetti: Erst wenn wir integriert unterwegs sind, können wir als Branche Technologien optimal einsetzen und nutzen. Digitalisierung unterstützt dann wiederum die integrierte Zusammenarbeit. Bei der Nutzung von Technologien ist die Kompatibilität verschiedener Softwares und Technologien zentral. Wir beschäftigen uns zum Beispiel mit der Frage, wie die Schnittstellen der Systeme verschiedener Player und in verschiedenen Phasen aussehen und wie Unternehmen ihre Software auswählen müssen, damit die Datendurchgängigkeit gewährleistet ist. Auch in dieser Frage wollen wir der Branche Standarts setzen.
    Die Kritik an Proptech-Unternehmen lautet oft, dass diese die Bedürfnisse der Branche gar nicht kennen und nur einzelne Puzzleteil zur Verfügung stellen.

    Y. Körber: Eine der grossen Herausforderungen für junge Proptech Unternehmen ist ja genau diese fragmentierte und nicht integrierte Prozesssicht in derBaubranche. Das macht es für Start – ups schwierig, skalierbare Lösungen zu entwickeln. Sie entwickeln eine Lösung für ein Projekt – und beim nächsten soll alles wieder anders aussehen. Das Wirken von The Branch wird auch in diesem Bereich zu einer Standardisierung führen und es jungen Unternehmen einfacher machen, passende Lösungen zu entwickeln.

    Eine Frage zum Abschluss: Warum sind Sie persönlich im Vorstand?
    St.Zanetti: Ich finde es spannend, in einem pragmatischen Format mit Menschen aus den unterschiedlichsten Unternehmen anhand ganz konkreter Praxisbeispiele Themen voranzutreiben.

    Y. Körber: Mich fasziniert, dass The Branch Innovation gestaltet und allen zugänglich macht. Die Immobilienbranche ist ein wichtiges Standbein der Schweizer Wirtschaft – unser Ansatz dient deshalb nicht nur auf Branchen-, sondern auch auf nationaler Ebene. Dafür engagiere ich mich gern.

    W.S.Seidel: Ich bin im Vorstand, um die konfliktgeladene Situation zwischen den verschiedenen Akteuren in der Baubranche, durch die viel Wertschöpfung verloren geht, langfristig in eine proaktive produktions- und zusammenarbeitsfördernde Kultur weiterzuentwickeln, von der alle profitieren.

    Wolf S. Seidel ist Rechtsanwalt und ein ausgewiesener Experte für Bau-, Planungs-, und Iimmobilienrechtliche Fragestellungen. Die praxisbezogene, rechtliche Gestaltung von integrierten Projektabwicklungsmodellen bildet einen Schwerpunkt seiner aktuellen Studien und Arbeiten. Er engagiert sich in verschiedenen Gremien und Organisationen, die kollaborative und prozessoptimierte Realisierungsformen namentlich fürin derdie Schweizer Bauherren – öffentlich und privat – praktisch verfügbar machen.

    Yvette Körber ist Co-Founderin von mehreren Unternehmen, unter anderem auch von Amberg Loglay AG.. Sie ist seit mehreren Jahren erfolgreich in der Bauindustrie tätig und hilft der Branche zu mehr Effizienz mit einer smarten und digitalen Baulogistik. Sie engagiert sich in “The Branch” bei den Gruppen Design Build sowie Bestellerkompetenz.

    Stefan Zanetti hat mehrere Spin-offs aus der ETH Zürich ausgegründet; zuletzt Allthings Technologies AG, eine Integrations- und Orchestrierungsplattform für die Immobilienwirtschaft, die zahlreiche Systeme nahtlos miteinander verknüpft. Er engagiert sich in verschiedenen Gremien für eine durchlässige und nahtlos vernetzbare Softwarelandschaft in der Immobilienindustrie in der Schweiz und in Europa, und ist zudem regelmässig Dozent an verschiedenen CAS und MAS Ausbildungsgängen.

  • uptownBasel wird Industriestandort der Zukunft

    uptownBasel wird Industriestandort der Zukunft

    Auf 70’000 Quadratmetern entsteht auf dem Schorenareal in Arlesheim ein internationaler Entwicklungs- und Produktionsstandort für die Industrie 4.0. Das zukunftsorientierte Projekt namens uptownBasel richtet sich an ausgewählte Technologieunternehmen, die sich mit Industrieproduktion, Gesundheitswesen, Logistik sowie mit der Digitalisierung beschäftigen. Denn mit Industrie 4.0 ist in erster Linie die Industrie der Zukunft gemeint.

    Das Schorenareal blickt auf eine bewegte Geschichte zurück und darf sich gar als Wiege der Industrialisierung der Region Basel bezeichnen. 1824 wurde hier die erste Schappefabrik (Verarbeitung minderwertiger Seide) der Region gegründet. Bis nach dem Zweiten Weltkrieg wurden auf dem Areal Lokomotiven gebaut. 1988 kam es zur Fusion, bei der die heutige ABB entstand. Dies bedeutete das endgültige Ende für das Werk. Danach blieb das Gelände während 20 Jahren nahezu ungenutzt. 2012 kam mit den Kaufvertragsverhandlungen des Areals zwischen uptownBasel und dem Kanton Basel-Landschaft als damaligem Eigentümer wieder Bewegung in die Sache.

    Bis 2029 ist auf dem Areal die Schaffung einer Plattform vorgesehen, die Unternehmen miteinander vernetzt, den branchen- und disziplinenübergreifenden Wissenstransfer fördert und Innovationen in den Bereichen Internet der Dinge, Robotics, künstliche Intelligenz, Mobilität der Zukunft oder agilen Arbeiten vorantreibt. Geplant ist die Ansiedlung von 50 bis 100 Firmen mit insgesamt rund 2500 Arbeitsplätzen. Um dies zu ermöglichen, sind neun Gebäude projektiert. Das Investitionsvolumen beträgt über 500 Millionen Franken und wird von der privaten Eigentümerschaft der Familie Monique und Thomas Staehelin getragen. Für die Umsetzung ist Fankhauser Arealentwicklungen zuständig.

    Das Areal punktet mit seiner guten Lage: Mit dem Auto sind es 10 Minuten in die Stadt Basel und 20 Minuten bis zum EuroAirport in Mulhouse Freiburg. Mit dem Zug ist man in 25 Minuten am Bahnhof Basel SBB.

    Die ersten Gebäude sind bereits eröffnet. Im Wissenstransferzentrum namens «the pioneer» – dem Flaggschiffgebäude von uptownBasel – werden Ingenieurkompetenz in Life Sciences und technologische Digitalisierung gebündelt.

    «The pioneer» wird von den beiden europäischen Technologiekonzernen Bouygues und Vinci (Axians und Actemium) genutzt und bietet 400 Arbeitsplätze. Ein weiteres Gebäude, das Lieferkettenkompetenzzentrum, umfasst die Logistik und das Supply Chain Management.

    2023 soll das Innovationszentrum für Medical Additive Manufacturing, 3D-Druck eröffnet werden. Spätestens 2024 folgt die Energiezentrale für Wärme. Diese wird vom Münchensteiner Energieversorger Primeo Energie gebaut. Die Schaltanlage des uptownBasel-Unterwerks arbeitet nach Fertigstellung vollständig ohne klimaschädliche oder fluorhaltige Isoliergase. Damit wird das Areal eines der wenigen im Versorgungsgebiet von Primeo Energie sein, welches den Strom direkt auf Netzebene 3 bezieht und die Energie anschliessend selbsttätig auf dem Areal weiterverteilt. Im Jahr 2026 folgen das Rechenzentrum für Data Analytics und Quantentechnologie sowie das Gebäude für Safety & Security inklusive Cyber Crime Technology. Als letztes Gebäude soll 2029 das Zentrum für Dienstleistungsspezialisten im Bereich Life Sciences seine Tore öffnen.

    Für die Mieterschaft wurde eigens die Areal-App «my uptownBasel» entwickelt, die den Austausch untereinander ermöglicht. Das gesamte Konzept ist auf kooperatives und innovatives Arbeiten ausgelegt.

    Auf diesem Areal entsteht bis 2029 ein internationales Kompetenzzentrum.
  • Innovationsmaschine Basel Area

    Innovationsmaschine Basel Area

    Was für ein grossartiger Schub für die Innovationskraft der Basel Area. Ende Oktober wurde in Allschwil, direkt an der Basler Stadtgrenze, der Main Campus des Switzerland Innovation Park Basel Area eröffnet. Rund 200 Gäste nahmen an der Eröffnungsfeier teil und hörten, wie Bundesrat Guy Parmelin in seiner Rede die Region in den höchsten Tönen lobte: «Der Life Sciences Cluster der Basel Area hat nicht nur für die Schweizer Volkswirtschaft eine enorme Bedeutung, sondern nimmt auch europa- und weltweit eine Spitzenposition ein. Ich bin überzeugt, dass der Main Campus des Switzerland Innovation Park Basel Area die Bedeutung der Region weiter aufwerten wird.»

    Doch damit nicht genug. Auch an anderen Orten gedeihen Infrastrukturprojekte, welche die Innovation befördern. Zum Beispiel in Arlesheim, wo uptownBasel, das internationale Kompetenzzentrum für Industrie 4.0 immer mehr Gestalt annimmt. Oder in der Nähe von Delémont, wo der Industriepark Innodel erweitert wird und sich bereits einige Unternehmen für eine Ansiedlung interessieren. Oder auch in Basel, wo nicht nur der Stücki Park stark ausgebaut wird, sondern sich auch das ehemalige Werkareal Rosental vom reinen Forschungsstandort zum vollwertigen Stadtteil entwickelt und sich für Firmen öffnet. Grosses Entwicklungspotenzial haben auch die Areale Klybeck und
    VoltaNord.

    In der Basel Area sind im Bereich Life Sciences mehr als 700 Unternehmen und über 1000 Forschungsgruppen tätig. Der einzigartige Talentpool ist mit 31’200 gut ausgebildeten Arbeitskräften ausgestattet. Doch die Basel Area ist mehr als ein Spitzencluster für Life Sciences. Permanent an Bedeutung gewinnen auch die Bereiche Mikrotechnologie und neue Produktionstechnologien.

    Testimonials

    Christof Klöpper
    CEO Basel Area Business &
    Innovation

    Die Basel Area ist ein wirtschaftliches Leistungszentrum und der erfolgreichste Life Sciences Cluster in Europa. Das Angebot an Wissen und Know-how, hochqualifizierten Talenten sowie ein starkes industrielles Rückgrat machen die Region zum Schweizer Wirtschafts- und Innovationsstandort der Zukunft.

    Guido Zimmermann
    CEO, GETEC
    PARK.SWISS AG

    Dank der professionellen Vorgehensweise der Behörde, die sich durch ihre profunden Kenntnisse der Anforderungen der chemischen/pharmazeutischen Industrie auszeichnet, ist der Kanton Basel-Landschaft für die GETEC PARK.SWISS AG und die auf ihrem Gelände angesiedelten Firmen der ideale Standort.

    Martin Dätwyler
    Direktor Handelskammer beider Basel

    Eine erfolgreiche Wirtschaftsregion braucht neben ausreichend geeigneten Wirtschaftsflächen, gut qualifizierten Arbeitnehmenden und einem wettbewerbsfähigen Steuersystem auch eine gute infrastrukturelle Anbindung. Unser trinationaler Wirtschaftsraum bietet mit dem EuroAirport, dem Rhein, aber auch durch seine gute Strassen- und Bahnanbindung beste Voraussetzungen.

    Claude-Henri Schaller
    Leiter Amt für Wirtschaft und Arbeit Kanton Jura

    Innovation ist heute nicht mehr nur Sache einer Hochschule oder eines Unternehmens. Um innovative Lösungen zu finden, müssen Industrie und Akademie enger zusammenarbeiten. Wir wollen Innovationen fördern, die Industrie bei der Diversifizierung unterstützen und die Zusammenarbeit zwischen Forschungszentren und Unternehmern fördern.

  • IBSA weiht grösste Produktionsstätte ein

    IBSA weiht grösste Produktionsstätte ein

    Das weltweit tätige IBSA Institut Bioquimique hat an seinem Sitz südlich von Lugano seine grösste Produktionsstätte namens COSMOS eingeweiht. Dabei folgte es laut einer Medienmitteilung mit Nachhaltigkeit, Innovation und Schönheit den Schlüsselbegriffen des pharmazeutischen Unternehmens. Auf 16’200 Quadratmetern ermögliche COSMOS die Beschäftigung von mehr als 250 Mitarbeitenden.

    „Vor einem Jahr haben wir begonnen, über unser Engagement für eine integrierte Nachhaltigkeit im sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Bereich zu sprechen“, wird Arturo Licenziati, Präsident und CEO von IBSA, zitiert. „Dazu haben wir Investitionen in Infrastrukturen, Dienstleistungen und Projekte getätigt, die der Tessiner Gemeinschaft zur Verfügung stehen.“ Die Einweihung von COSMOS sei „eine wichtige Phase dieses Prozesses“.

    Als Beispiel führte Festredner Andrea Bernardazzi, der Bürgermeister von Collina d’Oro, die komplette Neugestaltung eines Quartiers in der Heimatregion von IBSA, Pian Scairolo, an. Christian Vitta, Leiter des Tessiner Departements für Finanzen und Wirtschaft, bezeichnete das Unternehmen als entscheidende Ressource für Innovations- und Technologietransferprozesse in der Region, für das Wachstum der Tessiner Wirtschaft und des sozialen Gefüges.

    IBSA wurde 1945 in Lugano gegründet. Die Gruppe ist heute in 90 Ländern auf fünf Kontinenten vertreten. Insgesamt beschäftigt sie 2000 Mitarbeitende. Mit seinen Medikamenten deckt das Unternehmen zahlreiche Therapiebereiche ab. Es gilt als einer der Weltmarktführer in der Reproduktionsmedizin und für Hyaluronsäureprodukte.

  • Bundesrat Guy Parmelin eröffnet den modernsten Innovationspark der Schweiz

    Bundesrat Guy Parmelin eröffnet den modernsten Innovationspark der Schweiz

    «Der Life Sciences Cluster der Basel Area hat nicht nur für die Schweizer Volkswirtschaft eine enorme Bedeutung, sondern nimmt auch europa- und weltweit eine Spitzenposition ein. Ich bin überzeugt, dass der Main Campus des Switzerland Innovation Park Basel Area die Bedeutung der Region weiter aufwerten wird.» Dies sagte Bundesrat Guy Parmelin, Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung, in seiner Rede an der offiziellen Eröffnung des Switzerland Innovation Park Basel Area Main Campus.

    Rund 200 Gäste aus Wirtschaft und Politik nahmen an der Eröffnungsfeier im Gebiet Bachgraben in Allschwil direkt an der Basler Stadtgrenze teil. Die drei Trägerkantone des Switzerland Innovation Park Basel Area waren vertreten durch die Regierungsräte Thomas Weber (BL), Kaspar Sutter (BS) und Jacques Gerber (JU), die gemeinsam mit Bundesrat Parmelin an einem Podiumsgespräch auftraten. An der Eröffnungszeremonie äusserten diverse Persönlichkeiten ihre Wünsche für die Zukunft des Main Campus, so auch Raymond Cron, Geschäftsführer von Switzerland Innovation: «Ich wünsche dem Switzerland Innovation Park Basel Area, dass er sich als internationaler Leuchtturm für innovative Projekte im Bereich Health und Life Sciences etabliert.» Der Switzerland Innovation Park Basel Area mit seinen vier Standorten ist einer von sechs Innovationsparks des nationalen Netzwerks der Stiftung Switzerland Innovation. Der nun eröffnete Main Campus wurde von den Architekten Herzog & de Meuron entworfen und vom Bauherrn Senn Resources AG realisiert. Aktuell sind von rund 50’000 m2 Nutzfläche bereits rund 70 Prozent vermietet. Die Mieterschaft besteht derzeit aus 38 Firmen und Institutionen, darunter die Universität Basel, Johnson & Johnson, Basilea sowie zahlreiche Startups. 30 bis 40 Prozent der Fläche sind Labors, die restlichen Flächen sind für Büros, Event- und Schulungsräume sowie eine Aula vorgesehen. Im Gebäude werden rund 2’000 Personen arbeiten können. Sie können sich über eine auf der Innen- und Aussenseite durchgehende Terrasse begegnen, was den Ideenaustausch fördert und das Innovations-Ökosystem belebt. Das Herz des Main Campus ist der begrünte Innenhof von der Grösse eines Fussballfeldes, wo Erholungs- und Verpflegungsmöglichkeiten bestehen. Der Main Campus steht mitten in der Life Sciences Meile im Bachgraben in unmittelbarer Nähe zu Nachbarn wie dem Schweizerischen Tropen- und Public Health-Institut, Skan, Abbott und Idorsia.