Kategorie: Regionen

  • Eine Überbauung mit sehr guter Ausnutzung

    Eine Überbauung mit sehr guter Ausnutzung

    Das Projekt «Überbauung Füllerichstrasse» in Muri bei Bern wurde im Rahmen eines durch die Gemeinde als Baurechtsgeberin ausgeschriebenen Gesamtleistungswettbewerbs gewonnen. Als Investorin fungiert Helvetia Versicherungen und als Entwicklerin die Halter AG.

    Optimale Einfügung ins Quartier
    Als Sieger des Verfahrens wurde das Projekt mit dem Namen «Der Tee der drei alten Damen» auserkoren. Dies in Anlehnung an einen Roman von Friedrich Glauser, welcher der angrenzenden Begegnungszone den Namen gab. Für die Architektur zeichnet das Berner Büro GWJ Architektur verantwortlich. Die Jury überzeugte am Siegerprojekt die kluge Setzung des Volumens, was die Gesamtanlage sehr durchlässig erscheinen lasse und die Baukörper, Plätze und Gassen optimal ins Quartiersystem einfüge. Das Projekt sei zudem wirtschaftlich gut austariert und überzeuge durch eine sehr gute Ausnutzung.

    Das Projekt sieht drei unterschiedlich hohe Baukörper vor, die durch ihre versetzte Anordnung neue attraktive Aus-sen- und Zwischenräume schaffen. Das Gesamtprojekt sieht im Erdgeschoss Gewerbe- und Retailnutzungen vor und in den Obergeschossen einen breiten Mix an Wohnungen. Die Palette reicht von möblierten 1½-Zimmer-Studios bis zu 8½-Zimmer-Clusterwohnungen. Die Wohnungen werden über einen klassischen Laubengang erschlossen. Zudem verfügt der Bau über einen gedeckten und grosszügigen Innenhof.

    Am Friedrich-Glauser-Weg, der die Verbindung zum Einkaufszentrum Moos schafft, ist ein einstöckiger Pavillonbau mit öffentlicher Nutzung geplant.

    Das Stimmvolk entscheidet
    Bevor die Baubewilligung eingereicht werden kann, muss das Stimmvolk über den Baurechtsvertrag sowie über die Bestimmungen zur «Zone mit Planungspflicht» entscheiden. Über beide Geschäfte soll voraussichtlich Ende 2019 abgestimmt werden. ■

  • «MetroPark» – ein urbanes Zentrum in Aarenähe

    «MetroPark» – ein urbanes Zentrum in Aarenähe

    Der «MetroPark» stellt gemäss der Gemeinde Ittigen eine städtebaulich überzeugende Lösung in Bezug auf die standortspezifischen Anforderungen dar. Als Grundlage dient das Sieger- und Richtprojekt von Holzer Kobler Architekturen, Zürich. Vorgesehen sind einerseits eine Erhöhung und Modernisierung des «Metrohauses», andererseits östlich des RBS-Bahnhofs drei neue Büro- und Wohnbauten. Im gemeinsamen Sockel befindet sich nebst Gewerbeflächen auch die Einstellhalle für Motorfahrzeuge und Velos. Die Dächer der ostseitigen Gebäude werden als begrünte Dachterrassen ausgestaltet, welche zusätzliche Aufenthaltsmöglichkeiten bieten. Die Topografie des Ortes soll neu in zwei Ebenen gegliedert werden. Der Charakter des Sockelgeschosses auf dem Niveau der Worblaufenstrasse ist geprägt von öffentlichen Räumen und Plätzen. Der neue Bahnhof gilt als Schlüsselelement. Das Erdgeschoss, neue Fusswege für die Bewohner und Grünräume schaffen eine hohe Aufenthaltsqualität. Der Einzug eines Lebensmittelmarkts bereichert das Publikumsangebot und steigert zudem die Attraktivität des öffentlichen Raums.

    Funktionale und soziale Durchmischung
    Der «MetroPark» sei gesellschaftlich, ökologisch und wirtschaftlich nachhaltig, betonen die Projektverantwortlichen. Ziel ist, dass die funktionale und soziale Durchmischung des Quartiers durch das Nutzungskonzept von Wohnen, Arbeiten und Einkaufen spürbar verbessert werden soll. Damit soll ein wesentlicher Beitrag an die kommunale Entwicklung geleistet werden. Auf ökologischer Ebene orientiert sich das Projekt «MetroPark» an den Grundsätzen der 2’000-Watt-Gesellschaft. Bei der Erstellung der neuen Gebäude wird der Betrachtung des gesamten Lebenszyklus ein besonderes Augenmerk geschenkt. Das Quartier wird an einen Fernwärmeverbund angeschlossen. ■

  • Erstes Plusenergie-Quartier der Schweiz

    Erstes Plusenergie-Quartier der Schweiz

    Das erste Plusenergie-Quartier (PEQ) der Schweiz soll einen Beitrag zur Umsetzung der Energiestrategie 2050 des Bundes leisten. Das über 23’000 Quadratmeter grosse Landstück liegt am Aarehang, oberhalb der ehemaligen Hammerwerke. Das Projekt «Aarerain» bietet mit 167 Wohnungen Wohnraum für rund 350 bis 500 Bewohner. Das Spezielle daran: Im Quartier wird über das ganze Jahr mehr Energie produziert als verbraucht. Seit Frühling 2016 entwickelt Losinger Marazzi gemeinsam mit der Grundeigentümerin CPV/CAP Pensionskasse Coop – das Land ist in ihrem Besitz – und der Gemeinde Ittigen das Projekt «Aarerain». Dieses Konsortium hat einen Architekturwettbewerb durchgeführt, den die Fischer Architekten AG aus Zürich gewonnen haben. Das Siegerprojekt sieht sechs Mehrfamilienhäuser mit bis zu acht Stockwerken vor. Dadurch entstehen 167 Wohnungen für 350 bis 500 Bewohner. Von jeder Wohnung blickt man auf die Aare. Interessant ist das Energiekonzept: «Wir wollen den Energiebedarf minimieren, aber nicht zulasten des Komforts», sagt Christian Leuner, Chef der Fischer Architekten AG.

    Massnahmen um den Energiebedarf klein zu halten
    Um den Standard Plusenergie-Quartier zu erreichen, ist es notwendig, pro Jahr mehr Energie zu produzieren als das Quartier verbraucht. Die Energieproduktion kann beispielsweise durch die Stromgewinnung mittels Photovoltaikpaneelen auf dem Dach oder/und der gedämmten Fassade umgesetzt werden. So gelinge es, gesamthaft mehr Energie zu produzieren als zu verbrauchen. Im Sommer sorgen die Photovoltaikelemente für eine Überproduktion an Energie, die ins öffentliche Stromnetz eingespeist wird. Speichermöglichkeiten seien momentan im «Aarerain» noch nicht vorgesehen. Der Energieverbrauch kann durch die Verwendung von intelligenten Stromnetzen (sogenannten Smart Grids) oder durch die Vernetzung der Quartierbewohner durch eine App, mit der unter anderem der eigene Verbrauch (Elektrizität, Wärme, Wasser) eingesehen, gesteuert und reduziert werden kann. Die Heizung erfolgt über den Wärmeverbund der ARA Worblaufen, die dem gereinigten Abwasser künftig vier bis sechs Grad entziehen und so Energie gewinnen will. ■

  • Wohnen zwischen Jurafuss und Alpenkamm

    Wohnen zwischen Jurafuss und Alpenkamm

    Die Wohnüberbauung «Am Südhang» würde an freistehende Einfamilienhäuser erinnern, jedoch mit dem Vorteil gemeinsam genutzter Infrastruktur, betonen die Projektverantwortlichen. Im Zentrum der 3½- bis 5½-Zimmer-Wohnungen stehen offene Wohn- und Essbereiche, die fliessend in die restlichen Räume übergehen. Grosszügige Glasfronten und raumhohe Schiebeflügel bieten Ausblicke in drei Himmelsrichtungen.

    Inspiriert von ihrem Standort würden die 24 Eigentumswohnungen mühelos den Spagat zwischen urban und ländlich schaffen, ist in einer Medienmitteilung zu lesen. Pro Haus gruppieren sich drei Baukörper um einen gemeinsamen Erschliessungskern, wodurch jede Wohnung ihren eigenen Flügel erhält und sowohl visuell als auch räumlich mit viel Weite einhergeht. ■

  • Campus Biel: Eine Konzentration des Standorts

    Campus Biel: Eine Konzentration des Standorts

    An dem neuen Standort werden die beiden Departemente Technik und Informatik sowie Architektur, Holz und Bau ihren Platz finden. Der Regierungsrat hatte sich für Biel entschieden, da dort der Campus verkehrsmässig optimal erschlossen ist. Weitere Pluspunkte waren zudem die zentrale Lage unmittelbar beim Bahnhof sowie die Zweisprachigkeit der Stadt.

    Zentralbauten für Wissensvermittlung und Austausch
    Ein Blick zurück: Den Projektwettbewerb für den Campus gewann 2015 die Architekturgenossenschaft pool aus Zürich mit dem Projekt «Trèfle», zu Deutsch «der Klee». Mit sieben Metern Höhe fungiert die Plaza des Campus als gedeckter Stadtraum, ist auf der Website von pool Architekten zu lesen. Im Erdgeschoss befinden sich die wichtigsten gemeinschaftlichen Nutzungen wie die Campus Hall, Aula, Mensa und ein Café sowie die Bibliothek und ein grosser Hörsaal. In der Form eines Mantelbaus umschliessen einzelne Gebäudeflügel die drei Zentralbauten, welche explizit für die Wissensvermittlung und den Austausch vorgesehen sind. Die Fassaden sind in Holz ausgeführt.

    Transparente Lernlandschaft
    «Trèfle» zeichne sich durch eine helle, transparente Lernlandschaft aus, die den Austausch ermögliche und mit geschickt platzierten Kommunikationspunkten fördere, so die Beurteilung der Jury. Zudem integriere sich das Projekt «Trèfle» hervorragend in seine Umgebung. Mit dem neuen Campus werde der Kanton Bern als Bildungsstandort gestärkt und die Berner Fachhochschule in der Fachhochschullandschaft Schweiz wettbewerbsfähig positioniert, betont die Bauherrschaft. Zudem führe eine räumliche Konzentration bei den Raumkosten zu einer Effizienzsteigerung und damit zu tieferen Unterhalts- und Betriebskosten.

    Möglicher Baustopp wegen eines sechsstöckigen Gebäudes
    Die Aushub- und Pfählungsarbeiten sind bewilligt und können laut den kantonalen Baubehörden wie geplant stattfinden. Aber momentan herrscht eine grosse Blockade, schreibt die Berner Zeitung. Auf dem Bauareal steht ein Hindernis. Es ist der Gebäudekomplex Aarbergstrasse 14/16 mit insgesamt zwanzig Wohnungen und Geschäften im Erdgeschoss. Die Liegenschaft ist im Besitz eines Immobilienunternehmers aus Solothurn, welcher sich gegen die Enteignung wehrt. Wird die Immobilie im nächsten halben Jahr nicht abgerissen, kommt es zum vorläufigen Baustopp, schreibt die Berner Zeitung weiter. Und dieser hätte Konsequenzen für die Berner Fachhochschule. «Falls mit den weiteren Bauarbeiten nicht spätestens Ende 2019 gestartet werden kann, ist der Beginn des Hochschulbetriebs im Herbst 2022 unwahrscheinlich», fasst das zuständige Amt für Grundstücke und Gebäude die Lage zusammend. ■

  • Neues Wohnquartier mit über tausend Wohnungen

    Neues Wohnquartier mit über tausend Wohnungen

    An aussichtsreicher Hanglage entsteht am Könizbergwald das neue Plus-EnergieQuartier «Papillon» es gilt schon heute als Vorzeigequartier von Köniz mit rund 1’000 Miet- und Eigentumswohnungen. Seit Mitte 2018 sind die ersten Wohnungen vermietet.

    Bis 2026 wird in Etappen auf insgesamt acht Baufeldern Wohn- und Lebensraum für rund 2’500 Menschen geschaffen – mitsamt einem Quartierzentrum, einer neuen Schule und Sportanlagen. Zum identitätsstiftenden Quartierzentrum soll der denkmalgeschützte Weiler mit seinen alten Bauernhäusern beitragen. Zum Aussenraum des Quartiers gehört auch die Allmend, ein öffentlicher Quartierfreiraum.

    Gemeinde Köniz direkt beteiligt
    Die Stimmberechtigten der Gemeinde Köniz haben sich am 19. Mai 2019 mit einem Ja zur Abgabe von Land im Baurecht für die Entwicklung des Baufelds F (Bruttogeschossfläche rund 25’400 m2), einem «Flügel» der Wohnüberbauung «Papillon», direkt beteiligt. Dieser Perimeter, der etwa so gross wie vier Fussballfelder ist, macht rund ein Viertel der ganzen Siedlung aus. Die Gemeinde Köniz hat nun das Land im Baurecht an die Immobiliengesellschaft Mobimo und eine gemeinnützige Wohnbauträgerschaft abgeben.

    Weitgehend emissionsfreie Energie-versorgung
    Mit dem Einsatz von Photovoltaikanlagen, Erdsonden und einer qualitativ hochstehenden Bauweise setzt das Quartier «Papillon» auf eine weitgehend CO2-emissionsfreie Energieversorgung. ■

  • Ein vielseitiger U-förmiger Neubau

    Ein vielseitiger U-förmiger Neubau

    Der u-förmige Neubau steht im Teilgebiet des Entwicklungsschwerpunktes Ausserholligen. Zudem war es der frühere Standort der Haupttribüne des legendären Grand Prix Suisse. Von 1934 bis 1939 und wiederum von 1947 bis 1954 war Bern jedes Jahr im Sommer für einige Tage das Zentrum des internationalen Motorrennsports. Es war einer der grössten Sportanlässe der Schweiz.

    Gebaut wird in Massivbauweise
    Bevor im Februar 2019, nach einer Entwicklungs- und Planungszeit von etwa sechs Jahren, der Hochbau startete, wurde das bestehende Gebäude der Metallbaufirma Gebrüder Müller AG abgebrochen. Das neue, gegen Süden geöffnete sechsgeschossige Gebäude wird in Massivbauweise erstellt und mit einer Eisspeicher-Anlage beheizt. Zudem ist beim Bauteil 1 eine Photovoltaik-Fassade geplant, und die gesamte Dachfläche wird mit 400 Hybrid-Modulen belegt. Die restliche, ockerfarbige Fassade wird zur Innenhofseite heller sein. Dies erzeugt einen warmen und kräftigen Kontrast zu dem schlichten Gelbton des Nachbarsgebäudes ARK 143 und der blauen Glasfassade des kalt wirkenden Gebäudes von Inotex AG. Der Neubau wird voraussichtlich im August 2021 der Bauherrschaft übergeben.

  • Bubenbergzentrum: Am Puls der Mobilität

    Bubenbergzentrum: Am Puls der Mobilität

    Der Neubau des Bubenbergzentrums 10 bis 12 gilt als Bestandteil des Ausbauprojekts am Bahnhof Bern und wird neben dem heute bestehenden Haupteingang zum wichtigsten Zugang des Berner Verkehrsknotenpunkts. Das Bubenbergzentrum als modernes Bürogebäude mit Retail- und Gastronomieflächen im Erd-, Unter- und Mezzaningeschoss gelte als erste Adresse für eine Standortwahl, betonen die Projektverantwortlichen. Sämtliche Mietflächen im energieeffizient konzipierten Gebäude können individuell ausgebaut werden. Die erstklassige Lage direkt am Bahnhof sei ein weiterer Vorteil für die Kundschaft und Mitarbeitende. ■

  • Von historischen Büros zu besonderen Mietwohnungen

    Von historischen Büros zu besonderen Mietwohnungen

    Die aus drei Gebäuden bestehende Liegenschaft wurde immer zu hundert Prozent als Büroräumlichkeiten genutzt und während dieser Zeit zum Teil umgebaut. Das älteste Gebäude stammt aus dem Jahr 1925, die zwei anderen wurden etwa 1947 erstellt. Sie waren das Zuhause von Telefonkommunikationsunternehmen wie die Hasler AG, Ascom und der Keymile AG. Nachdem 2017 der Hauptmieter auszog, hat sich die Bauherrschaft entschieden, die Liegenschaften umzunutzen.

    Das Konzept überzeugt
    Mit einem Gesamtleistungswettbewerb hat sie einen Totalunternehmer gesucht, der ein verbindliches Angebot für die Umnutzung der Bestandesgebäude oder die Erstellung von Neubauten einreicht. Die Marti Gesamtleistungen AG hat sich zusammen mit dem Konzept von Brügger Architekten AG gegenüber zwei Konkurrenten durchgesetzt. Obwohl mit dem Umbau das Potenzial auf dem Areal nicht ganz ausgeschöpft wird, hat das Konzept, welches den Erhalt aller drei Gebäude vorsieht, die Bauherrschaft überzeugt.

    Raumhöhen von bis zu vier Metern
    Durch die Transformation der drei Gebäude entstehen auf dem Areal 54 Wohnungen mit einzigartigem Charakter. Raumhöhen von bis zu vier Meter, grosse Fensterflächen, sandgestrahlte Betonoberflächen und ein hochwertiger Ausbau sind charakteristische Eigenschaften dieser Mietwohnungen. Mittelpunkt der U-förmig angereihten Bestandesbauten bildet eine Laubengangkonstruktion aus Holz, welche einerseits als Zugang zu den Wohnungen dient, anderseits aber auch die Balkone der dahinterliegenden Wohnungen beinhaltet. Von den Balkonen bietet sich den Mietern die Sicht auf den privaten Innenhof, der durch die Chaussierung verschiedene Sitz- und Aufenthaltsflächen bietet.

    Fassadenbegrünung als weiteres Merkmal
    Ein weiteres Merkmal der Transformation ist auch die Fassadenbegrünung, welche sich aus dem Innenhof an der Laubengangkonstruktion nach oben rankt. Die Überbauung liegt direkt an der Stadtgrenze von Bern und ist mit dem Bus, aber auch mit dem Velo sehr gut erschlossen. In Fussdistanz sind diverse Sportanlagen, Schulen, Einkaufsmöglichkeiten und auch Naherholungsgebiete erreichbar.
    Im lärmempfindlichen Bereich entlang der Schwarzenburgstrasse finden sich zudem etwa dreihundert Quadratmeter Dienstleistungsflächen. Im Souterrain von zwei Gebäuden werden rund 600 Quadratmeter als Atelier-, Bastel- oder Hobbyräume vermietet. Mit diesem spannenden Nutzungskonzept wird Wohnen, Arbeiten und Freizeit unter einem Dach möglich. ■

  • Modernes Genossenschaftswohnen

    Modernes Genossenschaftswohnen

    Die Überbauung «Huebergasse» im Quartier Holligen in Bern ist das Ergebnis eines durch die Stadt Bern durchgeführten Investoren- und Projektwettbewerbs. Das Siegerprojekt haben die Berner Wohnbaugenossenschaft «Wir sind Stadtgarten», die Halter AG, das Berner Architekturbüro GWJ Architektur und ASP Landschaftsarchitekten aus Zürich erarbeitet.

    Hauptsächlich für Familien
    Der Mix der insgesamt 103 Wohnungen ist mehrheitlich auf Familien ausgerichtet, bietet aber auch mit Wohnateliers und Cluster-Wohnungen vielfältigen weiteren Lebensformen Platz. Alle Wohnungen sind konsequent auf die neu entstehende Huebergass ausgerichtet, die das soziale Herzstück der Überbauung bildet. Das Projekt ist explizit gemeinnützig organisiert und richtet sich nach dem Prinzip der Kostenmiete gemäss den Grundsätzen des Bundesamtes für Wohnungswesen aus. Mit attraktiven Grundrissen, der hohen Dichte und Offenheit zum bestehenden Quartier soll die Siedlung für modernes Genossenschaftswohnen stehen.

    Vielseitiges Wohnungsangebot
    Die neuen Wohnbauten oberhalb des Parks bilden einen schmalen Hof, von dem aus sämtliche Wohnungen erschlossen werden. Die meisten bieten 3½, 4½ oder 5½ Zimmer. Vorgesehen sind auch kleinere sowie eine Clusterwohnung mit bis zu neun Zimmern. Statt der heute üblichen 45 Quadratmeter Wohnfläche pro Person wird mit 25 Quadratmetern gerechnet. Der Zugang über den Innenhof und die Balkone zum Hof sollen die Sichtbarkeit der Bewohnerinnen und Bewohnern und dadurch die Kommunikation untereinander fördern.
    Den Stadtteilpark verstehen die Architekten als eigenständigen Stadtraum, der eine «wilde Quartieroase für die Bewohnerinnen und Bewohner der Siedlung, wie auch für alle andern» darstellen soll. Im Westen wird der Park mit einer Platanenreihe abschliessen. ■

  • Ein urbanes und grünes Stadtquartier für Bern

    Ein urbanes und grünes Stadtquartier für Bern

    Die Stadt Bern möchte auf dem Viererfeld und dem benachbarten Mittelfeld ein neues Quartier mit 1’200 Wohnungen für rund 3’000 Menschen schaffen. Die Hälfte des Viererfelds und ein Drittel des Mittelfelds bleiben unbebaut und sollen als Stadtteilpark, als Familiengärten sowie als Spiel- und Sportflächen einen öffentlich zugänglichen städtischen Freiraum bilden. Mindestens fünfzig Prozent der Wohnfläche seien für den gemeinnützigen Wohnungsbau reserviert, betonen die Projektverantwortlichen. Das Areal soll zudem dicht und bodensparend bebaut und energetisch vorbildlich realisiert werden. Angestrebt wird die Zertifizierung als 2000-Watt-Areal.

    Zwei diagonale Achsen als Rückgrat
    Der städtebauliche Wettbewerb wurde im Januar 2019 abgeschlossen. Das Projekt «VIF!» hat beim städtebaulichen Wettbewerb den ersten Rang «Städtebau» und «Stadtteilpark» belegt. Hinter dem Projekt steht ein Team aus Architekten, Landschaftsarchitekten, Verkehrsplanern und Soziologen. «Prägendes Merkmal des Projekts «VIF!» sind zwei diagonale Achsen, die das Rückgrat des neuen Quartiers bilden und besonders für den Fuss- und Veloverkehr eine Grundstruktur bilden», sagt Architektin Priska Ammann.
    Die Jury kam zum Schluss, dass das Siegerprojekt der Wettbewerbsaufgaben «Städtebau» und «Stadtteilpark» durch seine Anbindung an die bestehende städtebauliche Struktur und das Potenzial für hohe Wohnqualität überzeuge. «Das Siegerprojekt bildet keine autarke Siedlung, sondern schliesst präzis die städtebauliche Lücke zwischen der gebauten Stadt in der Inneren und der Äusseren Enge», betont Stadt- und Jurypräsident Alec von Graffenried und ergänzt, dass das «Viererfeld» eine äusserst überzeugende Antwort auf die städtebauliche Aufgabenstellung gibt. «Es bildet keine autarke Siedlung, sondern macht einen präzisen Vorschlag zum Schliessen der städtebaulichen Lücke zwischen der gebauten Stadt in der inneren und äusseren Enge.» Bis Ende 2019 sollen die sieben Wohnentwürfe in einen Masterplan eingefügt werden.


    Baubeginn frühestens 2023
    Geplant ist, dass 2020 die Gewinner der Wohnbauprojekte, gemeinsam mit den Investoren, mit den Projektierungen beginnen. Klar sei, dass mindestens die Hälfte von Vierer- und Mittelfeld von Genossenschaften überbaut werden soll. Im Gegensatz zu den meisten anderen verzichtet das Siegerprojekt auf Hochhäuser auf dem Mittelfeld. Frühestens 2023 kann mit der Überbauung begonnen werden. Zuerst muss das Stimmvolk entsprechende Kredite und die Abgabe des Baulandes bestätigen. Vor gut zwei Jahren genehmigte es die Zonenpläne sowie den Landerwerb vom Kanton. ■

  • Neues Verwaltungsgebäude für das Bundesamt für  Bauten und Logistik

    Neues Verwaltungsgebäude für das Bundesamt für Bauten und Logistik

    Die Bauarbeiten für den Neubau des Verwaltungsgebäudes haben Mitte August 2018 begonnen. Mit Erreichen der Baugrubensohle wurden die 49 Erdsonden gebohrt und installiert. Anfang Januar wurde mit den Rohbauarbeiten begonnen, und seit Mitte August 2019 ist der Rohbau des ersten Obergeschosses abgeschlossen. Ab sofort beschleunigt sich der Baufortschritt durch den Wiederholungsfaktor der «Regel-Geschosse» bis ins achte Obergeschoss. Alle drei Wochen kann so durch den Wiederholungsfaktor jeweils mit einem weiteren Geschoss begonnen werden. Dieses enge Bauprogramm verlangt eine strukturierte, professionelle Koordination und stellt hohe Anforderungen an die Logistik.

    Die Gebäudehülle
    Die Fassade bildet durch den Versatz im Fassadenraster vom ersten zum zweiten Obergeschoss auf subtile Weise einen zweistöckigen Sockel aus. Dieser gliedert das Gebäude in Gemeinschafts- und Verwaltungszonen, nimmt den Terrainunterschied auf und stellt den Bezug zur Etappe 1 her. Die über zwei Geschosse verlaufenden Lisenenprofile gliedern die Fassade zusätzlich und brechen die Grossmassstäbigkeit des Baukörpers. Die helle, eloxierte Oberfläche der Lisenen bildet einen Kontrast zu der hinteren, pulverbeschichteten Ebene der Fensterprofile und Storenabdeckungen. Je nach Lichteinfall und Blickwinkel verändert sich das Bild der metallischen Fassade.

    Die Nachhaltigkeit
    Das Gebäude wird nach dem Standard Minergie® P Eco und dem Standard Gutes Innenraumklima GI® zertifiziert. Die hohen Anforderungen haben den Entwurf von Anfang an mitgeprägt. Durch die kompakte Gebäudeform, aktivierte Masse, Sonnenschutz und Wärmedämmung wird im Betrieb der Energieverbrauch reduziert. Die grossflächige Verglasung, der Sonnenschutz mit Tageslichtumlenkung und der offene Innenhof sorgen für reichlich natürliches Licht. Der verbleibende Energiebedarf wird CO2-frei gedeckt, und eine PV-Anlage auf dem Dach versorgt das Gebäude mit Strom. Für die Heizung wird primär Abwärme verwendet, während das Gebäude mit Erdsonden und Wärmepumpen gekühlt wird. ■

  • Das Areal des alten Tramdepots wird überbaut

    Das Areal des alten Tramdepots wird überbaut

    Die Gebäudeversicherung Bern (GVB) baut in den nächsten Jahren am Standort des alten Tramdepots Burgernziel gemeinsam mit der Wohnbaugenossenschaft ACHT (wbg8) ein Wohn- und Geschäftshaus. Das Areal liegt an zentraler und gut erschlossener Lage im Kirchenfeldquartier. Ein Projektwettbewerb kürte das Projekt «bärn ost» des Basler Architekturbüros ds.architekten. Das Vorhaben sieht die Realisierung einer einzigen Gebäudefigur vor. Die rund hundert Wohnungen sind vielfältig nutzbar und zweckmässig aufgebaut und ermöglichen verschiedene Haushaltsformen. Die Palette reicht von Kleinwohnungen für Alleinstehende und Paare über Seniorenwohnungen bis hin zu Wohngemeinschaften und Familienwohnungen.

    Ein Drittel Familienwohnungen
    Rund dreissig Prozent der Wohnungen sollen als Familienwohnungen mit vier bis fünf Zimmern konzipiert werden. Entlang der Thunstrasse stehen für Geschäftsräumlichkeiten rund 3’000 Quadratmeter Fläche zur Verfügung. Ankermieter im Geschäftsteil wird die Migros. Sie möchte eine Filiale im Erdgeschoss eröffnen. Weiter sind in dem Neubau ein Restaurant mit Gemeinschaftsraum sowie eine altersgemischte Schulklasse (Basisstufe) und eine Kindertagesstätte geplant.

    Nachhaltiges Bauen als wichtiges Kriterium
    Den Projektpartnern sind eine ansprechende Architektur und eine nachhaltige Bauqualität wichtig. Die Überbauung soll für das Quartier und seine Bewohnerinnen und Bewohner einen Mehrwert schaffen sowie ein Begegnungszentrum werden. Für die Investorin, die Gebäudeversicherung Bern (GVB), erfüllt das Projekt zudem die definierten Kriterien bezüglich ökologische und energieeffizientem Bauen, schreibt die GVB in einer Mitteilung. Als Leuchtturmprojekt nachhaltigen Bauens orientiert sich die Überbauung an den Zielvorgaben der 2’000-Watt-Gesellschaft und trägt so zu einem schonenden Umgang mit der Umwelt bei. Der Baubeginn ist im Winter 2019 und der Bezug der ersten Wohnungen Ende 2021 vorgesehen. ■

  • Neubau Naturhistorisches Museum und Staatsarchiv

    Neubau Naturhistorisches Museum und Staatsarchiv

    Das Siegerprojekt «ZASAMNE» der Zürcher Architekten EM2N wurde ausgewählt und zur Weiterbearbeitung empfohlen. Für die beiden traditionsreichen Basler Kulturinstitutionen sei der Entscheid des Wettbewerbs ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Umsetzung neuer zukunftsorientierter Nutzungskonzepte und der Befreiung von aktuell bestehenden räumlichen, betrieblichen und strukturellen Einschränkungen, ist auf der Homepage des Hochbauamtes Kanton Basel-Stadt zu lesen.

    Überregionale Ausstrahlungskraft
    Das Siegerprojekt überzeugte die Jury durch seine klare städtebauliche Setzung und die einfache Gliederung des langgestreckten Baukörpers. Es gelinge dem Projekt, durch die gewählte Kubatur, Materialisierung und Fassade an der Bruchstelle zwischen Quartier und Bahninfrastruktur gleichzeitig einen urbanen und industriellen Ausdruck zu erzeugen. Mit einem Neubau und der Konzentration der beiden Institutionen an einem Standort soll die Chance ergriffen werden, einen zukunftsgerichteten öffentlichen Kulturkomplex mit zwei sich ergänzenden Identitäten und überregionaler Ausstrahlungskraft zu schaffen.

    Schutz des wertvollen Kulturgutes
    Der Neubau werde das wertvolle Kulturgut mit den einzigartigen Beständen langfristig schützen, betonen die Projektverantwortlichen des Naturhistorischen Museums. Die Realisierung ist für 2020 bis 2023 geplant. Nach einer einjährigen Umzugs- und Einrichtungsphase für das Staatsarchiv, beziehungsweise einer zweijährigen für das Naturhistorische Museum Basel, wird das neue öffentliche Kulturgebäude ab 2024 / 25 neue Impulse im aufstrebenden Stadtquartier St. Johann setzen. ■

  • Ein neuer Stadtteil für Lausanne

    Ein neuer Stadtteil für Lausanne

    Die Eigentümer der Grundstücke, SV Rasude, Mobimo und CFF Immobilier, haben 2014 ein zweiphasiges paralleles Studienmandat gestartet, um gemeinsam ein „neues lebhaftes und offenes Viertel“ im Zentrum von Lausanne zu schaffen. Es ist das Genfer Büro von Eric Maria, das sich gegen nationale und internationale Architekten etabliert hat. Wie die öffentlichen Auftraggeber hervorheben, zeichnet sich das einstimmig als Grundlage für die Entwicklung des PPA empfohlene Projekt „Échappées“ von Eric Maria durch einen subtilen Ansatz aus, der die harmonische Integration des neuen Bezirks in seine Umwelt fördert. Bis jetzt geschlossen, wird sich dieser Ort dank neuer räumlicher Verbindungen und der Entwicklung harmonischer öffentlicher Räume für die Stadt öffnen.

    Ein atemberaubender Blick auf den Genfer See
    Es ist ein 19.000 Quadratmeter großes Grundstück in sehr zentraler Lage. Das zuvor direkt von La Poste als Distributionszentrum genutzte Grundstück direkt neben dem Bahnhof wurde 2010 von Mobimo gekauft. Der zukünftige Bezirk wird eine Mischung von Aktivitäten wie Büros, Geschäfte, Freizeitaktivitäten, Wohnen, ein Hotel usw. auf einer Fläche von 73.000 Quadratmetern umfassen. Die Unterkunft soll ihren Bewohnern einen herrlichen Blick auf den Genfer See und die Alpen bieten, wie die Projektmanager gerne betonen. Das Bewertungsunternehmen Rasude ist eine Partnerschaft zwischen Mobimo und CFF Immobilier. Das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt CHF 400 Millionen. Die Arbeiten sollen 2024 beginnen. ■

  • Ein neuer Stadtteil westlich von Lausanne

    Ein neuer Stadtteil westlich von Lausanne

    Das Projekt, das auf der CFF Immobilier-Website zu sehen ist, sieht vor, einen städtischen Mix aus Büros, Wohnungen, Geschäften und einem medizinischen Zentrum in den Gemeinden Prilly und Renens zu verteilen. Die beiden Gewinner des Architekturwettbewerbs 2018 werden den neuen Bezirk mit CFF, den Eigentümern des Grundstücks, weiter planen, erklären die Projektmanager. Ein neues städtisches Wohnumfeld, das direkt mit dem Zwischenstopp in Prilly-Malley verbunden ist, sollte daher bis 2023 auf fast 50.000 m² Nutzfläche das Licht der Welt erblicken. ■

  • Renens: Sanierung des Bahnhofsbereichs

    Renens: Sanierung des Bahnhofsbereichs

    Das Projekt „Quai Ouest“ rund um den Bahnhof hat westlich von Lausanne einen neuen Stadtteil geschaffen, der ein Mobilitätsangebot mit Arbeitsplätzen und Wohnraum verbinden wird, unterstreichen die Projektmanager. Die Genossenschaft Migros Vaud wird im Herbst 2020 eine Tochtergesellschaft im künftigen Distrikt eröffnen. In Zukunft wird das Projekt „Quai Ouest“ Platz für Geschäfte, Büros, Serviceaktivitäten, mehr als 180 Wohneinheiten, eine Fahrradstation mit 300 Stellplätzen und Parkplätze für rund 160 Autos (einschließlich 50 P + Rail) bieten. Innerhalb von zehn Minuten zu Fuß oder mit dem Bus vom Bahnhof leben 30.000 Menschen und 15.000 arbeiten. Ebenso werden drei Universitäten in der Nähe sein: die Universität, die EPFL und die ECAL. ■

  • "Quai Vernets": ein gemischtes Viertel im Herzen von Genf

    "Quai Vernets": ein gemischtes Viertel im Herzen von Genf

    Das neue Viertel „Quai Vernets“, das perfekt mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen ist, wird an der Stelle der Vernets-Kaserne stehen. Im Rahmen eines Mandats für Parallelstudien des ENSEMBLE-Teams werden die Merkmale des neuen Genfer Bezirks, der seine Identität begründet, festgelegt. Ziel war es, ein hohes Maß an Qualität und Vielfalt für diese beiden Gebäude zu bieten, darunter Studentenwohnungen, zwei Drittel der Sozialwohnungen, kostenlose Mietwohnungen sowie Genossenschaftswohnungen, wie geschrieben. Losinger Marazzi in einer Erklärung. Der Bezirk wird das Genfer Stadtzentrum um 1.500 Mietwohneinheiten, 26.400 m Einzelhandelsfläche und öffentliche Einrichtungen, Parkplätze und 25.000 m Grünflächen erweitern. So entsteht ein Stadtteil, der der Vielfalt einen hohen Stellenwert einräumt. Das ENSEMBLE-Team ist bestrebt, ab der Entwurfsphase die folgenden Zertifizierungen und Etiketten zu integrieren:

    • Zertifizierung „Site 2000 Watt“
    • Minergie ECO-Zertifizierung
    • Einhaltung des SNBS-Standards
    • Einhaltung der Anforderungen des Programms „Natur in der Stadt“
    • Qualitätslabel für Natur und Wirtschaft für die biologische Vielfalt
    • Einhaltung des EcomatGE-Ansatzes

    Das Expertengremium stimmte für die Projekte der Büros von Geninasca-Delefortrie Architects und Bunq SA (Block A) sowie von Jaccaud Spicher Architectes Associés und LRS Architects (Block B). Verwaltung gegenüber, Größe der Fassaden, Ausrichtung der Wohnungen, Animation des kollektiven und öffentlichen Raums: Dies waren einige der zugewiesenen Aufgaben. Die Lieferung der ersten Häuser ist für 2022 geplant. Das Konsortium der Architekten Fruehauf, Henry & Viladoms und Atelier Descombes Rampini ist für die Gestaltung der Gebäude C und D sowie des ADR für die AMEX verantwortlich. ■

  • Eine Stadt in einer Stadt

    Eine Stadt in einer Stadt

    Das Projekt findet auf dem Gelände der ehemaligen Hispano-Suiza-Fabrik statt. Das 1904 gegründete Maschinenbauunternehmen hatte sich ursprünglich zu einer weltberühmten Automarke entwickelt. Das Projekt „Quartett“ wurde nach der BIM-Methode entwickelt und geplant und trägt das Minergie-Label. Es geht um die Renovierung eines Gebäudes und die Realisierung einer Reihe von elf miteinander verbundenen Neubauten, in denen Büros sowie Industrie-, Handwerks- und Handelsaktivitäten untergebracht werden. Teil des Projekts sind auch ein Hotel mit 114 Zimmern und eine High School für Kunst und Design (HEAD). Die ersten Gebäude wurden im Frühjahr 2018 von HRS an den Kunden geliefert. Das Projekt muss bis zum Sommer 2022 abgeschlossen sein. ■

  • Ein tertiäres Gebäude mit hohem Potenzial

    Ein tertiäres Gebäude mit hohem Potenzial

    Die Station Pont-Rouge ist die erste große Etappe beim Bau der Genfer Entwicklungszone „Praille-Acacias-Vernets“ (PAV), in der auf einer Fläche von 230 Hektar ein neuer Bezirk entsteht. In zwanzig Jahren werden hier rund 50.000 Menschen leben und arbeiten. Die Einweihung der neuen Station „Lancy Pont-Rouge“ im Dezember 2017 legte den Grundstein für das PAV-Sanierungsprojekt. Ab 2019 hält hier der Léman Express und es wird fünfmal pro Stunde eine direkte Zugverbindung zum Genfer Hauptbahnhof und zum anderen nach Frankreich hergestellt. Die Fahrt in die Genfer Innenstadt dauert nur sechs Minuten. Das Projekt „Esplanade de Pont-Rouge“ muss das alte Industriegelände in ein städtisches Zentrum für gemischte Nutzung verwandeln, unterstreichen die Projektmanager. ■

  • Die Genfer Region entwickelt sich rasant

    Die Genfer Region entwickelt sich rasant

    Pont Rouge, das CFF-Immobilienprojekt auf dem Gelände von Geneva la Praille, hat im Sommer 2018 das neue Stadtzentrum eingeweiht, das weniger als 2 km von der Genfer Innenstadt entfernt liegt und eine erstklassige Erreichbarkeit bietet. Auf einer Grundfläche von rund 120.000 Quadratmetern – zu beiden Seiten des Bahnhofs und seines Platzes – baut CFF Immobilier SA Wohn- und Büroräume. Das Projekt sieht auch den Bau von rund 600 neuen Wohnungen vor, mit dem Ziel einer Mischung aus Sozialwohnungen und mehrstöckigen Wohnungen. Dieses Projekt zielt darauf ab, den Umfang um die Lancy-Station zu verbessern. Die Mischung aus Sozialwohnungen, Kollektivwohnungen und PSA sollte der Genfer Bevölkerung im Kontext eines angespannten Wohnungsmarktes in der Region frischen Wind bringen. Das Projekt „Pont-Rouge“ gilt als eines der größten Bauprojekte in der Region Genf.

    Die Komplementarität dieser Infrastrukturen und die Gestaltung der öffentlichen Räume ermöglichen es dem Projekt „Pont-Rouge“, Mobilität, Wirtschaft, Flächennutzungsplanung und Umwelt eng miteinander zu verbinden, wie die für das Projekt Verantwortlichen gerne hervorheben. Für sie ist „Pont-Rouge“ bereits der zukünftige Mehrzweckbezirk in der Genfer Region, der seinen Einwohnern qualitativ hochwertige Dienstleistungen sowie ein lebendiges soziales Leben bietet.

    Ein modularer Industrie- und Gewerbepark
    Das Projekt „Espace Tourbillon“ in Plan-les-Ouates hat ebenfalls großes Potenzial. Es besteht aus fünf Gebäuden, die durch eine unterirdische Logistikstation mit einer Grundfläche von 95.000 Quadratmetern verbunden sind. Die Oberflächen sind für industrielle und gewerbliche Zwecke sowie für Büros bestimmt. Das Baugrundstück befindet sich im Herzen des Industriegebiets Plan-les-Ouates. Hier wird in zwei Schritten ein multifunktionaler und modularer Industrie- und Gewerbepark errichtet, der mit einer effizienten Logistik ausgestattet ist, die für LKWs zugänglich ist. Die Baugenehmigung wurde erteilt und die Ausschreibung für das gesamte Unternehmen ist in Vorbereitung. Swiss Prime Site will mit ihrem Projekt bewusst eine breite Palette von gewerblichen Mietern anziehen. Aus diesem Grund werden Flächen ab 50 Quadratmetern angeboten. Es wird auch möglich sein, ein ganzes Gebäude ab 8.000 Quadratmetern exklusiv zu mieten. Das Konzept wird sogar eine Anpassung der Fassade an das Bild des Mieters ermöglichen, wie die Projektmanager hervorheben. Das Land ist das ausschließliche Eigentum von Swiss Prime Site. ■

  • "Eine Vision von Immobilien in der französischsprachigen Schweiz"

    "Eine Vision von Immobilien in der französischsprachigen Schweiz"

    Herr Hamdani, Sie leiten die Aktivitäten von CBRE in der französischsprachigen Schweiz. Können Sie uns sagen, woraus Ihre Aktivitäten bestehen und wie sie organisiert sind?
    CBRE Schweiz ist führend in der gewerblichen und Investment-Immobilienberatung. Wir sind seit über zwanzig Jahren in der Schweiz tätig und arbeiten dank mehr als 100 Mitarbeitern in unseren Büros in Zürich, Genf, Lausanne und Basel eng mit Investoren, Eigentümern und Mietern zusammen. Wir bieten eine breite Palette integrierter und strukturierter Dienstleistungen in fünf Hauptgeschäftsbereichen an, die den gesamten Immobilienzyklus und für alle Arten von Vermögenswerten abdecken:


    „Kapitalmarkt“: Verkauf und Erwerb von Immobilien und Portfolios
    Immobilien, Schuldenstrukturierung und Portfoliomanagement;
    „Beratung & Transaktion“:
    Vermietung von Gewerbegebäuden im Auftrag von Eigentümern.
    Suche nach Räumlichkeiten und Verwaltungsverfahren für Mieter:
    „Gebäudeberatung“: Management von Entwicklungsprojekten,
    Projektentwicklung und -kontrolle, technische Due Diligence;
    „Property Management“ Management von Immobilienportfolios
    und Einkaufszentren;
    „Bewertung und Beratung“:
    Bewertung von Portfolios und Immobilien aller Art,
    Durchführung von Markt- und Machbarkeitsstudien.


    Zusätzlich zu unserer starken lokalen Präsenz sind wir Teil einer globalen Gruppe mit einem starken internationalen Netzwerk, das in mehr als 100 Ländern aktiv ist und weltweit mehr als 80.000 Mitarbeiter beschäftigt.

    Welche wichtigen Fakten könnten Sie speziell für die französischsprachige Schweiz in Bezug auf Ihre Transaktionsaktivitäten hervorheben?
    Parallel zum Wachstum des Investmentmarktes verzeichnen wir ein kontinuierliches Wachstum unserer „Kapitalmarkt“ -Aktivitäten. Um Ihnen eine Vorstellung zu geben, haben wir 2018 unsere Kunden bei Immobilien- und Portfoliotransaktionen mit einem Gesamtvolumen von mehr als einer Milliarde Franken in der ganzen Schweiz unterstützt. Und unser Geschäft ist seit Jahresbeginn weiter gewachsen.

    Wir sind auch weiterhin sehr aktiv im Bereich „Advisory & Transaction“, indem wir an sehr guten Marketingmandaten arbeiten, beispielsweise in Genf mit mehreren Bürogebäuden in der prestigeträchtigen Rue du Rhône. Noch im Genfer Hyperzentrum ist die laufende Renovierung des 7.700 m² großen Confédération Centers eines unserer emblematischen Projekte, für die wir den Eigentümer bei der Definition innovativer Konzepte für die Installation neuer Marken unterstützen. In Lausanne haben wir auch die Möglichkeit, den Umzug der 15.000 m² großen ehemaligen Zentrale von Nespresso in die Avenue de Rhodanie zu übernehmen. Schließlich unterstützen wir im Rahmen unserer Mietervertretung verschiedene, häufig internationale Unternehmensprofile bei der Suche nach Flächen, insbesondere in Genf.

    Und was ist mit anderen Geschäftsbereichen?
    Unsere Fähigkeiten im Projektmanagement und in der Projektmanagementunterstützung ermöglichen es uns, Hand in Hand mit wichtigen Akteuren der Stadtentwicklung in der französischsprachigen Schweiz zu arbeiten, insbesondere mit CFF bei Eaux-Vives in Genf und am Standort Malley in Lausanne. Darüber hinaus hat uns die Verbesserung unseres Know-hows im Bereich der Immobilienbewertung in jüngster Zeit ermöglicht, an der Bewertung eines institutionellen Portfolios im Wert von mehr als einer Milliarde Franken zu arbeiten.

    Wie sehen Sie den französischsprachigen Schweizer Immobilienmarkt?
    Die französischsprachige Schweiz und insbesondere die Genfersee-Region verzeichneten 2018 ein bemerkenswertes Wirtschaftswachstum und die Schaffung von Arbeitsplätzen, nachdem sie den nationalen Durchschnitt übertroffen hatten. Darüber hinaus bleibt das Bevölkerungswachstum trotz einer leichten Verlangsamung positiv. Infolgedessen bleibt die Mietnachfrage auf dem Immobilienmarkt stark, insbesondere in der Region des Genfersees.

    Andererseits tragen die Zunahme der Lieferungen und Neubauten dazu bei, dass die Leerstandsquoten für Wohnungen und Büros vor allem in den Außenbezirken steigen, während das mangelnde Angebot insbesondere in der Innenstadt von Genf und insbesondere in Lausanne bestehen bleibt. Die Fundamentaldaten des Marktes sollten in den beiden großen französischsprachigen Städten dennoch solide bleiben.

    Was sind Ihrer Meinung nach die Haupttrends auf dem Markt?
    Schreibtische?

    Nach einer Phase der Konsolidierung und Reduzierung der Belegungskosten stellen die Nutzer von Büroflächen das Humankapital stärker in den Mittelpunkt ihrer Immobilienstrategie. Sie suchen nach gut platzierten und vernetzten, effizienten und flexiblen Räumlichkeiten für ihre Mitarbeiter, die mit dem Ausbau von „flexiblen Bürobetreibern“ wie der IWG einhergehen. Darüber hinaus ist die Attraktivität von Objekten in der Innenstadt oder in guter Anbindung an den öffentlichen Verkehr nicht zu leugnen. Angesichts der immer anspruchsvolleren Nachfrage führen institutionelle Eigentümer Renovierungsarbeiten durch, um ihre Bestände neu zu positionieren, wie dies beispielsweise im Genfer Geschäftsviertel zu sehen ist.

    „Den Immobilienmarkt verstehen, um Investitionsnischen zu nutzen“

    Welche Entwicklungen beobachten Sie auf der Investmentmarktseite? Was sind die größten Herausforderungen für Investoren?
    In einem Umfeld niedriger oder sogar negativer Zinssätze bleiben Immobilien eine wesentliche Anlageklasse für Anleger, die es ermöglicht, sowohl ihre Portfolios zu diversifizieren als auch eine attraktive Rendite zu erzielen und gleichzeitig ein gemessenes Risikoprofil beizubehalten. Der heutige Trend geht jedoch dahin, dass sich das Kapital auf risikoarme „Kernanlagen“ in der Innenstadt, im Wohnbereich oder möglicherweise im Büro konzentriert. Dieser starke Wettbewerb hat jedoch zur Folge, dass die „Prime“ -Renditen für Immobilien auf ein historisch niedriges Niveau gedrückt werden. In Genf veranschaulichen der Verkauf eines Wohnportfolios mit drei Gebäuden an eine Schweizer Institution oder der Verkauf eines anderen Portfolios aus vier Wohngebäuden an einen Versicherer, der sich noch in Genf befindet, dieses Phänomen perfekt.

    Im Gegenteil, Wertschöpfungs- oder dezentrale Vermögenswerte sowie Einzelhandelsimmobilien werden von den Hauptinvestoren trotz höherer Renditen vernachlässigt, wobei der Verkaufsprozess für diese Art von Vermögenswerten immer länger wird. Zu diesem Zeitpunkt des Zyklus bleiben die Anleger daher bei der Definition des Risiko-Rendite-Paares sehr wachsam, auch wenn das zu investierende Kapital weiterhin reichlich vorhanden ist.

    Schließlich gibt es in diesem Zusammenhang Nischenmärkte, in denen
    könnten Investoren wetten?

    Heute ist klar, dass sich viele Immobilienanbieter mehr in Richtung sogenannter „alternativer“ Sektoren wie Studentenwohnheime, Seniorenresidenzen, medizinische Zentren oder sogar Rechenzentren bewegen. Darüber hinaus zeigt unsere jüngste europaweite Umfrage, dass 70% der befragten Investoren derzeit aktiv nach Möglichkeiten für diese Nischenmärkte suchen.

    Warum?
    Diese Arten von Vermögenswerten bieten zwei wesentliche Vorteile: Zum einen sind sie in Bezug auf die Rendite im Allgemeinen rentabler als die auf dem Büro- und Wohnungsmarkt angebotenen. Der zweite Vorteil besteht darin, dass diese Sektoren von sehr günstigen zugrunde liegenden Trends angetrieben werden, insbesondere aus demografischer und technologischer Sicht, und die es den Anlegern ermöglichen, langfristig zu planen. Aus all diesen Gründen bin ich überzeugt, dass diese Immobiliensektoren weiterhin einen wachsenden Platz in den Strategien der Investoren einnehmen werden. ■

  • Ein neuer Glassitz für das IOC

    Ein neuer Glassitz für das IOC

    Das neue Hauptquartier des Internationalen Olympischen Komitees in Lausanne ist ein Gebäude mit einer Plural-Symbolik. Es sollte in kleinem Maßstab darstellen, wie das IOC die Organisation der Olympischen Spiele in vollem Umfang in Zukunft wünscht. Mit mehr Transparenz, Flexibilität und Langlebigkeit. Die Form des Glasgebäudes, das von einem sich bewegenden Sportler inspiriert ist, wurde nach Plänen des dänischen Büros 3XN und der Lausanner Architekten Itten + Brechbühl entworfen.

    Eine Ganzglasfassade
    Die Transparenz und der kommunikative Charakter des Gebäudes schaffen eine großartige Atmosphäre, wie Thomas Bach, Präsident des IOC, feststellt. Das Gebäude befindet sich am Ufer des Genfersees und verfügt über eine vollständig verglaste Fassade, die für einige helle Räume mit flexiblen Arrangements schafft und gleichzeitig „die Offenheit des IOC als Organisation“ symbolisiert, unterstreichen die Beamten des Projekts. Bisher waren die 500 Mitarbeiter auf vier verschiedene Standorte in Lausanne verteilt. Jetzt sind alle unter einem Dach versammelt. Das neue 24.000 Quadratmeter große Gebäude bietet Platz für 600 Arbeitsplätze. Es befindet sich neben dem historischen Château de Vidy im Bourget Park.

    Architektur, ein Spiegelbild der sportlichen Dynamik
    Drei Schlüsselelemente kennzeichnen das neue Gebäude: Bewegung, Flexibilität und Zukunftsorientierung. Die Fassade spiegelt dies besonders wider: Mit ihrer wellenförmigen Physiognomie atmet sie die Energie der Bewegung und drückt symbolisch die Dynamik des Sports und der olympischen Bewegung aus. Die zentrale Treppe, die die Böden verbindet, erinnert an die olympischen Ringe. Die Form des Gebäudes wurde von den Bewegungen eines Sportlers inspiriert.

    Nachhaltige und effiziente Energiesysteme
    Die Bauarbeiten begannen im Sommer 2016 mit dem Abbau des Altbaus. Bei dieser Gelegenheit wurden mehr als 95% des alten Verwaltungsgebäudes für den Neubau wiederverwendet oder recycelt. Der neue Hauptsitz des IOC hat eine Fläche von 22.000 Quadratmetern. Besonderes Augenmerk wurde auf die Nutzung nachhaltiger und effizienter Energiesysteme und die bestmögliche Nutzung des Tageslichts gelegt.

    Das Konzept des „Olympischen Hauses“ ist Teil eines Nachhaltigkeitsansatzes. Das Gebäude ist mit Solarkollektoren und Wärmepumpen ausgestattet, die Wasser aus dem nahe gelegenen Genfersee verwenden. Der Einsatz erneuerbarer Energien soll es ermöglichen, bis zu 35% weniger Energie und 60% Stadtwasser zu verbrauchen als bei einem konventionellen Neubau.

    Die neue IOC-Zentrale hat außerdem drei Nachhaltigkeitszertifikate für Gebäude erhalten: die LEED-Zertifizierung „Platinum“ für Gebäude, die CO²-Emissionen senken, Ressourcen schonen und nachhaltige Praktiken aufweisen, das SNBS-Label (Standard de Construction Sustainable Switzerland) „Platinum“ und schließlich den Bau Label Minergie P. ■

  • Esplanadenturm, das Wahrzeichen des Bahnhofsviertels

    Esplanadenturm, das Wahrzeichen des Bahnhofsviertels

    Freiburg ist heute ein Ballungsraum mit 85.000 Einwohnern, der ein starkes Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum verzeichnet. Der Bau eines 16-stöckigen Büroturms – des höchsten Gebäudes im Stadtzentrum – markiert den Beginn eines umfangreichen Projekts zur Renovierung und Umgestaltung der im Stadtzentrum gelegenen Eisenbahnbereiche im Verhältnis zur Gesamtentwicklung des gesamten Stadtteils Pérolles . ■

  • Das zukünftige Kinderkrankenhaus

    Das zukünftige Kinderkrankenhaus

    Der Bau des zukünftigen Kinderkrankenhauses im Herzen der Krankenhausstadt begann im Frühjahr 2019. Die Eröffnung ist für 2023 geplant. Dieses Projekt ist Teil des strategischen Plans der CHUV. Indem Kindern und Jugendlichen sowie Familien geeignete Räume auf einem speziellen Gelände angeboten werden, wird das Management und die Organisation der Kindermedizin erheblich verbessert, indem nahezu alle Disziplinen pädiatrisch auf denselben Umfang konzentriert werden.

    Gegenwärtig sind die pädiatrischen Aktivitäten zwischen dem Kinderkrankenhaus und der Krankenhausstadt Bugnon aufgeteilt. Entsprechend dem Fortschritt der gegenwärtigen Pädiatrie wird dieses neue Krankenhaus dank seiner modernen Infrastruktur eine spezifische Umgebung bieten, die an Patienten und ihre Familien angepasst ist und Räumlichkeiten bietet, die am besten auf die Entwicklung der Missionen und der pädiatrischen klinischen Aktivitäten reagieren.

    Um die besten Synergien mit der Cité hospitalière du Bugnon, ihrer technischen Plattform, ihrer Notaufnahme, der Entbindungsstation und der Abteilung für Neonatologie zu schaffen, wird das künftige Krankenhaus zwischen der Eingangspromenade des Hauptkrankenhausgebäudes und der Entbindungsstation am gebaut die aktuelle U-Bahnstation.

    Der Große Rat hat 2013 einstimmig einen Kredit in Höhe von 170 Millionen Euro für den Bau eines großen Kinderzentrums in Lausanne angenommen. Im Dezember 2016 veröffentlichte der CHUV in seiner Eigenschaft als öffentlicher Auftraggeber eine vorläufige Ankündigung für den Bau eines neuen Kinderkrankenhauses (115 Betten) nördlich des Hauptgebäudes der Krankenhausstadt in der Rue du Bugnon. Ein Teil der Vorarbeiten war bereits durchgeführt worden. Die Eröffnung wird nun für den Sommer 2023 erwartet. ■

  • Aargau Services:  Die Standortförderung des Kantons Aargau

    Aargau Services: Die Standortförderung des Kantons Aargau

    Eine bestens ausgebaute Infrastruktur, gezielte Fördermassnahmen, gute wirtschaftliche Rahmenbedingungen und die Nähe zu führenden Ausbildungsorten machen den Kanton Aargau zu einem idealen Standort für innovative Unternehmen.

    Die Hightech-Region Aargau bietet den Unternehmen die folgenden Vorteile:
    • Privilegierte Lage im Herzen Europas, gut ausgebautes Verkehrsnetz und Flughäfen in unmittelbarer Nähe
    • Einer der grössten Schweizer Industriekantone mit rund 35 Prozent der Beschäftigten im zweiten Sektor in über 6000 Betrieben
    • Renommierte, schweizweit führende Forschungs- und Ausbildungsinstitute: Paul Scherrer Institut (PSI), Universität & ETH Zürich, FHNW, ABB Forschungszentrum, ABB Technikerschule
    • Kostenvorteile wie moderate Löhne, niedrige Immobilien- und Grundstückspreise
    • Hightech-Programm mit dem Hightech Zentrum Aargau in Brugg, welches als Drehscheibe zwischen Industrie und Hochschulen wirkt

    Die Standortförderung Aargau Services informiert zu Wirtschafts- und Standortfragen und unterstützt Unternehmen bei der Suche nach einer passenden Gewerbeimmobilie oder einem Areal im Kanton Aargau.

    Eine Übersicht bezugsbereiter Immobilien
    Auf unserer Webseite finden Unternehmen eine Übersicht von bezugsbereiten Immobilien in den verschiedenen Regionen des Kantons. Unseren Netzwerkpartnern bieten wir die Möglichkeit, ihre Objekte in der kantonseigenen Datenbank für gewerbliche Liegenschaften und Immobilien kostenlos zu registrieren. Wir unterstützen sie auch bei der Entwicklung von gewerblichen Arealen im Aargau.

    Reichholdareal: Das bedeutendste Entwicklungsgebiet im Kanton
    Ein aktuelles Beispiel ist das Reichhold­areal, welches zu den bedeutendsten
    Entwicklungsgebieten im Kanton Aargau zählt. Seine ideale Lage nahe am Autobahndreieck Zürich / Bern / Basel kürt es zum attraktiven Standort für Industrie, Gewerbe und Hightech mitten in der Schweiz. Das Areal liegt im Birrfeld, in den Gemeinden Hausen und Lupfig. Durch seine Grösse von rund 75’000 Quadratmetern ist es prädestiniert für bedeutende Ansiedlungen, welche die Nähe zur Autobahn sowie zur Agglomeration Zürich suchen. Das Areal war einst Standort eines Zementwerkes, bevor es zu einem Chemie­standort wurde. 1990 wurde das Werk schliesslich stillgelegt. Seit der Übernahme durch die HIAG Immobilien im 2012 wird das Areal entwickelt und für eine neue Nutzung vorbereitet. Unter anderem wurde ein Masterplan erarbeitet, die Erschliessung geplant und der Boden saniert.

    Die kantonale Standortförderung arbeitet zudem eng mit den regionalen Standortförderungen im Kanton Aargau bei der Entwicklung von Arealen zusammen. Aktuell entwickelt die Wirtschaftsförderung Oftringen Rothrist Zofingen den Industriepark «Alte Strasse» in Oftringen. Am zentralen Verkehrskreuz der Schweiz steht ein erstklassiges Stück Industriezone zur Ansiedlung frei.

    Für arbeitsplatz- und wertschöpfungsintensive Unternehmen
    Der künftige Industriepark «Alte Strasse» in Oftringen umfasst insgesamt 43’000 Quadratmeter. Derzeit sind noch 24’000 Quadratmeter disponibel und können ab sofort als Ganzes oder parzelliert gekauft werden. Der Industriepark «Alte Strasse» steht produzierenden Industrie- und Gewerbeunternehmen zur Verfügung. Es sollen arbeitsplatz- und wertschöpfungsintensive Unternehmen aus den Bereichen Technologie, Pharma, Elektronik/ICT, Bau-Technik angesiedelt werden, um nur einige Beispiele zu nennen. Kleinere bis mittlere Industriefirmen sollen genauso Platz finden wie grössere Gewerbebetriebe. ■

  • Wohnen direkt an der Reuss

    Wohnen direkt an der Reuss

    Das Areal der ehemaligen Papier- und Kartonfabrik ist das letzte grosse zusammenhängende Gebiet im Zentrum von Bremgarten, das sich für eine Neuüberbauung eignet. In der Planung wurde denn auch viel Sorgfalt aufgewendet, damit hier eine Wohnsiedlung entstehen konnte, die diesem ruhigen und hervorragend besonnten Grundstück am Flussufer gerecht wird. Die realisierte Bebauung grenzt südlich an den naturbelassenen Flussraum der Reuss, westlich an Ackerland und nördlich an den parkähnlichen Friedhof. Östlich liegt der markante Hexentrum, dieser bildet zusammen mit der Stadtmauer das Tor zur Altstadt.

    Das Angebot an Mietwohnungen reicht von 2 ½- bis 4 ½-Zimmer-Wohnungen und verfügt über grosszügige Aussenräume. Die Eigentumswohnungen wurden als Geschosswohnungen mit 3 ½ bis 5 ½
    Zimmern realisiert, die Reiheneinfami­lienhäuser verfügen über 3 ½- oder 5½-Zimmer. Eine Tiefgarage mit total 207 Einstellhallenplätzen und 27 Besucherparkplätzen gehört ebenfalls zum Angebot. Besonders attraktiv ist die Lage nahe am Wasser und zur Altstadt.

    Eine eigenständige Struktur
    Als Ergänzung zu den umliegenden Quartieren wurde eine eigenständige, Struktur entwickelt, die sich an den peripheren Schnittstellen gut einordnet, betonen die Architekten. Das neue Quartier definiert ein weiteres Feld mit einem spezifischen Bebauungsmuster. Die Volumen seien senkrecht zur Reuss gesetzt, um eine räumliche Durchlässigkeit zu gewähren und eine Verzahnung mit der Landschaft zu ermöglichen. Im Bereich der Austrasse entstanden dank der gestaffelten Setzung der Bauvolumen gut definierte Strassenräume. Die Gebäude setzen sich durch das Bebauungsmuster klar von der Altstadt ab. ■

  • Neuer Lebensraum in Spreitenbach

    Neuer Lebensraum in Spreitenbach

    Das Quartier Neumatt soll das Einkaufszentrum Shoppi noch mehr nach aussen öffnen und zugleich die bestehenden Ortsteile von Spreitenbach besser miteinander verbinden, schreiben Credit Suisse Asset Management (Schweiz) AG und Losinger Marazzi in einer Mitteilung. In den neuen Gebäuden sollen rund 600 Wohnungen im mittleren bis höheren Preissegment sowie Eigentumswohnungen realisiert werden. Zudem sind in den Sockelgeschossen öffentliche Nutzungen in Verbindung mit dem Shoppingcenter geplant. Für Spreitenbach sei diese Entwicklung nicht nur ein Meilenstein, sondern ein «Hundertmeilenstein», sagt Gemeindepräsident Valentin Schmid.

    Um die Vorgaben aus dem Entwicklungsrichtplan (ERP) zu konkretisieren und Inputs für die Freiraumgestaltung und für die Architektur der Gebäude zu erhalten, führte die mit der Entwicklung und Realisierung der Neumatt beauftragte Losinger Marazzi AG zwischen Januar und Juni 2018 ein Studienauftragsverfahren mit sieben Teams durch. Daraus wählte das Beurteilungsgremium, in dem auch die Gemeinde Spreitenbach vertreten war, für jedes Baufeld den jeweils besten Ansatz aus.

    Schlanke Doppelhochhäuser
    Im Studienauftrag schlugen gleich zwei Teams vor, anstatt zwei breite Hochhausscheiben zwei schlanke Doppelhochhäuser zu realisieren. Dies erlaube mehr Wohnungen mit einer zweiseitigen Ausrichtung. Das Beurteilungsgremium nahm diesen Vorschlag auf und empfiehlt, sowohl das Hochhaus Süd als auch das Hochhaus West als Doppelhochhaus mit je einem verbundenen Sockel zu realisieren. In den Hochhäusern sollen Mietwohnungen in einem mittleren bis höheren Preissegment entstehen.

    Moderne Metallfassaden
    Das Hochhaus Süd (Baubereich I) realisiert das Atelier ww Architekten SIA AG, Zürich. Das Projekt zeichne sich unter anderem durch moderne Metallfassaden und eine zeitgenössische Architektursprache aus, betonen die Projektverantwortlichen. Ausserdem ist die Integration Photovoltaikanlagen in der Fassade möglich. Dies wird im weiteren Projektverlauf detailliert geprüft. Für das Hochhaus West (Baubereich B) wurde die Lösung des Teams bestehend aus Ruprecht Architekten und HILDEBRAND, Zürich, ausgewählt. Dort soll im Sockelgeschoss des Doppelhochhauses ein attraktiver Eingangsbereich zum Shoppi entstehen, der zugleich die Verbindung ins Quartier Langäcker aufwertet. Für das Baufeld C mit Eigentumswohnungen zeichnen die Architekten Morger Partner, Basel, verantwortlich.

    Auf den Dachflächen des Shoppi sind ökologische Ausgleichsflächen mit unterschiedlichen Nutzungen – etwa Spielplätze und Gartenflächen – für die Bewohner der Hochhäuser vorgesehen. Rund um die neuen Gebäude entstehen zahlreiche Grünflächen und Begegnungsorte. Eine Esplanade soll als Scharnier zwischen dem Shoppi und dem Stadtpark wirken. Das ebenfalls im Rahmen des Studienauftrags bestimmte Konzept für die Landschaftsarchitektur stammt vom Studio Vulkan, Zürich.

    Frühester Baubeginn: 2021/22
    Voraussichtlich Ende November 2019 stimmt die Gemeindeversammlung Spreitenbach über die für die Realisierung der Neumatt notwendige Teilrevision der Bau- und Nutzungsordnung ab. Parallel dazu wird der Gestaltungsplan erarbeitet. Danach folgt die Erarbeitung der Bauprojekte. Mit dem Bau kann demnach frühestens 2021/2022 begonnen werden. Die Realisierung wird den Angaben zufolge in Etappen erfolgen und sei abhängig von der künftigen Marktlage. ■

  • Wettingen:  Ein attraktives Quartier für das Bahnhofsareal

    Wettingen: Ein attraktives Quartier für das Bahnhofsareal

    Die Gemeinde Wettingen plant das neue Gesicht ihres Bahnhofsareals gemeinsam mit den Grundeigentümern SBB Immobilien, Schweizerische Post, Debrunner Acifer und Lägern-Plastic AG. Das Ziel besteht darin, das mehrheitlich gewerblich genutzte über 50’000 Quadratmeter grosse Areal – zwischen Gleisanlagen, Güter- und Seminarstrasse – in ein durchmischtes Wohn- und Gewerbequartier zu entwickeln, welches das Ortsbild von Wettingen nachhaltig verändern wird, heisst es in einer Medienmitteilung. Geplant sind Wohnungen für 800 bis 1000 Einwohner in der Nähe der Seminarstrasse, angrenzend an das bereits bestehende Wohnquartier.

    Ausgedehnte Grünräume
    Für den öffentlich aufliegenden Gestaltungsplan halte der Gemeinderat am grundsätzlichen Städtebaukonzept fest. Es seien jedoch mehr Spielräume eröffnet worden. So sollen Bauherrschaften und Gemeinde die Möglichkeit erhalten, noch stärker auf spezifische Nachbarschaftssituationen und die Forderung nach ausgedehnteren Grünräumen eingehen zu können.

    Zudem ist neu eine Obergrenze für die Parkierung des Individualverkehrs eingeführt worden. Damit werde die Verkehrserzeugung aus dem Gebiet beschränkt. Im Gegenzug wird eine Erhöhung der Velo-Abstellplätze am Bahnhof von 500 auf 600 festgesetzt, schreibt die Gemeinde. Für die Gemeinde würde sich mit der Bahnhofsplanung die einmalige Chance eröffnen, eine Innenentwicklung an bester Lage zum ÖV vorzunehmen.

    Der Gestaltungsplan liegt bis zum 2. Juli 2019 öffentlich auf. Während dieser Zeit können sich «Betroffene mit schutzwürdigen eigenen Interessen einbringen, indem sie während der Auflagefrist Einwendung erheben». ■

    www.wettingen.ch