Kategorie: Neubau

  • Pensionskasse der UBS steigt in Halter-Projekt ein

    Pensionskasse der UBS steigt in Halter-Projekt ein

    Die Pensionskasse der UBS beteiligt sich als neue Grundeigentümerin des Attisholz-Kernareals am Entwicklungsprojekt Attisholz in Riedholz. Laut einer Medienmitteilung der Halter AG umfasst dieses Kernareal eine Fläche von 73’000 Quadratmetern. Die restliche Fläche von 420’000 Quadratmetern verleibt im Besitz von Halter. Das Schlieremer Immobilienunternehmen wird das Areal in den kommenden Jahren etappenweise transformieren und dabei verschiedene Bauprojekte realisieren. „Bis zur Fertigstellung wird dieser Teil des Areals rund 740 Wohnungen mit 1250 Bewohnerinnen und Bewohnern Platz bieten. Gleichzeitig entstehen mehrere Hundert neue Arbeitsplätze”, heisst es zu den Zielen des Projektes.

    Für das Vorhaben ist ursprünglich eine Zusammenarbeitsvereinbarung zwischen Kanton Solothurn, Gemeinde Riedholz und der Halter AG abgeschlossen worden. Diese ist nun um die Pensionskasse der UBS erweitert worden. „Der Einstieg der Pensionskasse der UBS unmittelbar nach Rechtskraft der Nutzungsplanung ist ein starkes Commitment für das Attisholz-Areal und damit auch für die Region Solothurn als attraktiver Wohn-, Arbeits- und Lebensraum”, wird Andreas Campi zitiert, Geschäftsführer von Halter Entwicklungen.

    Gemeinde und Kanton zeigen sich über den Einstieg der Pensionskasse der UBS ebenfalls erfreut. Sandra Morstein, Gemeindepräsidentin von Riedholz, sieht dadurch die „vertrauensvolle und beständige Zusammenarbeit“ aller Partner gestärkt. „Für den Kanton Solothurn ist die nachhaltige und zukunftsorientierte Entwicklung des Attisholz-Areals ein zentrales Anliegen”, heisst es von Regierungsrätin Birgit Wyss. „Das Investment der Pensionskasse der UBS stellt ein wichtiges Signal für den Kanton Solothurn als Investitionsstandort dar.”

  • Holcim und Norman Foster Foundation bauen wiederverwertbare Notunterkünfte

    Holcim und Norman Foster Foundation bauen wiederverwertbare Notunterkünfte

    Holcim und die Norman Foster Foundation gehen eine Partnerschaft ein. Ziel ist ein zu entwickelndes Konzept für den Bau von 1000 Notunterkünften und einer medizinischen Einrichtung an einem Tag. Es soll der wachsenden Zahl von Vertriebenen eine würdige und widerstandsfähige Unterkunft bieten, heisst es in einer Medienmitteilung von Holcim.

    „Derzeit sind weltweit über 80 Millionen Menschen gezwungen, aus ihrer Heimat zu fliehen“, wird Holcim-CEO Jan Jenisch zitiert. „Notunterkünfte können mehr sein als nur ein Dach über dem Kopf und sollten den Menschen die Würde und Sicherheit eines Zuhauses bieten.“ Dafür sollen nun Stipendiaten Lösungen erarbeiten.

    Den Auftakt macht ein einwöchiger Workshop in Madrid, der noch bis zum 10. Juni stattfindet. Bei der geplanten Errichtung von 1000 erschwinglichen, zerleg- und wiederverwendbaren sowie wiederverwertbaren Unterkünften samt medizinischer Einrichtung werde sich Holcim auf Innovationen wie CO2-armen Beton, leichte vorgefertigte Stützstrukturen und grüne Zemente zur Bodenstabilisierung konzentrieren.

    Diese Zusammenarbeit folgt dem Ziel von Holcim, zwischen 2021 und 2030 mit insgesamt 500 Millionen Franken zur Schaffung positiver sozialer Auswirkungen beizutragen. Zu diesem Zweck leitet das Unternehmen Programme für erschwinglichen Wohnraum und Infrastruktur sowie Gemeinschaftsinitiativen für Bildung, Gesundheit und Qualifizierung.

  • «Putz und Farbe» – Preis für beste Objekte

    «Putz und Farbe» – Preis für beste Objekte

    Gemeinsam vergeben der Schweizerische Maler- und Gipserunternehmer-Verband SMGV sowie die Messe Luzern AG unter dem Dach der appli-tech den «Schweizer Preis für Putz und Farbe». Sie schreiben den Preis für Teams aus, die aus Planern und Handwerkern zusammengesetzt sind. Es können konkret umgesetzte Projekte zu den beiden Kategorien Putzfassade/Farbgestaltung und Innenraumgestaltung eingereicht werden. Eine grosse Chance, da sind sich der SMGV und die Messe Luzern einig. «In der vergangenen Austragungen konnte mit den eingereichten Projekten das kreative Potenzial in den Bereichen Putz und Farbe aufgezeigt werden. Wir sind überzeugt, dass wir auch dieses Mal qualitativ hochwertige und spannende Arbeiten in der Öffentlichkeit bekannt machen können», erklärt Ursula Gerber, Messeleiterin appli-tech. Mario Freda, SMGV-Zentralpräsident, ergänzt: «Wir wollen auch in diesem Jahr die so wichtige Zusammenarbeit von Fachleuten aus Handwerk und Planung weiter fördern und den Einsatz von Putz und Farbe in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit rücken.» 

    Energetische Sanierung als ein Fokus 
    Eine namhafte Jury bewertet die Objekte. Nebst den Preisen in den Kategorien Putzfassade/Farbgestaltung und Innenraumgestaltung wird ein Sonderpreis der Jury für energetische Sanierung vergeben. Jurymitglied und SIA-Präsident Peter Dransfeld weiss um die Wichtigkeit des Themas: «Nachhaltiges Bauen und energetische Sanierungen werden immer zentraler, wobei auch die Fassadengestaltung eine tragende Rolle spielt. Innovative und sinnvolle Lösungen sind insbesondere in einer engen, vertrauensvollen und professionellen Zusammenarbeit von Architektur und Handwerk erreichbar. Dies würdigt diese Auszeichnung.» 

    Die Jury vergibt eine Gesamtpreissumme von CHF 35‘000. Die Gewinnerprojekte und ausgewählte Arbeiten werden in einer Sonderschau an der appli-tech, der Fachmesse für die Maler- und Gipserbranche, den Trockenbau und die Dämmung, vom 8. bis 10. Februar 2023 sowie auf der Website präsentiert. Ebenfalls winken Berichte in Fachmedien und die Präsentation im Jurybericht.  

    Anmeldung bis Ende September 
    Es können bis am 30. September 2022 Objekte angemeldet werden. Die Abgabe der Arbeit erfolgt bis am 20. Oktober 2022. Die Ausschreibung mit detaillierten Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung sind zu finden unter www.putz-farbe.ch

  • Papieri Cham trifft auf hohe Nachfrage

    Papieri Cham trifft auf hohe Nachfrage

    Bereits Mitte September sollen die ersten Bewohner in das Hochhaus der Papieri Cham einziehen, informiert die Cham Group in einer Mitteilung. Sie baut das Areal der ehemaligen Papierfabrik in ein Quartier zum Wohnen und Arbeiten um. Die erste Bauetappe soll noch in diesem Jahr abgeschlossen werden.

    Die in der ersten Bauetappe entstehenden 163 Mietwohnungen seien innerhalb von wenigen Wochen vergeben worden, erläutert das Immobilienunternehmen in der Mitteilung weiter. Auch die in der ersten Bauetappe realisierten Gewerbeflächen sind bereits fast vollständig vermietet. Zwei Drittel der im Hochhaus I im Zuge der zweiten Bauetappe zu realisierenden 61 Eigentumswohnungen sind ebenfalls bereits verbindlich reserviert. Zum offiziellen Vermarktungstag am 2. Juni hätten nur noch zwei freie Wohnungen im Internet angeboten werden können, informiert die Cham Group.

    Im November sollen die ersten Gewerbetreibenden ihre Ateliers im Baubereich A der Maschinengasse eröffnen können. Hier werden Architektur- und andere Büros, eine Filmproduktionsfirma, zwei Fotostudios, ein Malatelier für Kinder und ein Hundesalon ihr Geschäft aufnehmen. Ins Erdgeschoss des Hochhauses L ziehen eine Zahnarztpraxis und ein Töpferatelier ein.

    Die Cham-Gruppe hatte Anfang 2018 ihr verbliebenes Papiergeschäft verkauft. Als nunmehr reine Immobiliengesellschaft konzentriert sich die Cham Group auf die Transformation des Papieri-Areals in ein gemischtes Wohn- und Arbeitsquartier.

  • SAK realisiert zweites Multi-Energie-System

    SAK realisiert zweites Multi-Energie-System

    SAK realisiert in der Überbauung Park 2022 in Uzwil  „ihr zweites hochmodernes Multi-Energie-System“, informiert die auf Energieversorgung spezialisierte Unternehmensgruppe in einer Mitteilung. Mit dem aus Photovoltaik- und Wärmepumpenanlagen, Ladestationen für Elektrofahrzeuge und einem vollautomatischen Abrechnungssystem für Strom, Wasser und Wärme bestehenden System erfüllen die drei Gebäude der Überbauung „sämtliche Anforderungen an nachhaltiges Wohnen gemäss der Energiestrategie 2050 des Bundes“, heisst es dort weiter. Dabei werden in Park 2022 die drei Gewerke Strom, Wärme und Wasser über alle drei Gebäude hinweg in einem Smart-Microgrid-System koordiniert.

    Auf den Dächern der Gebäude wurden rund 300 Quadratmeter Photovoltaikmodule mit einer Gesamtleistung von 48 Kilowatt Peak montiert, erläutert SAK. Die in den Kellern der Gebäude installierten Wärmepumpen bringen es zusammen auf 87 Kilowatt Peak für Heizung und Warmwasser. Die eingerichteten Ladestationen sind mit einem intelligenten Lastmanagement ausgestattet. Über die zur Verbrauchsmessung eingesetzten Smart Meter können auch die Bewohnenden der Überbauung ihre Zählerstände verfolgen und ihren Verbrauch steuern.

    „Hier in Uzwil konnten wir zum zweiten Mal unser umfassendes Know-how rund um nachhaltige Energielösungen ausschöpfen und weiter vertiefen“, wird Adriano Tramèr, Leiter Geschäftsbereiche Produktion und Energielösungen SAK, in der Mitteilung zitiert. „Mit der intelligenten Zentralsteuerung optimieren wir die Energieproduktion und den Energieverbrauch zwischen den drei Gebäuden maximal und senken den CO2-Ausstoss massgeblich.“

  • Ein Kanton schafft sich Erreichbarkeit

    Ein Kanton schafft sich Erreichbarkeit

    Im neuen Kantonsbahnhof in Altdorf werden die Bahn- und Busverbindungen der südlichen Zentralschweiz gebündelt. Neue Zugshalte und zusätzliche Verbindungen steigern das Fachkräftepotenzial deutlich. Wissensbasierte Dienstleister auf der Nord-Süd-Achse profitieren vom Direktzugang in die Arbeitsmärkte der Greater Zurich Area sowie des Grossraums Mailand und treffen auf Technologien in den Sektoren Präzisionstechnik, Alpintechnik, Verkehrs- und Sicherheitstechnik und Umwelttechnologien. Auf der Werkmatt Uri hat sich der Kanton Uri mit Weitsicht Entwicklungsflächen gesichert, die er exklusiv für hochwertige Arbeitsplätze zu attraktiven Konditionen abgibt. Mit dem Neubau der Urner Kantonalbank direkt an der Perronkante des neuen Kantonsbahnhofs wird eine Arbeitswelt mit bezugsfertigen Büros angeboten. Am Bahnhofplatz eröffnete erst kürzlich das deutsche IT-Unternehmen Essendi IT seinen neuen Schweizer Sitz.

    Der Kanton Uri ist auch ein fantastischer Lebens- und Freizeitraum mit seiner Seenlandschaft (Wasser- und Segelsport), den Bergen und Flüssen (Outdoor, Klettern, Wandern, Resort Andermatt), einem authentischen, ungekünstelten Erfahrungsraum mit der Ur-Geschichte und Tradition der Schweiz. So entstehen Inspirationen für neue Geschäftsideen.

  • Apartmenthaus Altera

    Apartmenthaus Altera

    Der Baustart dieses Hauses war im Juni 2021. Altera umfasst mit zwölf Wohneinheiten: vier Apartments, sieben Maisonettewohnungen und ein Penthouse. Alle Wohnungen sind lichtdurchflutet, und die Ausstattung ist in warmen und hellen Tönen gehalten. Der Ausblick aus den raumhohen Fenstern in das raue und gebirgige Urserntal ist der perfekte Kontrast dazu.
    Bereits im Eingangsbereich des Hauses lädt die Lobby mit einem Kamin und Schaffellsesseln zum Verweilen ein. Im Erdgeschoss befinden sich die exklusiv ausgestatteten Gemeinschaftsräume. Dazu gehören ein Skiraum mit einem persönlichen Skischrank inklusive Schuhwärmer sowie ein Fitnesscenter inklusive hochmodernem Spinning-Studio und ein Wellnessbereich mit Spa und Sauna für die ultimative Entspannung.

  • Planung für Burn-out-Klinik in Vitznau geht in nächste Runde

    Planung für Burn-out-Klinik in Vitznau geht in nächste Runde

    Die Planungen für eine Burn-out-Klinik im Kurort Gruebisbalm auf Vitznauer Gemeindegebiet gehen in die nächste Runde. Ein komplett überarbeiteter Gestaltungsplan, der die Bedenken der Eidgenössischen Natur- und Heimatschutzkommission (ENHK) berücksichtigt, ist nun bei der Gemeinde Vitznau einsehbar. Er wurde massgeblich von der Zeitraum Planungen AG und Roman Hutter Architektur umgesetzt. Beide sind in Luzern ansässig. Ausserdem war das Basler Architekturbüro Miller & Maranta daran beteiligt.

    Die auf 900 Metern Höhe gelegene Klinik soll 80 Patientinnen und Patienten mit Erschöpfungsdepression Platz bieten. Initiant dieses Grossprojekts ist der Baselbieter Unternehmer Paul Schaub. Für seinen Bau sind laut eines Artikels der „Luzerner Zeitung“ rund 120 Millionen Franken veranschlagt. Die vorliegende Ortsplanungsrevision wurde am 13. Februar von der Vitznauer Stimmbevölkerung mit grosser Mehrheit angenommen. Dementsprechend befindet sich der Klinikstandort nun nicht mehr in der Kur- und Sportzone, sondern neu in der Tourismuszone. Der Kanton Luzern muss dies noch genehmigen.

    Die ENHK hatte die Ausdehnung des Gesundheitszentrums mit seinen ursprünglich geplanten fünf grösseren Gebäudekörpern Richtung Südosten als „schwerwiegende Beeinträchtigung“ der Schutzziele beanstandet. Zwei davon befänden sich zu nahe am Rigiweg und der Rigi-Bahn. In der neuen Planung verschmelzen diese zu einem einzigen Komplex mit sechs zusammenhängenden Trakten.

    Die künftige Klinik wird nur über die Rigi-Bahn erreichbar sein, Parkplätze werden nicht gebaut. Paul Schaub geht von einem Baubeginn spätestens im Herbst aus, „und mit der Betriebseröffnung rechnen wir im Jahr 2025“.

  • Apartmenthaus Mira

    Apartmenthaus Mira

    Der Baustart für das Apartmenthaus Mira ist im Frühjahr 2022 geplant. Die Fassade des Hauses ist von der Stucktechnik «Sgraffito» inspiriert. Dies ist eine historische Technik zur Verzierung von Oberflächen. In der Schweiz ist «Sgraffito» hauptsächlich im Kanton Graubünden im Engadin anzutreffen.

    Das Apartmenthaus Mira umschliesst 18 Mezzanin-Apartments mit hohen Decken, Wendeltreppen und grosszügig geschnittenen Fenstern. Die vielfältigen Grundrisse der Apartments ergeben einen einzigartigen und verspielten Touch. Die Panoramafenster in Kombination mit der doppelten Deckenhöhe verleiht den Wohnungen ein Loft-Flair. Zu den 2.5- bis 3.5-Zimmer-Wohnungen gehören gut ausgestattete Gemeinschaftsräume, darunter ein Skiraum, eine Sauna mit Entspannungsraum und ein Fitnessbereich.

  • Strickermatte: Wohnen und Arbeiten am neuen Bahnhof

    Strickermatte: Wohnen und Arbeiten am neuen Bahnhof

    Die Überbauung Strickermatte wird sich gegenüber des Kantonsbahnhofs Altdorf über mehrere Parzellen erstrecken. Sie macht die Gegend zu einer verdichteten Wohn- und Gewerbesiedlung und strebt einen schonenden Umgang mit den Landreserven an. Die Überbauung will die vorhandenen Grundstücke optimal ausnützen und sich als Ganzes harmonisch in die bestehende Bebauungsstruktur einfügen.

    Geplant sind sieben Mehrfamilienhäuser mit 104 Wohnungen, Gewerbeflächen in den Erdgeschossen der südlich gelegenen Gebäude und zwei Tiefgaragen. Die Gewerbeflächen entstehen in den vordersten Gebäuden unmittelbar am neuen Bahnhofplatz und sollen Passanten des Bahnhofs interessante Angebote bieten.

    Ziel des Projekts ist die Schaffung von Wohnraum für Personen jeden Alters und von attraktiven Aussenflächen, die privat und öffentlich genutzt werden können. Die Wohnungen verfügen über Balkone oder Loggias und einen wertigen Innenausbau mit Parkettböden, Einbauschränken und eigenem Waschturm. Die Mehrheit der Gebäude wird hindernisfrei gebaut und soll so den Anforderungen sämtlicher Generationen Rechnung tragen.

    Mit einem Anschluss an das Fernwärmenetz der Heizwerk Uri AG, einer Photovoltaikanlage und Ladestationen für Elektromobile entsprechen die Gebäude den heutigen Nachhaltigkeitsstandards. Ein Mobilitäts-Angebot mit Car-Sharing soll auch die Möglichkeit schaffen, in Zukunft ganz auf ein eigenes Auto zu verzichten.

    Der Abbruch der früheren Industrie- und Gewerbebauten ist bereits erfolgt, und die Aushubarbeiten haben begonnen. Die Fertigstellung der ersten Neubauten ist auf Ende 2023 geplant. Die Arbeiten an der Gesamtüberbauung sollen rund 3.5 Jahre dauern.

    Entwickelt und realisiert wird das Bauprojekt durch die Bricks AG in Zusammenarbeit mit der HTS Architekten und Partner AG.

  • Drei nachhaltige Wohngebäude für die Gotthardstrassentunnel-Arbeiter

    Drei nachhaltige Wohngebäude für die Gotthardstrassentunnel-Arbeiter

    Seit 1980 ist der Gotthardstrassentunnel der wichtigste Schweizer Autokorridor durch die Alpen. Nach mehr als 40 Betriebsjahren ist dieser sanierungsbedürftig. Damit die Strassenverbindung trotz der Instandsetzung ohne Unterbrüche genutzt werden kann, baut das Bundesamt für Strassen (Astra) bis 2029 eine zweite Röhre. Um den am Bau beteiligten Teams während ihrer Einsätze eine optimale Unterkunft zu bieten, schrieb das Astra einen Architektur- und Investorenwettbewerb aus. Den Zuschlag erhielt die Swiss Property, welche ihr Projekt gemeinsam mit dem Ingenieurbüro Pirmin Jung entwickelte. Sie überzeugten die Jury mit drei Gebäuden; davon zwei in Element- und eines in Modulbauweise sowie einer digitalisierten Planung und Konstruktion mit dem von Swiss Property entwickelten System Timber OS. Damit konnte die optimale Balance zwischen Ertrag, Kosten und Energieverbrauch berechnet werden.

    Die drei Gebäude tragen die Namen Dammastock, Galenstock und Rhonestock. Ihre zukünftigen Bewohner sind täglich von Fels, Beton, Staub und Lärm umgeben. Die Räume wurden aus diesem Grund bewusst mit hohem Wohlfühlfaktor und einer warmen Atmosphäre konzipiert. Eine beim Bau verwendete Hauptkomponente ist heimisches Holz.

    Der Dammastock ist das grösste der drei Gebäude: 2021 entstanden hier 102 Einzelzimmer mit jeweils rund 14 Quadratmeter Fläche sowie eine Tiefgarage. Seit Dezember 2021 ist der Dammastock bezugsbereit. Die Fassade besteht aus sägegrauem Fichten- und Tannenholz. Im Jahr 2032 soll das Gebäude demontiert werden: Dank den verwendeten 105 einzelnen Holzmodulen kann der Damma-
    stock einfach abgebaut, transportiert und an einem anderen Ort neu aufgebaut werden. Mögliche Umnutzungen sind etwa ein provisorisches Schulhaus, ein Asylheim oder Gästezimmer.

    Als Hybridbauten werden die beiden weiteren Gebäude, Galenstock und Rhonestock, mit 72 Einzelzimmern à 14 Quadratmeter errichtet. Beide erhalten einen Treppenhauskern aus Stahlbeton. Die Gebäude bestehen aus Systemholzbauelementen aus Fichten- und Tannenholz und harmonieren dank der alpinen Architektur optimal mit ihrer Umgebung. Nach den Tunnelarbeiten können diese Baukörper nachhaltig an Ort und Stelle umgenutzt werden: Der Innenausbau lässt einen unkomplizierten Umbau zu 16 Wohnungen mit Flächen von 40 bis 110 Quadratmeter zu. Damit schaffen die drei Gebäude in Göschenen einen Nutzen, der über das Tunnelprojekt hinausreicht.

    Das Innenrendering zeigt, wie eine Wohnung nach der Umnutzung ausschauen könnte.
  • Post-NEAT: Auf zu neuen Ufern!

    Post-NEAT: Auf zu neuen Ufern!

    Zwei Gewerbebauten sind im Gebiet Grund der einstigen NEAT-Baustelle bereits realisiert worden. Weitere Projekte nehmen Form an und verbreiten Aufbruchstimmung von Amsteg aus über Silenen bis nach Bristen. Andermatt hat das Tourismusresort, Altdorf ist stolz auf den Kantonsbahnhof. Um den gesamten Kanton und alle Regionen ins beste Licht zu rücken, brauche es aber noch weitere Leuchttürme, findet der Silener Gemeindepräsident Hermann Epp: «Von 1999 bis 2016 nutzte die AlpTransit Gotthard diese Fläche zwischen Gotthardstrasse und Reuss als Installationsplatz für den Bau des Neat-Basistunnels. Nun wollen wir auf dem freigewordenen Boden gemeinsam mit Partnern und Investoren neue Chancen für Wirtschaft, Freizeit, Wohnen und Tourismus realisieren», sagt Epp.

    Neben dem Werkhof eines Bauunternehmens sind bereits mehrere Projekte aus den umfassenden Plänen für den Grund in den Betrieb übergegangen. Der Gemeinde ist das regionale Ärzte- und Sportzentrum inklusive Restaurant besonders wichtig. Uri hat nach wie vor die tiefste Ärztedichte der Schweiz. Auch zeichnet sich eine Überalterung der Urner Bevölkerung ab. Der Bedarf an hausärztlichen Leistungen nimmt zu. Hingegen wird es zunehmend schwierig, junge Ärztinnen und Ärzte zu bewegen, in einem Bergkanton eine Praxis zu führen. Es zeigt sich, dass Gemeinschaftspraxen mit der Möglichkeit von Teilzeitpensen und flexiblen Beteiligungsoptionen einem Bedürfnis der jungen Ärzteschaft entsprechen. Das Ärztezentrum ist daher gut geeignet, die hausärztliche Versorgung für die Gemeinde Silenen sowie das mittlere und obere Reusstal langfristig und nachhaltig sicherzustellen und zu erhöhen. Am 13. August 2022 findet ein Tag der offenen Tür statt.

    Mehr Informationen:
    www.silenen.ch
    www.az-silenen.ch
    www.grundimmobilienag.ch

  • Vertikal gebautes Handwerkerzentrum in Erstfeld

    Vertikal gebautes Handwerkerzentrum in Erstfeld

    In der Industrie und im Gewerbesektor werden Firmengebäude traditionellerweise eingeschossig gebaut, um die optimale Logistik zu ermöglichen und die Wege zu verkürzen. Dieser Gedanke hat seinen Ursprung in einer Zeit, in der Land als unendliche Ressource galt und das Auto ins Zentrum der Planung rückte.

    Doch Boden ist eine endliche Ressource. Aus Nachhaltigkeitsgründen sollte so wenig Boden wie möglich verbaut und versiegelt werden. Die Industrie muss daher neue Wege finden, um versiegelte Erdgeschossflächen zu minimieren, ohne an Flexibilität zu verlieren.

    Einen solchen Weg geht das Handwerkerzentrum Ha2 in Erstfeld. Sein Konzept: Es stapelt die Fläche, die sonst auf einem einzigen Geschoss verteilt wäre, in die Höhe. Das Gebäude besteht aus einem Erdgeschoss und zwei Obergeschossen. Letztere sind über eine für Lieferwagen befahrbare Rampe erschlossen. Sie schliesst über einen Laubengang an jedes Geschoss an. Auch ein Lastenlift ist verfügbar.

    Nicht nur bei der Baufläche legt das Handwerkerzentrum Ha2 Wert auf Nachhaltigkeit. Der Bau wurde auf Langlebigkeit ausgelegt, beispielsweise durch hohe Innenräume und die Trennung der Primär-, Sekundär- und Tertiärstrukturen. Letztere soll auch den schlechten CO2-Haushalt des Betons relativieren. Die Gebäudehülle des Handwerkerzentrums besteht aus Holz, der Sonnenschutz wurde konstruktiv erstellt. Je nach Nutzungspartei wird mit Abfall-Holzschnitzeln oder Grundwasser geheizt. Mit einer Schreinerei als Mitnutzerin könnte das Gebäude auch ausschliesslich durch die Verbrennung von Holzschnitzelabfällen beheizt werden.

    Das Regenwasser wird in einer Zysterne aufgefangen und wiederverwertet – das spart 40 Prozent des Frischwassers.

    Das Handwerkerzentrum Ha2 hat den Anspruch, so simpel und effizient wie möglich geplant und realisiert zu werden. Das Erdgeschoss ist überhöht gebaut und lässt sich in zwei Ebenen unterteilen. Dies sorgt für mehr Flexibilität in der Nutzung.

    Das Handwerkerzentrum wird in der Gewerbezone der Gemeinde Erstfeld gebaut, nördlich des Ortskerns, die NEAT- und A2-Anschlüsse in unmittelbarer Nähe. In der Nachbarschaft befinden sich unter anderem eine Fischzucht sowie eine Systemtechnikfirma.

    Im Handwerkerzentrum sollen sich kleine, ortsansässige Handwerkerfirmen entwickeln können. Ein wichtiger Punkt ist deshalb auch die Erschwinglichkeit der Flächen.

    Einen Teil der Flächen beansprucht ein Unternehmen für eine Sanitärausstellung. Zudem ist im Erdgeschoss ein Takeaway-Stand geplant. Unter den Interessierten sind ausserdem eine ortsansässige Schreinerei, Hanfpflanzenstartups sowie Spengler- und Elektrofirmen.

    Das Handwerkerzentrum Ha2 befindet sich aktuell im Status des Vorprojektes. Das Baubewilligungsverfahren soll im Juni 2022 beginnen. Der Bezug des Gebäudes ist auf den Herbst 2023 geplant.

    Luftbild Mikrolage: Der Standort des Handwerkerzentrums zeichnet sich aus durch die optimale Anknüpfung an gegebene Verkehrswege.
  • Neue Dienstleistungs- und Gewerbearena in der Werkmatt Uri geplant

    Neue Dienstleistungs- und Gewerbearena in der Werkmatt Uri geplant

    Die Franz Kempf AG will ihre Tätigkeit in ein neues Gebäude in der Werkmatt Uri verlegen, das sie zu bauen gedenkt. Da sie jedoch nur einen kleinen Teil des Gebäudes auf der 7000 Quadratmeter grossen Parzelle nutzen wird, sucht Geschäftsführer und Firmeninhaber Franz Kempf Betriebe, die Bedarf an Eigentums- oder Mietfläche haben.

    Das Unternehmen für Gips-, Stuckatur- und Plattenarbeiten hat an seinem jetzigen Standort zu wenig Platz. Zudem sieht Kempf im neuen Standort grosses Potenzial. Er ist gut erschlossen und bietet Mitarbeitenden einen Arbeitsort mit hoher Lebensqualität in der Nähe der Natur. Durch die Kooperation mit anderen Unternehmen entstehen ausserdem neue Arbeitsplätze im Kanton Uri.
    Um Interessenten aus der ganzen Schweiz anzusprechen, hat Kempf in verschiedenen Medien in Basel, Zürich, der Innerschweiz, dem Aargau und dem Tessin inseriert. Im Moment ist er an der Auswertung der Interessenten, die sich gemeldet haben. Was für Unternehmen das sind, will er noch nicht verraten: «Es ist sehr spannend, aber aus Diskretionsgründen kann ich darüber noch keine Angaben machen.»

    Das neue Gebäude soll nach den Bedürfnissen der Interessenten entwickelt werden. Kempf hofft auf einen baldigen Projektstart und den Bezug der Gewerbeflächen ab 2024. Die Parzelle, in der Kempf seine Dienstleistungs- und Gewerbearena bauen möchte, ist die südlichste der Werkmatt. Sie befindet sich direkt neben dem neuen Autobahnanschluss.

    Franz Kempf, Geschäftsführer und Inhaber der Franz Kempf AG.
  • Für bestes Arbeiten und Leben

    Für bestes Arbeiten und Leben

    Der Gotthard ist ein Mythos, ein europaweit bekanntes Wahrzeichen, welches uns Menschen schon seit Jahrhunderten immer wieder vor vermeintlich unlösbare Herausforderungen stellt, so aber auch ganze Generationen zu neuen Höchstleistungen angetrieben hat. Auch heute noch spornt uns der Gotthard an, fördert Innovation nicht nur, sondern fordert diese regelrecht. Der Name Gotthard strahlt nach Norden, Süden, aber auch über unsere Landesgrenzen hinaus und steht wie kaum ein anderer Name für Beständigkeit, Robustheit, Pioniergeist, Innovation und Ingenieurskunst. Der Markenname Innovationspark Gotthard steht für die Symbiose von Standfestigkeit, Dauerhaftigkeit und Kraft mit Kreativität, Optimismus, Naturverbundenheit, Gemeinschaft und Offenheit.

    Neue Talente wünschen sich einen Arbeitsort mit Zukunftsperspektiven, bauen ihre Standortwahl aber auch auf Soft Factors auf und suchen nach einem Top-Umfeld für ihre Familie, die Freizeit und Erholung. Regionen ausserhalb der grossen Zentren etablieren sich dank einem günstigen Kostenumfeld (Steuern, Energie, Liegenschaftenpreise) zu attraktiven Alternativen. Der Kanton Uri ist prädestiniert, ein solches Lebensumfeld zu entwickeln und attraktiv zu werden für «Arrivierte».

    Der Innovationspark Gotthard bietet für Firmen der «Outdoor Technik» oder aus den Branchen «Natur, Energie und Innovation» ein inspirierendes Umfeld zur wissens- und innovationsorientierten Weiterentwicklung von Produkten und Dienstleistungen.

    Er konzentriert sich auf Firmen, welche ihren Talenten (Gen Y, Gen Z) Wohnen und flexibles Arbeiten in intakter Umwelt mit reichhaltigem Sport- und Kulturangebot «vor der Haustüre» anbieten möchten.

    Denkbar sind:

    • Shared Services (räumlich: Empfang, Cafeteria , Sitzungszimmer usw. wie auch inhaltlich: Administrative Services). Die Firma kann sich auf ihre Hauptaktivität konzentrieren.
    • Fab Lab (Angebot für Kleinserien, 3D Printer, Simulation und Coaching, Betriebskonzepte, Abläufe usw.)
    • Inspirationsräume zur Förderung von Innovation in gemeinsamer Interaktion
    • Reinräume, Räume für mech. Fertigung, Versuchslabore, Testcenter
    • Büroräume
    • Flexible, offene Flächen (Engineering, Testing , Produktion, Administration) zeichnen die angestrebte Nutzung aus. Es unterscheidet sich von einem reinen Büroflächenangebot.
  • Beim Bahnhof Altdorf entsteht neue Urbanität

    Beim Bahnhof Altdorf entsteht neue Urbanität

    «Bei diesem Wohn- und Geschäftshaus haben wir den Fokus auf eine nachhaltige Konzeption gelegt. Ökologie, Ökonomie und Soziales befinden sich im Einklang. Bei «Cubo» steht die soziale und funktionale Durchmischung des Gebäudes im Mittelpunkt. Diese wird mit vielfältigen und gemeinschaftlichen Nutzungsformen erreicht. Mit diesen zukunftsorientierten Ansätzen werden Anreize geschaffen für die Gründung neuer Arbeits- und Lebensmittelpunkte in der Region», erläutert René Chappuis, Geschäftsleitung der verantwortlichen CAS Gruppe. Der Denkansatz überzeugt. Die Wohnungen und Büroflächen waren innert kürzester Zeit vermietet. Die Möglichkeit, sich im Haus im Alltag zu begegnen, findet besonders bei Pendlern und Neuzuzügern Anklang.

    Treppenhaus als Begegnungszone
    Die kubische Gebäudehülle umschliesst zwei Gewerbegeschosse, vier Wohngeschosse sowie ein Attikageschoss. 36 hochwertige Mietwohneinheiten zu 2.5- bis 4.5-Zi-Wohnungen wurden insgesamt realisiert. «Begegnung, Austausch und die Möglichkeit für gemeinsame Treffen prägen das Raumkonzept. So überrascht das Gebäude mit einer sehr grosszügigen Erschliessungszone. Das von Tageslicht erhellte Atrium dient gleichzeitg als Begegnungszone zur Förderung des sozialen Austausches der Bewohnerinnen und Bewohner», führt Helen Chappuis, Geschäftsleitung und Bereichsleiterin Architektur, aus. Zur Förderung der sozialen Kommunikation sei weiter die Waschküche im Ergeschoss angesiedelt und als Waschbar gestaltet.

    Ökostrom vom Dach
    Bei der Planung wurde der Nachhaltigkeit ein hoher Stellenwert eingeräumt. Das Gebäude ist mit einer modernen Holzfassade ausgestattet und wird mit einer Grundwasser-Wärmepumpe geheizt, welche über die auf dem Flachdach installierte Photovoltaikanlage gespiesen wird. In der Einstellhalle können Ladestationen für Elektroautos einfach zur Verfügung gestellt werden. Die PV-Anlage mit einer Leistung von 36 Kilowatt produziert pro Jahr rund 34’000 Kilowattstunden Ökostrom. Damit können pro Jahr rund sechs Tonnen CO2-Ausstoss vermieden werden, was rund 42’000 Autokilometern entspricht. Im Rahmen eines Zusammenschlusses zum Eigenverbrauch (ZEV) wird der Solarstrom möglichst vor Ort verbraucht. Im Sommer fliesst überschüssiger Solarstrom zurück ins Netz, im Winter wird zusätzlich Energie aus dem öffentlichen Netz bezogen. Dank diesem innovativen Konzept erhalten die Mieter Solarstrom vom eigenen Hausdach, der erst noch weniger kostet als Netzstrom.

  • Generationenübergreifendes Wohnen

    Generationenübergreifendes Wohnen

    Entlang der Gründligasse und des Allenwindenwegs erstreckt sich die neue und moderne Überbauung, welche sich präzise und subtil in die bestehende Umgebung integriert. Im Auftrag der TMA Immobilien AG haben die hts architekten + partner ag aus Altdorf eine dichte und doch kleinteilige Überbauung realisiert, welche modernen Wohnraum, neue Gassen, Plätze und Freiräume schaffte, welche sowohl privat als auch öffentlich sind und individuell genutzt und bespielt werden können. Zwischenräume ermöglichen Durchblicke in die Umgebung und Ausblicke in die umgebende Bergwelt. Das identitätsstiftende Element der für Altdorf typischen Almausa-Mauern wurde an mehreren Orten aufgenommen. Es begleitet einen durchs ganze Quartier.

    Das differenzierte Wohnungsangebot, bestehend aus Reiheneinfamilien-, Doppeleinfamilien- und kleinen Mehrfamilienhäusern, generiert eine gute Durchmischung mit Bewohnern unterschiedlicher Altersgruppen. Gesamthaft wurden 51 neue Wohneinheiten (Geschosswohnungen und Maisonettewohnungen) erstellt. Als Abschluss der Bauarbeiten wird der an der Trögligasse stehende Stall in ein Einfamilienhaus umgebaut. Trotz der verschiedenen Gebäudevolumen und der langgezogenen und verwinkelten Grundstücksituation überzeugt die Überbauung durch ein einheitliches Erscheinungsbild. Die in Massivbauweise erstellten Häuser genügen erhöhten energetischen Ansprüchen und sind an das Fernheizungsnetz angeschlossen. Der beige Besenstrichputz und die als Sichtschutz und Absturzsicherung dienenden perforierten Metallbleche verleihen der Fassade der Neubausiedlung einen besonderen Charakter.

    Während die äussere Erscheinung durch den Quartiergestaltungsplan definiert wurde, erfolgte der Innenausbau jeweils individuell nach Käuferwünschen. Alle Wohneinheiten haben einen privaten Aussenraum, und gemeinsam teilen sie sich die Parkanlage im Zentrum des Quartieres. Viel Wert wurde dabei auf eine naturnahe und mit einheimischen Pflanzen gestaltete Umgebung gelegt. Im öffentlichen Park wurden alle Wege und Plätze mit unbefestigten Materialien ausgebildet, um der Natur möglichst viel Raum zu lassen. Hochstammbäume bieten natürlichen Schatten und laden zum Aufenthalt ein.

    Ausser den sieben Reiheneinfamilienhäusern entlang der Gründligasse haben alle Wohneinheiten ihre Abstellplätze in 2 Einstellhallen. Dadurch entsteht möglichst wenig zusätzlicher Verkehr im Quartier, und es kann viel Aussenraum angeboten werden. Die autofreien Gassen und Plätze laden die Kinder der Überbauung und der umliegenden Quartiere zum sorgenfreien Spielen draussen ein.

  • Untere Turmmatt: Neues urbanes Quartier mit acht Mehrfamilienhäusern

    Untere Turmmatt: Neues urbanes Quartier mit acht Mehrfamilienhäusern

    In Altdorf entsteht mit der Wohnüberbauung «Untere Turmmatt» ein neues urbanes Quartier. Acht Mehrfamilienhäuser mit 108 Wohnungen sollen sich über die Höhenstaffelung sorgfältig in das Ortsbild einfügen und den Übergang von der Wohnzone zur Industriezone bilden.

    Zwischen den Mehrfamilienhäusern entsteht als Begegnungszone ein neuer parkähnlicher Innenhof mit einheimischen Bäumen und Gräsern. Spielplätze, Spielgassen, Aufenthaltsbereiche und Sitzmöglichkeiten laden die Bewohnerinnen und Bewohner zum Verweilen ein und fördern den Austausch innerhalb der Überbauung.

    Die klar strukturierte Fassade der Wohnüberbauung erhält durch Details wie Abrundungen, textiler Putz und französischen Fenstern einen wohnlichen Charakter. Auf den Dächern der Überbauung entstehen intensiv begrünte Dachgärten.

    Die Wohnüberbauung soll in drei Etappen entstehen. Momentan ist die erste Etappe im Abschluss. Sie umfasst vier Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 64 Wohneinheiten, bestehend aus Geschoss-, Attika- und Maisonettewohnungen. Die Wohnungen variieren in der Grösse von 3.5 bis 6.5 Zimmern. Alle Wohnungen verfügen über einen witterungsgeschützten privaten Aussenraum in Form eines Balkons oder einer Loggia. Manche Wohnungen haben zudem direkten Zugang zu den Dachgärten. Im März 2022 wurden die ersten 20 Wohnungen an ihre Käufer übergeben. Im Juni folgen die nächsten 15 und im Oktober weitere 11 Wohnungen. Die restlichen Wohnungen sollen im April 2023 bezugsbereit sein.

    Die zweite Bau-Etappe ist in Vorbereitung. Sie umfasst zwei Mehrfamilienhäuser, in einem davon entstehen Mietwohnungen. Der Baubeginn der zweiten Etappe ist auf den Herbst 2022 geplant. Die dritte Bau-Etappe mit weiteren zwei Mehrfamilienhäusern ist auf 2024 und 2025 geplant.

    Die Erschliessung des neuen Quartiers erfolgt über die Fabrikstrasse und über Fussgängerwege von der Hellgasse und vom Turmmattweg. Die Mehrfamilienhäuser sind direkt an die Tiefgaragen angeschlossen. In der Nähe der Überbauung gibt es Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs.

  • Ein modernes Spital am Fusse des Gotthards

    Ein modernes Spital am Fusse des Gotthards

    Der Kanton Uri baut ein neues Regionalspital mit Vorbildcharakter. Nach drei Jahren Bauzeit wird der Neubau Kantonsspital Uri (KSU) im Juni 2022 eröffnet. Uri verbucht damit einen Rekord: Das neue Spital ist das grösste Hochbauprojekt, das der Kanton als Bauherr je umgesetzt hat. Das Spital im Hauptort Altdorf ist ein Generationenwerk, das die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung auf Jahre sichern und verbessern wird. Von der Architektur über die Gestaltung bis zur Ausführung: Der Neubau des KSU ist auf die heutigen und künftigen Bedürfnisse im Kanton Uri ausgerichtet. «Mit dieser Investition sichern wir die medizinische Grundversorgung in Uri für die nächsten Generationen. Die Arbeiter auf der Baustelle waren mit grossem Einsatz dabei. Dank ihrem Engagement konnten auf der Baustelle Erschwernisse wie die Corona-Pandemie gemeistert werden. Zudem konnte der reguläre Spitalbetrieb ungehindert weiterlaufen», sagt Regierungsrat Roger Nager.

    Neue Hülle, neues Innenleben
    Dank der Investition kann das Kantonsspital Uri seine Rolle als medizinisches Kompetenzzentrum in Zukunft wahrnehmen. Bei der medizinischen Behandlung wird das KSU dazugewinnen: Der Patientin, dem Patienten stehen künftig kurze Wege, bequeme Zimmer, mehr Privatsphäre, moderne Untersuchungsräume und guter Service zur Verfügung. Dem Team der Darlington Meier Architekten, Zürich, ist ein kompakter, eigenständiger und stilvoller Bau gelungen. Das neue Gebäude ist von einem grossen Spitalpark umgeben. Das Bauwerk schafft auf behutsame Weise eine neue, starke Identität. So finden sich die Besucherinnen oder die Patienten schnell und einfach zurecht. Das gelingt durch den sorgfältigen Einsatz von Material, Licht und Farbe. So sieht man überall im Neubau das Tageslicht, sogar in den Operationssälen blickt man in die imposante Urner Bergwelt. Als wichtiger Stützpunkt sichert das KSU auch für Personen, die nicht in Uri leben, die Notfallversorgung entlang der Nord-Süd-Achse.

    Riesiger Rückhalt in der Bevölkerung
    Am 24. September 2017 haben 85,5 Prozent der Urner Stimmbevölkerung dem Baukredit für den Um- und Neubau des Kantonsspitals zugestimmt. Roger Nager ist überzeugt: «Die Patientinnen und Patienten sowie die rund 600 Mitarbeitenden des Kantonsspitals werden sich im Neubau wohlfühlen».

  • Ein Holzchalet-Trio für höchste Ansprüche

    Ein Holzchalet-Trio für höchste Ansprüche

    Alle drei charmanten Holzchalets sind mit einem Durchgang verbunden. Hinter dem Bauprojekt steht ein umfassendes Konzept, das auf nachhaltigen Tourismus setzt. Parallel dazu wird die Berg-Academy aufgebaut, Kursanbieterin in den Bereichen gesunder Mensch, gesunde Umwelt und nachhaltiges Unternehmertum. Die Academy wird die «Live-Seminare» in der Berglodge37 durchführen. Externe Seminaranbieter können eigene Seminare auf den Eggbergen durchführen. Firmen und Organisationen buchen die Lodge für interne Seminare in den erwähnten Gebieten. Ruhe suchende Erwachsene können den Ort für einen persönlichen Boxenstopp, einen «Digital Detox» oder ganz einfach für ein paar Relax-Tage nutzen.

    Mit der Berglodge37 erfüllten sich die beiden Betreiber einen Traum: «Dieses Herzensprojekt hat schon lange in uns geschlummert», sagt Ruth Koch. «Das Betreiben einer Bergoase, in der sich neugierige Menschen treffen und inspirieren können, ist unser gemeinsame Traum», ergänzt Martin Reichle. Beim Bau der Berglodge37 wurde grosser Wert auf eine optimale Energiebilanz gelegt und viel regionales «Mondholz» eingesetzt, während abnehmendem Mond gefälltes Holz. Dieses Holz hat, gemäss einer ETH-Studie, nachweislich verschiedenste positive Eigenschaften wie eine bessere Stabilität, bessere Haltbarkeit, Feuerbeständigkeit, Härte sowie Widerstandsfähigkeit gegen Schädlinge. Auch bei der Auswahl der Möbel war nur das Beste gut genug. Alle Zimmer sind mit Bettsystemen des Schweizer Herstellers Leibundgut aus dem Berner Oberland ausgestattet. Das weltweit einzige Bett mit automatischer Formanpassung an jede Körperform und Schlaflage bietet einen perfekten Schlafkomfort und garantiert beste Erholung.

    Als konsequent nachhaltiger Betrieb setzt die Berglodge37 auf eine vegetarische Küche. Die Gäste sollen die Erfahrung machen können, dass vegetarisches Essen genauso gut schmecken kann wie fleischhaltige Gerichte. Die Lodge versteht sich als ein innovativer Arbeitgeber im Kanton Uri. Das widerspiegelt sich in der Wahl der Mitarbeitenden, die praktisch alle aus der Region stammen. Die Eröffnung der Berglodge37 ist auf Mitte Juli 2022 geplant. Mehr Informationen: www.berglodge37.com.

  • Werkmatt Uri – Raum für Ideen

    Werkmatt Uri – Raum für Ideen

    Der Kanton Uri und die Gemeinde Altdorf erschliessen in der Werkmatt Uri Land für neue Business-Chancen für Unternehmerinnen und Investoren. Industrie-, Gewerbe- und Dienstleistungsbetriebe finden hier flexible Möglichkeiten. So sollen hier in Zukunft insgesamt über 1000 wertschöpfungsintensive Arbeitsplätze entstehen.

    Nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung
    Als Eigentümerin strebt der Kanton Uri eine Win-win-Situation mit zukünftigen Investoren, Besitzerinnen und Nutzern im Areal an. Die öffentliche Hand investierte darum in das Gebiet zwischen dem künftigen Kantonsbahnhof und dem neuen Autobahn-Halbanschluss Altdorf Süd einen zweistelligen Millionenbetrag. Die Grundstücke können im Kauf oder im Baurecht erworben werden.

    Erste Parzellen wurden bereits verkauft, und die erste Erschliessungsetappe ist fertig realisiert. In den nächsten Jahren sollen weitere Baufelder schrittweise verkauft und bebaut werden. Der Kanton entwickelt das Areal Werkmatt Uri koordiniert, so dass nachhaltige wirtschaftliche Nutzungen im regionalen Gesamtinteresse entstehen. Der Quartiergestaltungsplan dient bauwilligen Investoren und Firmen als eigentümerverbindliches, parzellenscharfes Planungsinstrument. Er setzt Leitplanken hinsichtlich Nutzung, Gestaltung, Infrastruktur und insbesondere Arbeitsplatzdichte.

    Zunehmendes Interesse spürbar
    Das Interesse an der Werkmatt Uri hat durch die Inbetriebnahme des Kantonsbahnhofs im Dezember 2021 noch einmal zugenommen. Bereits verkauft sind die beiden denkmalgeschützten Gebäude, das «Sackmagazin» des Architekten Robert Maillart und das «Silomagazin» des Architekten Eduard Züblin. Wo der Bund früher Getreidesäcke für den Notfall stapelte, finden sich heute spannende Sammlungen an Kunstobjekten. Mit der Kässbohrer Schweiz AG, einer Herstellerin von Geländefahrzeugen, hat bereits ein erstes Unternehmen als Käuferin eine Parzelle erworben und bebaut. Weitere spannende Projekte sind in Planung – wie die nachfolgenden Artikel in diesem Magazin illustrieren.

  • Entscheid für das Zentrum Papiermühle in Ittigen 

    Entscheid für das Zentrum Papiermühle in Ittigen 

    Auftakt für den Knotenpunkt Papiermühle 
    Das Areal «Zentrum Papiermühle» befindet sich an zentraler Lage im Ortsteil Papiermühle in der Gemeinde Ittigen, nahe der gleichnamigen S-Bahn Haltestelle. Es erstreckt sich entlang der Worblentalstrasse und bindet direkt an die Kreuzung Papiermühle-, Grauholz- und Worblentalstrasse an. 
      
    Für die Entwicklung des Areals wurde bereits 2014 eine städtebauliche Lösung (Nutzung, Bebauung, Erschliessung) erarbeitet. Basierend darauf wurden anschliessend die für das Areal massgebenden Planungsinstrumente angepasst, namentlich der Richtplan «ESP Ittigen-Papiermühle», der Zonenplan, das Baureglement sowie die dazugehörige Überbauungsordnung. Mit der Auslobung des Studienauftrages wurde beabsichtigt, durch ein qualifiziertes Konkurrenzverfahren, unter Einbezug der Gemeinde Ittigen, eine ortsbaulich, architektonisch und funktional überzeugende Lösung für das Areal zu erhalten. 
      
    Fünf Planerteams, bestehend aus Architekten, Landschaftsarchitekten und Bauingenieuren, wurden zum Studienauftrag eingeladen. Die Projektbeiträge bewertete das Beurteilungsgremium unter Vorsitz von Michael Geschwentner (Steib Gmür Geschwentner Kyburz Partner AG Architekten & Stadtplaner) in Hinblick auf die Erfüllung der Zielsetzungen sowie zahlreicher Kriterien wie Städtebau, Architektur, Freiraum, Erschliessung, Gestaltung, Nutzung, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit. Von besonderer Bedeutung waren zudem qualitative und überzeugende Wohnungsgrundrisse. 
      
    Würdigung des Siegerprojekts 
    Nach Ansicht des Beurteilungsgremiums zeichnet sich der Projektbeitrag von E2A Piet Eckert und Wim Eckert Architekten AG durch eine geschickte städtebauliche Setzung aus, die dem Ort eine starke Identität, mit spannenden räumlichen Qualitäten und dem gewünschten Öffentlichkeitsgrad verleiht. Das Projekt wurde einstimmig zur Weiterbearbeitung empfohlen. 
      
    Ausgehend von einer präzisen Analyse des städtebaulichen Kontextes entwickeln die Architekten eine volumetrische Setzung von Hochhaus und Langhaus, die einen gut proportionierten, allseitigen Platz schafft, der die unterschiedlich vorherrschenden Höhensituationen aufnimmt und eine klare Adressbildung für Gewerbe und Wohnen erreicht. 
      
    Das überhohe Erdgeschoss verleiht dem Hochhaus einen selbstbewussten Auftritt und thematisiert im Innenraum geschickt den Geländeversatz. Im Zusammenspiel mit dem Erdgeschoss entfaltet der neu geschaffene Platz eine starke Öffentlichkeit, die das Potenzial besitzt, den Ort zu aktivieren und zu beleben. Der Längsbau profitiert zusätzlich vom rückwärtigen Freiraum. Die filigrane Erscheinung des Hochhauses verbindet sich mit der feingliedrigen Holzbauweise des Längsbaus und führt zu einer harmonischen Beziehung zwischen den beiden Häusern. 

  • Pläne für das Attisholz-Areal werden ausgestellt  

    Pläne für das Attisholz-Areal werden ausgestellt  

    Für die Gestaltung des Attisholz-Areal in Riedholz ist ein Wettbewerbsverfahren für Landschaftsarchitekten durchgeführt worden. Laut Medienmitteilung der Halter AG sind aus den sechs eingereichten Projekten jene ausgesucht worden, die weiterverfolgt werden sollen. Der Schlieremer Baukonzern ist Grundeigentümerin des Areals. Die Projekte werden nun dem Publikum vorgestellt. Die Ausstellung öffnete am Donnerstag, 19. Mai, um 17 Uhr im Gebäude der Eindampfanlage. Die Ausstellung bleibt geöffnet bis zum 2. Juni.

    Der Regierungsrat des Kantons Solothurn hatte die Nutzungsplanung für das Attisholz-Areal in Riedholz im Dezember genehmigt. Auf der Projektseite von Halter heisst es zu dem Projekt, während 130 Jahren sei auf dem Areal industriell Zellulose produziert worden. Seit Ende 2016 arbeite die Halter AG mit der Standortgemeinde Riedholz und dem Kanton Solothurn daran, das Areal einer neuen Nutzung zuzuführen.

    An dem jetzt durchgeführten Wettbewerb nahmen sechs Teams unter der Leitung von Landschaftsarchitekturbüros teil. Im Programm wurde das Schaffen einer zukunftsfähigen und wandelbaren Grundlage für die Entwicklung eines Lebensraums für alle Nutzer als Kernaufgabe formuliert. Ziel war es, die grösstenteils öffentlichen Freiräume auf dem Arealteil Ost detailliert zu gestalten.

    Das Beurteilungsgremium bestand aus Expertinnen und Experten für Landschaftsarchitektur und Städtebau, Vertreterinnen und Vertretern der Gemeinde Riedholz, dem Amt für Raumplanung des Kantons Solothurn und der Grundeigentümerin Halter AG. Das Gremium hat einstimmig die Studie von DnD Landschaftsplanung ZT Wien und Freimüller-Söllinger Städtebau ZT Wien zur Weiterbearbeitung empfohlen.

  • Grösstes Holzmodul-Werk Deutschlands

    Grösstes Holzmodul-Werk Deutschlands

    Die Renggli Deutschland GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen der vier Gesellschafter Renggli AG, Saxovent Smart Eco Investments GmbH, Sächsische Ärzteversorgung (SAEV) und der MQ Real Estate GmbH. Die Renggli AG engagiert sich als Knowhow- und Kompetenz-Träger. Das neue Werk entsteht in Eberswalde (Bundesland Brandenburg), rund 40 Kilometer von der Berliner Stadtgrenze entfernt. Im Februar 2022 wurde der Kaufvertrag für das Grundstück der Produktionsstätte unterzeichnet. Der Baustart erfolgt im dritten Quartal 2022, die Fertigstellung ist auf Ende 2023 geplant. Im modernen Werk werden dann ab 2024 auf rund 20’000 Quadratmetern Produktionsfläche Holzmodule für nachhaltige und klimagerechte, mehrgeschossige Gebäude hergestellt.

    Grosses Potential in Deutschland

    Im Grossraum Berlin ist das Potenzial für seriell und industriell gefertigte Holzmodule gross. Beim Modulbau werden ganze Raumeinheiten im Produktionswerk vorgefertigt und auf der Baustelle montiert. Modulare Bauten erfüllen heute alle Ansprüche moderner und nachhaltiger Immobilien und bieten eine Lösung für die Realisierung von attraktivem, bezahlbarem und klimagerechtem Wohnraum. So meint Samuel Renggli: «Wir wollen die grosse Nachfrage nach Holzbaukapazitäten im Raum Berlin/Brandenburg bedarfsgerecht bedienen und damit einen wesentlichen Beitrag zum ressourcengerechten und klimaneutralen Bauen leisten. Mit der Leistungsfähigkeit dieses modernen Produktionswerkes erfüllen wir die hohen Ansprüche an Qualität, Effizienz und Zuverlässigkeit.»

    Marktaufbau in Deutschland – Weiterentwicklung in der Schweiz

    Die Investition ist die konsequente strategische Weiterentwicklung der Aktivitäten in Deutschland und basiert auf dem langfristig ausgelegten Businessplan der Renggli AG. Das Engagement in Deutschland wird die Tätigkeiten in der Schweiz nicht tangieren. Die Renggli AG wird, parallel zum Aufbau in Deutschland, in der Schweiz wie geplant die Marktposition weiter stärken und in die Digitalisierung und Weiterentwicklung des Unternehmens investieren. Im Produktionswerk in Schötz (LU) realisiert die Renggli AG weiterhin industriell gefertigte, hochwertige und klimagerechte Gebäude in Element- und Modulbauweise. Sie bedient damit die Nachfrage aus der Schweiz nach architektonisch anspruchsvollen, mehrgeschossigen Holzbauten für Wohnüberbauungen, Büro- und Gewerbebauten oder Kindergärten und Schulen. 

  • Bau der Energiezentrale für Circulago beginnt

    Bau der Energiezentrale für Circulago beginnt

    Der Bau der Energiezentrale Unterfeld hat am 3. Mai symbolisch mit dem Spatenstich begonnen. Die Energiezentrale bildet den Kern und zugleich den einzigen oberirdischen Teil des Energieverbundes Circulago. Dieser soll die Quartiere Altgass, Unterfeld, Schleifi, Gartenstadt und Herti in Zug und Baar künftig mit Wärme und Kälte aus dem Zugersee versorgen.

    Die Energiezentrale soll im Herbst 2024 vollständig fertiggestellt werden, aber die ersten Liegenschaften bereits ab Herbst 2023 versorgen. Die projektierte Wärmeenergie würde für 1500 Standardeinfamilienhäuser reichen, wird Projektleiter Benjamin Kälin in einer Mitteilung des Energieversorgers WWZ zitiert.

    Der Energieverbund reduziere auch die Abhängigkeit der Region von der Gasversorgung, wird der Zuger Stadtpräsident Karl Kobelt in der Mitteilung zitiert. „Die Bedeutung des Energieverbunds Circulago ist für die Stadt Zug immens.“

  • Bauprojekt LIMMIviva schliesst mit Einsparung ab

    Bauprojekt LIMMIviva schliesst mit Einsparung ab

    Der Spitalverband Limmattal schliesst das Neubauprojekt LIMMIviva des Akutspitals ab. Der Bau wurde zwischen 2014 und September 2018 realisiert. Danach kamen Neubezug und Inbetriebnahme. Inzwischen kann das Projekt als abgeschlossen gelten. Bei den Kosten wurde laut Medienmitteilung weniger aufgewandt als veranschlagt. Der bewilligte Verpflichtungskredit von 275,7 Millionen Franken wurde inklusive zweier Nachtragskredite um rund 0,8 Millionen Franken unterschritten.

    In einem über mehrere Jahre dauernden Bauvorhaben seien Anpassungen des ursprünglichen Projekts durchaus üblich, heisst es in der Mitteilung des Spitalverbands. Das galt auch beim Neubauprojekt des Spitals Limmattal. Die hohe Dynamik des Gesundheitswesens hatte zur Folge, dass das Projekt in über 100 Nachträgen laufend den ändernden Anforderungen angepasst wurde. Meist führen solche Nachträge zu wesentlichen Mehrkosten. Beim Neubau des Spitals Limmattal wurde gemeinsam mit dem als Totalunternehmer beauftragten Berner Bauunternehmen Losinger Marazzi AG  Mehrkosten verursachende Nachträge durch Optimierungen an anderen Stellen kompensiert.

    Mit der 2012 neu eingeführten Spitalfinanzierung und einer Anpassung des Gemeindegesetzes konnte der Spitalverband Limmattal die Investitionen von rund 270 Millionen Franken selber, ohne Mithilfe der Gemeinden und somit ohne Belastung der Steuerzahler, finanzieren. Es wurden 220 Millionen Franken Fremdkapital über die Emission von zwei Anleihen beschafft.

  • Neubau Forschungsgebäude GLC, ETH Zürich: Fassaden­technik von heute für die Gesundheits­wissen­schaften von morgen

    Neubau Forschungsgebäude GLC, ETH Zürich: Fassaden­technik von heute für die Gesundheits­wissen­schaften von morgen

    Mit dem Neubau im Gloriarank (GLC) schafft die ETH Zürich im Hochschulgebiet Zürich Zentrum ein modernes Entwicklungs- und Laborgebäude an der Schnittstelle zwischen -Gesundheitswissenschaften und Technologie. Zusammen mit Partnern möchte die ETH Zürich einen Meilenstein in der medizintechnischen Forschung und Anwendung setzen. Im Neubau sollen Forschungsgruppen zusammentreffen und in Forschungsprojekten verstärkt mit der Industrie, der Universität Zürich, dem Universitätsspital Zürich und weiteren universitären Spitälern zusammenarbeiten. Dafür setzt die ETH Zürich mit dem Neubau auch ein architektonisches Statement. Durch die attraktive Anbindung des Bauwerks an das bestehende ETZ-Gebäude entsteht ein zentraler Hof, dessen Herzstück der denkmalgeschützte Scherrer- Hörsaal bildet. Der so geschaffene Innenhof wird zum Zentrum, um das sich die Haupteingänge und öffentlichen Angebote gruppieren.

    In Sachen Architektur ist hier «Alles Roger».
    Er spricht von «Maison de Verre», meint damit in diesem Fall allerdings nicht das berühmte 30er-Jahre-Glashaus in Paris – der Zürcher Architekt Roger Boltshauser. Vielmehr hat er mit dem Forschungsgebäude GLC ein aufsehenerregendes Bauwerk geschaffen, das durch seine gläserne Fassade aus kassettenartig zusammengefügten Glasbausteinelementen und den in die Tiefe gestaffelten Lüftungsflügeln eine erhabene Schwere erzeugt, die dessen repräsentativem Charakter gerecht wird. Da die  Verwendung von Glasbausteinen als Fassadenmaterial bei zeitgemässen Industrie- und Hochschulbauten eine lange Tradition hat, erdachte der Architekt bei diesem Projekt das Material gestalterisch, technisch sowie energetisch neu. Es erfüllt damit nicht allein die heutigen, enorm hohen Ansprüche an Energie und Nachhaltigkeit. Vielmehr entspricht der Entwurf durch die Kombination aus Reduktion und Robustheit der eingesetzten Elemente der städtebaulichen Grundhaltung des Quartiers.

    Gemeinsam denken heisst weiterdenken. 
    3866 m² Stahlfassade, 22 550 m² Geschossfläche, 1875 mm hohe Fensterflügel mit 2800 mm Ausladung, strengste Umwelt- und Brandschutzstandards und vieles mehr: Das neue GLC-Bauwerk war in jeder Beziehung eine Herausforderung, die dank des offenen und konstruktiven Ideenaustauschs der beteiligten Unternehmen souverän gemeistert wurde. Ein gutes Beispiel hierfür sind die besonders schweren Putzflügel. Aufgrund ihrer komplexen Geometrie unterzog sie Aepli Metallbau – in Kooperation mit der Jansen AG – vorab einem Dauertest. Dazu wurde eigens ein Prototyp gebaut. Exakt 1250 problemlose Öffnungen und Schliessungen später war klar: Alles funktioniert tadellos!

    Kontakt:
    Matthias Elmer
    Aepli Metallbau AG
    Telefon direkt +41 71 388 82 38
    matthias.elmer@aepli.ch
    www.aepli.ch

  • Weltweit höchstes Wohngebäude aus Holz entsteht in der Lokstadt

    Weltweit höchstes Wohngebäude aus Holz entsteht in der Lokstadt

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    Der Studienauftrag für den Bau der Häuser Rocket und Tigerli ist abgeschlossen, wie Ina Invest in einer Medienmitteilung informiert. Eine Jury mit Vertretern der Stadt Winterthur und Architekten hat unter neun Entwürfen das Konzept der Architekturbüros Cometti Truffer Hodel Architects aus Luzern und Schmidt Hammer Lassen Architects aus Kopenhagen ausgewählt.  

    Der Siegerentwurf zeige einen „überragenden architektonischen Abschluss“ des ehemaligen Industriegeländes. Wie in der Medienmitteilung zu erfahren ist, basiert die Entscheidung auf einem „nicht-anonymen Studienauftrag in Form eines digitalen, einstufigen Verfahrens mit Präqualifikation und Zwischenbesprechung“. Neben städtebaulichen und architektonischen Gesichtspunkten habe das Augenmerk auf Nachhaltigkeit und Innovation gelegen. An zentraler Stelle der Lokstadt, auf dem Dialogplatz, soll das Hochhaus Rocket mit einer Terracottafassade in eine Höhe von 100 Metern in den Himmel ragen. 

    In dem gesamten Wohnquartier ist eine gemischte Nutzung vorgesehen. Im Hochhaus Rocket soll über 32 Stockwerke verteilt ein vielfältiges Wohnangebot geschaffen werden. Angaben des Entwicklerteams Lokstadt zufolge zeichnet sich das Architekturkonzept durch eine flexible Planung aus. 

    Der Sockelbau Tigerli sei für Studentenwohnungen und gemeinnütziges Wohnen vorgesehen. Auf einem Teil der Fläche soll ein Radisson Red Hotel unter Einbeziehung der denkmalgeschützten Industriehallen untergebracht werden.

  • Brulé und Prajer gründen Häusermarke Domi Living

    Brulé und Prajer gründen Häusermarke Domi Living

    Von der Schweiz aus sollen weltweit 80 bis 100 Häuser entstehen, die die Handschrift von Domi Living tragen, fünf bis sieben auch in Zürich. Hinter dieser neuen Immobilienmarke stehen der kanadische Designer mit britischer Staatsbürgerschaft, Tyler Brulé, und der Zürcher Immobilienunternehmer Thomas Prajer.

    Domi Living wurde im Juli 2021 in Zug gegründet und versteht sich laut seiner Internetseite als ein Immobilien- und Lifestyle-Beratungsunternehmen. Es will „elegante, intuitive Immobilien schaffen und städtische Viertel auf der ganzen Welt neu beleben. Dabei kombinieren wir Design und Ortsgestaltung auf hochkarätigem Niveau mit dem Zugang zu einem anspruchsvollen, einflussreichen globalen Publikum.“ Die Gebäude in asiatischen und nordamerikanischen Weltstädten sollen lokale Unternehmerinnen und Unternehmer in Lizenz realisieren.

    Um ein exklusives Zielpublikum zu erreichen, haben beide Geschäftspartner gute Voraussetzungen. Als erfahrener Journalist ist Brulé Inhaber des Hochglanzmagazins „Monocle“. Ausserdem gehört ihm die Zürcher Designagentur Winkreative mit Büros in London und Tokio. Unter anderem verlieh sie 2002 der damals neuen Fluglinie Swiss ihr Logo und den Namen. Ausserdem gehören ihm der Radiosender M24 sowie Cafés in Zürich und London. Zudem wirkte er bei der Gestaltung des Apartmenthauses Koya im Feriendorf Andermatt Swiss Alps mit.

    „Wir wollen mit Domi Living eine globale Marke schaffen“, sagte Thomas Prajer der „Handelszeitung“. Das erste Gebäude dieser neuen Marke soll an der Zürcher Goldküste entstehen, auf einem Gelände in Küsnacht, das Thomas Prajer gehört. Auch die weiteren Zürcher Domi-Living-Grundstücke wird Prajer einbringen. Den Angaben zufolge hat er im Raum Zürich rund 50 hochwertige Grundstücke gekauft, die er mit seiner Firma Xania Real Estate bebauen wird. Sie wurde im März 2022 gegründet.

  • Regierungsrat beantragt Kredit für Innovationspark Dübendorf

    Regierungsrat beantragt Kredit für Innovationspark Dübendorf

    Der Regierungsrat des Kantons Zürich hat dem Kantonsrat drei Vorlagen für die Entwicklung des Flugplatzareals in Dübendorf vorgelegt, informiert die Staatskanzlei des Kantons Zürich in einer Mitteilung. Sie fussen auf einem Synthesebericht des Regierungsrats, der dem Kantonsrat im November 2021 überwiesen wurde. Mit den drei Vorlagen sollen die weiteren Planungs- und Umsetzungsarbeiten aufgegleist werden.

    Bei der ersten Vorlage handelt es sich um eine auf den Synthesebericht abgestimmte Teilrevision des kantonalen Richtplans. Sie ist mit dem rechtskräftigen kantonalen Gestaltungsplan Innovationspark Zürich abgestimmt, auf dessen Grundlage Baugesuche eingereicht werden können, erläutert die Staatskanzlei. In der Teilrevision werden die planerischen Eckwerte für den geplanten Innovationspark Zürich festgeschrieben.

    Mit der zweiten Vorlage beantragt der Regierungsrat dem Kantonsrat 97,45 Millionen Franken für die schrittweise Entwicklung des Innovationsparks. 44 Millionen Franken sollen dabei in Form von Darlehen vergeben werden. Der Innovationspark solle zudem „etappenweise, nach Bedarf der Nutzenden und umweltschonend“ entwickelt werden, was auch die finanziellen Risiken weiter minimiere, heisst es in der Mitteilung.

    Die dritte Vorlage sieht weitere 8,2 Millionen Franken für die Planung des Forschungs-, Test- und Werkflugplatzes in Dübendorf vor. Mit dem Beschluss über die Vorlage entscheide der Kantonsrat auch darüber, ob der Kanton bei der aviatischen Nutzung des Areals eine aktive Rolle übernehmen wolle oder nicht, erläutert die Staatskanzlei.

    Die Zürcher Handelskammer (ZHK) reagiert erfreut auf die Entscheidung des Regierungsrates. Es sei für den Innovations- und Forschungsplatz Zürich zentral, dem Innovationspark die richtigen Rahmenbedingungen zu geben, schreibt sie in einer Stellungnahme. Der ZHK ist es ein „wichtiges Anliegen…, dass die Flugpiste auf dem Areal in Dübendorf erhalten bleibt“. Dieser hebe den Standort von anderen Forschungs- und Innovationsstandorten ab.