Nach wie vor sind städtische Wohnlagen gefragt. Die Pandemie hat zwar dank Home-Office-Möglichkeiten auch periphere Lagen wieder attraktiver gemacht. Doch in der Stadt zu wohnen, ist sowohl bei den jüngeren Zielgruppen, bei Familien als auch bei der Generation 50+ sehr gefragt. Drei jüngere Beispiele aus dem Entwicklungsportfolio von Halter zeigen die Bandbreite des jüngst entstandenen Wohnungsangebots – vom genossenschaftlichen Modell bis zu Miet- und Eigentumswohnungen im Raum Bern. Die drei Beispiele verdeutlichen die Bandbreite städtischer Wohnprojekte; sowohl in Bezug auf die Gestaltung als auch auf die Wohn- und Eigentumsformen. Sie tragen insgesamt dazu bei, dass der Standort Bern attraktiven Wohnraum für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen bieten kann. Davon profitieren die Bewohnerinnen und Bewohner und damit der Standort Bern insgesamt.
Huebergass
Huebergass – bezahlbarer Wohnraum in der Stadt Bern In der Stadt Bern konnte im Mai 2021 die genossenschaftliche Siedlung Huebergass mit rund 103 Wohnungen bezogen werden. Startschuss für die Siedlung war ein durch die Stadt Bern ausgeschriebener Investoren- und Projektwettbewerb. Das gemeinnützig ausgerichtete Projekt bietet auf Familien ausgerichtete Wohnungen, zudem flexible Wohnateliers und Cluster-Wohnungen für eine grosse Palette unterschiedlicher Wohnformen.
BäreTower – ein identitätsstiftender Bau für Ostermundigen Bestens erschlossen an einer Schlüsselstelle der aufstrebenden Berner Vorortsgemeinde, kann in diesen Wochen der rund 100 Meter hohe BäreTower bezogen werden. Die Gemeinde hat das Gebot nach qualitätvoller Innenverdichtung ernst genommen. Das schlanke Hochhaus bietet neben den Mietwohnungen Gastronomie- und Verkaufsflächen sowie Büro- und Dienstleistungsflächen. Im unteren Teil des Hochhauses wurde ein Hotel eröffnet.
Hammerwerke
Hammerwerke – urbanes Wohnen am Wasser Idyllisch an der Aare gelegen, etwas abseits vom Trubel und doch sehr stadtnah, sind derzeit 77 Eigentumswohnungen im Bau. Das Projekt Hammerwerk, das seinen Namen vom historischen Gebäudeensemble direkt nebenan mit der ältesten wasserbetriebenen Hammeranlage der Schweiz erhalten hat, richtet sich an Familien, aber auch die Generation 50+.
Schweizerische Vereinigung für Standortmanagement SVSM – der Dachverband für Standort- und Wirtschaftsförderung Die SVSM ist eine praxisorientierte und unabhängige Anlaufstelle für Fragen rund um das Thema Standortmanagement und Wirtschaftsförderung. Als Dachverband zählt sie rund 80 Mitglieder aus den Bereichen Standortmanagement, Regionenmarketing, Wirtschaftsförderung und Immobilien. Die Vereinigung fördert den interdisziplinären Erfahrungsaustausch und das Networking und setzt sich für die Professionalität im Standortmanagement ein. Mit der Veranstaltungsreihe «SVSM Dialog» organisiert die SVSM halbjährlich eine hybride Fachtagung mit wechselndem Fokus auf dem Standortmanagement bzw. der Wirtschaftsförderung. Seit 2007 vergibt die Organisation die SVSM Awards für innovative Projekte in den Bereichen Standortentwicklung, Standortmarketing und Wirtschaftsförderung und wählt eine verdiente Persönlichkeit zum Standortmanager des Jahres.
Das JED (Join.Explore.Dare) in Schlieren erhält einen „nachhaltigen Schlussstein“, wie es in einer Medienmitteilung von Swiss Prime Site heisst. Das Immobilienunternehmen aus Zug hat am 22. September den Grundstein für einen Neubau mit Büro- und Laborflächen gelegt, der ab Mitte 2024 für die ersten Mieter bezugsfertig sein soll. An der Zeremonie hat neben Vertretern von Swiss Prime Site und weiteren Projektbeteiligten auch Stefano Kunz teilgenommen, Ressortvorsteher Bau und Planung der Stadt Schlieren.
Bei JED handelt es sich um das Areal der ehemaligen NZZ-Druckerei. Swiss Prime Site hat dort bereits Bestandsbauten umgenutzt und das Areal somit „zu einem Think- und Work-Tank für Business, Industrie und Gewerbe gemacht“, wie es von CIO Urs Baumann anlässlich der nun erfolgten Grundsteinlegung hiess. Die Bestandsbauten werden von den Ankermietern Halter und Zühlke genutzt. Der Neubau wird das Areal nun auf fünf Stockwerken mit einer vermietbaren Fläche von 14’000 Quadratmetern um Büro- und Laborflächen ergänzen. Dafür konnten mit Superlab Suisse und FlexOffice ebenfalls Ankermieter gewonnen werden.
Der Neubau wird nach den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft errichtet, eine Zertifizierung nach SNBS Gold (Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz) wird angestrebt. „Swiss Prime Site hat es erfolgreich geschafft, dem ehemaligen in sich geschlossenen NZZ-Areal, durch neue Wege sowie die offene und grosszügige Architektur neues Leben und Flair zu verleihen“, wird Stadtrat Stefano Kunz zitiert.
Seit 2018 wird der ehemalige Standort einer industriellen Grossdruckerei zu einem modernen Arbeitsort und Lebensraum mit vielfältigen und flexiblen Nutzungsarten
transformiert. Dazu Urs Baumann, CIO Swiss Prime Site Immobilien: «Die Revitalisierung und die mit dem Umbau der Bestandsbauten eingeleitete Umnutzung hat das Areal zu einem Think- und Work-Tank für Business, Industrie und Gewerbe gemacht. Der erfreulich hohe Erstvermietungsstand beweist, dass grosse sowie miteinander interagierende Flächen sehr nachgefragt sind. Der Neubau ergänzt das bestehende Ensemble mit Labor- und Büroflächen perfekt.» Stefano Kunz, Stadtrat von Schlieren fügt an: «Swiss Prime Site hat es erfolgreich geschafft, dem ehemaligen in sich geschlossenen NZZ-Areal, durch neue Wege sowie die offene und grosszügige Architektur neues Leben und Flair zu verleihen.» Der Neubau, welcher auf einer Landreserve des Areals entsteht, richtet sich mit fünf Stockwerken, einer vermietbaren Fläche von über 14 000 m2 und seiner einzigartigen Aussenerscheinung insbesondere an Mieter mit Bedarf für grosse, zusammenhängende sowie anpassungsfähige Flächen. Der Projektplan sieht vor, dass ab Mitte 2024 die ersten Mieter das Gebäude beziehen werden.
«Space as a Service» im attraktiven Life Science Hub Schlieren Der Campus JED bildet ein Zentrum für Know-how-Transfer, Innovation sowie Entrepreneurship und vereint Unternehmen aus verschiedensten Branchen und Grössen. Zu den bereits etablierten Ankermietern Zühlke und Halter in den bestehenden Gebäuden werden sich im Neubau mit Superlab Suisse und FlexOffice zwei weitere hinzugesellen und für eine zusätzliche Stärkung des Ökosystems sorgen. Entsprechend ihren Geschäftsmodellen werden sie Flächen als Dienstleistung an verschiedene Start-ups und Unternehmen als «Space as a Service» anbieten. Dabei fokussiert Superlab Suisse auf Jungunternehmen aus dem Bereich Life Science und bietet ihnen voll ausgerüstete Labors mit flexibel skalierbaren Services an. Nach Lausanne sowie 2023 in Basel, wird in Schlieren ab 2024 der dritte von Superlab Suisse betriebene Standort eröffnet werden. FlexOffice bietet bereits in mehreren Schweizer Städten erfolgreich voll ausgerüstete Büroflächen für KMU’s und plant nun auf dem Campus JED einen weiteren Standort. «Mit Superlab Suisse und FlexOffice verfügen wir bereits im Zeitpunkt der Grundsteinlegung über zwei erfolgreiche Ankermieter, welche hervorragend in das bestehende Gefüge des Areals und angrenzenden Clusters passen. Zusammen mit dem benachbarten Wagi-Areal stärken wird den Wirtschafts-Cluster und die Infrastruktur für Unternehmen im Bereich Life Science und darüber hinaus weiter», schliesst Urs Baumann.
Boden, Fassade und Dach der neuen Produktionshalle von Schindler & Scheibling in Saland sind alle aus Holz hergestellt, informiert die Zürcher Kantonalbank in einer Mitteilung. Sie hat das Holzbauunternehmen mit Sitz in Uster bei der Einrichtung des neuen Standorts unterstützt. Mit dem Neubau will Schindler & Scheibling fehlende Erweiterungsmöglichkeiten an den beiden Standorten Uster und Hittnau ZH kompensieren.
Der 86 Meter lange, 46 Meter breite und 17 Meter hohe Holzbau ist zudem als Leuchtturmprojekt für den Holzbau angelegt. „Wir wollen damit bei Bauherren, Zimmerleuten, Architekten und auch spontanen Besucherinnen und Besuchern die Begeisterung für den Holzbau wecken“, wird Nathanael Weiss, Leiter Architektur bei Schindler & Scheibling, in der Mitteilung zitiert. Als besonders beeindruckend wird in dieser der leistungsfähige Verbund aus Massivholz und modernem, gebogenen Brettschichtholz sowie die Tatsache beschrieben, dass Halle und Dach von „lediglich fünf Baumstützen aus unterschiedlichen Forstgebieten des Kantons Zürich“getragen werden.
Am neuen Standort hat Schindler & Scheibling eine Produktionsstrasse für Massivholz-Elementbausysteme eingerichtet. Hier werden massgeschneiderte Konstruktionen für Decken, Böden und Wände produziert, die auf der Baustelle mittels einer Dübel-Technik in Rekordzeit montiert werden können. „Dank vorproduziertem Holzsystembau steht das individuelle Eigenheim innert ein bis zwei Tagen“, erklärt Fabian Scheibling, Leiter Verkauf und Projektentwicklung bei Schindler & Scheibling.
Die Bauarbeiten für den Ersatzneubau im Bereich der Ludwig- und Seeblickstrasse im Rotmontenquartier in St. Gallen laufen auf Hochtouren. Gegenüber der alten Überbauung wird der Wohnraum verdoppelt: Es entstehen insgesamt 50 Mietwohnungen – von 1,5 bis 6,5 Zimmer – verteilt auf drei Gebäude sowie drei Reiheneinfamilienhäuser. Damit bietet die Siedlung diversen Wohnraum für altersdurchmischtes Wohnen in naturnaher Umgebung.
Die Gartenstadt modern gedacht Anfangs des 20. Jahrhunderts schuf der St. Galler Architekt Adolf Gaudy in Rotmonten mit seinem Bebauungsplan ein durchgrüntes und dennoch städtisches Gefüge. Die AXA Anlagestiftung realisiert mit der Neubebauung mit weitläufigen Grünflächen ein Projekt, das der Idee der Gartenstadt von Adolf Gaudy folgt, und entwickelt es weiter: «Die Durchmischung von zeitgemässem Wohn- und Lebensraum sowie weitläufigen Grünflächen bloss 2,3 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt, sind im Konzept von Staufer & Hasler Architekten zentral und haben uns im Wettbewerb überzeugt. Ebenso wurden quartierstypische Formen und Elemente aufgenommen und zeitgemäss umgesetzt», sagt Jan Biedermann, Development Project Manager bei AXA Investment Managers.
Generationenübergreifende Begegnungsräume Herzstück des neuen Wohnkomplexes ist eine 70 Jahre alte Linde, eingebettet in den einheimisch und naturnah bepflanzten Gartenhof. Dieser bildet, zusammen mit der angrenzenden Spielwiese für Kinder, ein Begegnungsraum für jedes Alter. Auf diesen sozialen Flächen sollen die Anwohnerinnen und Anwohner die Möglichkeit haben, sich zu begegnen und auszutauschen. Die Wohnungen sind allesamt mit Blick auf die Begegnungsplätze oder Grünflächen ausgerichtet.
Ökologische Bauweise Das Dachgeschoss wird in einem Element-Holzbau für eine effiziente und ökologische Konstruktionsweise ausgeführt. Dieser bietet einen guten Schallschutz und sorgt für ein behagliches Raumklima. Beheizt werden die Gebäude mit Erdsonden-Wärmepumpen. Ausserdem wird die Abluft der Wohnungen gesammelt und pro Haus in eine Abluftwärmepumpe geführt, welche Energie für Warmwasser liefert. Der ganze Gebäudekomplex ist Minergie-Eco-zertifiziert.
Architekt? Träumer? Oder beides? Sou Fujimoto ist jedenfalls kein Architekt wie jeder andere. Und damit genau der Richtige, um das neue Experimentierfeld der Universität St.Gallen für zukunftsgerichtete Formen des Lernens und Lehrens oben auf dem Rosenberg zu bauen: SQUARE. Mit seinen Bauwerken lotet Fujimoto immer wieder aus, was möglich ist. Viele reiben sich dann die Augen und fragen sich, ob seine radikal gezeichneten Schöpfungen wirklich Gebäude sind oder doch räumliche Illusionen. Das SQUARE jedenfalls ist real. Zart umhüllt von einer leichten, fast ätherisch wirkenden Glasfassade, die so komplex ist, dass sich nur drei Anbieter für das Projekt bewarben. Am Ende setzte sich Aepli Metallbau mit seiner innovativen AAC-Elementfassade durch. Ein Leuchtturmprojekt für die gesamte Ostschweiz, auf das wir alle stolz sein können.
Erfolg durch Präzision und Präzision durch Teamwork Um eine «Null-Toleranz-Fassade» wie diese zu realisieren, müssen alle Beteiligten auf höchstem Qualitätsniveau arbeiten und ihren Toleranzrahmen strikt einhalten. Teamwork und gegenseitiges Vertrauen sind der Schlüssel zum Erfolg, deshalb arbeitete Aepli Metallbau besonders eng mit dem Baumeister, dem Gerüstbauer, dem Dachdecker, der Haustechnik und den Kranführern zusammen. Jeder Schritt wurde vorab sorgfältig geplant und aufeinander abgestimmt. Beispielsweise wurden die immens grossen Elemente der Fassade vom Kran zwischen Gerüst und Gebäude heruntergelassen. Und anschliessend von vier Mitarbeitenden des Aepli-Montageteams exakt auf vormontierte Ankerpunkte und das darunterliegende Modul gesteckt. Dabei kamen Lasermessgeräte zum Einsatz, um die Ankerpunkte vorgängig am Rohbau exakt zu setzen. Auch in der Logistik waren clevere Lösungen gefragt. Die übergrossen Elemente wurden in der Aepli-Produktionshalle vorproduziert. Allerdings konnten sie nicht – wie sonst üblich – stehend auf Lastwagen durch die engen Strassen des Quartiers transportiert werden, sondern liegend. Um diese dann auf der Baustelle aufzurichten und an den Montagekran zu hängen, kam ein zweiter Kran zum Einsatz.
Die Aepli-AAC-Fassade: energetisch und optisch eine Klasse für sich Die Aussenhülle des SQUARE-Bauwerks zeigt eindrucksvoll, wie gut sich aussergewöhnliche Ästhetik und zukunftsweisende Nachhaltigkeit ergänzen können. Passend zu den raumhohen Verglasungen wurde sie als vorfabrizierte Glasfassade konzipiert, die aus einer AAC-Elementfassade (AAC = AEPLI-AIR-Control®) besteht. Diese technisch hochstehende, kompakte Doppelhautfassade mit Rafflamellenstoren im Glaszwischenraum deckt höchste energetische Anforderungen ab, schützt vor extremer Sonneneinstrahlung und lässt aussergewöhnlich viel Tageslicht in das Gebäude einfallen. Durch die konsequente Trennung von Gebäudestruktur, Fassadenhaut und technischen Gebäudeinstallationen wurde ein hoher Standard für Nachhaltigkeit erreicht. Im laufenden Betrieb des Bauwerks wird ein Grossteil der benötigten Energie umweltschonend durch Erdsonden und eine Photovoltaikanlage gewonnen. Auch die komplette Entwässerung des Gebäudes zeugt von Einfallsreichtum: Sie findet in der Fassade statt. Das Regenwasser läuft hier über alle Etagen ab – nach demselben Prinzip wie ein chinesischer Brunnen.
Die transparente Fassade: leicht in der Wirkung, komplex in der Umsetzung Bauwerke wie das HSG Learning Center prägen das Bild, das man hierzulande von der japanischen Architektur hat: transparent, offen, entmaterialisiert, fast schon ätherisch. Diese sichtbare Leichtigkeit ist allerdings nur mit komplexen technischen und planerischen Lösungen zu realisieren. Das beginnt bei der Architektur und geht über die Logistik bis hin zur äusserst anspruchsvollen Montage. Um beispielsweise die vom Architekten gewünschte optische Leichtigkeit zu erzeugen, arbeitete Aepli Metallbau mit raumhohen Fassadenelementen aus Glas, die keine Brüstung aufweisen. Dies war nur eine von vielen Herausforderungen, wenn man die konsequente Trennung von Gebäudestruktur und Fassadenhaut und die Grösse der Fassadenelemente sowie die fehlenden Brüstungsbänder berücksichtigt. Insgesamt baute und montierte das Team 448 Fassadenelemente in 304 unterschiedlichen Ausführungen. Diese sind bei diesem Projekt allerdings nicht direkt miteinander verbunden – es gibt also weder einen Anfang noch ein Ende. Die sonst üblichen Zwischenräume einer Brüstung, die eine Nachjustierung ermöglichen, existieren schlicht und einfach nicht. Was bedeutet, dass schon minimale Abweichungen genügen, damit das Ganze nicht passt.
Die neue Qualität des Lernens SQUARE soll eine innovative Denk- und Arbeitsstätte sein, die neue Arten des Lernens und der Interaktion zwischen Studierenden, Lehrenden und Personen aus der Praxis ermöglicht. Basierend auf einem didaktischen Konzept strebt die HSG damit eine neue Qualität des Lernens an, um Studierende im digitalen Zeitalter bestmöglich auf ihre späteren beruflichen Aufgaben vorzubereiten. SQUARE ist als Ökosystem für die weitere Entwicklung der Lern- und Lehrkultur an der Universität St. Gallen zu verstehen.
Der Immobiliendienstleister Steiner hat laut einer Medienmitteilung die Grundsteinlegung für das Wohngebiet Gupfengarten gefeiert. Mit dem offiziellen Startschuss werde das Bauvorhaben für eine „familienfreundliche Überbauung im Zürcher Unterland“ eingeleitet. Steiner hat Entwicklung, Beratung und Verkauf übernommen. An der Umsetzung beteiligt seien die Generalunternehmerin Eiffage Suisse AG mit Hauptsitz in Glattbrugg ZH, das in Winterthur ansässige Architektenbüro Graf Biscioni sowie die Bauherrin Evostate Immobilien AG aus Zürich.
Bis Ende 2023 sollen auf dem Areal Gupfengarten südlich des Zentrums von Niederweningen 36 Reiheneinfamilienhäuser sowie drei Mehrfamilienhäuser mit 21 Stockwerkeigentumswohnungen entstehen. Die Wohnsiedlung erfülle einen zeitgemässen Wohn- und Ausbaustandard und decke die starke Nachfrage nach hochwertigem Wohnraum ab.
Die Planung erfülle die Kriterien für nachhaltiges Bauen. Die Wärme werde nahezu komplett mittels Wärmepumpe, Erdsonden und Photovoltaikanlage erzeugt. Ein Energiemanagementsystem ermögliche eine „effiziente und intelligente“ Energienutzung. Die Gebäudehülle in Holzbauweise verfüge über eine optimale Wärmedämmung, so die Mitteilung.
Groupe E hat die Bauarbeiten für ein neues Betriebszentrum im Gewerbegebiet Sécherons II von Boudevilliers in der Gemeinde Val-de-Ruz begonnen, informiert der Freiburger Energieversorger in einer Mitteilung. Hier sollen ein Verwaltungsgebäude, eine Lagerhalle, eine Waschanlage, ein Hof für Wiederverwertung sowie eine Tiefgarage entstehen. Das Investitionsvolumen hatte das Unternehmen im Oktober 2020 auf rund 22 Millionen Franken beziffert.
Groupe E will den Neubau als „Musterbeispiel für Nachhaltigkeit und Umweltschutz“ gestalten, heisst es in der Mitteilung. Dafür sind rund 950 Quadratmeter Solarmodule an Dach und Südfassade, Ladestationen für Elektrofahrzeuge und ein Fahrradverleihsystem geplant. Die Beheizung der Räume wird eine Wärmepumpe übernehmen, für die Kühlung setzt Groupe E auf ein Freikühlsystem (Free-Cooling-System). Auch das Regenwasser soll gesammelt und in der Waschanlage genutzt werden. Zudem wird ein 10 Meter breiter begrünter Randstreifen um die Gebäude als Rückzugsort für Tiere angelegt.
Direkt nach Fertigstellung plant Groupe E, die derzeit im Neuenburger Corcelles-Cormondrèche ansässigen, für Betrieb und Ausbau des Stromnetzes im Kanton Neuenburg zuständigen Mitarbeiter des Unternehmens nach Boudevilliers zu verlegen. Hier beliefert Groupe E laut Mitteilung rund 33’000 Kunden und Kundinnen mit jährlich insgesamt 458 Gigawattstunden Strom. Über das in Boudry NE ansässige Tochterunternehmen Vuilliomenet Électricité AG bietet Groupe E im Kanton Neuenburg zudem auch Dienstleistungen in der Gebäudetechnik oder bei elektrischen Anlagen und der Hausautomatisierung an.
Das Design für die ikonischen Bauten der Ausstellung Phänomena ist am 6. Juli in der neuen Anlage der Limmattalbahn in Dietikon vorgestellt worden. Der Siegerentwurf für den ganz aus Holz bestehenden Hauptbau stammt laut Medienmitteilung von Professor Yves Weinand von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL).
Nach einem Grusswort des Dietiker Stadtpräsidenten Roger Bachmann stellte Gesamtprojektleiter Urs J. Müller das Siegerprojekt des Architekturwettbewerbs vor. „Die Phänomena liefert Grundlagen, um zentrale Themen der Gegenwart und Zukunft besser zu verstehen. Deshalb verlangt sie nach einer Architektur, die ihrer Zielsetzung entspricht, und die Verbesserung unseres Planeten durch Verständnis und Einsatz moderner Wissenschaften fördert“, wird Müller zitiert.
Der Hauptbau auf dem Dietiker Niderfeld wird eine Struktur aus regionalen Rundhölzern. Intelligente Roboter bearbeiten die naturbelassenen Stämme vor Ort. Sie schaffen dabei ein wiederverwendbares Stecksystem. Nach der Phänomena können die Hölzer nahezu ohne Verschnitt bei anderen Projekten verwendet werden.
„Mit den Bauten der Phänomena möchte ich zeigen, wie einer der ältesten Baustoffe – Holz – in Verbindung mit modernen digitalen Werkzeugen lokale Nutzung und Zirkularität fördert“, wird Weinand zitiert. Der Architekt und Leiter des IBOIS-Labors für Holzkonstruktionen an der EPFL und Gründer des Bureau d’Études Weinand hat zahlreiche emblematische Holzbauten entworfen und realisiert. So die Kapelle Saint Loup, das neue Waadtländer Parlament oder in jüngster Zeit den Pavillon des Vidy Theaters in Lausanne.
Das Universitätsspital Basel (USB) steht vor einer langfristigen Erneuerung seiner baulichen Infrastruktur. Mit diesem Generationenprojekt legt das USB das Fundament dafür, dass den Menschen in der Region Basel auch in den kommenden Jahrzehnten eine breite ambulante und stationäre Medizin auf universitärem Niveau zur Verfügung steht. Die Änderungen des bestehenden Bebauungsplans schaffen die Voraussetzungen für den Bau des Klinikums 3. Das neue Klinikum 3 bietet mit Blick auf einen langfristigen Einsatz zugunsten der Patientinnen und Patienten ein hohes Mass an Nutzungsflexibilität und ermöglicht sinnvolle Spitalprozesse. Nach heutigem Planungsstand wird das neue Klinikum zum einen Platz für komplexe ambulante Behandlungen bieten, zum Beispiel für ein Tumorzentrum, zum anderen soll es Funktions- und Laborbereiche aufnehmen. Später sollen auch Forschungsräumlichkeiten hinzukommen. Zudem bietet das neue Gebäude während der Realisierung des Klinikums 2 die benötigten Flächen, ohne dass kostenintensive und nicht nachhaltige Provisorien im Spitalgarten gebaut werden müssen.
Nach derzeitigem Planungsstand soll in den Jahren 2022 bis 2028 eine erste Phase des Neubaus des Klinikums 2 realisiert werden, für welchen der Bebauungsplan bereits vorliegt und vom Grossen Rat genehmigt worden ist. Der Bau des Klinikums 3 ist für 2024 bis 2030 geplant. Ein Teil der Nutzungen des Klinikums 2 wird dann ins Klinikum 3 verschoben, um 2031 bis 2038 das Sockelgebäude des neuen Klinikums 2 fertigstellen zu können.
Gegen die öffentliche Planauflage betreffend Änderungen des bestehenden Bebauungsplans ist innerhalb der Frist eine Einsprache des Heimatschutzes eingegangen. Das Universitätsspital Basel und das Bau- und Verkehrsdepartement haben sich mit dem Heimatschutz Basel ausgetauscht und die spitalbetrieblichen und planungsrechtlichen Standpunkte dargelegt. Der Regierungsrat beantragt dem Grossen Rat, die Einsprache abzuweisen.
Der Betrieb des Kehrichtheizkraftwerks Josefstrasse wurde im Frühling 2021 eingestellt. Unter der Federführung des Amts für Städtebau wurde ein Entwicklungskonzept erarbeitet, um festzulegen, wie das Areal in Zukunft aussehen soll. Vorgesehen sind der Ausbau des Werkhofs, ein Gesundheitszentrum für das Alter in Kombination mit Alterswohnungen, ein Hallenbad und ein Quartierpark. Weiter sind im Erdgeschoss ergänzende Räume für die Öffentlichkeit und das Quartier vorgesehen. Der Stadtrat hat das Entwicklungskonzept nun verabschiedet.
Erarbeitung und Mitwirkung Als Grundlage für das Entwicklungskonzept hat die Stadt eine Testplanung durchgeführt. Verschiedene Anspruchsgruppen nahmen an dieser Testplanung teil und die Quartierbevölkerung konnte sich im Rahmen von Dialogveranstaltungen einbringen. Durch diesen engen Einbezug konnten die unterschiedlichen Bedürfnisse abgeholt und berücksichtigt werden.
Die wichtigsten Punkte des Entwicklungskonzepts Das Entwicklungskonzept macht Vorgaben für die Lage von Gebäuden und Quartierpark und definiert übergeordnete Grundsätze für die angestrebten städtebaulichen und stadträumlichen Qualitäten. Dazu gehören etwa die Einbindung und Vernetzung ins Quartier, die Freiraumversorgung und mögliche Nutzungen.
Nachdem der Stadtrat dem Entwicklungskonzept zustimmte, geht es in die Projektierungsphase mit Architekturwettbewerb, Bauprojekt und Volksabstimmung. Bis 2032 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein und die neuen Nutzungen auf dem Josef-Areal bezugsbereit sein.
Die polysportive Sportanlage Witikon aus den 1970er-Jahren hat sich zu einem vielgenutzten Trainingsplatz und Austragungsort für Wettkämpfe entwickelt. Um der starken Nachfrage seitens Sportvereinen Rechnung zu tragen, soll im südwestlichen Teil des Areals bis 2027 ein Neubau mit Dreifachsporthalle, Garderoben- und Publikums- sowie Betreuungsinfrastruktur für die benachbarte Schulanlage Looren entstehen. Der Projektwettbewerb für Generalplanende im offenen Verfahren ist abgeschlossen. Das Team von Bur Architekten AG und Kuhn Landschaftsarchitekten GmbH aus Zürich hat mit seinem Projekt «Diego» gewonnen. Für den Ersatzneubau des Sportzentrums werden gemäss Wettbewerbsprogramm Erstellungskosten von 52,5 Millionen Franken erwartet (BKP 1–9, exkl. Reserven). Die Kostengenauigkeit in der Phase Wettbewerb beträgt +/– 25 Prozent.
Neue Sportinfrastruktur für Witikon Das Siegerprojekt überzeugte die Jury mit seiner stringenten ökologischen Grundhaltung, die den Aushub und damit die Bilanz der Treibhausgasemissionen des Neubaus auf ein vorbildliches Minimum reduziert. Dafür wird der Grossteil des Raumprogramms oberirdisch in einem hohen Holzbau mit kleinem Fussabdruck untergebracht, so auch die Dreifachsporthalle im 2. Obergeschoss. Dadurch profitiert die Sportstätte allseitig von Tageslicht, ist zugänglich und einsehbar. Im Erdgeschoss befinden sich die öffentlichen Sportgarderoben der Läufer*innen, die öffentliche Sportbeiz, die auch als Mensa genutzt werden kann, und die separaten Betreuungseinrichtungen für die Schüler*innen der Schulanlage Looren. Die beiden bereits vorhandenen Stege über den Stöckentobelbach gewährleisten kurze und übersichtliche Verbindungen zwischen dem Schulareal und der neuen Tagesbetreuung im Sportzentrum. Die Garderoben für die Nutzenden der Aussensportfelder sind im 1. Obergeschoss platziert und über vier Aussentreppen und einen umlaufenden Laubengang direkt erreichbar. Die auf das Minimum beschränkte Fläche im Untergeschoss wird für die Gebäudetechnik und für eine Wasserzisterne genutzt, die kreislaufbewusst der Bewässerung der Spielfelder dient.
Attraktive Aussenräume für Sportler*innen und Quartierbevölkerung Auf der Südseite des neuen Sportzentrums bildet ein Eingangsplatz mit schattenspendenden Bäumen einen attraktiven Auftakt zur neuen Anlage. Die zueinander leicht verschobenen und verdrehten Aussensportfelder teilen das Areal so auf, dass ein netzartiges Wegesystem entsteht, das sich harmonisch in die Landschaft einpasst. Die befestigten Flächen beschränken sich auf das absolute Minimum. Im Weiteren zeichnen grosse Photovoltaikflächen an der Fassade und auf dem Dach und ein kluger sommerlicher Wärmeschutz durch geschickte Nachtauskühlung sowie ein Konzept zur Umsetzung des Schwammstadt-Prinzips dieses nachhaltige Projekt aus.
Wettbewerbsausstellung Samstag, 9. Juli bis Montag, 18. Juli 2022 im Ausstellungsraum Werd, Morgartenstrasse 40, 8004 Zürich. Öffnungszeiten: Mo bis Fr 16 bis 20 Uhr; Sa und So 14 bis 18 Uhr.
Mit dem Projekt «Zukunft Kunstmuseum Bern» soll Bern ein modernes und attraktives Kunstmuseum erhalten. Die darauf abgestimmten Projekte der Stadt Bern zur Neugestaltung der Hodlerstrasse und zur Aufwertung des Bären- und Waisenhausplatzes bieten die Chance, den Stadtraum mit dem neuen Kunstmuseum in Verbindung zu setzen und damit der gesamten Oberen Altstadt zu neuer Anziehungskraft zu verhelfen.
Der nun startende Architekturwettbewerb für die Museumserneuerung fusst auf dem Grundkonzept «Zukunft Kunstmuseum Bern», das 2021 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Die wesentlichen Elemente sind das Gebäudeensemble mit dem Stettlerbau (als Hauptgebäude), einem Ersatzneubau (für den Atelier 5-Bau) und dem Gebäude Hodlerstrasse 6 (heute von der Kantonspolizei genutzt) sowie die Aufwertung der Hodlerstrasse mit neuem Verkehrsregime und Verschiebung der Ausfahrt des Metro-Parking. Ein Neubau anstelle der aufwändigen und ökologisch nicht sinnvollen Sanierung des Ateliers 5-Baus stellt die beste Lösung dar – diese neue Perspektive hatte eine Machbarkeitsstudie 2018 nach drei gescheiterten Projekten eröffnet. Das erneuerte Gebäudeensemble ermöglicht dank effizientem und ressourcenschonendem Betrieb eine Vergrösserung der Fläche für die Kultur bei stabilen Bewirtschaftungskosten.
Internationaler Wettbewerb Der Architekturwettbewerb wird nach den Regeln des schweizerischen Ingenieur- und Architekturvereins SIA durchgeführt; vorgesehen ist ein zweistufiges Verfahren mit vorgängiger Präqualifikation. Davon verspricht sich das Preisgericht ein vielfältiges internationales Teilnehmer:innenfeld, das neben etablierten Büros auch Nachwuchsteams umfasst.
In der Präqualifikation weisen die interessierten Architekt:innenteams ihre Eignung für die Aufgabe nach. Gestützt darauf wählt das Preisgericht die bestgeeigneten Büros für den eigentlichen Projektwettbewerb aus. Diese setzen sich zunächst mit dem Städtebau auseinander, zeigen einen Ansatz für den architektonischen Ausdruck auf und erbringen den Nachweis der Grobfunktionalität (Stufe 1). Die am besten geeigneten Beiträge werden anschliessend weiterbearbeitet und präzisiert (Stufe 2). Am Schluss erfolgt die Wahl des Siegerprojektes.
Expertise und regionale Verankerung Das Preisgericht setzt sich aus Fachexpert:innen zusammen, die in verschiedenen Städten im In- und Ausland Erfahrungen in der Konzeption von Neubauten in einem sensiblen historischen Umfeld und in den Bereichen Nachhaltigkeit und Stadtklima gesammelt haben. Dieses Wissen soll für Bern nutzbar gemacht werden. Gleichzeitig ist die Jury regional verankert: Die Vertreter:innen der städtischen und kantonalen Politik sowie des Kunstmuseums kennen die lokalspezifischen Gegebenheiten und Notwendigkeiten und bringen damit eine zusätzliche Sicht ein.
«Es freut mich sehr, dass die Grundlagen geschaffen wurden, um für das Projekt ‹Zukunft Kunstmuseum Bern› die nächste Stufe, den Architekturwettbewerb, starten zu können. Der Kanton Bern ist in der Wettbewerbsjury mit zwei politischen Vertretern und zwei Vertretern aus dem Stiftungsrat der Dachstiftung sehr gut vertreten. Die ausgewogene Zusammenstellung der Jury gewährleistet die für ein Bauprojekt dieser Grössenordnung und Relevanz notwendige fachliche und politische Begleitung», sagt Christine Häsler, Regierungspräsidentin Kanton Bern.
Präsidiert wird das Gremium von Thomas Hasler, ordentlicher Professor am Institut für Architektur und Entwerfen der TU Wien und geschäftsführender Partner des Büros Staufer & Hasler Architekten in Frauenfeld (CH). 2015 wurde das Büro für seine Arbeiten mit dem Prix Meret Oppenheim ausgezeichnet. Als Fachexperte und Jurymitglied hat Thomas Hasler bereits zahlreiche Architekturwettbewerbe, Studienaufträge und Testplanungen begleitet.
«Mit dem zweistufigen Verfahren wollen wir sowohl arrivierte Architekturbüros wie auch junge Teams ansprechen», so Thomas Hasler, «Mit dem grösseren Betrachtungsperimeter bis hin zum Waisenhausplatz wollen wir eine dem UNESCO-Welterbestatus ensprechende Einbettung des Bauprojekts in den Stadtraum sicherstellen.»
Fokus auf Nachhaltigkeit Die Museumserneuerung soll in allen Dimensionen in Einklang mit den Nachhaltigkeitsstrategien von Kanton und Stadt Bern stehen und deren Ziele erreichen. Ein ausführlicher Kriterienkatalog mit allen relevanten Aspekten der Nachhaltigkeit dient als Richtschnur für die Jury und fliesst in den Wettbewerb ein.
Damit diese Zielvorgaben eingehalten werden, ist an verschiedenen Stellen anzusetzen: Gebäudeform, Energieversorgung, Baustoffe, Klima- und Lichttechnik. Mit Blick auf den geplanten Abriss des Atelier 5-Baus wird zu prüfen sein, ob Strukturen stehen gelassen werden können und sich damit graue Energie sparen lässt.
Für Jonathan Gimmel, Präsident der Dachstiftung Kunstmuseum Bern – Zentrum Paul Klee ist klar: «Der Wettbewerb soll architektonische Antworten liefern auf die drängenden Fragen der Zeit: Kunst und Begegnung in Einklang mit Klimaschutz und Energieeffizienz.»
Gründe für neues Museum Mit der geplanten Erneuerung soll das Kunstmuseum Bern besucher:innenfreundliche Ausstellungs- und Depoträume nach modernen Standards erhalten, sich zur Stadt und zum Aarehang öffnen und einem erweiterten und diverseren Publikum neue Kunsterlebnisse bieten. Museen stehen im Konkurrenzkampf um attraktive Leihgaben und die Aufmerksamkeit der Besucher:innen. Zürich, Basel und Lausanne haben mit attraktiven Neubauten grosse Investitionen getätigt. Bern kann ohne Verbesserung der Infrastruktur mit diesen Städten nicht mehr konkurrieren.
«Die Besucherinnen und Besucher können sich auf ein Kunstmuseum der Zukunft freuen, das durch offene und lichte Räumlichkeiten neue Kunsterlebnisse ermöglichen wird», sagt Nina Zimmer, Direktorin des Kunstmuseum Bern und Zentrum Paul Klee.
Gemeinderat genehmigt Baurechtsvertrag Um die geplante Erneuerung des Museums zu ermöglichen, hat der Gemeinderat der Stadt Bern an seiner Sitzung vom 29. Juni einen Baurechtsvertrag verabschiedet, der die kostenlose Abgabe des Gebäudeteils Hodlerstrasse 6 an die Stiftung Kunstmuseum Bern regelt. Die Liegenschaft spielt beim Erneuerungsprojekt eine Schlüsselrolle: Das Kunstmuseum erhält in direkter Nachbarschaft ein Gebäude für die Administration und muss so im geplanten Ersatzneubau keine neuen teuren Büroflächen bauen.
Deshalb soll nun die Hodlerstrasse 6 betrieblich aus der bestehenden Gebäudegruppe – heute durch die Kantonspolizei genutzt und im Inventar der städtischen Denkmalpflege als schützenswert eingestuft – abgetrennt und in den künftigen Museumskomplex integriert werden. Gleichzeitig hat der Gemeinderat die Eckwerte des Projektwettbewerbs inklusive Aufwertung der Hodlerstrasse genehmigt. Dem Baurechtsvertrag muss noch der Stadtrat zustimmen, der sich voraussichtlich im Herbst mit dem Geschäft befasst.
Der Start der ersten Stufe des Projektwettbewerbs ist im Frühjahr 2023 vorgesehen. Aufgrund des teilweise schlechten baulichen Zustands der Gebäude ist eine möglichst frühzeitige Realisierung zwingend. Im Sinne einer Optimierung des Gesamtzeitbedarfs erfolgt die Präqualifikation parallel zum Stadtratsgeschäft. Der Aufwand der Teams für die Präqualifikation ist verhältnismässig gering. Die Hauptarbeiten werden somit erst nach dem Stadtratsbeschluss anfallen.
Aufwertung der Hodlerstrasse Die Hodlerstrasse erhält nach den Vorstellungen der Stadt ein völlig neues Gesicht durch eine Pflästerung und Begrünung mit einer Baumreihe. Dank reduzierter Strassenfläche und Verschiebung der Metro-Parking-Ausfahrt können sich das Kunstmuseum und der Progr bzw. der Gastrobetrieb Turnhalle nach aussen öffnen. Mit Ausnahme der Verkehrsspitzenzeiten am Morgen und am frühen Abend soll künftig nur noch Zubringerdienst gestattet sein für Anlieferungen, Notfalldienste und die Strassenreinigung. Die Stadt Bern erarbeitet das Detailprojekt zusammen mit dem Kunstmuseum, dem Metro-Parking, den Anrainer:innen und den Wirtschaftsverbänden.
Die von der Stadt parallel zur Museumserneuerung verfolgten und aufeinander abgestimmten Projekte zur Aufwertung der Hodlerstrasse und zur Neugestaltung des Bären- und Waisenhausplatzes ermöglichen die gesamtheitliche Aufwertung eines zentralen, für die Innenstadt wichtigen Perimeters. Entsprechend fliesst das Ziel einer aufgewerteten Hodlerstrasse in den Projektwettbewerb für den Neubau Kunstmuseum ein.
Partnerschaftliche Finanzierung Die Finanzierung der Museumserneuerung soll durch die öffentliche Hand, private Sponsor:innen und die Wirtschaft erfolgen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 80 Mio. Franken (plus 10. Mio. Franken Risikoabdeckung). Laut Finanzierungsplan wird der Kanton Bern für den Neubau nur in der Höhe der ohnehin für die Sanierung des Atelier 5-Baus anfallenden Kosten belastet, also mit 40 Mio. Franken. Mäzen Hansjörg Wyss trägt mit seinem grosszügigen Engagement 25 Mio. zum Projekt bei: 20 Mio. für den Neubau und 5 Mio. für die Neugestaltung der Hodlerstrasse. Weitere 5 Mio. leistet er unter der Bedingung, dass für die Erneuerung des Museums weitere Privatmittel in der Höhe von mindestens 7,5 Mio. zusammenkommen.
Insgesamt rechnet der Finanzierungsplan mit Beiträgen von Privaten, Stiftungen und der Wirtschaft in der Höhe von 15 Mio. Franken. Die Vorgespräche mit privaten Sponsor:innen laufen gut. Die eigentlichen Verhandlungen mit den möglichen Geldgeber:innen (Stiftungen, Burgergemeinde Bern etc.) können erst nach Abschluss des Wettbewerbs stattfinden, wenn das definitive Projekt vorliegt. Zusagen gibt es bereits von Einzelpersonen. Noch in Abklärung sind die Kosten für die Neugestaltung der Hodlerstrasse und die Verlegung der Ausfahrt des Metro-Parking. Dazu werden nach Vorliegen des Wettbewerbsergebnisses Aussagen möglich sein.
Vertrag mit Hansjörg Wyss unterzeichnet Der Vertrag zwischen der Wyss Foundation und der Stiftung Kunstmuseum Bern wurde im April 2022 unterzeichnet. Hansjörg Wyss ist vom Projekt für die Erweiterung des Kunstmuseums ebenso überzeugt wie von der geplanten Neugestaltung der Hodlerstrasse: «Mit der Aufwertung der Hodlerstrasse sind wichtige Rahmenbedingungen für einen erfolgreichen Architekturwettbewerb geschaffen worden. Ich freue mich, dass ich einen Beitrag zu einer nachhaltigen, zeitgemässen Weiterentwicklung des Kunstmuseums Bern leisten kann.» Wyss will sich als Mitglied des Sachpreisgerichts weiterhin für eine ambitionierte Berner Lösung engagieren.
Der Vertrag der Wyss Foundation mit der Stiftung Kunstmuseum Bern basiert auf dem Grundkonzept «Zukunft Kunstmuseum Bern» von 2021, das partnerschaftlich entwickelt wurde. Dabei übernehmen die jeweiligen Bauträger bestimmte Kosten: Die Stiftung Kunstmuseum Bern finanziert mit einem kantonalen Beitrag und der Unterstützung von Mäzen Wyss die Museumsbauten.Die Stadt übernimmt die Kosten für die öffentlichen Plätze und Strassen. Ausnahme bildet die Hodlerstrasse 6, welche die Stadt als Mitstifterin dem Kunstmuseum kostenlos im Baurecht zur Nutzung übergibt. Für die Kosten zur Anpassung des Metro-Parking bzw. die Aufwertung der Hodlerstrasse entschädigt das Kunstmuseum die Stadt Bern über einen öffentlichen Infrastrukturvertrag. Realisierbar ist das Projekt nur, wenn alle Partner ihre Beiträge leisten.
Synergien dank gleichzeitiger Sanierung des Stettlerbaus Unabhängig vom Neubauprojekt ist die Sanierung des Stettlerbaus nötig. Die Abklärungen zur Vorbereitung des Projektwettbewerbs haben aber gezeigt, dass bei einer gleichzeitigen Sanierung des Stettlerbaus die grössten Synergien zu erwarten sind und die Belastungen für die Anrainer:innen am geringsten ausfallen.
Die bisherige Kostenschätzung für die Sanierung beruhte auf einer Zustandsanalyse und Investitionskostenrechnung aus dem Jahre 2012. Seither hat der Unterhaltsstau weiter zugenommen, da viele der damals vorgesehenen Massnahmen nicht ausgeführt wurden. Die integrale Sanierung des Stettlerbaus zeitgleich mit dem Neubau ermöglicht, nachhaltige Mehrwerte zu schaffen. Damit das letztmals 1999 sanierte Gebäude auch energetisch auf dem neuesten Stand ist und wieder eine möglichst lange und ungestörte Betriebsdauer möglich wird, sind umfassendere Eingriffe nötig. Dadurch müssen die 2012 tiefer geschätzten Sanierungskosten auf 18,5 Mio. Franken angepasst werden. Der Kanton Bern ermöglicht gemäss Kulturfördergesetz den Erhalt und die Entwicklung bedeutender Kulturinstitutionen, dies beinhaltet auch den Unterhalt der Immobilien des Kunstmuseums Bern.
Im Frühling 2022 ist das Gewerbeareal an der Neudorfstrasse im Basler St. Johann-Quartier mit dem Einzug erster Unternehmen zum Leben erwacht. Zuvor fand im November 2021 in den damals noch im Grundausbau befindlichen Räumlichkeiten eine öffentliche Auftaktveranstaltung statt: Rund 60 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wirtschaft nahmen am Event teil und zeigten sich begeistert. Bis es dazu kommen konnte, dauerte es allerdings. Nachdem der Regierungsrat 2013 das Baurecht erteilte, siegte das Architekturteam um Markus Kägi und Thomas Schnabel in dem 2014 von der Gemeinde ausgeschriebenen Wettbewerb. Der städtische Gewerbeverband war von Anfang an als Partner in die Prozesse involviert und eigentlich sollten entsprechende Betriebe gemeinsam als Investoren auftreten. Doch dieser Plan ging nicht auf. So konnten eingeladene Projektentwickler ihre Ideen präsentieren. Dabei setzte sich die Steiner AG gegen namhafte Konkurrenten durch. 2019 begannen die Bauarbeiten der Werkarena, im März 2021 stand der Rohbau.
Ein Appell an die Zukunft Die dreieckige, 4316 Quadratmeter grosse Parzelle des Businessparks liegt im Norden von Basel und unmittelbar an der französisch-schweizerischen Grenze zu St. Louis. Weiter ostseitig fliesst der Rhein vorbei. Bis 2009 existierte dort der Hafen St. Johann, der anschliessend zu einer Uferpromenade umgestaltet wurde. Er zeugte davon, dass die Industrie im gleichnamigen Stadtteil Tradition hat. Heute dominiert allerdings nicht mehr der Schiffsverkehr und die neu angesiedelten Sektoren sind bunter: In der nahen Umgebung der Neudorfstrasse befinden sich mitunter die Glückspielbranche oder ein Hotel, aber auch das Areal eines Fleisch- und Geflügelproduzenten oder das Zollamt. Die Lage ist gerade für emissionsstarke Gewerbetreibende ideal. Diese haben die Stadt in den vergangenen Jahren nämlich vermehrt verlassen, weil ihre lärmenden Produktionen vielerorts nicht mehr toleriert wurden. Nun profitieren sie wieder, auch in anderen Bereichen: Neben den Anbindungen an den Flughafen Basel-Mulhouse-Freiburg und den Durchgangsbahnhof St. Johann macht die Autobahn den trinationalen Fernverkehr möglich. Per Auto, Bus und bald auch per Tram ist von der Werkarena aus schliesslich ein schneller Anschluss an das Basler Stadtzentrum garantiert. Das Gebäude verfügt über insgesamt 244 Parkfelder für Mitarbeitende und Besucher.
Architektur mit leisen Referenzen Das architektonische Erscheinungsbild der Werkarena erinnert durch die Bandfenster, die den teils gerundeten Baukörper umgeben, an das 1930 fertiggestellte Kaufhaus Schocken in Chemnitz von Erich Mendelsohn (1887–1953). Dieses Beispiel des Neuen Bauens sorgte damals als eine Art horizontal geschichtete Komposition mit sorgsamer Materialisierung für Furore. Die Gliederung der Fassade der Werkarena wird nur zur Neudorfstrasse hin in den ersten drei Etagen aufgebrochen. Im Erdgeschoss und ersten Obergeschoss sind befahrbare, 10 Meter breite Galerien vorhanden. Diese Stockwerke eignen sich insbesondere für Gewerbefirmen mit grossem Logistik- oder auch Produktionsanteil. Die Anbindung an den Aussenraum, also an die Strasse, ist hier durch das Element der Rampe intelligent und geschossübergreifend gegeben. Durch die Raumhöhe von 3,47 bis 4,37 Metern heben sie sich optisch von den vier anderen, 2,95 und 3 Meter hohen Etagen deutlich ab. Gleichzeitig geben sie dem Bauvolumen eine visuell erfrischende Tiefe. Dort setzen die in regelmässigem Abstand angeordneten Pfeiler ausserdem einen vertikalen Kontrapunkt zu den horizontalen Fensterbändern ab dem dritten Obergeschoss.
Kein Marktplatz der Eitelkeiten Mit einer Nutzfläche von 19’300 Quadratmetern soll der Gewerbepark kleine und mittlere Unternehmen ansprechen. Diverse Mieterinnen und Mieter sind bereits an Bord und ziehen mit ihren Büros nach Fertigstellung in den Komplex ein. Sie sollen durch die direkte Nachbarschaft voneinander und damit auch von der Vision der Werkarena profitieren – im Fokus sind dabei ein sogenanntes Eco-System, also eine enge (fachliche) Zusammenarbeit der verschiedenen Firmen, das Nutzen von Synergien und ein Know-how-Transfer. Begeistert zeigte sich Nathalia Szydlowski, Geschäftsleiterin von Tandemworks GmbH, an der Auftaktveranstaltung von November 2021: Ihr Unternehmen fing als Start-up an und hat sich inzwischen in der Baubranche etabliert. Dieser Aufstieg habe auch mit Co-Working-Spaces zu tun, denn durch die vorhandene Infrastruktur und die ganzen Begleitprogramme konnte sie sich immer auf das Kerngeschäft konzentrieren. Nun will Nathalia Szydlowski ihre Erfolgsgeschichte in der Werkarena fortschreiben – auch diese bietet Dienstleistungen wie Telefon- und Postservice und diverse gemeinsame Einrichtungen, so etwa kollektiv nutzbare Büro-, Sitzungs- und Konferenzräume oder Gastronomiebereiche. Stefan Gabriel, der bei der Steiner AG das Entwicklungsteam in Basel leitet, ergänzt: «Mit unserem Konzept verfolgten wir von Beginn weg das Ziel, ein flexibles und standortgerechtes Produkt für den hart umkämpften Basler Gewerbe- und Büromarkt zu entwickeln.»
Bühler ersetzt sein altes, aus den 1950er Jahren stammendes Anwendungszentrum am Standort Uzwil durch ein neues. Im neuen Grain Innovation Center will Bühler ab 2024 mit seinen Kunden und Partnern nachhaltige und effiziente Lösungen für die Getreide- und Futtermittelverarbeitung entwickeln, testen und skalieren, heisst es in einer Medienmitteilung. Dafür investiert das Technologieunternehmen aus der St.GallenBodenseeArea einen zweistelligen Millionenbetrag.
Das neue Gebäude soll unter anderem einen integrierten Reinigungs- und Mahlprozess für alle Getreidesorten, ein Futtermahlverfahren für alle Arten von Mischfutter sowie eine Forschungs- und Entwicklungsabteilung bieten. Das alte Gebäude erfüllt den Angaben zufolge nicht mehr die Anforderungen an ein zukunftsorientiertes und sicheres Umfeld für kundeneigene Versuche und Entwicklungen.
Ausserdem sollen dort die Maschinen, Prozesse sowie eine moderne Unterrichtsinfrastruktur für digitale und Kundenschulungen vor Ort unterkommen. Angegliedert wird das Schulungszentrum an das bereits bestehende Application & Training Center, den 2018 eingeweihten Cubic-Innovationscampus, das Bühler Energy Center und das kürzlich angekündigte, noch zu bauende Protein Application Center.
„Alle Neuentwicklungen werden aus dem neuen Grain Innovation Center kommen. Bühler behält diesen wichtigen Teil seiner Forschung weiter in Uzwil“, wird Peter Striegl, Head of Innovation Milling Solutions, darin zitiert.
Seit 12 Jahren ist die Minergie- und LEED-Zertifizierung fester Bestandteil von Planung und Bau beim Circle. Unter Beisein von Christian Appert, CEO Amstein + Walthert AG, Martin Kull, CEO und Inhaber HRS Real Estate AG, Daniel Scheifele, Chief Real Estate Officer, Flughafen Zürich AG, Giorgio Engeli, Head Real Estate Portfolio Management Schweiz, Swiss Life Asset Managers, und Stefan Feldmann, Head The Circle, Flughafen Zürich AG, feierte das Team um The Circle am Montag, 27. Juni 2022, nun das erreichte Ziel.
Schön, funktional, klimaoptimiert Mit seinen gut 200’000 m2 Energiebezugsfläche machte der Circle im Jahre der provisorischen Zertifizierung 6% der zertifizierten Minergie-Fläche aus, war aber nur eines von rund 1’900 Gebäuden. Dies zeigt die Grösse und Bedeutung dieses aussergewöhnlichen Baus im Schweizer Kontext auf. Der Circle ist das grösste Minergie-zertifizierte Gebäude in der Schweiz. Das Minergie-Zertifikat bedeute, so Regierungsrat Marc Mächler, dass – zusätzlich zu allen anderen Ansprüchen und Nutzungen – das Gebäude auch klimaoptimiert sei. Klimaoptimiert heisse, «dass dieses Gebäude möglichst den Klimawandel nicht noch beschleunigt und sorgsam mit Ressourcen umgeht. Es ist effizient und funktioniert statt mit fossiler Energie beinahe vollständig mit erneuerbarer Energie.»
Dank intensiver Zusammenarbeit zwischen der Minergie-Zertifizierungsstelle und den Verantwortlichen des Circles konnten auch die hohen Anforderungen des Minergie-Qualitätslabels an Gebäudehülle und Lüftung erfüllt werden. Andreas Meyer Primavesi, Geschäftsleiter Minergie, freut sich, dass das Resultat schliesslich allen zu Gute kommt: «Gerade bei den heutigen Energiepreisen lohnt sich jede eingesparte Kilowattstunde Energie – und zwar nicht nur fürs Klima, sondern auch finanziell».
In die Energiezukunft mit Netto-Null Mit dem führenden Schweizer Gebäudelabel Minergie wurden seit 1998 dank über 53’000 Minergie-Gebäuden mehr als 12 Mio. Tonnen CO2 und 67 Mio. Megawattstunden Energie eingespart, im Vergleich zu den gesetzlichen Mindestanforderungen. Minergie zertifiziert pro Jahr ca. 3 Mio. m2 Energiebezugsfläche. In enger Abstimmung mit den Kantonen geht Minergie stets voran und ist so Vorreiter der kantonalen Energiegesetze. Dieses Zusammenspiel funktioniert seit Beginn und geht erfolgreich weiter. Aktuell schaut Minergie erstens sehr genau auf die verbaute Energie und die Treibhausgasemissionen in der Erstellung eines Gebäudes. Und zweitens strebt Minergie eine Verbesserung der Betriebsphase an: Umfangreiche, digitalisierte Gebäude-Daten dienen dazu, die Energieflüsse im Betrieb zu messen, um dann auf Basis des Monitorings wo nötig eine Betriebsoptimierung vorzunehmen. Seit Jahren fossilfrei im Betrieb, – auch bei Modernisierungen – bewegt sich Minergie so immer mehr in Richtung Netto-Null. Der Standard Minergie-A-ECO kommt dem Schweizer Netto-Null-Gebäude am nächsten.
Swisspor will in Reiden Mehlsecken ein Produktionswerk für mineralische Dämmstoffe und ein Dienstleistungszentrum errichten. Das international tätige Unternehmen mit Sitz in Stans habe sich das vom Kanton Luzern als strategisches Arbeitsgebiet ausgewiesene Areal im Umfang von 200’000 Quadratmetern kaufrechtlich gesichert, informiert die Staatskanzlei Luzern in einer Mitteilung. Die von swisspor geplante Einrichtung eines Gebäude- und Umwelttechnologie-Clusters wird vom Kanton Luzern und der Gemeinde Reiden unterstüzt.
Für die eigenen Anlagen wird swisspor 145’000 Quadratmeter der Gesamtfläche des Areals nutzen. Die restliche Fläche ist für Forschungseinrichtungen und andere im Bereich Gebäude- und Umwelttechnologie tätige Unternehmungen reserviert. Die Hochschule Luzern will in Reiden Mehlsecken ihre bereits bestehende Zusammenarbeit mit swisspor ausbauen.
Darüber hinaus sollen weitere branchenverwandte Betriebe und Forschungspartner angeworben werden. Die Koordinierung dafür habe der Switzerland Innovation Park Central übernommen, heisst es in der Mitteilung. Auch die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) sei angesprochen worden.
„Wir unterstützen die Entstehung eines Gebäude- und Umwelttechnologie-Clusters mit swisspor und der Hochschule Luzern“, wird Regierungsrat Fabian Peter in der Mitteilung zitiert. Der Vorsteher des Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdepartementes sieht darin einen doppelte Chance für Region und Kanton: „Einerseits entstehen Arbeitsplätze, Innovation und Wertschöpfung und andererseits ermöglicht das Cluster einen Beitrag zur Erreichung unserer Klimaziele.“
Aufgepasst: In Niederweningen entstehen auf einem rund 11’000 m² grossen Grundstück 36 kinderfreundliche Reiheneinfamilienhäuser mit 4.5 und 5.5 Zimmern. Sie verfügen über einen eigenen Privatgarten, und die 21 grosszügigen Etagenwohnungen im Stockwerkeigentum mit 1.5, 3.5 und 4.5 Zimmern über einen gedeckten Aussenbereich beziehungsweise Garten. Die Siedlung ist verkehrsfrei und darf nur im Ausnahmefall befahren werden. Eine Tiefgarage mit direktem Zugang zu den entsprechenden Wohneinheiten und oberirdische Besucherparkplätze runden das einmalige Wohnerlebnis ab: «Im Gupfengarten zieht das süsse Leben ein und wird ein erholsamer und unbeschwerter Rückzugsort geboten», sagt Alexandra Schlegel, die bei der Steiner AG für die Vermarktung dieses Projektes verantwortlich ist. «Hinsichtlich Grösse und Preis ist das Projekt perfekt auf junge Familien und Paare zugeschnitten, welche sich ihren Traum vom Eigenheim erfüllen möchten und das charmante Dorfleben der Grossstadt vorziehen.»
Der Gupfengarten liegt in einem ruhigen Wohnquartier an leichter Hanglage im südlichen Teil von Niederweningen. Die farbenfrohe und ortstypische Architektur prägt den sympathischen Charakter dieses Projekts und strahlt dabei eine entspannte Wohnlichkeit aus: «Das Projekt besticht durch Individualität und Persönlichkeit, denn hier bestimmen Sie über Ausbau und Interieur mit dem Online-Konfigurator mit. Aus unserer sorgfältig abgestimmten und harmonischen Material- und Farbpalette können Sie ganz nach Ihren individuellen Wünschen Ihre ganz eigene Kombination zusammenstellen. Als Vorschlag haben wir für Sie bereits vier ausgewogene und charakterstarke Designs ausgesucht – lassen Sie sich inspirieren und benutzen Sie einfach den Konfigurator auf unserer Website www.gupfengarten.ch.»
Im Gupfengarten wird Nachhaltigkeit grossgeschrieben: Die Wärmeerzeugung wird mittels Wärmepumpe und Erdsonden sowie Photovoltaikanlage fast komplett über erneuerbare Energie abgedeckt. Zudem sorgt ein integrales Energiemanagementsystem für eine effiziente und intelligente Energielösung. Die Gebäudehülle wird in Holzbauweise erstellt und erreicht optimale Wärmedämmwerte. Durch den Einsatz von Holz als CO2-neutraler und natürlich nachwachsender Rohstoff wird der Nachhaltigkeitsgedanke weiter umgesetzt. Wohnen mit Wohlfühlfaktor 100, sozusagen.
Auf 46’000 m2 Fläche entstehen auf dem Metro-Campus Zürich drei Hochleistungs-Rechenzentren und moderne Bürogebäude. Der Campus ist eingebettet in eine naturnahe Grünanlage und soll alle Services bieten, die einen führenden Datenhub auszeichnen: Einen modernen zertifizierten Datenstandort, umfassende Vernetzung sowie den Zugang zu einem kompletten Cloud-Ecosystem. Damit will der Metro Campus IT-Infrastrukturen auf kürzesten Wegen vernetzen und dafür sorgen, dass Unternehmen, Cloud-Provider und IT-Unternehmen mit ihren Lösungen zusammenkommen. Die Rechenzentren sind für nationale und internationale Unternehmen aller Branchen sowie für Cloud-Anbieter und Technologie-Unternehmen konzipiert.
Alle Gebäude sind viergeschossig geplant. Die Gebäudehülle der Rechenzentren soll als Sandwichpanelsystem mit einer Streckmetallverkleidung als äusserste Schicht realisiert werden. Das Material der Gebäude soll deren technischen Inhalt widerspiegeln und ein optimales Zusammenspiel mit der Gebäudetechnik ermöglichen. Für die Bürobauten des Areals sind Glasfassaden geplant. Die Dächer sowie Teile der Glasfassade werden mit Photovoltaik-Anlagen ausgestattet.
Architektur, Raumdesign, Technologien und Anlagen sind präzis aufeinander abgestimmt und auf maximale Energieeffizienz ausgelegt. Freecooling mit kalter Umgebungsluft minimiert den Kühlbedarf und die Abwärmenutzung über den initiierten Wärmeverbund und trägt zur Nachhaltigkeit bei. Künftig sollen Wohnungen und Industriebetriebe in der Region, wie auch die Bürogebäude auf dem Campus, mit der Abwärme aus dem Datacenter geheizt werden können.
Der Metro-Campus Zürich wird in mehreren Etappen erstellt. Aktuell befindet sich das erste von drei Rechenzentren im Innenausbau. Erste Grosskunden sollen im dritten Quartal 2022 einziehen. Weitere Gebäude sollen im 4. Quartal 2022 und ab 2024 fertiggestellt werden.
Die ETH Zürich umfasst zwei Hauptstandorte. Einer davon ist der «Campus Hönggerberg», der ursprünglich als Aussenstandort im Naherholungsgebiet des Käferbergs ins Leben gerufen wurde. Heute studiert und arbeitet hier knapp die Hälfte aller ETH-Angehörigen. Die ETH Zürich erwartet ein weiteres Wachstum bei den Studierenden in den nächsten Jahren. Der Hauptstandort «Campus Zentrum» in der Stadt Zürich ist aufgrund der historischen Quartier- und Stadtstrukturen nur bedingt ausbaufähig. Deshalb konzentriert sich die ETH Zürich für die Planung ihrer in Zukunft benötigten Flächen auf den «Campus Hönggerberg». In den nächsten Jahrzehnten soll dieser umfassend weiterentwickelt werden.
Gemeinsam mit der Stadt und dem Kanton Zürich erarbeitete die ETH Zürich den Masterplan Campus Hönggerberg 2040. Dieser knüpft an den Masterplan von 2005 namens Science City an. Die Idee einer Ringstrasse um den Campus herum wie auch die Entwicklung zu einem Stadtquartier mit Angeboten für ETH-Angehörige und Besucher wird weiter verfolgt. Vorgesehen ist ein städtisches Erscheinungsbild mit variierenden Höhen sowie Gärten und Plätzen. Um die Umgebung zu schonen, wird der Campus nicht in Richtung der umliegenden Quartiere oder der Erholungszone ausgeweitet, sondern es erfolgt eine Verdichtung nach innen und in die Höhe.
Grossen Wert legt die ETH Zürich auf Nachhaltigkeit: Die Energieversorgung soll in Zukunft ohne fossile Energieträger erfolgen. Zu diesem Zweck wird das Energienetz ausgebaut. Seitens der angrenzenden Quartiere Affoltern und Höngg soll an beiden Campuseingängen je ein Portalgebäude mit öffentlichkeitsorientierten Angeboten entstehen. Entlang der zentralen Wolfgang-Pauli-Strasse sind zwei weitere Hochbauten vorgesehen, die Platz für Lehre und Forschung bieten. Zudem soll diese Strasse zu einer belebten, grünen Flaniermeile mit einer Bandbreite an Erdgeschossnutzungen ausgebaut werden. Durch diese Umgestaltung können laut des Studienauftrags die Bedürfnisse wie Städtebau, Verkehr, Freiraum, Beleuchtung sowie Retention und Entwässerung berücksichtigt werden.
Die bestehenden Frei- und Grünräume werden aufgewertet und erweitert. So ist beim zentralen Platz ein neuer Garten geplant. Die Erschliessung mit nachhaltigen Transportmitteln und der Ausbau der Veloverbindungen sind ebenfalls projektiert. Das Credo lautet: Gebaut wird nur, wenn dafür seitens der Lehre und Forschung die Notwendigkeit besteht.
Insgesamt 16 Wohnungen, 2 Büros und eine Tiefgarage mit 19 Parkplätzen entstehen bis Ende des 2. Quartals 2023 an sehr guter Lage – mit dem ÖV ist man in gut 20 Minuten am Bellevue – an der Witikonerstrasse 400 im Stadtzürcher Kreis 7. Für die 1341 Quadratmeter umfassende Grundstückfläche ist ein Mehrfamilienhaus mit vier Stockwerken geplant. Projektiert sind sieben 2.5- und neun 3.5-Zimmerwohnungen mit Flächen von 66 bis 130 Quadratmetern. Ausserdem entstehen zwei Büros à 45,8 Quadratmeter. Die Energieversorgung erfolgt mittels Erdwärme.
Mit ihren «tanzenden Fenstern» wird die Bündnerin ein Wahrzeichen für den Kreis 7 schaffen. Die Architektin konnte bereits mit dem Hochhaus «Solitaire» im luzernischen Horw mit diesen Fenstern überzeugen. Sie zeichnen sich durch ihre unregelmässige Anordnung aus – dennoch schaffen sie eine Harmonie und bieten den Bewohnern aus jeder Position den Blick nach draussen. Theus hat bereits viele prestigeträchtige Bauprojekte realisiert, darunter die Bank Leu an der Zürcher Bahnhofstrasse, den Hauptsitz des Weltfussballverbands «Home of FIFA» auf dem Zürichberg oder das Fünf-Sterne-Hotel «Widder» in Zürich.
Das Quartier Witikon – das oft das «Quartier am Horizont» genannt wird – bildet zusammen mit Fluntern, Hottingen und Hirslanden den Kreis 7. Bei klarem Wetter sieht man vom Zürcher Stadtzentrum aus die blinkenden Fenster der Witiker Gebäude. Das Haus mit den «tanzenden Fenstern» liegt unweit der Bushaltestelle «Berghaldenstrasse» – in unmittelbarer Nähe des Naherholungsgebiets des Elefantenbachs. Ebenfalls in kurzer Fussdistanz erreichbar sind die Sportanlage «Looren» mit Tennis- und Fussballplätzen sowie das Zentrum von Witikon mit Dienstleistern und Einkaufsmöglichkeiten.
Die Bewohner Witikons profitieren von der südexponierten Höhenlage auf den Hangschultern des Adlis- und Oetlisbergs. Diese bringt dem Quartier wenig Nebel und viel Sonne sowie eine grossartige Fernsicht. Bei schöner Wetterlage sind die Glarner-, Urner- und Berneralpen mit Eiger, Mönch und Jungfrau zu sehen.
Die LIKA Group AG als Totalunternehmer realisiert mit durchdachten Prozessen die Projekte und sichert so die hohen Qualitätsansprüche. Dabei ist die Zusammenarbeit mit qualifizierten Architekten bei dem breit aufgestellten Portfolio essenziell. (siehe likagroup.ch).
Die Stadt Zürich kaufte 2013 das seit März desselben Jahres besetzte Koch-Areal an der Schnittstelle von Albisrieden und Altstetten. 2017 lancierte die Stadt zusammen mit der Zürcher Sektion des Verbands Wohnbaugenossenschaften Schweiz und dem Beratungsunternehmen Wüst Partner eine Konzeptausschreibung für das geplante Quartier. Den Zuschlag erhielt die Teambewerbung der Genossenschaften Allgemeine Baugenossenschaft Zürich (ABZ) und Kraftwerk1 zusammen mit der Immobilienentwicklerin SENN.
Frühestens ab 2025 entstehen hier rund 330 gemeinnützige Wohnungen für etwa 900 Bewohnerinnen und Bewohner. Darüber hinaus sind grosszügige Gewerbeflächen und ein Quartierpark projektiert. Grün Stadt Zürich zeichnet für den Park verantwortlich, während die beiden Zürcher Genossenschaften ABZ und Kraftwerk1 sowie die Immobilienentwicklerin SENN das Land im Baurecht übernehmen. Im Koch-Quartier sollen neue Visionen des Zusammenlebens und Arbeitens umgesetzt und es soll ein wesentlicher Beitrag zur 2000-Watt-Gesellschaft geleistet werden.
Das Familienunternehmen Senn plant das Gewerbehaus namens MACH, das von überhohen Räumen, hohen Nutzlasten und viel Gestaltungsspielraum geprägt ist. Der Einbau von Galeriegeschossen ist frei wählbar und sorgt für hohe Flexibilität. Im MACH sind auf 10’000 m2 meist doppelthoher Mietfläche nicht nur Gewerbe- und Produktionsbetriebe vorgesehen, sondern auch Handels- und Dienstleistungsunternehmen sowie Bildungs- und Freizeitangebote. Auf die Nachhaltigkeit wird durch die hohe Anpassbarkeit, die Holzelementfassade, PV-Anlage, Regenwassernutzung und die vertikale Begrünung besonders geachtet.
Einen dreiteiligen Gebäudekomplex mit 204 Wohnungen lässt die Allgemeine Baugenossenschaft Zürich bauen. Dieser besteht aus einem rund 85 Meter hohen Hochhaus an der Flurstrasse sowie einem achtgeschossigen Zeilenbau am Quartierpark. Hier entsteht ein Mix aus 2- bis 5.5-Zimmer-Wohnungen. Im 1. Stock sind ein Garten mit 1830 m2 Fläche und ein Gemeinschaftspavillon geplant. Auf den Dächern werden Fotovoltaikanlagen installiert. Die Erdgeschossnutzung sieht verschiedene Gewerbe- und Gemeinschaftsräume sowie einen Supermarkt vor.
Wohnen, Gewerbe und Kultur werden im kompakten Gebäude der Bau- und Wohngenossenschaft Kraftwerk1 vereint. Neben Wohnungen sollen Gastronomie, Kindergarten und Hort sowie das Zirkusquartier mit dem Zirkus Chnopf die Nachbarschaft zum Verweilen einladen. Vom Park her führt eine Freitreppe auf die 1650 m2 umfassende Terrasse im ersten Stock. Es sind 125 Wohnungen geplant, ein Drittel der Wohnfläche wird im subventionierten Wohnungsbau vermietet. Das intensiv begrünte Dach dient den Bewohnenden als Rückzugsort. Die Siedlung ist autofrei geplant und wird dank einem Holz-Beton-Hybridbau, Fotovoltaikanlagen sowie Regenwasserretention besonders nachhaltig.
Der 12’000 m2 grosse Quartierpark wird die grüne Lunge des neuen Koch-Quartiers. Grün Stadt Zürich setzt mit dem Park die Wünsche der Bevölkerung um: viele Bäume, biodivers, verspielt – und für alle. Geplant sind eine offene grosszügige Wiese und ein naturnah gestalteter «jardin sauvage». Dank der ehemaligen 2700 m2 umfassenden Kohlenlagerhalle entsteht zudem ein Bereich, der den Aufenthalt auch bei schlechtem Wetter ermöglicht. Das bereits vor Ort vorhandene Material wird wo immer möglich umgenutzt: Aus alten Belagsplatten wird zum Beispiel ein Trockenbiotop für Eidechsen oder eine Sitzmöglichkeit für Gäste.
Vielfältigste Kulturangebote und Wohnformen, Gewerbe und Dienstleistung finden im kompakten Gebäude von Kraftwerk1 ein neues Zuhause.
Um einen Ersatzneubau von überzeugender architektonischer Qualität in einem sich transformierenden Quartier zu errichten, veranstaltete die Baudirektion Kanton Zürich, vertreten durch das Hochbauamt, im Auftrag des Immobilienamtes des Kantons, einen einstufigen Projektwettbewerb im offenen Verfahren. Gunz & Künzle Architekt:innen aus Zürich überzeugten mit ihrem Beitrag das Preisgericht und wurden mit der Projektierung beauftragt.
Das schlanke Gebäude steht direkt an der Limmatstrasse zwischen Klingenpark und einem neuen, grosszügigen Hofraum hin zum Quartier. Die hohen, gedeckten Aussenräume leiten von den gegenüberliegenden Gebäudeecken zur Gebäudemitte, wo sich in einem breiten Durchgang der Eingang zur Berufsschule befindet. Verschiedene Wege um und durch das Gebäude vernetzen die Berufsbildungsmeile mit dem Hauptbahnhof und dem Quartier. Räumliche Beziehungen entstehen zwischen dem Klingenpark und dem neuen Schulhof. Das Gebäude ist einfach und effizient organisiert. Vom Eingang auf Strassenniveau führt der Weg nach unten zu den Sportnutzungen. Im 1. Obergeschoss sind die schulöffentlichen Nutzungen wie der Mehrzweckraum, der Aufenthaltsraum, die Mediothek, die Verwaltung sowie die Werkhalle, ein nutzungsflexibler Raum für Ausstellungen und Anlässe, angelegt. In den drei Stockwerken darüber entsteht auf dem Grundmass eines Unterrichtszimmers eine zeitgemässe Lernumgebung.
Der Ersatzneubau BBZ ist nachhaltig und erfüllt den Minergie-P-ECO-Standard. Ausserdem ist er schweizweit das erste Bildungsgebäude mit der Zertifizierung 2.1 Hochbau des Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz (SNBS). Grossflächige Fenster mit Brüstungen in den Unterrichtsräumen sorgen für eine gute natürliche Belichtung. Zusammen mit dem aussenliegenden Sonnenschutz gewährleistet sie ganzjährlich ein angenehmes Innenraumklima. Die kontrollierte Lüftung reduziert die Wärmeverluste. Die ökonomisch und ökologisch sinnvolle Trennung der Systeme und Bauteile wird konsequent umgesetzt. Die einfache Erweiterbarkeit und Nachrüstbarkeit des Bauwerks trägt den Anforderungen des Minergie-P-ECO-Labels Rechnung. Ebenso die sorgfältige Auswahl der Baumaterialien unter dem Gesichtspunkt einer geringen Umweltbelastung und einer nachhaltigen Verwendung von Rohstoffen. Im Aussenraum fördern einheimische Pflanzenarten die Biodiversität. So gesehen kann die BBZ-Zukunft beginnen.
Das Gebiet Guldisloo liegt gut erreichbar zwischen den beiden Zentren Unter- und Oberwetzikon. Die Naturnähe, insbesondere die Weitsicht an dieser leicht erhöhten und zentralen Lage, zeichnen den Standort speziell aus. Die geplante Wohnüberbauung mit 22 Eigentumseinheiten schliesst sich entlang der Ringstrasse an das kleinkörnige Einfamilienhausquartier an und bildet den südlichen Abschluss zur Freihaltezone Ringetshalden.
Der Grundgedanke des Entwurfs beinhaltet eine optimale Einbettung der Bauten in die bestehende Quartierstruktur und die grüne Umgebung. Dabei wird die zur Verfügung stehende Baumasse auf vier ähnlich grosse, freistehende Hauptgebäude verteilt. Dadurch erscheinen die neuen Baukörper kompakt und können mit kurzen Fassaden auf ihr kleinteiliges Gegenüber optimal reagieren. Die Setzung der Volumina berücksichtigen bestehende Sichtbezüge des Quartiers und ermöglichen maximale Durchblicke in Richtung Freihaltezone sowie Fernsicht in die Alpen. Alle Plätze und Begegnungszonen sind zur Quartierstrasse hin geöffnet und laden ein, statt sich zu verschliessen. Die neue Wohnsiedlung erhält durch verputzte, in warmem Beigeton gehaltenen Flächen einen einheitlichen Ausdruck, der einen auffälligen Kontrast zur gebauten Umgebung vermeidet und sich stattdessen sanft in die bestehende Struktur einordnet.
Das Projektareal gehört gemäss Energieplan der Stadt Wetzikon zum Gebiet, das mit Gas erschlossen ist. Allerdings wird das Projektareal auch als Zone mit niedriger baulicher Dichte bezeichnet, ein Rückzug des Gasnetzes aus diesen Gebieten ist in Zukunft denkbar. Auf dem Projektareal ist kein Wärmeverbund geplant, auch der Wärmeverbund der ARA Flos soll nicht bis auf das Projektgrundstück erweitert werden. Das Projektareal ist andererseits sehr gut für Erdwärmesonden geeignet. Es ist kein Schotter-Grundwasser zu erwarten, der Fels der oberen Süsswasser-Molasse wird bereits bei weniger als 25 m erwartet und reicht bis auf eine Tiefe von ca. 350 m. Auf der Basis dieser Grundlagen soll eine 100% fossilfreie Wärme-Erzeugung mit Erdwärmesonden-Wärmepumpen realisiert werden.
Die an der Verkehrsachse Zürich-Winterthur gelegene Stadt Illnau-Effretikon mit rund 17’500 Einwohnerinnen und Einwohnern hat Grosses vor: Nach einer mehrjährigen Planungsphase sind 2022 die ersten Spatenstiche für die Zentrumsentwicklung in Effretikon erfolgt.
Die Grundlage dafür bilden die Masterpläne «Zentrumsentwicklung Bahnhof West» und «Arealentwicklung Bahnhof Ost». Diese sehen eine Verdichtung durch die Nutzungsmischung von Wohnungen und Gewerbeflächen vor und sollen Effretikons Funktion als regionales Zentrum stärken.
Mit rund 750 neuen Wohneinheiten und 20’000 Quadratmetern für Büros und publikumsorientiertes Gewerbe entstehen Wohnraum und Arbeitsflächen im nahen Umfeld des gut erschlossenen und hochfrequentierten Bahnhofs. Unter anderem damit sollen die im Leitbild Stadtentwicklung festgelegten Ziele zur Steigerung der Arbeitsplatzanzahl und der Bevölkerung erreicht werden. Die privaten Entwicklungsprojekte werden mit öffentlichen Bauten wie dem neuen Stadtgarten sowie kleineren Plätzen ergänzt und tragen zur Steigerung der Aufenthaltsqualität im Zentrum bei. Zudem wird mit der Verlegung und dem Neubau des Bushofs der öffentliche Nahverkehr optimiert.
In einer ersten Etappe werden bis im Jahr 2027 die konkret geplanten oder bereits bewilligten Bauprojekte Rütlihof, Rütlistrasse, Rosenhof, Rosenweg inklusive Bushof, Bahnhofplatz und Stadtgarten realisiert. In einer zweiten Etappe soll der Umbau des Einkaufszentrums Effimärt und die Entwicklung des Areals Hinterbüel erfolgen. Der Hauptteil der Zentrumsentwicklung soll bis im Jahr 2030 abgeschlossen sein.
Zu den Bauherren zählen die Bereuter Gruppe, die Mettler2Invest, die R. Fuchs Partner AG / Trade Tool AG, die OASE Gruppe, die Zürich Anlagestiftung, die Habitat 8000 AG und die Stadt Illnau-Effretikon. Für das Einkaufszentrum Effimärt zeichnet die Siska Immobilien AG verantwortlich.
Parallel zur baulichen Entwicklung beabsichtigt die Stadt, das Zentrum in Effretikon mit verschiedenen Massnahmen stärker zu beleben. Ein attraktives Angebot des publikumsorientierten Gewerbes soll in Verbindung mit den genannten öffentlichen Aufenthaltszonen auch wieder mehr Personen von ausserhalb dazu bewegen, ihre Zeit in Effretikon zu verbringen. Zusammen mit den neuen Wohn- und Gewerbeflächen dürften die Ladengeschäfte damit in Zukunft von einem höheren Konsumentenpotenzial profitieren.
So könnte das Zentrum von Effretikon in ein paar Jahren aussehen: Nach einer mehrjährigen Planungsphase haben die ersten Bauarbeiten begonnen.
Das Flugplatzareal in Dübendorf soll sich weiterentwickeln. Unter anderem entsteht hier mit dem Innovationspark Zürich eine neue Plattform für Forschung, Entwicklung und Innovation. Sie soll die Zusammenarbeit und den Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft fördern – und damit die Umsetzung von Forschungsergebnissen in marktfähige Produkte und Dienstleistungen unterstützen. Der Innovationspark Zürich soll gemäss BAK-Studie gegen 10’000 Arbeitsplätze und eine jährliche Wertschöpfung von rund 1,9 Milliarden Franken schaffen.
Verantwortlich für den Aufbau und den Betrieb zeichnet die Stiftung Innovationspark Zürich. Sie wurde im September 2015 vom Kanton Zürich, der ETH Zürich und der ZKB gegründet. Der Kanton Zürich, die drei Standortgemeinden Dübendorf, Volketswil und Wangen-Brüttisellen sowie der Bund entwickeln das Areal gemeinsam.
Grundlage für die Entwicklung des Areals bildet der gemeinsam erarbeitete Synthesebericht der Projektpartner. Hierin ist auch ersichtlich, wie sich das Flugplatzareal Dübendorf insgesamt in der Zukunft darstellen soll, welche Nutzungen vorgesehen und wie diese räumlich verteilt sind. Das Areal soll in vier Teilgebiete eingeteilt werden:
Ein erster Bereich ist für den Innovationspark Zürich reserviert, in dem insbesondere in den Bereichen Mobilität, Robotik, Aviatik, Raumfahrt und Advanced Manufacturing & Materials geforscht werden soll. Im zweiten Teilgebiet überlagern sich der Innovationspark sowie ein Forschungs-, Test- und Werkflugplatz zu einem Aviatikcluster. Im dritten Teilgebiet können die Nutzungen mit hohen Sicherheitsanforderungen – die Bundesbasis der Luftwaffe und das Flugsicherungszentrum der Skyguide – unabhängig weiterentwickelt werden. Im vierten Teilgebiet bestehen weitere aviatische Infrastrukturen. Dort spielt auch der Naturschutz eine zentrale Rolle. Für die Bevölkerung wird zudem rund um das ganze Areal ein durchgängiger Flugplatzrundweg erstellt.
Für die weiteren Planungs- und Umsetzungsarbeiten legte der Regierungsrat dem Kantonsrat drei Anträge vor: Die Richtplanteilrevision legt die planerischen Eckwerte für die Umsetzung des Syntheseberichts fest. Für die schrittweise Entwicklung des Innovationsparks beantragt der Regierungsrat dem Kantonsrat 97,45 Millionen Franken und für die Planung eines Forschungs-, Test- und Werkflugplatzes 8,2 Millionen Franken.
Bis 2023 könnte der Kantonsrat über diese Vorlagen entscheiden. Ab 2023 ist die Renovation der bestehenden Bauten geplant. Dann sollen auch erste Baugesuche eingereicht werden. Die Umsetzung erster Bauten könnte somit ab ca. 2024/2025 starten.
Der Innovationspark Zürich soll die Zusammenarbeit und den Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft fördern.
Die neue NEST-Unit Sprint bietet 200 Quadratmeter Bürofläche aus grösstenteils wiederverwendeten Materialien und Bauteilen. Flexibel rückbaubare Trennwände aus unterschiedlichen Materialien teilen die Büroeinheit in zwölf Einzelbüros auf. Die Unit wurde auf der untersten Plattform des NEST-Gebäudes, der Forschungs- und Innovationsplattform von Empa und Eawag, gebaut. Vom Spatenstich bis zur Eröffnung dauerte es nur zehn Monate.
Die gesamte Sprint-Unit folgt dem «Design for Disassembly»-Ansatz. Ihr Design berücksichtigt bereits den Rückbau, und ihre Bauweise erleichtert zukünftige Änderungen und Demontagen zur Rückgewinnung von Komponenten und Materialien. So können die Räumlichkeiten am Ende ihrer Lebensdauer effizient in einen weiteren Zyklus überführt werden.
Die Sprint-Unit will möglichst allgemeingültige Lösungen finden und damit die Wiederverwendung von Baumaterialien vereinfachen. Das Projekt ist eine Zusammenarbeit verschiedener Akteure aus Forschung, Wirtschaft und öffentlicher Hand. Während des Baus und der späteren Nutzung von Sprint werden die Chancen und Herausforderungen des Re-Use-Prozesses fortlaufend dokumentiert und zusammengestellt – mit dem Ziel, die Bauweise markttauglicher zu machen. Die Sprint-Unit zeigt, dass das Bauen mit wiederverwendeten Materialien und Bauteilen eine valable Alternative zum Bauen mit Neumaterial ist, die den Marktanforderungen an flexibles und schnelles Bauen gerecht wird.
Beim Bauen mit wiederverwendeten Materialien geht man schrittweise vor – die Frage nach den verfügbaren Materialien zieht sich durch den ganzen Prozess. Dafür braucht es unter anderem ein Umdenken in der Planung und Ausführung, einen flexiblen Zeitplan sowie Flexibilität in der Gestaltung. Beispielsweise bestimmt das gefundene Material auch das finale Design mit. Sprint zeige, «dass wiederverwendetes Material keineswegs eine Hürde für die Gestaltung darstellt, sondern dass man mit Kreativität gestalterische Elemente erreicht, auf die man ursprünglich gar nicht gekommen wäre», sagt Oliver Seidel, Architekt und Mitglied der Geschäftsleitung beim baubüro in situ AG. Ein Beispiel sind die unterschiedlichen Trennwände. Einige sind aus Ausschuss-Ziegeln, andere aus alten Büchern und wieder andere aus altem Teppich gebaut.
Günstiger ist die Wiederverwendung von Materialien in der heutigen Marktlage nicht unbedingt. Seidel ist jedoch überzeugt: «Sobald sich ein wettbewerbsfähiger Markt mit wiederverwendeten Materialien und Bauteilen etabliert hat, werden auch beim Re-Use Kostenvorteile anfallen.» Zudem würden gewisse wiederverwendete Materialien wie Naturstein oder automatisch schliessende Brandschutztüren auf einmal erschwinglich, im Gegensatz zu denselben Bauteilen aus Neumaterial.
Eine der Bürotrennwände in der Sprint-Unit besteht aus Ziegeln, die eigentlich als Ausschuss auf der Deponie gelandet wären.Die Sprint-Unit wurde in nur zehn Monaten fertiggestellt – Re-Use muss nicht zwingend eine Auswirkung auf die Bauzeit haben.
Mit Westgate entsteht ein repräsentatives Businesscenter in unmittelbarer Nähe zum Flughafen Zürich – und somit zur ganzen Welt: «Der einzigartige Mix aus modernsten Büroflächen, optimaler Erreichbarkeit und erstklassiger Infrastruktur macht Westgate zum perfekten Firmensitz», sagt Patrick Angioy von Seitzmeir Immobilien AG. «Das Westgate vereint alles, was einen erfolgreichen Business-Standort ausmacht: herausragende Architektur, über 16’000 m² flexibel skalierbare Büroflächen, ausgezeichnete Gastronomie und ein top ausgebautes Konferenzzentrum.»
Doch nicht nur die Infrastruktur ist hervorragend, auch die Lage ist kaum zu übertreffen: Das Westgate entsteht in der wirtschaftlich erfolgreichen Flughafenregion Zürich – nur 600 Meter vom Flughafen Zürich und wenige Schritte von der neuen Glattalbahn entfernt. Die Gebäudeelemente Dock A, B und C bilden gemeinsam mit dem Kubus das architektonische Kunstwerk. Konstituierendes Element des Baus ist der innenliegende Lichthof mit grosszügiger Lobby, Lounge-Area und Bar. Die lichtdurchflutete Architektur erfüllt höchste ästhetische Ansprüche. «Das Zusammenspiel von warmen Bronze- und Grautönen sowie die Kombination von Metall, Textil und Holz wirkt zeitlos modern und ist gleichzeitig eine Symbiose von Heimat und Ferne», so Angioy.
Das Westgate Business Center entspricht allen Ansprüchen an «Green Building Schweiz», ist CO2-neutral und wird nach Minergie P und Leed Gold Standard zertifiziert. Natürliche Baustoffe wie Holz und Stein sorgen für ein angenehmes, gesundes Raumklima. Durch die intelligente Gebäudetechnik werden die vernetzten Systeme aus Heizung, Kühlung, Lüftung, Sonnenschutz, Photovoltaik etc. ideal auf- einander abgestimmt und ermöglichen höchste Effizienz. Heizung und Kühlung (Free Cooling) erfolgen über Grundwasserpumpen, eine optimierte Wärmerückgewinnung unterstützt den nachhaltigen Energiekreislauf. Die hohe Dämmqualität der Gebäudehülle verhindert Energieverluste und reduziert gleichzeitig durch eine hochwertige Verglasung unerwünschten Wärmeeintrag.
Das Beurteilungsgremium für den Studienauftrag zur Neugestaltung des heute gewerblich-industriell genutzten CKW-Standorts in Reussbühl hat sich einstimmig für das Projekt „Habitat – Quartier im Hain“ entschieden. Es wurde vom Zürcher Architekturbüro Salewski Nater Kretz in Zusammenarbeit mit dem Office of Living Things und dem Büro Dudler für Raum- und Verkehrsplanung entwickelt.
Das 27’000 Quadratmeter grosse Areal soll sich „zu einem attraktiven, lebendigen und unverwechselbaren Stadtquartier wandeln“, heisst es in einer Medienmitteilung von CKW. Der Energiedienstleister wird seinen dortigen Standort „in einigen Jahren“ aufgeben. In der Ausschreibung wurden Anforderungen hinsichtlich Hitzeentwicklung und Regenwasserbewirtschaftung gestellt. Zudem sollte die Shedhalle von CKW, eine frühere Seidenspinnerei, mindestens zur Hälfte erhalten werden. Auf dem übrigen Areal werden vornehmlich Wohnbauten entstehen.
Das Siegerprojekt „überzeugt in der Umdeutung und Weiterentwicklung der historischen Landschaft“, die einst von Auen und wassernutzender Industrie geprägt war. Die Gestaltung nach dem sogenannten Schwammstadt-Prinzip nehme diese historischen Bezüge „geschickt“ auf. In den kommenden Monaten wird dieses Projekt weiterentwickelt und bildet dann die Grundlage für den Bebauungsplan Reussbühl West. Die Entwürfe aller Planungsteams sind vom 21. Juni bis 4. Juli bei CKW in Rathausen ausgestellt.
Der Life Sciences-Standort rund um Basel soll mit einem neuen Bürokonzept weiter gestärkt werden. Dahinter steht iCITY, eine Initiative und ein Ökosystem, das Start-ups, Investoren und Forschende miteinander vernetzen will. Geschehen soll dies im Alba Haus, das bis 2023 von den Architekten Herzog & de Meuron realisiert wird.
Das Alba Haus wird auf dem Campus BaseLink in Allschwil gebaut. Auf dem Gelände befinden sich auch der Schweizerische Innovation Park Basel Area, das Schweizerische Tropen- und Public Health-Institut sowie das Innovation Office der Universität Basel. Das Haus soll auf einer Gesamtfläche von knapp 15’000 Quadratmetern flexible Arbeitsplätze anbieten. Es basiert einer Medienmitteilung zufolge auf einer kompakten Bauweise, Kreislaufwirtschaft, Geothermie und Photovoltaik.
iCITY betreibt auch in Reinach BL einen Standort für Unternehmen aus den Bereiche Life Sciences und Biotech. Dort bietet es auf einer Fläche von 10’000 Quadratmetern unter anderem spezielle Labor- und Arbeitsplätze an.
Seinen Ursprung hat iCITY im niederländischen Familienunternehmen Vebego. Dieses hat auch ein ähnliches Konzept für Hightech-Akteure in Eindhoven realisiert.
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