Kategorie: Neubau

  • Balgrist baut Lehr- und Forschungszentrum

    Balgrist baut Lehr- und Forschungszentrum

    Der Medizinstandort Zürich erhält ein neues chirurgisches Forschungs- und Lehrzentrum. Seit dem 26. Januar wird der Operation Room X (OR-X) der Universitätsklinik Balgrist gebaut. Seine Inbetriebnahme für die Testphase ist für das erste Quartal 2023 vorgesehen.

    Laut einer Medienmitteilung schafft der OR-X neue Möglichkeiten für die chirurgische Forschung, Entwicklung und Lehre. Er soll laut Klinikum die Möglichkeit bieten, neue Technologien auf Basis von Erweiterter Realität, Robotik und Künstlicher Intelligenz effizienter zu entwickeln und zu validieren. So gelangten neue Technologien schneller in die klinische Anwendung. Zudem könnten angehende Chirurginnen und Chirurgen in einem realitätsnahen Operationssaal lernen und praktische Erfahrungen sammeln.

    „Moderne chirurgische Innovation und Lehre sollte in einer möglichst echten Umgebung geschehen, vor dem Einsatz an Patientinnen und Patienten“, so Mazda Farshad, Medizinischer Direktor und Initiator des OR-X, in einer früheren Mitteilung des Spitals. „Deshalb bauen wir einen Simulations-Operationssaal, fokussiert auf die Orthopädie, jedoch offen für den Fachbereich Chirurgie.“ Mit dem OR-X werde eine Infrastruktur geschaffen, die laut Balgrist dazu beiträgt, „bei der Entwicklung von chirurgischen Innovationen an vorderster Front mitzuwirken“.

  • Neubau Portal AG und Engel & Völkers kooperieren bei Neubauvermittlung

    Neubau Portal AG und Engel & Völkers kooperieren bei Neubauvermittlung

    Die von der Luzerner Neubau Portal AG betriebenen Plattformen Neubauprojekte und Erstbezug sowie die Engel & Völkers Wohnen Schweiz AG aus Zug tun sich laut einer Medienmitteilung im stark gefragten Neubausektor zusammen. Durch die Partnerschaft sollen Kunden schneller an die gewünschte neue Immobilie kommen. Die rückläufige Bautätigkeit komme nicht hinterher, um den steigenden Bedarf nach Neuimmobilien zu decken. Zudem entstehe infolge von unqualifizierten Anfragen für Engel & Völkers ein hoher Abwicklungsaufwand, der häufig nicht zum Kaufabschluss führe, heisst es.

    Der Bedarf nach Wohneigentum sei ungebrochen, heisst es von Engel & Völkers. Anfragen nach neuen Immobilien hätten dabei die Nase vorn. Dies würden auch die Zahlen aus dem Credit Suisse Immobilienmonitor für das dritte Quartal 2021 untermauern. Um die Nachfragelücke zu schliessen, will Engel & Völkers seinen Kunden über die Partnerschaft einen Zugang auf exklusive Immobilien ermöglichen. Über kostenpflichtige Abonnements bekommen Kunden der Neubau Portal AG monatlich rund 150 bis 200 Neubauprojekte angeboten, die in keinem anderen Portal auftauchen. Der weltweit tätige Vermittler von Wohn-und Gewerbeimmobilien möchte damit die Erfolgschancen seiner Kundschaft erhöhen und Anfragen zeitnah bedienen.

    Engel & Völkers ist laut Unternehmensangaben seit über 40 Jahren Marktexperte für die Vermittlung von hochwertigen Wohn- und Gewerbeimmobilien sowie Yachten und Flugzeugen im Premium-Segment mit über 900 Standorten in mehr als 30 Ländern.

  • Basler Rosentalturm geht in die Planungsphase

    Basler Rosentalturm geht in die Planungsphase

    Die HRS Real Estate übernimmt beim Basler Projekt Rosentalturm auf dem Basler Messegelände die Gesamtleitung für die weitere Projektentwicklung, die Suche und Auswahl der Investoren sowie die Realisierung und Vermarktung. Die MCH Messe Basel und HRS Real Estate haben laut einer Medienmitteilung eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet.

    Nun wird in Zusammenarbeit mit dem Bau- und Verkehrsdepartement des Kantons Basel-Stadt und mit Unterstützung der Zürcher Planungsspezialisten Planpartner ein Projektwettbewerb durchgeführt. Dazu wurden den Angaben zufolge sieben Architekturbüros eingeladen: Aus Basel Buchner Bründler Architekten, Herzog & de Meuron und Morger Partner Architekten. Dazu bewerben sich um den besten Entwurf Burkard Meyer Architekten aus Baden AG sowie die beiden Zürcher Büros Michael Meier und Marius Hug Architekten und Armon Semadeni Architekten.

    Das Beurteilungsgremium aus nationalen Expertinnen und Experten wird von Thomas Hasler von Staufer + Hasler Architekten aus Frauenfeld präsidiert. Die Resultate sind im Herbst 2022 zu erwarten. Baubeginn soll im Sommer 2023 sein.

    Das Gebäude Rosentalturm soll auf dem Areal des bestehenden Messeparkplatzes errichtet werden. Der Parkplatz wird unter die Erde verlegt. Von den insgesamt vorgesehenen 48’000 Quadratmetern sind 40’000 für Wohnraumangebote vorgesehen und 8000 für kommerzielle Nutzungen.

  • Basel bekommt ein neues Forschungszentrum

    Basel bekommt ein neues Forschungszentrum

    Das Projekt R2-D2 von Guerra Clauss Garin Architekten aus Basel hat die Ausschreibung für einen Büroneubau an der Ecke Schanzenstrasse/Spitalstrasse in Basel gewonnen. Dort werden laut Medienmitteilung das Botnar Research Center for Child Health ( BRCCH ) der Universität Basel und der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich ( ETH ) einziehen.

    Das BRCCH wird in unmittelbarer Nähe des Universitätsspitals Basel, des Universitätsspitals Basel und des Life Sciences Campus Schällemätteli angesiedelt. Es soll das Cluster Kinder- und Jugendmedizin ausbauen und sich in den nächsten Jahren „zum führenden anwendungsorientierten Forschungsinstitut für Kinder- und Jugendgesundheit“ entwickeln. Der Kanton Basel-Stadt baut das Gebäude in Eigenregie.

    Der Projektwettbewerb wurde einstimmig von Guerra Clauss Garin Architects gewonnen. Nun überarbeiten sie ihre Entwürfe für das emissionsarme und nachhaltige Forschungsgebäude auf Grundlage der Empfehlungen der Jury. Anschließend wird das Vorprojekt mit detaillierten Angaben zu Kosten, Terminen und Standards erstellt, heißt es in der Pressemitteilung.

    Interessierte können die Wettbewerbsbeiträge vom 14. bis 25. Januar 2022 in der Uferstraße 90 einsehen.

  • Ina Invest übernimmt Realisierung von Bredella in Pratteln

    Ina Invest übernimmt Realisierung von Bredella in Pratteln

    Ina Invest werde die Mehrheit an der CERES Group Holding AG übernehmen, informiert das Immobilienunternehmen mit Sitz in Opfikon in einer Mitteilung. Weitere Anteile an dem Unternehmen des Luzerner Investors Hermann Alexander Beyeler gehen an in der Mitteilung namentlich nicht genannte Investment-Partner von Ina Invest.

    Als Herzstück des Neuerwerbs wird in der Mitteilung das Entwicklungsareal Bredella in Pratteln genannt. Der hier ansässige Industrie- und Gewerbepark soll in den nächsten 20 Jahren durch ein Stadtquartier mit 70 Prozent Wohnfläche und 30 Prozent kommerziell genutzten Flächen ersetzt werden.

    Dabei werde sich der Marktwert der Liegenschaften auf dem 82’600 Quadratmeter grossen Areal am Bahnhof Pratteln von heute rund 300 Millionen auf über 1 Milliarde Franken steigern, schreibt Ina Invest. Derzeit erwirtschaften die gewerblich genutzten Flächen in Bredella jährlich rund 8,6 Millionen Franken Mietertrag. Die Umsetzung des Projekts soll zu gleichen Teilen von der HRS Real Estate AG und Implenia als Totalunternehmerinnen übernommen werden.

    Einen Teil des Kaufpreises will Ina Invest in Form von Aktien begleichen. Konkret sollen Hermann Alexander Beyeler 10 Prozent des Aktienkapitals von Ina Invest übertragen werden. Den derzeitigen Mietern auf dem Areal will Ina Invest „im Zuge der Arealentwicklung weiterhin geeignete Flächen auf dem Gelände“ anbieten.

    In der selben Mitteilung kommuniziert Ina Invest die Berufung von Daniel Baumann zum Finanzchef. Der bei Implenia tätige Betriebsökonom habe Ina Invest bereits seit der Ausgründung des Unternehmens aus Implenia und dem anschliessenden Börsengang im Sommer 2020 „in sämtlichen betriebswirtschaftlichen Belangen begleitet“. Sein neues Amt wird Baumann per Jahresbeginn 2022 antreten.

  • Logistikcenter Luzern nimmt Form an

    Logistikcenter Luzern nimmt Form an

    Imbach Logistik errichtet im Littauerboden sein neues Logistikcenter Luzern. Im August 2020 war der Spatenstich für den Neubau  mit einer Gesamtfläche von rund 30’000 Quadratmeter erfolgt. Nun ist die Gebäudehülle fast fertiggestellt, informiert das zur Galliker Transport AG gehörende Unternehmen mit Sitz in Schachen.

    Das Ende der Bauarbeiten ist für Herbst 2024 vorgesehen. Einmal fertiggestellt sollen im neuen Logistikzentrum rund 60 Mitarbeiter beschäftigt sein. Das Lager werde ein vollautomatisiertes Hochregallager mit Stellplätzen für 6500 Paletten und ein ebenfalls vollautomatisiertes Kleinteilelager beinhalten, erläutert Imbach Logistik. Im Zuge der Arbeiten werden zudem von Imbach am Standort bereits betriebene alte Hallen abgerissen.

    Die Energie für das neue Logistizentrum will Imbach Logistik aus erneuerbaren Quellen gewinnen. Heizung und Kühlung des gesamten Gebäudes sollen mit Grundwasser erfolgen, eine auf dem Dach geplante Photovoltaikanlage ist auf eine jährliche Produktion von 950’000 Kilowattstunden Strom ausgelegt. Insgesamt investiert Imbach Logistik rund 60 Millionen Franken in das Projekt.

    Aktuell werden Haus- und Gebäudetechnik installiert und die Fördertechnik für Paletten und Behälter eingerichtet. Im Kleinteilelager sind bereits erste Arbeiten für die Inbetriebnahme angelaufen.

  • Steiner AG kann Wohnbauprojekt Haus Weiler realisieren

    Steiner AG kann Wohnbauprojekt Haus Weiler realisieren

    Die Baubewilligung für das Neubauprojekt Haus Weiler im Winterthurer Stadtteil Neuhegi ist rechtskräftig. Wie die mit der Planung beauftragte Steiner AG in einer Medienmitteilung informiert, sollen die ersten Wohnungen im Frühjahr 2025 bezugsfertig sein. Bewohner finden Ruhe und Naturnähe, erreichen aber zugleich in rund 15 Minuten mit dem Velo oder dem Bus die Stadt, heisst es in der Mitteilung.

    Die neue Wohnbebauung wird eine weitere Lücke auf dem KIM-Areal schließen. Auf 3328 Quadratmetern soll ein modernes Gebäude mit 80 modernen Wohnungen mit zweieinhalb bis fünfeinhalb Zimmern entstehen. Besonderes Merkmal seien die aussergewöhnlichen Raumhöhen. „Während die Wohnungen im Erdgeschoss mit privaten Gartensitzplätzen ausgestattet sind, werden die Wohneinheiten in den Dachgeschossen mit grossen, privaten Terrassen begeistern“, informiert das Unternehmen. Die Planungen sehen zudem „einen lauschigen Innenhof“ vor, der Platz biete für „gemütliches Zusammensein, Verweilen, Entspannen und Spielen“.

    Das 2018 lancierte Quartier KIM im Stadtkreis Oberwinterthur versteht sich als „ein lebendiges und vielschichtiges Quartier mit unterschiedlich grossen Geschäfts- und Wohngebäuden“. Der neue Stadtteil vereint die Vorzüge städtischer Strukturen mit zugleich hohem Naherholungswert. Als Stärken werden Grünflächen, Spielplätze und autofreie Zonen sowie attraktive Einkaufsmöglichkeiten in der Umgebung genannt.

  • Park Ost: Unternehmertum trifft Forschung

    Park Ost: Unternehmertum trifft Forschung

    Drei Kilometer vom Stadtkern St. Gallen entfernt passiert schon heute viel Innovation. Hier steht die Empa, das interdisziplinäre Forschungsinstitut des ETH-Bereichs für Materialwissenschaften und Technologie. Gleich daneben befindet sich eine 35’000 Quadratmeter grosse Gewerbeliegenschaft, wo sich seit zehn Jahren eine Gemeinschaft von Start-ups, KMU und technologisch orientierten Unternehmen entwickelt hat. Ausserdem befindet sich hier der Standort des Vereins Startfeld, einem Netzwerk für Innovationen und Start-ups. Es stellt bewirtschaftete Räumlichkeiten – Veranstaltungsräume, Sitzungszimmer, Treffpunkte, einen Makerspace und ein Co-Working-Space – zur Verfügung. Zudem gibt es eine öffentlich zugängliche Kantine.

    In diesem Areal will sich bis im Jahr 2022 der Switzerland Innovation Park Ost etablieren. Zurzeit gibt es hier Reserven von 9000 Quadratmetern Gewerbe- und Industriebauland. Das ergibt bei einer Regelbauweise von 18 Metern Höhe Entwicklungspotenzial von fast 18’000 Quadratmetern Nutzfläche. Für eine erste Ausbauetappe bestehen Planungsabsichten für zunächst rund 6500 Quadratmeter Nutzflächen. Voraussichtlich bis 2025 könnten diese realisiert sein. Zwei weitere Ausbauetappen können je nach Bedarf umgesetzt werden.

    Die bereits verfügbaren Flächen eignen sich als Reinräume, Labors sowie als Räume für die industrielle Fertigung. In den meisten verfügbaren Räumlichkeiten gibt es viel Tageslicht, und sie sind daher auch als Büros, Sitzungszimmer oder für Veranstaltungen geeignet.

    Der Park Ost soll ein weltweit anerkanntes Zentrum werden, wo Unternehmen der Ostschweiz auf Basis der Forschung der Empa, des Kantonsspitals St. Gallen sowie der Universität St. Gallen Innovationen in ausgewählten Bereichen vorantreiben. Die Innovationsschwerpunkte des Park Ost widmen sich der Entwicklung von Technologien für die Gesundheits- und Medizintechnik sowie in der Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie. Bezüglich dieser Technologien beschäftigt er sich auch mit Digitalisierung – insbesondere künstlicher Intelligenz und dem «Internet of Things».

    Wie schafft der Park Ost konkret Synergien zwischen Wirtschaft und Forschung? Unternehmen können ihre Projekte in den Park Ost bringen. Je nach Umfang der Projekte entsenden sie dabei auch Mitarbeitende an den Standort des Parks. Auch die Forschungsinstitutionen können Mitarbeitende in den Park entsenden und so Forschungskompetenz in den Projektbetrieb bringen. Sie unterstützen damit die Projektteams eines Unternehmens oder arbeiten als eigenes Projektteam.

    Trägerin des Park Ost ist eine private Aktiengesellschaft. Die Switzerland Innovation Park AG wurde Anfang September 2021 gegründet. Sie gibt sich zehn Jahre Zeit, um den Innovationspark Ost finanziell selbsttragend zu gestalten.

    Ein Aussenstandort des Parks Ost ist RhySearch in Buchs. Dort ist ein Campus geplant, wo die Ostschweizer Fachhochschule, das Berufs- und Weiterbildungszentrum Buchs sowie das Zentrum Präzisionsindustrie Alpenrheintal ansässig sind. Der Campus Buchs hat 8000 Quadratmeter Industriebaulandreserven.

  • Aus Drei mach Eins

    Aus Drei mach Eins

    Die Suche nach einem geeigneten Grundstück für den neuen Hauptsitz der L. Kellenberger & Co. war anspruchsvoll: «Wir suchten in der näheren Umgebung von St. Gallen nach einem neuen Standort», erinnert sich Christian Wick, Immobilienentwickler Mettler2Invest AG. «Es war nicht einfach, ein Grundstück dieser Grössenordnung mit flacher Topographie und in hoher Bebauungsreife zu finden. Die Distanz zum alten Standort durfte auch nicht zu weit entfernt sein, weil den Mitarbeitern ähnliche Arbeitswege beim neuen Standort gewährleistet werden wollten. Der neue Standort Goldach hat in allen Belangen überzeugt.» Drei Aspekte sind bei der Bauaufgabe einmalig. Mit einer Grundfläche von rund 105 x 150 m hat der Neubau eine Dimension von 6.5 Fussballfeldern. Zudem wird in einer ehemaligen aufgefüllten Kiesgrube gebaut, wofür eigens 1200 Pfähle von insgesamt 18–20 km Länge für das Fundament erstellt werden mussten. Ein weiterer Aspekt ist das Produkt von Kellenberger selbst, für welches die Hallen erstellt werden, wie Christian Wick ausführt: «Es sind Hochpräzisionsmaschinen, die eine Genauigkeit im mü-Bereich haben. Zum Vergleich: 1Mü sind 1/1000 mm und rund 50x dünner als ein Menschenhaar. Demensprechend sind auch die Anforderungen an ein konstantes Klima in den Hallen sehr hoch.»

    Die Grundenergie stammt aus dem Grundwasser mit vier Brunnenanlagen, die zum Wärmen und Kühlen benötigt werden. Als Prozessenergie wird Gas etwa aus der Lackiererei benötigt. Auf dem Dach wird eine PV-Anlage von 1900 MWp mit ca. 5500 PV-Panels erstellt. Diese Elektroenergie deckt einen Grossteil des Eigenverbrauchs von Kellenberger ab. Zudem wird die Gebäudehülle im Minergie-Standard erstellt werden: «Wir starteten bereits in der Akquisitionsphase unter der Leitung von M2I mit einem kleinen Fachplanerteam – ein Architekt, ein Bauingenieur, ein HLKS-Ingenieur und ein Geologe», sagt Christian Wick. «Das Grundkonzept für das Gebäude besteht schon lange. Mit hoher Planungsgeschwindigkeit wurde nach dem Entscheid für unsere Standort- und Projektofferte die Planung bis zur Baueingabe weiterentwickelt. Die Zusammenarbeit im Team mit der Bauherrschaft, dem Architekten, den weiteren Planern und auch den Behörden von Gemeinde und Kanton war sehr zielführend, wobei wir die Baubewilligung innerhalb von nur gerade einem Jahr Planungszeit erhielten. So bereitet das Entwickeln und Planen Freude.»

  • Ein Leuchtturmprojekt für Wil

    Ein Leuchtturmprojekt für Wil

    Die Überbauung Untere Bahnhofstrasse 1-11 ist das Ergebnis eines Studienauftrags, um an diesem verkehrstechnisch und ortsbaulich wichtigen Standort den hohen architektonischen und ortsplanerischen Anforderungen gerecht zu werden. So stellte die Lage zwischen Bahngeleise und Unterer Bahnhofstrasse bezüglich Emissionen, Wohnhygiene und Wohnqualität hohe Ansprüche an die Gestaltung der Organisation und der Grundrisse: «In der Ostschweiz entsteht hier die erste Überbauung dieser Grössenordnung, die 2000-Watt-Areal zertifiziert sein wird», sagt der Projektverantwortliche Stefan Schreiber vom Immobilienentwickler Mettler2Invest AG. «Der Neubau beseitigt einen seit Jahren in der lokalen Presse als ‹Schandfleck› bezeichneten Missstand am Bahnhof.»

    Im Untergeschoss entsteht eine neue, gedeckte Zweiradabstellanlage für über 600 Fahrräder. Diese wird von der Stadt Wil betrieben und ist direkt mit der Personenunterführung der SBB verbunden. Die Überbauung bietet mit 100 Einheiten von 1½ bis 5½ Zimmern ein breites Angebot an Wohnraum, geeignet sowohl für Einpersonenhaushalte, Paare, Familien und auch Senioren. Für Büro-, Dienstleistung- und Retailnutzung stehen 4100 m2 Fläche zur Verfügung. Die zentrale Lage unmittelbar am Bahnhofplatz und am Perron 1 der SBB bietet den Mietern und Kunden eine sehr gute öffentliche Erschliessung. Der Bau ist architektonisch und ökonomisch ein Leuchtturmprojekt für Wil.

  • Breeze Arbon: Vom Baumarkt zur Wohnüberbauung

    Breeze Arbon: Vom Baumarkt zur Wohnüberbauung

    Dreissig Jahre lang stand auf dem 8600 Quadratmeter grossen Areal in Arbon ein Jumbo-Baumarkt. Ende 2018 wurde er abgerissen. Mittlerweile stehen hier zwei neue Gebäude: Die Wohnüberbauung Breeze bietet insgesamt 63 Wohnungen in zwei Häusern.

    Breeze liegt direkt am Bodensee, zwischen der als Kastanienallee gestalteten Uferpromenade der Stadt und der Bahnhofstrasse, auf einem Grundstück mit Seeanschluss. Auch die parkartige Umgebung, die Nähe zum Bahnhof, der historischen Altstadt und den Einkaufsmöglichkeiten von Arbon sollen die zentral gelegene Überbauung zu einem attraktiven Wohnort machen.

    In modernen Wohnungen sollen klassische, hochwertig verarbeitete Materialien Stil und Wohnlichkeit vermitteln. Die Wohnungen mit 2.5, 3.5, 4.5 und 5.5 Zimmern haben grosse Fensterfronten, grosszügige Grundrisse und helle Räume. Ihre Terassen sind gross und teilweise umlaufend. Mit seinen grosszügig gestalteten Aussenräumen soll sich Breeze harmonisch in die Umgebung und Lage direkt am Wasser einfügen.

    Der Architekturwettbewerb für Breeze fand 2017 statt. Die Jury hat sich für das Projekt des Architekturbüros Caruso St John Architects entschieden.

    Die beiden winkelförmigen Häuser mit einspringenden äusseren Ecken haben je fünf Hauptgeschosse und ein Attikageschoss. Sie sind zueinander gespiegelt und um 180 Grad gedreht. Unter den beiden Baukörpern gibt es eine gemeinsame unterirdische Einstellhalle.

    Zum See hin fassen die Häuser einen halbprivaten Freiraum mit Sitzplatz und Bäumen ein. Der Zugang zu den Häusern erfolgt an der Bahnhofstrasse. Die einspringenden Eckbereiche werden durch Pavillons zu klar umgrenzten, begrünten Vorzonen. Von hier aus führen auch Fusswege zum seeseitigen Freiraum und weiter zur Kastanienallee.

    Breeze entspricht den Minergie-Richtlinien und nutzt umweltfreundliche Fernwärme. Als weiterer Beitrag zur Nachhaltigkeit sind die Flachdächer der Überbauung begrünt. Der Dachaufbau ist so gewählt, dass das Regenwasser weitgehend zurückgehalten wird.

    Die Bauarbeiten haben Anfang 2019 gestartet. Seit Dezember 2020 steht die Überbauung. Alle 63 Wohnungen sind bereits verkauft und Ende 2021 bezugsbereit.

  • Kantonsschule Sargans wird für 50 Millionen Franken saniert

    Kantonsschule Sargans wird für 50 Millionen Franken saniert

    Die Kantonsschule Sargans ist in bestehender Form seit über 50 Jahren in Betrieb und weist Sanierungsbedarf auf. Die heutigen baulichen Anforderungen kann sie punkto Erdbebensicherheit, Gebäudetechnik sowie bei der Dämmung nicht mehr erfüllen. Auch fehlen rund 1900 Quadratmeter Schul-, Vorbereitungs- und Gruppenräume, die einen zeitgemässen Unterricht langfristig sicherstellen. Hinzu kommt, dass zentrale Einrichtungen wie etwa die Mensa zu klein und Schüler- sowie Lehrpersonenarbeitsplätze nur in geringer Zahl vorhanden sind.

    Geplant ist der Abbruch der aus den Jahren 1963 und 1969 stammenden West- und Südtrakte. Sie werden durch zeitgerechte Neubauten ersetzt. Es sollen L-förmige Erweiterungsbauten entstehen, die zusammen mit den Ost- und Nordtrakten einen rechteckigen Baukörper bilden. Im Zentrum steht ein identitätsstiftender Hof.

    Im neuen Westtrakt werden Mensa mit Sitzmöglichkeiten im Freien, Küche, Foyer, Aula sowie einige Unterrichtsräume untergebracht. Im neuen Südtrakt finden zusätzliche Klassen-, Fach- und Gruppenzimmer sowie Räume für Verwaltung und Lehrkräfte Platz. Im Ost- und Nordtrakt gibt es vor allem Sanierungen in Bezug auf die Erbebensicherheit. In den Obergeschossen sorgen durchgehende Erschliessungskorridore für kurze Verbindungswege mit Aufenthaltsbereichen.

    Für das Projekt wurde ein Kredit von 49,9 Millionen Franken gesprochen. Davon entfallen 3 Millionen auf die bestehenden Bauten und 46,9 Millionen auf die Neubauten. Die Bauarbeiten sollen im Sommer 2023 beginnen und drei Jahre dauern. Der Schulbetrieb im Ost- und Nordtrakt wird weiterlaufen – für den Süd- und Westtrakt werden Provisorien errichtet.

    Das St. Galler Stimmvolk segnete das Bauvorhaben bereits 2014 ab. 2018 gingen insgesamt 17 Einsprachen ein. Diese wurden von der Gemeinde Sargans zwar abgelehnt, ein Anwohner reichte gegen den Entscheid aber Rekurs beim Volkswirtschaftsdepartement ein. Auch dieses lehnte die Einsprache ab, worauf der Rekurrent die Beschwerde bis vors Bundesgericht zog. Dieses lehnte im Mai 2021 in letzter Instanz die Beschwerde ebenfalls ab. Nun steht der geplanten Sanierung und Erweiterung der Kantonsschule nichts mehr im Weg.

  • «Johanna»: Neue Wohnüberbauung mit historischer Namensgeberin

    «Johanna»: Neue Wohnüberbauung mit historischer Namensgeberin

    Getreide, Mehl und Brot: Über Jahrhunderte war es dieser Dreiklang, der das Leben und Überleben der Menschen prägte. So auch in Weinfelden, dessen Mühle 1784 von der Gemeinde gebaut wurde. Rund hundert Jahre später kaufte sie der Müller Hermann Meyerhans. Nach seinem frühen Tod übernahm seine Frau Johanna Meyerhans die Leitung. Eine Frau mit vier kleinen Kindern an der Spitze einer grossen Mühle war damals, 1897, alles andere als gewöhnlich. Johanna Meyerhans führte die Mühle 19 Jahre lang und mit grossem Erfolg. 1936 verstarb sie mit 82 Jahren.

    Die Meyerhans-Mühle steht heute noch im Gebiet Sangenfeld West in Weinfelden. In direkter Nachbarschaft soll bald eine Strasse den Namen von Johanna Meyerhans tragen – und damit eine der beiden ersten nach Frauen benannten Strassen in Weinfelden sein. An dieser Strasse – heute heisst sie noch Thurfeldstrasse – entsteht auch die Überbauung «Johanna». Auf 3005 Quadratmetern Grundstücksfläche werden zwei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 33 Eigentumswohnungen gebaut.

    Geplant sind 3.5- und 4.5-Zimmer-Wohnungen sowie eine 5.5-Zimmer-Attika-Wohnung. In den Erdgeschosswohnungen gibt es gedeckte Sitzplätze und private Gärten, die Wohnungen in den restlichen Stockwerken verfügen über grosse Balkone und Terrassen.

    Die Überbauung liegt direkt am Thur-Kanal. Ganz in der Nähe gibt es Einkaufsmöglichkeiten, einen Kindergarten, Schulen und Sportstätten, einen Vita-Parcours und ein Freibad. Eine schön gegliederte Architektur, helle Fassaden, grosse Balkone und Terrassen sowie kleine, lauschige Plätzchen geben der Überbauung ein gemütliches und freundliches Flair.

    Die Attraktivität der Wohnüberbauung soll aber nicht auf vordergründigem Chic und unnötigen Accessoires beruhen, sondern auf durchdachten Lösungen. «Johanna» will eine Oase sein, in der sich Menschen wohlfühlen. Bezugsbereit ist sie voraussichtlich ab Februar 2024. Die Bauarbeiten starten voraussichtlich im November 2021.

  • Auf Bustour durch Wil West

    Auf Bustour durch Wil West

    Rund 70 Anwesende verteilten sich auf drei Busse von Wil Mobil und erkundeten im Stile einer «Pfadiübung» verschiedene Posten auf dem Gelände von Wil West. Mit dabei waren Vertretungen aller involvierten Departemente der Kantone St. Gallen und Thurgau sowie der 23 Mitgliedergemeinden der Regio Wil. Und los gehts: Die Netzergänzung Nord wurde beim Ebnetsaal in Bronschhofen thematisiert, Aspekte wie Infrastruktur und Ökologie auf der Terrasse der Autowelt von Rotz und die Details zur kantonalen Nutzungszone in Gloten.

    Der Arealrundgang löste ein durchwegs positives Echo aus: Eigentliche Aha-Momente hatten viele Teilnehmende bei der «Dimension des Projekts» oder «wie detailliert ökologische Ausgleichsmassnahmen bereits definiert sind». Der Arealrundgang mit verschiedenen Stationen soll auch zukünftig ein zentrales Instrument sein, um Wil West greifbarer zu machen. Entsprechende Umsetzungen sind sowohl für die Medien, als auch die Bevölkerung in Planung.

    Auch der St. Galler Regierungspräsident Marc Mächler pochte darauf, Wil West erlebbar zu machen und das Projekt in eine nächste Phase zu führen: «Wir müssen bald einmal weg vom Papier und den Plänen kommen und den Menschen konkret aufzeigen, was hier passiert.» Weiter unterbreitete der Finanzchef Details zum Sonderkredit für die Arealerschliessung, über den der Kantonsrat voraussichtlich im November in erster Lesung debattiert. Nebst Mächler war seitens der Regierung des Kantons St. Gallen auch Bauvorsteherin Susanne Hartmann anwesend. Der Kanton Thurgau wurde ebenfalls von der Bauchefin Carmen Haag vertreten. Letztere erläuterte den Netzbeschluss zur neuen Verbindungsstrasse und den Fuss- und Radwegen, über den der Grosse Rat Thurgau zu befinden hat. Im Zentrum der Infrastrukturbauten steht der Autobahnanschluss Wil West. Das Astra plant diesen als spannende Hochkreisel-Brücke und wird diesen dann später auch bauen.

    An der Standortkonferenz hatte auch das modernisierte «Wil West»-Logo mit dem Claim «Die Zukunft liegt bei uns» seine Premiere. Der Claim steht für das Selbstbewusstsein, dass die Zukunft hier in der Region liegt und künftige Generationen vor Ort attraktive Arbeitsplätze vorfinden und nicht mehr in grossen Scharen in andere Städte abwandern müssen. Nebst dem Logo-Debüt ist auch eine neue, frische Website in Planung.

    Am Podium «Stimmen der Zukunft» nahmen drei junge Persönlichkeiten aus der Regionalpolitik teil: Meret Grob, Stadtparlamentarierin Grüne prowil; Salome Zeintl, Präsidentin Jungfreisinnige Wil und Umgebung und Serge Müller, Vizepräsident SP Bezirk Münchwilen. Sie verbanden viele positive Aspekte mit dem Projekt, etwa die kantonsübergreifende Zusammenarbeit oder die wirtschaftliche Stärkung der gesamten Region. Allerdings brachten sie auch zum Ausdruck, dass man die Jungen und die Bevölkerung generell noch mehr einbeziehen und stärker zukunftsgerichtet denken solle, statt nur die heutigen Bau- und Verkehrsformen zu sehen.

    Auf Bustour durch Wil West.
  • Schöner und energieeffizient wohnen

    Schöner und energieeffizient wohnen

    Die SwissAlp Immobilien AG ist eine Schweizer Immobiliengesellschaft mit Sitz in Buchs SG: «Unser Denken und Handeln sind ausgerichtet auf die Identifikation und Umsetzung der Potenziale von Grundstücken, Immobilienprojekten und Liegenschaften. Daraus generieren wir Wachstum: Für unsere Investoren und für uns», sagt Ardian Emini, CEO der SwissAlp Immobilien AG. «Unsere Haupttätigkeit ist das mehrwertorientierte Portfolio-Management. Wir erwerben Liegenschaften mit sehr hohen Qualitätsanforderungen an auserwählten Plätzen in der Deutschschweiz. Erneuerungsliegenschaften werden erworben, falls sich deren Werthaltigkeit durch Um- oder Neubau oder Sanierungen markant steigern lässt. Wir vermarkten, vermieten und verwalten unsere Liegenschaften selbst.»

    So hat sich die SwissAlp Immobilien AG im Bereich der Entwicklung eines soliden Immobilien Portfolios spezialisiert: «Unseren Investoren bieten wir dank unserem Knowhow, unserer langjährigen Erfahrung und unserer Professionalität die bestmögliche Sicherheit zur Erreichung ihrer Renditeziele», sagt Emini. «Dank unserer professionell bewirtschafteten Liegenschaftenportfolios ermöglichen wir unseren Investoren Beteiligungen in der gesamten Deutschschweiz.»

    Ein Paradebeispiel ist das Neubauprojekt der SwissAlp Immobilien AG an zentraler Lage von Sargans SG. In unmittelbarer Gehdistanz zum Bahnhof entstehen in Kürze 22 hochwertige Mietwohnungen: «Das Mehrfamilienhaus besticht durch eine moderne und aufregende Architektur, verbunden mit dem Konzept der Nachhaltigkeit. Sowohl eine Photovoltaikanlage als auch ein effizientes Energiemanagement gehören selbstverständlich zu diesem Konzept. Die Parkgarage und der Veloraum sind von Beginn weg mit Ladestationen für Elektroautos und Fahrräder ausgerüstet.»

    Der Wohnungsmix aus 2.5- bis 4.5-Zimmer-Wohnungen spricht Singles, junge Paare und Familien gleichermassen an. Einkaufsmöglichkeiten und Schulen sind in unmittelbarer Nähe zu Fuss erreichbar. Gemäss Emini bestechen die Wohnungen durch einen hochwertigen Ausbau und lassen keine Wünsche offen: «In jeder Wohnung ist ein kleines Reduit vorgesehen, und die grösseren Wohnungen bieten einen Master Bedroom mit eigenem Badezimmer.» Architekten und Fachplaner hatten bei diesem Projekt die Möglichkeit, ein spezielles Gebäude zu erschaffen: Für heute, für morgen und für die Ewigkeit!

  • Klanghaus: Begehbares Instrument mitten in der Natur

    Klanghaus: Begehbares Instrument mitten in der Natur

    Am Schwendisee im Toggenburg wird zwischen geschützten Hochmooren ein magisches neues Gebäude entstehen: Das sogenannte Klanghaus, gebaut als begehbarer Klangkörper aus einheimischem Holz, ähnlich dem Resonanzkörper einer Violine. Es soll ein Haus für den Klang werden, das selber zum Instrument und Resonanzraum wird, mit einer Akustik, die es in dieser Form noch nicht gibt.

    Damit soll es ganz unterschiedliche Zielgruppen ansprechen und anziehen. Einerseits soll es Musikerinnen und Musiker, Chöre und Orchester für Proben, Kurse und Symposien anziehen. Es soll ein besonderer Ort zum Üben und Singen werden. Andererseits wird es sich zum Ort für Veranstaltungen, Konzerte und Aufführungen entwickeln. Ebenso will es Firmen, Vereinen, Schulen und anderen Organisationen Raum geben für ihre Veranstaltungen und einen attraktiver Anziehungspunkt für Architekturinteressiere und Wanderer darstellen.

    Das Klanghaus soll Herzstück und architektonisches Zentrum des touristischen Gebiets rund um den Schwendisee werden. Dazu der Präsident des Stiftungsrats der Klangwelt Toggenburg: «Ab dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme des Klanghauses soll ein funktionierender Betrieb mit einem erfolgreichen kulturellen und touristischen Angebot sichergestellt werden. Dazu gehören infrastrukturelle, organisatorische, ökonomische und inhaltliche Aspekte, die Bedürfnisse unserer Gäste und Anbieter zu einem stimmigen ‹Ökosystem Klangcampus› verbinden.» Die Klangwelt Toggenburg will damit im Toggenburg eine führende Klang- und Resonanzdestination aufbauen.

    Das Klanghaus Toggenburg wurde durch den Architekten Marcel Meili konzipiert, der 2019 verstarb. Die Realisierung des Vorhabens wurde in der Zwischenzeit an die Architektin Astrid Staufer übertragen, welche das Klanghaus im Jahr 2010 in vertraglicher Zusammenarbeit mit Marcel Meili entwickelt hat.

    Da, wo das Klanghaus entstehen wird, steht im Moment noch das ehemalige Hotel Seegüetli. Der Kanton plant, es im kommenden Jahr abzureissen. Aktuell wird die heutige Strasse verlegt. Nach aktuellem Zeitplan soll das Klanghaus im Herbst/Winter 2024 fertig gebaut sein. Im Frühling 2025 wollen der Kanton St. Gallen und die Stiftung Klangwelt Toggenburg den einzigartigen Holzbau gemeinsam eröffnen.

  • Aepli Metallbau errichtet neuen Standort in Gossau

    Aepli Metallbau errichtet neuen Standort in Gossau

    Normalerweise baut Aepli Metallbau für andere – vor allem moderne und energieeffiziente Fassaden aus Glas und Metall. Zu den Grossprojekten des Unternehmens gehören zum Beispiel das Learning Center HSG, St. Gallen, das Biozentrum Basel oder auch der Quadrolith in Baar. Heute zählt der Familienbetrieb, der seit 108 Jahren in Gossau beheimatet ist, rund 200 Mitarbeitende.

    Der bisherige Hauptsitz an der Industriestrasse stösst trotz Anbauten und den auf drei Standorte verteilten Produktionshallen an seine Kapazitätsgrenzen. So hat sich der in der dritten Generation tätige Firmenchef, Roman Aepli, für einen Neubau des Hauptsitzes entschieden. Dieser entsteht auf dem Gelände der Sommerau-Nord – direkt neben dem Autobahnanschluss Gossau. Das 100’000 Quadratmeter umfassende Land konnte Aepli vor rund zwei Jahren der Genossenschaft Migros Ostschweiz abkaufen.

    Auf 35’000 Quadratmetern finden das Bürogebäude sowie eine zweigeteilte Produktionshalle Platz. Das Bürogebäude weist fünf Stockwerke auf und erhält eine sich von oben nach unten verjüngende Glasfassade. Diese baut auf vor- und zurückspringenden Aepli-Air-Control-Fassade-Elementen auf. Damit soll die maximale Energieeffizienz sichergestellt werden. Photovoltaik-Anlagen auf dem Flachdach der Produktionshalle sorgen für eine nachhaltige Stromproduktion. Eine Tiefgarage mit 166 Stellplätzen bietet Platz für die Servicefahrzeuge.

    So könne nicht nur die Produktion der Aepli Metallbau an einem Ort gebündelt, sondern auch die langfristige Zukunft des Unternehmens in Gossau sichergestellt werden, wie Roman Aepli sagt. Geplant sei die Investition in neueste Produktionstechniken sowie in die Digitalisierung. Vor allem die Automatisation werde viel Platz beanspruchen, weshalb Sommerau-Nord der ideale Standort sei. Neue Prozesse sollen dank der geplanten Fertigungsstrassen optimiert werden und so die Effizienz und Qualität steigern.

    Der Neubau ist denn auch die grösste Investition in der Geschichte des Unternehmens. Geplant ist, dass die Produktion auf der Sommerau im Herbst 2022 starten kann. Anfang 2023 sollten auch die Büroräumlichkeiten bezugsbereit sein.

    Von den verbleibenden 65’000 Quadratmeter Land hat Aepli 6000 Quadratmeter als Reserve behalten. Das weitere Land wurde in drei Parzellen unterteilt und an drei Unternehmen weiterverkauft: Die neuen Eigentümer sind die Huber Kunststoff AG, die Pulverbeschichterin Gema Switzerland GmbH und die Genossenschaft Metzgermeister St. Gallen und Umgebung.

    Doch nicht nur beim Standort gibt es Veränderungen, sondern auch in der Geschäftsleitung: Das neue Führungsteam besteht seit 1. Januar 2021 aus den langjährigen Mitarbeitern Matthias Elmer (Geschäftsführer), Michael Röthenmund (Technischer Leiter), Thierry Knöpfel (Leiter Verkauf) und Marcel Rechsteiner (Leiter Finanzen und HR). Aepli konzentriert sich auf seine Aufgaben als Verwaltungsratspräsident und auf die Realisierung des neuen Firmensitzes.

  • «Schlatt-Park» Schmerikon: Intelligentes Multi-Energiesystem

    «Schlatt-Park» Schmerikon: Intelligentes Multi-Energiesystem

    Die Sektorkopeplung von Strom, Wärme und Wasser in einem umfassenden Multi-Energie-System optimiert Produktion und Verbrauch maximal – und das für Eigentümer, Mieterschaft und Verwaltung gleichermassen. Der minimale CO2-Ausstoss des Energieverbrauchs der Überbauung entspricht zu 100 Prozent der «Energiestrategie 2050» des Bundes. Die Immobilien-Dächer des «Schlatt-Parks» wurden mit rund 600 m2 Photovoltaikmodulen mit einer Spitzenleistung von 100 Kilowatt ausgestattet. Wärmepumpenanlagen mit einer Gesamtleistung von 180 Kilowatt sowie ein modular erweiterbares Ladestationensystem für E-Autos, welches über ein intelligentes Lastmanagement eine reduzierte Gebäude-Anschlussleistung ermöglicht, ergänzen die Prosumer-Lösung. Nicht zuletzt versorgt eine Blockchain-basierte Abrechnungslösung alle mit Produktions- und Verbrauchsdaten in Echtzeit.

    Bisher wurden die einzelnen Gewerke – Strom, Wärme und Wasser – technisch separat behandelt. Im Projekt sind diese Sektoren in einem System kombiniert und aufeinander abgestimmt. Dabei profitiert die Volatilität in der Produktion von Strom von der Flexibilität der Wärmespeicherung. Die intelligente Nutzung des überschüssig produzierten Photovoltaikstroms wirkt sich wirtschaftlich positiv aus – schliesslich ist sonnenproduzierter Strom günstiger als Strom aus dem Netz.

    Der nächste Entwicklungsschritt umfasst die Umstellung auf «Smart Microgrid», ein intelligentes, gebäudeübergreifendes Energiemanagementsystem. Die Wirtschaftlichkeit einer kompletten und nachhaltigen Energieanlage wird mitunter durch die Eigenverbrauchsquote definiert. Je höher die Quote, desto rentabler und nachhaltiger die Anlage. Anlagen bei Einfamilienhäusern umfassen im Schnitt 10 bis 30 Prozent Eigenverbrauch, bei Mehrfamilienhäusern sind es zwischen 45 und 50 Prozent. Diese Anlagen sind jedoch meistens pro Gebäude in sich selbst geschlossen. «Smart Microgrid» vernetzt mehrere Gebäude – in Zukunft bis zu ganzen Quartieren – wodurch die Eigenverbrauchsquote nochmals deutlich gesteigert werden kann. Die SAK wird bei ihrem nächsten Projekt in Uzwil dieses System erstmals verbauen.

  • Park Ost: Unternehmertum trifft Forschung

    Drei Kilometer vom Stadtkern St. Gallen entfernt passiert schon heute viel Innovation. Hier steht die Empa, das interdisziplinäre Forschungsinstitut des ETH-Bereichs für Materialwissenschaften und Technologie. Gleich daneben befindet sich eine 35’000 Quadratmeter grosse Gewerbeliegenschaft, wo sich seit zehn Jahren eine Gemeinschaft von Start-ups, KMU und technologisch orientierten Unternehmen entwickelt hat. Ausserdem befindet sich hier der Standort des Vereins Startfeld, einem Netzwerk für Innovationen und Start-ups. Es stellt bewirtschaftete Räumlichkeiten – Veranstaltungsräume, Sitzungszimmer, Treffpunkte, einen Makerspace und ein Co-Working-Space – zur Verfügung. Zudem gibt es eine öffentlich zugängliche Kantine.

    In diesem Areal will sich bis im Jahr 2022 der Switzerland Innovation Park Ost etablieren. Zurzeit gibt es hier Reserven von 9000 Quadratmetern Gewerbe- und Industriebauland. Das ergibt bei einer Regelbauweise von 18 Metern Höhe Entwicklungspotenzial von fast 18’000 Quadratmetern Nutzfläche. Für eine erste Ausbauetappe bestehen Planungsabsichten für zunächst rund 6500 Quadratmeter Nutzflächen. Voraussichtlich bis 2025 könnten diese realisiert sein. Zwei weitere Ausbauetappen können je nach Bedarf umgesetzt werden.

    Die bereits verfügbaren Flächen eignen sich als Reinräume, Labors sowie als Räume für die industrielle Fertigung. In den meisten verfügbaren Räumlichkeiten gibt es viel Tageslicht, und sie sind daher auch als Büros, Sitzungszimmer oder für Veranstaltungen geeignet.

    Der Park Ost soll ein weltweit anerkanntes Zentrum werden, wo Unternehmen der Ostschweiz auf Basis der Forschung der Empa, des Kantonsspitals St. Gallen sowie der Universität St. Gallen Innovationen in ausgewählten Bereichen vorantreiben. Die Innovationsschwerpunkte des Park Ost widmen sich der Entwicklung von Technologien für die Gesundheits- und Medizintechnik sowie in der Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie. Bezüglich dieser Technologien beschäftigt er sich auch mit Digitalisierung – insbesondere künstlicher Intelligenz und dem «Internet of Things».

    Wie schafft der Park Ost konkret Synergien zwischen Wirtschaft und Forschung? Unternehmen können ihre Projekte in den Park Ost bringen. Je nach Umfang der Projekte entsenden sie dabei auch Mitarbeitende an den Standort des Parks. Auch die Forschungsinstitutionen können Mitarbeitende in den Park entsenden und so Forschungskompetenz in den Projektbetrieb bringen. Sie unterstützen damit die Projektteams eines Unternehmens oder arbeiten als eigenes Projektteam.

    Trägerin des Park Ost ist eine private Aktiengesellschaft. Die Switzerland Innovation Park AG wurde Anfang September 2021 gegründet. Sie gibt sich zehn Jahre Zeit, um den Innovationspark Ost finanziell selbsttragend zu gestalten.

    Ein Aussenstandort des Parks Ost ist RhySearch in Buchs. Dort ist ein Campus geplant, wo die Ostschweizer Fachhochschule, das Berufs- und Weiterbildungszentrum Buchs sowie das Zentrum Präzisionsindustrie Alpenrheintal ansässig sind. Der Campus Buchs hat 8000 Quadratmeter Industriebaulandreserven.

  • Rorschach: Neuer Stadtteil auf ehemaligem Industrie-Areal

    Rorschach: Neuer Stadtteil auf ehemaligem Industrie-Areal

    Die Anfänge der Feldmühle, einst eine Kornmühle, reichen zurück bis ins Mittelalter. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurden in den Fabriken auf dem Feldmühle-Areal Stickereien, Stoff und Klebefolien hergestellt. 2015 gab die Klebebandherstellerin Scapa (Schweiz) AG den Produktionsstandort Rorschach auf.

    Seither wurde es ruhig auf dem Feldmühle-Areal beim Bahnhof Rorschach Stadt. Von der einst industriellen Blüte zeugen nur noch die historischen Gebäude. Doch in den kommenden Jahren beginnt auf dem Areal ein neues Kapitel.

    2017 hat die Steiner Investment Foundation das Feldmühle-Areal gekauft. Gemeinsam mit der Stadt Rorschach und der Projektentwicklerin Steiner AG hat sie auf Basis des Stadtentwicklungsprogramms «Seestadt Rorschach» ein Konzept für das Areal entwickelt, um sowohl Qualität als auch wirtschaftliche Tragbarkeit zu sichern. Der Umbau von bestehenden und der Bau von neuen Gebäuden soll das Areal zu neuem Leben erwecken. Ab 2026 wird das Feldmühle-Areal der Bevölkerung mehr als 300 neue Miet- und Eigentumswohnungen sowie Gewerberäume, Plätze, Grünflächen und ruhige Innenhöfe bieten.

    Das Projekt für die Feldmühle ist auch das Resultat eines Architektur-Studienwettbewerbs von 2018. Das Siegerprojekt kombiniert einzelne bauhistorisch wertvolle und identitätsstiftende Bauten mit neuen Gebäuden. Der ursprüngliche Charakter der früheren Industrieanlage soll spürbar bleiben und wird durch die gleichwertige städtebauliche Adressierung unterstrichen. Ein grüner Aussenraum verbindet Gebäude und Innenhöfe. Über Gassen und Stiege lässt sich das Areal durchqueren.

    Der lebendige Westen des Areals schafft Begegnungsmöglichkeiten für die Bevölkerung, Raum für das Gewerbe und ist direkt am Bahnhof Rorschach Stadt gelegen. Eine ruhigere, individuellere Welt entsteht dagegen im Osten des Feldmühle-Areals. Sie enthält mehrheitlich Wohnungen und zeichnet sich durch einen starken Bezug zum innerstädtischen Grünraum aus. Hinzu kommen der künftig offengelegte Bach und der Freiraum Richtung evangelisch-reformierte Kirche. Die beiden Welten sind eng miteinander verwoben und verleihen dem Quartier ein vielseitiges Gesamtbild.

    Aktuell wird das Areal zwischengenutzt. Die ehemalige Kleberei dient unter diesem Namen als Eventraum für Veranstaltungen bis zu 100 Personen. Bei schönem Wetter führt die Kleberei eine Gartenwirtschaft. Sie hat einen Open-
    air-Bereich mit gedeckter Eventbühne und Platz für 300 Personen. Zudem waren die Dächer des Feldmühle-Areals von Sommer 2019 bis Sommer 2020 Heimat eines Bienenvolkes – eine Zusammenarbeit mit einem lokalen Imker.

  • Spatenstich für Rietbach Center ist erfolgt

    Spatenstich für Rietbach Center ist erfolgt

    Der Startschuss für das Rietbach Center ist erfolgt. Vertreter der Gemeinde Bachenbülach, Mieter und weitere Gäste haben dem Spatenstich beigewohnt, wie aus einer Mitteilung von P&F Immobilien hervorgeht. Als Ankermieter konnten Burger King, die Hotelkette Schatz AG und Bodypalace Gym, welches auch Physiotherapie anbieten wird, gewonnen werden.

    Das neue Gesundheits-, Gewerbe- und Dienstleistungszentrum im Zürcher Unterland entsteht nur rund drei Minuten von der Autobahnausfahrt Bülach-Süd/Bachenbülach. Es wird über frei ausbaubare Flächen verfügen, die sich für Arztpraxen und andere Anbieter aus dem Gesundheitsbereich ebenso eignen wie für spezialisierte Ladengeschäfte. Durch die angebotenen Gesundheitsdienstleistungen soll einerseits die Grundversorgung gesichert werden, während andererseits auch Fachärzte dort angesiedelt werden sollen. Die künftigen Mieter sollen zudem von Synergieeffekten durch die umliegenden Zentren profitieren.

    Im Erdgeschoss des Rietbach Centers steht eine Fläche von 3000 Quadratmetern für Gewerbe und Dienstleistungen zur Verfügung. Diese wird durch 1600 Quadratmeter Mietfläche im Obergeschoss ergänzt.

  • Steiner verkauft Immo-Projekt an Fortimo

    Steiner verkauft Immo-Projekt an Fortimo

    Die Steiner AG hat sich zu einer „Portfolioanpassung“ entschieden. Als Konsequenz daraus verkauft sie das Gesamtprojekt Widacher in Fischbach-Göslikon an die Fortimo Invest AG. Laut einer Medienmitteilung wird Fortimo im kommenden Jahr mit der Realisierung des ersten Bauabschnitts beginnen. Dafür liege bereits eine Baubewilligung vor.

    Auf einem brachliegenden Industrieareal sollen zunächst 16 Reiheneinfamilienhäuser gebaut werden. Ausserdem umfasst diese erste Etappe weitere 42 Wohnungen in drei Mehrfamilienhäusern und zwei denkmalgeschützten Gebäuden. Insgesamt sind auf diesem Areal 165 Wohneinheiten in zehn Mehrfamilienhäusern und 46 Reiheneinfamilienhäuser geplant. Sie sollen in drei Baubschnitten entstehen.

    „Mit Fortimo können wir dieses tolle Projekt an ein langjähriges Partnerunternehmen übergeben, wodurch die erfolgreiche Realisierung und Weiterentwicklung dieser attraktiven Wohnüberbauung sichergestellt ist“, wird Steiner-CEO Michael Schiltknecht zitiert.

  • Implenia baut fünf Gebäude für die SBB

    Implenia baut fünf Gebäude für die SBB

    Implenia erstellt als Totalunternehmer im Auftrag der SBB Immobilien fünf Gebäude auf dem ehemaligen Industrieareal Malley westlich von Lausanne, davon ein Hochhaus mit 19 und ein zweites mit 24 Stockwerken. Wie das Unternehmen mitteilt, beläuft sich das Auftragsvolumen auf 200 Millionen Franken. Es umfasst den Bau von Wohn- und Geschäftshäusern für den ersten Bauabschnitt namens Central Malley. Dabei soll eine Fläche von 42’200 Quadratmetern erschlossen werden. 23’700 Quadratmeter seien als Bürofläche vorgesehen, 3800 Quadratmeter für Gewerbeeinheiten sowie 14’700 Quadratmeter für rund 200 Wohnungen.

    Das Bauprojekt Central Malley ist der erste Schritt zur Revitalisierung der Industriefläche Malley. Dabei soll das Areal den Angaben zufolge in ein nachhaltiges Stadtquartier mit Wohnungen, Büroräumen und Gewerbeeinheiten umgewandelt werden. Das Konzept für die Bebauung orientiere sich am ökologischen Bauen, zukünftigen Lebensweisen und dem Minergie P-Eco-Standard. Die Entwicklung des neuen Stadtteils füge sich in den Raumentwicklungsplan für den Ballungsraum Lausanne ein, der mehrere „ehrgeizige architektonische Entwürfe“ vorsehe. Implenia leiste damit einen Beitrag zur Gestaltung „vielversprechender zukünftiger Lebens- und Arbeitswelten“, wird Jens Vollmar, Leiter Division Buildings, in der Mitteilung zitiert.

    Dem Projekt waren zwei Architekturwettbewerbe vorausgegangen. Realisiert werden die Entwürfe der Büros Aeby Perneger & Associés SA und Pont 12 Architectes SA.

  • Grundsteinlegung für das Ökoquartier Osiris in Echallens

    Grundsteinlegung für das Ökoquartier Osiris in Echallens

    Das Ökoquartier wurde als Gemeinschaftsprojekt von Realtim, Equitim sowie ODS Investhome entwickelt. Angestrebt wird die Minergie-P-Eco-Zertifizierung, welche die Integration von Umweltaspekten im Bauprozess beinhaltet. Daher verwendet Steiner bei diesem Projekt mehr als 50 Prozent Recycling-Beton. Zudem müssen strenge Kriterien für die Reduzierung der grauen Energie und die Kennzeichnung der Materialien, wie etwa Holz, eingehalten werden. Die Teams von Steiner achten zudem sorgfältig auf eine effektive Abfall- und Abwasserbehandlung vor Ort. 
     Der Totalunternehmer ist sich der Bedeutung kurzer Transportwege bewusst und arbeitet bei allen Projekten möglichst mit lokalen Subunternehmern zusammen. Zurzeit stammen 75 % der Projektbeteiligten aus einem Umkreis von weniger als 50 Kilometern rund um die Baustelle Osiris.

    Gleichzeitig nah an der Natur und im Stadtzentrum
    Das geplante Ökoquartier umfasst 15 Gebäude mit insgesamt 410 Wohnungen. Es bietet eine naturnahe, grosszügige Aussenanlage und Fuss- und Velowege. Sowohl bei der Heizung (Wärmepumpen mit Erdsonden) als auch bei der Elektrizität (Photovoltaikmodule) wird auf erneuerbare Energien gesetzt. Ein weiterer ökologischer Vorteil: Das reversible Heizsystem wird im Sommer für die Oberflächenkühlung eingesetzt (Freecooling). Unweit des Zentrums von Echallens gelegen verfügt das Ökoquartier über die idealen Voraussetzungen für den Langsamverkehr; das Gelände wird mit für Velos zugänglichen Wegen und Velogaragen ausgestattet. 

    Nach Abschluss der Erdarbeiten durch den Bauherrn hat Steiner den Rohbau im Sommer 2021 in Angriff genommen. Da das Projekt in mehrere Bereiche unterteilt wurde, befinden sich die verschiedenen Bereiche in unterschiedlichen Bauphasen. Die Gebäude des ersten Bereichs befinden sich in einem fortgeschrittenen Stadium, während die Untergeschosse und die ersten oberirdischen Stockwerke der beiden anderen Bereiche derzeit erst gebaut werden. Die Gebäudeübergabe des Projekts Osiris findet im Frühling 2023 statt.

  • Bühler baut Zentrum für positive Energie und Innovationen

    Bühler baut Zentrum für positive Energie und Innovationen

    Die Bühler AG hat den offiziellen Spatenstich für ihr neues Energy & Manufacturing Technology Center in Uzwil gesetzt. Das Gebäude in direkter Nähe zum 2018 eingeweihten Cubic Innovationscampus unterstreicht die langfristige Erneuerungsstrategie des Technologiekonzerns, heisst es in einer Medienmitteilung. Fertigstellung soll im zweiten Quartal 2023 sein.

    Das Gebäude besteht zum einen aus einem Energy Center. Das Zentrum für „gute, positive Energie“ soll die Zentrale für Berufs- und Weiterbildung sowie für Gesundheitsprävention werden. Ausgebildet werden dort junge Männer und Frauen in den Bereichen Anlagenbau, Polymechanik, Automation und Informatik. Dieses Zentrum soll auch externen Partnern zugänglich sein.

    „Wir bekennen uns klar zum Erfolgsmodell unserer Berufsbildung und des lebenslangen Lernens. Weiter bauen wir unsere Gesundheitskompetenz noch sehr viel stärker aus und leisten einen weiteren Beitrag, den Wirtschaftsstandort Uzwil attraktiv zu halten“, wird Christof Oswald, Head of Human Resources bei Bühler, in der Medienmitteilung zitiert. Insgesamt soll das Energy Center Bühler als Arbeitgeber attraktiver machen.

    Der zweite Teil des Gebäudes, das Manufacturing Technology Center, soll die Bereiche Innovation und Prototypenbau beherbergen. „Hier werden wir Innovationen für unsere Kunden als Pilotprojekte fertigen, die wir später auch in anderen Produktionswerken weltweit einführen werden“, wird Andreas Schachtner, Head of Business Development im Bereich Manufacturing, Logistics & Supply Chain, in der Medienmitteilung zitiert.

  • Spatenstich für QUBO ist erfolgt

    Spatenstich für QUBO ist erfolgt

    Für das QUBO in Sarnen ist am Montag der Grundstein gelegt worden. Damit wurden die Bauarbeiten für zwei miteinander verbundene Gebäude begonnen. Zum einen modernisiert und erweitert dort die Eberli AG ihren bestehenden Hauptsitz. Zum anderen erstellt die Obwaldner Kantonalbank (OKB) einen Neubau. Darin soll vor allem der Verein Startup Pilatus Raum finden. Er fördert die Ansiedlung von Start-ups in Obwalden. Beide Gebäude sollen durch einen zentralen Eingang zu einer Einheit verschmelzen, heisst es in einer Medienmitteilung der OKB.

    „Mit dem QUBO wird ein neuer, lebendiger Werkplatz in Sarnen entstehen“, wird der CEO der OKB, Bruno Thürig, zitiert. „Er schafft Raum für neue Konzepte und Ideen, in denen die digitale Arbeitswelt sowie New Work gelebt werden können.“

    Dementsprechend würden im Neubau auch Coworking-Arbeitsplätze, offene Räumlichkeiten und diverse Sitzungszimmer angeboten. Die OKB selbst werde einen Raum als Creative Lab einrichten. Der Raum soll externen Firmen ebenso zur Verfügung stehen.

    Auch der Eberli AG ermögliche die Neugestaltung der Büroräumlichkeiten „ein zeitgemässes und effizientes Arbeiten“, so CEO Alain Grossenbacher. Neben der Eberli AG werden sich dort auch die künftige Mitbesitzerin des Gebäudes, die Orfida Treuhand + Revisions AG, sowie die werkunion ag ansiedeln. Ihr gehört die architekturwerk ag an, die für die Architektur des QUBO verantwortlich zeichnet.

  • Bau des InnoQube Swiss hat begonnen

    Bau des InnoQube Swiss hat begonnen

    Das neueste Innovationszentrum des Alpenraums entsteht derzeit in Graubünden. Im Churer Gebiet Rossboden wurde am Freitag der Spatenstich für das InnoQube Swiss gefeiert. Das Projekt wird einer Mitteilung zufolge vollständig von der Liechtensteiner ITW Unternehmensgruppe finanziert. Sie gibt die Investitionssumme mit rund 25 Millionen Franken an.

    Der CEO der Investorin und Projektentwicklerin, Dr. Martin Meyer, zeigt sich überzeugt, damit „einen Ort der Innovation, Inspiration und des Fortschritts zu schaffen, welcher weit über die Schweizer Grenzen heraus Bekanntheit erlangen wird“. Der Verwaltungsratspräsident der Betriebsgesellschaft InnoQube Swiss AG, Franco Quinter, betont, dass der InnoQube Swiss al ein temporäres oder permanentes „Basecamp für Innovationen“ betrachtet werde. Das Angebot richte sich „speziell an Start-ups, Spin-offs und Unternehmen aus Forschung, Entwicklung und Digitalisierung“. Dabei würden „die Schwerpunktthemen Health & Performance eine entscheidende Rolle spielen“.

    Die Fertigstellung sei auf Ende Jahr 2023 geplant. Ab 2024 werde im viergeschossigen InnoQube auf einer Gesamtfläche von 11’200 Quadratmetern geforscht und gearbeitet. Er biete flexible Büroflächen für rund 300 Arbeitsplätze, verschiedene Co-Working- und Versammlungsräume, eine Veranstaltungsarena, ein Restaurant und eine Kindertagesstätte.

  • Schlieren erweitert Planung für Schulanlage Zelgli

    Schlieren erweitert Planung für Schulanlage Zelgli

    Der Stadtrat von Schlieren hat eine erweiterte Strategieplanung für die Schulanlage Zelgli auf den Weg gebracht. Laut den Stadtratsnachrichten macht die steigende Zahl von Schülerinnen und Schülern eine erneute Planung notwendig. Um die künftige Entwicklung der Schulanlage Zelgli optimal festzulegen, hatte der Stadtrat im Juli 2019 einen Kredit zur Erstellung einer Machbarkeitsstudie genehmigt. Im April 2020 wurde aufgrund der aktuellen Zahlen mit zwei bis vier zusätzlichen Klassenzimmern, zwei zusätzlichen Kindergärten und einem Dreifachhort geplant. Schon im September 2020 hätten die aktuellsten Zahlen gezeigt, dass vier neue Klassenzimmer, zwei Kindergärten und ein Vierfachhort benötigt werden, heisst es in den Stadtratsnachrichten.

    Damit seien bauliche Anpassungen notwendig, wie die Vergrösserung des Lehrerzimmers oder der zusätzliche Einbau sanitärer Anlagen. Aufgrund des veränderten Auftragsvolumens sei nun ein Kredit für die strategische Planung erforderlich. Den hat der Stadtrat nun mit 80’000 Franken genehmigt.

    Laut der auf der Internetseite der Stadt Schlieren abrufbaren detaillierten Nachricht zu den Stadtratsbeschlüssen wird der Schulraumbedarf zweimal jährlich aufgrund der aktuell bekannten Daten berechnet und geplant. Der erste Auftrag zur Raumplanung und Freiraumplanung mit einem Volumen von rund 39‘000 Franken ist bereits an die Metron Architektur AG in Brugg AG ergangen.

  • Halter AG realisiert das Projekt VIVO Aesch

    Halter AG realisiert das Projekt VIVO Aesch

    Der Baukonzern Halter AG spannt mit dem Immobilienfonds UBS Sima als Investorin und künftiger Bauherrin zur Realisierung des Projekts VIVO Aesch zusammen. Laut Medienmitteilung liegt die rechtskräftige Baubewilligung für eine neue Überbauung mit Wohn, Geschäfts- und Gewerbenutzung am nördlichen Eingang zur Gemeinde Aesch vor. Das 15’188 Quadratmeter grosse Areal wurde von der bisherigen Grundeigentümerin Victus Real Estate AG als Materiallager- und Umschlagplatz genutzt.

    Bis 2024 soll die neue Überbauung mit Mischnutzung entstehen, wobei rund 85 Prozent der Hauptnutzungsfläche für das Wohnen vorgesehen sind. Laut Medienmitteilung konnte die Halter AG nach Abschluss der Entwicklungsphase im Juli mit Balintra eine Investorin für VIVO Aesch gewinnen. Die Balintra AG in Basel ist eine Immobiliengesellschaft des Immobilienfonds UBS Sima.

    Die neue Grundstückseignerin werde das Projekt mit einem Investitionsvolumen von rund 150 Millionen Schweizer Franken als Bauherrin gemeinsam mit Halter als Entwickler und Gesamtleister noch ab diesem Herbst in die erste Bauphase überführen.

    Das Projekt umfasst nach Angaben von Halter vier Gebäudeeinheiten. Der 40 Meter hohe VIVOTower beim Autobahnabbieger markiere den Eingang in die Gemeinde Aesch. In den unteren Geschossen bietet der Turm Raum für gewerbliche Nutzungen und das TowerCafe. Darüber seien 36 Apartments und 80 Mietwohnungen geplant.

    Der VIVOHof sei ein weiterer Bau mit gemischter Nutzung, mit Flächen für Kleingewerbe und in den Obergeschossen 36 Mietwohnungen. Der VIVOKamm umfasse 57 Mietwohnungen mit Süd-Terrassen sowie Gemeinschaftsraum mit Zugang zum Quartierplatz. Weitere 55 Mietwohnungen auf sechs Etagen biete der VIVOQube, meist Maisonette-Wohnungen.

    Vermarktungsstart für die Gewerbeflächen ist laut der Halter AG das Frühjahr 2022, für die Wohnungen ab Frühjahr 2023. Die Fertigstellung ist für das dritte Quartal 2024 geplant.

  • Inventx kann Hauptsitz in Chur ausbauen

    Inventx kann Hauptsitz in Chur ausbauen

    Inventx hat grünes Licht für den Ausbau seines Hauptsitzes in Chur erhalten, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Der IT-Dienstleister will auf dem Areal des Alten Forstwerkhofs im Stadtzentrum ein neues Gebäude bauen. Dieses soll Platz für mehr als 200 Mitarbeitende bieten. Ausserdem werden Wohnungen, Gastronomie, eine Kindertagesstätte und das Churer Stadtarchiv im Neubau Platz finden.

    Inventx plant den Ausbau seines Hauptsitzes bereits seit vier Jahren. Aufgrund von „Einsprachen aus der Nachbarschaft“ wurde das Projekt allerdings verzögert. Letztendlich sind die Beschwerden vor dem Bundesgericht gelandet. Dieses hat sie aber abgewiesen.

    „Wir freuen uns, dass das Projekt nun endlich realisiert werden kann und die brachliegende Fläche in der Innenstadt belebt wird“, sagt Stadtpräsident Urs Marti (FDP) in der Mitteilung. „Zudem stärkt das Projekt den Wirtschaftsstandort Chur nachhaltig und somit auch die Positionierung der Stadt als attraktiver ICT-Standort“, fügt er hinzu.