Kategorie: Neubau

  • Forum entwickelt Szenarien für das Papierwerd-Areal

    Forum entwickelt Szenarien für das Papierwerd-Areal

    Unter der Leitung des Amts für Städtebau ist am 11. April der Startschuss für das Forum Papierwerd gefallen. Hier sollen 55 Fachpersonen aus verschiedenen Disziplinen, Vertreter von Politik, Vereinen, Organisationen und Verbänden sowie der Bewohner „Grundlagen für die Zukunft des Papierwerd-Areals“ erarbeiten, schreibt das Hochbaudepartement der Stadt Zürich in einer Mitteilung. „Wir möchten mit den Interessengruppen und der Bevölkerung eine breite Debatte führen über die möglichen Szenarien für das Papierwerd-Areal“, wird Corine Mauch, Stadtpräsidentin von Zürich, dort zitiert. Die Szenarien reichen von Erhalt über Teilerhalt und Rückbau bis zu Neubau.

    Die Ergebnisse des Dialogverfahrens sollen die Grundlage für die Strategie des Stadtrats bei der Entwicklung des Areals bilden. Erörtert werde auch der Umgang mit dem Globusprovisorium, heisst es in der Mitteilung.  „Auch wenn das Globusprovisorium nicht unter Denkmalschutz steht, ist der Bau architektonisch, städtebaulich aber auch sozialgeschichtlich durchaus relevant“, wird André Odermatt, Vorsteher des Hochbaudepartements, dort zitiert. 

    Das Papierwerd-Areal ist Teil des Gebiets rund um den Hauptbahnhof und das Central. Für dieses erstellt das Tiefbauamt einen Masterplan als übergeordnete Betrachtung. Sie werde „in den Strategieprozess Papierwerd-Areal“ einfliessen, diesen aber nicht vorwegnehmen, erläutert Richard Wolff, Vorsteher des Tiefbau- und Entsorgungsdepartement.

  • Neues Recyclingzentrum setzt auf Kreislaufwirtschaft

    Neues Recyclingzentrum setzt auf Kreislaufwirtschaft

    Die Stadt Zürich plant die Einrichtung eines nachhaltigen, innovativen Recyclingzentrums auf dem Juch-Areal in Zürich-Altstetten. Es soll den Recyclinghof Hagenholz ersetzen. Für die Umsetzung des Projekts hat der Stadtrat nun einen Zusatzkredit in Höhe von 4,24 Millionen Franken gesprochen, informiert das Tiefbau- und Entsorgungsdepartement der Stadt Zürich in einer Mitteilung.

    Bereits der Bau des neuen Recyclingzentrums soll als Pilotprojekt für zirkuläres Bauen dienen. Dabei ist einerseits die Wiederverwendung möglichst vieler Elemente aus der Recyclinghalle Hagenholz und anderer Bauteile in städtischem Eigentum geplant. Zum anderen wird Wert auf eine einfache und unabhängige Erneuerung von Bauteilen des neuen Recyclingzentrums gelegt.

    Auch das Betriebskonzept des Zentrums ist an Prinzipien der Kreislaufwirtschaft ausgerichtet. Dabei ist geplant, Entsorgungsgüter soweit wie möglich zu reparieren und der Wiederverwendung zuzuführen.

    Das neue Recyclingzentrum auf dem Juch-Areal soll Ende 2026 in Betrieb genommen werden. Zu einem späteren Zeitpunkt will die Stadt Zürich auch den Recyclinghof Werdhölzli durch ein gleichwertiges Recyclingzentrum in Zürich-Nord ersetzten, erläutert das Tiefbau- und Entsorgungsdepartement.

  • Gebäudetechnik für größtes UPS-Verteilzentrum in Europa

    Gebäudetechnik für größtes UPS-Verteilzentrum in Europa

    Apleona Wolfferts ist mit den Gewerken Heizung, Kälte und Lüftung sowie Brandschutz für die jüngste Ausbaustufe des Fracht- und Umschlagszentrums des Paketdienstleisters United Parcel Service (UPS) am Flughafen Köln-Bonn beauftragt worden. Das 2005 errichtete, in Europa größte UPS-Drehkreuz, wird momentan durch vier mehrgeschossig angelegte Abfertigungshallen mit einer Fläche von jeweils 6.000 Quadratmetern und einer Raumhöhe von bis zu zehn Metern sowie drei siebenstöckige Bürotürme erweitert. Die Fertigstellung soll bereits im August 2022 erfolgen.

    Neben den HKL-Anlagen stattet die Apleona-Tochter die neuen Abfertigungshallen auch mit Entrauchungsanlagen aus. Zusätzlich installiert sie in den Bürotürmen die Sanitäranlagen und erbringt darüber hinaus die Ausführungs- und Montageplanung sowie Koordination sämtlicher weiterer gebäudetechnischer Gewerke. Auftraggeber für den Großauftrag ist der Generalunternehmer, die Baugesellschaft Walter Hellmich GmbH. Bauherr ist UPS.

    Geschäftsführer der Apleona Wolfferts, Horst Kever: „Solch komplexe Bauprojekte sind durch den eng getakteten Zeitplan und die Größe der Gebäude baulogistisch herausfordernd. Das sensible Flughafengelände erhöht durch explizite Sicherheitsregelungen die Anforderungen zusätzlich. Das gilt für das gesamte Bauteam und Apleona Wolfferts hat durch die beauftragte Koordination eine Schlüsselrolle inne, die wir durch Professionalität, Termintreue, und Engagement erfüllen.“

  • Swiss TPH eröffnet Neubau im BaseLink-Areal

    Swiss TPH eröffnet Neubau im BaseLink-Areal

    Das Swiss TPH vereint seine bisher auf sieben Liegenschaften verteilten Abteilungen in einem Neubau auf dem BaseLink-Areal. Am 1. April ist das von den Basler Architekten Kunz und Mösch realisierte Gebäude namens Belo Horizonte offiziell eröffnet worden. Auf fünf Geschossen bietet es auf einer Fläche von rund 13’000 Quadratmetern 725 moderne Arbeits- und 150 Laborplätze. Insgesamt sollen auf dem Areal laut einer Medienmitteilung bis zu 10’000 neue Arbeitsplätze entstehen.

    In ihrer Ansprache hat Staatssekretärin Martina Hirayama gesagt, „das Institut leistet einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Gesundheit der Menschen in der Schweiz und auf der ganzen Welt und treibt die Innovation voran“. Den Angaben zufolge ermöglicht der Neubau „attraktive Formen der interdisziplinären Zusammenarbeit, um globale Herausforderungen anzunehmen und Lösungsansätze partnerschaftlich anzugehen“.

    Der Direktor des Swiss TPH, Jürg Utzinger, bezeichnete die Eröffnung als einen historischen Tag für das Swiss TPH: „Knapp 80 Jahre nach unserer Gründung – ursprünglich als dreijähriges Provisorium angedacht – dürfen wir dieses tolle Gebäude unser neues Zuhause nennen.“ Damit sei „die Transformation vom ,Tropeli‘ zum ,Swiss TPH‘ vollbracht und wir können unsere Mission noch konsequenter vorantreiben“.

    Das neue Swiss TPH ist laut Nicole Nüssli-Kaiser, Gemeindepräsidentin von Allschwil, „eine wichtige Ankerinstitution“ im BaseLink-Areal, dem aufstrebenden Life Science-Cluster. Er liegt in direkter Nachbarschaft zum Switzerland Innovation Park Basel Area Main Campus, der im Herbst 2022 eröffnet wird. Dort haben sich Unternehmen wie Abbott, Basilea Pharmaceutica, Idorsia, Johnson&Johnson und Skan angesiedelt.

  • SNBS Zertifizierungen in Basel für Nachhaltigkeit

    SNBS Zertifizierungen in Basel für Nachhaltigkeit

    Am 30. März übergab Stefanie Steiner, Projektleiterin der Zertifizierungsorganisation SNBS, das Zertifikat an den Neubau Genossenschaftliches Wohnbauprojekt am Schorenweg in Basel und verdankte die gute Arbeit und Abwicklung der Zertifizierung der Bauherrschaft der Wohnbau-Genossenschaft Nordwest.

    Insbesondere wurde auf die sozialen Werte wie eigener Mehrzweckraum oder Bewohnercafé grossen Wert gelegt. Der SNBS Hochbau ist ein Baustandard, der das Gebäude an sich und den Standort im Kontext seines Umfeldes abdeckt. Er ermöglicht es, die Bedürfnisse von Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt gleichermassen und umfassend in Planung, Bau und Betrieb mit einzubeziehen. Voraussetzung hierfür ist die Sicht auf den gesamten Lebenszyklus einer Immobilie.

    Das aus einem Wettbewerb hervorgegangene Siegerprojekt ist der letzte Baustein zur Schliessung einer Baulücke, welche sich durch den Rückbau eines ehemaligen Novartis-Bürogebäudes am Schorenweg ergeben hat. 94 Wohnungen finden in den Baukörpern Platz, die durch ihre durchlässige Struktur und klar definierten Aussenräume und Durchgänge bestechen. Letztere verbinden die unterschiedlichen Nutzungen der öffentlichen, halböffentlichen und privaten Bereiche. Die Dächer nehmen eine Photovoltaik-Anlage mit einer Leistung von ca. 230’000kWp auf, die Siedlung bezieht den elektrischen Strom als Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV).

    Durch die zentrale Lage nahe dem Bahnhof, auf die Nutzung abgestimmte Anzahl Parkplätze und die zahlreichen Fahrrad-Abstellplätze können die Vorgaben zur Mobilität aus dem Effizienzpfad Energie eingehalten werden. Eine grosszügige Velo-Einstellhalle und zahlreiche oberirdische Abstellplätze animieren zum Einsatz von treibstofffreien Verkehrsmitteln und unterstützen den Nachhaltigkeitsgedanken der Bauherrschaft und des Kantons. Durch die Berücksichtigung der gesellschaftlichen und ökonomischen Aspekte, welche nebst den energetischen Kriterien bei der SNBS Hochbau Zertifizierung geprüft werden, stellt daher die SNBS Hochbau Zertifizierung eine perfekte Ergänzung zur Minergie-P-ECO-Zertifizierung dar. Als Baustandard ermöglicht es der SNBS Hochbau, die Bedürfnisse von Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt umfassend in die Planung, den Bau und den Betrieb miteinzubeziehen.

  • Steinfels Swiss legt Grundstein für neue Fabrik

    Steinfels Swiss legt Grundstein für neue Fabrik

    Steinfels Swiss hat am 30. März den Grundstein für ihren Neubau in Winterthur gelegt, informiert die auf die Produktion von nachhaltigen Kosmetik- und Hygieneprodukten für Detailhandel, Spitäler und Gastronomie spezialisierte Coop-Tochter in einer Mitteilung. „Mit dem Neubau investieren wir in den Produktionsstandort Winterthur und erweitern unser Angebot im Bereich der Kosmetikprodukte“, wird Christian Koch, CEO von Steinfels Swiss, dort zitiert. „So können wir der steigenden Nachfrage nach Kosmetikprodukten, insbesondere nach nachhaltigen Alternativen, gerecht werden.“

    Im neuen Produktionsgebäude will das Unternehmen seine Kosmetikproduktion erneuern und die Produktion von Waschmitteln neu ausrichten, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Dabei sollen die internen Warenflüsse automatisiert werden. Das Ende der Bauarbeiten ist für Ende 2023 vorgesehen. Die neuen Produktionsräumlichkeiten bieten Platz für 150 Mitarbeitende.

    Für das Neubauprojekt im Umfang von 35 Millionen Franken hatte Steinfels Swiss das alte Produktionsgebäude einreissen lassen. Der Neubau soll „Massstäbe in Sachen Nachhaltigkeit“ setzen, erklärt das Unternehmen in der Mitteilung. Dabei wird zum einen nach Minergiestandard gebaut. Zum anderen soll ein Grossteil der benötigten elektrischen Energie mit eigenen Photovoltaikanlagen produziert werden. Die für die Produktion benötigte Wärmeenergie wird Steinfels Swiss von den Stadtwerken Winterthur in Form von Abwärme beziehen.

  • Baumer baut in Frauenfeld für 20 Millionen Franken

    Baumer baut in Frauenfeld für 20 Millionen Franken

    Baumer wird seinen Standort Frauenfeld um Entwicklungszentrum erweitern. Für sein neues Innovation Center investiert das Unternehmen 20 Millionen Franken. Es wird auf 5000 Quadratmetern Platz für rund 120 Mitarbeitende bieten. Wie es in einer Medienmitteilung heisst, sollen die Teams im Spätsommer 2023 einziehen.

    Damit investiere Baumer nach dem 2018 eröffneten Neubau des High-Tech Center im süddeutschen Stockach zum zweiten Mal innerhalb weniger Jahre in seine Innovationskraft. Dafür sei die zentrale Lage zwischen der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich, der Exzellenzuniversität Konstanz und der OST – Ostschweizer Fachhochschule „optimal“. „Der Neubau ermöglicht uns den Ausbau der Entwicklungskapazitäten am Headquarter, um unsere Position als Innovationstreiber auszubauen“, wird Dr. Oliver Vietze zitiert, CEO des Unternehmens aus der St.GallenBodenseeArea.

    Bei Nachhaltigkeit und Energieeffizienz soll das Innovation Center ein Vorzeigeprojekt werden. Für die Stromerzeugung ist eine komplette Solargebäudehülle vorgesehen. Erdsonden und Wärmepumpe sollen das Gebäude temperieren. Weiteren CO2-neutralen Strom wird Baumer aus Schweizer Wasserkraft beziehen.

  • Forum UZH nimmt nächste Hürde

    Forum UZH nimmt nächste Hürde

    Das Forum UZH hat sein Vorprojekt beendet und damit eine erste Phase der Projektierung abgeschlossen, informiert die UZH in einer Mitteilung. Der geplante neunstöckige Bau des Forschungs- und Bildungszentrums der UZH werde „den zukünftigen Dreh- und Angelpunkt der Universität Zürich im Herzen des Hochschulgebiets Zürich Zentrum“ bilden, heisst es dort weiter. Dazu soll ein grosser Teil des Gebäudes öffentlich zugänglich gestaltet werden.

    Die Kosten für den Neubau werden sich voraussichtlich auf 598 Millionen Franken belaufen. Der Regierungsrat des Kantons Zürich hat dem Kantonsrat nun einen entsprechenden Kreditantrag überwiesen, informiert die Staatskanzlei des Kantons Zürich in einer eigenen Mitteilung. Ihr zufolge stellt das Forum UZH „die dringend benötigten zusätzlichen Flächen für Lehre und Forschung zur Verfügung“. Zudem streicht die Kommunikationsabteilung des Regierungsrats die Funktion des geplanten Forschungs- und Bildungszentrums als „Bindeglied zwischen den drei traditionsreichen Institutionen Universität Zürich, Universitätsspital Zürich und ETH Zürich“ heraus.

    Die sieben oberirdischen Stockwerke des Forum UZH sind für Forschung und Lehre reserviert. Dabei werden Rechtswissenschaft, Wirtschaftswissenschaft und Neuere Philologien die obersten vier Stockwerke belegen. Zudem ziehen sieben der 40 Standorte der Universitätsbibliothek in den Neubau ein. Im Zentrum des Bauwerks wird ein inneres Forum in Form einer den gesamten Baukörper durchbrechenden grossen Halle stehen, das dem Bau „über alle Geschosse hinweg eine offene, angenehme Atmosphäre“ verleihe, schreibt die UHZ in ihrer Mitteilung. 2029 soll das Forum UZH eröffnet werden.

  • Implenia baut in Düsseldorf Labor der Klimawende

    Implenia baut in Düsseldorf Labor der Klimawende

    Das Baudienstleistungsunternehmen Implenia hat den Generalunternehmerauftrag für den EUREF-Campus in Düsseldorf gewonnen. Nach Angaben des Bauherrn EUREF AG wird auf diesem Innovationscampus für die Energie- und Mobilitätswende „ein sichtbarer Zukunftsort als reales Modell geschaffen, das in vielen Grossstädten der Welt umgesetzt werden kann“. Einen ersten Campus dieser Art hat EUREF bereits in Berlin errichtet.

    Der Düsseldorfer Campus soll 3500 Mitarbeitenden aus etablierten Unternehmen, Start-ups, Wissenschaft und Forschung auf 105’000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche ein inspirierendes Umfeld bieten. Zudem soll er Teil eines Netzes umweltschonender Energieerzeuger und Speichermöglichkeiten in der Region werden und alle CO2-Klimaschutzziele der Bundesregierung für das Jahr 2045 von Anfang an erfüllen. Das Projektvolumen beläuft sich auf 186 Millionen Franken.

    „Nachhaltigkeit ist einer der fünf Unternehmenswerte von Implenia“, wird CEO André Wyss in einer Medienmitteilung zitiert. „Es freut uns daher sehr, dass wir einen Forschungs- und Entwicklungscampus bauen dürfen, dessen Arbeit auf Nachhaltigkeit fokussiert und der selbst auf einen CO2-neutralen Betrieb ausgerichtet ist.“

    Laut Implenia ist der Zeitplan „ambitiös“: Der erste Baubschnitt soll bereits Mitte 2024 fertig und bezugsbereit sein. Der zweite Baubschnitt werde kontinuierlich zeitversetzt mitlaufen und bis Mitte 2025 fertiggestellt. Um diesen Zeitplan einhalten zu können, arbeite Implenia von Beginn an mit BIM (Building Information Modeling), also mit der digitalen Modellierung, Kombination und Erfassung aller relevanten Planungs-, Bau- und Bewirtschaftungsdaten. Ausserdem werde für die Ausführung ein sogenannter Lean-Taktplan angewendet.

  • Ein wichtiger Tag für die Energiewende im Kanton Luzern

    Ein wichtiger Tag für die Energiewende im Kanton Luzern

    Vor 12 Jahren baute CKW-Tochter Steiner Energie in Malters das letzte Wasserkraftwerk im Kanton Luzern. Schon damals war CKW intensiv mit der Planung des Kraftwerks Waldemme beschäftigt. Bis nun endlich die Bagger auffahren und ihre Schaufeln in die Erde treiben konnten, floss viel Wasser die Waldemme herunter.

    Bis in einem Jahr wird aus einem Teil dieses Wassers nun sauberer, erneuerbarer Strom produziert. Am heutigen Spatenstich in Flühli drückte Regierungsrat Fabian Peter, Vorsteher des Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdepartementes, seine Freude aus: «CKW leistet mit dem Neubau dieses Kraftwerkes einen weiteren wichtigen Beitrag, um die energie- und klimapolitischen Ziele im Kanton Luzern zu erreichen.»

    Ausbau von erneuerbaren Energien ist dringend nötig
    CKW-CEO Martin Schwab freute sich in seiner Rede vor über 70 geladenen Gästen in erster Linie darüber, dass das Kraftwerk nun endlich gebaut wird. Denn es war ein langer und steiniger Weg. Positiv hob Schwab das grosse Engagement im Entlebuch hervor. «Die Region ist Pionierin bei der Nutzung der eigenen einheimischen Energien.» Gleichzeitig mahnte Schwab: «Wir müssen in der Schweiz dringend die Produktion von erneuerbarer Energie ausbauen. Die Coronapandemie wie auch der Krieg in der Ukraine zeigen deutlich, wie gefährlich starke Abhängigkeiten vom Ausland sein können,» sagte Schwab. Heute gehe es in der Schweiz viel zu langsam vorwärts. «Das liegt in erster Linie an den langen Bewilligungsverfahren. Das Kraftwerk Waldemme ist hierfür bestes Beispiel: Von den ersten Plänen bis zum Spatenstich dauerte es über 17 Jahre.»

    «Wir wollen vorwärts machen und einen wesentlichen Beitrag zur Energiewende in der Schweiz leisten – sowohl bei der Wasserkraft wie auch bei der Windkraft, der Solarenergie und anderen erneuerbaren Technologien. Aber die Widerstände sind oftmals gross. Dies ist paradox, da wir alle die Energiewende möchten und dafür mehr erneuerbare Energien brauchen.»

    Strom für 1500 Haushalte
    Mit dem Spatenstich beginnt die rund einjährige Bauphase. Die Wasserfassung entsteht beim Weiler Matzenbach in Flühli. Ab diesem Standort wird ein Teil des Wassers der Waldemme in einer 2,1 Kilometer langen erdverlegten Druckleitung zur Kraftwerkszentrale geführt, wo ökologischer Strom produziert wird. Die Kraftwerkzentrale kommt direkt vor der Lammschlucht bei der Chrutacherbrücke zu stehen. Unmittelbar danach wird das Wasser wieder dem natürlichen Lauf der Waldemme zugeführt und fliesst durch die Lammschlucht. Das Kraftwerk hat eine Leistung von 1,4 Megawatt und produziert durchschnittlich 6,5 GWh Strom. Damit kann ab Mitte 2023 sauberer Strom erzeugt werden, der den Jahresbedarf von rund 1’500 durchschnittlichen Vierpersonen-Haushalten deckt. CKW investiert in das Kraftwerk 12,4 Millionen Franken.

    Im Weiler Matzenbach wird mit der Wasserfassung (1) ein Teil des Wassers der Waldemme entnommen. In der rund zwei Kilometer langen erdverlegten Druckleitung (2) wird das Wasser zur Kraftwerkszentrale (3) bei der Chrutacherbrücke (4) geführt, wo es eine Turbine antreibt und Strom erzeugt. Unmittelbar bei der Zentrale wird das Wasser wieder dem natürlichen Lauf der Waldemme zugeführt und fliesst durch dievom Projekt unberührte Lammschlucht (5).
    Setzen an der Waldemme zum Spatenstich an: (v.l.) Hans Lipp, Gemeindeammann Flühli, Fabian Peter, Regierungsrat und Vorsteher des Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdepartementes des Kantons Luzern, Martin Schwab, CEO CKW und Hella Schnider-Kretzmähr, Gemeindepräsidentin Flühli.
    Freuen sich über den Baustart: Fabian Peter, Regierungsrat und Vorsteher des Bau-, Umwelt- und Wirtschafts-departementes des Kantons Luzern und Martin Schwab, CEO CKW.

    Über CKW: Die CKW-Gruppe ist ein führender Schweizer Anbieter von integrierten Energie- und Gebäudetechniklösungen. Seit über 125 Jahren versorgt das Unternehmen seine mittlerweile über 200’000 Endkunden aus den Kantonen Luzern, Schwyz und Uri mit Strom. Hinzu kommen schweizweit innovative Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen Connectivity & IT-Infrastruktur, Elektro, Energietechnik, IT & Communication sowie Security. Die CKW-Gruppe beschäftigt über 2’100 Mitarbeitende. Mit rund 350 Lernenden in 14 Berufen ist sie der grösste privatwirtschaftliche Lehrbetrieb der Zentralschweiz.
    Im Geschäftsjahr 2020/21 erwirtschaftete CKW einen Umsatz von CHF 916 Mio. Mit 81 Prozent der Aktien ist die Axpo Holding AG Mehrheitsaktionärin von CKW.
    Weitere Informationen unter www.ckw.ch

  • Bahnhofsareal Wettingen wird Wohnquartier

    Bahnhofsareal Wettingen wird Wohnquartier

    Unter dem Aspekt Wohnen und Arbeiten direkt am Gleis hat die SBB einen Architekturwettbewerb zur Gestaltung ihres Areals am Bahnhof in Wettingen ausgeschrieben. Die Ergebnisse liegen laut Medienmitteilung jetzt vor. Sie können bis am Dienstag, 8. März, im Foyer des Tägi Wettingen in einer Ausstellung begutachtet werden.

    Das Siegerprojekt heisst Stadtlaube und sieht laut der SBB-Mitteilung am Bahnhof Wettingen zwei langgezogene, fünfstöckige Wohnbauten mit Dienstleistungs-, Handels- und Gastronomieflächen in den unteren Geschossen sowie ein viergeschossiges Dienstleistungsgebäude mit publikumsorientierten Nutzungen vor. Die historischen Bahnbauten bleiben erhalten.

    Die beiden Gebäude westlich des Bahnhofs bilden einen Abschluss gegenüber dem Gleisfeld und schaffen damit Wohn- und Aufenthaltsraum an zentraler Lage, heisst es in der Mitteilung zum Projekt. Die Eingangsbereiche und zum Teil offen gestalteten Treppenhäuser sollen den Blick auf die Gleisanlagen freigeben. Vor den Hauseingängen werde es kleine Plätze und eine Spielstrasse geben. Geplant sind flexibel nutzbare 2,5- bis 4,5-Zimmerwohnungen mit privaten Aussenbereichen und gemeinschaftliche Dachterrassen.

    Östlich der Wohnbauten und eingebettet in die historischen Bahnhofbauten ist ein viergeschossiges Dienstleistungsgebäude mit Ladengeschäften und Gastronomie vorgesehen. Die geschützten Einzelobjekte Lokremise, Güterschuppen, Bahnhofgebäude und Drehscheibe bleiben laut der Mitteilung erhalten.

    Das Gewinnerteam des Architektenwettbewerbs besteht aus Burkard Meyer Architekten aus Baden AG, ASP Landschaftsarchitekten aus Zürich, MWV Bauingenieure aus Baden, Leimgruber Fischer Schaub aus Ennetbaden AG, Mühlebach Partner aus Winterthur und der Scherler AG aus Luzern.

  • Geplante SBB-Werkstätte im Tessin nimmt Hürde

    Geplante SBB-Werkstätte im Tessin nimmt Hürde

    Die SBB will in Bellinzonas Vorort Arbedo-Castione ein neues Werk bauen. Das Bundesamt für Verkehr hat dafür eine Projektierungszone von rund 150’000 Quadratmetern festgelegt. Dagegen wurden im März 2019 Beschwerden beim Bundesverwaltungsgericht eingereicht. Die Beschwerdeführenden argumentierten mit einer zu hohen Opferung von Fruchtfolgeflächen und wollten zudem einen anderen Standort im Gebiet Bodio/Giornico TI besser geprüft haben.

    Das Bundesverwaltungsgericht hat die Beschwerden nun wegen „mangelnder Legitimation der Beschwerdeführenden“ für unzulässig erklärt, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Das Urteil kann noch beim Bundesgericht angefochten werden.

    Nach den Plänen der SBB soll das Tessiner Werk bis 2027 fertiggestellt werden. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf 580 Millionen Franken. Insgesamt sollen 360 Mitarbeitende und 80 Auszubildende im Werk beschäftigt werden.

  • Graubünden beginnt Erneuerung des Plantahofs

    Graubünden beginnt Erneuerung des Plantahofs

    Der Kanton Graubünden baut gemäss einer Medienmitteilung auf dem Gelände des Plantahofs ein neues Tagungszentrum nach modernstem Standard. Für die Bebauung des Areals stehen 24,5 Millionen Franken zur Verfügung.

    Mit dem Spatenstich wurde der Baubeginn für ein Gebäude eingeläutet, das die räumliche und energetische Voraussetzung für die Zukunft schaffen soll. Das landwirtschaftliche Bildungs- und Beratungszentrum Plantahof erhalte in mehreren Bauschritten eine „zukunftsorientierte, flexibel nutzbare Infrastruktur“. Der Neubau sei ein Gewinn für die künftige Aus- und Weiterbildung der jungen Landwirtgeneration sowie für die Beratung der Landwirtfamilien, heisst es.

    Die Investition in die Zukunft bedeute umweltbewusstes Bauen im Minergie-P-Eco-Standard. Diese energieeffiziente und ressourcenschonende Bauweise erfülle alle „gesetzlichen Anforderungen und Vorschriften in energetischer, umwelt- und sicherheitstechnischer sowie behindertengesetzlicher Hinsicht“.

    Der Gebäudeneubau sei nach mehr als 40 Jahren Betriebszeit und erheblichem Instandsetzungsbedarf insbesondere im Speisesaal, der Küche und Unterkunft dringend erforderlich. Schrittweise sollen zunächst die Unterkunft, dann die Küche und der Saal modernisiert werden. Die Architektur soll die Gebäudebereiche „entflechten“ und die „Aussen- und Zwischenräume der Anlage präzise und qualitativ hochstehend strukturieren“.

    Planung und Umsetzung übernimmt eine Arbeitsgemeinschaft aus dem in Flims GR ansässigen Architekturbüro Nickisch Walder Architekten, dem Planungsbüro Planalytik mit Hauptsitz in Flums SG und einem Fachplanungsteam.

    Der Kanton investiert 24,5 Millionen Franken in das Bauprojekt. Das Bündner Stimmvolk hatte die Genehmigung per Volksabstimmung am 9. Februar 2020 erteilt. Der Bau kann im laufenden Betrieb erfolgen. Die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2025 vorgesehen. Im Kanton Graubünden nimmt das 1896 gegründete Tagungszentrum eine zentrale Rolle in der Aus- und Weiterbildung für die Landwirtschaft ein.

  • Eberli baut neues Luzerner Stadthotel

    Eberli baut neues Luzerner Stadthotel

    Bis 2025 soll im Luzerner Tribschenquartier das neue Stadthotel Tribschen entstehen. Dabei wird das seit 1975 bestehende Bürogebäude der Eigentümer HG Commerciale (HGC) und der Zentralschweizerischen Baumeisterverbände (ZBV) durch einen Neubau ersetzt.

    Die Eberli AG aus Sarnen wird für die Gesamtprojektleitung, die Bauleitung und das Baumanagement zuständig sein, wie aus einer Mitteilung bei LinkedIn hervorgeht. Den Architekturwettbewerb hatte bereits im vergangenen Jahr das Luzerner Architekturbüro Lütolf und Scheuner Architekten GmbH gewonnen.

    Entstehen soll ein Geschäfts- und Ferienhotel mit rund 140 Zimmern in der Drei-Stern-Superior-Klasse. Betreiberin des Hotels wird die Luzerner Tavolago AG sein. Die Tochterfirma der Schifffahrtsgesellschaft SGV führt in der Region bereits zahlreiche Gastrobetriebe.

    Die Eberli AG hat erst vor Kurzem ein anderes Hotelprojekt abgeschlossen. Sie hat als Totalunternehmerin am Kempinski Palace Engelberg mitgewirkt. Das Obwaldner Hotel hat im vergangenen Sommer seinen Betrieb aufgenommen.

  • HRS schliesst Projekt in Locarno ab

    HRS schliesst Projekt in Locarno ab

    Vor wenigen Tagen habe HRS den Residenza Step Tower in Locarno an die CS Asset Management (Schweiz) AG als Bauherrin übergeben, informiert die Immobiliendienstleisterin aus Frauenfeld in einer Mitteilung. Das Projekt umfasst ein neunstöckiges und ein dreistöckiges Gebäude, in denen insgesamt 44 Wohnungen, die Filiale des Detailhändlers Lidl sowie Büros und Lagerräume untergebracht sind. HRS freue sich, „dass hier eine kompakte Struktur realisiert werden konnte, die das Raumangebot optimal ausnutzt und sich selbstbewusst, aber auch harmonisch in die Nachbarschaft eingliedert“, schreibt die Immobiliendienstleisterin.

    Alle Einheiten im Step Tower verfügen über eine digitale Steuerung, die Wohnungstüren sind mit digitalen Schlössern versehen. Auch die Kommunikation mit der Hausverwaltung könne digital erfolgen, erläutert HRS. Beide Gebäude erfüllen die Standards Minergie und Greenproperty.

  • Allreal startet Bauarbeiten für neuen Rieter-Campus

    Allreal startet Bauarbeiten für neuen Rieter-Campus

    Allreal hat laut einer Medienmitteilung mit den Bauarbeiten für den neuen Campus von Rieter in Winterthur begonnen. Die Immobilienfirma aus Opfikon ist als Totalunternehmerin für das Projekt zuständig. Dabei arbeitet sie unter anderem mit den BDE Architekten aus Winterthur zusammen.

    Rieter investiert etwa 80 Millionen Franken in seinen neuen Campus. Dieser soll auf einer Fläche von 30’000 Quadratmetern ein Kunden- und Technologiezentrum sowie ein Verwaltungsgebäude umfassen. Der Textilmaschinenhersteller wird dort ab 2024 rund 700 Personen beschäftigen können.

    Rieter setzt beim neuen Campus auf erneuerbare Energien. So soll die Wärmeerzeugung etwa mit Erdsonden erfolgen. Ausserdem wird eine 1300 Quadratmeter grossen Photovoltaikanlage installiert. Laut Allreal ist das Projekt ist „insbesondere im Hinblick auf die haustechnischen Anlagen sehr komplex”. In der Produkt- und Technologieentwicklung würden verschiedene Klimazonen benötigt, die verschieden einstellbar sind.

  • HSG weiht Lernzentrum Square ein

    HSG weiht Lernzentrum Square ein

    Am Sonntag den 13. Februar weiht die HSG ihr neues Lernzentrum ein. Square stelle einen „Prototyp der Universität der Zukunft“ dar und solle als „Ort der überraschenden Begegnung und gegenseitigen Inspiration“ dienen, schreibt die HSG in einer Mitteilung. „Die neuen Lern- und Lehrformate, die in Square entwickelt werden, sollen die ganze Universität inspirieren und unsere Studierenden bestmöglich auf die Praxis vorbereiten“, wird HSG-Rektor Bernhard Ehrenzeller dort zitiert.

    Die Arbeit von Square fusst auf drei Säulen, die Fakultät, Alumni und Studierende gemeinsam entwickelt haben. So soll das Lernzentrum zum einen als Experimentierfeld für neue Formate dienen, die bei Erfolg an der HSG und anderen Universitäten umgesetzt werden können. Für das am 21. Februar beginnende Frühjahressemester wurden 80 bestehende Lehrveranstaltungen ausgewählt, die im Square durchgeführt und ausgewertet werden sollen.

    Zum anderen wird Square die Rolle eines Basislagers für einen Austausch zwischen Studierenden, Alumni und Forschenden übernehmen. Dabei hat die HSG den Einbezug von Persönlichkeiten aus diversen Berufen und gesellschaftlichen Gruppen geplant. Für das Frühjahrssemester haben unter anderem Paul Achleitner, Aufsichtsratsvorsitzender Deutsche Bank, Gabriele Fischer, Chefredakteurin und Verlegerin des deutschen Wirtschaftsmagazins „Brand eins“, und Bundeskanzler Walter Thurnherr zugesagt.

    Nicht zuletzt soll Square auch als öffentlicher Raum für einen kritischen Diskurs von und mit denjenigen dienen, die nicht direkt mit der HSG verbunden sind. Um Ansässige St.Gallens sowie Gäste aus nah und fern anzulocken, will Square sich als Marktplatz mit einer offenen Atmosphäre präsentieren. Dazu wird Musik, Barista-Kaffee und eigens für Square gebrautes Bier offeriert.

  • Herz-Neuro-Zentrum Bodensee ist eingeweiht

    Herz-Neuro-Zentrum Bodensee ist eingeweiht

    Am 7. Februar fand die feierliche Schlüsselübergabe für das neue Herz-Neuro-Zentrum Bodensee auf dem Spitalcampus Münsterlingen statt. Im März wird dort auch eine Abteilung für neurologische Frührehabilitation der Rehabilitationsklinik Zihlschlacht ihre Arbeit aufnehmen.

    Der Umzug der Patienten aus Kreuzlingen TG war zwei Wochen zuvor problemlos im laufenden Betrieb erfolgt, heisst es in einer Medienmitteilung. Seit dem 24. Januar arbeitet das Herz-Neuro-Zentrum in Münsterlingen im Regelbetrieb. Seither seien bereits 50 Eingriffe durchgeführt worden.

    Regierungsrat Urs Martin und Gemeindepräsident René Walther überbrachten Grussbotschaften. Zum Zeichen ihrer „gelebten Partnerschaft“ wurden die Flaggen der beiden Träger und des Kantons Thurgau gehisst.

    Den symbolischen Schlüssel hatte der CEO und Inhaber des Immobiliendienstleisters HRS Real Estate in Frauenfeld, Martin Kull, an die beiden Betreiber übergeben. HRS war Ende 2021 „in das anspruchsvolle Bauprojekt“ eingestiegen, „nachdem der Klinikneubau infolge massiver bauseitiger Verzögerungen zu scheitern drohte“. Professor Dierk Maass, Verwaltungsratspräsident der Bauherrin, hat den Angaben zufolge dem Team von HRS bestätigt, beim Schlussspurt „in einer enormen Aufholjagd Grossartiges geleistet“ zu haben.

  • Kantonsspital Winterthur bezieht Neubau

    Kantonsspital Winterthur bezieht Neubau

    Nach zehnjähriger Planungs- und fünfjähriger Bauzeit ist der Neubau des Kantonsspitals Winterthur (KSW) offiziell eröffnet worden. Nach dem Zügeltag am Donnerstag soll der Betrieb in der kommenden Woche definitiv aufgenommen werden, heisst es in einer Medienmitteilung der Ingenieurs- und Beratungsfirma HKG.

    Nach Angaben des KSW ersetzt der neue Betten- und Operationstrakt das bestehende Hochhaus. Nach 55 Betriebsjahren wird es abgerissen. Da neue Gebäude hat laut Mitteilung des KSW 61’000 Quadratmeter Geschossfläche, 13 Stockwerke, 213 Zimmer, sieben Operationssäle, 95 Behandlungsräume und 240 Parkhausplätze. Den KSW-Neubaus hat die Arbeits­gemeinschaft RA-B Architekten (Rapp Architekten AG und Butscher Architekten AG) unter der Leitung des kantonalen Hochbauamtes erstellt.

    Der Neubau ist schlicht gestaltet, mit einer Leichtbaufassade aus Travertin. Eine vollautomatische Gebäude-Beschattung ermöglicht trotz den grossen Fensterflächen ein angenehmes Klima in den Zimmern. Wie die Fassade hat das KSW auch den öffentlichen Park vor dem Neubau zusammen mit der Fachgruppe Stadtgestaltung Winterthur konzipiert.

    In den rund zehn Planungs- und Baujahren hat das Kantonsspital laut der Mitteilung 350 Millionen Franken investiert. CFO Hansjörg Lehmann, der im Mai den jetzigen CEO Rolf Zehnder als Vorsitzender der Geschäftsleitung ablösen wird, verweist auf Besonderheiten der Finanzierung. „Das KSW hat als erstes Spital in der Schweiz einen Green Bond am Kapitalmarkt platziert und dies zu niedrigsten je gesehenen Konditionen“, wird er zitiert. Die erfolgreiche Realisierung des Neubaus sei „ein Meilenstein in der Geschichte des KSW“.

    Weil wegen der Pandemie eine öffentliche Feier zur Inbetriebnahme nicht möglich war, hat das KSW auf einer speziellen Internetseite Videos mit einem virtuellen Einblick in den Neubau bereitgestellt.

  • Ein Leuchtturm am Tor zu Bern

    Ein Leuchtturm am Tor zu Bern

    Das neue Gewerbe- und Dienstleistungsgebäude am östlichen Tor zur Stadt Bern soll durch verschiedenste Nutzungen an Lebendigkeit gewinnen. Neben konventionellen Büroräumlichkeiten, flexibel buchbaren Büroräumen für Kleinmietende und Start-ups sowie einem zukunftsorientierten Gastronomie- und Eventbereich sind auch Gewerbeflächen für die Nutzung im Gesundheitsbereich möglich.

    BERN 131 wurde als Multispace konzipiert, wodurch grösstmögliche Flexibilität in der Innenraumgestaltung besteht. Multispace ist ein modulares Raumkonzept mit offenen Bürostrukturen und verschiedenen Sonderflächen – etwa für den Austausch, Pausen oder Rückzugsmöglichkeiten. Diese Raumvielfalt macht Multispace attraktiv und eignet sich gut für die neue, individualisierte Arbeitswelt. Gespräche mit verschiedenen Mietinteressierten sind im Gange.
    Die Architektur und die geschickte Planung von BERN 131 garantieren eine hohe Qualität des Arbeitsumfelds trotz der exponierten Lage. Der geplante Neubau profitiert von einer hohen Sichtbarkeit und der unmittelbaren Nachbarschaft zur Wankdorf City. In diesem jungen und aufstrebenden Stadtquartier sind zwei von drei Bauetappen abgeschlossen. Die SBB, die Schweizerische Post und andere Grossfirmen haben hier neue Hauptsitze bezogen. Rund um BERN 131 gibt es ausserdem verschiedene Gastronomie-Angebote, Supermärkte und Business-Unterkünfte. Der Bahnhof Wankdorf ist in rund fünf Gehminuten, diverse Autobahnanschlüsse sind in zwei Fahrminuten erreichbar.

    Das Gebäude in der Form eines Kreisbogendreiecks wird sechs Etagen haben. Die einzelnen Etagen können durch die drei Erschliessungskerne und einen Ring, der sich um das begrünte Atrium legt, erschlossen werden. Die Geschossflächen können flexibel auf verschiedenste Flächenbedürfnisse aufgeteilt werden. Das Gebäude wird grösstenteils in Skelettbauweise mit Holzstützen, Holzunterzügen und Holzhybridecken errichtet. Bei der horizontalen Aussteifung des Gebäudes setzt man auf Erschliessungskerne in Massivbauweise.

    Photovoltaik-Anlagen an der Fassade und auf dem Dach, Energieerzeugung über Erdwärmesonden, ein innovatives Lüftungskonzept mit Wärmerückgewinnung sowie die Nutzung von Regenwasser tragen zur Nachhaltigkeit und Energieeffizienz bei. Die Verwendung von Holz und Holzwerkstoffen schafft zudem eine schöne Raumqualität und ein angenehmes Raumklima.

    Mit seiner Architektur, seiner ausgewogenen Betriebsenergiebilanz sowie zahlreichen gebäudetechnischen Innovationen soll das Gebäude ein Vorzeige- und Leuchtturmprojekt in Sachen Nachhaltigkeit und Ingenieurskunst werden.

    Die Baueingabe erfolgte Mitte Mai 2021; die rechtskräftige Baubewilligung wird zeitnah erwartet. Der Baustart ist auf das zweite Quartal 2022 geplant. Im dritten Quartal 2024 soll BERN 131 bezugsbereit sein.

  • Bis zu 10’000 neue Arbeitsplätze im Sisslerfeld

    Bis zu 10’000 neue Arbeitsplätze im Sisslerfeld

    Das Sisslerfeld im Fricktal soll sich zu einem Zukunftsort entwickeln. Es ist das grösste zusammenhängende und eingezonte Industriegebiet des Kantons Aargau. Mit der Weiterentwicklung des Sisslerfelds sollen sich mehr Unternehmen im Gebiet ansiedeln und 5000 bis 10’000 zusätzliche hochqualifizierte Arbeitsplätze entstehen.

    Die vier beteiligten Gemeinden – Eiken, Münchwilen, Sisseln und Stein, – der Planungsverband Fricktal Regio und der Kanton Aargau haben darum Ende 2018 beschlossen, die Entwicklung der 200 Hektaren grossen Arbeitszone gemeinsam und koordiniert anzugehen. Qualitatives Wachstum steht dabei im Vordergrund.
    Bereits im Jahr 2019 wurden die Menschen, die im Sisslerfeld wohnen oder arbeiten, sowie die Unternehmen und Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer nach ihren Bedürfnissen gefragt. Daraus sind Leitsätze für die weitere Entwicklung entstanden.

    Von Januar bis September 2020 suchten vier Teams von Fachplanerinnen und Fachplanern Lösungen, um die Leitsätze umzusetzen. In dieser sogenannten Testplanung beschäftigten sich die Teams mit der Frage, wie die Arbeitsplätze im Sisslerfeld wachsen und gleichzeitig der Verkehr erträglich bleiben und die landschaftliche Schönheit mit ihrem Naherholungswert bewahrt werden kann. Die Fachpersonen aus den Bereichen Wirtschaft, Gesellschaft, Städtebau, Mobilität, Freiraum und Energie arbeiteten dafür interdisziplinär zusammen. Dabei haben sie verschiedene Lösungsansätze untersucht und verglichen und ihre Vor- und Nachteile diskutiert.

    Ihre Lösungsansätze wurden von einem 16-köpfigen Beurteilungsgremium in drei Workshops intensiv und kritisch diskutiert. Um der jungen Generation genügend Gewicht zu geben, waren in diesem Gremium auch sehr junge Fachpersonen vertreten. Vorsitzender des Beurteilungsgremiums war Rainer Klostermann, Architekt und Städteplaner aus Zürich. In der Testplanung sei es für ihn wichtig gewesen, «all die Ideen und Erkenntnisse zu berücksichtigen, wie sich das Sisslerfeld als künftiger Arbeits-, aber auch Wohn- und Freizeitort gestalten lässt». «Anderseits», so Klostermann weiter, «gilt es, den lokalen Bedürfnissen Rechnung zu tragen, ja diese geradezu zu hüten.» In der Testplanung wurde nicht nur ausgelotet, wie das Sisslerfeld entwickelt werden könnte. «Ebenso wichtig war es, verschiedene Perspektiven zu diskutieren und unter einen Hut zu bringen.»

    Im Anschluss an die Testplanung wurden die verschiedenen Anliegen denn auch zu einem abgestimmten Gesamtbild zusammengeführt. Das Beurteilungsgremium hat diese Synthese Anfang Juli 2021 verabschiedet. Sie besteht aus acht Stossrichtungen und zeigt auf, wie sich das Sisslerfeld nachhaltig entwickeln könnte und welche Weichen dafür bereits heute gestellt werden können.

    In einem nächsten Schritt werden diese Stossrichtungen mit den Gemeinden, der Bevölkerung sowie den Grundeigentümerinnen und Grundeigentümern diskutiert. Die Ergebnisse dieses Dialogs sollen im Jahr 2022 in behörden- und anschliessend grundeigentümerverbindliche Planungen überführt werden.

  • Neue Heimstätte des FC Aarau

    Neue Heimstätte des FC Aarau

    Wie kombiniert man ein Fussballstadion mit einem attraktiven Wohnquartier? – «Das ist nicht überall einfach, birgt aber grosse Chancen», sagt Ariel Arthur Dunkel, Projektleiter Immobilienentwicklung bei der HRS Real Estate AG. «Hier stehen die Frage der Nutzung und die Möglichkeiten der Aneignung der vielfältigen Freiflächen im Zentrum. Das Quartier lebt von der Spannung zwischen Alltag und Feststimmung.» Die Planung ist schon sehr weit fortgeschritten, aber man konnte noch kein Baugesuch einreichen: «Wir warten auf die Rechtskraft der Teiländerung der Nutzungsplanung der Stadt Aarau, gegen welche Beschwerde erhoben wurde. Danach kommt das Genehmigungsverfahren des Gestaltungsplans, den wir gemeinsam mit der Stadt Aarau für das Areal entwickelt haben. Erst dann kommt das Baubewilligungsverfahren. Bis dann ruht die Planung.»

    Es gibt nicht mehr viele so gut erschlossene leerstehende Areale. Der Ostteil des Torfelds Süd ist gewissermassen ein fehlendes Stück Stadt, das nun ergänzt wird. Südlich und westlich grenzt das Torfeld Süd an lebendige Quartiere. Die Vernetzung der Langsamverkehrserschliessung und der Frei- und Grünräume ist ein wichtiges Thema der Planung. «Das Projekt ist sehr sichtbar. Und nur schon deswegen möchten wir, dass es als Beispiel einer guten Entwicklung gesehen wird – was die Architektur angeht, die Belebung der Gebäudesockel, die attraktiven Freiflächen, die hohen Ansprüche an die Nachhaltigkeit und die Nutzungsmischung, welche die Menschen mit allem Wichtigen auf kleinem Radius versorgt.»

    Ariel Dunkel würde am liebsten schon morgen bauen: «Es ist aber verständlich, dass bei einem Projekt dieser Grösse und Tragweite zahlreiche Interessen abgestimmt werden müssen. Das braucht Zeit. Schwierig hier ist, dass die Bevölkerung, die sich in den Abstimmungen immer klar zum Stadionprojekt bekannt hat, jetzt so geduldig sein muss wegen den Rechtsmittelverfahren. Auch der Dialog mit der Politik, die richtigerweise hohe Erwartungen an das Projekt hat, ist intensiv. Persönlich bin ich überzeugt, dass das Projekt nicht nur für das Areal selber, sondern auch für die Umgebung einen starken Mehrwert schaffen wird.» Auch die Coronapandemie hat das Bauprojekt tangiert. Viele Haushalte wünschen mehr Fläche, damit sie auch langfristig bequem von zu Hause aus arbeiten können: «Wir haben auch Ateliers und Kleinwohnungen, die dazu gemietet werden können. Grundsätzlich arbeiten wir aufgrund der guten Erschliessung und der umfassenden Quartierversorgung auf einer sehr soliden Ausgangslage und können leicht auf Veränderungen reagieren», so Dunkel abschliessend.

    Bei einem Projekt dieser Grösse müssen zahlreiche Interessen abgestimmt werden.
  • Die Stadt im Dorf

    Die Stadt im Dorf

    Schritt für Schritt wird Urdorf-Nord zu einem dichten, lebendigen und bezahlbaren Raum für innovative, nachhaltige und lokale Lebens- und Arbeitsformen. Momentan ist Urdorf-Nord in einer Phase der baulichen Verdichtung und wird mit der Limmattalbahn verkehrstechnisch noch besser an Zürich und den Kanton Aargau angeschlossen. Die Stadt im Dorf ist bereits heute eines der wichtigsten Arbeitsplatzgebiete im Limmattal und hat mit der Kantonsschule und dem angrenzenden Limmattalspital eine starke Verankerung in der Bildung und Gesundheit.

    An die Kantonsschule angrenzend ist eine Zone vorgesehen, die neben innovativem Arbeiten auch urbanes Wohnen möglich macht. Die Strasse «In der Luberzen» soll zur Flaniermeile werden, und an einer der beiden Limmattalbahn-Haltestellen ist ein Platz vorgesehen, der Urdorf-Nord mit den umliegenden Quartieren verbindet. Die Nord-Süd-Verbindung schliesst an den zentralen Platz an, der die Achse weiter zur S-Bahn-Station Glanzenberg leitet.
    Von der Maisonette über das Loft bis zur WG-Wohnung, in Urdorf-Nord soll eine vielschichtige Wohnwelt entstehen, die ein urbanes Flair hat und gleichzeitig den Dorf-Charme nicht verliert. Urdorf-Nord gehört zu den wirtschaftlich interessantesten Gebieten im Limmattal und birgt ein hohes Potenzial bezüglich Arbeits- und Wohnqualität. Die Stadt im Dorf ist topografisch wie auch verkehrstechnisch das Entrée Urdorfs im Limmattal und kann damit eine Leuchtturm-Funktion einnehmen, um innovative und zukunftsorientierte Unternehmen anzusiedeln.

    In Urdorf-Nord (www.urdorfnord.ch) soll aber nicht nur gearbeitet, sondern auch gelebt werden. Die Entwicklungsstrategie sieht vor, eine gute Balance zwischen innovativer Unternehmenskultur und urbanem Wohnen zu ermöglichen. Das Ziel ist klar: In einer umsichtigen Struktur werden sich Wohnen und Arbeiten attraktiv ergänzen, und so ergeben sich befruchtende Synergien. Darüber hinaus wird Urdorf-Nord ein optimiertes Verkehrskonzept erhalten, das den Ausbau des öffentlichen Verkehrs sowie des Langsamverkehrs gleichermassen berücksichtigt.

    Bereits heute ist die Stadt im Dorf erlebbar, etwa mit der Zwischennutzung #luberzenareal: Seit Mitte August 2021 bieten unterschiedliche Foodtrucks, die avec box – der modernste Convenience Store der Schweiz – und unkomplizierte Aufenthaltsmöglichkeiten erhöhte Aufenthalts- und Verpflegungsqualität.

    Die Zwischennutzung #luberzenareal lädt bereits heute zu Verpflegung und Aufenthalt ein.
    Willkommen im geplanten Urdorf-Nord.
  • Neuer innovativer Gewerbepark in Altstetten

    Neuer innovativer Gewerbepark in Altstetten

    Glas, Metall und Sichtbeton – die neue Gewerbeliegenschaft Manufakt 8048 entstand als minimalistischer Rohling und zugleich Prototyp für zukunftsfähige Dienstleistungs- und Produktionsstätten.

    Mit dem Konzept und der Marke «Manufakt» will die Immobilienentwicklerin Steiner AG mit geringerem Ressourcenverbrauch mehr Nutzwert bieten. So gibt es im Manufakt 8048 diverse «Shared Spaces» – gemeinsame Flächen wie etwa Empfangsbereiche, Sitzungszimmer oder Begegnungszonen. Damit sinken die direkten Raumkosten sowie die Betriebskosten für Zusatzflächen. Das soll auch junge Unternehmen anziehen.

    Das Bürogebäude kommt ohne tragende Wände aus und bietet so ein flexibles Raumraster. Zudem hat die Steiner AG «Raumboxen» für Einzelarbeitsplätze entworfen, die sich auf Wunsch modular zusammenstellen lassen.
    Aktuell sind die neuen Mietparteien in Altstetten dabei, ihre Grundrisse im Rahmen des Mieterausbaus individuell zu gestalten und die bis zu 4,5 m hohen Räume in Produktions- und Büroflächen, Labore und Showrooms zu verwandeln.

    Der Entwurf des Gebäudes in Altstetten wurde von Theo Hotz Partner Architekten entwickelt und geplant. Obwohl Theo Hotz (1928–2018) zu Lebzeiten als einer der bekanntesten Hightech-Architekten der Schweiz galt, ist das Manufakt 8048 als «Lowtech»-Gebäude konzipiert: Die Gebäudetechnik und der Ausbaustandard sind minimal, die konstruktiven Details einfach. Die klare Formensprache des Gebäudes ergibt sich aus einem schlichten kubischen Aufriss mit sechs Geschossen. Diese sind aussen über durchlaufend verglaste Fensterbänder und horizontal durchlaufende Aluminiumbrüstungen erkennbar. Im Gebäude dominieren indust-
    rielle Materialien wie Stahl, Sichtbeton und fugenlose Industrieböden zusammen mit offenliegenden Installationen.

    Im Zentrum des Baus liegt ein luftiges Atrium, das als offener Innenhof der Erschliessung dient und zum Anziehungspunkt, Treffpunkt und Erholungsraum wird. Die Lebendigkeit im Innenhof wird unterstützt durch eine Begrünung, die zu einem positiven Klima beitragen soll. Vom Innenhof führen Lifte und auskragende Laubengänge in die Geschosse.

    In Wädenswil und Winterthur entstehen in den kommenden Jahren zwei weitere Gewerbeparks nach dem Manufakt-Konzept. Ein wichtiges Element sei die Vernetzung der verschiedenen Mietenden über die Standorte hinweg.

  • Das Leuengarten-Quartier in Uitikon-Waldegg wächst weiter

    Das Leuengarten-Quartier in Uitikon-Waldegg wächst weiter

    Das in den letzten vier Jahren entwickelte Quartier «Leuengarten» in Uitikon-Waldegg erhält nochmals Zuwachs: Akara realisiert bis circa 2023 etappiert auf vier Baufeldern 17 drei- und vierstöckige Mehrfamilienhäuser. Die Überbauung liegt von der Birmensdorferstrasse zurückversetzt an ruhiger Lage zwischen Panoramaweg und Leuengasse. Die Baubewilligungen für die drei Bauetappen liegen vor, wobei die Bewilligung für das Baufeld der zweiten Etappe als erste rechtsgültig ist.

    Die Bauarbeiten sollen mit der zweiten Etappe Ende 2021 beginnen. Auf einem Areal von 19’303 Quadratmetern entstehen in den drei Bauphasen «Leo», «Lea» und «Leandro» 207 Wohneinheiten, ein kleiner Gewerbeteil sowie 207 Parkplätze. Für die erste Etappe «Leo» zeichnen Zanoni Architekten aus Zürich verantwortlich, während der Auftrag für die zweite Etappe «Lea» an Dachtler Partner AG, Zürich und für die dritte «Leandro» an Atelier ww Architekten SIA AG, Zürich gingen.

    Die 1,5- bis 5,5-Zimmer-Wohnungen mit Schwerpunkt auf 2 bis 4,5 Zimmern sind für Familien, Paare sowie Singles konzipiert und auf ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnitten. Die Grundrisskonzeptionen sowie die Materialisierung sind auf die verschiedenen Ansprechgruppen abgestimmt und unterstreichen die Vielfalt der differenzierenden Wohnräume. Jede Etappe wird so ein eigenes Lebensgefühl widerspiegeln.

    Bei der Verkörperung des Gefühls «Selbstverwirklichung» werden in der ersten Etappe mit den entsprechenden Grundrissen und Materialen vor allem Singles und Expats angesprochen. Die umliegende Landschaft wird von den Architekten in die Bauten miteinbezogen. So sind grosszügige Zwischenräume projektiert, die immer wieder den freien Blick in die Natur ermöglichen. Die optimale Einbettung der Gebäude in die bestehende Topografie soll allen Wohnungen eine maximale Besonnung gewährleisten. Die Wohnungen werden über die Leuengasse zugänglich sein. Für die erste Etappe ist eine Holzschalung vorgesehen, die sich an den lokalen Agrarbauten orientiert und diese neu interpretiert. Um das Gemeinschaftsgefühl unter den Bewohnern zu stärken, sind ein grosszügiger Waschsalon, ein Gemeinschaftsraum und zwei flexibel nutzbare Gewerbeeinheiten geplant.

    Im Zeichen des «Wohlbefindens» richten sich Konzept und Ausführungen der Gebäude der zweiten Etappe auf die Bedürfnisse von Familien und Gemeinschaften. Sechs Punktbauten fügen sich harmonisch in die Umgebung ein. Durch die vorgesehene dreispännige Bautypologie mit zwei verschiedenen Ausrichtungen sollen die städtebaulichen Bedürfnisse sowie die optimale Besonnung inklusive Ausblick ins Limmattal gewährleistet werden. Auf einer Grundstücksfläche von 6’059 Quadratmetern entstehen 62 Mietwohnungen.

    Die dritte Bauphase ist mit dem Lebensmotto «Selbstbestimmung» auf die Ansprüche von Zwei-Personen-Haushalten abgestimmt. In Ergänzung sind barrierefreie Wohnungen für Senioren oder Menschen mit Handicap projektiert. Hier sollen qualitativ hochwertige und moderne Wohneinheiten realisiert werden. Die Architekten Atelier ww konzentrieren sich dabei auf die Vorgaben des öffentlichen Gestaltungsplans sowie den Anspruch, die Kontinuität der benachbarten Baufelder typologisch und massstäblich fortzuführen.

    Auf Nachhaltigkeit wird grossen Wert gelegt: Für die Wohnungen werden die Labels SNBS-Gold- («Leo») bzw. SNBS-Platinstandard («Lea» und «Leandro») angestrebt. Sole-Wasser-Wärmepum-
    pen mit Erdsonden und Luft-Wasser-Wärmepumpen sorgen für eine umweltfreundliche Stromproduktion. Hinzu kommt die Eigenstromproduktion via Photovoltaikanlagen auf den Flachdächern, wobei der produzierte Strom direkt an die Mieter in Form eines Zusammenschlusses zum Eigenverbrauch vermarktet wird. Ladestationen für E-Fahrzeuge sind vorhanden. Im Leuengarten gibt es darüber hinaus Carsharing-Angebote von Mobility sowie diverse Gemeinschaftsräume.

    Das in der Entwicklung stehende Quartier punktet mit einem vielfältigen Dienstleistungsangebot wie beispielsweise Gastronomie, Vinothek, Coiffeur, Kindertagesstätte und einer Wellnessoase. Auch die ÖV-Anbindung ist dank der Haltestelle direkt vor der Tür gegeben. Der Autobahnanschluss zur A3 ist nur fünf Autominuten entfernt. Mit dem ÖV können die Bewohner innert 30 Minuten das Zentrum der Stadt Zürich erreichen.

    Die Visualisierung zeigt die Gebäude der zweiten Bauetappe «Lea», die sich das Lebensgefühl Wohlbefinden auf die Fahne geschrieben hat.
    Die dritte Bauphase «Leandro» widmet sich dem Lebensmotto Selbstbestimmung.
  • Litterna: Endlich Einigung erzielt

    Litterna: Endlich Einigung erzielt

    Mit der Litterna-Halle, erbaut 1978, verbinden die Visper zahlreiche Erinnerungen, war die Halle doch von 1979 bis 2019 Heimspielstätte des EHC Visp. Vor dem Abriss der Halle wurde der Abschied im Herbst 2019 denn auch gebührend mit einer Party gefeiert – und gleichzeitig wurde die neue Eissport- und Eventhalle, die Lonza Arena, eingeweiht. Für das Litterna-Areal besteht bereits seit 2018 ein rechtskräftiger Quartierplan, der mehrere gemischt genutzte Wohn- und Gewerbebauten vorsieht. Entsprechend plante die Bauherrschaft Swiss Prime Anlagestiftung, nach dem Abriss der Halle im Herbst 2020 mit den Bauarbeiten für die insgesamt vier Gebäude zu beginnen. Die Einsprache eines Bewohners gegen das Baugesuch verzögerte jedoch den Bewilligungsprozess. Dennoch wurde das Baugesuch vom Visper Gemeinderat im Dezember 2020 bewilligt, die Einsprache abgewiesen: Die Bauten und Anlagen würden dem Zweck und dem Quartierplan entsprechen, argumentierte die Gemeinde. Der Einsprecher zog seine Beschwerde weiter und gelangte im Frühjahr 2021 an den Staatsrat. Die Walliser Regierung lehnte die Beschwerde gegen den Entscheid der Gemeinde ebenfalls ab, worauf der Einsprecher an das Kantonsgericht als nächste Instanz gelangte. Bevor jedoch die Walliser Justiz nun einen weiteren Entscheid fällen konnte, haben Einsprecher und Bauherrin eine Einigung erzielt.

    Somit steht den Bauarbeiten auf dem rund 15’700 m2 grossen Areal, das durch seine Lage entlang der Bahnlinie und der Nähe zu den Knotenpunkten des öffentlichen Verkehrs einen wichtigen Baustein in
    der übergeordneten Siedlungsentwicklung von Visp darstellt, nichts mehr im Weg. In den vier Gebäuden entstehen 138 Mietwohnungen, Gewerberäumlichkeiten in den Erdgeschossen, eine Kindertagesstätte sowie ein Detailhandelsgeschäft. Die ersten Wohnungen dürften frühestens im Herbst 2023 bezugsbereit sein. Die Bauherrin Swiss Prime Anlagestiftung investiert am Visper Standort rund 70 Millionen Franken. Totalunternehmerin ist die Eiffage Suisse, die Bauarbeiten werden von der Volken Group ausgeführt.

  • Implenia erhält fünf Hochbauaufträge in Deutschland

    Implenia erhält fünf Hochbauaufträge in Deutschland

    Für die Division Buildings von Implenia beginnt das neue Jahr mit einem attraktiven Hochbauauftrag mit einem Volumen von 227 Millionen Franken in Deutschland. Laut Medienmitteilung hat der in Opfikon ansässige Bau- und Immobilienspezialist den Zuschlag für den Bau mehrerer nachhaltiger Wohn- und Geschäftshäuser in fünf deutschen Städten erhalten.

    Der Mitteilung zufolge errichtet die Division Buildings von Implenia zwei Wohn- und Geschäftshäuser in Kiel, ein Wohnhochhaus für das gemäss Mitteilung „aktuell grösste Arealentwicklungsprojekt in Deutschland“, das Franklin-Areal in Mannheim, ferner den teilmodularen Neubau eines Rehazentrums in Mosbach am Neckar, ein Wohnquartier in Neunkirchen am Brand sowie ein Schulzentrum in Delitzsch bei Leipzig.

    Bei Planung und Ausführung der Neubauprojekte soll die modellbasierte und softwaregestützte Arbeitsmethode Building Information Modeling (BIM) zum Einsatz kommen. Lean Construction soll die Koordination aller Abläufe und Gewerke während der Bauphase garantieren.

  • Neubau des Bundes erhält Zertifikat für Nachhaltigkeit

    Neubau des Bundes erhält Zertifikat für Nachhaltigkeit

    Der Verwaltungsneubau des Bundes in Zollikofen ist mit dem Platin-Zertifikat des Standards Nachhaltiges Bauen Schweiz ausgezeichnet worden. Für den Bund ist es die dritte Auszeichnung für nachhaltiges Bauen seit 2019, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Im Jahr 2020 hatte der Verwaltungsneubau an der Pulverstrasse in Ittigen das Gold-Zertifikat erhalten, 2019 war das Verwaltungszentrum am Guisanplatz in Bern gekürt worden. „Mit der dritten Auszeichnung innert kurzer Zeit wird das Bundesamt für Bauten und Logistik für seinen konsequenten Fokus auf nachhaltiges Bauen belohnt“, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Das Netzwerk Nachhaltiges Bauen Schweiz ehrt mit seinen Zertifikaten „hochwertige und in die Zukunft gerichtete Objekte“, die einen ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Beitrag leisten. Bei der Bewertung berücksichtigt der Verein mit Sitz in Zürich insgesamt 45 Indikatoren aus den Bereichen Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt, darunter der Energieverbrauch eines Gebäudes, Flora und Fauna der Umgebung und die regionale Wertschöpfung. Auch die Wahl des Architekturbüros mittels Wettbewerbsverfahren und die Kommunikation spielen eine Rolle.

    Der zertifizierte Neubau am Eichenweg 3 beherbergt laut Medienmitteilung Teile des Bundesamts für Informatik und Telekommunikation sowie das Informatik-Service-Center des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements.

  • Vier Trends für die Immobilien­wirtschaft 2022

    Vier Trends für die Immobilien­wirtschaft 2022

    Weltweite Ressourcenknappheit 
    Aktuell schnellen die Preise für viele Baumaterialien in die Höhe. Das wird sich auch in diesem Jahr nicht ändern – Dämmstoffe, Stahl, alles wird teurer und knapper. Entsprechend steigen auch die Baupreise und drohen, viele Projekt unrentabel werden zu lassen. Zusätzlich fragen gerade die Schwellenländer derzeit viel Material nach und kaufen den Markt leer. Die Situation wird sich also weiter verschärfen. Langfristig kann nur eine verbesserte Projektplanung mit mehr Fokus auf Wiederverwertbarkeit helfen, denn Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschutz beginnen bereits in der Planungsphase. Wenn ganze Gebäude, Gebäudeteile und Baumaterialien recycelbar sind oder eine Anschlussverwendung finden, senkt das nicht nur den Materialbedarf, sondern trägt gleichzeitig auch zu mehr Nachhaltigkeit bei. Es gilt, Cradle to Cradle in Zukunft groß zu denken.

    Nachhaltigkeit nicht nur durch Energieeinsparung in der Nutzungsphase
    Gerade die deutsche Baubranche hat dringenden Nachholbedarf in Sachen Nachhaltigkeit. In den Niederlanden gibt es bereits eine CO2-Deckelung pro Quadratmeter Neubau. Mit der neuen Regierung unter grüner Beteiligung ist es durchaus vorstellbar, dass eine solche Deckelung auch in Deutschland zur neuen Richtlinie wird. Zudem werden die Entsorgungskosten ein großes Thema bleiben und anteilig in die Höhe schnellen. Aufgrund der noch unausgereiften Rahmenbedingungen für Recyclingverfahren und der geringen Deponiekapazitäten werden Abfälle zu weiteren Baukostentreibern. Hier zeigt sich, wie wichtig es in Zukunft sein wird, Baumaterialien und Gebäudeteile lange zu nutzen und später wiederzuverwenden – wie es bereits im Modulbau durch das Refurbishen nachgenutzter Module möglich ist. Die Kreislaufwirtschaft sollte daher schon früh in der Planung im Fokus des Projekts stehen. 

    Digitalisierung und KI auch beim Bauen
    Um die Nachhaltigkeit über die gesamte Branche hinweg zu steigern und der Ressourcenknappheit entgegenzuwirken, braucht es sowohl eine Optimierung der Planung als auch der Fertigung. Beides muss insgesamt intelligenter werden und sich vernetzen. Hierfür eignet sich der Einsatz „Künstlicher Intelligenz“ optimal. Sie unterstützt Bauprojekte beispielsweise durch generatives Design, vorausschauende Problemerkennung sowie bei der Vermeidung von Verzögerungen und Kostenüberschreitungen. Sie muss aber eben auch in der Produktion ihren Einsatz finden. Ein Beispiel: Die Digitalisierung des Zuschnittes führt zu weniger Verschnitt und Abfall. Dank guter Vorausplanung und des Einsatzes einer KI lässt sich das Restmaterial aus einem Zuschnitt für den weiteren Einsatz bei anderen zukünftigen Projekten verwenden. Das spart nicht nur Material, sondern auch zusätzliche Arbeitsschritte und erhöht so die Effizienz im gesamten Produktionsprozess. Denn auch Restmaterialien sind Ressourcen.

    Industrialisierte Fertigung wie in der Automobilindustrie
    Das Voranschreiten der Digitalisierung innerhalb der Baubranche ermöglicht zudem den Einsatz von halb- oder vollautomatisierten Prozessen. Sie reduzieren Fehlerquellen und machen die Fertigung effizienter. Denn bezahlbarer Wohnraum lässt sich mit robotergestützten Bauverfahren, in Verbindung mit einem erforderlichen digitalen Management der Baudaten – von der Planung bis zur Baustelle – optimal verwirklichen. Mit Blick auf den akuten Fachkräftemangel, der auch in den nächsten Jahren nicht zu lösen sein wird, ist diese Entwicklung die logische Konsequenz. Auch Daiwa House Modular Europe wird in der bereits geplanten deutschen Gigafactory auf automatisierte Prozesse setzen.

    Diese vier Trends sollten die Baubranche zum Umdenken animieren. Dazu kommen eine Reihe weitere Veränderungen wie ein Generationenwechsel in den Reihen der Führungskräfte sowie der politische und gesellschaftliche Wandel. Bauherren sind mittlerweile offen für standardisierte Gebäudelösungen. Modular geplante und gebaute Gebäude bieten eine kurze Bauzeit sowie hohe Qualität durch eine Vorfertigung von ungefähr 90 Prozent im Werk. Gerade in den Segmenten Wohnen, Pflege, Hotels und Bildung sind trotz unterschiedlicher Standorte ähnliche Bedürfnisse gegeben – daher muss nicht jedes Gebäude ein Prototyp sein.

  • Swiss Prime Site und Superlab bauen Laborflächen in Schlieren

    Swiss Prime Site und Superlab bauen Laborflächen in Schlieren

    Swiss Prime Site Immobilien ist mit Superlab Suisse eine Partnerschaft eingegangen. Superlab ist Anbieterin von Labor- und Forschungsflächen. Laut Medienmitteilung stellt Superlab Suisse betriebsbereite und voll ausgestattete Forschungs- und Laborflächen zur Verfügung sowie Betriebsdienstleistungen bereit. Es verfüge bereits über einen solchen Standort in Lausanne. Beide Partner planen, Standorte in Basel und Schlieren mit mehr als 10‘000 Quadratmetern Gesamtfläche zu entwickeln. Das Labor in Schlieren wird nach Angaben von Superlab Suisse 5400 Quadratmeter Fläche haben.

    Die Limmatstadt beherberge Einrichtungen der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH), der Universität Zürich (UZH) und Forschungszentren von zahlreichen nationalen und internationalen Pharmaunternehmen. Entsprechend stark seien Laborflächen nachgefragt, heisst es. In Schlieren plant Swiss Prime Site Immobilien auf dem Areal JED ein modernes Neubauprojekt. Darin sollen in Zusammenarbeit mit Superlab Suisse auf zwei Stockwerken Forschungs- und Laborflächen für Start-ups, Ausgründungen oder etablierte Unternehmen entstehen.

    „Durch die direkte Nachbarschaft zum Wagi-Areal in Schlieren und dem Technologiepark in Basel können Unternehmen aus dem Bereich Life Science von bedeutenden Synergieeffekten dieser Ökosysteme profitieren“, wird Zhang Xi, CEO von Superlab, zitiert. In Basel solle am Stücki Park in den kommenden 18 Monaten ein hochmodernes Gebäude mit Labor- und Forschungsflächen von Superlab Suisse entstehen.

    Für Martin Kaleja, CEO Swiss Prime Site Immobilien, sind der moderne Ausbaustandard, die Flexibilität der Flächen sowie die Gewährleistung von Support und Services zentrale Erfolgsfaktoren. Swiss Prime Site Immobilien und Superlab Suisse verfügten zusammen über das notwendige Know-how, um den Flächenbedarf im Bereich Labor- und Forschungsflächen zu gewährleisten, wird Kaleja zitiert.