Kategorie: Neubau

  • Strabag baut Strassen im Quartier Weitblick von Solothurn   

    Strabag baut Strassen im Quartier Weitblick von Solothurn   

    Das Schlieremer Bauunternehmen Strabag führt im künftigen Solothurner Quartier Weitblick die Arbeiten zur Erstellung eines Strassen- und Wegenetzes sowie aller Werkleitungen durch. In Solothurn entsteht das neue Quartier Weitblick bis 2036, heisst es in einer Mitteilung. Das Quartier soll Wohnraum für rund 1700 Personen bieten und ebenso viele Arbeitsplätze aufnehmen. Es gebe eine neue Parkanlage und Erholungsraum. Dank des Weitblicks könne die Stadt Solothurn in zentraler Lage, in den bestehenden Quartierstrukturen und vor den Toren der Altstadt, neuen Wohnraum und Platz für neues Leben schaffen, heisst es weiter.

    Laut der Medienmitteilung ist Strabag seit Baubeginn beim Projekt mit dabei. Im April 2023 starteten die Strabag-Teams mit den Strassenbauarbeiten im nördlichen Teil des Areals. Im vergangenen September habe Strabag den Belag für die erste Strasse im Weitblick eingebaut. Nach einer Baupause laufen die letzten Arbeiten auf Hochtouren und der Auftrag werde in den nächsten Wochen in diesem Teil des Weitblicks abgeschlossen. Die Bauarbeiten im südlichen Teil des Weitblick-Areals laufen aktuell auf Hochtouren, heisst es von Strabag.

    Auch in diesem Arealbereich sei wegen des hohen Grundwasserpegels der Untergrund bautechnisch schwierig. Deshalb wurden Spundwände, Bohrpfähle und eine Grundwasserabsenkung notwendig. Alle Spezialtiefbauarbeiten wurden durch Strabag  erstellt. Derzeit werden die Gräben für die Werkleitungen ausgehoben und die Zufahrtsstrassen für das Weitblick-Areal erstellt.

  • Halter realisiert Hochhausprojekt BirsTower in Muttenz

    Halter realisiert Hochhausprojekt BirsTower in Muttenz

    Der Schlieremer Immobilienentwickler Halter AG wird laut Medienmitteilung in Muttenz auf dem ehemaligen Gewerbeareal Hagnau West ein Hochhaus bauen. Der BirsTower soll eine Kombination aus Wohn- und Gewerbeflächen bieten und auch Eigentumswohnungen umfassen.

    Mit dem Abschluss des Baurechtsvertrages wurde ein weiterer Schritt für die Entwicklung des neuen Quartiers Hagnau West erreicht, heisst es in der Medienmitteilung. Die Rietpark Immobilien AG in Kriens LU werde als Investorin und Entwicklerin mit der Halter AG als Realisierungspartnerin auf dem 4446 Quadratmeter grossen Areal den 73 Meter hohen BirsTower mit einer Bruttogeschossfläche von 16‘150 Quadratmetern realisieren.

    Die Stiftung Kunsthaus Baselland als Eigentümerin des Grundstücks suchte mittels einer Investorenausschreibung nach einem geeigneten Käufer und entschied sich für die Rietpark Immobilien AG. Das Kunsthaus Baselland fand nach 25 Jahren an seiner Wirkungsstätte in Muttenz einen neuen Standort, heisst es in der Mitteilung.

    Das Grundstück in Muttenz liegt direkt an der Kantonsgrenze zu Basel-Stadt. Das Quartier ist durch die Nähe zur Autobahn und die Anbindung an den öffentlichen Verkehr sehr gut erschlossen. Die Nähe zur Birs und die Anbindung an den nahegelegenen Grün- und Bewegungsraum Schänzli bieten zusätzlichen Mehrwert, heisst es in der Mitteilung.

    Für alle Bauten des Quartiers werde der Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz (SNBS) mit dem Label Gold angewendet oder ein gleichwertiger Massstab für nachhaltiges Bauen mit Zustimmung des Gemeinderates. Die Projektabwicklung werde nach dem Design-Build-Modell des partnerschaftlichen Bauens umgesetzt, um das Nachhaltigkeitsziel zu erreichen.

  • Baustart für Erweiterung und Sanierung des Gymnasiums Hofwil

    Baustart für Erweiterung und Sanierung des Gymnasiums Hofwil

    Das Gymnasium Hofwil wird durch den Bau eines neuen Schulgebäudes und einer Dreifachsporthalle erweitert, um den steigenden Schülerzahlen gerecht zu werden. Ursprünglich für zehn Klassen und 200 Schülerinnen und Schüler ausgelegt, beherbergt die Schule aktuell 21 Klassen mit rund 460 Schülerinnen und Schülern. Provisorien, die 2013 und 2017 errichtet wurden, sollen durch die Neubauten ersetzt werden. Das neue Schulgebäude wird Unterrichts- und Praktikumsräume, darunter zwei Chemielabore, umfassen. Eine Aussenstation zur Erweiterung der Mensa ist ebenfalls geplant. Die neue Dreifachsporthalle wird mit Garderoben, sanitären Einrichtungen, einem Arbeitsraum für Lehrpersonen und einem Theorieraum ausgestattet.

    Bezug der Neubauten voraussichtlich im Sommer 2026
    Die Fertigstellung des neuen Schulgebäudes und der Dreifachsporthalle ist für den Sommer 2026 geplant. Nach der Fertigstellung wird der Fokus auf die bauliche Ertüchtigung der bestehenden denkmalgeschützten Gebäude gelegt, die bis Herbst 2027 abgeschlossen sein soll. Diese Sanierungen umfassen notwendige Raumwechsel und Unterhaltsmassnahmen, um den aktuellen Bildungsstandards gerecht zu werden. Gleichzeitig sollen die bisherigen Schulraumprovisorien zurückgebaut und für andere Zwecke weiterverwendet werden.

    Nachhaltige Bauweise und Energiekonzept
    Beide Neubauten werden nach dem Minergie-P-ECO Standard erstellt und mit Photovoltaikanlagen ausgerüstet, um einen nachhaltigen und energieeffizienten Betrieb zu gewährleisten. Dieses Engagement für Nachhaltigkeit unterstreicht die zukunftsorientierte Ausrichtung des Gymnasiums Hofwil und setzt ein starkes Zeichen für ökologische Verantwortung im Bildungsbereich.

    Finanzierung und Gesamtkosten
    Die Gesamtkosten für die Erweiterung und Sanierung des Gymnasiums Hofwil belaufen sich auf insgesamt 65,63 Millionen Franken. Diese Investition wird nicht nur den aktuellen Raumbedarf decken, sondern auch zukünftigen Generationen eine moderne und gut ausgestattete Lernumgebung bieten. Die Finanzierung dieser umfangreichen Baumassnahmen ist ein Zeichen des Engagements des Kantons für die Bildung und die infrastrukturelle Entwicklung in Münchenbuchsee.

    Historische Bedeutung und Zukunftsperspektive
    Das Gymnasium Hofwil, zuletzt Anfang der 1980er Jahre saniert, ist ein wichtiger Bestandteil der Bildungslandschaft in der Region. Die geplanten Erweiterungen und Sanierungen sind nicht nur eine Antwort auf den aktuellen Raumbedarf, sondern auch eine Investition in die Zukunft. Mit der neuen Infrastruktur wird die Schule in der Lage sein, den steigenden Schülerzahlen gerecht zu werden und gleichzeitig moderne Bildungsanforderungen zu erfüllen.

    Die Umbau- und Erweiterungspläne des Gymnasiums Hofwil sind ein bedeutender Schritt zur Sicherstellung einer qualitativ hochwertigen Bildung in der Region. Mit modernen Unterrichts- und Sporteinrichtungen wird die Schule optimal auf die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler vorbereitet sein und ihnen eine umfassende, zeitgemässe Bildung bieten.

  • Siegerprojekt für Hochhaus bei Regensbergbrücke in Zürich

    Siegerprojekt für Hochhaus bei Regensbergbrücke in Zürich

    Bei der Regensbergbrücke in Zürich Oerlikon plant die SBB ein rund 40 Meter hohes Bürogebäude mit öffentlichen Nutzungen im Erdgeschoss. Das Gewinnerprojekt, entwickelt vom «Team Esch Sintzel», nutzt die anspruchsvolle Grundstücksform und Topografie geschickt aus. Es erreicht zudem einen hohen Grad an Energieautarkie, was es besonders zukunftsweisend macht.

    Effiziente Nutzung und Nachhaltigkeit im Fokus
    Das geplante Hochhaus wird zu 80 Prozent energieautark sein. Durch eine fortschrittliche Haustechnik, passive Kühlung sowie Solarzellen auf Dach und Fassade kann das Gebäude seinen Energiebedarf grösstenteils selbst decken. Dies passt perfekt zu den ambitionierten Klimazielen der SBB.

    Acht Bürogeschosse und öffentliche Nutzungen im Erdgeschoss
    Der Neubau wird als neungeschossiger Gewerbebau realisiert, wobei die flexiblen Grundrisse ideal für Dienstleistungen, Gesundheit und Bildung sind. Das Erdgeschoss wird durch gastronomische und Verkaufsflächen belebt, während das Aussenraumkonzept mit naturnaher Gleisebene und barrierefreier Stadtebene für hohe Aufenthaltsqualität sorgt.

    Öffentliche Ausstellung der Wettbewerbsbeiträge
    Die Wettbewerbsbeiträge werden vom 12. bis zum 15. Juli 2024 im 8. Stock des Franklinturms an der Hofwiesenstrasse 349 in Zürich-Oerlikon ausgestellt. Interessierte können die Ausstellung Freitag bis Sonntag von 14 bis 18 Uhr und am Montag von 11 bis 15 Uhr besuchen.

    Rahmenplan für Bahnhof Zürich Oerlikon Baufeld Südwest
    Die Grundlage für das Projekt bildet der 2012 gemeinsam mit der Stadt Zürich erarbeitete Rahmenplan «Bahnhof Zürich Oerlikon Baufeld Südwest». Dieser legte städtebaulich ein achtgeschossiges Gebäude westlich des Franklinturms fest. Die baurechtlichen Voraussetzungen sind gegeben, der Baubeginn ist für 2027 geplant.

  • Neues Zuhause für Senioren Greencity 2026

    Neues Zuhause für Senioren Greencity 2026

    Im Süden Zürichs entsteht ein visionäres Wohnprojekt, das älteren Menschen ein lebendiges und sicheres Umfeld bietet. Die Überbauung auf dem Baufeld B6 in Greencity kombiniert privates und städtisches Engagement. Losinger Marazzi AG entwickelt das Projekt für die Anlagestiftungen der Pensimo Management AG, die insgesamt 179 Wohnungen für ältere Menschen bereitstellen. Davon übernimmt die Stiftung Alterswohnungen der Stadt Zürich (SAW) 60 Wohnungen, während die restlichen 119 Wohnungen von Pensimo an Mieter*innen ab 55 Jahren vermietet werden. Diese Zusammenarbeit stellt eine neue Partnerschaft dar und ermöglicht allen Mietenden den Zugang zu den Dienstleistungen der SAW.

    Ein grünes Herzstück für Greencity
    Das Baufeld B6 ist das letzte Kapitel der nachhaltigen Entwicklung des Quartiers Greencity. Seit 2014 verwandelt Losinger Marazzi das Areal der ehemaligen Sihlpapier-Fabrik in das erste 2000-Watt-Areal der Schweiz. Der Innenhof des neuen Gebäudes wird mit begrünten Flächen, Bäumen und Sitzgelegenheiten ausgestattet und lädt zum Verweilen ein. Arkadengänge im Erdgeschoss schaffen geschützte Zugangsbereiche zu Gewerbeflächen, die auf 3500 Quadratmetern Einrichtungen wie ein Ärztezentrum, ein Fitnessstudio, eine Bäckerei oder ein Café bieten könnten, so René Büchi, verantwortlicher Portfoliomanager bei Pensimo.

    Umfassende Dienstleistungen der SAW
    Die Stiftung Alterswohnungen der Stadt Zürich stellt allen Mietenden ein umfassendes Dienstleistungspaket zur Verfügung. Dieses umfasst einen 24-Stunden-Notruf, erweiterte Hauswartung, Wäscheservice, Sozialdienst und verschiedene Veranstaltungen in der Siedlung. Bei Bedarf können die Mietenden auch Haushaltshilfe und ambulante Pflegeleistungen in Anspruch nehmen. Andrea Martin-Fischer, Direktorin der SAW, betont: «Unser Ziel ist es, den Mietenden bis ins hohe Alter ein selbstbestimmtes und sicheres Wohnen zu ermöglichen.»

    Nachhaltigkeit im Fokus
    Die Nachhaltigkeitsziele von Greencity werden konsequent auf das neue Alterswohnungsprojekt übertragen. Herbert Heinen, Projektmanager bei Losinger Marazzi, erläutert: «Eine optimierte Tragstruktur, Leichtbauwände, eine Holzfassade und ein Energiekonzept mit 100 Prozent erneuerbaren Energien reduzieren die CO2-Emissionen erheblich und bringen das Gebäude dem Netto-Null-Ziel im Betrieb nahe.» Zudem streben Pensimo und Losinger Marazzi die Zertifizierung mit dem SNBS-Gold-Label an. Der Baustart wurde im März 2024 vorbereitet und das von JSWD Architekten aus Köln entworfene Gebäude soll Ende 2026 fertiggestellt werden.

    Mit diesem Pionierprojekt setzt Greencity neue Massstäbe für nachhaltiges, altersgerechtes Wohnen und zeigt, wie private und öffentliche Partnerschaften zukunftsweisende Lösungen schaffen können.

  • Kantonsspital Baden setzt auf lokale Firmen und Nachhaltigkeit

    Kantonsspital Baden setzt auf lokale Firmen und Nachhaltigkeit

    Das Kantonsspital Baden (KSB) hat im Laufe der sechsjährigen Bauphase des Neubaus rund 250 öffentlich ausgeschriebene Beschaffungen durchgeführt. Diese Vergaben mündeten laut Medienmitteilung in insgesamt 1066 Werkverträgen. Als letztes wurde die Ausschreibung für das Mobiliar veröffentlicht. Das neue Spitalgebäude werde dem Prädikat Swiss made gerecht, heisst es vom KSB. 97 Prozent der 177 am Neubau beteiligten Firmen stammen aus der Schweiz. Nur 3 Prozent der Vergaben erhielten Unternehmen in Deutschland und Italien.

    Insgesamt 25 Prozent der am Bau beteiligten Firmen haben ihren Sitz im Kanton Aargau, 40 Prozent im Kanton Zürich. „Wir sind stolz, dass das KSB damit einen erheblichen Beitrag zur lokalen und regionalen Wertschöpfung geleistet hat“, wird KSB-CEO Adrian Schmitter zitiert.

    Durch die hohe Präsenz von einheimischen Firmen habe das KSB auch ein Zeichen in Sachen Nachhaltigkeit gesetzt, wird Schmitter weiter zitiert. „In der Bauphase war es für die beteiligten Handwerksfirmen vor allem ein Projekt der kurzen Wege. Daraus haben sich verschiedene Synergieeffekte entwickelt“, so der CEO. Das gelte auch für die Zeit nach der Inbetriebnahme, wenn gegebenenfalls noch Nacharbeiten, Wartungen oder dergleichen anstehen.

    Mit einer Nutzfläche von 76‘215 Quadratmetern wird der Neubau rund 30 Prozent mehr Fläche bieten als das Gebäude, in dem das KSB seit 1978 untergebracht ist. Die  Inbetriebnahme ist für Ende Februar 2025 vorgesehen.

    Der Umzug soll dann innert fünf Tagen über die Bühne gehen. Insgesamt werden 4571 Kubikmeter Medizintechnik und weitere Güter gezügelt, heisst es in einer Mitteilung des KSB. Das entspreche der Ladung von 76 Lastwagen mit je 40 Tonnen.

  • Neues Kinderkrankenhaus in Genf

    Neues Kinderkrankenhaus in Genf

    Die Integration der Familien der jungen Patienten ist ein zentrales Anliegen des neuen Kinderkrankenhauses. Es wird spezielle Bereiche geben, die auf die Bedürfnisse von Familien zugeschnitten sind, wie Einzelzimmer mit integrierten Badezimmern für die Patienten und getrennte Tag- und Nachtbereiche für die Eltern. Ein weiterer Bereich für Eltern oder Begleitpersonen mit Aufenthaltsräumen, Küchen und Badezimmern. Ebenso Zimmer für Eltern, deren Kinder von weit her ins Krankenhaus kommen und die daher nicht jeden Tag ins Krankenhaus gehen können.

    Förderung von Forschung und Ausbildung
    Das neue Krankenhaus wird auch die Bedürfnisse des medizinischen Personals und der Ausbildung erfüllen. Es wird die Arbeitsbedingungen des medizinischen Personals verbessern und Medizinstudenten ermutigen, sich auf Pädiatrie zu spezialisieren. Darüber hinaus wird das Krankenhaus Raum für Forschungsaktivitäten bieten.

    Demographische und wirtschaftliche Grundlagen
    Dieses Bauprojekt ist Teil der kantonalen Krankenhausplanung und basiert auf demographischen Prognosen und wirtschaftlichen Erwägungen. Ziel ist es, das Universitätskrankenhaus Genf in die Lage zu versetzen, Kindern und ihren Familien eine umfassende und qualitativ hochwertige Versorgung in einer modernen und funktionalen Umgebung zu bieten.

    Architektur und Bauphasen
    Die Architektur des neuen Kinderkrankenhauses verbindet Komfort und Funktionalität, um eine Umgebung zu schaffen, die der Genesung förderlich ist. Der Architektenwettbewerb wurde gemäß der SIA 142 Ordnung in einem selektiven Verfahren für ein multidisziplinäres Team durchgeführt. Architecturestudio, ein internationales Büro mit Niederlassungen in Paris, Shanghai und Zug, gewann den Wettbewerb.

    Nachhaltiges und modernes Bauen
    Das neue Gebäude wird den höchsten energetischen und funktionalen Standards entsprechen. Neben patientenfreundlichen Einrichtungen wird auch die Nachhaltigkeit im Mittelpunkt stehen. Der Bau wird in mehreren Phasen erfolgen. Der stationäre Teil des Gebäudes soll Ende 2030 in Betrieb genommen werden, während das ambulante Gebäude Mitte 2035 fertiggestellt sein soll.

  • Pictet de Rochemont Campus

    Pictet de Rochemont Campus

    Das PAV-Projekt erstreckt sich über drei zentrale Stadtteile und umfasst 230 Hektar – eine Fläche, die in etwa der Distanz zwischen dem Bürkliplatz und dem Letten in Zürich entspricht. Bis 2050 sollen hier 12.400 Wohnungen und 6.200 Arbeitsplätze geschaffen werden. Der Bau des neuen Hauptsitzes von Pictet wird im Herbst 2021 beginnen und die Eröffnung ist für 2025 geplant. Das neue Gebäude wird 2.500 Arbeitsplätze und 100 Wohnungen umfassen.

    Innovatives und nachhaltiges Design
    Der neue Hauptsitz von Pictet wird nach den modernsten Standards gebaut. Das „Feng Shui“-Projektdesign betont die Verbindung mit der Natur, mit Elementen wie Wasser, Luft, Licht und Grün. Das Gebäude wird 23 Stockwerke haben, einschließlich einer Panorama-Restaurantterrasse und weitläufigen Grünflächen. Ein öffentlicher Park und die Freigabe des Flusses Drize sind ebenfalls Teil des Projekts.

    Umweltfreundliches Bauen
    Ein zentraler Aspekt des Projekts ist die Umweltfreundlichkeit. Der Bau wird so konzipiert, dass der Energieverbrauch minimiert und die Nutzung von erneuerbaren Energien maximiert wird. Auch bei der Entsorgung des Bodens wird ein innovativer Ansatz verfolgt. 80.000 m³ Erde werden mit dem Zug transportiert, um den CO2-Fußabdruck erheblich zu reduzieren.

    Integration und Entwicklung des Viertels
    Das PAV-Projekt zielt darauf ab, die industrielle Vergangenheit des Gebiets in ein lebendiges Viertel mit gemischter Nutzung umzuwandeln. Neben neuen Wohnungen und Arbeitsplätzen werden auch zahlreiche Grünflächen und Begegnungszonen geschaffen.
    Bekenntnis zur Stadt Genf
    Renaud de Planta, Seniorpartner der Privatbank, betont, dass der neue Campus ein klares Bekenntnis zur Stadt Genf sei. Trotz der Konkurrenz von Finanzmetropolen wie London und New York bleibe Genf der zentrale Standort von Pictet. Auch die Genfer Bevölkerung habe durch politische Entscheidungen zu dieser Standortentscheidung beigetragen.

    Ein Blick in die Zukunft
    Mit der Fertigstellung des Pictet Campus Rochemont wird Genf nicht nur über ein neues architektonisches Wahrzeichen verfügen, sondern auch über ein wichtiges Arbeits- und Lebenszentrum im Herzen der Stadt. Das Projekt ist ein Symbol für eine zukunftsorientierte Stadtentwicklung, die sich auf Nachhaltigkeit und Modernität konzentriert und die Lebensqualität der Einwohner und Arbeitnehmer von Genf verbessern wird.

  • Green Village Genf: ein Modell für nachhaltige Stadtentwicklung

    Green Village Genf: ein Modell für nachhaltige Stadtentwicklung

    Das Green Village ist ein beeindruckendes Projekt, das die Vision einer nachhaltigen Stadtentwicklung in die Tat umsetzt. Das Green Village liegt im Zentrum Europas, in der internationalen Stadt Genf, und kombiniert verschiedene Gebäudetypen wie Wohnungen, Büros, ein Hotel und ein Konferenzzentrum. Diese vielseitige Nutzung fördert eine starke Interaktion zwischen Bewohnern, Arbeitnehmern und Besuchern. Technologische Innovationen und integrierte Räume bieten eine hohe Lebensqualität und fördern die sanfte Mobilität durch den einfachen Zugang zu öffentlichen Verkehrsmitteln.

    Historische Integration und moderne Nutzung
    Das Green Village umgibt das bestehende Weltökumenische Zentrum des Ökumenischen Rates der Kirchen, das in den 1960er Jahren von den Brüdern Honegger, renommierten Genfer Architekten, erbaut wurde und vom Kanton als historisches Denkmal eingestuft wurde. Der ÖRK, der seit über 70 Jahren Impulse für Frieden und Gerechtigkeit in der ganzen Welt gibt, fördert den Dialog und Austausch zwischen verschiedenen Kulturen. Dieses Erbe spiegelt sich im architektonischen Konzept des Green Village wider, das aktiv die Vielfalt und den bedeutenden Austausch unterstützt.

    Symbolische Gebäude und innovative Konzepte
    Die Gebäude des Green Village sind nach Städten benannt, die Gastgeber wichtiger Klimakonferenzen waren, wie Montreal, Kyoto und Stockholm. Diese Namenswahl stärkt das Gemeinschaftsgefühl und unterstreicht die ökologische Ausrichtung des Projekts. Insgesamt besteht das Green Village aus sieben Gebäuden, die sich um das zentrale ökumenische Zentrum gruppieren und ein gut durchdachtes Netzwerk von Arbeits- und Lebensräumen schaffen.

    Nachhaltigkeit und Umweltschutz
    Ein zentrales Element des Green Village ist die Umsetzung der Philosophie „One Planet Living“, die auf einem nachhaltigen Ressourcenmanagement und der Förderung der Biodiversität beruht. Das Projekt umfasst umfassende Umweltmaßnahmen wie das Management des Energienetzes, die Regenwassernutzung und die Entwicklung von Naturgärten. Diese Maßnahmen tragen nicht nur zur Umweltleistung des Projekts bei, sondern schaffen auch eine gesunde und lebenswerte Umgebung für alle Nutzer.

    Zukunftsweisende Mobilitätslösungen
    Die Lage des Green Village ist ideal für eine umweltfreundliche Mobilität. Es befindet sich in unmittelbarer Nähe des Genfer Flughafens, der Autobahn, des Bahnhofs und der Haltestellen der öffentlichen Verkehrsmittel. Zwei städtische Boulevards, der „Boulevard de Chancy“ und der „Boulevard des Abarois“, werden die neuen Stadtviertel strukturieren und den Zugang zu ihnen erleichtern. Sie werden durch grüne Wege für die sanfte Mobilität und Park-and-Ride-Parkplätze ergänzt, um den Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel zu fördern.

    Renovierung und Erhaltung historischer Gebäude
    Das unter Denkmalschutz stehende Ökumenische Zentrum wird im Rahmen des Projekts renoviert und erweitert, um hochmoderne Konferenzeinrichtungen und Arbeitsräume zu schaffen. Die Renovierung ist für den Zeitraum 2023-2027 geplant und wird die historische Bedeutung des Gebäudes bewahren und es gleichzeitig an zukünftige Anforderungen anpassen.

  • Neubau am Hauptsitz in Weggis feierlich eröffnet

    Neubau am Hauptsitz in Weggis feierlich eröffnet

    Thermoplan hat am 22. Juni nach knapp 960 Tagen Bauzeit seinen Neubau am Hauptsitz in Weggis eingeweiht, informiert der global aktive Luzerner Hersteller von Kaffeevollautomaten in einer Mitteilung. Das rote Band vor dem weitläufigen Eingangsbereich des modernen Produktions- und Bürogebäudes wurde von Thermoplan-CEO Adrian Steiner gemeinsam mit dem Gründerehepaar Esther und Domenic Steiner durchschnitten. Über den gesamten Tag der offenen Tür hinweg fanden sich an der Festmeile entlang der Weiherstrasse fast 5000 Besuchende ein.

    Thermoplan entwickelt und produziert Kaffeevollautomaten für den professionellen Einsatz in Gastronomie und anderen Gewerben. Unter anderem stattet Thermoplan die globale Kette Starbucks mit Kaffeevollautomaten aus. Dabei bekennt sich das global aktive Unternehmen zum Produktionsstandort Schweiz: Die Kaffeevollautomaten werden alle am Hauptsitz in Weggis hergestellt, informiert Thermoplan in seiner Selbstdarstellung. Auch die dafür verwendeten Komponenten stammen zu rund 80 Prozent aus Schweizer Produktion.

  • Bundesrat gleist Begrenzung der Bauten ausserhalb von Bauzonen auf

    Bundesrat gleist Begrenzung der Bauten ausserhalb von Bauzonen auf

    Der Bundesrat schlägt vor, die Zahl neuer Gebäude ausserhalb der Bauzonen im Vergleich zum Stand 2023 um maximal 1 Prozent wachsen zu lassen. Er hat an seiner Sitzung vom 19. Juni eine entsprechende Vorlage in die Vernehmlassung geschickt, informiert der Bundesrat in einer Mitteilung. Bei dem Vernehmlassungsentwurf handelt es sich um eine Vorlage für die Verordnung zum revidierten Raumplanungsgesetz. Es war am 29. September letzten Jahres von beiden Kammern verabschiedet worden und hat zum Ziel, das Bauen ausserhalb der Bauzonen auf einem bestimmten Niveau zu stabilisieren.

    Derzeit gibt es in der Schweiz rund 620’000 Gebäude ausserhalb der Bauzonen. Tritt die Vorlage in Kraft, könnte diese Zahl maximal um 6200 Gebäude steigen. Bei jährlich durchschnittlich 500 neuen Bauten ausserhalb der Bauzone wäre die zulässige Höchstzahl in etwas über zehn Jahren erreicht, schreibt der Bundesrat.

    Darüber hinaus schlägt der Bundesrat Änderungen im Umgang mit Spezialzonen vor. Hier sollen Neubauten ausserhalb der Bauzonen in Volumen und Fläche durch den Abriss bestehender Anlagen kompensiert werden müssen. In Landwirtschaftszonen wird der Vorrang der Landwirtschaft gegenüber anderen Nutzungen bekräftigt.

  • P.A.W. Hub stellt Innovationszentrum für Luzern Nord vor

    P.A.W. Hub stellt Innovationszentrum für Luzern Nord vor

    Die P.A.W. Hub AG hat ein neues Projekt für ein nationales und internationales Wirtschaftszentrum in Luzern Nord vorgestellt. Am Standort soll ein Zentrum entstehen, das kreative Wirtschaftslösungen mit Bildungseinrichtungen und Wohn- und Geschäftsbauten vereinigt, heisst es in einer Mitteilung. Das von der Wirtschaftsförderung Luzern unterstützte Projekt steht nach erfolgreicher Konkretisierung der Baupläne und der Erteilung der Baugenehmigung vor einer neuen Etappe der Realisierung. In einer ersten Phase stehen die Bereiche Bildung und Gesundheit im Fokus der Arbeiten. Auch Technologiezentren sollen angesiedelt werden. Für das Projekt sollen regionale, nationale und internationale Akteure interessiert werden, heisst es in der Mitteilung. P.A.W. Hub sucht für die weitere Realisierung Investoren, die am Erfolg des Projekts teilhaben wollen.

    „Die Wirtschaftsförderung Luzern unterstützt das Projekt des P.A.W. Hubs nachdrücklich, da es eine bedeutende Chance für die Wirtschaftsentwicklung in unserer Region bietet“, wird Andreas Zettel, Leiter Unternehmensentwicklung bei der Wirtschaftsförderung Luzern, in der Mitteilung zitiert. „Wir sehen grosses Potenzial darin, dass der Hub lokale Unternehmen unterstützt, Fachkräfte anzieht und die Attraktivität der Region für weitere Investitionen steigert.“

    „Wir sind überzeugt, dass der Hub die Wirtschaft in Luzern ankurbeln wird und die Region als attraktiven Standort für Investitionen und Fachkräfte positioniert“, ergänzt Sacha Willemsen, Initiant und Mitgründer der P.A.W. Hub AG.

  • Kanton kann Fachhochschulzentrum Graubünden bauen

    Kanton kann Fachhochschulzentrum Graubünden bauen

    Mit dem Bau des neuen Fachhochschulzentrums Chur kann im Frühling 2025 begonnen werden. Wie aus einer aktuellen Medienmitteilung hervorgeht, hat das kantonale Hochbauamt Anfang Juni von der Stadt Chur die Baubewilligung erhalten.

    Dass die Stadt nur drei Monate nach Einreichung des Baugesuchs grünes Licht geben konnte, lag an dessen Qualität, so die zuständige Stadträtin Sandra Maissen: „Das grösste Bauprojekt des Kantons war gut und umfassend vorbereitet. Dank der ausgezeichneten Zusammenarbeit zwischen Kanton und der Stadt Chur konnte das Baugesuch sehr rasch abgewickelt werden.“

    Nun könne die Realisierung nach Terminplan angegangen werden, so Kantonsbaumeister Andreas Kohne. Dieser Terminplan sieht den Spatenstich und damit den offiziellen Baubeginn im Spätherbst 2024 vor. Tatsächlicher Baustart soll dann im Frühling sein. Verläuft alles nach Plan, soll das neue Fachhochschulzentrum Graubünden 2028 seinen Betrieb aufnehmen. Mit ersten Rückbauarbeiten auf dem Churer Areal Pulvermühle und der Umlegung des Mühlbachs wurde bereits vor einigen Wochen begonnen.

  • Halter übernimmt Wohnbauprojekt bei Schaffhausen

    Halter übernimmt Wohnbauprojekt bei Schaffhausen

    Der Schlieremer Immobilienentwickler Halter AG hat laut Medienmitteilung das Wohnbaugebiet Waldstadt im Pantli zwischen Schaffhausen und Stetten SH erworben. Verkäufer ist die DOST Architektur GmbH in Schaffhausen. Beide Unternehmen werden den geplanten Bau von 200 Eigentumswohnungen gemeinsam umsetzen.

    Auf 47‘600 Quadratmetern Grundstücksfläche sollen laut der Planung über 200 Eigentumswohnungen entstehen. In einem ersten Schritt werden 100 Eigentumswohnungen realisiert. Im Anschluss folgen nahtlos die weiteren Etappen, heisst es in der Firmenmitteilung. Über 40 verschiedene Wohnungstypen stehen für unterschiedliche Wohnbedürfnisse bereit. Die Grössen reichen von 2,5- bis zu 5,5-Zimmer-Wohnungen. Die Wohnungen sind mehrseitig ausgerichtet und bieten Räume mit viel Tageslicht und direkter Natur- und Waldorientierung. Der neue Wohn- und Lebensraum sei für Familien, Paare und Berufspendler aus der Region geeignet.

    Eine neue Bushaltestelle und die direkte Zufahrt zur Autobahn Richtung Schaffhausen, Winterthur und Zürich gewährleisten eine optimale Verkehrsanbindung. Ein integrierter Kindergarten und eine Kindertagesstätte runden das Angebot ab und machen die Waldstadt im Pantli auch für Familien attraktiv.

    Die Bauzeit für die erste Etappe wird auf rund zweieinhalb Jahre geschätzt. Wenn alles nach Plan verläuft, können die ersten Wohnungen im Jahr 2026 bezogen werden, so die Halter AG.

  • Neubau für Gesundheits- und Biomedizinische Forschung eingeweiht

    Neubau für Gesundheits- und Biomedizinische Forschung eingeweiht

    Die ETH hat ihren jüngsten Neubau eingeweiht. In den Gloria Cube sind die Gesundheitswissenschaften und die biomedizinische Technik der Hochschule eingezogen, informiert die ETH ein einer Mitteilung. Konkret sind im neuen Labor- und Forschungsgebäude 16 Forschungsgruppen aus Bewegungswissenschaften und Sport, Rehabilitations- und biomedizinischer Technik sowie aus anwendungsorientierter, translationaler Forschung untergebracht.

    Der Neubau am Gloriarank verbindet den ETH-Campus mit den angrenzenden Wohnhäusern des Quartiers Fluntern über durchgehende Wege und einen Grünbereich. Das achtstöckige Gebäude liegt zudem nahe an der Universität Zürich und dem Universitätsspital Zürich und bilde damit «eine natürliche Adresse für die interdisziplinäre Zusammenarbeit und die translationale Forschung», schreibt die ETH. Die Übertragung von Forschungsergebnissen in die medizinische Anwendung wird von einer im Gloria Cube eingerichteten Technologieplattform für medizinische Humanforschung unterstützt.

    Als Beispiele für die künftig im Gloria Cube angesiedelte Forschung werden in der Mitteilung die Entwicklung neuer Mikrowirkstoffträger sowie neuer Trainingsmethoden zur Steigerung von sportlicher Leistung und Gesundheit genannt. Ein weiteres Projekt erforscht den Zusammenhang von Pupillengrösse und Stress oder mentalem Befinden allgemein. Für die Ausbildung hält der Gloria Cube sechs Seminarräume und ein Lernzentrum bereit. Am Skills Lab @ETH können Studierende der Medizin sich gegenseitig grundlegende medizinische Fähigkeiten beibringen.

  • Eröffnungstermin für Neubau des Kantonsspitals Baden bekanntgegeben

    Eröffnungstermin für Neubau des Kantonsspitals Baden bekanntgegeben

    Das Kantonsspital Baden (KSB) hat den Eröffnungstermin für seinen Neubau bekanntgegeben. Offiziell eröffnet wird das neue KSB laut einer Medienmitteilung am Dienstag, 25. Februar 2025. Der Hauptumzug wird an dem darauffolgenden Wochenende stattfinden. In sechseinhalb Jahren Bauzeit ist der Neubau fertiggestellt worden. Er wird mit einer Nutzfläche von 76‘215 Quadratmetern rund 30 Prozent mehr Fläche bieten als das Gebäude, in dem das KSB seit 1978 untergebracht ist.

    Der Umzug wird in fünf Tagen realisiert. Insgesamt werden 4571 Kubikmeter Medizintechnik und weitere Güter bewegt, heisst es in der Mitteilung des KSB. Das entspreche der Ladung von 76 Lastwagen mit je 40 Tonnen. Das Projekt ist in drei Phasen aufgeteilt, heisst es zum Ablauf. Im Vorumzug wird Material verschoben, sodass die Ärzte und Pflegenden im Neubau ihre Arbeit umgehend aufnehmen können. Beim Hauptumzug haben die Intensivstation, die Überwachungsstation, die Neonatologie und der Notfall Priorität. Der Spitalbetrieb wird dabei normal weiterlaufen.

    Der Neubau ist eigentlich früher fertig. Aber die Leitung des KSB hat sich bewusst für Februar als Umzugstermin entschieden. «Theoretisch wäre das neue Gebäude bereits ab dem kommenden Herbst bezugsbereit», wird KSB-CEO Adrian Schmitter zitiert. Für einen Umzug vor den Herbstferien wäre es jedoch eng geworden. Denn das Gebäude muss vorgängig noch zahlreichen aufwändigen Tests unterzogen werden. Zudem müssen alle Betriebsbewilligungen vorliegen.

    Da das KSB zwischen Oktober und Januar jeweils stark ausgelastet ist und während den Grippewellen viele Patienten mit Infektionskrankheiten behandelt werden, entschied man sich, das Zeitfenster mit weniger Patienten ab Ende Februar für den Umzug zu nutzen. Details zum KSB-Neubau gibt es im KSB-Magazin 02-2024.

  • Siegerprojekt für ersten Neubau Werkstadt-Areal Zürich

    Siegerprojekt für ersten Neubau Werkstadt-Areal Zürich

    Gebrauchte Schienen als Tragkonstruktion
    Das Siegerprojekt «GLEIS X», das von Leuthard AG Baumanagement und Gigon/Guyer Architekten AG entwickelt wurde, besticht durch seine konsequente Wiederverwendungsstrategie. Das Konzept nutzt 12 Kilometer gebrauchte Schienen aus dem SBB ReSale als Stützen und Deckenträger der Hauptgeschosse. Auch die Gebäudehülle besteht aus wiederverwendeten Fenstern und Welleternitplatten. Diese innovative Nutzung gebrauchter Bauteile wurde von der Jury besonders gewürdigt, da sie die Geschichte des Ortes aufgreift und architektonisch weiterführt. Für die SBB, die grossen Wert auf die Erhaltung und Weiterentwicklung des baukulturellen und bahnhistorischen Erbes legt, war dieser Ansatz entscheidend.

    Sechs Gewerbegeschosse und ein Stadtgeschoss
    Der geplante Neubau umfasst sieben Geschosse, von denen sechs als Gewerbeflächen dienen sollen. Diese Flächen sind für kleine bis mittelgroße Betriebe vorgesehen und bieten einen Mix aus klassischem und innovativem Gewerbe. Das erste Obergeschoss, das sogenannte «Stadtgeschoss», wird Dienstleistungen oder kulturelle Angebote beherbergen und so den Austausch mit dem Quartier fördern. Das Erdgeschoss wird zunächst für Parkplätze und Warenumschlag genutzt, soll jedoch in einer späteren Phase ebenfalls in ein Gewerbegeschoss umgewandelt werden.

    Öffentliche Projektausstellung
    Interessierte können die Wettbewerbsbeiträge im Hochparterre des Gebäudes U, Hohlstrasse 400, 8084 Zürich, besichtigen. Die Ausstellung ist bis zum 19. Juni 2024 von Montag bis Freitag von 17 bis 19 Uhr und am Wochenende von 12 bis 16 Uhr geöffnet.

    Werkstadt Zürich –  Ein Ort für urbane Produktion
    Auf dem rund 43.000 Quadratmeter großen Areal der «Werkstadt Zürich» entsteht ein innovatives Zentrum für urbane Produktion und Gewerbe. Die SBB saniert die bestehenden Gebäude und schafft quartiernahe Arbeitsplätze für Handwerk, Service und hochspezialisierte Fachkräfte. Die Transformation des Areals erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Zürich und der kantonalen Denkmalpflege. Aktuell bieten rund 35 Unternehmen auf dem Areal Arbeitsplätze und tragen zur lebendigen Entwicklung des Quartiers bei.

  • Eröffnung eines neuen Berufsschulzentrums

    Eröffnung eines neuen Berufsschulzentrums

    Das neue Bildungszentrum von Polybau in Grenchen wird nach den beiden Hauptstandorten Uzwil und Les Paccots das dritte Berufsschulzentrum. Polybau ist 1949 als Fachschule des Schweizerischen Dachdeckermeister-Verbands gegründet worden. Sie gilt heute in der Schweiz als führende Ausbildungsstätte für Fachkräfte für Gebäudehüllen. Mit der Erweiterung soll die Solothurner Bildungslandschaft sowie die Zusammenarbeit mit ansässigen Betrieben und Industrie gestärkt werden.

    „Mit seiner zentralen Lage und der guten Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz ist Grenchen für die Lernenden aus der gesamten Region bestens erreichbar“, wird André Schreyer, Geschäftsführer des Bildungszentrums Polybau, in einer Mitteilung zitiert. „Der neue Berufsschulstandort bietet zudem die notwendige Infrastruktur, um den hohen Anforderungen einer modernen und zukunftsorientierten Berufsausbildung gerecht zu werden.“

    Pro Jahr werden rund 750 Eidgenössische Fähigkeitszeugnis (EFZ)- und Eidgenössische Berufsattest (EBA)-Lernende in den Bereichen Dach-, Wand-, Abdichtungs-, Sonnenschutz- und Storentechnik sowie Gerüstbau ausgebildet. Am neuen Standort in Grenchen sollen ab August ein Teil der neuen Solarberufe und bestehende deutschsprachige Dachdecker-Klassen unterrichtet werden, die momentan in Les Paccots angesiedelt sind. Die Strategie von Polybau ist es, junge Menschen in der Schweiz auszubilden und ihre berufliche Entwicklung zu fördern. Die für das Schulkonzept verantwortliche schulische Leitung bleibt am Standort Uzwil. Die zentrale Verwaltung gewährleiste Effizienz und Qualität in der Ausbildung, heisst es in der Mitteilung.

  • Genehmigung für nachhaltigen Dienstgebäudekomplex erteilt

    Genehmigung für nachhaltigen Dienstgebäudekomplex erteilt

    Green Spin erhält die Genehmigung zum Bau eines nachhaltigen Dienstgebäudekomplexes. Laut einer Mitteilung sollen hier in drei Jahren Unternehmen einziehen, die ihren Schwerpunkt im Bereich der Nachhaltigkeit haben. Die zukünftigen Einheiten besitzen modular aufgebaute Mietflächen zwischen 35 und 1400 Quadratmetern bei einer Gesamtfläche von 31’000 Quadratmetern. Neben Räumlichkeiten für Gewerbe, Büros und Produktion sollen auch Gastronomiebetriebe und einzelne Detailhandelsgeschäfte in das zukünftige Quartier einziehen. Initiiert und entwickelt wurde Green Spin von Felix Partner Architektur Design aus Zürich.

    Das Architekturbüro verspricht eine funktionale Architektur mit Photovoltaikfassade und Windrädern für ökologischen Strom sowie einem Heizsystem, das mit Erdwärme arbeitet. Die Lage ist zentrumsnah, hat eine gute Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel und das städtische Velonetz.  Besonders hervorgehoben wird eine bis zu sechs Meter breite, sanft um den Innenhof herum ansteigende mit dem Velo befahrbare Rampe. Diese bietet auf allen Ebenen den Zugang zu den Mietflächen, sodass man mit dem Velo direkt vors Büro oder Geschäft fahren kann.

    Das Gebäude wird nach dem internationalen Nachhaltigkeitsstandard für Bauten, BREEAM, zertifiziert  und erfüllt die ESG-Standards für die Nachhaltigkeitsberichterstattung sowie die Standards der Level Scope1- und Scope2-Emissionen des Greenhouse Gas Protocols.

  • Baubewilligung erteilt: Spatenstich rückt näher

    Baubewilligung erteilt: Spatenstich rückt näher

    Unter dem Titel «Volle Kraft voraus dank Baubewilligung» berichtet die neueste Ausgabe des von der Aargauischen Industrie- und Handelskammer (AIHK) herausgegebenen Magazins «Impulse» vom Fortgang der Planung für das neue Haus der Wirtschaft in Aarau. Am 25. März hat die Stadt Aarau die Baubewilligung erteilt, heisst es dort. Der Weg zum neuen Haus der Wirtschaft sei somit frei und der Spatenstich rücke näher. Das neue Haus der Wirtschaft werde voraussichtlich im Frühjahr 2026 fertiggestellt sein.

    Da die Baubewilligung früher als erwartet vorliegt, konnten die Beteiligten die Planungsarbeiten vorantreiben und die Ausführungsplanung vorziehen, heisst es in dem Bericht weiter. Zurzeit laufen Ausschreibungen für die verschiedenen Arbeiten. Die Vergabeverhandlungen für die wichtigsten Aufträge sollen Anfang Juli stattfinden.

    Der Rückbau des bestehenden Gebäudes startet laut Planung dann Mitte August. Anschliessend erfolgen der Aushub und die Bohrungen für die vorgesehenen sieben Erdsonden. Anfang Oktober 2024 stehen die Rohbauarbeiten an. Im Frühjahr 2026 soll das neue Haus der Wirtschaft bezugsbereit sein.

    Für die Zeit der Bauarbeiten ziehen die Mitarbeitenden der AIHK und der Ausgleichskasse der AIHK im Juli in andere Räumlichkeiten. Noch ist offen, wohin. Gespräche über mögliche Mietobjekte in Aarau laufen, laut AIHK.

    Im neuen Haus der Wirtschaft können mit den neuen Möglichkeiten professionellere Kurse und Veranstaltungen durchgeführt werden, heisst es in einem früheren Bericht in «Impulse». Zudem stehe der Neubau für die fortschreitende Digitalisierung und Modernisierung, die beim Verband seit mehreren Jahren schon stattfinde.

  • Ein nachhaltiger Holz-Hybrid Bau mit einem «Herz aus Holz»

    Ein nachhaltiger Holz-Hybrid Bau mit einem «Herz aus Holz»

    «Ein Herz aus Holz»
    Das Projekt wird als fünfgeschossiger Sockelbau und einem Hochhaus mit einem Atrium – dem «Herz aus Holz» – realisiert. Auf den Dachflächen wie auch auf Teilbereichen der Fassade sind Photovoltaik-Module für die Stromproduktion vorgesehen. Die gesamte Wärme- und Kälteversorgung erfolgt mittels eines Anschlusses an die Fernwärme «Wärmeverbund Seetalplatz». Das Projekt strebt die Zertifizierung mit den Nachhaltigkeitslabeln SNBS Gold und Minergie-P-ECO an. Für den Holz-Hybridbau und die vorgefertigten Fassadenelemente werden ca. 1420 m3 Holz verarbeitet – v.a. Fichte und Tanne. Der Holzbau trägt dabei nicht nur zum angenehmen Innenklima bei, sondern reduziert auch die CO2-Bilanz der Erstellung des Gebäudes. Die fixfertige Vorfabrikation der Fassadenelemente aus Holz in geschützten Werkhallen stellt zudem die Qualität sicher und ermöglicht eine schnellere Fertigstellung der Gebäudehülle.

    Der Kanton Luzern verfolgt eine Vorreiterrolle bei der Umsetzung der Klimaziele, wie auch Losinger Marazzi. Die Immobilienentwicklerin und Totalunternehmung hat sich zum Ziel gesetzt, ihre CO2-Emmissionen bis ins Jahr 2030 um 30 % im Vergleich zu 2021 zu reduzieren. Dieses Ziel erreicht Losinger Marazzi indem neben einem verstärkten Fokus auf Holzbau- sowie Stadterneuerungsprojekte die Nachhaltigkeit in allen Projekten als zentrales Thema behandelt wird.

    Heute ist die kantonale Verwaltung auf über 30 verschiedenen Standorten verteilt. Durch den Neubau werden im Jahr 2026 rund 1500 Angestellte unter einem Dach zusammengeführt und somit eine zentrale Anlauf-, Auskunfts- und Beratungsstelle im neuen Stadtteil Luzern Nord erschaffen, die mit allen Verkehrsmitteln bestens erschlossen ist. Zudem werden sich in den unteren Geschossen des Gebäudekomplexes die öffentlichkeitswirksamen Dienststellen, ein Polizeiposten, Gastronomie und Läden verteilen. Eine Kita im 6. OG sowie Wohnungen in den obersten Geschossen werden zum belebenden Nutzungsmix beitragen.

  • Zukunftsweisende Integration Wohnsiedlung Luchswiese und Schulerweiterung

    Zukunftsweisende Integration Wohnsiedlung Luchswiese und Schulerweiterung

    Inmitten der dynamischen Entwicklung des Zürcher Nordens entsteht ein Vorzeigeprojekt, das den Ansprüchen einer wachsenden Stadt gerecht wird. Die bestehende Wohnsiedlung Luchswiese, charakterisiert durch ihre grüne Gartenstadtatmosphäre und drei viergeschossige Wohnblöcke, wird durch vielfältigen Wohnraum und Bildungseinrichtungen ersetzt. Das Siegerprojekt «Pergola» von Blättler Heinzer Architektur und KOLLEKTIV NORDOST Landschaftsarchitekten zeichnet sich durch eine behutsame Verdichtung aus, die den Gartenstadtcharakter wahrt und gleichzeitig modernen Wohn- und Lernraum schafft.

    Durch den Einsatz vorfabrizierter Holzbausysteme entstehen 76 Wohnungen, die durch ihre Diversität insbesondere Familien ansprechen. Die Integration von vier Kindergärten mit Betreuungsinfrastruktur sowie ein Mehrzwecksaal für die Tagesschule im direkt ans Schulareal angrenzenden westlichen Gebäuderiegel unterstreicht das innovative Konzept der Siedlung. Diese organische Verbindung von Wohnen und Bildung schafft ein harmonisches Ensemble, das durch durchfliessende Grünräume und begrünte Dachterrassen ergänzt wird.

    Das Siegerprojekt «LYNX» von Parameter Architekten und Rosenmayr Landschaftsarchitektur für die angrenzendeSchulanlage Luchswiesen sieht sich mit einem wachsenden Schulraumbedarf konfrontiert. Hier plant die Stadt bis 2028 eine signifikante Erweiterung, die neuen Raum für 750 Kinder bietet. Inspiriert von der ursprünglichen Architektur Max Kollbrunners, verbindet der Erweiterungsbau alte und neue Elemente und integriert eine Dreifachsporthalle sowie moderne Unterrichts- und Betreuungsräume. Die ressourcenschonende Bauweise, inklusive der Nutzung von Photovoltaikelementen und Holz in Skelettbauweise, unterstreicht das Engagement der Stadt für nachhaltige Entwicklung.

    Dieses Projekt illustriert eindrucksvoll, wie durch kreative Stadtplanung und die enge Zusammenarbeit verschiedener Akteure Lösungen für die Herausforderungen der Urbanisierung gefunden werden können. Mit der Wohnsiedlung Luchswiese und der Schulanlage Luchswiesen entsteht ein zukunftsweisendes Modell für das Zusammenleben und Lernen in Zürich.

  • Großprojekt für darstellende Kunst und studentisches Wohnen in Vernier

    Großprojekt für darstellende Kunst und studentisches Wohnen in Vernier

    Die Fondation pour le Développement des Arts et de la Cultur aus Vernier hat HRS mit dem Bau von zwei Gebäuden in Vernier beauftragt. Der entsprechende Totalunternehmervertrag ist bereits unterzeichnet worden, informiert der Immobiliendienstleister mit Sitz in Frauenfeld in einer Mitteilung. Über den finanziellen Umfang des der darstellenden Kunst gewidmeten Grossprojekts werden dort keine Angaben gemacht.

    Das erste Gebäude soll als Kulturzentrum dienen. Es wird einen Veranstaltungssaal mit 492 Sitz- und 920 Stehplätzen bekommen, erläutert HRS. Im zweiten Gebäude sind 220 Wohnungen für Studierende geplant. Die beiden Gebäude sollen über eine Fussgängerbrücke miteinander verbunden werden.

    Der Komplex wird durch ein Hotel, eine Co-Working-Bereich, eine Brasserie und einen Catering-Service ergänzt. Sie sollen „das Angebot des Standorts bereichern und ihn zu einem dynamischen Ort des Lebens machen“, schreibt HRS. Ein Zeitplan für die Projektumsetzung wird in der Mitteilung nicht kommuniziert.

  • Testplanung für die Überbauung des AEW Areals in Aarau

    Testplanung für die Überbauung des AEW Areals in Aarau

    Die AEW will im Herbst zusammen mit dem Stadtbauamt Aarau eine Testplanung für die Überbauung auf dem AEW Areal durchführen. Die Immobilien AEW AG ist Eigentümerin der bald 60 Jahre alten Überbauung, die aus einem Hochhaus, dem Obergericht und einem Restaurant besteht. Die Eigentümerin ist zu 100 Prozent Tochter der AEW Energie AG, die zusammen mit den Gerichten Aargau als grösste Mieter der Gebäude die zukünftigen Anforderungen an den Standort und Arbeitsort analysiert habe, heisst es in einer Mitteilung.

    Die Untersuchung hat ergeben, dass eine bauliche Entwicklung und Verdichtung des Areals für den langfristigen Erhalt der heutigen Nutzung notwendig ist. Mit der anstehenden Testplanung sollten laut der Mitteilung die Rahmenbedingungen und Anforderungen an eine qualitätsvolle Weiterentwicklung des Areals vertieft untersucht und geklärt werden. Die bestehenden Bauten werden in den Test miteinbezogen, um aufzuzeigen, wie mit ihnen verfahren werden könnte.

    Aufbauend auf den Erkenntnissen aus der Testplanung soll ein fundierter Richtungsentscheid gefällt werden, der für die Weiterentwicklung im Jahr 2025 ausschlaggebend sein wird. Drei Planungsteams sollen im Austausch mit den Begleitgremien die Planungskonzepte erarbeiten. Die Testplanung wird voraussichtlich im Frühjahr 2025 abgeschlossen sein.

  • Losinger Marazzi setzt Klimastrategie in ihren Projekten um

    Losinger Marazzi setzt Klimastrategie in ihren Projekten um

    Welche Klimastrategie verfolgt Losinger Marazzi?
    Lennart Rogenhofer: Mit unserer Klimastrategie verfolgen wir das Ziel, unsere CO²-Emissionen bis ins Jahr 2030 um 30 Prozent im Vergleich zu 2021 zu reduzieren. Dieses erreichen wir, indem wir neben einem verstärkten Fokus auf Holzbau- sowie Renovationsprojekte die Nachhaltigkeit in allen Projekten als zentrales Thema behandeln. Dabei verfolgen wir einen wissenschaftlichen Ansatz gemäss der Science Based Targets Initiative, welche unter anderem auch unsere Zielerreichung auditiert.

    Wie wird die Strategie konkret umgesetzt?
    Wir integrieren die Nachhaltigkeit bereits seit Jahren vollumfänglich in unsere Unternehmensstrategie. Umgesetzte Belege dafür sind unter anderem die Grossprojekte Greencity in Zürich (2012 erstes 2000-Watt-Areal der Schweiz in Entwicklung), Erlenmatt West in Basel (2013 erstes 2000-Watt-Areal der Schweiz in Betrieb) oder das nachhaltige Quartier Églantine in Morges im 2019.

    Nach weiteren Vertiefungsschritten in den letzten Jahren setzen wir unsere Klimastrategie systematisch um. Seit 2019 erstellen wir kohärent für jedes Projekt eine CO2-Bilanz für die Erstellung und den Betrieb der Gebäude – also über den gesamten Lebenszyklus eines Projekts und unabhängig von den angestrebten Umweltlabels. So konnten wir eine Erfahrungsdatenbank aufbauen, die es ermöglicht, die Emissionen zukünftiger Projekte abzuschätzen und zu reduzieren.

    Welche Ziele verfolgt Losinger Marazzi in Bezug auf den Holzbau?
    Der Holzbau ist ein Fokusthema der Klimastrategie von Losinger Marazzi. Diese sieht vor, verstärkt auf Baustoffe mit tiefen CO2-Emissionen wie zum Beispiel Holz zu setzen. Unsere Klimastrategie zielt darauf ab, ab der Konzeption die Lebenszyklusemissionen eines Gebäudes in dessen Erstellung und Betrieb möglichst tief zu halten. Der vermehrte Einsatz von Holz ist hier natürlich ein wichtiges Element, immer nach dem Grundsatz «Das Richtige Material am richtigen Ort». Das heisst,einen Fokus auf lokale, leichte, biobasierte Materialien dort zu setzten, wo sie gemäss ihren technischen Eigenschaften am besten passen und einen maximalen Einfluss auf die Nachhaltigkeit haben. Das kann neben einer Reduktion der CO2-Emissionen beispielsweise auch eine bessere Rückbaubarkeit oder ein Beitrag zu einem angenehmen Innenraumklima sein. Diese Strategie setzen wir konkret bereits in Projekten wie dem Greencity Baufeld B6 (Vergé), dem Verwaltungsgebäude des Kantons Luzern und dem Dienstleistungsgebäude BERN 131 um.

    Aktuelle Projekte:
    Greencity Baufeld B6 (Vergé)
    In Zürich mit einem optimierten Energiekonzept (100 % erneuerbar) und einer voll auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Materialisierung (Holz-Fassade, Leichtbau-Innenwände, schlanke Tragstruktur, etc.)

    Verwaltungsgebäude des Kantons Luzern
    Für rund 1500 Mitarbeitende am Seetalplatz in Emmenbrücke (LU), unter anderem mit einem Atrium aus Holz, SNBS-Gold und Minergie-P-ECO Zertifizierung

    Dienstleistungsgebäude BERN 131
    Im Wankdorf Bern mit Photovoltaik-Modulen auf dem Dach und an den Fassaden, Holzbau und SNBS Gold Zertifizierung

    Stadterneuerungsprojekte Côté Parc
    In Genf und Spenglerpark in Münchenstein (BL), in welchen aktiv auf eine Nutzung und Aufwertung des Bestands anstatt auf einen Abriss-Neubau gesetzt wurde

  • Ein neues Zuhause für Familien und Kreativität im Leutschenbach

    Ein neues Zuhause für Familien und Kreativität im Leutschenbach

    Das Herzstück der Siedlung besteht aus zwei u-förmigen Gebäudekomplexen, die zum Grünraum hin geöffnet sind und durch Pavillonbauten im Innenhof ergänzt werden. Diese Anordnung schafft einen lebendigen, gemeinschaftlichen Siedlungshof, der Kindergärten und Gemeinschaftsräume beherbergt und somit zu einem sozialen Treffpunkt wird.

    Die Wohnsiedlung bietet eine Vielzahl von 2- bis 6½-Zimmer-Wohnungen sowie spezielle Atelier- und Gemeinschaftswohnungen, um unterschiedlichste Wohnbedürfnisse zu erfüllen. Besonderes Augenmerk wird auf grosszügige Familienwohnungen und kreative Räumlichkeiten gelegt, die flexibles und innovatives Wohnen ermöglichen.

    Nachhaltigkeit und Energieeffizienz stehen im Fokus der Wohnsiedlung. Durch den Bau nach Minergie-P-ECO und Minergie-ECO Standards sowie die Nutzung erneuerbarer Energiequellen für Wärme und Strom leistet sie einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Die grossflächige Installation von Photovoltaik-Modulen gewährleistet eine umweltfreundliche Stromversorgung.

    Die Gestaltung der Aussenanlagen fördert die Biodiversität und verbessert das Mikroklima im Quartier. Die Aufwertung der Grünflächen entlang des Riedgrabens und der das Quartier verbindende «Innere Garten Leutschenbach» schaffen naturnahe Erholungsräume, die den Bewohnenden eine hohe Lebensqualität bieten.

    Die Wohnsiedlung Leutschenbach ist ein Beispiel für die gelungene Verbindung von urbanem Wohnen, sozialer Durchmischung und ökologischer Verantwortung. Sie spielt eine wesentliche Rolle in der Entwicklung Leutschenbachs zu einem attraktiven und lebendigen Stadtteil, der den Anforderungen eines modernen, nachhaltigen Lebensstils gerecht wird.

  • Auszeichnung für nachhaltigen Neubau in der Zentralschweiz

    Auszeichnung für nachhaltigen Neubau in der Zentralschweiz

    Lignum, Verband der Holzwirtschaft, hat den Neubau der Eventhalle Campus Sursee mit dem Label Schweizer Holz ausgezeichnet. Wie die Dachorganisation der Zentralschweizer Wald- und Holzwirtschaft mitteilt, sei Holz wegen seines geringen Materialgewichts, hoher Tragfähigkeit und seinen positiven Auswirkungen auf das Raumklima eine gute Wahl beim Errichten von Gebäuden.

    Wenige Bildungseinrichtungen hätten sich für Bauen mit Holz entschieden. „Es kommt nicht oft vor, dass ein führendes Bildungszentrum für Fachleute des Bauhauptgewerbes mit Holz baut und so auf die unzähligen Vorteile dieses nachwachsenden Rohstoffes setzt“, wird Melanie Brunner, Geschäftsführerin von Lignum Holzwirtschaft Zentralschweiz, zitiert. Es sei eine besondere Ehre, ein solches Objekt mit Strahlkraft auszeichnen zu dürfen, heisst es. Die Vorteile von Holz als Baustoff seien gleichbedeutend mit der Sicherung von Arbeitsplätzen in der Region, der Reduktion von grauer Energie und einer umweltschonenden Bewirtschaftung der Wälder. In der Eventhalle seien 217 Kubikmeter Holz verbaut worden. Fachwerk und Hohlkastenelemente bestehen zu 92,3 Prozent aus Schweizer Holz. Dadurch könnten 159 Tonnen des Treibhausgases CO2 im Gebäude gebunden werden.

    Lignum vergibt die Auszeichnung Schweizer Holz zur Kennzeichnung von Holz, welches in Schweizer oder Liechtensteiner Wäldern gewachsen ist und in der Schweiz oder im Fürstentum verarbeitet wird. Zu finden ist es auf dem Produkt sowie auf Begleitdokumenten.

  • «Fischermätteli» erstes Areal mit Minergie-Zertifikat

    «Fischermätteli» erstes Areal mit Minergie-Zertifikat

    Das innovative und langfristig ausgerichtete Wohnbauprojekt Fischermätteli wurde von den Strüby Unternehmungen im Herbst 2023 nach einer etappierten Bauzeit von rund dreieinhalb Jahren erfolgreich fertiggestellt. Die zehn Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 168 Eigentumswohnungen entstanden auf einem früheren Gewerbeareal in Burgdorf BE. Bei der Konstruktion wurde über 6600 m3 Schweizer Holz verwendet, das als natürlicher CO2-Speicher dient und aufgrund kurzer Transportwege eine ausgezeichnete Ökobilanz aufweist.

    Der Energiebedarf für das gesamte Areal wird zu hundert Prozent aus erneuerbaren Quellen gedeckt. Der Strom stammt von den PV-Anlagen auf den Gebäudedächern, während die Wärme für Heizung und Warmwasser aus einer Heizzentrale kommt, die mit Schweizer Pellets betrieben wird. Das durchdachte Mobilitätskonzept setzt auf Elektromobilität, Car-Sharing, Velos und öffentlichen Verkehr. Ein Co-Working Space unterstützt das Arbeiten von Zuhause aus und entlastet somit indirekt die Verkehrswege. Zudem sorgt die Umgebungsgestaltung nach dem Schwammstadt-Prinzip im Sommer für eine natürliche und effiziente Kühlung und macht das Projekt dank der vielfältigen einheimischen Pflanzen zu einem wahren Hotspot der Biodiversität.

    Label mit hohen Anforderungen
    Im April 2024 erhielt das bisher grösste Immo-Projekt vom Verein Minergie das begehrte Zertifikat: das Label Minergie-Areal, nachdem es bereits mit dem Label Minergie-A-ECO ausgezeichnet wurde. Der neue Standard, der seit September 2023 besteht, wird von verschiedenen Organisationen wie dem Verein Minergie, den Kantonen, der Wirtschaft und dem Bundesamt für Energie unterstützt. Das Minergie-Areal zeichnet sich durch einen minimalen Energieverbrauch, minimierte Treibhausgasemissionen während Erstellung und Betrieb sowie eine maximale Selbstversorgung mit erneuerbaren Energien aus. Die Gebäude verfügen über einen besonders effizienten Hitzeschutz sowie einen kontrollierten Luftaustausch. Zudem wird der Aussenraum des Minergie-Areals so gestaltet, dass die Klimaresilienz und die Aufenthaltsqualität erhöht werden, beispielsweise durch grüne Bepflanzung und Beschattungsmöglichkeiten. Ein weiterer Pluspunkt des Minergie-Areals ist die Förderung einer klimafreundlichen Mobilität.

    Die Überbauung in Burgdorf BE setzt neue Massstäbe im Holzbau für Wohnungen. Mit 168 Eigentumswohnungen in zehn Mehrfamilienhäusern ist es das grösste Bauprojekt seiner Art, das Schweizer Holz und den Minergie-A-ECO-Standard vereint. Von Anfang an standen Nachhaltigkeitsaspekte im Mittelpunkt, was dem Projekt das erste Minergie-Areal-Zertifikat für ein realisiertes Projekt einbrachte.

    Dank der eleganten Holzfassaden fügt sich das Ensemble architektonisch optimal in die natürliche Umgebung ein. Die klar definierten Begegnungs- und Spielzonen mit dörflichem Charme fördern die Beziehungen zwischen den Bewohnern. Gleichzeitig gewährleistet die Architektur die Privatsphäre und schafft Wohnräume mit idealen Luft-, Licht- und Schalleigenschaften. Gemeinschaftsfördernde Elemente wie ein grosszügiger Gemeinschaftspavillon und die professionelle Homeoffice-Zone «fm produktiv» runden das Angebot ab.

    Die Wohnungen bieten 2.5 bis 5.5 Zimmer und sind für Singles, Paare und Familien jeden Alters konzipiert. Die Grundrisse sind flexibel gestaltet, sodass sie zukünftigen Bedürfnissen angepasst werden können. Der Bau erfolgte ab dem Erdgeschoss in Holzelementbauweise.

    Die Energieversorgung basiert konsequent auf erneuerbaren Quellen. Der Strom für die rund 400 Bewohnerinnen und Bewohner stammt von den PV-Anlagen auf den Dächern der Mehrfamilienhäuser (700 MWh/Jahr). Die Wärme wird in einer Heizzentrale mit Schweizer Holzpellets erzeugt.

    Das Mobilitätskonzept setzt auf Veloverkehr, öffentlichen Verkehr, E-Fahrzeuge und Car-Sharing. Es stehen Velounterstände, Ladestationen, Reparatur- und Reinigungsbereiche zur Verfügung. Zusätzlich können Bewohner via App eines der beiden Elektroautos des quartiereigenen Car-Sharing nutzen oder bequem den Bus nutzen, der halbstündlich vom Quartier nach Burgdorf verkehrt. Die Nachfrage nach den Eigentumswohnungen sowie nach den Mietwohnungen war von Anfang an sehr gross. Bereits Monate vor Fertigstellung, waren alle 168 Wohnungen verkauft respektive vermietet. Die fairen Verkaufs- und Mietpreise haben sicher zum grossen Erfolg beigetragen, z.B. war eine Wohnung mit 4.5 Zimmern bereits ab CHF 610’000 erhältlich (abzüglich Minergie-Fördergelder des Kantons Bern).

  • Notstrom für Automatiktüren: Neue Batterie-Backup-Lösung

    Notstrom für Automatiktüren: Neue Batterie-Backup-Lösung

    Dormakaba lanciert laut einer Medienmitteilung ein brandgeprüftes Batteriebackup für die unterbrechungsfreie Stromversorgung in der Türautomation. Der Einbausatz für wiederaufladbare Lithium-Eisenphosphat-Akkus (LiFEPO4) sei speziell für das Eigenprodukt ED 100/250 entwickelt worden. Bei Stromausfall schalte sich das Batteriebackup ein und sichere eine kontinuierliche Funktionalität des automatischen Drehtürsystems.

    In umfangreichen wissenschaftlichen Tests durch das staatliche schwedische Forschungsinstitut Research Institutes of Sweden konnten Sicherheitsbedenken ausgeschlossen werden, heisst es. «Unter sehr anspruchsvollen Testbedingungen» habe die Lösung ihren Mehrwert in Bezug auf Sicherheit und Zuverlässigkeit gezeigt. Dabei wurde ein automatisches Türsystem an einer voll ausgestatteten Brandschutztür integriert und ein Worst-Case-Szenario geschaffen.

    «Mit der Einführung haben wir ein wettbewerbsfähiges Produkt entwickelt, das den Kunden einen deutlichen Mehrwert in Bezug auf Sicherheit und Nachhaltigkeit bietet», wird Magin Guardiola, Chief Innovation Officer von dormakaba, zitiert. Als weitere Vorteile werden geringere Installationskosten und weniger Bedarf an teuren Kabelverbindungen zu externen Einheiten genannt.

    Mit der Lösung für das Gebäudemanagement will die Schliesstechnikfirma aus dem Glattal in Skandinavien wachsen. Produkteinführung ist im April und Mai in Dänemark, Finnland, Norwegen und Schweden.

  • Neues Gastronomieprojekt in Badens Zentrum auf 1000 Quadratmetern

    Neues Gastronomieprojekt in Badens Zentrum auf 1000 Quadratmetern

    Das Gastronomie- und Hotellerieunternehmen SV Group richtet im Konnex Baden ein Restaurant mit 300 Plätzen und einer Terrasse auf 1000 Quadratmetern ein. Laut Medienmitteilung wird SV mit Hauptsitz in Dübendorf auch für das leibliche Wohl der Gäste des Conferencing-Bereichs verantwortlich sein. Die SV Group beschäftigt in der Schweiz rund 4800 Mitarbeitende und wird im Konnex für die Konferenz- und Meetingbereiche einen Cateringservice und zusätzlich Event-Catering anbieten.

    Damit nehme das sogenannte Stadt-in-Stadt-Konzept des Konnex Baden immer mehr Form an, heisst es in der Mitteilung der Vermieterin. Die SPGI Zurich AG ist mit der Vermarktung und Vermietung des Konnex Baden beauftragt. Rund 35‘000 Quadratmeter Gewerbeflächen stehen nach der Totalsanierung insgesamt zur Verfügung.

    Das Stadt-in-Stadt-Konzept umfasst eine Reihe von Dienstleistungen und Annehmlichkeiten, darunter Gastronomie, Läden des täglichen Bedarfs, Fitness, Kinderbetreuung und Co-Working. Das Konnex-Gebäude befindet sich im Stadtzentrum, nur fünf Gehminuten vom Badener Bahnhof und 20 Minuten von Zürich entfernt.

    Die SPGI Zurich AG mit Sitz in Zollikon ist ein Tochterunternehmen der Intercity Group, einem unabhängigen Immobiliendienstleister mit Gruppengesellschaften in Zürich, Luzern, Bern, Basel, St.Gallen, Olten SO und Zug. Das Unternehmen ist seit 1993 Allianzpartner von Cushman & Wakefield, einem weltweit führenden Anbieter von Immobiliendienstleistungen mit Hauptsitz in Chicago und 53’000 Mitarbeitenden in 60 Ländern.