Kategorie: Mobilität

Mobilität – Immobiliennews zu Verkehr, Arealentwicklung, Mobilitätskonzepten & deren Einfluss auf Immobilien in der Schweiz.

  • Teilüberdeckungen der A2 in Luzern-Süd

    Teilüberdeckungen der A2 in Luzern-Süd

    Am 16. November 2024 boten das Bundesamt für Strassen, der Kanton Luzern, LuzernPlus und die Stadt Kriens im Schappe Kulturquadrat in Kriens eine Plattform, um den Zwischenstand zu den Teilüberdeckungen der A2 zu präsentieren. Besucherinnen und Besucher konnten sich direkt mit den Planungsteams austauschen, Anregungen geben und Fragen stellen.

    Die Planungen, die 2024 in die zweite Phase gingen, zielen darauf ab, die Zielvorstellungen zu schärfen, die rechtlichen Grundlagen vorzubereiten und Finanzierung sowie technische Anforderungen zu klären. Die Ergebnisse der laufenden Studien werden Ende 2025 erwartet.

    Räume mit Potenzial
    Die Testplanung von 2023 identifizierte drei mögliche Standorte für Teilüberdeckungen. Die Entwürfe zielen darauf ab, Stadtgebiete zu verbinden, die Lebensqualität durch weniger Lärm zu steigern und neue Stadträume zu schaffen.

    • Grosshof/Luzernerstrasse: Fokus auf eine engmaschige Vernetzung der Wege und die Aufwertung öffentlicher Räume.
    • Arsenal/Schlund: Potenziale für LuzernSüd durch die Überdeckungen und die Entwicklung neuer Nutzungsmöglichkeiten.
    • Schlund/Horwerstrasse: Möglichkeiten für die Quartierentwicklung und eine sanfte Transformation des Gewerbequartiers Wyssmatt durch die Verlängerung des Tunnels Schlund.

    Technische Herausforderungen
    Neben den Vertiefungsstudien analysiert eine Machbarkeitsstudie die technischen Rahmenbedingungen der geplanten Teilüberdeckungen. Diese sind unabhängig vom Gesamtsystem Bypass Luzern, werden jedoch eng mit weiteren Projekten der Region abgestimmt.

    Perspektiven und nächste Schritte
    Die Teilüberdeckungen der A2 bieten die Chance, städtische Räume neu zu gestalten und Synergien zwischen Verkehrs- und Quartierentwicklung zu schaffen. Mit den Ergebnissen der Studien wird eine fundierte Grundlage für die weitere Planung und Umsetzung gelegt, die die Interessen der Bevölkerung und der beteiligten Institutionen berücksichtigt.

    Die Teilüberdeckungen der Autobahn A2 in Luzern-Süd zeigen, wie Infrastrukturprojekte zur Stadtentwicklung und Lebensqualität beitragen können. Der Austausch mit der Bevölkerung und die intensiven Planungen setzen den Rahmen für eine nachhaltige und zukunftsorientierte Gestaltung der Region Luzern-Süd.

  • Diskussion über Bestandsgarantie im Luftfahrtgesetz

    Diskussion über Bestandsgarantie im Luftfahrtgesetz

    Die Vorschläge des Bundesrates für Änderungen des Luftfahrtgesetzes befinden sich bis Ende November in der Vernehmlassung. Sie sehen auch eine Bestandsgarantie für Flugzeiten vor. Bisher gilt für die Landesflughäfen Zürich und Genf nur ein Bestandsschutz für die Gesamtanlagen. Die Bestandsgarantie «geht aus unserer Sicht in die richtige Richtung», sagte Regine Sauter, Zürcher FDP-Nationalrätin und Präsidentin von aviationsuisse, bei einer Veranstaltung ihres Verbandes am 6. November in Bern.

    Regine Sauter sieht die Branche unter Druck. Sowohl in Zürich als auch in Genf gebe es Forderungen nach einer Beschränkung der Flugzeiten. Umso wichtiger sei es, der Politik zu zeigen, wie wichtig die Anbindung für den Standort sei.

    Laut Martin Eichler geht die Bedeutung der Branche weit über ihre direkte wirtschaftliche Leistung hinaus. «Die Luftfahrt ist ein Wohlstandstreiber», sagte der Partner des Beratungsunternehmens Infras in seiner Präsentation. Er ging unter anderem auf den Anteil der Luftfracht an Exporten sowie am Tourismus ein. Gerry Zurmühle, Präsident der IG Air Cargo Switzerland, verwies auf die ausgleichende Rolle der Luftfracht bei Engpässen in anderen Teilen der  Lieferketten. Jean-Marc Probst, Präsident der Westschweizer Interessenvereinigung Aeria+, erinnerte daran, dass Genf der zweitgrösste Flughafen für Privatflieger in Europa sei.

    Martin Eichler verwies auch auf die externen Kosten der Luftfahrt. Aus der Sicht von Regine Sauter sind Beimischungsquoten für alternative Treibstoffe der beste Weg, um die Klimaziele zu erreichen. «Schweizer Unternehmen sind sehr aktiv in diesem Bereich.»

    Der Verband wählte mit Raphaël Tschanz den Direktor der Zürcher Handelskammer als Vertreter der Schweizerischen Industrie- und Handelskammern und Michael Hug von der Handelskammer beider Basel zwei neue Mitglieder in den Vorstand. Aviatonsuisse ist die Interessenvertretung der Nutzenden der Luftfahrtbranche.

  • Schlanke Brückenkonstruktion als Entlastung für historische Hirschenbrücke in Schwyz

    Schlanke Brückenkonstruktion als Entlastung für historische Hirschenbrücke in Schwyz

    Das Schlieremer Bauunternehmen Strabag AG baut neben der denkmalgeschützten Hirschenbrücke aus dem Jahr 1940 eine neue Brücke für den Langsamverkehr. Die Brücke für Fussgänger, Velos und Leichtfahrzeuge verbindet laut einer Mitteilung die beiden Ortschaften Lachen und Altendorf im Kanton Schwyz miteinander und führt den Verkehr über die Zuggleise der Linie Zürich-Chur. Zurzeit verwenden alle Verkehrsteilnehmenden dieselbe Brücke. Um die Sicherheit für den Langsamverkehr zu erhöhen, hat der Kanton Schwyz eine zusätzliche Brücke geplant, die neben der bestehenden Brücke errichtet wird.

    Bis Ende 2024 sind die Bauarbeiten an der neuen Fussgängerbrücke abgeschlossen, heisst es in der Mitteilung. Im Jahr 2025 folgen dann die Arbeiten für Anschlussbauwerke sowie der Strassenausbau. Bis die neue Brücke dem Langsamverkehr übergeben wird, dauere es voraussichtlich bis Ende 2025.

    Die neue Brücke ist laut Strabag sehr schlank gehalten und wurde als Dreigelenkbogen konzipiert. Dadurch werde die Formsprache der 1940 vom Bauingenieur Robert Maillart entworfenen alten Hirschenbrücke aufgenommen.

    Vor dem Bau standen laut Strabag umfangreiche vorbereitende Arbeiten wie die Baugrubensicherung sowie die Verankerung der Fundamente mittels Mikropfählen. Der Einhub der vorgefertigten Brücke erfolgte bei Nacht in nur 3 Stunden und 15 Minuten.  Im August hat der Ingenieurbau die zwei vorgefertigten, 27,5 Tonnen schweren Bogenelemente an ihren Bestimmungsort eingehoben. Die Arbeiten bedingten eine Sperrung der Gleisanlagen der SBB, der Übertragungsleitung, sowie der Kantonsstrasse und des Bahnwegs. Im September wurden die beiden Randelemente ebenfalls bei Nacht eingebaut.

  • Die feuerfeste Zukunft der Energiespeicherung

    Die feuerfeste Zukunft der Energiespeicherung

    Die Salzbatterie, ein fester Bestandteil der frühen Elektromobilität, ist ein sicheres und langlebiges Speichermedium, das bei verschiedenen Anwendungen überzeugt. Im Gegensatz zu Lithiumionen-Batterien nutzt die Salzbatterie einen festen, keramischen Elektrolyten, der weder brennbar noch explosionsgefährdet ist. In der Schweiz arbeiten Forscherinnen und Forscher der Empa in Kooperation mit Industriepartnern daran, die Leistung und Effizienz dieser Technologie weiter zu verbessern.

    Vorteile gegenüber herkömmlichen Batterien
    Die Feststoffarchitektur und hohe Betriebstemperatur von rund 300°C machen die Salzbatterie besonders geeignet für extreme Einsatzgebiete wie den Tunnelbau oder Offshore-Anlagen, wo die Sicherheit oberste Priorität hat. Aufgrund der Temperaturresistenz und des wartungsarmen Aufbaus wird sie auch für die Notstromversorgung von Mobilfunkantennen genutzt, die selbst unter harten Bedingungen Jahrzehnte lang zuverlässig arbeiten müssen.

    Wirtschaftlichkeit und Herausforderungen
    Ein Nachteil der Salzbatterie ist ihre hohe Betriebstemperatur, die einen Grundverbrauch an Energie erfordert. Forscher von Empa wie Meike Heinz und Enea Svaluto-Ferro arbeiten daher an Zellstrukturen, die es der Batterie ermöglichen, sich im Einsatz selbst zu erhitzen und somit effizienter zu arbeiten. Trotz des zusätzlichen Energiebedarfs gilt die Salzbatterie in bestimmten Anwendungen als wirtschaftlich und stabiler als viele Alternativen.

    Ressourcenschonende Rohstoffe und Recyclingsysteme
    Ein weiterer Vorteil ist die Verfügbarkeit der benötigten Rohstoffe: Natrium und Aluminium sind preiswert und reichlich vorhanden, was die Batterieproduktion kostengünstig und nachhaltig macht. Der aktuelle Forschungsschwerpunkt bei Empa liegt auf der Reduktion des Nickelgehalts in den Zellen, um den ökologischen Fussabdruck weiter zu verringern. In zukünftigen Projekten könnte sogar Zink das Nickel ersetzen – eine Option, die den Zugang zu nachhaltigen Energiespeichern noch weiter verbessern könnte.

    Zukunftsperspektiven
    Mit fortschreitender Forschung könnte die Salzbatterie ihren Weg aus speziellen Einsatzfeldern hin zu breiten, stationären Anwendungen finden. Ihr Einsatz als langlebiger und sicherer Speicher für Wohngebiete oder Quartiere wird ernsthaft in Erwägung gezogen. Damit bietet sie eine innovative Alternative zu Lithiumionen-Batterien und zeigt, wie die Forschung an der Empa die Weichen für die Zukunft der Energiespeicherung stellen kann.

  • Agglomerationsprogramm Schaffhausen der 4. Generation

    Agglomerationsprogramm Schaffhausen der 4. Generation

    Das eingereichte «Agglomerationsprogramm der 4. Generation» für die Region Schaffhausen wurde vom Bundesamt für Raumentwicklung bewertet. Laut dem abschliessenden Prüfbericht wird das Gesamtverkehrssystem erheblich verbessert, vor allem durch die Modernisierung des öffentlichen Verkehrs. Das Bundesamt bestätigt zudem die positive Auswirkung der Massnahmen auf die Siedlungsentwicklung und die Reduzierung der Umweltbelastung. Das Programm zielt darauf ab, die Verkehrs- und Siedlungsentwicklung zu optimieren, insbesondere durch die Aufwertung von Ortsdurchfahrten und städtischen Str-assen sowie den Ausbau der Elektromobilität im öffentlichen Verkehr. Besonders die Umstellung auf E-Busse im Stadtverkehr ist ein zentrales Element, das alleine 6,59 Millionen Franken an Bundesmitteln erhält.

    Förderquote und Mittelverteilung
    Mit einer Förderquote von 35 % sichert sich Schaffhausen 27 Millionen Franken aus dem «Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrsfond». Während diese Quote leicht unter dem Durchschnitt der eingereichten Programme liegt, erreicht die Agglomeration Schaffhausen unter den mittel-kleinen Agglomerationen die höchste Förderquote pro Kopf. Zu den wichtigsten geförderten Projekten zählen die Ortsdurchfahrten in Löhningen, Siblingen sowie die Rosenbergstrasse in Schaffhausen und Neuhausen am Rheinfall. Diese Massnahmen tragen nicht nur zur Verkehrssicherheit bei, sondern unterstützen auch die siedlungsverträgliche Abwicklung des Verkehrs und die Weiterentwicklung der Stadtstruktur.

    Zukunftsaussichten und Weiterentwicklung
    Die Mittel wurden auf Bundesebene parlamentarisch freigegeben, sodass mit den Massnahmen Anfang 2024 gestartet werden konnte. Parallel dazu werden ausstehende Projekte der ersten und zweiten Programmgeneration abgeschlossen. Für die Zukunft plant der Verein Agglomeration Schaffhausen bereits die Ausarbeitung des Programms der 5. Generation, um die kontinuierliche Weiterentwicklung der Region sicherzustellen. Der Prüfbericht empfiehlt zudem, die Massnahmenblätter für kommende Generationen noch präziser zu gestalten, um den Handlungsbedarf und die Ziele klarer zu definieren und gezielt auf verkehrs- und siedlungstechnische Herausforderungen einzugehen.

  • Modernisierte Lounge am Flughafen St.Gallen-Altenrhein eröffnet

    Modernisierte Lounge am Flughafen St.Gallen-Altenrhein eröffnet

    Die People’s Passagier und Crew Lounge am Flughafen St.Gallen-Altenrhein ist laut einer Mitteilung der Betreiberfirma People’s Air Group umfassend erneuert worden. Im Fokus stand, die Räumlichkeit frischer und moderner wirken zu lassen und den Qualitätsstandard substanziell zu steigern, heisst es weiter. Gemeinsam mit dem Innenarchitekturbüro Jürgen Krämer aus Lustenau im österreichischen Vorarlberg sei ein neues Designkonzept entwickelt worden. Die Arbeiten wurden in drei Wochen abgeschlossen.

    Neu gestaltet wurde die gesamte Ausstattung von der Farbwahl über die Einrichtung und Möblierung bis hin zur Technik, heisst es in der Mitteilung. So gebe es Sessel und Sofas Verweilen. Daneben wurde eine Arbeitsfläche eingerichtet mit Hochtisch, Barhockern und ausreichend Steckdosen. Sie soll Kunden und Gästen ermöglichen, während ihres Aufenthaltes am Flugplatz St.Gallen-Altenrhein produktiv zu arbeiten.

    Der Zugang in die People’s Lounge ist in den Tarifen People’s und Full Flex enthalten oder kann direkt beim Check-in erworben werden. Eine grosse Auswahl an kalten und heissen Getränken stehe kostenlos zur Verfügung, ergänzt durch verschiedene Snacks, so die Mitteilung.

    Von St.Gallen-Altenrhein gibt es eine Direktverbindung nach Wien sowie Flüge zu mehr als einem Dutzend Ferienzielen im Mittelmeerraum.

  • ASTRA fördert Elektromobilität in der Schweiz

    ASTRA fördert Elektromobilität in der Schweiz

    Im Rahmen der Roadmap Elektromobilität beschleunigt das ASTRA den Ausbau von Schnellladestationen entlang der Nationalstrassen. Bereits heute wird ein engmaschiges Netz auf Rastplätzen aufgebaut, doch nun sollen zusätzliche Flächen zur Verfügung gestellt werden. Am 12. Februar 2024 startete ein Projektaufruf, um neue Standorte für Schnellladehubs bereitzustellen. Fünf Lose mit insgesamt elf Parzellen, die landesweit verteilt sind, wurden kürzlich an Unternehmen vergeben.

    Effizienz und Fortschritt in Rekordzeit
    Sieben Unternehmen bewarben sich innerhalb von nur drei Monaten um die ausgeschriebenen Lose. Nach einer intensiven Prüfung der eingereichten Angebote wurden die fünf besten Bewerbungen ausgewählt:
    Los 1: Fastned Switzerland AG
    Los 2: Mercedes-Benz High Power Charging Europe GmbH
    Los 3: Atlante Italia S.r.l.
    Los 4: Electra Charging Switzerland AG
    Los 5: GOFAST AG

    Diese Unternehmen haben nun drei Jahre Zeit, um die Hubs zu planen, Bauanträge zu stellen und die Infrastruktur aufzubauen. Sie tragen die volle Verantwortung für Planung, Finanzierung, Bau, Betrieb und Wartung der Stationen.

    Ein gemeinsames Ziel – Roadmap Elektromobilität 2025
    Die Roadmap Elektromobilität 2025 vereint über 70 Akteure aus Wirtschaft, öffentlicher Hand, Verbänden und Wissenschaft, um die Elektromobilität in der Schweiz zu fördern. Gemeinsam verfolgen sie diese drei zentralen Ziele.

    •            50% Steckerfahrzeuge bei Neuzulassungen bis 2025
    •            Ausbau der Ladeinfrastruktur auf 20’000 Ladestationen
    •            Förderung des nutzerfreundlichen und netzdienlichen Ladens

    Die Plattform ermöglicht die Zusammenarbeit dieser Akteure, wobei jeder durch individuelle Massnahmen oder in gemeinsamen „Leuchtturm“-Projekten zur Verbreitung der Elektromobilität beiträgt.

    Zukunftsorientiert und nachhaltig
    Mit dem ambitionierten Ausbau der Schnellladehubs entlang der Nationalstrassen positioniert sich die Schweiz als Vorreiter in der Elektromobilität. Diese Projekte sind nicht nur ein Fortschritt in der Ladeinfrastruktur, sondern auch ein bedeutender Schritt hin zu einer nachhaltigeren Zukunft.

  • Solartreibstoffe die Zukunft der Energie

    Solartreibstoffe die Zukunft der Energie

    Das Unternehmen macht einen bedeutenden Schritt in Richtung nachhaltiger Mobilität. Seit August 2024 stellt das Unternehmen seinen Mitarbeitenden eine komplett elektrifizierte Flotte zur Verfügung. Diese Flotte, die in Zusammenarbeit mit Urban Connect aufgebaut wurde, wird bis 2026 auf 46 Elektro-Autos sowie 23 E-Bikes und E-Scooter erweitert. Damit etabliert sich Wincasa in der geteilten Firmenmobilität und setzt ein klares Zeichen für umweltfreundliches Handeln.

    Digital buchbar und flexibel nutzbar
    Besonders hervorzuheben ist die einfache Handhabung des neuen Mobilitätskonzepts. Über eine App können die Fahrzeuge bequem und flexibel gebucht werden – sowohl für dienstliche als auch private Fahrten. Damit bietet Wincasa seinen Mitarbeitenden nicht nur eine nachhaltige, sondern auch eine flexible Mobilitätslösung, die über die üblichen Arbeitszeiten hinaus nutzbar ist.

    CO₂-Reduktion und volle Transparenz
    Mit der Umstellung auf eine elektrische Flotte verfolgt Wincasa klare Nachhaltigkeitsziele. Philipp Schoch, Leiter Bewirtschaftung bei Wincasa, betont: «Durch die Zusammenarbeit mit Urban Connect können wir unsere Ziele im Bereich der Mitarbeitermobilität erreichen, gleichzeitig die Flottenemissionen reduzieren und haben stets die volle Transparenz über unsere elektrifizierte Flotte.» Die Lösung überzeugt durch ihre Einfachheit und die positiven Erfahrungen, die bereits in der Pilotphase gesammelt wurden.

    Partnerschaft mit Urban Connect
    Urban Connect, der führende Anbieter betrieblicher Mobilitätslösungen in der Schweiz, ist der Schlüsselpartner bei diesem Projekt. «Wir freuen uns, durch diese Zusammenarbeit mit Wincasa die Mobilitätslandschaft der Schweiz weiter elektrifizieren, digitalisieren und optimieren zu können», so Judith Häberli, Mitgründerin von Urban Connect.

  • Wirtschaft und Wissenschaft vereint für nachhaltige Mobilität und Energie

    Wirtschaft und Wissenschaft vereint für nachhaltige Mobilität und Energie

    Die Amag Group hat den Verein Zug Alliance gegründet. Wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht, sind darin Wirtschaftsunternehmen, Forschungsinstitutionen sowie öffentlich-rechtlichen Körperschaften und Anstalten vereint. Ihr gemeinsames Ziel ist eine rasche Dekarbonisierung von Energie, Infrastruktur und Mobilität.

    Zur Zug Alliance gehören neben der Amag Group Siemens Schweiz und der Tech Cluster Zug ebenso sowie die Arealentwickler Cham Group und Zug Estates. Zudem haben sich die Zugerland Verkehrsbetriebe und der lokale Energieversorger WWZ angeschlossen. Unterstützung aus der Wissenschaft kommt von der Universität St.Gallen (HSG), der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) und der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa). Das Vorhaben wird laut Amag in enger Zusammenarbeit mit dem Kanton Zug umgesetzt.

    Die ersten drei Projekte stehen den Angaben zufolge bereits fest. Beim ersten geht es um Fortschritte beim bidirektionalen Laden auf den Stufen Vehicle-to-Building und Vehicle-to-Grid. Es wird auf dem Papieri Areal, im Volkswagen Showroom in Cham sowie auf dem Landwirtschaftlichen Bildungs- und Beratungszentrum Schluechthof umgesetzt.

    Das Projekt Virtuelles Kraftwerk Zug will die Energie-Resilienz im Kanton Zug stärken und dafür ein neuartiges Ökosystem schaffen. Unter schliesslich hat die Zug Alliance vom Kanton den Auftrag für eine Machbarkeitsstudie zum autonomen Ridepooling in Zug erhalten. Ziel sei es, «eine Vorreiterrolle in der Schweiz beim automatisierten Fahren einnehmen zu können».

  • Ausbau der Elektromobilität in der Schweiz

    Ausbau der Elektromobilität in der Schweiz

    Die Schweizerische Post und die fenaco Genossenschaft gehen laut einer Medienmitteilung ihre gemeinsamen Pläne für ein schweizweites Elektroschnellladenetz an. Bis Mitte 2025 sind 50 Standorte vorgesehen. Anschliessend soll die Kapazität schrittweise auf 300 Standorte mit 1500 Ladestationen erweitert werden.

    Private Fahrer von Elektrofahrzeugen sowie Elektro-Fuhrparks von Unternehmens werden diese Lademöglichkeiten unter anderem bei Postfilialen, Tankstellen von Agrola und Landi-Läden finden. An allen soll zu 100 Prozent heimischer Strom aus erneuerbaren Energiequellen fliessen, der mit gängigen Zahlungsmitteln wie Twint und Kreditkarte oder einer Kundenkarte bezahlt werden kann.

    Das Ziel soll über das Gemeinschaftsunternehmen PowerUp erreicht werden. Beide Partner haben daran einen je 50-prozentigen Anteil. Die Verträge seien unterschrieben und den Wettbewerbsbehörden zur Genehmigung vorgelegt worden, heisst es.

    Die Stärke von PowerUp sei die unmittelbare Nähe zu Arbeitsplätzen, Einkaufsgeschäften und Freizeitangeboten. Die Kombination mit Dienstleistungsangeboten gewährleiste eine sichere und gut gewartete Ladeinfrastruktur mit Ansprechpersonen vor Ort. PowerUp sehe zudem eine einfache Preisgestaltung ohne versteckte Kosten vor. In ihrem gemeinsamen Engagement für die Elektromobilität sehen die Partner einen Beitrag zur Roadmap Elektromobilität des Bundes.

  • Feuerwehren setzen auf klimafreundliches hydriertes Pflanzenöl

    Feuerwehren setzen auf klimafreundliches hydriertes Pflanzenöl

    Die GVZ testet in einem Pilotprojekt den Einsatz von hydriertem Pflanzenöl (Hydrotreated Vegetable Oil, HVO) als Kraftstoff für Feuerwehrfahrzeuge. «Ab heute betanken Schutz & Rettung Zürich, die Stützpunktfeuerwehren Kloten und Wallisellen, die Feuerwehr Männedorf-Uetikon sowie die Berufsfeuerwehr St.Gallen einen Teil ihrer Fahrzeuge mit HVO», informiert die GVZ in einer entsprechenden Mitteilung. Die fünf Feuerwehren sind für die Mitwirkung am Projekt besonders geeignet, da sie über eigene Betankungsanlagen verfügen.

    «Wir danken den fünf Feuerwehren für die Mitwirkung bei diesem vielversprechenden Projekt und freuen uns auf erste Resultate», wird Renato Mathys, Leiter Feuerwehr bei der GVZ, in der Mitteilung zitiert. «Unser Ziel ist es, einen Beitrag an die verbesserte Umweltbilanz von Feuerwehrfahrzeugen zu leisten.» Für das Pilotprojekt hat die GVZ insgesamt 28’000 Liter HVO beschafft. Sie trägt zudem die Differenz des Preises für den fossilfreien Brennstoff zum aktuellen Dieselpreis.

    Hydriertes Pflanzenöl hat laut Mitteilung eine bedeutend bessere Klimabilanz als Diesel und kann zudem mit einer hohen Energiedichte und Lagerstabilität punkten. Da der Biotreibstoff aus gebrauchten Speiseölen und -fetten hergestellt wird, geht seine Produktion auch nicht zu Lasten der Lebensmittelproduktion. Als weiteren Vorteil nennt die GVZ die unkomplizierte Verwendung: «Dieselmotoren müssen nicht kostspielig umgerüstet, sondern können nach demselben Plan betrieben und gewartet werden, wie im Betrieb mit Dieselkraftstoff.»

  • Militärflugplatz Alpnach wird ausgebaut

    Militärflugplatz Alpnach wird ausgebaut

    Das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) lässt am Militärflugplatz Alpnach eine neue Fahrzeugeinstellhalle und einen multifunktionalen Werkstattanbau bauen. Dafür investiert das VBS insgesamt 18 Millionen Franken. Am 21. August wurden die bis Anfang 2026 terminierten Bauarbeiten mit dem Spatenstich aufgenommen, informiert das VBS in einer Mitteilung. Ihr zufolge wurden rund zwei Drittel der Aufträge an Unternehmen aus der Innerschweiz vergeben.

    Die einstöckige Fahrzeughalle wird fast 2000 Quadratmeter umfassen und im östlichen Teil des Flugplatzes entstehen. Hier sollen in Zukunft Spezialfahrzeuge und Einsatzmaterial untergebracht werden. Seine Wärmenergie wird der Neubau über Energiepfähle beziehen.

    Die neue Werkstatthalle wird als Anbau an eine bestehende Halle im westlichen Teil des Flugplatzes realisiert. Dort sollen künftig grosse Spezialfahrzeuge instandgehalten werden. Der rund 1400 Quadratmeter grosse Neubau bietet Platz für einen Werkstatt, einen Werkhof und eine Waschstrasse. Zudem sollen dort Büroarbeitsplätze, Garderoben und Nebenräume für Betriebsmaterial eingerichtet werden. Der Anbau wird über Fernwärme aus der Korporation Alpnach mit Wärmeenergie versorgt.

    Beide Bauten werden «nach hohen ökologischen Standards» erfolgen, schreibt das VBS. Dabei sind unter anderem Fassaden aus Holzlamellen geplant. Auf beiden Dächern installierte Photovoltaikanlagen sollen jährlich insgesamt rund 324 Megawattstunden Strom produzieren.

  • Neuer Verwaltungsrat der SBB André Wyss

    Neuer Verwaltungsrat der SBB André Wyss

    André Wyss wird in den Verwaltungsrat der Schweizerischen Bundesbahnen einziehen. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 21. August 2024 die Wahl Wyss’ gutgeheissen. Die offizielle Bestätigung seiner neuen Funktion erfolgt an der Generalversammlung der SBB im April 2025. Wyss, ein renommierter Schweizer Wirtschaftsführer und CEO des Bau- und Immobiliendienstleisters Implenia, soll 2026 das Präsidium des Verwaltungsrats von Monika Ribar übernehmen.

    Wyss bringt eine beeindruckende Karriere mit, die ihn auf diese Aufgabe hervorragend vorbereitet. Nach seiner Ausbildung als Chemikant absolvierte er ein Wirtschaftsstudium und bildete sich an der renommierten Harvard Business School weiter. Bevor er zu Implenia wechselte, sammelte er umfassende internationale Erfahrung bei Novartis, wo er zuletzt die weltweite Produktion und zentrale Dienstleistungen mit über 40.000 Mitarbeitenden leitete. Auch sein Engagement in verschiedenen Verwaltungsräten und als Präsident der Statistisch-Volkswirtschaftlichen Gesellschaft Basel unterstreichen seine vielseitigen Kompetenzen. Neben seiner Wirtschaftserfahrung war Wyss Major und Kommandant in der Schweizer Armee, was ihm ein tiefes Verständnis für die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der Schweiz vermittelt hat.

    Ein gut durchdachtes Wahlverfahren
    Die Mitglieder des Verwaltungsrates der SBB werden traditionell auf der Generalversammlung für eine Amtsdauer von zwei Jahren gewählt. Als alleiniger Aktionär übt der Bund das Stimmrecht der Generalversammlung aus. Monika Ribar, die seit zwölf Jahren als Verwaltungsratspräsidentin der SBB tätig ist, wird ihr Amt aufgrund der Amtszeitbeschränkung im Jahr 2026 abgeben. Die amtierende Verwaltungsrätin Véronique Gigon wird ihr Mandat bereits an der Generalversammlung 2025 niederlegen.

    Um eine nahtlose Nachfolge an der Spitze der SBB sicherzustellen, wurde frühzeitig ein umfassender Findungsprozess durch den Bund initiiert. Der Verwaltungsrat der SBB beschloss daraufhin an einer ausserordentlichen Sitzung im August 2024, dem Bundesrat die Wahl von André Wyss vorzuschlagen. Wyss’ bisherige Erfahrung und sein umfassendes Netzwerk in der Schweizer Wirtschaft machen ihn zur idealen Besetzung für diese anspruchsvolle Aufgabe.

    Ein klarer Übergang bei Implenia und der SBB
    Wyss wird seine Tätigkeit als CEO von Implenia Ende März 2025 beenden. Danach wird er sich voll auf seine neue Rolle im Verwaltungsrat der SBB konzentrieren. Während eines Jahres wird er gemeinsam mit der aktuellen Präsidentin Monika Ribar im Verwaltungsrat tätig sein und sich intensiv auf die Übernahme des Präsidiums vorbereiten. Dieser reibungslose Übergang gewährleistet eine kontinuierliche und stabile Führung bei der SBB und sichert die strategische Ausrichtung des Unternehmens auch in Zukunft ab.

    Mit der Wahl von André Wyss setzt die SBB auf eine starke Führungspersönlichkeit, die den Herausforderungen der Zukunft gewachsen ist und das Unternehmen erfolgreich weiterentwickeln kann.

  • Landsgemeinde entscheidet über Braunwalds Erschliessung

    Landsgemeinde entscheidet über Braunwalds Erschliessung

    Die künftige Erschliessung von Braunwald wird von der Landsgemeinde 2025 bestimmt. Nach intensiven Diskussionen in Politik und Öffentlichkeit ermöglicht eine Revision des Gesetzes über den öffentlichen Verkehr, dass die Bürger über die Erschliessungsvariante entscheiden können. Der Regierungsrat favorisiert die Modernisierung der Standseilbahn als wirtschaftlichste Lösung mit geringem Verfahrensrisiko und kürzerer Bauzeit.

    Die favorisierte Lösung
    Nach einer langen Evaluationsphase entschied sich der Regierungsrat für eine neue Standseilbahn, die als kosteneffizienteste und praktikabelste Option gilt. Sie verursacht Investitionskosten von 24 Millionen Franken und Betriebskosten von 3 Millionen Franken pro Jahr. Im Vergleich zu einer Gondelbahn, deren Bau fast doppelt so teuer wäre und eine längere Verfahrensdauer von bis zu zehn Jahren hätte, bietet die Standseilbahn deutliche Vorteile. Eine automatisierte Standseilbahn würde zudem eine fahrplanunabhängige Nutzung ermöglichen.

    Gesetzliche Anpassungen zur Einbindung der Landsgemeinde
    Der Regierungsrat hat entschieden, die Erschliessung von Braunwald in einem neuen Artikel des Gesetzes über den öffentlichen Verkehr festzuschreiben, was eine Diskussion und Abstimmung auf der Landsgemeinde 2025 ermöglicht. Damit erhält die Bevölkerung das letzte Wort in dieser wichtigen infrastrukturellen Entscheidung. Sollte die Landsgemeinde für eine alternative Gondelbahn stimmen, würde der Regierungsrat die entsprechenden Planungsanpassungen einleiten.

    Investitionen und Zukunftsperspektiven
    Die geplanten Investitionen von 24 Millionen Franken für den Bau der Standseilbahn und 3 Millionen Franken für den Betrieb schaffen eine nachhaltige und zukunftsorientierte Erschliessung für Braunwald. Der Regierungsrat erwartet, dass durch die Entscheidung der Landsgemeinde ein wichtiger Schritt in Richtung wirtschaftlicher und umweltfreundlicher Mobilität gesetzt wird, der die Region langfristig stärkt und den Tourismus fördert.

  • Neuer Verwaltungsrat der SBB André Wyss

    Neuer Verwaltungsrat der SBB André Wyss

    André Wyss wird in den Verwaltungsrat der Schweizerischen Bundesbahnen einziehen. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 21. August 2024 die Wahl Wyss’ gutgeheissen. Die offizielle Bestätigung seiner neuen Funktion erfolgt an der Generalversammlung der SBB im April 2025. Wyss, ein renommierter Schweizer Wirtschaftsführer und CEO des Bau- und Immobiliendienstleisters Implenia, soll 2026 das Präsidium des Verwaltungsrats von Monika Ribar übernehmen.

    Wyss bringt eine beeindruckende Karriere mit, die ihn auf diese Aufgabe hervorragend vorbereitet. Nach seiner Ausbildung als Chemikant absolvierte er ein Wirtschaftsstudium und bildete sich an der renommierten Harvard Business School weiter. Bevor er zu Implenia wechselte, sammelte er umfassende internationale Erfahrung bei Novartis, wo er zuletzt die weltweite Produktion und zentrale Dienstleistungen mit über 40.000 Mitarbeitenden leitete. Auch sein Engagement in verschiedenen Verwaltungsräten und als Präsident der Statistisch-Volkswirtschaftlichen Gesellschaft Basel unterstreichen seine vielseitigen Kompetenzen. Neben seiner Wirtschaftserfahrung war Wyss Major und Kommandant in der Schweizer Armee, was ihm ein tiefes Verständnis für die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der Schweiz vermittelt hat.

    Ein gut durchdachtes Wahlverfahren
    Die Mitglieder des Verwaltungsrates der SBB werden traditionell auf der Generalversammlung für eine Amtsdauer von zwei Jahren gewählt. Als alleiniger Aktionär übt der Bund das Stimmrecht der Generalversammlung aus. Monika Ribar, die seit zwölf Jahren als Verwaltungsratspräsidentin der SBB tätig ist, wird ihr Amt aufgrund der Amtszeitbeschränkung im Jahr 2026 abgeben. Die amtierende Verwaltungsrätin Véronique Gigon wird ihr Mandat bereits an der Generalversammlung 2025 niederlegen.

    Um eine nahtlose Nachfolge an der Spitze der SBB sicherzustellen, wurde frühzeitig ein umfassender Findungsprozess durch den Bund initiiert. Der Verwaltungsrat der SBB beschloss daraufhin an einer ausserordentlichen Sitzung im August 2024, dem Bundesrat die Wahl von André Wyss vorzuschlagen. Wyss’ bisherige Erfahrung und sein umfassendes Netzwerk in der Schweizer Wirtschaft machen ihn zur idealen Besetzung für diese anspruchsvolle Aufgabe.

    Ein klarer Übergang bei Implenia und der SBB
    Wyss wird seine Tätigkeit als CEO von Implenia Ende März 2025 beenden. Danach wird er sich voll auf seine neue Rolle im Verwaltungsrat der SBB konzentrieren. Während eines Jahres wird er gemeinsam mit der aktuellen Präsidentin Monika Ribar im Verwaltungsrat tätig sein und sich intensiv auf die Übernahme des Präsidiums vorbereiten. Dieser reibungslose Übergang gewährleistet eine kontinuierliche und stabile Führung bei der SBB und sichert die strategische Ausrichtung des Unternehmens auch in Zukunft ab.

    Mit der Wahl von André Wyss setzt die SBB auf eine starke Führungspersönlichkeit, die den Herausforderungen der Zukunft gewachsen ist und das Unternehmen erfolgreich weiterentwickeln kann

  • Erste Züge fahren wieder durch die Weströhre des Gotthard-Basistunnels

    Erste Züge fahren wieder durch die Weströhre des Gotthard-Basistunnels

    Nach dem erfolgreichen Abschluss des Testbetriebs sind am 19. August 2024 die ersten Züge wieder durch die instandgesetzte Weströhre des Gotthard-Basistunnels gefahren. Der erste kommerzielle Zug, ein Frühzug von Chiasso nach Basel, markierte diesen wichtigen Meilenstein. Ein weiterer Güterzug folgte, geführt von SBB Cargo International. Die SBB führt in den kommenden Wochen weiterhin Probefahrten durch, um die vollständige Wiederinbetriebnahme am 2. September 2024 vorzubereiten.

    Schrittweise Rückkehr zur Normalität
    Im Vorfeld der vollständigen Wiederinbetriebnahme finden wiederholt Reinigungsarbeiten statt. Ab dem 2. September wird der Halbstundentakt für alle InterCity- und EuroCity-Züge zwischen der Deutschschweiz und dem Tessin wiederhergestellt. Dies ermöglicht den Reisenden eine deutlich schnellere Verbindung durch den Gotthard-Basistunnel, bei der die Fahrtzeiten um eine Stunde verkürzt werden.

    Wichtige Fortschritte auf dem Weg zur Normalisierung
    Mit dem Probebetrieb in der Weströhre und den erfolgreichen Tests stellt die SBB sicher, dass der Gotthard-Basistunnel bald wieder vollumfänglich zur Verfügung steht. Dies ist nicht nur für den Personenverkehr, sondern auch für den Güterverkehr von zentraler Bedeutung. Der Tunnel bleibt eine der wichtigsten Verkehrsachsen der Schweiz und Europas.

    Die Arbeiten am Tunnel werden planmässig fortgeführt, und die SBB ist zuversichtlich, dass der Regelbetrieb ab Anfang September 2024 wieder aufgenommen werden kann.

  • Innovative Lösungen bei Tunnelsanierung der Nordumfahrung Bad Zurzach

    Innovative Lösungen bei Tunnelsanierung der Nordumfahrung Bad Zurzach

    Im vergangenen Jahr hat ERNE die Ostumfahrung Bad Zurzach fertiggestellt. Nun laufen die Arbeiten für die Tunnelsanierung der Nordumfahrung, informiert die Baufirma aus Laufenburg in einer Mitteilung. Dabei setzt ERNE innovative Lösungen ein.

    Als Beispiele werden in der Mitteilung Kabel- und Siphonschächte sowie Kabelschachtabdeckungen genannt. Erstere werden nicht wie üblich aus Polymerbeton, sondern aus robusterem Ultrahochleistungsfaserbeton gebaut. Die Abdeckungen sind aus Verbundwerkstoff (Komposit) gefertigt. Er ist leichter und korrosionsbeständiger als der herkömmliche Guss.

    Das Projekt sieht die Erneuerung der Bankette mit Kabelrohranlage und Löschwasserleitungen und eine neue Tunnelbeschichtung vor. Zwei bestehende Notausstiege werden umgebaut und mit neuen Notausstiegen ergänzt. Zudem werden die Tunnelzentrale umgebaut und zwei neue Stapelbecken erstellt. Herausforderungen im Projekt stellen die geringen Platzverhältnisse und das Arbeiten bei laufendem Betrieb dar.

    Voraussichtlich bis Mitte August will ERNE die laufenden Arbeiten an der Tunnelsüdseite fertiggestellt haben. Im Anschluss soll die halbseitige Verkehrsführung umgestellt werden, damit die Tunnelnordseite saniert werden kann. Der Abschluss der Bauarbeiten ist für 2025 vorgesehen.

  • Grössten Ladepark für E-Autos mit 18 neuen Schnellladestationen

    Grössten Ladepark für E-Autos mit 18 neuen Schnellladestationen

    Energie 360° hat im Einkaufszentrum Serfontana den grössten Ladepark für Elektroautos im Kanton Tessin eröffnet. Der Park umfasst insgesamt 38 Ladepunkte, von denen 18 neu hinzugefügte Schnellladepunkte sind. Diese ermöglichen es Elektromobilist*innen, ihre Fahrzeuge innerhalb von 20 bis 40 Minuten von 10% auf 80% aufzuladen, während sie einkaufen oder eine Pause einlegen. Mit diesem Ausbau setzt Energie 360° einen weiteren Meilenstein in der Förderung der Elektromobilität in der Region.

    Schnellladung mit Ökostrom
    Die neuen Schnellladestationen im Centro Shopping bieten eine beeindruckende Ladeleistung von bis zu 400 Kilowatt, angetrieben durch 100% Ökostrom. Jörg Wild, CEO und Leiter Mobilität bei Energie 360°, betont die Bedeutung dieser Erweiterung: «Unser Ziel ist es, die Elektromobilität in der ganzen Schweiz rasch voranzutreiben. Mit dem neuen Ladepark bieten wir unseren Kund*innen einen der grössten und leistungsfähigsten Ladeparks der Schweiz.»

    Über 300 Ladestandorte in der Schweiz
    Energie 360° betreibt bereits über 300 Ladestandorte in der gesamten Schweiz und plant, baut und unterhält diese in Zusammenarbeit mit Partnern wie Coop, SBB und der Swiss Finance & Property Group. Das Unternehmen verfolgt das Ziel, nachhaltige Energie- und Mobilitätslösungen zu schaffen und die Elektromobilität flächendeckend verfügbar zu machen. Mit dem neuen Ladepark in Chiasso setzt Energie 360° ein klares Zeichen für die Zukunft der Mobilität und den Ausbau der Ladeinfrastruktur in der Schweiz.

  • Öffentliche Mitwirkung zum Agglomerationsprogramm Luzern

    Öffentliche Mitwirkung zum Agglomerationsprogramm Luzern

    Das Agglomerationsprogramm Luzern der fünften Generation (AP LU 5G), nimmt erstmals die Städte Sursee und Sempach sowie mehrere neue Gemeinden wie Meierskappel und Neuenkirch auf. Diese Erweiterung des Perimeters unterstreicht die zunehmende Bedeutung der regionalen Kooperation bei der nachhaltigen Entwicklung von Siedlungs- und Verkehrsstrukturen. Der Fokus des AP LU 5G liegt auf der Abstimmung der Verkehrsentwicklung mit der Siedlungsplanung, um die Herausforderungen des Wachstums und der Mobilität in der Region optimal zu bewältigen.

    Schlüsselprojekte Durchgangsbahnhof und Bypass
    Zentral im AP LU 5G sind die Schlüsselprojekte Durchgangsbahnhof Luzern und der Autobahn-Bypass A2 Luzern. Diese vom Bund finanzierten Grossprojekte bilden das Rückgrat der langfristigen Verkehrsplanung im Raum Luzern. Ergänzend dazu sind flankierende Massnahmen und Projekte von Kanton und Gemeinden vorgesehen, wie die Erweiterung von Abstellanlagen und die Schaffung durchgehender Busspuren, um die Leistungsfähigkeit und Flexibilität des Verkehrssystems weiter zu verbessern.

    Investitionen in den Gesamtverkehr und den Fuss- und Veloverkehr
    Das AP LU 5G plant umfassende Investitionen in die Verkehrs- und Siedlungsentwicklung. Der Gesamtverkehr, einschliesslich wichtiger Verkehrsdrehscheiben wie dem Ausbau des Bahnhofs Ebikon, wird mit 216 Millionen Franken bis 2031 gefördert. Auch der Fuss- und Veloverkehr, mit Massnahmen zur Optimierung des kantonalen Velonetzes und der Verbesserung der Naherholung, erhält hohe Priorität. Die Projekte in diesem Bereich werden mit insgesamt 129 Millionen Franken unterstützt.

    Öffentliche Mitwirkung und zukünftige Schritte
    Die öffentliche Mitwirkung bietet Gemeinden, Fachleuten und der interessierten Bevölkerung die Möglichkeit, sich aktiv in die Gestaltung des AP LU 5G einzubringen. Die Stellungnahmen und Anregungen, die bis zum 1. Oktober 2024 eingereicht werden können, fliessen in die Überarbeitung und Finalisierung des Programms ein. Am 2. September 2024 findet in Rothenburg eine Informationsveranstaltung statt, um den Entwurf und die vorgesehenen Massnahmen detailliert zu erläutern. Anmeldungen sind bis zum 28. August 2024 möglich.

    Nach Abschluss der öffentlichen Mitwirkung wird das Programm überprüft und angepasst. Die Verabschiedung durch die Regierung ist für 2025 geplant, bevor das AP LU 5G beim Bund zur Prüfung eingereicht wird.

  • Regierungsrat Zürich lädt zur öffentlichen Mitwirkung an den Agglo-Programmen der fünften Generation ein

    Regierungsrat Zürich lädt zur öffentlichen Mitwirkung an den Agglo-Programmen der fünften Generation ein

    Um Bundesmittel zu erhalten, müssen die Agglomerationsprogramme bestimmte Anforderungen erfüllen. Diese beinhalten die Analyse des aktuellen Zustands sowie die Identifikation von Entwicklungstrends in den Bereichen Siedlung, Landschaft und Verkehr. Auf dieser Basis werden Zukunftsszenarien entwickelt und notwendige Massnahmen abgeleitet. Diese Massnahmen können dann zu 30 bis 50 Prozent vom Bund mitfinanziert werden, sofern sie umsetzungsreif sind.

    Die Programme umfassen verschiedene Regionen und fokussieren sich auf spezifische Schwerpunkte. Im Limmattal liegt der Fokus auf multimodalen Umsteigepunkten und der Elektrifizierung des Busverkehrs. In der Stadt Zürich und dem Glattal werden Verkehrsdrehscheiben und Velonetze ausgebaut. Winterthurs Massnahmen konzentrieren sich auf den öffentlichen Verkehr und die fussgänger- und veloverträgliche Stadtentwicklung.

    Das neue Programm für das Unterland und das Furttal legt den Schwerpunkt auf die siedlungsverträgliche Gestaltung von Strassenräumen. Im Zürcher Oberland stehen die Verkehrserreichbarkeit der regionalen Zentren und multimodale Umsteigepunkte im Vordergrund.

    Beteiligung und Mitwirkungsverfahren
    Das öffentliche Mitwirkungsverfahren wurde am 3. Juli 2024 durch Regierungsbeschluss Nr. 765/2024 gestartet und läuft vom 5. August bis zum 20. September 2024. In dieser Zeit sind Städte, Gemeinden, Planungsregionen, Transportunternehmen, Verbände sowie die Öffentlichkeit zur Stellungnahme eingeladen. Auch Nachbarkantone und angrenzende Agglomerationsprogramme wie Schaffhausen und Obersee sind zur Mitwirkung aufgerufen.

    Regierungsrätin Carmen Walker Späh betont die Bedeutung der Programme: „Von einer modernen Infrastruktur profitieren alle. Eine effiziente Infrastruktur ist der Lebensnerv der Wirtschaft.“
    Die Entwürfe der Agglomerationsprogramme und weitere relevante Unterlagen sind ab dem 5. August unter zh.ch/ap5 abrufbar.

  • Neue Ladestationen für Immobilienfonds

    Neue Ladestationen für Immobilienfonds

    Der von Swiss Prime Site Solutions aus Zug geleitete Immobilienfonds Akara Swiss Diversity Property PK (ADPK) investiert schweizweit in Bestandsliegenschaften und Entwicklungs- und Bauprojekte. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, sollen die Mehrfamilienhäuser des Fonds mit einem neuen Ladekonzept für die Elektromobilität ausgerüstet werden. Die in Aarau ansässige AEW Energie AG hat für die Planung und den Betrieb der neuen Ladeinfrastruktur im Contracting-Modell die Verantwortung übernommen. Die Installationen vor Ort werden von regionalen Fachpartnern übernommen, heisst es in der Mitteilung. Dabei sollen die Ladestationen auf die verschiedenen Objekte und Bedürfnisse lokal abgestimmt werden. Erste Projekte sind bereits gestartet worden.

    «Wir sind stolz, mit der Fondsleitung des ADPK einen starken Partner an unserer Seite zu haben, der ebenso wie wir die Bedeutung nachhaltiger Mobilitätslösungen erkennt und fördert», wird Arian Rohs, Leiter Mobility Solutions der AEW Energie AG, in der Mitteilung zitiert. «Diese Kooperation ermöglicht es uns, unser Engagement für die Elektromobilität weiter auszubauen und einen wichtigen Beitrag zur Reduktion der CO2-Emissionen zu leisten.»

  • Implenia gewinnt Grossauftrag in Schweden

    Implenia gewinnt Grossauftrag in Schweden

    Trafikverket hat einen Grossauftrag an Implenia vergeben. Konkret soll die im Opfiker Stadtquartier Glattpark ansässige Bau- und Immobiliengesellschaft für die schwedische Behörde für Infrastruktur einen Bauabschnitt mit Eisenbahntunnel und Bahnhof im Haga-Projekt realisieren. Die Auftragssumme beläuft sich auf mehr als 100 Millionen Franken, informiert Implenia in einer entsprechenden Mitteilung.

    Das Haga-Projekt ist Teil der neuen West Link-Verbindung, mit der Göteborgs Nahverkehr an die durch die Stadt verlaufenden Strecken angeschlossen wird. Implenia wird dabei in Göteborg unter dem Stadtteil Vasastan den neuen unterirdischen Bahnhof Haga mit Bahnsteigen und drei Eingängen bauen. Dazu kommt ein Bahntunnel mit parallel verlaufendem Service- und Notfalltunnel sowie den Lüftungs- und Brandschutztunneln.

    Der Beginn der Bauarbeiten ist für den Herbst dieses Jahres geplant, 2029 soll das Projekt abgeschlossen werden. „Implenia wird die langjährige, umfassende Erfahrung für die Umsetzung des Projekts nutzen und in logistisch herausfordernden, engsten innerstädtischen Platzverhältnissen die neue wichtige Verkehrsinfrastruktur realisieren“, wird Christian Späth, Head Division Civil Engineering bei Implenia, in der Mitteilung zitiert. „Wir danken Trafikverket für das erneute Vertrauen in Implenia als Experte für grossen, komplexen Tunnel- und Ingenieurbau.“

  • Gesamtverkehrskonzept Raum Zurzibiet beschlossen

    Gesamtverkehrskonzept Raum Zurzibiet beschlossen

    Das Konzept zielen darauf ab, ein zuverlässiges Gesamtverkehrssystem sicherzustellen und die Erreichbarkeit von Siedlungen und Gewerbe zu gewährleisten. Zudem soll die verkehrliche Anbindung an Nachbarräume wie Baden und Umgebung, Brugg-Windisch und die süddeutsche Region Hochrhein sichergestellt werden. Weiterhin ist eine Verkehrslenkung auf Hauptachsen und Bereiche ausserhalb des Siedlungsgebiets vorgesehen, um Immissionen wie Lärm und Luftschadstoffe zu reduzieren und die Trennwirkung von Verkehrsinfrastrukturen zu minimieren.

    Strategische Stossrichtungen und Massnahmenansätze
    In drei Handlungsfeldern wurden strategische Stossrichtungen und Massnahmenansätze diskutiert.

    Im Bereich des Mobilitätsmanagements soll die Siedlungsentwicklung an zentralen und gut mit dem öffentlichen Verkehr erschlossenen Lagen konzentriert werden. Die Förderung der kombinierten Mobilität ist ein weiteres Ziel, ebenso wie die Aufwertung der Strassenräume innerorts zur Steigerung der Aufenthaltsqualität sowie des Fuss- und Veloverkehrs. Auch die Parkplatzbewirtschaftung spielt eine wichtige Rolle in diesem Handlungsfeld.

    Zur Sicherstellung zuverlässiger Reisezeiten und Erreichbarkeit wird ein umfassendes Verkehrsmanagement angestrebt. Dies beinhaltet die Stabilisierung des öV-Fahrplans sowie Massnahmen zur Verkehrsberuhigung und Erhöhung der Verkehrssicherheit. Die Organisation von Güterverkehr und Logistik ist ebenfalls ein zentrales Element der Verkehrslenkung.

    Das Verkehrsangebot soll durch den Ausbau des öV-Angebots, einschließlich grenzüberschreitender Busverbindungen, deutlich verbessert werden. Zudem ist der Ausbau der Veloinfrastruktur vorgesehen, sowohl innerorts als auch zwischen den Gemeinden und grenzüberschreitend auf Korridoren mit viel Potenzial. Die Optimierung der Strasseninfrastruktur und die Ausgestaltung von Bahnhöfen als Verkehrsdrehscheiben sind weitere wichtige Massnahmen, ebenso wie der Ersatz der Rheinquerung.

    Nächste Schritte und erwartete Ergebnisse
    In der ersten Phase des GVK Raum Zurzigebiet erfolgt eine umfassende Verkehrsplanung unter Berücksichtigung aller Verkehrsträger und der prognostizierten Siedlungsentwicklung. Die Ergebnisse dieser Phase werden bis Ende 2024 erwartet. Anschliessend werden in der zweiten Phase spezifische Massnahmen für alle Verkehrsträger weiterbearbeitet.

    Das Steuerungsgremium des GVK Raum Zurzibiet umfasst Vertreterinnen und Vertreter des Kantons Aargau, des Regierungspräsidiums Freiburg, des Zolls Deutschland, des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit, des Regionalplanungsverbands Zurzibiet Regio, des Regionalverbands Hochrhein-Bodensee, des Landkreises Waldshut, der Stadt Waldshut-Tiengen sowie der Gemeinden Koblenz, Full-Reuenthal und Leuggern. Die Begleitgruppe des GVK besteht aus Vertretern zahlreicher Gemeinden beiderseits der Grenze, darunter Böttstein, Döttingen, Ehrendingen, Waldshut-Tiengen und Dogern.

  • Neuer unterirdischer Bahnhof in Genf – das grösste Bahnprojekt des 21. Jahrhunderts

    Neuer unterirdischer Bahnhof in Genf – das grösste Bahnprojekt des 21. Jahrhunderts

    Das endgültige Design des unterirdischen Bahnhofs in Genf wurde kürzlich festgelegt. Nach langen Beratungen einigten sich die beteiligten Partner – das Bundesamt für Verkehr (BAV), der Kanton Genf, die Stadt Genf und die SBB – auf die letzten Details, die eine erhebliche Kapazitätserweiterung ermöglichen werden. Der neue Bahnhof wird nicht nur zwei zusätzliche Unterführungen für Passagiere umfassen, sondern auch einen zweigleisigen Tunnel in Richtung Flughafen, was eine deutliche Verbesserung gegenüber dem ursprünglichen Projekt darstellt.

    Der Bahnhof Genf-Cornavin, der drittgrösste Bahnhof der Schweiz, spielt eine entscheidende Rolle im täglichen Pendlerverkehr, sowohl innerhalb des Landes als auch auf internationaler Ebene. Jeden Tag nutzen 156.000 Reisende und Passagiere den Bahnhof. Der neue unterirdische Teil, der Teil des Programms „Léman 2030“ ist, wird die Effizienz des Verkehrs im Genferseebecken und im Grossraum Genf erheblich verbessern. Es ist vorgesehen, mindestens drei zusätzliche Fernverkehrszüge pro Stunde und Richtung zu verkehren und die Taktung auf der Strecke La Plaine – Genf auf einen Viertelstundentakt auszubauen.

    Neben den neuen Durchgangsbereichen, die den Durchgang durch den Bahnhof erleichtern und den Zugang zu den Bahnsteigen vereinfachen, wurden auf Wunsch der Auftraggeber zusätzliche Studien durchgeführt. Diese Studien führten zu Lösungen, die die Kapazität des bestehenden Bahnhofs nach der Inbetriebnahme des unterirdischen Bahnhofs erhöhen. Es wird eine neue zentrale Unterführung und eine östliche Unterführung entlang der Rue des Alpes geschaffen. Die Planung der Modernisierung des bestehenden oberirdischen Bahnsteigs bleibt jedoch für ein späteres unabhängiges Projekt vorgesehen.

    Die Kosten und der Zeitplan für den neuen unterirdischen Bahnhof sind noch nicht endgültig festgelegt und werden voraussichtlich im Laufe des Jahres 2024 bekannt gegeben, wobei die öffentliche Ausschreibung voraussichtlich Ende 2027 erfolgen kann. Die Bauzeit für den unterirdischen Bahnhof wird auf etwa neun Jahre geschätzt, mit einem Budget von etwa 1,9 Milliarden Franken, die vom Bund, dem Kanton Genf und der Stadt Genf finanziert werden. Die angestrebte Inbetriebnahme ist für 2038 vorgesehen.

    Die Partner begrüssen den Fortschritt der Planung und erkennen die Fortschritte an, die im Rahmen ihrer Zusammenarbeit erzielt wurden. Gleichzeitig sind sie sich der zahlreichen Herausforderungen bewusst, die noch bewältigt werden müssen, um den Erfolg des Projekts sicherzustellen. Eine ausführliche Präsentation des Projekts ist für die zweite Hälfte des Jahres 2024 geplant, um einen detaillierten Überblick über die Fortschritte und die noch zu erledigenden Aufgaben zu geben.

  • Projekt Grands Esserts in Veyrier

    Projekt Grands Esserts in Veyrier

    Das Herzstück des Projekts ist die Esplanade Jean-Piaget, die zusammen mit der Promenade des Cirses die Grün- und Freiflächen des Standorts charakterisiert. Diese gut durchdachte Anordnung unterstreicht den Wert der hohen Umweltstandards und dient der städtischen Strategie zur Bekämpfung des Klimawandels. Die Planung berücksichtigt strikt die Prinzipien der ökologischen Nachhaltigkeit, um einen Lebensraum zu schaffen, der sowohl für die Bewohner als auch für die Umwelt von Vorteil ist.

    Partizipativer Planungsansatz
    Eine umfassende Konsultation der lokalen und kantonalen Akteure sowie der zukünftigen Nutzer stellt die Weichen für die Urbanisierung, die Mobilität und die Umweltgestaltung des neuen Stadtteils. Diese kooperativen Planungsprozesse gewährleisten, dass alle Beteiligten in die Entscheidungsfindung einbezogen werden und tragen zur Akzeptanz des Projekts bei.

    Förderung der sanften Mobilität und optimale Erreichbarkeit
    Die Förderung der sanften Mobilität steht im Mittelpunkt der Verkehrsplanung für Les Grands Esserts. Ein attraktives Netz von Rad- und Fußwegen verbindet den neuen Stadtteil mit wichtigen Punkten wie dem Stadtzentrum von Genf, Carouge und Veyrier. Diese Infrastruktur wird durch eine bessere Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz, insbesondere an den Léman Express, ergänzt, was die autofreie Mobilität innerhalb des Gebietes erleichtert.

    Erhaltung und Aufwertung der natürlichen Umwelt
    Besondere Aufmerksamkeit wird der Erhaltung und Aufwertung der natürlichen Ressourcen wie dem Waldrand und der Landschaftsgestaltung der Promenade des Cirses gewidmet. Diese Maßnahmen dienen nicht nur dem Erhalt der Biodiversität, sondern bieten den Bewohnern auch qualitativ hochwertige Erholungsräume.

    Das Projekt Grands Esserts setzt neue Maßstäbe in der Wohn- und Geschäftsentwicklung durch die vollständige Integration ökologischer Prinzipien und die Schaffung einer inklusiven und nachhaltigen Gemeinschaft. Mit der Fertigstellung der ersten Bauphase bis 2030 wird Les Grands Esserts zu einem Modell für urbanes Leben in Harmonie mit der Umwelt werden.

  • Stadtentwicklung für das Grossprojekt Les Communaux d’Ambilly

    Stadtentwicklung für das Grossprojekt Les Communaux d’Ambilly

    Das Grossprojekt Communaux d’Ambilly, jetzt bekannt als Belle-Terre Viertel, umfasst die Urbanisierung eines 36 Hektar grossen Gebietes in der Gemeinde Thônex. Bis 2030 sollen hier ca. 2400 neue Wohnungen gebaut werden.
    Diese Urbanisierungsmassnahme bietet eine der wenigen grossen Grundstücksmöglichkeiten im ersten Ring des linken Ufers des Genfer Ballungsraums. Dank der Nähe zu den Bahnhöfen des Léman Express in Chêne-Bourg und Annemasse wird das Gebiet perfekt mit der gesamten Agglomeration und der Region verbunden sein.

    DieEntwicklungsphasen
    Die erste Phase des Projekts, die auf einem 2011 verabschiedeten Plan localisé de quartier (PLQ) basiert, ermöglichte den Bau von ca. 670 Wohnungen sowie Geschäften, lokalen Dienstleistungen, einer Schule und weitläufigen öffentlichen Bereichen. Diese Phase beinhaltete auch die Schaffung einer zentralen Baumreihe mit 180 hochstämmigen Bäumen. Der Zugang zum Gelände erfolgt über zwei neue Strassen: Chaussée des Cornouillers und Allée Belle-Terre.
    Derzeit wird die zweite Phase vorbereitet, in der bis 2028 weitere 1.000 Wohnungen und neue Dienstleistungen entwickelt werden sollen. Die dritte Phase soll bis 2030 die Entwicklung von weiteren 1000 Wohneinheiten ermöglichen. Diese Entwicklungen werden durch den Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel, insbesondere einer BHNS-Linie (Bus mit hohem Dienstleistungsniveau), und durch die Erweiterung der Schulinfrastruktur unterstützt.

    Partizipative Planung
    Ein zentraler Aspekt des Belle-Terre-Projekts ist der partizipative Planungsprozess. Dieser ermöglicht es den derzeitigen und zukünftigen Bewohnern und Nutzern des Viertels, ihre Erfahrungen und Ideen in die Entwicklung des Projekts einzubringen. Dieser partizipative Ansatz fördert das gute Zusammenleben und die nachhaltige Entwicklung des Viertels.

    Ein umweltfreundlicher Ansatz
    Das Belle-Terre-Viertel legt grossen Wert auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz. 50% der Flächen sind der Natur gewidmet, mehr als 450 neue Bäume werden gepflanzt und ein partizipativer Wald wird eingerichtet. Geothermie und Sonnenkollektoren decken 90% des Energiebedarfs, während Gräben, Dachbegrünungen und wasserdurchlässige Oberflächen den Wasserkreislauf optimieren. Beeindruckende 95% des Aushubmaterials wurden vor Ort wiederverwendet, was die Umweltauswirkungen erheblich reduziert.
    Die Gestaltung des Viertels umfasst eine harmonische Mischung aus ländlichen Höfen und bepflanzten Promenaden, die landschaftliche Kontinuitäten schaffen und das Viertel mit dem Fluss Seymaz und dem Rand des Waldes von Belle-Idée verbinden.

  • Transformative Materialien in der Bauindustrie

    Transformative Materialien in der Bauindustrie

    Als einer der Hauptverursacher von CO2-Emissionen in der Schweiz und Liechtenstein steht der Bausektor unter wachsendem Druck, nachhaltige Praktiken einzuführen. Mikaël Genty, Berater der Klimastiftung Schweiz, betont die Notwendigkeit neuer Technologien, um die Klimaziele des Pariser Klimaabkommens zu erreichen. Zu den vielversprechenden Entwicklungen gehört das Unternehmen Terrabloc, das Aushubmaterial in umweltfreundliche Baustoffe wie Ziegel und Trennwände umwandelt. Diese Initiative trägt zur Reduzierung von Bauabfällen bei und verwandelt diese in wertvolle Baustoffe.

    Effizienzsteigerung durch moderne Isolierungstechnologien
    Ein weiteres Schlüsselelement für einen nachhaltigen Bausektor ist eine effiziente Isolierung. Das Start-up FenX, ein Spin-off der ETH Zürich, hat eine Technologie entwickelt, die Industrieabfälle in einen nachhaltigen und wiederverwertbaren Isolierschaum umwandelt. Diese Innovation verbessert nicht nur die Energieeffizienz von Gebäuden, sondern fördert auch die Kreislaufwirtschaft in der Bauindustrie.

    Eine Revolution in der Betonindustrie
    Das ETH-Spin-off Oxara stellt eine zukunftsweisende Alternative zu Beton vor, die keinen Zement mit hohem CO2-Gehalt benötigt. Dieser innovative Beton wird aus Aushubmaterial hergestellt und könnte die Betonindustrie grundlegend verändern. Parallel dazu arbeitet das Berner KMU neustark an einem Verfahren, das Beton als CO²-Speicher nutzt, indem es Kohlendioxid in Form von Kalkstein in recyceltem Beton bindet. Diese Technologie geht nicht nur das Problem der CO²-Emissionen an, sondern trägt auch zur Entwicklung von Technologien mit negativen Emissionen bei, die in der Klimapolitik des Bundes eine zunehmend wichtige Rolle spielen.

    Durch die Unterstützung dieser innovativen Projekte und Technologien will die Klimastiftung Schweiz den Übergang zu einem nachhaltigeren Bausektor beschleunigen und damit einen wesentlichen Beitrag zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen leisten. Die kontinuierliche Forschung und Entwicklung in diesen Bereichen verspricht nicht nur eine Verringerung der Umweltverschmutzung, sondern auch eine Verbesserung der Lebensqualität durch nachhaltigere Wohn- und Arbeitsumgebungen.

  • CERN eröffnet ein neues Besucherzentrum „Science Gateway“

    CERN eröffnet ein neues Besucherzentrum „Science Gateway“

    Das Kernforschungsinstitut CERN in Genf hat sein neues Besucherzentrum „Science Gateway“ eingeweiht. Das von dem Architekten Renzo Piano entworfene Gebäude wurde durch Spenden finanziert und bietet fünf Bereiche für Ausstellungsräume, Labore, einen flexiblen Konferenzraum, einen Shop und ein Restaurant. Mit dem Science Gateway kann das CERN nun bis zu einer halben Million Besucher pro Jahr empfangen, im Vergleich zu 125.000 zuvor. Das Besucherzentrum ist an sechs Tagen in der Woche geöffnet und der Eintritt ist kostenlos.

    Das Hauptziel des Science Gateway ist es, Neugierde zu wecken und kritisches Denken zu fördern. Die Besucher haben die Möglichkeit, die Dimensionen des Teilchenbeschleunigers zu erleben und an verschiedenen Stellen selbst Experimente durchzuführen, um die Eigenschaften von Magneten zu untersuchen. Bei der I-
    nissage betonte Bundespräsident Alain Berset die Bedeutung der Wissenschaft für eine nachhaltige Zukunft.

    Als europäisches Zentrum für Kernforschung beherbergt das CERN den grössten Teilchenbeschleuniger der Welt. Der Teilchenbeschleuniger simuliert die Zeit kurz nach dem Urknall und erforscht die Grundgesetze des Universums. CERN hat auch praktische Anwendungen entwickelt, darunter Sonnenkollektoren, Touchscreen-Technologie und Magnetresonanztomographie (MRT). Darüber hinaus wurde das World Wide Web am CERN erfunden.

    Das Science Gateway wurde durch Spenden finanziert, die insgesamt etwa 100 Millionen Schweizer Franken einbrachten. Die grösste Einzelspende in Höhe von 45 Millionen Schweizer Franken wurde von der Stellantis Foundation geleistet. Der Bau des Science Gateway Campus dauerte etwas mehr als zwei Jahre.

    Das Science Gateway richtet sich an Besucher aller Altersgruppen und fungiert als emblematisches Zentrum für wissenschaftliche Bildung und öffentliches Bewusstsein. Ziel ist es, der Gesellschaft die Bedeutung der Grundlagenforschung und ihrer Anwendungen zu vermitteln und junge Menschen für eine Karriere in den MINT-Fächern zu begeistern. Das beeindruckende Gebäude ist völlig CO2-neutral, wird mit Solarenergie betrieben und ist von einem neu geschaffenen Wald umgeben.

  • Ein globales Zentrum für Internationalität und Innovation

    Ein globales Zentrum für Internationalität und Innovation

    Genf spielt eine zentrale Rolle auf der internationalen Bühne, nicht nur als Sitz der Vereinten Nationen und von fast 400 NGOs, sondern auch als Sitz zahlreicher multinationaler Unternehmen, insbesondere in den Bereichen Forschung und Entwicklung. Diese Positionierung unterstreicht die Bedeutung von Genf als globales Zentrum für internationale Zusammenarbeit, unterstützt durch eine akademische Landschaft, die zu den besten der Welt zählt.

    AusgezeichneteInfrastruktur
    Als eine der wirtschaftsfreundlichsten Städte Europas verfügt Genf über eine ausgezeichnete Infrastruktur, die internationale Kongresse und Geschäftsreisende anzieht. Der internationale Flughafen von Genf liegt nur wenige Minuten vom Stadtzentrum entfernt und bietet Direktflüge zu etwa 150 Zielen in der ganzen Welt. Das gut ausgebaute internationale Eisenbahnnetz, einschließlich des TGV, der Paris in nur drei Stunden erreicht, und des Léman Express, Europas größtem regionalen Eisenbahnnetz, erhöht die Zugänglichkeit von Genf erheblich.

    Förderung multilateraler Diskussionen
    Genf ist Gastgeber wichtiger internationaler Diskussionen, von den Vereinten Nationen über das Internationale Komitee des Roten Kreuzes bis hin zu den Weltwirtschaftsforen. Diese Diskussionen sind Teil des Erbes von Genf und spiegeln die Stadt als Knotenpunkt für internationale Verhandlungen und Schiedsgerichte wider. Die Weltorganisation für geistiges Eigentum dokumentiert hier die vielen Innovationen, die aus den lokalen Forschungs- und Entwicklungszentren hervorgegangen sind.

    Nachhaltige Stadtentwicklung
    Zusätzlich zu seiner Rolle als internationales Zentrum setzt Genf neue Maßstäbe in der nachhaltigen Stadtentwicklung. Ein Subventionsprogramm mit einem Budget von 500 Mio. CHF soll die energetische Sanierung von Gebäuden beschleunigen und die Klimaziele erreichen. Dieses Engagement zeigt, dass Genf bestrebt ist, bis 2050 klimaneutral zu werden und unterstützt damit private und öffentliche Eigentümer bei der Modernisierung ihrer Immobilien.
    Genf zeigt eindrucksvoll, wie eine Stadt gleichzeitig ein Zentrum für internationale Politik und Wirtschaft und ein Zentrum zur Förderung der nachhaltigen Entwicklung sein kann. Durch diese Dualität stärkt Genf seine Position als ein Ort, an dem globale Herausforderungen auf innovative und effektive Weise angegangen werden.

  • Wirtschaftsraum Genf – Dynamisches Zentrum für internationale Zusammenarbeit und hohe Lebensqualität

    Wirtschaftsraum Genf – Dynamisches Zentrum für internationale Zusammenarbeit und hohe Lebensqualität

    Genf ist das Herzstück der internationalen Zusammenarbeit und Diplomatie und spielt eine Schlüsselrolle auf der Weltbühne. Als Sitz wichtiger Organisationen wie der Vereinten Nationen, des Internationalen Komitees des Roten Kreuzes und des Weltwirtschaftsforums zieht die Stadt Fachleute an und ist ein Anziehungspunkt für Besucher und Geschäftsinitiativen.

    Eine vielfältige Wirtschaftslandschaft
    Die Genfer Wirtschaft zeichnet sich durch ihre Vielfalt aus, mit Schlüsselsektoren wie dem Finanzsektor, der Pharmaindustrie und der angesehenen Genfer Uhrenindustrie. Genfer Uhren stehen insgesamt für Qualität und Innovation, was die Stadt zu einem Symbol für Präzision und Handwerkskunst macht.

    Ein wettbewerbsfähiges wirtschaftliches Umfeld
    Genf stützt sich auf wettbewerbsfähige Steuersätze und hochqualifizierte Arbeitskräfte, ergänzt durch eine beeindruckende Innovationsfähigkeit, die durch die Präsenz von Forschungs- und Entwicklungszentren multinationaler Unternehmen und führender akademischer Einrichtungen gefördert wird.

    Ausgezeichnete Infrastruktur und Zugänglichkeit
    Die Stadt ist für ihre solide Infrastruktur und ihre ausgezeichneten Verkehrsverbindungen bekannt. Der internationale Flughafen Genf bietet Direktflüge in die ganze Welt und die Entwicklung des regionalen Eisenbahnnetzes erleichtert das Reisen in der Schweiz und in die Nachbarländer.

    Naturgebiete und Freizeitaktivitäten
    Am malerischen Genfer See gelegen und von majestätischen Bergen umgeben, bietet Genf seinen Einwohnern und Besuchern eine Vielzahl von Aktivitäten im Freien. Von Wandern über Skifahren bis hin zu Wassersport ist die natürliche Umgebung von Genf ein Paradies für Aktivitäten im Freien.

    Exzellenz inKultur und Bildung
    Die hohe Lebensqualität in Genf wird durch ein reiches kulturelles Angebot und ausgezeichnete Bildungseinrichtungen unterstrichen. Die Stadt beherbergt zahlreiche Museen, Galerien, Konzertsäle und Theater, die ein breites kulturelles Programm anbieten. Darüber hinaus sind renommierte Bildungseinrichtungen wie die Universität Genf und Doktorandenschulen, die sich auf Wissenschaft und internationale Beziehungen spezialisiert haben, hier ansässig.
    Dank seiner vielen Vorteile hat sich Genf als ein führender Wirtschaftsstandort in der Region etabliert und bietet ein perfektes Gleichgewicht zwischen beruflichen Möglichkeiten und außergewöhnlicher Lebensqualität. Besucher und neue Bewohner der Stadt werden von den vielen Möglichkeiten und der charmanten Atmosphäre dieser kosmopolitischen Metropole begeistert sein.