Kategorie: Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit – Immobiliennews zu ESG, Energie, Klimazielen & nachhaltigen Strategien in der Schweizer Immobilienbranche.

  • Innovative Ansätze in der Immobilienbewirtschaftung

    Innovative Ansätze in der Immobilienbewirtschaftung

    Nachhaltigkeit im Fokus
    Der Vormittag steht ganz im Zeichen der «Nachhaltigen Liegenschaften». Hier erkunden Sie, wie Sie Ihre Immobilien nicht nur effizient bewirtschaften, sondern auch umweltbewusst gestalten können. Unsere Experten werden Ihnen aufzeigen, welche optionalen Dienstleistungen Sie integrieren können, um den ökologischen Fussabdruck Ihrer Liegenschaften zu minimieren und gleichzeitig Werte für Ihre Kunden zu schaffen.

    Sozialverträgliche Entmietungsprozesse
    Im Nachmittagsteil widmen wir uns dem sensiblen Thema der «Sozialverträglichen Entmietungsprozesse». In diesem Abschnitt lernen Sie, wie unterschiedliche Entmietungsstrategien implementiert werden können, welche sowohl rechtliche als auch ethische Aspekte berücksichtigen. Diskutieren Sie mit unseren Fachreferenten, wie Sie entspannten Dialog und faire Lösungen fördern können, um das Vertrauen Ihrer Mieter zu gewinnen und langfristige Beziehungen aufzubauen.

    Fachreferenten

    • Dr. Joëlle Zimmerli, Zimraum GmbH
    • Dr. Christian Brütsch, Stratcraft GmbH
    • Pascal Stutz, CEO SVIT Zürich

    Nutzen Sie diese Gelegenheit, um sich mit anderen Führungspersönlichkeiten auszutauschen und wertvolle Impulse für Ihre eigene Praxis mitzunehmen. Seien Sie Teil einer Bewegung, die nicht nur auf wirtschaftlichen Erfolg, sondern auch auf eine nachhaltige und sozial verantwortliche Immobilienbewirtschaftung abzielt.

    Melden Sie sich noch heute an und gestalten Sie aktiv die Zukunft der Branche!

  • Neue Netzplattform erleichtert Eigenverbrauch von Solarstrom und Batteriespeicherung

    Neue Netzplattform erleichtert Eigenverbrauch von Solarstrom und Batteriespeicherung

    Evaarist startet laut einer Mitteilung eine Netzplattform «zur Demokratisierung der Energieautarkie». Das Start-up mit Sitz in Sitten will mehr Besitzern von bestehenden Solaranlagen ermöglichen, ihre Solarproduktion stärker selbst zu verbrauchen. Evaarist bietet dazu neben der Plattform autarcie.ch zur Steuerung des Solarstroms vom Dach auch einfach zu installierende Batteriesätze an.

    «Die Energieautarkie ist unser Herzensanliegen», wird Loïc Viret zitiert. Er hat mit Julien Morard und Stéphane Curchod Evaarist 2023 gegründet. Das Ingenieurbüro ist auf erneuerbare Energien und Energieautarkie spezialisiert und hat im Rahmen des Espace Innothèque der Messe Foire du Valais 2024 die Plattform autarcie.ch lanciert, heisst es in der Mitteilung.

    Die Überlegungen von Evaarist basierten auf der Feststellung, dass fast 98 Prozent der rund 240‘000 bestehenden Solaranlagen in der Schweiz nicht mit Batterien ausgestattet sind. Evaarist bietet universell einsetzbare Batteriesysteme für Solardächer an. Parallel zum Stromnetz, den Solarmodulen und den vorhandenen Wechselrichtern wird ein Batteriesatz installiert. «Das wird es ermöglichen, zusätzliche Energie zu speichern und mit ihr zu arbeiten. Und vor allem kann der Autarkiegrad auf 65 bis 85 Prozent erhöht werden, während er ohne Batterien bei 20 bis 30 Prozent liegt», wird Viret zitiert.

    Weiter will Evaarist das Material direkt vom Hersteller zum Kunden bringen und die Installation wird weitgehend als «Do it yourself» durchgeführt. Dank einer Vereinbarung mit einem deutschen Importeur bietet autarcie.ch Batteriesätze ab 5800 Franken  für 10 Kilowattstunden an.

    Autarcie.ch ist kein Anti-Blackout-System. «Aber unsere Systeme können so ausgestattet werden, dass sie funktionieren, wenn das Netz ausfällt», wird Viret zitiert.

  • Erste Niederdruckturbine der Schweiz in Martigny-Bourg in Betrieb genommen

    Erste Niederdruckturbine der Schweiz in Martigny-Bourg in Betrieb genommen

    Die Forces Motrices de Martigny-Bourg (FMMB) haben die erste Niederdruckturbine der Schweiz in Betrieb genommen. Wie Alpiq in einer Mitteilung schreibt, können so im Unterwasserkanal des Flusskraftwerks an der Dranse pro Jahr 850‘000 Kilowattstunden Strom erzeugt werden. Die bisherigen drei Produktionseinheiten des Kraftwerks erzeugen 89 Millionen Kilowattstunden pro Jahr.

    Die Niederdruckturbine kann je nach Durchfluss zwischen 1,25 und 10,2 Kubikmeter Wasser pro Sekunde turbinieren. Sie ist für eine Fallhöhe von bis zu 2,5 Metern ausgelegt. Sie stellt keine zusätzliche Belastung für die Umwelt dar und beeinträchtigt nicht die bestehende Stromproduktion. «Die Installation dieser neuen Niederdruckturbine ermöglicht es, die verfügbaren Wasserressourcen bestmöglich zu nutzen und gleichzeitig Rücksicht auf die Umwelt zu nehmen», wird Kraftwerksleiter Georges-Alain Zuber in der Mitteilung zitiert.

    Die Planung der Anlage hat 2011 begonnen. Sie wird mit Mitteln aus der kostendeckenden Einspeisevergütung gefördert.

    Das Kraftwerk wurde 1908 als Stromerzeuger der Electro-Chimie de Paris errichtet. Heute sind an den FMMB die Gemeinden Bovernier mit 23,04 Prozent, Sembrancher mit 18,72 Prozent, Martigny mit 17,22 Prozent, Martigny-Combe mit 15,58 Prozent und Vollèges mit 1,64 Prozent sowie Alpiq mit 18 Prozent und der Walliser Energieversorger FMV mit 5,8 Prozent beteiligt.

  • Sika fokussiert Innovationsstrategie auf Nachhaltigkeit

    Sika fokussiert Innovationsstrategie auf Nachhaltigkeit

    Sika hat am Capital Markets Day am 3. Oktober in Zürich die Pläne des Unternehmens für zukünftiges Wachstum erläutert. Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft sind dabei von hoher Bedeutung. Darauf wies bereits das Motto des Capital Markets Day hin. Es lautete Wachstum erschliessen – Langlebigkeit und Kreislaufwirtschaft im Bau und in der Industrie.

    Nach Ansicht der weltweit aktiven Gruppe der Spezialitätenchemie für Bau und Industrie verändern gestiegene Anforderungen hinsichtlich Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft die gesamte Baubranche. „Der Klimawandel und die zunehmende Ressourcenknappheit sind Megatrends, die nachhaltige, langlebige Lösungen im Bau erfordern“, wird Thomas Hasler, Vorsitzender der Konzernleitung von Sika, in einer Mitteilung zum Capital Markets Day zitiert. Langlebigkeit bringe sowohl bei Neubauten als auch bei Sanierungsprojekten ökologische und ökonomische Vorteile. „Diese positiven Aspekte können durch den Einsatz von Recycling-Materialien noch verstärkt werden“, meint Hasler. Sika richte die eigene Innovationsstrategie daher „konsequent auf diese Trends aus“. Zudem verfüge die Gruppe „über ein umfassendes Portfolio an Technologien, die Leistungsfähigkeit und Nachhaltigkeit vereinen“.

  • Smarte Gebäude für die Zukunft

    Smarte Gebäude für die Zukunft

    Die Stadt Schaffhausen verfügt mit ihrer Smart-City-Strategie über ein umfassendes Innovationsprogramm. Im Rahmen des Projekts «Gebäude smart bewirtschaften» hat die sie gemeinsam mit Partnern wie der Firma VIBOO nach Lösungen gesucht, um ihre Gebäude optimal zu bewirtschaften. Die prädiktive Steuerungstechnologie von VIBOO, einem Spin-off der Empa, bietet eine zukunftsorientierte Antwort auf diese Herausforderung. Durch die Nutzung von Wetter- und Belegungsdaten kann das Heizsystem automatisch auf die optimalen Bedingungen eingestellt werden, um sowohl Energie zu sparen als auch den Komfort für die Nutzer zu erhöhen.

    Das Spin-off verwendet eine Kombination aus maschinellem Lernen und Bauphysik, um thermische Gebäudemodelle auf Basis von Messdaten zu erstellen. Diese Modelle werden in ein prädiktives Regelungssystem integriert, das das thermische Verhalten des Gebäudes unter Berücksichtigung der Wettervorhersage und der Nutzerpräferenzen vorhersagt. So wird der Energieeinsatz alle paar Minuten optimiert und an das Gebäude angepasst.

    Energieeinsparung in historischen Gebäuden
    Ein Pilotprojekt im denkmalgeschützten Schulhaus Bach zeigt das Potenzial dieser Technologie. Ziel ist es, den Heizenergieverbrauch um mindestens 20% zu senken und gleichzeitig den thermischen Komfort zu erhöhen. Das Schulgebäude, das aufgrund seines Alters energetische Defizite aufweist, eignet sich ideal für diese Art der smarten Gebäudebewirtschaftung. Erste Ergebnisse liegen bereits vor und weisen auf einen deutlich reduzierten Energieverbrauch hin. Sollte sich der Erfolg im weiteren Verlauf bestätigen, ist ein Rollout auf weitere Gebäude geplant.

    Einbindung in den Energiesektor der Zukunft
    Prädiktive Heizsysteme bieten nicht nur Vorteile in Bezug auf Energieeinsparung und Komfort, sondern sind auch bestens auf die zukünftigen Anforderungen des Energiemarktes vorbereitet. Die Technologie ist in der Lage, zeitabhängige Energiepreise zu nutzen und kann sich an Demand-Response-Programme anpassen, die in einer zunehmend dezentralen Energieversorgung mit erneuerbaren Energien immer wichtiger werden.

    Das System strebt an, Gebäude vollständig in den Energiesektor zu integrieren, um Lastspitzen zu reduzieren und die Nutzung erneuerbarer Energien zu maximieren. Die Vision geht weit über die Energieeffizienz hinaus – Gebäude sollen in Zukunft aktiv am Energiemarkt teilnehmen und durch intelligente Vernetzung einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung des Stromnetzes leisten.

    Validierte Einsparungen in unterschiedlichen Gebäudetypen
    Die Technologie wurde bereits erfolgreich in Wohn- und Gewerbegebäuden, Schulen und öffentlichen Gebäuden für den Heiz- und Kühlbetrieb getestet. Im Vergleich zu herkömmlichen Regelsystemen konnten Energieeinsparungen zwischen 20% und 40% erzielt werden. Diese Einsparungen gehen einher mit einer verbesserten Reaktionsfähigkeit auf Wetteränderungen, was den Komfort für die Gebäudenutzer zusätzlich erhöht.

    Die Stadt Schaffhausen steht mit diesem Projekt beispielhaft für den Einsatz von vorausschauender Technologien zur Verbesserung der Energieeffizienz. Sollten sich die positiven Ergebnisse im Schulhaus Bach bestätigen, könnte dies den Weg für eine umfassende Anwendung dieser zukunftsweisenden Technologie in weiteren Gebäuden der Stadt ebnen. Prädiktiven Heizsysteme bieten eine vielversprechende Lösung, um den Energieverbrauch in bestehenden Gebäuden deutlich zu senken und gleichzeitig den Komfort zu erhöhen – ein entscheidender Schritt auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft.

  • Fortschritte und Ausblick der kantonalen Klimastrategie

    Fortschritte und Ausblick der kantonalen Klimastrategie

    Zu den Erfolgen zählen die Einführung einer Beschaffungsrichtlinie für CO2-freie Fahrzeuge in der kantonalen Verwaltung sowie die Schaffung einer Rechtsgrundlage zur finanziellen Unterstützung von Hochwasserschutzmassnahmen. Zwei Massnahmen, die abgeschlossen wurden, während sich weitere 47 in der Umsetzung befinden. Neufahrzeuge der Verwaltung müssen nun über ein CO2-freies Antriebssystem verfügen, was einen wichtigen Schritt in Richtung einer klimafreundlicheren Verwaltung darstellt. Zusätzlich wurde mit dem Wasserwirtschaftsgesetz die Grundlage geschaffen, Hochwasserschutzprojekte zu fördern, die für die Anpassung an den Klimawandel unerlässlich sind.

    Öffentlichkeitsarbeit als Schlüssel zur Sensibilisierung
    Ein weiterer zentraler Aspekt der Klimastrategie ist die Sensibilisierung der Öffentlichkeit. Jedes Jahr wird ein «Klimaspaziergang» zu einem klimarelevanten Thema organisiert, um den Bürgerinnen und Bürgern Projekte vorzustellen. Der diesjährige Fokus lag auf der energetischen Sanierung eines Mehrfamilienhauses, das von der Effizienzklasse G auf die Klasse B verbessert wurde. Dies zeigt, wie effektive Sanierungsmassnahmen dazu beitragen können, den Energieverbrauch und die CO2-Emissionen zu reduzieren.

    Herausforderungen im Bereich fossile Brennstoffe und erneuerbare Energien
    Die aktuellen Klimazahlen zeigen, dass der Anteil der Ölheizungen in Wohn- und Dienstleistungsgebäuden um 5 Prozent gesunken ist, während der Anteil an Wärmepumpen im gleichen Zeitraum um ebenso viel gestiegen ist. Dennoch bleibt der Anteil der Erdgasheizungen unverändert, was den klimapolitischen Zielen widerspricht. Um das Ziel einer klimafreundlichen Energieversorgung zu erreichen, muss der Übergang von fossilen Brennstoffen zu erneuerbaren Energien beschleunigt werden.
    Positiv zu vermerken ist, dass die Elektrizitätsproduktion aus Photovoltaikanlagen im Kanton seit 2015 mehr als verdoppelt wurde. Dies zeigt, dass die Nutzung erneuerbarer Energien voranschreitet, auch wenn nach wie vor erhebliche Anstrengungen erforderlich sind, um die gesetzten Klimaziele zu erreichen.

    Verbesserungspotenzial in der kantonalen Verwaltung
    Die kantonale Verwaltung hat sich das Ziel gesetzt, als Vorbild im Klimaschutz zu agieren. Trotz erster Fortschritte zeigt sich, dass der Energieverbrauch für Heizung und Warmwasser in kantonalen Gebäuden nur um 2 Prozent gesenkt werden konnte. Mehr als die Hälfte der Wärmeenergie wird weiterhin aus fossilen Brennstoffen gewonnen. Die CO2-Emissionen aus der Verbrennung dieser Brennstoffe sind seit 2016 nahezu unverändert geblieben, was auf zusätzlichen Handlungsbedarf hinweist.

    Anpassungen der energetischen Anforderungen und zukünftige Schritte
    Der Regierungsrat hat rasch umsetzbare Massnahmen in die Vernehmlassung gegeben, um die Nutzung erneuerbarer Energien zu stärken. Diese betreffen unter anderem den Heizungsersatz und die Eigenstromerzeugung bei Neubauten. Ein Beispiel ist die Vorgabe, dass in kantonseigenen Gebäuden künftig bei einem Heizungsersatz immer ein System mit erneuerbaren Energien zum Einsatz kommen soll.
    Insgesamt zeigt sich, dass der Kanton Schaffhausen auf dem richtigen Weg ist, jedoch weiterhin gezielte Massnahmen erforderlich sind, um den Wandel hin zu einer klimaneutralen Zukunft zu beschleunigen.

  • Solarenergie auf Schienen: neues Konzept

    Solarenergie auf Schienen: neues Konzept

    Sun-Ways will Gleisanlagen in Solarkraftwerke verwandeln. Dabei sollen Solarmodule so zwischen Gleisen verlegt werden, dass sie leicht wieder entfernt werden können, etwa für Gleisreparaturen. Nun hat das Bundesamt für Verkehr grünes Licht für das erste Pilotprojekt gegeben, wie das 2023 gegründete Start-up aus Ecublens mitteilt.

    Sun-Ways kann nun ab Frühjahr 2025 seine Anlagen auf einem Gleisstück von 100 Metern Länge in der Nähe des Bahnhofes von Buttes testen. Die 48 Solarmodule werden von Scheuchzer verlegt, einem Gleisbauer und Hersteller von Gleisbauanlagen mit Sitz in Bussigny VD.

    Die Installation und der Anschluss ans Netz werden von Viteos, einem Anbieter erneuerbarer Energien mit Sitz in Neuenburg, und DG Rail übernommen, einem Spezialisten für die Stromversorgung der Bahn. Die Anlage soll auf einer Fläche von 100 Quadratmetern bis zu 16‘000 Kilowattstunden pro Jahr erzeugen können. Die Partner des Pilotprojekts tragen die Kosten von 585‘000 Franken.

    Die Solaranlagen von Sun-Ways können dank einer Spezialentwicklung von Scheuchzer sowohl manuell als auch automatisiert auf dem Gleisbett zwischen den Gleisen verlegt und leicht wieder entfernt werden. Die Maschine von Scheuchzer kann inzwischen bis zu 1000 Quadratmeter Solarmodule am Tag verlegen. Sun-Ways rechnet allein in der Schweiz mit ihren 5000 Kilometern Gleisanlagen mit einem Potential von 1 Terawattstunde Strom im Jahr, genug für die Versorgung von 300‘000 Haushalten.

    Die Stadt Aigle VD hat bereits eine weitere Anlage genehmigt, die auf Privatgleisen auf einer Länge von 1500 Kilometern errichtet werden soll. Sun-Ways ist zudem bereits in Gesprächen mit den französischen Staatsbahnen SNCF, mit Partnern in Spanien, Rumänien und Südkorea über weitere Pilotprojekte.

  • Negativemissionen für eine klimaneutrale Zukunft

    Negativemissionen für eine klimaneutrale Zukunft

    Energie 360° öffnet den Markt für die dauerhafte CO2-Entfernung interessierten Unternehmen und Privatpersonen. Der Zürcher Energieversorger ermöglicht es ihnen laut einer Mitteilung nun, im Netz Zertifikate für Negativemissionen zu kaufen.

    Der physische Entzug von CO2 findet in der Pyrolyseanlage der Energie 360°-Tochter Bioenergie Frauenfeld statt. Dort wird mithilfe von erneuerbaren Energien das CO2 aus Restholz entzogen und als reiner Kohlenstoff gebunden. Dieser wird etwa einem Erdsubstrat beigemischt und kann so dauerhaft der Atmosphäre entzogen werden. Bioenergie Frauenfeld produziert rund 3500 Tonnen Pflanzenkohle im Jahr. Das entspricht über 10‘000 Tonnen gespeichertem CO2.

    Zu den ersten Kunden für die Zertifikate gehört die Zürcher Kantonalbank (ZKB). „Unser Ziel ist es, in unserem Betrieb bis 2030 Netto-Null zu erreichen“, wird ZKB-CEO Urs Baumann in der Mitteilung zitiert. „Um einen Teil unserer unvermeidbaren CO2-Emissionen dauerhaft aus der Atmosphäre zu entfernen, beziehen wir Negativemissions-Zertifikate aus der Anlage Bioenergie Frauenfeld von Energie 360°.“

    Energie 360° hat sich ausserdem im September an zwei deutschen Start-ups beteiligt, um mit ihnen Produkte für den Schweizer Markt zu entwickeln. Ucaneo Biotech in Berlin hat ein elektrochemisches Verfahren zur direkten Entfernung von CO2 aus der Luft entwickelt. Planeteers in Hamburg entfernt gespeichertes CO2 aus Meerwasser und kann so mineralisiertes Wasser herstellen und die Säurebindungsfähigkeit des Meeres verbessern.

  • Zukunftsorientierte Stadtentwicklung in Bern

    Zukunftsorientierte Stadtentwicklung in Bern

    Wankdorfcity 3 befindet sich auf einem 34’000 Quadratmeter großen Areal im Norden Berns. Hier entsteht ein urbaner Lebensraum, der über die bloße Wohnnutzung hinausgeht. Der Immobilienentwickler IMMOFONDS realisiert mit diesem Projekt einen dichten Quartierteil, der sowohl Wohnraum als auch Anlaufstellen für Gewerbe und Freizeitaktivitäten bietet. Durch die direkte Anbindung an den öffentlichen Verkehr entsteht ein lebendiges Ökosystem, das von Interaktion und Austausch geprägt ist.

    Effiziente Planung und schnelle Genehmigung
    Die Komplexität der Planung dieses Projektes erforderte innovative Herangehensweisen und eine enge Zusammenarbeit zwischen den verantwortlichen Architekten, Stadtplanern und Behörden. Gabriela Theus, Geschäftsführerin der Immofonds Asset Management AG, erläutert: „Die effiziente Bearbeitung durch die Stadt Bern und die partnerschaftliche Zusammenarbeit aller Beteiligten führten zu einer baurechtskonformen Genehmigung ohne Einsprachen – ein schweizweit rekordverdächtiger Erfolg.“

    Soziale und ökologische Nachhaltigkeit
    Ein zentraler Bestandteil ist die soziale Nachhaltigkeit. Durch die Schaffung von Begegnungsstätten, Gemeinschaftsräumen und Außenbereichen wird der Austausch zwischen den Bewohnerinnen und Bewohnern gefördert. Der geplante Stadtgarten und die abwechslungsreichen Freiflächen zeichnen einen Ort des Miteinanders aus.

    Vielfalt im Wohnraum
    Um unterschiedlichen Lebensmodellen Rechnung zu tragen, bietet das Projekt eine Vielfalt an Wohnformen. Von Kleinwohnungen und Tiny Houses über familienfreundliche Townhouses bis hin zu multifunktionalen Gemeinschaftsflächen – für jede Zielgruppe ist etwas dabei. Diese Diversität sorgt für einen lebendigen Stadtteil, der den Bedürfnissen der Nutzer gerecht wird.

    Innovationskraft in der Stadtentwicklung
    Wankdorfcity 3 setzt auf das innovative Konzept der Schwammstadt, das eine nachhaltige Wasserbewirtschaftung in urbanen Räumen fördert. Der Landschaftsarchitekt Maurus Schifferli erklärt, dass Regenwasser in speziellen Systemen gespeichert wird, um es gezielt wieder abzugeben. Dieses Prinzip trägt zur Regulierung des lokalen Klimas bei und zeigt, wie moderne Stadtplanung Ressourcenschonung mit Ästhetik vereinen kann.

    Ausblick auf die nächsten Schritte
    Mit der finalen Baubewilligung beginnt die Realisierungsphase. Etappenweise werden ab 2027 die Wohnungen sowie die dazugehörigen Dienstleistungen und Gewerbeflächen bezugsbereit sein. In den kommenden Jahren wird Wankdorfcity 3 nicht nur zur Lebensqualität in Bern beitragen, sondern auch als innovatives Beispiel für moderne Stadtentwicklung in der ganzen Schweiz dienen.

    Dieses zukunftsweisende Projekt signalisiert eine neue Ära urbanen Wohnens, die Generationsübergreifendes, Inklusivität und Nachhaltigkeit vereint.

  • Projektförderung von LadenPunkt – Jetzt bewerben!

    Projektförderung von LadenPunkt – Jetzt bewerben!

    Wie kann das Laden von E-Fahrzeugen netzschonend und effizient gestaltet werden? Die diesjährige Förderung sucht nach Projekten, die Lösungen für intelligentes Laden am Wohn- und Arbeitsort bieten – gerade dann, wenn das Netz nicht stark belastet ist.

    Welche Projekte werden gefördert?
    Im Jahr 2024 liegt der Schwerpunkt der Projektförderung auf dem Thema „Intelligentes Laden 2.0 am Wohn- und Arbeitsort“. Gesucht werden innovative Ansätze, die netzdienliches, erneuerbares und bedarfsorientiertes Laden in der Praxis testen.

    Gefördert werden Projekte, die beispielsweise eine neue Technologien erproben, Nutzerfreundliche Services wie datengestützte Ladepläne anbieten, Geschäftsmodelle entwickeln, z. B. dynamische Preisgestaltung oder Vernetzung von Gebäuden und Fahrzeugen.

    Wer kann teilnehmen?
    Die Projektförderung richtet sich an Unternehmen und Organisationen aus Bereichen wie Elektromobilität, Energieversorgung, Immobilien, Architektur und Arealentwicklung. Besonders willkommen sind Projektanträge von multidisziplinären Konsortien, die Partner aus verschiedenen Fachrichtungen vereinen.

    Ablauf und Förderhöhe
    Die Förderung erfolgt im Rahmen eines Wettbewerbs. Eine Fachjury wählt 5 bis 8 Projekte, die zwischen 30’000 CHF und 200’000 CHF erhalten, maximal jedoch 40 % der anrechenbaren Projektkosten.

    Das Team von LadenPunkt steht Ihnen gerne für ein unverbindliches Beratungsgespräch zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite von LadenPunkt.

    Eingabeschluss ist der 15. Dezember 2024

  • Gebäude als Kohlenstoffsenken

    Gebäude als Kohlenstoffsenken

    Die Bauwirtschaft gilt als einer der grössten CO2-Emittenten weltweit. Doch mit Projekten wie «Beyond Zero» und der Initiative «Mining the Atmosphere» könnte sich das Blatt wenden. Ziel ist es, das schädliche Treibhausgas nicht nur zu reduzieren, sondern es aktiv in Baumaterialien zu binden. Diese Materialien, die in der neuen NEST-Unit getestet werden, könnten Beton und Dämmstoffe revolutionieren und das Potenzial haben, die Bauwirtschaft klimaneutral oder sogar CO2-negativ zu gestalten.

    Technologie im Praxistest
    Nathalie Casas von der Empa erklärt, dass «negative emissions technologies» (NET) der Schlüssel zur Erreichung der Klimaziele sind: «Wir müssen überschüssiges CO2 aus der Atmosphäre holen, um das 1,5-Grad-Ziel zu erreichen. Dabei helfen uns NET, die bereits im Labor funktionieren und nun im Bauwesen angewendet werden.» Casas betont die Dringlichkeit des Handelns, da die Emissionen weiterhin steigen.

    Nachhaltigkeit in der Baubranche
    Corinne Reimann von Implenia sieht in NET eine grosse Chance für die Bauwirtschaft: «Die neuen Materialien ermöglichen es uns, endlich entscheidende Fortschritte im Bereich Nachhaltigkeit zu machen. Die Branche hat hier einen enormen Hebel, aber auch Herausforderungen. Preis und Akzeptanz werden entscheidend sein.» Reimann betont, dass die Funktionalität und Wirtschaftlichkeit neuer Materialien sichergestellt werden muss, um einen breiten Einsatz zu ermöglichen.

    Der Beitrag von Architekten und Planern
    Christoph Kellenberger, Mitgründer von OOS, sieht in der frühzeitigen Einbindung von Architekten und Planern einen entscheidenden Faktor: «Wir können mit unserem Wissen die richtigen Baustoffe von Anfang an mitentwickeln und in die Baupraxis integrieren. Zudem müssen wir das Potenzial von CO2-speichernden Materialien in die Branche hineintragen und zeigen, welche Effekte damit erzielt werden können.» Für Kellenberger liegt der Schlüssel zum Erfolg in einer transparenten Wissensvermittlung und praxisnahen Lösungen.

    Politische Rahmenbedingungen und gesellschaftliche Verantwortung
    Neben der technologischen Innovation fordert die Bauwirtschaft auch politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen. Laut Casas und Kellenberger ist eine klare Kostenwahrheit notwendig, um den breiten Einsatz von NET zu fördern. CO2-Emissionen müssen fair bepreist werden, und Subventionen könnten helfen, die anfänglichen höheren Kosten der neuen Materialien auszugleichen. «Die Transformation wird nur gelingen, wenn alle an einem Strang ziehen – Politik, Wirtschaft und Gesellschaft», so Casas.

    Das Projekt «Beyond Zero» zeigt, dass es möglich ist, Gebäude zu Kohlenstoffsenken zu machen. Doch dafür braucht es nicht nur technologische Lösungen, sondern auch den Willen von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, neue Wege zu gehen. Die Baubranche hat die Chance, sich von einem der grössten CO2-Emittenten zu einem Vorreiter der Klimawende zu entwickeln – und das Potenzial dazu ist bereits heute vorhanden.

  • Erkenntnisse aus dem Healthy Buildings Barometer 2024

    Erkenntnisse aus dem Healthy Buildings Barometer 2024

    Das Healthy Buildings Framework, das im Barometer vorgestellt wird, liefert eine umfassende Definition von gesunden Gebäuden, die fünf ineinandergreifende Dimensionen abdeckt: Verbesserung der psychischen und physischen Gesundheit, Fokussierung auf menschliche Bedürfnisse, nachhaltiges Bauen, Resilienz und Flexibilität sowie die Befähigung der Menschen durch Wissen. Diese Dimensionen bieten einen klaren Leitfaden für die Planung und Umsetzung von Bau- und Sanierungsprojekten.

    Die Studie unterstreicht, dass Gebäude nicht nur aus energetischer, sondern auch aus gesundheitlicher und sozialer Sicht betrachtet werden müssen, um den Bedürfnissen der Nutzer gerecht zu werden und gleichzeitig den klimatischen Herausforderungen zu begegnen.

    Schweiz als Vorreiterin in der Gebäudesanierung
    Ein besonderes Augenmerk legt die Studie auf die Schweiz, die mit einer fortschrittlichen Sanierungsrate und innovativen Lösungsansätzen im Gebäudesektor eine Vorreiterrolle einnimmt. Allerdings weist das Barometer darauf hin, dass europaweit die Sanierungsquote mit 0,2 Prozent immer noch viel zu niedrig ist, um die Klimaziele zu erreichen. In Zukunft müssen gesundheitliche Aspekte wie das Raumklima und die Anpassungsfähigkeit an veränderte klimatische Bedingungen stärker berücksichtigt werden, um sowohl die Lebensqualität der Menschen zu verbessern als auch die Umwelt zu schützen.

    Gesundheit und Wohlbefinden im Fokus
    Laut dem Healthy Buildings Barometer 2024 verbringen Menschen bis zu 90 Prozent ihrer Zeit in geschlossenen Räumen, was die Qualität der Innenraumluft und das Vorhandensein von Tageslicht zu zentralen Faktoren für die Gesundheit macht. In der Schweiz beurteilen bereits 7,3 Prozent der Menschen ihre Wohnungen als zu dunkel. Tageslicht und eine gute Innenraumluftqualität sind entscheidend für das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit der Gebäudenutzer. Hier setzt das Barometer klare Empfehlungen: Der gezielte Einsatz von natürlichen Lichtquellen und effektiven Lüftungssystemen soll die Gesundheit und das Wohlbefinden fördern.

    Fachkräfte als entscheidende Ressource für die Zukunft
    Der Wandel hin zu gesunden und nachhaltigen Gebäuden erfordert spezialisierte Fachkräfte, deren Anzahl jedoch stagniert. Um den Gebäudebestand zu transformieren und die dringend notwendigen Sanierungsmassnahmen umzusetzen, müssen mehr Fachleute ausgebildet und der demografische Wandel berücksichtigt werden. Die fünfte Dimension des Frameworks, «Menschen durch Wissen befähigen», hebt die Bedeutung von Bildung und Ausbildung in diesem Bereich hervor.

    Das Healthy Buildings Barometer 2024 liefert einen umfassenden Leitfaden, um Gebäude gesünder und zukunftssicher zu gestalten. Mit klaren Empfehlungen für die Politik, die Bauwirtschaft und Entscheidungsträger zeigt die Studie, dass nur ein ganzheitlicher Ansatz den Herausforderungen des Gebäudesektors gerecht werden kann. Die Schweiz spielt dabei eine Vorreiterrolle, doch europaweit bleibt noch viel zu tun, um den Gebäudebestand nachhaltig zu verbessern.

  • Dekarbonisierung von Gebäuden durch Holzbau möglich

    Dekarbonisierung von Gebäuden durch Holzbau möglich

    Der Gebäudesektor ist weltweit für 37% der CO₂-Emissionen verantwortlich. Durch den Einsatz von Konstruktionsholz werden nicht nur CO₂-intensive Baumaterialien wie Stahl oder Beton ersetzt, sondern es kann auch dauerhaft Kohlenstoff gespeichert werden. Holzbauprojekte bieten somit eine doppelte Klimawirkung. Seit 2022 wird der Holzbau von internationalen Organisationen wie der UNFCCC und der EU als CO₂-Speicher anerkannt. Timber Finance entwickelte erstmals eine Methodologie, die es ermöglicht, den CO₂-Speicherwert solcher Projekte zu zertifizieren und handelbar zu machen.

    Schweiz als Vorreiter im Ingenieurholzbau
    In einer Pilotphase adaptiert Timber Finance diese internationale Methodologie auf Schweizer Verhältnisse. Rund 20 innovative Holzbauprojekte und mehrere Forstreviere nehmen teil, um ihre CO₂-Speicherleistungen zu monetarisieren. Ziel ist es, Bauherren und Waldbewirtschaftern einen Anreiz zu bieten, vermehrt auf nachhaltigen Holzbau und klimafreundliche Waldbewirtschaftung zu setzen.

    CO₂-Speicherzertifikate: Handelbar und wertsteigernd
    Die CO₂-Speicherzertifikate bieten Bauherren und Investoren neue Möglichkeiten zur Monetarisierung ihrer Klimaleistung. Sie können entweder am CO₂-Markt gehandelt (Offsetting) oder direkt zur Reduktion der eigenen CO₂-Bilanz genutzt werden (Insetting). Timber Finance, unterstützt vom Migros-Pionierfonds, hat damit ein wertvolles Instrument für die Dekarbonisierung des Gebäudesektors geschaffen.

    Vorzeigeprojekt für nachhaltiges Bauen
    Ein herausragendes Beispiel ist das Neubauprojekt Pünt in der Gemeinde Egg, Kanton Zürich. Durch den Einsatz von zertifiziertem Holz wird in der Tragkonstruktion 1’462 Tonnen CO₂ gespeichert, zusätzlich werden weitere 508 Tonnen CO₂-Emissionen vermieden. Dieses Projekt zeigt, wie Holzbau als nachhaltige Bauweise wirtschaftliche und klimafreundliche Vorteile miteinander vereint.

    Nachhaltige Waldbewirtschaftung für den Klimaschutz
    Auch Schweizer Forstreviere sind Teil der Pilotphase und bewirtschaften rund 15’000 Hektar Waldflächen klimafreundlich. Ziel ist es, die CO₂-Aufnahme zu maximieren und das Holz so zu nutzen, dass der Kohlenstoff langfristig gebunden bleibt. Dies trägt entscheidend zum Klimaschutz bei und eröffnet neue finanzielle Perspektiven für die Forstwirtschaft.

    Holzbau als Schlüssel zur CO₂-Reduktion im Gebäudesektor
    Durch die Einführung von CO₂-Speicherzertifikaten wird der Holzbau zu einem wichtigen Instrument der Dekarbonisierung. Die Schweiz geht hier mit innovativen Projekten voran und zeigt, wie klimafreundliches Bauen mit wirtschaftlichen Vorteilen kombiniert werden kann.

  • Binding Preis für Biodiversität 2025

    Binding Preis für Biodiversität 2025

    Im Zentrum des diesjährigen Preises stehen Projekte, die die positive Interaktion zwischen Mensch und Natur hervorgeheben. Die Qualität unserer Umgebung hat einen entscheidenden Einfluss auf unsere Gesundheit. Studien zeigen, dass biodiverse Grünräume nicht nur zur Erholung beitragen, sondern auch das Wohlbefinden der Menschen fördern können.

    Die Jury freut sich besonders auf Projekte, die von Anfang an die Synergie zwischen Biodiversität und menschlicher Gesundheit in ihrer Planung berücksichtigt haben. Hier setzt der Binding Preis an: Wir suchen Ideen, die nicht nur visionär sind, sondern auch konkret umsetzbare Lösungen bieten.

    Auszeichnung für herausragende Leistungen
    Bewerbungen werden in zwei Kategorien entgegengenommen. Einerseits mit dem Hauptpreis, der 100’000 Franken für grosse Projektperimeter und der Anerkennungspreis dotiert mit 25’000 Franken für mittelgrosse Projekte. Mit einem Gesamtpreisgeld von 125’000 Franken fördert die Sophie und Karl Binding Stiftung Projekte, die in der Lage sind, die Biodiversität im Siedlungsraum nachhaltig zu stärken und zu beleben.

    Einreichung und Fristen
    Reichen Sie Ihre Projekte noch heute unter www.preis-biodiversitaet.ch ein. Die Stiftung und die siebenköpfige Fachjury erwarten mit Spannung qualitativ hochwertige Vorschläge, die zur Nachahmung anregen und als Beispiele für den aktiven Schutz der Artenvielfalt im Siedlungsraum dienen.
    Der Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 31. Januar 2025. Detaillierte Informationen zur Teilnahme, zu den Kriterien sowie das Bewerbungsformular finden Sie auf der genannten Website.

    Ein Meilenstein im Naturschutz
    Die Sophie und Karl Binding Stiftung vergibt seit 2021 den mit 125’000 Franken dotierten Binding Preis für Biodiversität, der höchsten Auszeichnung für Naturschutzprojekte in der Schweiz. Jedes Jahr fokussiert sich der Preis auf ein spezifisches Thema und würdigt die herausragenden Bemühungen zur Förderung von Naturvielfalt im urbanen Raum.

    Nutzen Sie diese Gelegenheit, um einen Beitrag zur Verbesserung unserer Siedlungsräume zu leisten. Seien Sie Teil der Veränderung!

  • Innovationspreis 2024 geht an Unternehmen aus Schachen mit ultrahochfestem Baustoff

    Innovationspreis 2024 geht an Unternehmen aus Schachen mit ultrahochfestem Baustoff

    Die Mauderli AG hat den IHZ-Innovationspreis 2024 gewonnen, informiert die Industrie- und Handelskammer Zentralschweiz in einer Mitteilung. Sie zeichnet mit dem Preis jährlich die aussergewöhnliche Leistung eines Unternehmens aus den Kantonen Luzern, Uri, Schwyz, Obwalden und Nidwalden aus. Die in Schachen ansässige Mauderli AG wird für ihren ultrahochfesten Faserverbundbaustoff zeroUltraone ausgezeichnet.

    Mauderli hat den ultrahochfesten Faserverbundbaustoff (UHFB) in Zusammenarbeit mit der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) und der Holcim Schweiz AG entwickelt. Mit zeroUltraone lassen sich Bauelemente vorfabrizieren. Gegenüber der Anfertigung aus Ortbeton zeichnen sich die vorgefertigten Bauteile aus zeroUltraone durch dünnere Wandstärken aus. Nach Ablauf der Nutzungsdauer lässt sich zeroUltraone im normalen Betonkreislauf wiederverwerten.

    Mauderli wird für Entschlossenheit und unternehmerische Weitsicht geehrt, heisst es in der Mitteilung. Innerhalb von nur vier Wochen habe das Unternehmen eine neue Betonmischanlage und Produktionsstätte für die UHFB-Bauteile in Schachen eingerichtet und ein Team aufgebaut. „Die Mauderli AG ist für mich eine moderne Daniel Düsentrieb-Fabrik“, wird Hans Wicki, Jury-Präsident und Nidwaldner Ständerat (FDP), dort zitiert. „Christoph Mauderli führte diese Innovation mit Entschlossenheit und Konsequenz zum Erfolg.“

    Über den Anerkennungspreis im diesjährigen Wettbewerb kann sich die Bächli AG aus Kriens LU freuen. Sie wird für ihre hocheffizienten und geräuscharmen Transformationen der Baureihe Smart-E-Power ausgezeichnet. Die Preisverleihung findet am 27. November statt.

  • Solarpaneele für eine zukunftsfähige Energieversorgung

    Solarpaneele für eine zukunftsfähige Energieversorgung

    Die Lustenberger & Dürst SA hat zwei Massnahmen für eine nachhaltige Energieversorgung umgesetzt. Laut einer Medienmitteilung wurden am Hauptsitz in Hünenberg 903 Solarpaneele mit einer Leistung von gut 370 Kilowatt Peak auf verschiedenen Gebäudeteilen der Langrüti 4 in Betrieb genommen. Weitere Solarmodule wurden auf dem Dach und an Fassaden am Standort in der Langrüti 6 montiert, sie verfügen über eine Leistung von knapp 187 Kilowatt Peak.

    Die Gesamtkapazität beider Installationen werde bei 557 Kilowatt Peak liegen und die Basis für „eine maximale Energieausbeute“ schaffen und zur Deckung des eigenen Strombedarfs beitragen. Aktuell erzeugt Lustenberger & Dürst 60 Prozent des Jahresverbrauchs mit selbst produziertem Sonnenstrom.

    Der traditionelle Käsehersteller sieht Potenzial bei der Nachhaltigkeit. Nach den Worten von CEO Simon Grander wird sie „ein zentraler Schlüssel zu einer zukunftsfähigen Welt“ sein. „Aus diesem Grund haben wir unsere Infrastruktur gezielt erneuert, damit wir in unseren Betriebsgebäuden keine fossilen Brennstoffe mehr benötigen“, wird er zitiert.

  • Kantonsspital: Neuer Markenauftritt im Zeichen der Healing Architecture

    Kantonsspital: Neuer Markenauftritt im Zeichen der Healing Architecture

    Das Kantonsspital Baden (KSB) bezieht Anfang 2025 seinen Neubau. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, ist das Konzept des Spitals in seiner horizontalen Bauweise auf das Prinzip der sogenannten Healing Architecture aufgebaut. Diesem Konzept folgend hat die Spitalleitung den Werbe- und Markenexperten Frank Bodin beauftragt, einen neuen Markenauftritt für das KSB zu gestalten.

    Im neuen Logo ist das blaue KSB um eine orangefarbene Underline zwischen S und B ergänzt: KS_B. Gemeinsam mit der ebenfalls in orange gehaltenen ergänzenden Unterzeile „Ort der Gesundheit“ soll das neue Logo positives, auf Heilung gerichtetes Denken versinnbildlichen. Die Underline kann sowohl digital als auch analog genutzt werden, so zum Beispiel animiert werden und sich in eine Herzfrequenz verwandeln. Ein überdimensionales Logo am Spitaleingang eigne sich als Ort für Selfies, heisst es in der Mitteilung.

    „Das neue Logo hat uns durch seine Schlichtheit überzeugt. Es kommt nicht zuletzt auch im digitalen Bereich sehr gut zur Geltung“, wird Adrian Schmitter, CEO des KSB, in der Mitteilung zitiert. „Mit der Farbe Orange als Ergänzung zum Blau verfügt unser Markenauftritt nun über einen Farbtupfer, der uns unverwechselbar macht.“

  • Nachhaltige Prozesse durch Pinch-Analyse und Wärmespeicherung

    Nachhaltige Prozesse durch Pinch-Analyse und Wärmespeicherung

    Die Hochschule Luzern (HSLU) hat die Software PinCH entwickelt, mit der sich industrielle Prozesse energieeffizienter und wirtschaftlicher gestalten lassen. In der neuesten Version PinCH 4.0 können laut einer Mitteilung der Hochschule auch Wärmespeicher mit offenem Kreislauf integriert werden. Mit einer Pinch-Analyse lässt sich systematisch aufzeigen, wie thermische Energieströme gekoppelt werden müssen, um eine hohe Energieeffizienz bei minimalen Gesamtkosten (bestehend aus Investitions- und Betriebskosten) zu erreichen.

    PinCH 4.0 ist bereits für die Analyse von Produktionsabläufen des Lebensmittelherstellers HACO in Gümligen BE eingesetzt worden. Die Analyse zeigte, dass der Einsatz von zur Prozessaufbereitung benötigtem Heisswasserdampf mit einem Wärmespeicher mit offenem Kreislauf um die Hälfte reduziert werden kann.

    „Wenn Prozessströme, wie zum Beispiel das Brauwasser in einer Brauerei oder das Prozesswasser bei der HACO AG, unmittelbar als Speichermedium genutzt werden, lassen sich Wärmeübertrager und Zwischenkreisläufe einsparen“, wird Donald Olsen, Projektleiter PinCH Software-Entwicklung an der HSLU, in der Mitteilung zitiert. „Ein solches Speichersystem mit offenem Kreislauf erhöht das Energiesparpotenzial, vereinfacht das System und senkt somit Energie- und Investitionskosten.“

  • Konnex Baden lädt zur Besichtigung ein

    Konnex Baden lädt zur Besichtigung ein

    Das modernisierte Geschäftshaus Konnex präsentiert sich nach einem umfangreichen Umbau bei einem Pre-Opening am Donnerstag, 26. September 2024, der Geschäftswelt und Öffentlichkeit. Laut einer Mitteilung umfasst der Komplex Büros, möblierte Apartments, Konferenzräume und ein vielfältiges Gastronomieangebot. Die Veranstaltung soll eine neue Ära für modernes Arbeiten einläuten. Als Redner ist Dr. Stephan Sigrist, Gründer der Denkfabrik W.I.R.E. angekündigt. Er wird über die Zukunft der Arbeitswelt in einer von Künstlicher Intelligenz geprägten Zeit sprechen.

    Auf 42‘000 Quadratmetern stehen neben Büro- und Arbeitsflächen Räume für Dienstleistungen und Angebote wie Gastronomie, Läden des täglichen Bedarfs, Fitness, Kinderbetreuung und Coworking zur Verfügung. Beim Energiekonzept werden hohe Umweltstandards erfüllt. Photovoltaikanlagen sowie der CO2-neutrale Energiebezug vom Regionalwerk Baden unterstütze die Klimaziele.

    Die ersten Mieter haben die Räume bezogen: Es sind der Online-Händler Apfelkiste, IT-Dienstleisterin Aveniq, der Maschinenbaukonzern Liebherr, der Energiemanagementexperte Schneider Electric, Coworking-Anbieter Office Lab und der Coliving-Serviced-Apartment-Anbieter Citi Pop. Ein Branchenmix, der „die Attraktivität der flexiblen Flächen und modernen Ausstattung“ unterstreiche. Weitere Unternehmen werden das Umfeld im Konnex weiter bereichern, heisst es.

  • Ausbau der Photovoltaikanlage in Schönenwerd

    Ausbau der Photovoltaikanlage in Schönenwerd

    Fashion Fish investiert in den Ausbau der Sonnenenergie und unternimmt damit den nächsten Schritt zu mehr Nachhaltigkeit. Wie das Outlet für Designerartikel aus Schönenwerd in einer Mitteilung informiert, umfasst die Erweiterung die Photovoltaikanlage (PV) auf den Dächern der sechsgeschossigen früheren Produktionsgebäude von Bally weitere 335 Solarmodule mit einer Leistung von 140 Kilowattpeak. Insgesamt wachse die mit PV-Modulen bestückte Fläche um 664 Quadratmeter, heisst es.

    Das Unternehmen unternimmt laut Mitteilung seit Jahren Schritte zu mehr nachhaltiger Energienutzung. Nach den Worten von Geschäftsführer Robert Meier erfolge die Heizenergiegewinnung über Fernwärme. Der Strombedarf werde seit 2020 über PV-Anlagen abgedeckt.

    Bereits die Installation der ersten Anlage auf den Sheddächern habe hohe Spitzenleistungen erzielt. Eine Anfang 2024 erfolgte Ausweitung in östliche und westliche Richtung habe zu einem Leistungsgleichgewicht über den Tag geführt. Bis Ende August habe die Energieproduktion mehr als 47 Megawattstunden Strom betragen.

    Mit der Investition soll erreicht werden, dass ein Grossteil der Geschäfte den Energiebedarf über Sonnenstrom deckt. Dies sei auch zum Vorteil für die Kundschaft, etwa durch Kühllüftungen in den Sommermonaten. „Durch die ergriffenen Massnahmen konnten wir in den letzten Jahren den CO2-Ausstoss von Fashion Fish drastisch senken und den Energieverbrauch unserer Klima- und Lüftungssysteme durch eigenen Solarstrom kompensieren“, wird Robert Meier zitiert. Die Entscheidung zur Vergrösserung der Anlage fällt auf das Jahr des 20. Firmenjubiläums.

  • Zukunftsorientierte Stadtentwicklung in Bern

    Zukunftsorientierte Stadtentwicklung in Bern

    Wankdorfcity 3 befindet sich auf einem 34’000 Quadratmeter großen Areal im Norden Berns. Hier entsteht ein urbaner Lebensraum, der über die bloße Wohnnutzung hinausgeht. Der Immobilienentwickler IMMOFONDS realisiert mit diesem Projekt einen dichten Quartierteil, der sowohl Wohnraum als auch Anlaufstellen für Gewerbe und Freizeitaktivitäten bietet. Durch die direkte Anbindung an den öffentlichen Verkehr entsteht ein lebendiges Ökosystem, das von Interaktion und Austausch geprägt ist.

    Effiziente Planung und schnelle Genehmigung
    Die Komplexität der Planung dieses Projektes erforderte innovative Herangehensweisen und eine enge Zusammenarbeit zwischen den verantwortlichen Architekten, Stadtplanern und Behörden. Gabriela Theus, Geschäftsführerin der Immofonds Asset Management AG, erläutert: „Die effiziente Bearbeitung durch die Stadt Bern und die partnerschaftliche Zusammenarbeit aller Beteiligten führten zu einer baurechtskonformen Genehmigung ohne Einsprachen – ein schweizweit rekordverdächtiger Erfolg.“

    Soziale und ökologische Nachhaltigkeit
    Ein zentraler Bestandteil ist die soziale Nachhaltigkeit. Durch die Schaffung von Begegnungsstätten, Gemeinschaftsräumen und Außenbereichen wird der Austausch zwischen den Bewohnerinnen und Bewohnern gefördert. Der geplante Stadtgarten und die abwechslungsreichen Freiflächen zeichnen einen Ort des Miteinanders aus.

    Vielfalt im Wohnraum
    Um unterschiedlichen Lebensmodellen Rechnung zu tragen, bietet das Projekt eine Vielfalt an Wohnformen. Von Kleinwohnungen und Tiny Houses über familienfreundliche Townhouses bis hin zu multifunktionalen Gemeinschaftsflächen – für jede Zielgruppe ist etwas dabei. Diese Diversität sorgt für einen lebendigen Stadtteil, der den Bedürfnissen der Nutzer gerecht wird.

    Innovationskraft in der Stadtentwicklung
    Wankdorfcity 3 setzt auf das innovative Konzept der Schwammstadt, das eine nachhaltige Wasserbewirtschaftung in urbanen Räumen fördert. Der Landschaftsarchitekt Maurus Schifferli erklärt, dass Regenwasser in speziellen Systemen gespeichert wird, um es gezielt wieder abzugeben. Dieses Prinzip trägt zur Regulierung des lokalen Klimas bei und zeigt, wie moderne Stadtplanung Ressourcenschonung mit Ästhetik vereinen kann.

    Ausblick auf die nächsten Schritte
    Mit der finalen Baubewilligung beginnt die Realisierungsphase. Etappenweise werden ab 2027 die Wohnungen sowie die dazugehörigen Dienstleistungen und Gewerbeflächen bezugsbereit sein. In den kommenden Jahren wird Wankdorfcity 3 nicht nur zur Lebensqualität in Bern beitragen, sondern auch als innovatives Beispiel für moderne Stadtentwicklung in der ganzen Schweiz dienen. Dieses zukunftsweisende Projekt signalisiert eine neue Ära urbanen Wohnens, die Generationsübergreifendes, Inklusivität und Nachhaltigkeit vereint.

  • Schweizer Cleantech-Startups erobern den südafrikanischen Markt

    Schweizer Cleantech-Startups erobern den südafrikanischen Markt

    Im Rahmen des Academia-Industry Training Cleantech-Programms (AIT) konnten vier Schweizer Cleantech-Startups ihre innovativen Lösungen in Südafrika präsentieren. Subasol, Neology Hydrogen, Gaia Turbine und Soft Power stellten ihre zukunftsweisenden Technologien vor und bekamen die Möglichkeit, wertvolle Kontakte zu knüpfen und den Zugang zu einem aufstrebenden Markt zu sichern.

    Subasol überzeugt mit Photovoltaik-Speicherlösungen
    Subasol, das innovative PV-Speichersysteme für den afrikanischen Markt entwickelt, gewann den Pitch-Wettbewerb und setzte sich gegen starke Konkurrenz durch. Die lokal montierten Speichersysteme sollen die Energieversorgung in ländlichen und netzfernen Gebieten Afrikas sichern und tragen damit erheblich zur nachhaltigen Entwicklung des Kontinents bei.

    Kostengünstiger Wasserstoff für die Zukunft
    Neology Hydrogen punktete mit einer Technologie, die Ammoniak in Wasserstoff umwandelt und so kostengünstige und leicht zugängliche Wasserstofflösungen für den globalen Markt bietet. Durch diese Innovation wird der Übergang zu einer wasserstoffbasierten Wirtschaft beschleunigt.

    Praxisnahe Lösungen für saubere Energie
    Gaia Turbine und Soft Power ergänzten das Teilnehmerfeld mit kompakten Wasserturbinen und nachhaltigen Kochlösungen für Entwicklungsländer. Beide Startups bieten praxisnahe Lösungen, um den Einsatz erneuerbarer Energien weltweit zu fördern und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren.

    Zukunftsweisender Austausch
    Im nächsten Schritt ist ein Austauschprogramm geplant, bei dem fünf südafrikanische Unternehmer die Schweiz besuchen werden, um ihre Geschäftsmodelle weiterzuentwickeln und Kooperationsmöglichkeiten zu erkunden. Dieses Programm ist ein bedeutender Schritt zur Förderung internationaler Cleantech-Partnerschaften und zur Erschließung neuer Märkte.

    Cleantech made in Switzerland erobert Südafrika
    Der Erfolg der Schweizer Startups zeigt das Potenzial innovativer Cleantech-Lösungen auf dem afrikanischen Markt. Die Teilnahme am SA Innovation Summit hat den Grundstein für zukünftige Kooperationen gelegt und bietet vielversprechende Perspektiven für den internationalen Ausbau.

  • Neue Ära und spannende Finalisten Real Estate Award 2024

    Neue Ära und spannende Finalisten Real Estate Award 2024

    Die Veranstaltung wird in diesem Jahr von zahlreichen Neuerungen geprägt. Neben dem etablierten Gala-Dinner und der Ehrung der Sieger in den verschiedenen Kategorien dürfen sich die Gäste auf spannende Reden und Unterhaltung freuen. Die Gastrednerin Patrizia Laeri, eine Expertin für Finanzen und Diversität, wird Einblicke in aktuelle Trends geben. Zudem wird Ständerat Thierry Burkart in einer Diskussion mit Moderatorin Annina Campell über die Herausforderungen der Immobilienbranche sprechen.

    Der Real Estate Award 2024 bietet nicht nur eine Bühne für innovative Projekte, sondern ermöglicht es den Teilnehmenden, ihr Netzwerk zu erweitern und sich mit Entscheidungsträgern der Branche auszutauschen. Der Networking-Apéro bietet hierfür den passenden Rahmen, bevor die Gala-Dinner-Verleihung startet. Zudem wird die Immobilien-Persönlichkeit des Jahres gekürt, die eine besondere Rolle in der Branche spielt.

    In den Kategorien Nachhaltigkeit, Digital, Projektentwicklung & Innovation sowie Vermarktung stehen namhafte Unternehmen und Projekte im Finale, die durch ihre Innovationskraft und ihren Beitrag zur Branche beeindrucken. Mara Schlumpf, Geschäftsführerin der Real Estate Award AG, erläutert die Neuausrichtung des Awards.

    Frau Schlumpf, was macht den Real Estate Award 2024 so besonders?
    Mar
    a Schlumpf: „Der Award wurde grundlegend überarbeitet. Wir haben nicht nur das Design erneuert, sondern auch neue Kategorien eingeführt, um den aktuellen Themen der Branche gerecht zu werden. Besonders die Kategorie Nachhaltigkeit steht im Fokus, da sie den Wandel der Branche hin zu umweltfreundlicheren und sozial nachhaltigeren Projekten widerspiegelt.“

    Was dürfen die Gäste von der Veranstaltung erwarten?
    Mara Schlumpf: „Wir bieten unseren Gästen ein umfassendes Programm, das sowohl fachlichen Austausch als auch unterhaltsame Elemente vereint. Neben den Ehrungen der Finalisten haben wir mit unseren Rednern und der musikalischen Begleitung ein abwechslungsreiches Erlebnis geschaffen. Unser Ziel ist es, einen unvergesslichen Abend zu bieten, der die Bedeutung und den Wandel der Immobilienbranche widerspiegelt.“

    Die Veranstaltung setzt neue Maßstäbe in der Geschichte des Real Estate Awards und spiegelt die Entwicklungen und Trends in der Branche wider. Der Real Estate Award 2024 ist nicht nur ein Höhepunkt für die Teilnehmer, sondern ein Event, das die Weichen für die Zukunft der Immobilienbranche stellt.

    Weitere Informationen sowie Tickets für die Veranstaltung finden Sie unter www.realestateaward.ch.

  • Innovation in der CO2-Entfernung

    Innovation in der CO2-Entfernung

    Mit dem neuen Angebot wird die CO2-Entfernung für Unternehmen und Einzelpersonen greifbar. Dabei wird CO2 durch innovative Technologien der Atmosphäre entzogen und in der Schweiz dauerhaft gespeichert. Diese sogenannten Negativemissionen spielen eine entscheidende Rolle, um die ehrgeizigen Klimaziele der Schweiz zu erreichen, wie sie auch im Klima- und Innovationsgesetz festgelegt sind. Besonders für Unternehmen auf dem Weg zu Netto-Null, deren Emissionen nicht vollständig vermeidbar sind, bietet diese Lösung eine wirksame Kompensation.

    Nachhaltige Speicherung von CO2 durch Pflanzenkohle
    Das Unternehmen setzt bei der CO2-Entfernung auf ein umweltfreundliches Verfahren, das Restholz in der Pyrolyse-Anlage der Tochterfirma Bioenergie Frauenfeld verwendet. Durch die Umwandlung des Holzes entsteht Pflanzenkohle, die als natürlicher Speicher für CO2 dient. Eine einzige Tonne Pflanzenkohle speichert etwa drei Tonnen CO2, was zu einer erheblichen Reduktion der atmosphärischen CO2-Konzentration führt. Unternehmen wie die Zürcher Kantonalbank nutzen diese Technologie bereits, um einen Teil ihrer CO2-Emissionen dauerhaft zu binden.

    Partner für Innovation und Skalierbarkeit
    Neben der Pflanzenkohle setzt Energie 360° auf vielversprechende Partnerschaften und Start-ups, um die Skalierbarkeit der CO2-Entfernung voranzutreiben. Mit Ucaneo Biotech und Planeteers arbeiten sie an zukunftsweisenden Technologien wie der direkten CO2-Entfernung und der Kohlenstoffabscheidung. Diese Innovationen sollen bis 2026 für eine kostengünstige und großflächige CO2-Reduktion sorgen, die für die Erreichung der Klimaziele essenziell ist.

    Negativemissionstechnologien sind ein wesentlicher Bestandteil der Klimapolitik
    Negativemissionstechnologien werden von wissenschaftlichen und politischen Akteuren als Schlüssel zur Begrenzung der Erderwärmung anerkannt. Der dauerhafte Entzug von CO2 aus der Atmosphäre ist unerlässlich, um den globalen Temperaturanstieg auf ein kontrollierbares Mass zu begrenzen. In der Schweiz spielen diese Technologien eine zentrale Rolle in den Energieperspektiven 2050+ und im Klima- und Innovationsgesetz. Sie werden als essenzielle Instrumente angesehen, um bis 2050 eine klimaneutrale Zukunft zu erreichen.

  • Baubehördentagung Appenzell Ausserrhoden

    Baubehördentagung Appenzell Ausserrhoden

    Die diesjährige Baubehördentagung, organisiert vom kantonalen Amt für Raum und Wald, richtete ihren Fokus auf die Siedlungsökologie. Regierungsrat Dölf Biasotto eröffnete die Tagung und stellte den Zusammenhang zur Vision des Regierungsprogramms 2024–2027 her, welches eine deutliche Förderung der Biodiversität in den Wohngebieten vorsieht. Die kommunalen Baubehörden spielen eine zentrale Rolle, um diese Ziele zu erreichen.

    Inspirierende Vorträge und Praxisbeispiele
    Sechs Fachreferenten beleuchteten verschiedene Aspekte der Siedlungsökologie. Die Vorträge zeigten, wie eine nachhaltige Gestaltung von Siedlungsräumen gelingen kann, und lieferten wertvolle Anregungen für Gemeinden und Unternehmen. Besonders die Praxisbeispiele aus Teufen und Gais verdeutlichten, wie Gemeinden erfolgreich Biodiversität in ihre Siedlungen integrieren können. Auch die Kombination von Dachbegrünungen mit Photovoltaikanlagen wurde thematisiert und von Stefan Brenneisen aus wissenschaftlicher Perspektive beleuchtet.

    Exkursion ins Wildbienenparadies und reger Austausch
    Zum Abschluss der Tagung konnten die Teilnehmenden das Wildbienenparadies der JUST Schweiz AG besichtigen, welches als Vorzeigebeispiel für die Förderung von ökologischen Firmenumgebungen dient. Beim anschließenden Apéro wurde die Gelegenheit genutzt, um über die gewonnenen Erkenntnisse weiter zu diskutieren und Netzwerke zu stärken.

    Siedlungsökologie als gemeinsames Ziel
    Die Baubehördentagung 2024 unterstrich die Bedeutung von vielfältigen Lebensräumen in Siedlungen für die Förderung der Biodiversität. Die Praxisbeispiele und Fachvorträge lieferten wichtige Impulse für die zukünftige Gestaltung ökologischer Lebensräume in den Gemeinden. Die Veranstaltung trug zu einem wertvollen Erfahrungsaustausch bei und setzte klare Akzente für die Umsetzung des Regierungsprogramms.

  • ASTRA fördert Elektromobilität in der Schweiz

    ASTRA fördert Elektromobilität in der Schweiz

    Im Rahmen der Roadmap Elektromobilität beschleunigt das ASTRA den Ausbau von Schnellladestationen entlang der Nationalstrassen. Bereits heute wird ein engmaschiges Netz auf Rastplätzen aufgebaut, doch nun sollen zusätzliche Flächen zur Verfügung gestellt werden. Am 12. Februar 2024 startete ein Projektaufruf, um neue Standorte für Schnellladehubs bereitzustellen. Fünf Lose mit insgesamt elf Parzellen, die landesweit verteilt sind, wurden kürzlich an Unternehmen vergeben.

    Effizienz und Fortschritt in Rekordzeit
    Sieben Unternehmen bewarben sich innerhalb von nur drei Monaten um die ausgeschriebenen Lose. Nach einer intensiven Prüfung der eingereichten Angebote wurden die fünf besten Bewerbungen ausgewählt:
    Los 1: Fastned Switzerland AG
    Los 2: Mercedes-Benz High Power Charging Europe GmbH
    Los 3: Atlante Italia S.r.l.
    Los 4: Electra Charging Switzerland AG
    Los 5: GOFAST AG

    Diese Unternehmen haben nun drei Jahre Zeit, um die Hubs zu planen, Bauanträge zu stellen und die Infrastruktur aufzubauen. Sie tragen die volle Verantwortung für Planung, Finanzierung, Bau, Betrieb und Wartung der Stationen.

    Ein gemeinsames Ziel – Roadmap Elektromobilität 2025
    Die Roadmap Elektromobilität 2025 vereint über 70 Akteure aus Wirtschaft, öffentlicher Hand, Verbänden und Wissenschaft, um die Elektromobilität in der Schweiz zu fördern. Gemeinsam verfolgen sie diese drei zentralen Ziele.

    •            50% Steckerfahrzeuge bei Neuzulassungen bis 2025
    •            Ausbau der Ladeinfrastruktur auf 20’000 Ladestationen
    •            Förderung des nutzerfreundlichen und netzdienlichen Ladens

    Die Plattform ermöglicht die Zusammenarbeit dieser Akteure, wobei jeder durch individuelle Massnahmen oder in gemeinsamen „Leuchtturm“-Projekten zur Verbreitung der Elektromobilität beiträgt.

    Zukunftsorientiert und nachhaltig
    Mit dem ambitionierten Ausbau der Schnellladehubs entlang der Nationalstrassen positioniert sich die Schweiz als Vorreiter in der Elektromobilität. Diese Projekte sind nicht nur ein Fortschritt in der Ladeinfrastruktur, sondern auch ein bedeutender Schritt hin zu einer nachhaltigeren Zukunft.

  • Solartechnologie für die Landwirtschaft im Fokus

    Solartechnologie für die Landwirtschaft im Fokus

    Das international tätige Energieunternehmen Eaton und der ebenfalls in Lausanne ansässige Agrivoltaik-Spezialist Insolight haben eine strategische Zusammenarbeit zur optimalen Nutzung von Solarstrom in der Landwirtschaft vereinbart. Wie es in einer Mitteilung heisst, sollen dabei die Erfahrungen von Eaton in einem intelligenten Energiemanagement mit den Solartechnologien von Insolight gekoppelt werden. Insbesondere wird geprüft, ob die Photovoltaikanlagen von Insolight mit den Batteriespeichersystemen (BESS) und der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge von Eaton gekoppelt werden kann. Dabei plant Insolight, bis 2026 mehr als 100 Projekte mit einer Leistungsfähigkeit von 300 Megawattpeak zu installieren. Eaton seinerseits will die Projekte mit technischem Know-how und Produktschulungen unterstützen.

    Damit sollen seitens beider Unternehmen auch die beteiligten Landwirte bei der Integration, Inbetriebnahme und laufenden Wartung neuer nachhaltiger Energiesysteme unterstützt werden. Die Agrivoltaik-Anlagen von Insolight erzeugen dabei nicht nur Strom, der in den landwirtschaftlichen Betrieben genutzt werden kann, sondern sie bieten auch einen Schutz von Pflanzungen gegen Wind, Hagel und Starkregen.

    «Diese Zusammenarbeit mit Eaton stellt einen wichtigen Meilenstein in unserem Bestreben dar, innovative Agrivoltaik-Lösungen auf den Markt zu bringen», wird Luiggino Torrigiani, Leiter Marketing und Partnerschaften bei Insolight, in der Mitteilung zitiert. «Durch die Partnerschaft mit Insolight können wir unsere Fähigkeiten auf den Agrivoltaik-Sektor ausweiten, wo Energieeffizienz neben landwirtschaftlicher Produktivität einen echten Einfluss haben kann», ergänzt Anne Lillywhite, Senior Vice President und General Manager für Energiewende, Digital und Services bei Eaton.

  • Investition in CO2-armen Zement fördert Markteinführung

    Investition in CO2-armen Zement fördert Markteinführung

    Holcim beteiligt sich finanziell an der Skalierung und raschen Markteinführung des CO2-armen Zements von Sublime Systems. Die Investition des Zuger Unternehmens, eines der grössten Baustoffproduzenten der Welt, bringt den Bau der ersten kommerziellen Produktionsanlage von Sublime voran. Dafür hatte das Start-up vom US-Energieministerium im März bereits 87 Millionen Dollar erhalten.

    Das Team von Sublime Systems hat laut einer Mitteilung von Holcim eine «einzigartige Technologie» zur Dekarbonisierung von Zement entwickelt, die den gesamten Produktionsprozess von der Nutzung sauberer Elektrizität bis hin zu kohlenstofffreien Rohstoffen umfasst. «Wir sind begeistert vom Potenzial dieser Technologie und freuen uns, sie gemeinsam in grossem Massstab auf den Markt zu bringen», wird Holcims Nachhaltigkeitschef Nollaig Forrest zitiert.

    Holcim hat sich durch eine verbindliche Abnahmevereinbarung einen grossen Teil des dort produzierten Sublime Cement gesichert. Beide Partner haben ein eigenes Projektteam eingerichtet, um gemeinsam weitere Anlagen zu entwickeln.

    «In der Zementindustrie ist Grösse alles», so Leah Ellis, CEO und Mitbegründerin von Sublime Systems. «Durch die Kombination der Technologie von Sublime mit den fortschrittlichen globalen Aktivitäten von Holcim, von der Herstellung und Logistik bis hin zum kommerziellen Vertrieb, können wir gemeinsam unsere Wirkung steigern.»

    Das Unternehmen betreibt derzeit an seinem Sitz in Somerville im US-Bundesstaat Massachusetts eine Pilotanlage mit einer Produktionskapazität von bis zu 250 Tonnen pro Jahr und entwickelt seine erste kommerzielle Anlage mit einer Kapazität von jährlich 30’000 Tonnen, die bereits 2026 in der ebenfalls in Massachusetts gelegenen Stadt Holyoke eröffnet werden soll.

  • Neue Solaranlage treibt Energiewende in Frankreich voran

    Neue Solaranlage treibt Energiewende in Frankreich voran

    Die Axpo-Tochter Urbasolar hat auf dem Industriedach des französischen Immobilienentwicklers PRD in Beauvais eine Solar-Dachanlage mit einer Leistung von 12,8 Megawatt Peak in Betrieb genommen. Die Anlage auf einer Fläche von 62’000 Quadratmetern stelle die grösste Solar-Dachanlage Frankreichs dar, schreibt das Badener Energieunternehmen in einer Mitteilung. An der Projektrealisierung hatte sich neben PRD auch die Investment-Management-Gesellschaft HMC beteiligt.

    Der Ausbau von Solarenergie in der Schweiz und in Europa gehört zu den strategischen Stossrichtungen von Axpo. Das erfolgreiche Projekt in Beauvais verdeutliche die Kompetenz, die Axpo über seine Tochter Urbasolar in Frankreich aufgebaut hat, erläutert Antoine Millioud in der Mitteilung. „Unsere umfangreiche Erfahrung in verschiedenen Solar-Technologien ermöglicht es uns, unsere Aktivitäten in weiteren Märkten wie der Schweiz, Deutschland, Italien, Spanien und Polen auszubauen“, so der Leiter der Division Solar bei Axpo. „Wir sind überzeugt, dass unsere Fähigkeiten im Bau von grossflächigen Solaranlagen die Energiewende und die Versorgungssicherheit in Europa weiter vorantreiben werden.“

    Urbosolar hat in Frankreich bereits rund 700 Solar-Grossanlagen mit unterschiedlichen Technologien realisiert. Allein mit Solar-Dachanlagen wurden über 190 Megawatt Leistung installiert. Weitere grosse Solaranlagen hat die Axpo-Tochter als Freiflächenanlagen, Überdachungen von Parkplätzen, Gewächshäuser, Agri-Photovoltaik und schwimmende Solaranlagen realisiert.

  • Perovskia Solar erhält Investitionen von 2,4 Millionen Dollar

    Perovskia Solar erhält Investitionen von 2,4 Millionen Dollar

    Die Perovskia Solar AG hat frisches Kapital in Höhe von 2,4 Millionen Dollar erhalten. Wie die 2021 gegründete Ausgliederung der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) weiter mitteilt, heisse sie neben den bestehenden Investoren Empa, Venture Kick und Johannes Suter aus Zürich nun auch den Basler Kickfund, den Londoner Risikokapitalgeber D&FG Elements und eine globale Koalition von Business Angels unter der Leitung von Nils Hagander und Beda Rohner als Investoren willkommen. Hagander tritt dem Verwaltungsrat von Perovskia bei.

    Perovskia bietet Erstausrüstern digital gedruckte und flexibel anpassbare Solarzellen an. „Unsere Technologie zur Energiegewinnung wurde über sechs Jahre lang an der Empa entwickelt und ermöglicht es uns, Perovskia Solar mit einem fertigen Produkt auf den Markt zu bringen, das Geräte der nächsten Generation für den Einsatz in Industrie und Konsum antreibt“, wird Gründer und CTO Tobias Meyer zitiert. Wie das 2021 gegründete Cleantech-Start-up ausführt, habe es bereits „mehr als zehn führende Unternehmen aus der Internet-der-Dinge (IoT)-Branche“ als Kunden gewinnen können.

    Perovskia verfolgt die Vision, dass die ultraflachen Solarzellen in jedes Gerät integriert werden können, etwa in vernetzten intelligenten Systemen, die als Smart City, Smart Grid, Smart Building und Industrial IoT firmieren. „Wir ermöglichen es, dass Solarzellen um Produkte herum entworfen werden und nicht Produkte um Solarzellen herum“, heisst es in einer Selbstdarstellung des mehrfach ausgezeichneten Jungunternehmens.

    Diese Finanzierung erlaube es Perovskia, „zu expandieren, innovativ zu sein und zu wachsen“, heisst es in einer weiteren Meldung. „Mit einer neuen Internetseite, modernisierten Maschinen und talentierten neuen Teammitgliedern sind wir unserer Mission mehr denn je verpflichtet: eine Solarzelle auf jedem Gerät.“