Schlagwort: ErneuerbareEnergien

  • Zwei neue Ausbildungsberufe für die Solarbranche starten 2024

    Zwei neue Ausbildungsberufe für die Solarbranche starten 2024

    Das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation hat gemäss einer Medienmitteilung des Fachverbands Swissolar den Weg für zwei neue Berufsbilder geebnet. Die zweijährige Lehre Solarmonteur:in EBA und die dreijährige Ausbildung Solarinstallateur:in EFZ bereiten laut dem Fachverband für Sonnenenergie auf eine berufliche Karriere in der Photovoltaiktechnik und Solarbranche vor.

    Die Bildungspläne wurden von Swissolar, dem Bildungszentrum Polybau sowie Vertreterinnen und Vertretern der Branche entwickelt, mit pädagogischer Unterstützung der Eidgenössischen Hochschule für Berufsbildung. Die neuen Berufe seien „ein wichtiger und dringlicher Schritt, um dem Fachkräftebedarf in der rasch wachsenden Schweizer Solarwirtschaft zu begegnen und um die Branche weiter zu professionalisieren“, wird Rita Hidalgo, Leiterin Bildung und Wissensmanagement bei Swissolar, zitiert. Aktuell zähle die Solarwirtschaft 10’000 Vollzeitstellen, die sich bis 2050 verdoppeln können, so der Verband.

    Für Betriebe bietet Swissolar ab Frühjahr 2023 Vorbereitungsseminare an. Berufsinteressentinnen und -interessenten können bei Informationsveranstaltungen ab Herbst 2023 erfahren, welche Herausforderungen und Betätigungsfelder im Bereich der regenerativen Energien auf sie warten. Mit Beginn des Schuljahres 2024/2025 sollen die ersten Auszubildenden starten können. Als Schulungsstandorte sind die Polybau-Bildungszentren in Uzwil SG und Les Paccots FR vorgesehen.

  • AEW prüft Quelle in Rheinfelden auf thermisches Potenzial

    AEW prüft Quelle in Rheinfelden auf thermisches Potenzial

    Die AEW Energie AG prüft zusammen mit der Stadt Rheinfelden die Eignung der Thermalquelle Schiffacker in Rheinfelden auf die Möglichkeit einer zusätzlichen ortsgebundenen Wärmequelle für den Wärmeverbund Rüchi. Dieser ist erst im Januar 2021 mit einer neuen Holzschnitzelzentrale in Betrieb gegangen. Die erforderlichen Tests finden laut Medienmitteilung der AEW Energie zwischen November und Frühling 2023 statt.

    In der AEW-Mitteilung heisst es zum Hintergrund des Verfahrens, im Jahr 1983 sei auf private Initiative des damaligen Rheinfelder Stadtammanns, Richard Molinari, eine rund 600 Meter tiefe Bohrung auf der Parzelle der Ortsbürgergemeinde Rheinfelden realisiert worden. Die Parzelle befindet sich direkt neben dem heutigen Sportplatz Schiffacker. Ziel war die Erschliessung von Thermalwasser der Rheinfelder Verwerfung. In einer Tiefe von rund 340 Metern unter Terrain konnte beim Bohrvortrieb ein starker Thermalwasserzutritt festgestellt werden. Das Bohrloch sollte zwischenzeitlich auf kantonale Anordnung verschlossen werden. Die Stadt Rheinfelden, die Stiftung Thermalquelle und die AEW konnten eine Aufschiebung bis ins Jahr 2024 erwirken, damit eine Nutzung des Thermalwassers als Wärmequelle für den Wärmeverbund Rüchi geprüft werden kann, heisst es in dem Bericht.

    Jetzt werden hydrogeologische Auslaufversuche durchgeführt. Ist die Ausflussrate genügend hoch, wird in einem zweiten Schritt im Jahr 2023 ein Langzeitauslaufversuch von ungefähr drei Monaten durchgeführt, um das langzeitige thermische Potenzial des Thermalwassers zu testen, heisst es von der AEW.

    „Es ist immer sinnvoll, die Nutzung von ortsgebundenen Energiequellen zu prüfen“, wird Marc Ritter, CEO der AEW Energie AG, zitiert.

  • ewl investiert Milliardenbetrag in nachhaltige Energie

    ewl investiert Milliardenbetrag in nachhaltige Energie

    Die Energieversorgerin Energie Wasser Luzern (ewl) investiert gemäss einer Medienmitteilung mehr als 1 Milliarde Franken in den Umbau des Energiesystems. Für eine klimaneutrale Zukunft im Raum Luzern will ewl die Nutzung von See-Energie, Fernwärme, Photovoltaikanlagen, Ladelösungen für Elektrofahrzeuge und intelligente Energiekonzepte fördern. Im Fokus hat die ewl klimafreundliche Lösungen aus einer Hand.

    Die umweltschonende Energieversorgung über Fernwärme und See-Energie sei schon in vollem Gange, wie das Unternehmen mit Verweis auf getätigte Investitionen in Höhe von 330 Millionen Franken unterstreicht. Aktuell werden 3700 Haushalte im Zentrum Luzerns mit nachhaltig gewonnener Wärme versorgt. Für bestehende Fernwärmenetze sind ewl zufolge Erweiterungen vorgesehen. Netzausbauten in ausserstädtischen Gebiete sollen folgen. Für Orte, an denen sich Gas und Öl nicht unmittelbar ersetzen lassen, will ewl Übergangslösungen schaffen. 20 Millionen Franken sieht ewl für die Installation von Photovoltaikanlagen auf städtischen Gebäuden vor.

    Bei der Elektromobilität seien „Ladelösungen mit intelligentem Lademanagement“ für grössere Überbauungen und Unternehmen vorgesehen. Mehr als 250 Ladestationen hat die ewl installiert, davon rund 100 im laufenden Geschäftsjahr. Mit Investitionen in die Ladeinfrastruktur in Höhe von 13 Millionen Franken soll die Verfügbarkeit bis 2030 auf 3000 Stationen wachsen.

    Aktiv zeigt sich ewl bei Projekten zur Förderung von Biogas oder Power to X-Technologien. Im Fokus stehe auch die Weiterführung einer flächendeckenden Versorgung der Haushalte mit intelligenten Messsystemen und Stromzählern.

  • Groupe E nimmt erweitertes Fernwärmenetz in Betrieb

    Groupe E nimmt erweitertes Fernwärmenetz in Betrieb

    Der Freiburger Energieversorger Groupe E hat die neue Heizzentrale BICUBIC II in Romont eingeweiht. Sie wurde in den vergangenen zwei Jahren für 3,3 Millionen Franken fertiggestellt. Sie erweitert die Heizkapazitäten der Heizzentrale Romont um das Doppelte und stellt laut Medienmitteilung insgesamt 174 Anschlüsse an das Fernwärmenetz bereit.

    Demnach wurde das Fernwärmenetz in den vergangenen zwei Jahren um 5 Kilometer erweitert. Die unterirdischen Leitungen verlaufen nun durch den gesamten Grossraum Romont. Sie verbinden die mittelalterliche Stadt, das Alten- und Pflegeheim Billens, die Industriegebäude von Nespresso und den früheren Standort von Tetra Pack sowie industrielle, gewerbliche und private Gebäude.

    Installiert wurde zusätzlich zu zwei vorhandenen Holzheizkesseln ein 3200-Kilowatt-Holzheizkessel. Er steigert die Kapazitäten deutlich. Die Gesamtleistung liegt bei jährlich 17‘000 Megawattstunden. Dadurch lassen sich den Angaben zufolge 1,5 Millionen Liter Heizöl einsparen. Das entspricht 3200 Tonnen CO2.

    Als Brennmaterial dienen jährlich 35‘000 Kubikmeter Holzschnitzel. Diese liefert die Waldkorporation Glâne-Farzin. Das stellt 80 Prozent der Wärmeproduktion sicher. Die restlichen 20 Prozent erzeugt ein 6000-Kilowatt-Gasheizkessel.

    Im Jahr 2004 versorgte die Anlage noch fünf Kunden. Inzwischen kann das Fernwärmenetz 174 Gebäude mit Wärme und Warmwasser beliefern. 104 Kunden sind bereits angeschlossen, weitere 70 Neuanschlüsse sind den Angaben zufolge geplant. Die Kosten der Investition in Höhe von 3,3 Millionen Franken hat der Gemeindeverband Glâne als Eigentümer des Netzes getragen.

  • Axpo liefert Windstrom an Borealis

    Axpo liefert Windstrom an Borealis

    Axpo und der schwedische Hersteller von Plastikfolien, Borealis, haben laut Medienmitteilung einen langlaufenden Stromabnahmevertrag (PPA) unterzeichnet. Die hundertprozentige Axpo-Tochter Axpo Nordic wird demnach ab Januar 2024 zehn Jahre lang über 130’000 Megawattstunden Strom aus Windkraft an die Produktionsanlage von Borealis in Stenungsund liefern.

    Für Borealis bedeutet der Vertrag mit Axpo, dass der Anteil an erneuerbarer Energie, die in der Anlage in Stenungsund verbraucht wird, erheblich gesteigert wird, heisst es in der Medienmitteilung. Der indirekte Kohlendioxidausstoss in Betrieben von Borealis werde um nahezu 10’000 Tonnen jährlich reduziert. Borealis will bis 2025 den Anteil an Erneuerbaren in seinem Strommix auf 40 Prozent steigern und bis 2030 erreichen, dass 100 Prozent Stroms aus erneuerbaren Quellen stammen.

    „Diese Transaktion markiert einen weiteren Meilenstein in unserem Corporate-PPA-Geschäft und zeigt, welch entscheidende Rolle Axpo Nordic in der Energiewende spielt. Schweden ist ein attraktiver Markt für internationale Anleger in erneuerbare Energien“, wird Cecilia Bergman von der Geschäftsleitung Axpo Sweden zitiert. Der kontinuierliche Ausbau der Windfarmen ermögliche es den Industrieunternehmen, vor Ort erneuerbaren Strom für ihre Anlagen zu beziehen, um ihre Emissionen zu verringern und ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen, so Bergman weiter.

    „ Der Vertrag bringt uns unserem letztlichen Ziel näher, bis Ende dieses Jahrzehnts unseren gesamten Stromverbrauch aus erneuerbaren Quellen zu decken. Damit gehen wir einen weiteren Schritt auf unserem Weg, uns neu zu erfinden und nachhaltiger zu leben“, wird Wolfram Krenn, Executive Vice President Base Chemicals & Operations von Borealis, zitiert.

  • AXA erhöht Anteil an erneuerbaren Energien

    AXA erhöht Anteil an erneuerbaren Energien

    AXA hat Pläne zum Ausbau der erneuerbaren Energien bekanntgegeben. Insgesamt 200 der von den AXA Investment Managers verwalteten 750 Immobilienobjekte sollen laut einer Medienmitteilung in den nächsten vier Jahren Photovoltaikanlagen erhalten. Die klimafreundliche Stromproduktion komme der schweizweiten Energieversorgung zugute. Auf 18 Dachflächen im Raum Winterthur und Zürich sollen bereits in den kommenden Wochen Anlagen in Betrieb gehen.

    Den Anfang machte der Hauptsitz in Winterthur. Der über 90-jährige Turm wurde auf einer Fläche von 730 Quadratmetern mit 382 Solarpanelen bedeckt. Der Versicherer kündigt an, 90 Prozent der Energie selbst zu nutzen, was den Energiebedarf dieser Immobilie zu 15 Prozent abdeckt. Das Ziel, alle AXA-Geschäftsbauten in Winterthur mit Photovoltaikanlagen auszurüsten, sei in Kürze erreicht. Die Liegenschaft an der Römerstrasse sei das erste zertifizierte 2000-Watt-Areal in Transformation.

    Parallel plant die AXA die Installation von Photovoltaikanlagen auf Dächern weiterer Liegenschaften aus ihrem Portfolio. Einige setzen das Modell Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV) um, bei dem sich Stromnutzer vertraglich zusammenschliessen und die vor Ort erzeugte Energie selbst nutzen. Elf weitere ZEVs sollen im Raum Winterthur und Zürich hinzukommen.

    Mit einer Reihe von Strategien engagiert sich AXA für die Nachhaltigkeitsziele. So kommen bei Neubauten und Sanierungen erneuerbare Energien und umweltschonender Heizsysteme zum Einsatz. Zur Nachhaltigkeitsstrategie des Versicherungsunternehmens gehören ebenso die Erhöhung der Energieeffizienz, eine naturnahe Gestaltung der Aussenflächen sowie ressourcenschonende Bauweisen.

  • Lyreco weiht Solaranlage in Dintikon ein

    Lyreco weiht Solaranlage in Dintikon ein

    Ende 2021 hatte Lyreco angekündigt, auf dem Dach seines Logistikzentrums in Dintikon eine Photovoltaikanlage zu installieren. Am 11. Oktober ist diese Anlage nun eingeweiht worden, informiert der Vertreiber von Produkten und Dienstleistungen rund um den Arbeitsplatz mit Sitz in Dietikon in einer Mitteilung. „Wir freuen uns, dass wir unseren Energiebedarf fortan zu 40 Prozent selbst decken können, die restlichen 60 Prozent fliessen direkt in das örtliche Stromnetz von Romande Energie“, wird Erwin Fries, COO der Lyreco Switzerland AG, in der Mitteilung aus seiner Ansprache auf der Einweihung zitiert.

    Die Romande Energie SA aus Morges VD war von Lyreco mit der Installation der Solaranlage beauftragt worden. Insgesamt wurden rund 3000 Solarpanele mit einer Gesamtfläche von über 5400 Quadratmeter verbaut. Sie können jährlich rund 1,1 Gigawattstunden Strom erzeugen.

    Lyreco sieht die Einrichtung der Anlage als Beitrag des Unternehmens zur Verkleinerung des ökologischen Fussabdrucks und zur Reduktion von CO2-Emissionen durch Energieerzeugung. „Nachhaltigkeit ist in unserer Unternehmensphilosophie fest verankert“, heisst es in der Mitteilung. Als konkrete Beispiele zählt Lyreco dort unter anderem den umweltfreundlichen Transport von Paketen aus dem Logistikzentrum in Dintikon über die Schiene und den Einsatz von elektrisch betriebenen Kastenwagen und Lastenfahrrädern auf. Zudem verwendet das Unternehmen aus wiederverwertetem Material hergestellte Mehrwegboxen.

  • Saint-Gobain steigt bei Megasol ein

    Saint-Gobain steigt bei Megasol ein

    Saint-Gobain geht eine Partnerschaft mit dem Solarhersteller Megasol mit Sitz in Deitingen ein, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Damit will das französische Baustoffunternehmen sein Angebot an nachhaltigen Lösungen für Fassaden ausbauen. Derweil erhält Megasol Zugang zur Kundenbasis von Saint-Gobain.

    Im Rahmen der Vereinbarung erwirbt Saint-Gobain auch eine Minderheitsbeteiligung am Geschäftsbereich von Megasol, der am Standort Deitingen gebäudeintegrierte Solarmodule entwickelt und herstellt.

    „Saint-Gobain ist mit seiner Nachhaltigkeitsstrategie und seiner umfangreichen Expertise bezüglich Verglasungen und Gebäudehüllen sowie seiner weltweiten Präsenz der ideale Partner für eine schnelle Entwicklung unseres Geschäfts mit Solarbauwerkstoffen”, wird Markus Gisler, Geschäftsführer von Megasol, in der Mitteilung zitiert.

    Megasol entwickelt und produziert verschiedene Photovoltaiklösungen, die sich optisch in Gebäude integrieren lassen. Zu seinen Produkten gehören etwa Solardachziegel, die in verschiedenen Farben angeboten werden. Das Unternehmen ist in 18 Ländern vertreten und beschäftigt über 250 Mitarbeitende weltweit. ssp

  • Venture Kick fördert Solaxer mit 150’000 Franken

    Venture Kick fördert Solaxer mit 150’000 Franken

    Das Start-up Solaxer mit Sitz in Écublens hat laut Medienmitteilung eine neue Generation von Receivern für die effiziente Nutzung von Solarwärme entwickelt. Der in Schlieren ansässige Start-up-Förderer Venture Kick unterstützt Solaxer mit 150’000 Franken, um die Hochskalierung zu beschleunigen und die ersten Pilotanlagen mit Solaxer-Receivern fertigzustellen.

    Solaxer-Receiver sind laut der Mitteilung mit einer innovativen selektiven Absorberbeschichtung versehen, die im Vergleich zu bestehenden Absorbern eine bessere Haltbarkeit und optische Leistung aufweist. In der Industrie werde weltweit mehr Energie für Prozesswärme als für Strom verbraucht. Heute werde der industrielle Wärmebedarf fast vollständig durch fossile Brennstoffe gedeckt und sei für 20 Prozent der globalen CO2-Emissionen pro Jahr verantwortlich, heisst es weiter.

    Solaxer ziele darauf ab, den Einsatz von solarer Prozesswärme zu beschleunigen, indem eine neue Generation von Receivern für die effiziente Nutzung von Solarwärme entwickelt wird. Solche konzentrierenden Kollektoren liefern solaren Dampf und Prozesswärme mit hohen Wirkungsgraden und gehören zu den kostengünstigsten und ausgereiftesten Technologien zur Dekarbonisierung industrieller Prozesse. Diesem Spezialsektor werden jährliche Wachstumsraten von 90 Prozent prognostiziert. Der weltweit adressierbare Receiver-Markt belaufe sich auf 4 Milliarden Dollar. Solaxer könne allein aufgrund der eingegangenen Absichtserklärungen in den nächsten fünf Jahren Receiver für mehr als 800‘000 Quadratmeter installierte Kollektorfläche liefern.

    Das Venture Kick-Programm habe Solaxer geholfen, sich „von einer Idee zu einem Unternehmen zu entwickeln“, wird Anna Krammer zitiert, Mitgründerin von Solaxer.

  • Hilcona installiert neues Solarkraftwerk

    Hilcona installiert neues Solarkraftwerk

    Die Hilcona Gruppe hat an seinem Standort in Landquart eine Photovoltaikanlage installiert. Dafür investierte der international tätige Lebensmittelproduzent 920’000 Franken. Das fast 4000 Quadratmeter grosse Sonnenkraftwerk produziert im Jahr bis zu 830 Megawattstunden Strom, einer Medienmitteilung zufolge ist dies für rund 165 Haushalte ausreichend.

    Bereits heute verwendet das Einzugsgebiet der Hilcona zu 100 Prozent Wasserkraft, wird der Leiter für Qualitätsmanagement und Nachhaltigkeit, Oliver Bindel, zitiert. „Unser Strom ist damit bereits heute zu 100 Prozent erneuerbar.“ Hilcona wolle die eigene Stromproduktion weiter ausbauen und den Anteil des zugekauften Stroms sukzessive reduzieren.

    „Leuchtturmprojekte wie aktuell beim Hilcona-Standort Landquart zeigen, dass der Hilcona kein Projekt zu gross ist, um längerfristig Netto-Null-CO2-Emissionen zu haben. Es ist uns wichtig, einen positiven Beitrag zum Erreichen der globalen Klimaziele zu leisten.“

  • Ernst Schweizer ist Energiewendemacher 2022

    Ernst Schweizer ist Energiewendemacher 2022

    Die Ernst Schweizer AG wurde gemäss einer Medienmitteilung für ihr Projekt Klimaoptimiertes Photovoltaik-Montagesystem MSP beim 8. nationalen Kongress von AEE Suisse als eine von acht Innovationen im Energiesektor zum Energiewendemacher 2022 ernannt.

    Das für die Positionierung von Solarmodulen entwickelte Montagesystem MSP schafft die bauliche Grundlage zur Anbringung von Photovoltaikmodulen und damit für die Solarstromproduktion. Es lässt sich Unternehmensangaben zufolge jeder Dachtopografie anpassen und nutzt emissionsarm erzeugtes Aluminium mit einem überdurchschnittlichen Recycling-Anteil. Diese klimaoptimierte Bauweise verspreche im laufenden Jahr eine CO2-Ersparnis von voraussichtlich 7400 Tonnen im Vergleich zum EU-Durchschnitt für die gleiche Produktionsmenge.

    Von zentraler Bedeutung und in der Branche selten sei zudem die Eigenschaft des MSP-Systems, die erzeugten Treibhausgasemissionen der jeweiligen Photovoltaikinstallation transparent aufzuzeigen. „Umweltbewusste Investoren, Architekten, Planer und Installateure können so den CO2-Fussabdruck ihres Bauvorhabens optimieren“, heisst es.

    AEE Suisse ist die Dachorganisation der Wirtschaft für erneuerbare Energien und Energieeffizienz und vertritt gemäss eigener Angaben 35’000 Unternehmen und Energieversorger aus 32 Branchenverbänden.

  • Home2050.ch berät neu zu Solar, Heizung und E-Ladestationen

    Home2050.ch berät neu zu Solar, Heizung und E-Ladestationen

    Der Basler Energieversorger Primeo Energie, die Genossenschaft Elektra Baselland (EBL) und die Basellandschaftliche Kantonalbank (BLKB) haben ihre gemeinsame Solarberatungsplattform sun2050.ch zu home2050.ch transformiert. Damit reagieren sie einer Medienmitteilung zufolge darauf, dass die Beratungswünsche ihrer Kundschaft zunehmend über die optimale Photovoltaiklösung für ihre Liegenschaft hinausgehen.

    Deshalb erstreckt sich das Beratungsangebot auf home2050.ch neu zusätzlich auf Fragen rund um den Heizungsersatz und eigene E-Ladestationen. Nach wie vor erhalten Hausbesitzerinnen und -besitzer auf der neu gestalteten Internetseite kostenlose Richtofferten für Photovoltaikanlagen und können sich im Anschluss für eine kostenpflichtige individuelle Beratung anmelden. Die BLKB unterstützt Interessierte weiterhin mit einer eigens aufgelegten Energiehypothek.

    Die Energiewende gelinge nur in Zusammenarbeit mit der Bevölkerung, so EBL-CEO Tobias Andrist. Für ihre Kundinnen und Kunden wollen die drei Partner deshalb „einen echten Mehrwert generieren“, indem „wir mit der Kooperation home 2050.ch eine einfache und effektive Lösung für die Beschaffung ihrer Solaranlage, ihrer neuen Heizungsanlage oder ihrer neuen E-Ladestation bieten“.

  • Kantone mustern fossile Heizungen aus

    Kantone mustern fossile Heizungen aus

    Die Konferenz Kantonaler Energiedirektoren (EnDK) habe an ihrer Plenarversammlung am 26. August „ein umfassendes Papier zu den Grundsätzen der Gebäudepolitik 2050+“ verabschiedet, informiert die EnDK in einer Mitteilung. Es sieht unter anderem vor, dass in der Schweiz spätestens ab 2030 keine fossilen Heizungen mehr verbaut werden. Nur so könne die Schweiz ihr Ziel erreichen, 2050 netto kein CO2 mehr auszustossen, schreibt die EnDK. Die künftigen kantonalen Energiegesetze müssen sich an diesem von der EnDK beschlossenen Grundsatz ausrichten.

    Im neuen Grundsatzpapier wird zudem auch Wert auf eine Stromproduktion am Gebäude selbst Wert gelegt. Hier sollen vor allem Photovoltaikanlagen auf Dächern und an Fassaden eingesetzt werden. „Das Gebäude wird zum Energiehub, das Energie nicht nur für die üblichen Anwendungen verbraucht, sondern vermehrt auch für die stark steigende Elektromobilität nutzt und Elektrizität selbst produziert und speichert“, wird Mario Cavigelli (CVP) in der Mitteilung zitiert. Der per Ende Jahr aus dem Regierungsrat ausscheidende Vorsteher des Departements für Infrastruktur, Energie und Mobilität des Kantons Graubünden hat sein Amt als Präsident der EnDK an der Plenarversammlung an den Vorsteher des Departements für Finanzen und Energie des Kantons Wallis, Roberto Schmidt (CVP), übergeben.

    Kantonseigene Gebäude sollen so früh wie möglich ausschliesslich mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Aktuell bereiten sich die Kantone zudem auf eine mögliche Versorgungskrise vor. Auch hier wollen die Kantone „als Vorbild vorangehen“ und die Erarbeitung kantonseigener Energiesparmassnahmen koordinieren, schreibt die EnDK.

  • Studie sieht deutlich höheres Potenzial für Windenergie

    Studie sieht deutlich höheres Potenzial für Windenergie

    Die Schweiz könnte deutlich mehr Strom aus Windenergie erzeugen als bisher angenommen. Einer Studie der Berner Firma Meteotest im Auftrag des Bundesamts für Energie (BFE) zufolge könnten Windräder allein im Winterhalbjahr 19 Terawattstunden produzieren, heisst es in einer Medienmitteilung des BFE. In einer Vorgängerstudie von 2012 waren die Wissenschaftler noch von 3,7 Terawattstunden pro Jahr ausgegangen. Zum Vergleich: Die Schweiz verbrauchte 2021 insgesamt 58,11 Terawattstunden Strom.

    Der Grossteil des Potenzials liegt mit 17,5 Terrawattstunden im Mittelland. Im Jurabogen und in den grossen Alpentälern könnten zusammen mehr als 7,8 Terawattstunden, im Alpenraum über 4,2 Terawattstunden pro Jahr produziert werden.

    Seit der letzten Studie haben sich sowohl die politischen Bedingungen als auch die Technik weiterentwickelt. So sind heutige Windkraftanlagen höher, haben grössere Rotoren und produzieren ein Mehrfaches im Vergleich zu älteren Anlagen. Ausserdem kommen „mit der Zuerkennung des nationalen Interesses für Windparks“ mehr Flächen wie Wälder und Gebiete im Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler (BLN) infrage. Sie unterliegen jedoch höheren Anforderungen an die Windenergieproduktion.

    „Schon ein Teilausbau von 30 Prozent des gesamten Windenergiepotenzials – das entspricht rund 1000 Windenergieanlagen – könnte wesentlich zu einer sichereren Stromversorgung der Schweiz und zu einer Verringerung der Auslandabhängigkeit beitragen“, heisst es in der Medienmitteilung.

    Ausgeschlossen von der Berechnung wurden bewohnte Gebiete mit einem Puffer von 300 Metern, geschützte Landschaften wie Moore, Nationalparks und Biotope sowie geheime Anlagen des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport.

  • Solar- und Wärmepumpentechnologie Firmen bündeln Kräfte gegen den Fachkräftemangel

    Solar- und Wärmepumpentechnologie Firmen bündeln Kräfte gegen den Fachkräftemangel

    Die St.Gallisch-Appenzellische Kraftwerke AG (SAK) und die Heizplan AG aus Gams gründen laut einer Medienmitteilung ein Gemeinschaftsunternehmen zur Fachkräfteausbildung. Hintergrund ist die steigende Auftragslage bei Photovoltaikanlagen, für die zusätzliches Fachpersonal benötigt wird.

    Infolge der hohen Nachfrage nach Solardachanlagen für Ein- und Mehrfamilienhäuser wie auch für Gewerbeobjekte müssen Kunden länger auf den Handwerker warten. SAK und Heizplan wollen unter einem gemeinsamen Firmendach den wachsenden Bedarf nach zusätzlichen Fachkräften angehen. Die ersten Stellen sollen im Laufe der Woche ausgeschrieben werden.

    Laut dem in der Medienmitteilung zitierten Leiter der Geschäftsbereiche Energielösungen und Produktion bei der SAK, Adriano Tramèr, könne gemeinsam der Photovoltaikzubau beschleunigt werden. „Mit der Firmengründung bündeln wir unsere Kräfte und unterstützen die Energiewende in der Ostschweiz – und somit die energiepolitischen Bestrebungen der Ostschweizer Kantone.“

  • Surselva bekommt Testanlage für Wind-Sonnenenergie

    Surselva bekommt Testanlage für Wind-Sonnenenergie

    Das Bundesamt für Rüstung will neben der Mittelstation der ehemaligen militärischen Transportseilbahn oberhalb von Medel eine der ersten kleinen Wind-Sonnenanlagen der Schweiz im alpinen Raum einrichten, informiert armasuisse in einer Mitteilung. Die Testanlage solle „die Eignung einer Hybridanlage zur Gewinnung nachhaltiger Energie in alpinem Gelände“ prüfen, heisst es dort weiter. Ein entsprechendes Baugesuch hat armasuisse Immobilien nun eingereicht. Es kann vom 29. August bis zum 28. September bei der Gemeinde Medel eingesehen werden.

    Die geplante Kleinwindenergieanlage mit bifazialen Solarblättern soll im nächsten Herbst in den Testbetrieb gehen. Armasuisse rechnet mit einem Ertrag von 27 Megawattstunden pro Jahr für die Windenergieanlage, für die Windblume liegt der geschätzte Jahresertrag bei 35 Megawattstunden. Anhand der für das vierte Quartal 2024 vorgesehenen Auswertungen der tatsächlichen Resultate will armasuisse entscheiden, ob im Gebiet La Stadrea in der Surselva insgesamt neun Hybridanlagen installiert werden. Der Standort biete „sowohl bezüglich bereits vorhandener und nicht mehr genutzter Infrastruktur, wie auch bezüglich Windverhältnissen und Sonneneinstrahlung gute Bedingungen“, schreibt das Bundesamt.

  • EWA-energieUri schafft neue Solargemeinschaft

    EWA-energieUri schafft neue Solargemeinschaft

    EWA-energieUri realisiert in Schattdorf die Solargemeinschaft Uri. Wie der Urner Energieversorger mitteilt, will er auf dem Dach der Stiftung Behindertenbetriebe Uri eine Photovoltaikanlage realisieren, an der sich auch private Interessentinnen und Interessenten beteiligen können. Diese können ab sofort einzelne Quadratmeter der Anlage für einen Fixpreis von 339 Franken reservieren. Dafür erhalten sie über 20 Jahre Solarstrom.

    Die Anlage soll auf 260 Quadratmetern pro Jahr insgesamt 49‘000 Kilowattstunden Strom erzeugen. Pro Quadratmeter sind das 165 Kilowattstunden, rund 4 Prozent des Verbrauchs eines durchschnittlichen Haushalts. Die Inbetriebnahme der Anlage ist für Frühjahr 2023 geplant. Interessierte können ihren Anteil bereits jetzt auf meinurstrom-sun.ch reservieren.

    „Die Solargemeinschaft Uri ist ein attraktives Produkt, um einfach und unkompliziert auch ohne eigenes Dach Solarstrom zu produzieren und beziehen“, wird Werner Jauch, Vorsitzender der Geschäftsleitung von EWA-energieUri, in der Mitteilung zitiert.

  • Galileo kooperiert mit Solarbauer Pagra aus Polen

    Galileo kooperiert mit Solarbauer Pagra aus Polen

    Galileo und Pagra haben ein Partnerschaftsabkommen für den polnischen Markt geschlossen. Laut Medienmitteilung wollen die auf erneuerbare Energien spezialisierte Plattform Galileo mit Sitz in Zürich und Photovoltaikanbieter Pagra aus dem polnischen Rogaszyce ihre Kräfte bündeln, um die Energierechnungen der Unternehmen in Polen zu senken.

    Galileo, das bis Mitte Juli noch als Galileo Green Energy GmbH firmierte, hat laut der Mitteilung im Rahmen der Partnerschaft einen Anteil von 35 Prozent an Pagra übernommen, mit der Möglichkeit, seine Beteiligung nach 24 Monaten weiter zu erhöhen.

    „Pagra ist ein dynamisches Unternehmen, das an der Spitze der Energiewende in Polen steht. Es entwickelt sehr effektive Stromversorgungslösungen für Geschäftskunden in Polen“, wird Ingmar Wilhelm, CEO von Galileo, zitiert. Diese Kunden leiden unter den stark gestiegenen Grosshandelspreisen, da die Preisvolatilität hoch und die Versorgungssicherheit gering ist, so Wilhelm weiter. Galileo unterstütze Pagra bei der Ausweitung seiner Geschäftstätigkeit auf ganz Polen und werde dessen technische und energierelevanten Kompetenzen ergänzen.

    Seit 2020 bietet Pagra Photovoltaikdachanlagen im Südwesten und in Zentralpolen an und weitet nun seine Aktivitäten auf ganz Polen aus. Angeboten wird Geschäftskunden,  Investitionskosten zu sparen, indem sie einen langfristigen Stromversorgungsvertrag auf der Grundlage einer vom Installateur finanzierten Photovoltaikanlage abschliessen. Diese Lösung wird als Energy-as-a-Service (EaaS) bezeichnet.

    „Wir sehen ein wachsendes Interesse an dieser Lösung sowohl bei privaten Unternehmen als auch bei öffentlichen Einrichtungen“, wird Kornel Dybul, Präsident von Pagra, zitiert.

  • ewz baut zweite Solaranlage auf Staumauer

    ewz baut zweite Solaranlage auf Staumauer

    ewz baut auf der Staumauer Valle di Lei auf über 1900 Meter Seehöhe seine zweite Grosssolaranlage. Die Bündner Gemeinde Ferrera hat dafür im November 2021 die Baugenehmigung erteilt. Laut einer Medienmitteilung werden auf der Staumauer Valle di Lei der Kraftwerke Hinterrhein (KHR) auf 550 Metern Länge über 1000 Module angebracht. Den Grossteil der Bau- und Installationsarbeiten führen KHR-Mitarbeitende aus.

    Entwickelt und geplant wurde die Anlage von der Reech GmbH aus Landquart GR. Sie wird eine Leistung von 343,2 Kilowattpeak aufweisen. Die jährliche Produktion wird bei rund 380 Megawattstunden liegen. Laut ewz entspricht das dem jährlichen Strombedarf von etwa 160 Stadtzürcher Haushalten.

    Hochalpine Photovoltaikanlagen sind besonders effizient. Sie liefern den Angaben zufolge im Jahresdurchschnitt 25 Prozent mehr Strom als Anlagen im Mittelland. Zudem produzieren sie rund die Hälfte des Jahresstroms im Winter. Dadurch, so ewz, tragen sie zur Versorgungssicherheit im Winterhalbjahr bei.

    Analog der ersten Photovoltaikanlage von ewz auf der Staumauer Albigna können sich ewz-Kundinnen und -Kunden bei Lago di Lei – Solar ebenfalls beteiligen. 73 Prozent der zur Verfügung stehenden Flächen seien bereits verkauft.

  • Nüssli nimmt grosse Photovoltaikanlage in Betrieb

    Nüssli nimmt grosse Photovoltaikanlage in Betrieb

    Nüssli hat seine Photovoltaikanlage in Betrieb genommen. Mit ihren 8000 Quadratmetern ist dies die viertgrösste Solaranlage im Kanton Thurgau. Sie wird vom Elektrizitätswerk des Kantons Schaffhausen (EKS) betrieben. Dies hatte einer Medienmitteilung zufolge auch den Anstoss für den Bau dieser Anlage gegeben. Die von den rund 4100 Modulen jährlich produzierten 1,5 Megawattstunden Solarstrom werden in das Netz des Elektrizitätswerks Hüttwilen eingespeist.

    Dabei handelt es sich um das Zweieinhalbfache dessen, was das Werk zur vollständigen Eigenversorgung benötigt. Der Überschuss steht mehr als 300 Vierpersonenhaushalten der Umgebung zur Verfügung.

    „Wir realisieren für unsere Kunden nachhaltige oder sogar selbstversorgende Bauten“, wird Nüssli-CEO Andy Böckli zitiert. „Mit der neuen Anlage übernehmen wir nun auch auf unserem Gelände noch mehr Verantwortung. Wir freuen uns, gemeinsam mit EKS einen Schritt weiter in Richtung nachhaltiger Zukunft zu gehen und uns selbst mit Strom versorgen zu können.“

  • Nachfrage nach lokaler Solarenergie hat sich verdoppelt

    Nachfrage nach lokaler Solarenergie hat sich verdoppelt

    Die Elektrizitätswerke der Stadt Zürich (ewz) haben laut einer Medienmitteilung 7544 Quadratmeter Solarfläche veräussert. Damit habe sich die Nachfrage nach Solarenergie gegenüber dem Vorjahr verdoppelt. Der erhöhte Zuspruch für nachhaltig produzierten Strom wird dem Engagement für das Netto-Null-Ziel, der von der Stadt lancierten Solaroffensive und den Folgen des Ukrainekriegs zugeschrieben.

    Die ewz kündigt an, bei der im Bau befindlichen zweiten hochalpinen Solaranlage in Graubünden mit 1795 Quadratmeter Fläche erneut auf die Bereitschaft der Öffentlichkeit zu setzen, sich an lokalen Solaranlagen zu beteiligen und damit die Energiewende zu beschleunigen.

    Die Photovoltaikgrossanlage im Hochgebirge soll im Laufe des Sommers an der Staumauer des Lago di Lei gebaut werden. Laut Unternehmensangaben verfüge sie über ein Potenzial von 1000 Photovoltaikmodulen, mit denen 380 Megawattstunden Strom pro Jahr erzeugt werden könnten. Die Staumauer gehöre den Kraftwerken Hinterrhein AG, an der ewz beteiligt sei.

    Für die ewz-Kundschaft der Stadt Zürich und im Versorgungsbereich Mittelbünden besteht ab sofort die Möglichkeit, sich auf der Internetseite der ewz bereits ab einem halben Quadratmeter für 280 Franken zu beteiligen. Als Gegenleistung kündigt die ewz an, 20 Jahre lang jährlich 90 Kilowattstunden nachhaltig produzierten Strom aus erneuerbarer Energie auf der Rechnung gutzuschreiben.

  • Wärmekonzept aus Müllverbrennung und Seewärme wird geprüft

    Wärmekonzept aus Müllverbrennung und Seewärme wird geprüft

    Die Energieversorgungsunternehmen Energie Kreuzlingen, Stadtwerke Konstanz, der Verband KVA Thurgau aus Weinfelden TG sowie die EKT AG aus Arbon TG wollen sich einer Medienmitteilung zufolge zusammenschliessen, um im grenzüberschreitenden Schulterschluss neue Wärmequellen optimaler zu nutzen.

    Angedacht ist ein Wärmeversorgungskonzept, bei dem die Nutzungen von CO2-neutraler Abwärme der Müllverbrennungsanlage der KVA via Fernwärmeleitung sowie Seewasserwärme aus dem Konstanzer Trichter kombiniert werden.

    Die vier Partner haben die Swisspower AG eingeschaltet, um die Machbarkeit des Projekts in technischer, wirtschaftlicher, rechtlicher und organisatorischer Hinsicht zu untersuchen. Noch im Laufe des Jahres wird mit einem Ergebnis gerechnet.

    Swisspower unterstützt Stadtwerke und Energieversorger mit Kooperationsinitiativen, Beratungsdienstleistungen und Vernetzungsangeboten auf dem Weg zu Energiesystemen ohne CO2-Ausstoss.

  • Heizberatung von EnergieSchweiz ist ab sofort kostenlos

    Heizberatung von EnergieSchweiz ist ab sofort kostenlos

    Die Impulsberatung erneuerbar heizen ist für Eigentümerinnen und Eigentümer von Wohnimmobilien seit dem 1. April 2022 kostenfrei, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Mit diesem Programm von EnergieSchweiz fördert der Bund den Umstieg auf eine erneuerbare Wärmeerzeugungsanlage.

    Die etwa eineinhalbstündige Vor-Ort-Beratung kann für jede Wohnimmobilie in Anspruch genommen werden, deren Heizsystem älter als zehn Jahre ist und als Hauptheizung für die Raumwärme dient. Dabei spielt die Gebäudekategorie und der Energieträger des alten Wärmeerzeugers keine Rolle.

    Über die Postleitzahlsuche erhalten Interessierte eine Liste mit den zugelassenen Impulsberaterinnen und -beratern in ihrer Nähe und können einen Termin vereinbaren. Unterschieden wird lediglich in zwei Kategorien: Einfamilienhaus oder Mehrfamilienhaus mit bis zu sechs Wohneinheiten sowie Mehrfamilienhaus mit mehr als sechs Wohneinheiten oder Stockwerkeigentum.

  • Coop baut neue Solaranlage auf Einkaufszentrum

    Coop baut neue Solaranlage auf Einkaufszentrum

    Die Detailhandelsgenossenschaft Coop hat eine Photovoltaikanlage auf dem Dach des Einkaufszentrums Fribourg Süd installiert. Damit hat Coop seit 2016 insgesamt 60 Solaranlagen auf den Dächern seiner Supermärkte, Einkaufszentren, Produktionsbetriebe und Verteilzentralen gebaut, heisst es in einer Medienmitteilung. Das Engagement ist Teil einer neuen Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens mit Hauptsitz in Basel.

    Die neue Anlage in Villars-sur-Glâne ist mit 4300 Quadratmetern eine der bislang grössten bei Coop. Alle Anlagen zusammen ergeben eine Fläche von 115‘000 Quadratmetern Solarzellen. Sie produzieren 19 Millionen Kilowattstunden Strom im Jahr. Das entspricht den Angaben zufolge dem jährlichen Stromverbrauch von 5800 Haushalten.

    Coop versorgt mit dem Strom seine eigene Infrastruktur in den Verkaufsstellen, darunter Kühlregale und die Beleuchtung. So nutzt der Standort Fribourg Süd 90 Prozent seines Solarstroms.

    Coop will perspektivisch zu 100 Prozent auf Strom aus erneuerbaren Energiequellen umsteigen. Im Zuge ihrer Nachhaltigkeitsstrategie will die Genossenschaft ausserdem ihren direkten CO2-Ausstoss bis 2026 um 20 Prozent reduzieren. Weiterhin will Coop den Warentransport per Bahn weiter ausbauen und Projekte zur Reduktion von Kohlenstoffdioxid entlang der Lieferketten umsetzen.

  • Energie 360° will ab 2040 nur noch Erneuerbare liefern

    Energie 360° will ab 2040 nur noch Erneuerbare liefern

    Der Zürcher Energieversorger Energie 360° will ab 2040 nur noch erneuerbare Energie liefern. Das ist zehn Jahre früher als bisher angestrebt. Grund für den schnelleren Ausstieg aus fossilen Energieträgern wie Gas und Öl ist die Russlandkrise, gibt das Unternehmen in einer Medienmitteilung zur Jahresbilanz bekannt.

    Demnach hat der Energieversorger im Geschäftsjahr 2021 insgesamt 15,9 Prozent mehr Energie an Endkunden geliefert als im Vorjahr. Von den 4978 Gigawattstunden waren 18,2 Prozent erneuerbaren Ursprungs. Damit sieht sich das Unternehmen „auf Kurs“. Bis 2025 soll der Anteil an Erneuerbaren bei 30 Prozent ansteigen.

    Bei einem Umsatz von 537,1 Millionen Franken erwirtschaftete Energie 360° einen Reingewinn von 61,9 Millionen Franken. Im Vorjahr hatte der Umsatz bei 466,2 Millionen Franken und der Reingewinn bei 71 Millionen Franken gelegen. Grund für den Rückgang sind niedrigere Beteiligungserträge nach dem Verkauf zweier Tochtergesellschaften.

    Angesichts der Russlandkrise empfiehlt Energie 360° „Kunden, die weg vom russischen Gas wollen, ihre Gasheizung zu ersetzen und auf erneuerbare Energieträger umzusteigen“. Als Alternative wirbt das Unternehmen für die Energieverbünde in der Stadt Zürich, die lokal verfügbare erneuerbare Energie wie zum Beispiel Wärme aus dem Zürichsee verfügbar machen. Als weitere Möglichkeiten nennt es Holzpellets und empfiehlt, den Anteil an Biogas zu erhöhen.

    In Biogas sieht Energie 360° grosses Potenzial und hat dessen Anteil in seinem Gas-Standardprodukt per 1. April 2021 auf 25 Prozent erhöht. Das sparte im Direktversorgungsgebiet rund 200‘000 Tonnen CO2 ein. Energie 360° will weitere Biogas-Anlagen bauen und in innovative Forschungsprojekte investieren.

  • Energeek ermöglicht Investitionen in Solarenergie für jedermann

    Energeek ermöglicht Investitionen in Solarenergie für jedermann

    Das cleantech-project.org der Energeek Group AG und der CES Cleantech Energy Systems GmbH will allen Menschen die Teilnahme an der Energiewende ermöglichen. Wer nicht über die Finanzmittel verfügt, das eigene Dach zu sanieren oder gar keine Immobilie besitzt, könne in der Regel nicht zur Klimaneutralität durch Sonnenenergie beitragen, erläutert CES Cleantech Energy Systems in einer Mitteilung. Um hier Abhilfe zu schaffen, bietet die Energeek Group AG Investitionen in Solarpanele für konkrete Immobilienprojekte an.

    Interessierte können einzelne oder mehrere Panele erwerben und im Anschluss an die Projektgesellschaft vermieten, wird in der Mitteilung erläutert. Als Beispiel wird dort ein Projekt auf einem Pferdehof und Hotel in den Freibergen genannt. Hier bietet Energeek Panele zum Preis von etwas über 900 Franken pro Stück an. Neben den jährlichen Mieteinnahmen von 82,50 Franken profitieren die Kaufenden von den Fördergeldern des Bundes für Solaranlagen, der Einmalvergütung.

    Als  Vorteil der Projekte von Energeek streicht das Unternehmen die Nutzung von sogenannten Solar-Trackern heraus. Ergänzend zu fest installierten Panelen werden Panele installiert, die sich über die Solar-Tracker in die Sonne drehen. So können auch  Morgen- und Abendsonne sowie Wolkenlücken zur Solarstromproduktion genutzt werden.

    Informationen zum aktuellen Angebot an Immobilienprojekten, den Preisen und den Mieteinnahmen der entsprechenden Solarpanele stellt Energeek online bereit. Erworbene Panele und der dazugehörige Mietvertrag mit der Projektgesellschaft können jederzeit weiterverkauft, vererbt oder verschenkt werden, heisst es in der Mitteilung.

  • ADEV beteiligt sich an Fleco Power

    ADEV beteiligt sich an Fleco Power

    Die Fleco Power AG mit Sitz in Winterthur erhält einen neuen Anteilseigner. Auch die ADEV Energiegenossenschaft beteiligt sich nun mit 17 Prozent an dem 2015 gegründeten Tochterunternehmen der Genossenschaft Ökostrom Schweiz und der MBRSolar, schreibt sie in einer Mitteilung. Sie wird mit ihrem Geschäftsführer Thomas Tribelhorn auch im Fleco Power-Verwaltungsrat vertreten sein.

    Fleco Power unterstützt kleine, dezentrale Erzeuger erneuerbarer Energien bei der Direktvermarktung ihres Stroms. Zudem bietet sie Lösungen für Endkundinnen und Endkunden an, denen sie etwa hilft, in Einkaufsgenossenschaften erneuerbaren Strom am Markt zu beschaffen.

    ADEV und Fleco Power wollen gemeinsam neue Dienstleistungen und Innovationsprojekte entwickeln. Langfristiges Ziel ist die Schaffung eines unabhängigen Energieversorgers der Erneuerbaren.

    Die 1985 gegründete ADEV betreibt in der ganzen Schweiz Solarstromanlagen, Kleinwasserkraftwerke, Windenergieanlagen sowie Heizzentralen und Nahwärmenetze. Sie will mit der Zusammenarbeit auch seine eigene Wettbewerbsfähigkeit stärken. Diese ermögliche es, „für unsere Kundinnen und Kunden massgeschneiderte Dienstleistungen anzubieten, die uns von der Konkurrenz abheben“, wird Thomas Tribelhorn in der Mitteilung zitiert.

  • Solarbetriebenes Wohnmobil lädt Zugfahrzeug auf

    Solarbetriebenes Wohnmobil lädt Zugfahrzeug auf

    Die Hochschule Luzern (HSLU) hat ein praktisches Beispiel für ein nachhaltiges Leben ohne CO2-Emissionen entworfen: ein Wohnmobil. Der Strom, den der Solar Butterfly in seinem Inneren benötigt, wird von ausklappbaren Solarflügeln produziert. Damit wird auch das elektrische Zugfahrzeug aufgeladen. An der Umsetzung des Projekts sind laut einer Medienmitteilung Studierende um Stephen Wittkopf massgeblich beteiligt. Er leitet den Wissens- und Innovationstransfer am Departement Technik & Architektur der HSLU.

    Der Solar Butterfly wird derzeit nahe Luzern in der Zentralschweiz gebaut. Sein Baumaterial besteht grösstenteils aus Kunststoffabfällen, die im Meer gesammelt und dann umgewandelt werden. Das Wohnmobil ist 10 Meter lang und mit hochgeklappten Sonnenpaneelflügeln 13 Meter breit. Insgesamt bieten sie 80 Quadratmeter Fläche zur Gewinnung von Solarstrom.

    Initiiert wurde das Projekt vom Schweizer Umweltpionier Louis Palmer. Er war vor 15 Jahren der erste Mensch, der die Welt mit einem solarbetriebenen Auto umrundet hat. Ab Mai 2022 wird der Solar Butterfly zusammen mit seinen Passagieren um die Welt reisen. Auf dieser Weltumrundung wollen sie 1000 inspirierende Projekte gegen die Erderwärmung identifizieren, aufzeichnen und sie dann veröffentlichen.

  • TBW realisieren erste Solaranlage in Dachmiete

    TBW realisieren erste Solaranlage in Dachmiete

    Die TBW haben auf dem Dach der Reithalle in Wil ihr erstes Projekt im Modell Dachmiete umgesetzt, informiert das stadteigene Energie-Dienstleistungsunternehmen in einer Mitteilung. Konkret wurde eine Solaranlage mit einer Leistung von 178 Kilowatt Peak realisiert. Sie wird jährlich rund 170 Megawattstunden Strom produzieren.

    TBW werde den auf dem Dach der Reithalle produzierten Strom der eigenen Kundschaft zur Verfügung stellen, erläutert das Unternehmen in der Mitteilung. Der Reitklub Wil erhält im Gegenzug eine Miete für das von ihm zur Verfügung gestellte Dach sowie für weitere vom Projekt genutzte Nebenräume. Der entsprechende Vertrag hat eine Laufzeit von 25 Jahren.

    Die TBW gehen von einem in Folge des Verzichts auf fossile Brennstoffe steigenden Bedarf an Strom aus erneuerbaren Energien aus. Um diesen zu decken seien „innovative Lösungen wie auf dem Dach der Wiler Reithalle gefragt“, schreibt das Unternehmen.

  • Primeo Energie und Technic 360 spannen für Erneuerbare zusammen

    Primeo Energie und Technic 360 spannen für Erneuerbare zusammen

    Primeo Energie und Technic 360 starten im Kanton Freiburg eine Offensive für dezentrale erneuerbare Energieversorgung, informiert der Baselbieter Energieversorger in einer Mitteilung. Die beiden Partner haben dazu ein Portal entwickelt, auf dem Interessierte Potenzial und Nutzen einer eigenen Kombination von Photovoltaikanlage und Wärmepumpe berechnen können. Darüber hinaus bietet maison-intelligente.ch eine detaillierte Beratung und Finanzierungslösungen an.

    „Klimafreundliche Energie- und Mobilitätslösungen gehören global gesehen zu den wichtigsten Treibern einer erfolgreichen Energiewende“, wird Conrad Ammann in der Mitteilung zitiert. Für den CEO von Primeo Energie leisten dazu „intelligente Lösungen zur optimalen Realisierung, Nutzung und Finanzierung“ von Solaranlagen und Wärmepumpen „einen wichtigen Beitrag“.

    Mit maison-intelligente.ch haben die beiden Partner das erste Angebot dieser Art in der Romandie geschaffen, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Sie planen in naher Zukunft Informationsanlässe im Kanton Freiburg, um die Plattform breiter bekannt zu machen. Unterstützt wird das Projekt von der Freiburger Kantonalbank. Sie bietet für Lösungen, die über maison-intelligente.ch realisiert werden, Vorzugskonditionen bei der Finanzierung an.

    „Die Energiewende gelingt nur in Zusammenarbeit mit der Bevölkerung und somit unseren Kundinnen und Kunden“, erläutert Alexandre Fragnière, Directeur Technic 360, in der Mitteilung. Ihnen soll maison-intelligente.ch „eine einfache und effektive Lösung für die Beschaffung ihrer Solaranlage und von Wärmpumpen bieten“.